Zahnzusatzversicherung für kinder

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Zahnzusatzversicherung für Kinder

Viele Eltern fragen sich, ob eine Zahnzusatzversicherung für Kinder sinnvoll ist, die für kieferorthopädische Kosten aufkommt. Wir sagen JA, denn fast jedes zweite Kind in Deutschland unterzieht sich einer Behandlung beim Kieferorthopäden um das Gebiss im Wachstum mit einer Zahnspange zu korrigieren.

Auswahlkriterien für Tarife mit Kieferorthopädie

  • Altersbegrenzung (Kieferorthopädische Leistung ohne Altersbegrenzung)
  • Leistung für Zahnersatz (z.B. Implantat, Brücken, Kronen, Inlay, Prothesen)
  • Kieferorthopädische Behandlung (Leistungen ohne Vorleistung der gesetzlichen Krankenkasse)
  • Leistung für Zahnbehandlung (z.B. professionelle Zahnreinigung, Parodontitis, Wurzel-, Kunststofffüllung)

Die beste Zahnzusatzversicherung für Kinder finden

Wir empfehlen Ihnen Ihre Kinder frühzeitig zu versichern und zwar bevor eine Kieferfehlstellung festgestellt wird, da Sie sonst keine Leistungen von einer Zahnzusatzversicherung erwarten können.

Zahnzusatzversicherung für Kinder berechnen

Zahnzusatzversicherung für Kinder frühzeitig abschließen

Selbst führende Versicherungsportale wie die Waizmann Tabelle, empfehlen eine Zahnzusatzversicherung für Kinder ab dem vollständigen Milchzahngebiss abzuschließen. Zu dieser Zeit ist ihr Kind ca. 3 Jahre alt, die Tarifkosten sind extrem günstig und moderne Zahnzusatzversicherungen erstatten bis zu 100% auch wenn die gesetzliche Kasse nichts zahlt. Eine evtl. spätere angeratene Behandlung durch eine Zahnspange, stellt dann kein Problem dar.

Eine weitere, wirklich Karies vorbeugende Behandlung ist eine Fissurenversiegelung der 8 Prämolaren, die von der gesetzlichen Krankenversicherung nicht bezahlt wird. Diese kostet aber bis zu 300,- € und mit einer modernen Zahnzusatzversicherung bekommen Sie für diese Behandlung bis zu 100 % erstattet. Nur diese Behandlung spielt Ihnen die Versicherungskosten von 1-2 Jahren ein. Empfohlene Tarife für solche Versicherungen sind die Inter, die Allianz und die UKV.

Ist eine Zahnzusatzversicherung für Kinder sinnvoll?

Sie stellen sich die Frage, ob Sie für Ihre Kinder einen Zusatzversicherung für die Zähne abschließen sollen? Eine Zahnzusatzversicherung ist gerade für junge Menschen sinnvoll weil:

  • Keine Vorerkrankungen und Zahnschäden existieren, welche bei Abschluss anzugeben wären. Damit können sehr leistungsstarke Zahntarife abgeschlossen werden, die im Kindesalter sehr günstig sind.
  • Kinder brauchen oftmals kieferorthopädische Leistungen wie Zahnspangen, Retainer oder gar kieferchirurgische Operationen. Je nach Grad der Kieferfehlstellung leistet die gesetzliche Krankenkasse gar nicht oder nur mit Standardleistungen. Eine Zahnzusatzversicherung bei Kindern ist sehr sinnvoll, um diese Kosten für Kieferorthopädie abzufedern.
  • Kinder putzen ihre Zähne nicht immer sorgfältig. Eine regelmäßige Zahnreinigung hilft dabei Schäden durch Karies und Zahnfleischentzündungen wirkungsvoll zu verhindern. Zudem schärft es bei den Kindern das Bewusstsein, wie wichtig saubere Zähne für später sind.

Wann zahlt die gesetzliche Krankenkasse für Kieferorthopädie?

Häufig zeigt sich bei Kindern im Alter zwischen dem achten und zehnten Lebensjahr, ob eine Zahnspange und somit eine kieferorthopädische Maßnahme notwendig wird. Die gesetzlichen Kassen übernehmen einen Teil der Kosten, in der Regel reicht die Leistung hier aber nicht aus. In immer mehr Fällen wird für kieferorthopädische Maßnahmen überhaupt keine Leistung von der gesetzlichen Krankenkasse erbracht. Ein Teil der Behandlungskosten wird nur dann übernommen, wenn nachfolgende Voraussetzungen erfüllt sind:

Beginn der Behandlung

Damit die Behandlung in den Bereich der Kassenleistung fällt, muss die Behandlung im Kindesalter, spätestens aber vor dem 18. Lebensjahr begonnen werden, denn für Erwachsene erbringt die gesetzliche Krankenkasse keine Leistung. Auch dann nicht wenn es sich um eine medizinisch notwendige Behandlung handelt.

Medizinische Notwendigkeit

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten bei Kindern und unter 18-Jährigen nur, wenn es sich um erhebliche Zahn- oder Kieferfehlstellungen handelt, die das Beißen, Kauen, Sprechen oder Atmen behindern. Die Einstufung der Behandlungsbedürftigkeit erfolgt in fünf „Kieferorthopädischen Indikationsgruppen“, kurz KIG genannt. Nur für einen Befund der KIG 3 bis 5 übernehmen die Kassen die Kosten, für KIG 1 und 2 erbringt die Krankenkasse keine Leistung.

Übernimmt die gesetzliche Krankenkasse eine kieferorthopädische Behandlung, dann wird im ersten Schritt zunächst nur 80 % der Rechnung übernommen. Die ausstehenden 20 % der Rechnung müssen von den Eltern im ersten Schritt selbst bezahlt werden. Werden in einer Familie mehrere Kinder gleichzeitig kieferorthopädisch behandelt, fällt diese Eigenbeteiligung für alle angefallenen Kosten der Kieferorthopädie von 20 % auf 10 %.

Diese Eigenbeteiligung, in der Regel in Höhe von 20 % ist aber nicht verloren. Vielmehr wird dieser Betrag nachträglich noch von der Krankenkasse übernommen, wenn der Zahnarzt schriftlich bestätigt hat, dass die kieferorthopädische Behandlung erfolgreich beendet wurde. Im Fall, dass die kieferorthopädische Behandlung nicht bis zum Ende durchgeführt wurde und somit nicht erfolgreich abgeschlossen werden konnte, müssen 20 % der Behandlungskosten selbst getragen werden.

Um also hohe Behandlungskosten zu vermeiden, ist es sehr sinnvoll eine Zahnzusatzversicherung für ihre Kinder zu haben. Aber auch für Erwachsene ist eine Zusatzversicherung für Kieferorthopädie oft sinnvoll, da Fehlstellungen etc. erst im Erwachsenenalter diagnostiziert und damit auch behandelt werden.

Wann leistet die Kasse nicht?

Es gibt insgesamt 5 kieferorthopädische Indikationsgruppen, auch kurz KIG – Stufen genannt. Wie wir bereits kennen gelernt haben, leistet die Kasse bei Kindern bis 18 Jahre für die schwerwiegenden Fehlstellungen (KIG 3-5), was im Gegenzug bedeutet, dass für laut Definition der gesetzlichen Krankenkasse „leichte“ Fehlstellungen (KIG 1-2) keinerlei Leistungen erbracht werden.

Dies ist darin begründet, dass die gesetzlichen Krankenkassen bei Fehlstellungen der Stufe 1 und 2 diese nicht als behandlungsbedürftig bzw. die Behandlung dieser Fehlstellungen nicht als medizinisch notwendig erachten. Aber bereits bei Fehlstellungen der Stufe 2, wird beobachtet, dass Probleme beim Beißen, Kauen, Sprechen oder Atmen der Kinder auftreten. Ein Experte im Bereich der Kieferorthopädie wird Ihnen daher auch bei einer Fehlstellung der Stufe 2 zu einer Behandlung raten, bevor sich die Fehlstellung noch weiter verschlimmert.

Zudem ist aber auch Vorsicht geboten, wenn sich die gesetzliche Krankenasse an den Behandlungskosten beteiligt (KIG – Stufen 3-5), denn auch in diesem Fall sind nicht immer alle Behandlungskosten abgedeckt, denn die Kassen leisten immer nach folgendem Prinzipien:

Übersetzt bedeutet dies, dass die gesetzliche Krankenkasse immer nur für die einfache KFO Behandlung aufkommen wird. Eine moderne kieferorthopädische Behandlung ist meist hochwertiger und zielführender, verursacht aber auch Mehrkosten, die dann nicht von der GKV bezahlt werden.

Im Praxisalltag der Zahnärzte kann es so schnell zu Zusatzkosten in Höhe von bis zu 2000 Euro für ästhetische und hochwertigere Behandlungen kommen, die trotz Leistungen der gesetzlichen Kassen nicht gedeckt sind. Häufig sind Kieferorthopäden heute auch gar nicht mehr bereit, eine reine Kassenbehandlung ohne Zusatzkosten anzubieten, was zwangsläufig zu Eigenkosten führt.

Eine Zusatzversicherung für Kieferorthopädie würde solche Leistungen übernehmen. Wenn man also gerne vorbeugend behandelt und nicht warten möchte, bis die Probleme noch schlimmer werden ist es sehr sinnvoll, eine Zahnzusatzversicherung für ihr Kind oder eben auch eine Zahnzusatzversicherung für Kieferorthopädie bei Erwachsenen abzuschließen, um die Kosten bei den nötigen Behandlungen sehr gering zu halten.

Unsere Empfehlung

Erfahrungsgemäß kosten langwierige kieferorthopädische Behandlungen wie zum Beispiel eine Zahnspange bei Kindern, sehr schnell mehrere tausend Euro. Abhängig sind die Kosten vom Aufwand und der Dauer der Behandlung, aber auch davon, ob neuartige Behandlungsmethoden und Materialien gewählt werden. Eine Zahnzusatzversicherung für Kinder amortisiert sich also in kürzester Zeit.

Zahnzusatzversicherungen haben sich hier als wirksamen Schutz bewährt, denn nur so können hohe Eigenkosten vermieden werden. Doch beachten Sie, nicht jede Zahnzusatzversicherung bietet auch Schutz bei kieferorthopädischen Behandlungen. Achten Sie beim Abschluss einer Kinderzahnzusatzversicherung daher darauf, dass KFO Leistungen mitversichert sind.

Treffen Sie die Entscheidung für Ihre Kinder eine Zahnzusatzversicherung abzuschließen, gilt jedoch dasselbe wie für Erwachsene: die Versicherung muss frühzeitig abgeschlossen werden und zwar schon vor dem Besuch beim Kieferorthopäden. Denn wurde bereits eine Fehlstellung festgestellt oder eine Behandlung angeraten, ist es für den Abschluss einer Kinder Zahnzusatzversicherung mit KFO zu spät.

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Zahnzusatzversicherung für Kinder

Eine Zahnzusatzversicherung lohnt sich fast immer! Kassenleistungen beim Zahnarzt fallen dürftig aus. Kunststofffüllungen im Backenzahnbereich, die PZR (Professionelle Zahnreinigung) oder Wurzelbehandlung – es gibt viele Bereiche, in denen Sie als Patient tief in die Tasche greifen müssen. Finanziell wirklich schmerzhaft werden die Behandlungen aber dann, wenn es um das Thema Zahnersatz geht. Mehrere tausend Euro als Eigenanteil sind hier durchaus drin. Warum Sie als Erwachsener mit einer Zahnzusatzversicherung entspannter zum Zahnarzt gehen können, liegt auf der Hand. Ist deren Abschluss für Kinder aber wirklich notwendig?

Das erwartet Sie hier:

Warum der Zahnschutz für Kinder Sinn macht

Kinder und Heranwachsende genießen in der gesetzlichen Krankenversicherung in vielen Bereichen eine gewisse Sonderstellung. Deutlich wird dies beispielsweise beim Thema Zuzahlung. Bis zum 18. Lebensjahr gilt hier eine weitgehende Befreiung. Und diese Sonderrolle setzt sich fort – auch beim Zahnarzt.

Anders als Erwachsene, die als Kassenpatient bis auf wenige Ausnahmen keine Leistungen aus dem Bereich der Kieferorthopädie mehr in Anspruch nehmen können, steht Ihrem Nachwuchs dieser Leistungsbereich in der Familienversicherung offen. Einer der Gründe, warum Kinder die Kieferorthopädie in Anspruch nehmen können, liegt sicherlich darin, dass eine frühe Erkennung und Behandlung der gängigen Zahnfehlstellungen teure Folgeerkrankungen auffangen kann.

Auf was haben Sie bzw. Ihr Kind als Mitglied einer Krankenkasse konkret Anspruch?

Grundsätzlich sind – zumindest auf dem Papier – 100 Prozent der kieferorthopädischen Leistungen bei Kindern erstattungsfähig, solange diese mit dem Zahnarzt vertraglich vereinbart sind. Das Problem: Sie als Eltern gehen für 20 Prozent der Behandlungskosten in Vorleistung. Bis zum Ende der Retentionsphase bzw. dem Abschluss der kieferorthopädischen Behandlung übernehmen die Kassen auf Grundlage von § 29 SGB V nur 80 Prozent der Kosten. Bricht Ihr Kind die Behandlung ab, sind mehrere hundert oder tausend Euro futsch.

Dass eine Fehlstellung diagnostiziert wurde, bedeutet für die Haushaltskasse noch lange keine Entwarnung. Im Gegenteil: Das finanzielle Risiko steigt jetzt erst richtig. Der Grund sind die kieferorthopädischen Indikationsgruppen. Erst ab einer festgelegten Stufe entsteht für die Krankenkassen eine Kostenübernahmepflicht. Vorher ist in erster Linie Ihr Portemonnaie gefragt, da die Kosten zu 100 Prozent privat getragen werden müssen. Langsam sollte Ihnen als Elternteil klar werden, warum auch für Kinder Zahnzusatzversicherungen durchaus nicht abwegig sind.

Kieferorthopädie in der Kinder-Zahnzusatzversicherung

Aus der kieferorthopädischen Behandlung Ihres Kindes können erhebliche Kosten erwachsen. Die gilt besonders vor dem Hintergrund, dass die gesetzlichen Krankenkassen eine Kostenübernahme nur dann anerkennen, wenn mindestens KIG 3 (kieferorthopädische Indikationsgruppe 3; je nach Schwere werden die Erkrankungen in KIG 1 – 5 unterschieden) vorliegt. Die Zahnversicherung kann an dieser Stelle eine Lücke schließen.

Berücksichtigt der Versicherer in der Leistungsbeschreibung die kieferorthopädische Behandlung, kann diese für Ihren Nachwuchs in Anspruch genommen werden. Der Vorteil: Anders als die gesetzliche Krankenversicherung ist eine Vorsorge bereits ab der kieferorthopädischen Indikationsgruppe 1 möglich. Auf diese Weise senkt die Zahnversicherung das finanzielle Risiko aus der Kieferorthopädie erheblich.

Tipps zur Zahnzusatzversicherung für Kinder

In Anbetracht der Zahnbehandlungskosten, die in der Kieferorthopädie anfallen, zahlt sich die Kinder-Zahnzusatzversicherung aus. Eltern, die ihren Nachwuchs umfassend absichern wollen, müssen einige Punkte im Auge behalten. Achten Sie auf eine möglichst hohe Summenbegrenzung. Einige Gesellschaften schreiben zum Beispiel Leistungsgrenzen zwischen 1.000 Euro bis 2.000 Euro fest. In anderen Tarifen existieren dagegen keine entsprechenden Leistungshöchstgrenzen.

Ebenfalls ein wichtiger Punkt sind die Wartezeiten und Summenbegrenzungen in den ersten Versicherungsjahren. Hier agieren die Versicherer unterschiedlich. In einigen Fällen wird auf Wartezeiten und gestaffelte Begrenzungen der Leistungssummen verzichtet. Diverse Gesellschaften schränken ihre Leistungspflicht in den ersten zwei bis vier Versicherungsjahren aber erheblich ein. Seien Sie sich zudem auch im Klaren darüber, dass sich der Abschluss einer Zahnzusatzversicherung aus Sicht der Kieferorthopädie sehr oft nur für die Indikationsgruppen 1 und 2 rechnet. Der Grund: Seitens der Gesellschaften werden Klauseln in die Tarif- und Leistungsbeschreibungen eingearbeitet, die Erstattungen des Eigenanteils von 20 Prozent (bei einer Leistung der GKV) ausschließen.

Weitere Leistungen der Zahnzusatz bei Kindern

Wie sieht es mit anderen Leistungsbereichen der Zahnzusatzversicherung bei Kindern aus? Professionelle Zahnreinigung, Zahnersatz, Wurzelbehandlung – Leistungen, die für Sie als Erwachsene eine wichtige Rolle beim Zahnschutz spielen. Für die Gesundheit Ihrer Kinder treten diese Bereiche aber in den Hintergrund. Speziell der Zahnersatz sowie die Wurzelbehandlung sind in den ersten Lebensjahren bis zum vollständigen Durchbruch des Wechselgebisses kein Thema. Erst wenn der Zahnwechsel abgeschlossen ist, steht ein Erhalt der bleibenden Zähne (gemeinsam mit der Kieferorthopädie) im Vordergrund. Daher sollte in den ersten Jahren die kieferorthopädische Behandlung bei der Zahnzusatzversicherung eine Hauptrolle spielen – und der Schutz erst später durch die anderen Leistungsbereiche komplettiert werden.

Wann eine Kinder-Zahnzusatzversicherung abschließen?

Eine Kinder-Zahnzusatzversicherung mit Augenmerk auf die Kieferorthopädie (KFO) rechnet sich für Eltern. Es stellt sich die Frage, wann entsprechende Tarife am besten abgeschlossen werden? Optimal wäre ein Abschluss, wenn klar ist, dass der Nachwuchs tatsächlich kieferorthopädisch betreut werden muss. Leider stehen dem die Versicherungsbedingungen entgegen. Seitens der Gesellschaften werden Versicherungsfälle, die sich vor dem Abschluss des Vertrags ereignen, regelmäßig ausgeschlossen. Sie als Elternteil müssen den Zahnzusatztarif abschließen, solange Ihr Kind gesund ist.

Generell werden die ersten Vorsorgeuntersuchungen beim Zahnarzt im Alter zwischen 2,5 bis 3 Jahren durchgeführt. Vorher ist eine Diagnose zu Zahnfehlstellungen auch medizinisch schwierig, da im Regelfall erst mit drei Jahren das Milchgebiss vollständig ist. Aber selbst dann ist die KFO nur selten gefragt. Behandlungen am Milchgebiss sind eine Ausnahme. Der Grund: Wesentlich anfälliger und behandlungsbedürftiger sind Zahnfehlstellungen am Wechselgebiss. Kieferorthopädische Behandlungen am Milchgebiss werden in der Regel nur bei schwerwiegenden Diagnosen durchgeführt.

Eltern sollten diese Aspekte bei einer Auswahl der passenden Vorsorge beachten, der Abschluss einer Zahnzusatzversicherung ist vor dem dritten bis vierten Lebensjahr nicht zwingend notwendig. In der Theorie ließe sich der Abschluss sogar bis zum Zahnwechsel aufschieben. Behalten Sie aber im Hinterkopf, dass auch die Frühbehandlungsmaßnahmen zu Ihren Lasten gehen können.

Zahnzusatzversicherung – sichern Sie die Gesundheit Ihrer Kinder

Das Thema Zahnzusatzversicherung betrifft inzwischen fast alle Altersgruppen. Neben Erwachsenen ist der Abschluss einer solchen Versicherung auch für Kinder sinnvoll. Als Eltern müssen Sie für den Schutz der Gesundheit Ihrer Kinder mit Augenmaß arbeiten. Unnötige Leistungen kosten Geld und ein zu schwacher Leistungsumfang geht zulasten gesunder Zähne. Prüfen Sie mit unserem Vergleich den Zahnschutz Ihrer Kinder auf Herz und Nieren – und werfen einen Blick auf die Versicherungsbedingungen.

Unsere Seite wird überarbeitet:

Unser kostenloser Vergleich der Zahnzusatzangebot steht Ihnen weiterhin zur Verfügung!

Zahnzusatzversicherung für Kinder

Suchen Sie die optimale Zahnzusatzversicherung für Ihr Kind? Dann sind Sie hier genau richtig. Neben den Top 5 der besten Kindertarife erwarten Sie viele wertvolle Tipps & Hinweise!

Zahnzusatzversicherung Kind – Inhaltsübersicht

Warum ist eine Zahnzusatzversicherung für Kinder sinnvoll?

Eines der schönsten Dinge im Leben ist ein herzliches Kinderlachen – das können sicherlich viele Eltern bezeugen. Damit Ihre Kinder auch in Zukunft gesunde Zähne haben und lachen können, sollten Sie über eine Zahnzusatzversicherung für Ihr Kind nachdenken.

Optimalerweise schließen Sie eine Versicherung für Ihre Kinder nicht zu spät ab – wir empfehlen den Abschluss im Alter von 2-3 Jahren, weil

  • einerseits profitieren auch kleine Kinder von einer Zahnversicherung, denn moderne Kindertarife leisten auch für Prophylaxe und Zahnerhalt, den die gesetzliche Krankenkasse nicht bezahlt, beispielsweise die Fissurenversiegelung der kleinen Backenzähne
  • andererseits steigt mit zunehmendem Alter das Risiko, dass sich eine Zahnfehlstellung entwickelt – wird diese erst beim Zahnarzt erkannt, ist es für den Abschluss einer Kinderzahnversicherung zu spät

Insbesondere Zahnspangen (Kieferorthopädische Behandlungen) können bei Kindern sehr teuer werden und schnell mal einige tausend Euro verschlingen – das kann ein großes Loch in die Haushaltskasse reißen. Eine Absicherung für Kinder ist nicht unbedingt teuer – eine sehr gute Kinder-Zahnzusatzversicherung gibt es schon ab etwa 13 Euro Monatsbeitrag, z.B. den Tarif INTER Z90 + ZPro – eine gute Zahnzusatzversicherung für Erwachsene gibt es ab etwa 20€ Monatsbeitrag

Achten Sie darauf, dass der Tarif gute Leistungen bei Kieferorthopädie bietet und alle KIG-Stufen absichert. Die Leistungen in den einzelnen Stufen sollten optimalerweise nicht oder zumindest ausreichend begrenzt sein (bei KIG 1-2 kostet eine Zahnspangenbehandlung leicht mehrere tausend Euro – da hilft eine Versicherung, die z.B. die Leistung auf 1.000 Euro begrenzt, nicht besonders viel). Wir empfehlen darüber hinaus, dass auch Leistungen für Zahnprophylaxe bei Kindern und Zahnerhaltung (z.B. hochwertige Kunststofffüllungen) abgedeckt sein sollten.

Welche Zahnzusatzversicherungen sind für Kinder empfehlenswert?

Vor einigen Jahren noch war die Auswahl an Zahnzusatzversicherungen mit Kieferorthopädie noch sehr eingeschränkt – da hatte man nicht die Qual der Wahl. Heutzutage bieten viele private Krankenversicherungen auch Zusatztarife mit KFO-Leistungen für Kinder an – die Zahl der Angebote ist in den vergangenen Jahren stark angestiegen. Umso schwieriger ist mittlerweile die Auswahl geworden.

Unsere 4 Top-Empfehlungen – Sehr gute KFO-Versicherungen

INTER Qualimed Z90 + Zpro

INTER Qualimed Z90 + Zpro

Ratgeber Zahnzusatzversicherung – Sie benötigen Hilfe?

Wir beraten Sie gerne kostenlos und helfen Ihnen dabei, die passende Zahnzusatzversicherung für Füllungen zu finden. Rufen Sie uns einfach zur Beratung an unter 08142 651 39 28 (Mo-Fr 8-18 Uhr) oder kontaktieren Sie uns über unser Kontaktformular. Unsere Experten stehen Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite und helfen, den passenden Tarif zu finden.

Unsere 4 günstigen Alternativen – gute Kieferorthopädie-Versicherungen

Signal-Iduna ZahnTOP (pur)

Signal-Iduna ZahnTOP (pur)

Checkliste Kinder-Zahnzusatzversicherung – wo liegen die Unterschiede?

Nicht jede Zahnzusatzversicherung ist für Kinder geeignet – manch einer schließt im Vorbeigehen eine Zahnzusatzversicherung für sein Kind ab, die nur 1 oder 2 Euro im Monat kostet (wird gerne auch von Banken oder Versicherungsvertretern angeboten, die kein passendes Kinderprodukt haben) – doch solche Billigtarife leisten üblicherweise nur für Zahnersatz. Das kann bei Kindern zwar auch relevant sein, aber normal nur in seltenen Fällen (z.B. bei Unfall).

Achten Sie unbedingt darauf, dass der Tarif folgende Kriterien erfüllt:

  • Leistung für Kieferorthopädie / Zahnspangen → optimal sind Leistungen ab 80%, mindestens sollten es 50% sein
  • Leistung bei KIG 1-2 → optimal Leistung ohne Begrenzung, mindestens sollten es 3.000 Euro Leistung sein (falls überhaupt begrenzt)
  • Leistung bei KIG 3-5 → optimal ab 1.500 Euro Begrenzung, mindestens sollten es 1.000 Euro Leistung sein
  • Fissurenversiegelung sollte abgedeckt sein
  • Kinder-PZR (Individualprophylaxe für Kinder) sollte abgedeckt sein
  • Leistungsbegrenzungen in den ersten Jahren sollten bei Kieferorthopädie nicht zu gering sein, wenn das zu versichernde Kind älter als 6 Jahre ist
  • Leistungsbegrenzungen in den ersten Jahren sollten bei Kieferorthopädie nicht zu gering sein, wenn das zu versichernde Kind älter als 6 Jahre ist

Sehr gute Tarife, die alle diese Kriterien vollumfänglich erfüllen kosten monatlich etwa zwischen 13 und 20 Euro – günstigere Tarife bieten teilweise auch ordentliche Leistungen, jedoch mit kleineren Einschränkungen.

Beispielsweise sieht der Tarif Signal-Iduna ZahnTOP auf den ersten Blick unschlagbar aus, was das Preis-Leistungsverhältnis anbelangt – allerdings sind die Leistungen hier über ein Preisverzeichnis für Material- und Laborkosten begrenzt.

Die besten Leistungen bei KIG 3-5 Mehrkosten bietet der neue Tarif UKV ZahnPRIVAT Premium, da die Leistungen in den Versicherungsbedingungen sehr ausführlich beschrieben sind und die Begrenzung mit 3.600 Euro sehr hoch ist. Die UKV hat sogar für Kieferorthopädie bei Kindern keine Wartezeit!

Die besten Leistungen bei KIG 1-2 Behandlungen ohne GKV-Vorleistung bietet die AXA Dent Premium mit 90% ohne tariflich festgelegte Begrenzung.

Leistungen der GKV für Zahnspangen & Kieferorthopädie?

Die Kosten einer Zahnspange müssen nicht immer vollständig privat getragen werden – die gesetzlichen Kassen übernehmen bei bestimmten Indikationen die Kosten einer Standardbehandlung.

Ob die gesetzliche Krankenkasse die Kosten der Kieferkorrektur übernimmt, hängt von der sogenannten KIG Einstufung ab. KIG steht für „kieferorthopädische Indikationsgruppen“ – es handelt sich dabei um ein Behandlungsschema zur Klassifizierung des Behandlungsbedarfs kieferorthopädischer Behandlungsmaßnahmen – eingeteilt ist das KIG in 5 Stufen.

Die KIG-Stufe gibt Aufschluss darüber, wie schwer eine Zahn- oder Kieferfehlstellung ausgeprägt ist. In KIG 1 fallen dabei nur leichte Fehlstellungen, etwa beispielsweise ein leichter Überbiss – je höher die festgestellte KIG-Stufe, desto stärker ausgeprägt ist die Zahnfehlstellung im Einzelfall – KIG5 ist die schwerwiegendste Stufe und bezeichnet sehr stark ausgeprägte Kiefer- und Zahnfehlstellungen.

Die gesetzlichen Kassen übernehmen die Kosten einer Kieferregulierung in den KIG-Stufen 3 bis 5, also bei einer mittleren bis schweren Zahn- oder Kieferfehlstellung. Bei leicht ausgeprägter Fehlstellung sind die Kosten privat zu tragen!

Kieferorthopädie – private Mehrkosten drohen auch bei KIG 3-5

Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt die Kosten einer Zahnspange nur bei besonders schwerwiegenden Fällen ab KIG 3-5 – bei leichter Fehlstellung müssen die Kosten privat getragen werden. Aber auch in den Fällen mit Kassenleistung übernimmt die GKV nur eine einfache Grundversorgung nach den Vorgaben des Sozialgesetzbuch:

Wer eine Behandlung nach den modernsten Standards der Kieferorthopädie für sein Kind möchte, muss einige Zusatzleistungen privat tragen.

Folgende kieferorthopädische Mehrkosten sind z.B. keine GKV-Leistung:

  • Zahnspange innenliegend (Lingualtechnik)
  • unsichtbare Zahnspange (Invisalign)
  • Mini-Brackets / Speed-Brackets
  • Kunstststoff- und Keramikbrackets
  • farblose Bögen
  • festsitzender Retainer
  • Funktionsanalyse

Prophylaxe bei Kindern – das zahlt ihre gesetzliche Kasse

Für Kinder-Prophylaxe werden von den gesetzlichen Krankenkassen Leistungen nach den Gebührenziffern IP1 bis IP5 erbracht. Dabei handelt es sich im einzelnen um folgende Behandlungen:

  • Mundgesundheitsstatus (IP1)
  • Mundgesundheitsaufklärung und Remotivation (IP2)
  • Zahnschmelzhärtung mit Fluorid (IP4)
  • Fissurenversiegelung (IP5)

Bei Kindern, bei denen ein stark erhöhtes Kariesrisiko gegeben ist, kann unter Umständen auch eine ergänzende professionelle Zahnreinigung Sinn machen, die – ebenso wie bei Erwachsenen – im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung nicht abgedeckt ist. Auch diese Kosten müssen bei Kindern voll privat bezahlt werden. Die Kosten für eine solche Behandlung können ebenfalls nach der GOZ (Ziffer 1040) berechnet werden – i.d.R. setzen die meisten Zahnärzte bei Kindern einen niedrigeren Faktor an wie bei Erwachsenen, so dass üblicherweise ca. 30-60 Euro Rechnungsbetrag für eine Zahnreinigung bei Kindern verlangt wird.

Ab welchem Alter ist eine ZZV für Kinder sinnvoll?

Viele Eltern fragen sich, ab wann sie eine Zahnzusatzversicherung für ihre Kinder abschließen sollten. Wir werden oftmals von Eltern kontaktiert deren Kinder schon 10, 11 oder 12 Jahre und älter sind – leider ist es dann schon in vielen Fällen zu spät für eine KFO-Versicherung, weil in diesem Alter häufig bereits eine (negative) Diagnose vom Zahnarzt oder Kieferorthopäden gestellt wurde, mit der eine Versicherung nicht mehr abgeschlossen werden kann.

Das ist dann problematisch, weil:

Zum einen wird im Antrag im Rahmen der Gesundheitsprüfung bei den meisten Gesellschaften danach gefragt, ob bereits eine Zahnfehlstellung bekannt oder Behandlungen angeraten sind. Zum anderen leistet keine Versicherung für Versicherungsfälle, die bereits vor Vertragsabschluss begonnen haben, wo also bereits vor Antragstellung Voruntersuchungen beim Kieferorthopäden stattgefunden haben und eine Behandlung geplant ist. Es gibt auch Zahnzusatzversicherungen für Kinder ohne Wartezeit und ohne Gesundheitsprüfung, allerdings gilt vorgenannte Einschränkung auch bei diesen Anbietern!

Schließen Sie die KFO-Versicherung für Ihr Kind unbedingt rechtzeitig ab – lieber ein wenig zu früh als zu spät. Optimalerweise schließen Sie die Versicherung schon im Alter von 2-3 Jahren ab, um kein Risiko einzugehen. Darüber hinaus gibt es auch schon für kleine Kinder sinnvolle Zahnleistungen, die in modernen Kindertarifen abgedeckt werden, wodurch bereits ein netter Teil der zu zahlenden Beiträge refinanziert wird.

Beispiel: Fissurenversiegelung der Prämolaren

Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen bei Kindern beispielsweise nur die Versiegelung der „großen“ (hinteren) Backenzähne (sog. Molaren). Die kleineren vorderen Backenzähne (sog. Prämolaren) können nur als Privatleistung versiegelt werden. Das kostet im Normalfall bei Abrechnung der GOZ 2000 (Versiegelung von kariesfreien Zahnfissuren) zum 2,3 fachen Satz 93,12 Euro – mit Abrechnung des GOZ-Höchstsatz (3,5fach) sogar bis zu 141,76 Euro.

Hochwertige Kinderzahnzusatztarife bekommt man schon ab etwa 150 Euro Jahresbeitrag – bei diesen Tarifen werden diese Prophylaxe-Kosten bei Kindern teilweise zu 100% gedeckt – wer regelmäßig zum Zahnarzt geht und Vorsorgeleistungen für seine Kinder ausschöpft, finanziert die Zusatzversicherung teilweise schon alleine über diese Prophylaxe-Leistungen voll oder zum Teil.

Auch bei Kunststofffüllungen verlangen viele Kinderzahnärzte Zuzahlungen für hochwertigere Materialien – auch solche Kosten werden von guten Kinderpolicen gedeckt. Eine Zahnzusatzversicherung lohnt sich somit auch schon für kleine Kinder – zudem sichert man langfristig die hohen Kosten einer teuren Zahnspangenbehandlung ab – eine sinnvolle Investition in die Zukunft Ihres Kindes!

Ratgeber Zahnzusatzversicherung – Sie benötigen Hilfe?

Wir beraten Sie gerne kostenlos und helfen Ihnen dabei, die passende Zahnzusatzversicherung für Füllungen zu finden. Rufen Sie uns einfach zur Beratung an unter 08142 651 39 28 (Mo-Fr 8-18 Uhr) oder kontaktieren Sie uns über unser Kontaktformular. Unsere Experten stehen Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite und helfen, den passenden Tarif zu finden.

vor dem Abschluss Ihrer Zahnzusatzversicherung

Betreuung nach Abschluss Ihrer Zahnzusatzversicherung

Источники: http://www.test-zahnzusatzversicherung.de/zahnzusatzversicherung-fuer-kinder/, http://www.zahnzusatzversicherungsvergleich.org/zahnzusatzversicherung-kinder.html, http://www.zahnzusatzversicherung-experten.de/zahnzusatzversicherung-fuer-kinder.html

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