Zahnzusatzversicherung für kieferorthopädie

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Zusatzversicherung Kieferorthopädie

Zusatzversicherung Kieferorthopädie

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Ist eine Zusatzversicherung mit Kieferorthopädie für Kinder sinnvoll?

Ja – heute trägt fast jedes zweite Kind eine Zahnspange, Tendenz steigend. Und das kann teuer werden.

Je nach Art und Umfang einer kieferorthopädischen Behandlung können gut und gerne Kosten von beispielsweise 5- oder 6000 Euro auflaufen, die ggf. von den Eltern zu finanzieren sind, sofern sich die gesetzliche Krankenkasse (z.B. aufgrund einer nur geringfügig ausgeprägten Zahnfehlstellung) nicht an den Kosten beteiligt.

Eine Zusatzversicherung für Kieferorthopädie sollte bestenfalls für Kinder im Alter von 3-5 Jahren abgeschlossen werden, da eine Absicherung nur möglich ist, sofern vor Abschluss der Versicherung noch keine Fehlstellung beim Zahnarzt diagnostiziert worden ist. Das Risiko einer solchen Diagnose steigt natürlich mit zunehmendem Alter an – bei manchen Kindern können sich Fehlstellungen bereits im jungen Alter ab 6 Jahren entwickeln, so dass eine Absicherung auf jeden Fall vorher abgeschlossen sein sollte. Darüber hinaus gibt es bei allen Anbietern Wartezeiten und i.d.R. auch Summenbegrenzungen während der ersten Vertragsjahre, so dass sich schon aus diesem Grund ein frühzeitiger Versicherungsabschluss empfiehlt.

Auch Prophylaxe-Maßnahmen werden bei Kindern teilweise nicht vollständig von der gesetzlichen Krankenversicherung finanziert – so muss beispielsweise die Versiegelung der „kleinen“ Backenzähne privat bezahlt werden, sofern diese Leistung gewünscht ist, da die GKV nur die Versiegelung der hinteren „großen“ Backenzähne bezahlt.

Einen Vergleich speziell für KFO-Zusatzversicherungen für Kinder finden Sie unter: Kinder Zahnzusatzversicherung

Eine der besten Zusatzversicherungen für Kieferorthopädie bietet derzeit die UKV Zahnprivat Premium. Die UKV leistet 90% bis zu 3.600 Euro bei KIG 1-5. Das besondere bei der UKV: in den Bedingungen wird explizit zugesichert, dass nicht nur medizinisch notwendige Behandlungen übernommen werden, sondern auch „darüber hinausgehende“ Leistungen, also auch Leistungen, die eher kosmetischen Zwecken dienen, z.B. unsichtbare Zahnspange, Lingualtechnik o.Ä..

Eine weitere gute KFO Zusatzversicherung bietet die AXA Dent Premium – die AXA übernimmt bei kieferorthopädischen Behandlungen ohne Vorleistung der gesetzlichen Krankenkasse 90% ohne Summenbegrenzung. Bei KIG-3-5 Mehrkosten übernimmt die AXA zumindest bis zu 1.000 Euro der zusätzlichen Kosten.

Macht eine Zusatzversicherung mit Kieferorthopädie Sinn für Erwachsene?

In aller Regel beinhalten die meisten Anbieter bei Erwachsenen keine Leistungen für Kieferorthopädie – diese Leistung ist nur bei wenigen Anbietern beinhaltet, z.B. ARAG Z90 Bonus oder Allianz ZahnPrivat (AXA nur bei unfallbedingter Behandlung).

Sinnvoll kann die Leistung theoretisch auch bei Erwachsenen sein, da nicht 100%ig ausgeschlossen ist, dass sich im ausgewachsenen Gebiss die Zähne im Laufe der Zeit verschieben können (z.B. durch fehlende Zähne, nachrückende Weisheitszähne o.Ä.). Jedoch sind solche Verschiebungen bei Erwachsenen eher untypisch und es stellt sich daher die Frage, ob dieser Fall unbedingt abgesichert sein muss – wesentlich wahrscheinlicher ist da i.d.R. der Bedarf an Zahnersatz und Zahnerhalt-Maßnahmen, so dass hier mehr Wert auf gute Leistungen gelegt werden sollte.

Wer schon vor Abschluss die Diagnose Zahnfehlstellung vom Zahnarzt erhalten hat, kann die Korrektur ebendieser leider nicht mehr absichern, da dann der sog. „Versicherungsfall“ bereits eingetreten ist. Sofern Sie also mit dem Gedanken spielen Ihre Zähne mittels einer KFO Behandlung korrigieren zu lassen und eine Zahnzusatzversicherung speziell dafür suchen, dann sollten Sie sich die Frage stellen, ob bei Ihrem Zahnarzt bereits Gespräche über eine bestehende Fehlstellung geführt worden sind und ob der Versicherer somit nachvollziehen könnte, dass der „Versicherungsschaden“ bei Abschluss bereits ursächlich vorlag – wenn ja, dann wird der Versicherer die Kostenübernahme voraussichtlich ablehnen.

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vor dem Abschluss Ihrer Zahnzusatzversicherung

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Zahnzusatzversicherung für Kieferorthopädie: Wie sinnvoll ist das?

Ob die Krankenkasse für eine kieferorthopädische Behandlung zahlt, richtet sich nach den sogenannten kieferorthopädischen Indikationsgruppen, kurz KIG. Diese umfassen fünf Grade, wobei Stufe eins sehr leichte Zahnfehlstellungen wie einen geringfügigen Platzmangel oder einen leichten Überbiss meint. Bei Stufe fünf liegen dagegen schwerwiegende Fehlstellungen wie Anomalien oder gar eine Gaumenspalte vor.

Kinder erhalten von der Krankenkasse meist ab Stufe drei einen Zuschuss zur Behandlung. Dieser liegt bei 80 Prozent. Die übrigen 20 Prozent bleiben als Eigenanteil. Wird die zahnärztliche Behandlung erfolgreich abgeschlossen, beispielsweise die Zahnspange regelmäßig und lange genug getragen, erstattet die Kasse diesen Betrag. Bei Erwachsenen zahlt die gesetzliche Krankenkasse dagegen nur in besonders schweren Ausnahmefällen oder nach einem Unfall. Bei leichteren Fällen müssen sie für ihre Behandlung beim Kieferorthopäden oder Zahnarzt teilweise mehrere hundert oder tausende Euro zahlen. Um sich davor zu schützen, hilft eine Zahnzusatzversicherung für Kieferorthopädie. Denn ein guter Tarif springt bei allen fünf KIG ein.

Lohnt sich eine Zahnzusatzversicherung für Kieferorthopädie?

Eine Zahnzusatzversicherung mit Leistungen für Kieferorthopädie gibt es sowohl für Kinder als auch für Erwachsene. Bei den Kleinen kommt diese beispielsweise für einen Teil der Kosten auf, wenn die zahnärztliche Behandlung aufwendiger oder teurer ist, als die Regelversorgung der Krankenkasse vorsieht. Da vielen Erwachsenen mit leichteren Beschwerden überhaupt keine Leistungen von der Krankenkasse zustehen, müssen sie selbst die günstigste Behandlung komplett aus eigener Tasche finanzieren. Daher freuen sie sich, dass ihnen die Zahnzusatzversicherung einen Teil der Behandlungskosten abnimmt.

Service: Bei der Wahl einer geeigneten Zahnzusatzversicherung kommt es in erster Linie darauf an, dass Versicherte die Leistungen bekommen, die sie sich auch wünschen. Mit dem Zahnzusatzversicherung Vergleichsrechner finden Sie einen Tarif, der zu Ihren Ansprüchen passt.

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Zahnzusatzversicherung für Kieferorthopädie: Das sollten Patienten beachten

Vor dem Abschluss einer Zahnzusatzversicherung für Kieferorthopädie sollten sich Interessierte die jeweiligen Tarifbedingungen genau anschauen. Dabei kommt es unter anderem auf die festgelegten Wartezeiten an, also den Zeitraum zwischen Vertragsabschluss und dem Beginn des Leistungsanspruchs. Laut der Verbraucherzentrale Berlin sind bei vielen Versicherern Wartezeiten von etwa acht Monaten üblich. Wichtig ist auch, dass die Zahnzusatzversicherung nur für Kieferorthopädie zahlt, wenn zu Beginn des Versicherungsverhältnisses noch keine Vorerkrankungen vorliegen.

Übrigens: Oftmals vermerkt der Zahnarzt Anzeichen für eine Fehlstellung bei Kindern in der Patientenakte, ohne die Eltern darüber zu informieren, da zunächst noch keine Behandlung erforderlich oder möglich ist. Daher ist es ratsam, vor dem Abschluss einer Zahnzusatzversicherung beim behandelnden Arzt nachzufragen, ob bereits kieferorthopädischen Probleme in die Akte aufgenommen wurden.

Nicht nur auf die Leistungen für Kieferorthopädie achten

Für viele Erwachsene spielt neben den Leistungen der Zahnzusatzversicherung für Kieferorthopädie eine wichtige Rolle, dass sich der Versicherer an den Kosten für den Zahnersatz beteiligt. Denn geht ein Zahn verloren oder bricht ein Stück vom Zahn ab, ist dies meist mit einer langwierigen und oftmals teuren Behandlung verbunden. Entscheidet sich der Patient für eine aufwendige Methode wie ein Implantat, kommen schnell mehrere tausend Euro Behandlungskosten zusammen. Mit einer Zahnzusatzversicherung können Patienten ihre fällige Zuzahlung auf ein Minimum reduzieren, sodass es ihnen nicht vor der horrenden Zahnarztrechnung grauen muss.

Beim Abschluss einer Zahnzusatzversicherung gilt generell die Regel: Je jünger der Versicherte ist, desto günstiger der Tarif. Denn das gesundheitliche Risiko schätzen viele Versicherer in jungen Jahren meist gering ein. Wie hoch die Kosten für private Absicherung letztlich sind, hängt von den vereinbarten Leistungen ab. Wem es genügt, dass die Zahnzusatzversicherung den fälligen Eigenanteil für eine Zahnspange übernimmt, der kann sich wesentlich günstiger absichern als ein Patient, der Wert auf Extras wie eine Keramikkrone oder ein teures Implantat legt.

Zahnzusatzversicherung für kieferorthopädie

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Zahnzusatzversicherung Kieferorthopädie – für Kinder

Kinder bis 18 haben in vielen Fällen einen Leistungsanspruch gegenüber der gesetzlichen Krankenkasse, wenn es um eine kieferorthopädische Behandlung geht. So leistet die gesetzliche Krankenkasse bei einer Einstufung in KIG 3 bis 5. In den KIG Stufen 1 und 2 müsste eine kieferorthopädische Behandlung selbst finanziert werden.

Eine Zahnzusatzversicherung Kieferorthopädie kann, sofern Sie vor Anraten der Behandlung abgeschlossen wurde, zur Absicherung der entstehenden Kosten verwendet werden.

Die wenigsten Zahnzusatzversicherungen für Kieferorthopädie leisten hier jedoch für Mehrkosten einer höherwertigen Behandlung, wenn ein Anspruch auf die einfache Regelversorgung besteht.

Die empfehlenswertesten Tarife sind daher in diesem Zusammenhang:

Diese genannten Zahnzusatzversicherungen für Kieferorthopädie leisten sowohl dann, wenn die Krankenkasse gar nichts leistet (KIG 1-2), aber auch für Mehrkosten in den KIG-Stufen 3-5.

Das die Einstufung in die KIG Stufen 3-5 viel öfter vorkommt als eine Einstufung in KIG 1 und 2, sollte die Leistung in den Fällen KIG3-5 möglichst hoch sein.

In den KIG-Stufen 3-5 leistet sehr umfangreich UKV ZahnPrivat Premium (bis 3600 Euro Erstattung), sowie Arag Dent 100 (2000 Euro für die Mehrkosten, unbegrenzt wenn kein Anspruch auf Kassenleistung).

Ebenfalls recht viel leistet bei Vorleistung der GKV die R+V Z1u ZV, nämlich grundsätzlich 2000 Euro pro Behandlung für eine Kieferorthopädische Maßnahme. Egal in welcher KIG-Stufe.

Mit einer Erstattung von 1500 Euro pro Maßnahme leistet die DKV Zahnzusatzversicherung damit auch in KIG 3-5 mehr als die CSS, Arag oder AXA und ist angesichts des recht günstigen Monatsbeitrags für Kinder und Jugendliche sehr empfehlenswert.

Zahnzusatzversicherung Kieferorthopädie – für Erwachsene

Die wenigsten Zahnzusatzversicherungen leisten für eine kieferorthopädische Behandlung bei Erwachsenen. Hier kommt erschwerend hinzu, dass bei den meisten Erwachsenen ja sowieso oft eine Zahnfehlstellung bereits vorliegt und demnach je nach Antragsfrage der Zahnzusatzversicherung auch anzugeben ist.

Empfehlenswert sind da die Tarife der Arag Krankenversicherung, hier wird im Antrag nämlich nur nach angeratenen und beabsichtigten Behandlungen gefragt. Liegt also eine kleine kosmetische Fehlstellung vor, so wäre diese folglich nicht anzugeben, sofern der Zahnarzt hier nicht bereits Anmerkungen gemacht hat. Wird später eine Zahnfehlstellung, aus welchem Grund auch immer, medizinisch notwendig, würde dies den Versicherungsfall der Zahnzusatzversicherung Kieferorthopädie auslösen. Der Versicherer könnte sich auch nicht darauf berufen, dass der Antragsteller im Antrag falsche Angaben gemacht hat, denn es wurde nicht nach einer vorhandenen Fehlstellung gefragt, nur nach angeratenen oder beabsichtigten Behandlungen.

Wir empfehlen als Zahnzusatzversicherung Kieferorthopädie für Erwachsene daher:

Источники: http://www.zahnzusatzversicherung-experten.de/zusatzversicherung-kieferorthopaedie.html, http://www.finanzen.de/news/18125/zahnzusatzversicherung-fuer-kieferorthopaedie-wie-sinnvoll-ist-das, http://www.versicherung-online.net/Zahnzusatzversicherung-Kieferorthopaedie-613/

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