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Krankenzusatzversicherung: Überblick 3: Zahnzusatzversicherungen

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Überblick 3: Zahnzusatzversicherungen

Unter den Zahnzusatzversicherungen wurden sechs Policen mit einem „sehr gut“ bewertet, 19 bekamen die Note „gut“. Mit 13-mal „befriedigend“ und zweimal „ausreichend“ gibt es allerdings auch in diesem Bereich viele Produkte, die den Ansprüchen der Analysten nicht voll gerecht wurden. Auf Platz eins steht der Tarif „CEZP-U“ der Continantale Krankenversicherung. Der Monatsbeitrag liegt mit 21,58 Euro in Höhe des Durchschnitts. Weil der Anbieter Rückstellungen bildet, beläuft sich die Summe nach 50 Jahren allerdings nur auf vergleichsweise geringe 12.948 Euro. Für viele andere Tarife mit Alterungsrückstellungen ist pro Monat deutlich mehr Geld fällig. Jene, die günstiger sind, konnten auf der Leistungsseite nicht überzeugen.

Die Experten von Franke und Bornberg haben sich auf Produkte konzentriert, die sowohl bei Zahnersatz einspringen als auch Restkosten für Zahnbehandlungen übernehmen. Die Leistungen beim Zahnersatz wurden allerdings höher gewichtet: Hier wird es für Versicherungsnehmer schließlich besonders teuer.

Der Monatsbeitrag bezieht sich auf einen 30-Jährigen.

Deutsche Zahnversicherung 572

Deutsche Zahnversicherung 573

Deutsche Zahnversicherung 574

privat ambulant Baustein zahngesundheit spezial (AZB2)

Augmentative Behandlung

Was ist Augmentative Behandlung ?

Nach Verlust oder Extraktion eines Zahnes bildet sich nach wenigen Wochen bis Monaten der Kieferknochen oder Teile davon an der betroffenen Stelle zurück.

Dies kann es im Rahmen einer Implantologischen Maßnahme schwierig oder sogar unmöglich machen, für einen Zahnersatz zu sorgen.

In den meisten Fällen ist es daher nötig, im Rahmen der Zahnersatzmaßnahme, die Kiefersubstanz zu rekonstruieren.

Dies geschieht teilweise mit natürlichem, teilweise mit künstlichem Knochenmaterial. Nur so kann eine später eingesetzte Implantatschraube langfristig im Kieferknochen verankert bleiben.

Die Kosten für eine Augmentative Behandlung bilden sich aus den Zahnarztgebühren für Lokalanästhesien (ohne Narkosen), implantologischen Leistungen, Röntgenaufnahmen, Material- und Laborkosten, dem Implantatkörper und eventueller chirurgischer Eingriffe.

Was kostet eine Augmentative Behandlung und wer übernimtm diese?

Die Kosten einer augmentativen Behandlung betragen je nach Umfang und Grad der Rückbildung des Kieferknochens einige hundert bis mehrere tausend Euro.

Die gesetztliche Krankenkasse kommt für diesbezügliche Kosten in der Regel nicht auf, da implantologische Leistungen nicht Teil der Zahnersatz Regelversorgung sind. Insofern muss der Patient diese Kosten selbst bezahlen oder sofern vorhanden, kommt eine gute Zahnzusatzversicherung für diese Kosten im Rahmen einer Zahnersatzmaßnahme auf.

Welche Zahnzusatzversicherungen leisten für Augmentative Behandlungen?

Längst nicht jede Zahnzusatzversicherung übernimmt die Kosten für Augmentatin. Nicht einmal ein Testsieg beim Zahnzusatzversicherung Warentest von Finanztest ist ein Signal dafür, dass der jeweilige Tarif für die Kosten aufkommt.

Sicher mitversichert sind die Kosten für Augmentation beispielsweise bei folgenden Zahnzusatzversicherungen:

Auf Nachfrage beim Versicherer, leisten auch andere Zahnzusatzversicherungen wie die Central Prodent für diese Leistungen, offiziell gibt es leider keine Stellungnahme, noch ist dies in den Versicherungsbedingungen aufgeführt.

Sinnvoller ist es daher, auf einen der obigen Tarife auszuweichen und auf Nummer Sicher zu gehen.

Schön lächeln: Wann die Zahnversicherung Sinn macht

Schön lächeln : Wann die Zahnversicherung Sinn macht

Zahnersatz kann teuer sein. Mit einer Zahnzusatzversicherung kann man sich absichern.

Angst vor’m Zahnarzt hat fast jeder – vor den Schmerzen genauso wie vor den Kosten. Denn die Krankenkassen übernehmen oft nicht alles. Wappnen kann man sich mit Zusatzversicherungen. Welche davon sinnvoll sind.

Ein schönes Lächeln ist vielen Deutschen wichtig. Laut einer Emnid-Studie legen 81 Prozent der Bundesbürger großen Wert auf gesunde Zähne. Jeder Zweite würde zudem gerne mehr Geld in das Aussehen seiner Beißerchen investieren. Doch das kann teuer werden, denn die gesetzlichen Krankenversicherungen erstatten die Kosten für einfache Kronen, Brücken oder Prothesen nur zum Teil.

„Übernommen werden nur befundorientierte Festzuschüsse“, sagt Bianca Boss vom Bund der Versicherten in Henstedt-Ulzburg bei Hamburg. Das heißt: Jeder Patient erhält für einen bestimmten Befund einen definierten Zuschuss. Die private Krankenversicherung zahlt häufig mehr: „Je nach Tarif werden zwischen 60 Prozent und 80 Prozent erstattet.“

Geringverdiener kriegen mehr Zuschüsse

Durch den regelmäßigen Zahnarztbesuch lässt sich der Kassenzuschuss erhöhen. „Wer in den vergangenen fünf Jahren einmal jährlich beim Zahnarzt war, verbessert seinen Zuschuss um 20 Prozent“, erklärt Stephan Nuding von der Verbraucherzentrale Bayern in München. Bei einer Krone zahle die Kasse maximal 159,87 Euro – unabhängig von den tatsächlichen anfallenden Kosten und nur bei regelmäßigem Zahnarztbesuch. „Aktuell müssen für eine hochwertige Krone aber rund 500 Euro eingeplant werden.“

Eine Sonderregelung gilt für Menschen mit geringem Einkommen: Auf Antrag bekommen sie mehr Zuschuss. So erhalten beispielsweise Empfänger von Arbeitslosengeld II, Bafög, Sozialgeld oder der Kriegsopferfürsorge den doppelten Festzuschuss.

Zuerst wichtige Dinge absichern

Um den eigenen Anteil an dem Zahnersatz zu senken, können Verbraucher eine Zusatzversicherung abschließen. Allerdings sollten zunächst die lebenswichtigen Risiken abgedeckt werden, rät Boss. Wichtig seien dabei vor allem eine Privathaftpflicht-, eine Berufsunfähigkeits- und eine Risikolebensversicherung sowie eine Unfall- und gegebenenfalls eine Wohngebäudeversicherung.

Privat vorsorgen? Hier ermitteln und vergleichen Sie die Kosten:

Patienten sollten zudem bedenken: Selbst mit einer Zahnzusatzversicherungen müssten sie einen Teil der Behandlungskosten selbst tragen, erklärt Boss. Allerdings könne der Anteil, der erstattet wird, mit einer zusätzlichen Police auf bis zu 80 Prozent angehoben werden.

Abschluss vor der Großbaustelle

In jedem Fall sollte eine Zahnzusatzpolice abgeschlossen werden, bevor die erste Großbaustelle anfällt, rät die Stiftung Warentest in Berlin. Denn für Behandlungen, die vor dem Abschluss des Vertrags begonnen wurden, müsse die Versicherung in der Regel nicht zahlen. Auch für Zahnersatz, der in den ersten Monaten nach Vertragsschluss nötig wird, komme der Versicherer häufig nicht auf. Anspruch auf die Leistungen hätten Kunden erst nach Ablauf einer Wartezeit.

Die Finger lassen sollten Patienten nach Ansicht der Verbraucherschützer von niedrigen Erstattungssätzen. „Hier wird nur ein kleiner Teil abgedeckt“, erläutert Nuding. Außerdem sollten sie den doppelten Festzuschuss meiden: Die private Versicherung verdoppelt hierbei lediglich die Erstattung der gesetzlichen Kasse. Den Rest zahlt der Patient selbst.

Auch sollten Kunden die Versicherungsbedingungen genauer ansehen, bevor sie einen Vertrag unterschreiben, rät Boss. „Es ist gut, nachzufragen, ob Implantate und Inlays zum Zahnersatz gehören und ob die Anzahl der Implantate pro Kiefer beschränkt ist.“ Auch die Höhe der Erstattung und die Übernahme des Arzthonorars seien wichtige Themen.

Weitere Fragen, die sich Kunden vor dem Abschluss einer Police stellen sollten: Ist die Entschädigung begrenzt? Sind die Leistungen in den ersten Versicherungsjahren gestaffelt? Welchen Einfluss haben fehlende Zähne auf den Versicherungsschutz?

Einige Anbieter zahlen zudem nur Keramikverblendungen im vorderen Zahnbereich, andere bieten auch Extras wie professionelle Zahnreinigung oder Wurzelbehandlungen. Verbraucherschützer Nuding resümiert: „Lohnenswert sind Zusatzversicherungen für aufwendigen Zahnersatz wie keramisch verblendete Kronen, Implantate oder Inlays.“ Nutzen und Beitrag sollten aber immer gegengerechnet werden.

Wie Sie als privat Versicherter wechseln

Wechsel in Ausnahmefällen möglich

In jungen Jahren privat versichert, im Alter gesetzlich – so wäre es am günstigsten. Für junge Menschen sind die Beiträge in der privaten Krankenversicherung (PKV) geringer als in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Später steigen sie in der Regel. Damit dadurch aber nicht das Solidarprinzip ad absurdum geführt wird, verwehrt der Staat privat Versicherten die Rückkehr in die GKV. Aber es gebe Sonderfälle, sagte Timo Voss vom Bund der Versicherten.

Источники: http://www.handelsblatt.com/finanzen/vorsorge/versicherung/krankenzusatzversicherung-ueberblick-3-zahnzusatzversicherungen/14533324-4.html, http://www.versicherung-online.net/Augmentative-Behandlung-Zahnzusatzversicherung-310/, http://mobil.mz-web.de/wirtschaft/-kosten-zahnversicherung-sinnvoll-zusatzversicherung-zaehne-5011890

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