Zahnzusatzversicherung steuerlich absetzbar

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Kann man das absetzen?

Zahnzusatzversicherung absetzen

Kann man Zahnzusatzversicherung bei der Steuer absetzen?

Die Zahnzusatzversicherung kann als Vorsorgeaufwendungen in den Sonderausgaben berücksichtigt werden.

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Weitere Informationen zum Thema Zahnzusatzversicherung absetzen

Die Zusatzversicherung für die Zähne fällt unter die Kategorie Vorsorgeaufwand. Gesetzlich wie privat Versicherte können diese Leistungen als Sonderausgaben ansetzen.

Allerdings gibt es eine Schattenseite bei der Berücksichtigung der Kosten. Von diesen Sonderausgaben dürfen pro Jahr maximal 1.900 € berücksichtigt werden. Die Beiträge zur Krankenversicherung werden voll angerechnet und haben Vorrang. Praktisch bedeutet dies, dass die meisten Menschen eigentlich keine Kosten für die Zusatzversicherung absetzen können.

Angeben sollte man die Ausgaben in jedem Fall, falls sie sich doch auswirken. Dies gilt insbesondere für Selbständige und Freiberufler: Die dürfen bis zu 2.800 € jährlich als Sonderausgaben geltend machen.

Wenn Sie Versicherungserstattungen erhalten haben, sind diese auch in der Einkommensteuererklärung zu berücksichtigen und mindern den anzusetzenden Betrag.

Die Zahnzusatzversicherung in der Steuererklärung absetzen

Viele Menschen verfügen mittlerweile über eine Zahnzusatzversicherung, da die gesetzliche Absicherung längst nicht mehr ausreicht, um alle nötigen Behandlungskosten zu tragen.

Einen Teil der Kosten kann man sich allerdings unter bestimmten Umständen über die Steuererklärung wieder zurückholen.

Erfahren Sie hier mehr zu den Kosten und in welcher Höhe die Zahnzusatzversicherung in der Steuererklärung berücksichtigt wird.

Wie wird die Zahnzusatzversicherung in der Steuer abgesetzt?

Die Zusatzversicherung für die Zähne fällt unter die Kategorie Vorsorgeaufwand. Deshalb dürfen die Beiträge in der Anlage mit diesem Namen abgesetzt werden. Gesetzlich Versicherte tragen die von ihnen gezahlte Summe in der Zeile 30 ein. Wer privat versichert ist, wählt die Zeile 35 der Anlage.

Wie werden die Kosten in der Steuererklärung berücksichtigt?

Allerdings gibt es eine Schattenseite bei der Berücksichtigung der Kosten für eine Zusatzversicherung für die Zähne.

Derartige gesundheitliche Vorsorgeaufwendungen gelten als Sonderausgaben. Hiervon dürfen pro Jahr maximal 1900 Euro berücksichtigt werden. Die Beiträge zur Krankenversicherung werden voll angerechnet und haben Vorrang.

Praktisch bedeutet dies, dass die meisten Menschen eigentlich keine Kosten für die Zusatzversicherung werden absetzen können. Angeben sollte man die Ausgaben jedoch in jedem Fall.

Dies gilt insbesondere für Selbständige und Freiberufler, denn diese dürfen bis zu 2800 Euro jährlich als Sonderausgaben geltend machen.

Zahnzusatzversicherung und Erstattungen der Krankenkasse

Erstattungen wirken sich steuerlich hemmend auf den Betrag aus, den man als Sonderausgabe abziehen darf. Für die Zusatzversicherung für die Zähne ist dies eine gute Nachricht. Als Beispiel: Man erhält von der Kasse 100 Euro Erstattung.

Diese müssen von den Kassenbeiträgen abgezogen werden. Als Folge bleiben 100 Euro mehr Luft, die für die Zusatzversicherung geltend gemacht werden können.

Da die Krankenkassenbeiträge direkt vom Bruttogehalt abgezogen werden, die Beiträge für die Zähneversicherung jedoch vom Nettogehalt zu zahlen sind, handelt es sich zumindest um eine ‚gefühlte‘ Entlastung.

Zahnzusatzversicherung von der Steuer absetzen

Da die zahnmedizinische Versorgung von den Krankenkassen und privaten Krankenversicherungen zu immer geringeren Teilen übernommen wird, verfügen immer mehr Verbraucher über eine Zahnzusatzversicherung.

Gerade im Bereich Zahnersatz und kosmetische Behandlungen kann die zusätzliche Absicherung in Eigenfinanzierung einen Vorteil erbringen. Doch lassen sich die Kosten für die optionale Versicherung von der Steuer absetzen und unter welcher Rubrik werden sie in der Steuererklärung eingetragen?

Die Zahnzusatzversicherung als Vorsorgeaufwand

In der Kategorie Sonderausgaben der Steuererklärung gibt es einen Punkt, in dem Verbraucher Vorsorgeaufwendungen eintragen können. Hierzu zählt die private Zahnzusatzversicherung, deren Erstattung für gesetzlich Versicherte in der Zeile 30, für privat Versicherte in der Zeile 35 beantragt werden kann.

Allerdings ist es nicht für jeden Versicherungsnehmer möglich, die Zahnzusatzversicherung mit einer Erstattung vom Fiskus zu versehen. Denn pro Jahr werden für Vorsorgeaufwendungen lediglich 1.900 Euro angerechnet, in denen die Ausgaben zur privaten oder gesetzlichen Krankenversicherung vorrangig behandelt werden.

Somit findet die zusätzliche Absicherung in der Steuererklärung nur dann Anrechnung, wenn die Ausgaben für Krankenkassen oder die private Krankenversicherung den Betrag von 1.900 Euro jährlich nicht übersteigen.

In der Praxis bedeutet das, dass die meisten Verbraucher die Kosten ihrer Zahnzusatzversicherung aus eigener Tasche tragen und auf eine Rückerstattung verzichten müssen. Auf die Angabe sollte man trotzdem nicht verzichten und so seine Chance nicht vertun, eine eventuelle Anrechnung der gezahlten Prämie zu erhalten.

Besonderheiten für Selbstständige und Freiberufler

Wer einer selbstständigen oder freiberuflichen Tätigkeit nachgeht und die Kosten für seine Krankenversicherung, sowie die Zahnzusatzversicherung demzufolge zu 100 Prozent eigenfinanziert, haben einen jährlichen Betrag für Sonderausgaben von 2.800 Euro. Das bedeutet, dass die zusätzliche Vorsorge in Kombination mit einer günstigen Krankenversicherung den Jahresbetrag der Vorsorgeaufwendungen unterschreiten und damit zur Rückerstattung in voller Höhe führen kann.

Zu beachten gilt auch, dass eine Erstattung von Behandlungskosten über die Krankenversicherung in der Steuererklärung Einfluss nimmt und von der Jahresprämie der Krankenversicherung abgezogen wird. Für die Zahnzusatzversicherung ist dies allerdings ein Vorteil, wenn die erfolgte Erstattung mehr Raum für Ausgaben zum Vorsorgeaufwand schafft.

Die Prämie zur Krankenkasse wird vom Brutto, die Kosten für die Zahnzusatzversicherung aber vom Netto abgezogen. Eine Anrechnung in der Steuererklärung kommt daher meist als gefühlte Erstattung für den Steuerpflichtigen.

Untergewichtung der Zusatzversicherung in den Sonderausgaben

Ob eine steuerliche Anrechnung erfolgt, hängt nicht nur mit der Krankenversicherung zusammen. Denn die Summe der anrechnungsfähigen Kosten für den Vorsorgeaufwand schließen auch Unfallversicherungen, oder Haftpflichtversicherungen, sowie Ausgaben für BU Versicherungen ein. In der chronologischen Reihenfolge der Anrechnung kommt die Zahnzusatzversicherung praktisch am Ende, wodurch es nicht immer lohnt, sie in der Steuererklärung einzutragen.

Ein Steuerberater gibt hierzu hilfreiche Tipps und kann mit einer Tendenz aufwarten, ob sich die Eintragung lohnt oder der Jahresbetrag mit den Gebühren der Krankenkasse, sowie anderen vorsorgenden Versicherungen bereits vollständig ausgeschöpft ist. Ebenso ist es für eine Anrechnung notwendig, die Kopie des Vertrags und den Beweis der Prämienzahlung anzufügen. In der Steuererklärung werden ausschließlich nur die Kosten anerkannt und angerechnet, die belegbar und somit nachweisbar sind.

Wissenswertes zur Eintragung der Zahnzusatzversicherung

Wie bereits erwähnt, trägt der Arbeitnehmer oder Angestellte die Ausgaben für den Vorsorgeaufwand in Zeile 30 der Steuererklärung ein. Selbstständige, Unternehmer und Freiberufler nutzen für diese Aufwendung die Zeile 35. Die Bedingungen der Anrechnung sind anhand der Höchstsumme für den Versorgungsaufwand fixiert und gelten für jeden Steuerpflichtigen.

Unterschiede gibt es nur zwischen Selbstständigen und Arbeitnehmern, nicht durch eine individuelle Berechnung. Die Steuerklasse nimmt dennoch einen Einfluss, da sich die Anrechnungssummen zum Beispiel bei Verheirateten mit gemeinsamer steuerlicher Veranlagung erhöhen und es somit oftmals einfacher ist, die Kosten der Zahnzusatzversicherung tatsächlich erstattet zu bekommen.

Aber auch in diesem Fall werden rückerstattete Beträge für Behandlungen von der Prämie der Krankenversicherung abgezogen, was im Falle der Anrechnung einer Zahnzusatzversicherung durchaus einen Vorteil erbringen und Platz für die Eintragung der Vorsorgeaufwendung schaffen kann.

In einigen Fällen lässt sich die Zahnzusatzversicherung in der Steuererklärung berücksichtigen und kann die Forderung des Fiskus verringern. Allerdings kommt zuerst die Krankenversicherung oder Krankenkasse, sodass die zusätzliche Absicherung der Zahngesundheit nicht primär Anrechnung findet. Ob und in welchem Umfang sich die Eintragung in der Steuererklärung lohnt, kann der Steuerberater im Vorfeld ermitteln und darüber Informationen geben. Da die Prämie einer Zahnzusatzversicherung meist sehr gering ist, sollte die Überlegung folgen, ob anstelle diesem Vorsorgeaufwand eine kostenintensivere Versicherung nicht eher steuerliche Erfassung benötigt.

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Источники: http://www.kann-man-das-absetzen.de/zahnzusatzversicherung/, http://www.steuerklassen.com/steuererklaerung/versicherungen/zahnzusatzversicherung/, http://www.zahnzusatzversicherung-direkt.de/service/aktuelles/zahnzusatzversicherung-von-der-steuer-absetzen.html

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