Zahlt die krankenkasse implantate

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Zahnimplantate als Kassenpatient – Gesetzliche Krankenversicherung

Der Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherungen sieht die Übernahme der Kosten für Implantate nicht vor. Leidglich eine festgelegte Bezuschussung, der sogenannte Festzuschuss, ist vorgesehen. Im Rahmen einer Härtefallregelung werden in speziellen Ausnahmefällen jedoch die Kosten übernommen. Diese beinhalten eine Reihe sehr seltener Erkrankungen, Tumore und Allergien.

Regelversorgung und Festzuschuss für Kassenpatienten

Die sogenannten Regelversorgungen und die damit verbundenen Festzuschüsse sind durch ein bestimmtes System geregelt. Dabei wird in Abhängigkeit des Zahndefekts die Behandlung pauschal mit einem festgelegten Betrag unterstützt. Welche Art der Versorgung gewählt wird, ist dafür unerheblich. Das heißt, die Versorgung einer einzelnen Zahnlücke beispielsweise kann sowohl mit einer Zahnbrücke als auch mit einem Einzelzahnimplantat durchgeführt werden. Die Höhe des Festzuschusses hierfür ist in beiden Fällen gleich.

Ein vollständiges Bonusheft, das 5 oder 10 Jahre geführt wurde, kann den Festzuschuss der Krankenkasse sogar um 20% oder 30% erhöhen.

Härtefallregelung

Ein sogenannter Härtefall liegt vor, wenn der Patient nachweislich über ein zu geringes Einkommen verfügt und die Zahlung der Gesundheitsleistung eine unzumutbare Belastung darstellt. Hierfür muss der Heil-und Kostenplan vor Behandlungsbeginn bei der Krankenkasse eingereicht und der positive Bescheid abgewartet werden. Wird der Härtefallantrag von der gesetzlichen Krankenversicherung genehmigt, erhöht sich der Festzuschuss um das Doppelte.

Ob der Patient über ein zu geringes Einkommen verfügt wird nach den nachstehenden Einkommensgrenzen bemessen. Dabei muss das monatliche (Familien-) Bruttoeinkommen unter dieser Grenze liegen:

  • Alleinstehende: 1.106€
  • mit einem Angehörigen: 1.520€
  • jeder weitere Angehörige zusätzliche 276,50€

Hinweis: Patienten die bereits von Zuzahlungen für Arznei- und Heilmittel befreit sind, fallen in der Regel unter die Härtefallregelung bei Zahnersatz. Es empfiehlt sich, im Vorfeld ein persönliches Gespräch mit Ihrer Krankenkasse zu suchen, um Unklarheiten aus dem Weg zu räumen.

Ausnahmeindikation

Wie bereits erwähnt wird die Übernahme der Kosten für Zahnimplantate in Ausnahmefällen von der Krankenkasse erstattet. Man spricht dann auch von Ausnahmeindikationen. Dabei handelt es sich um schwere Kieferkrankheiten wie z.B. Kieferdefekte durch Unfälle, spezielle Allergien oder Krebstumore sowie das genetischbedingte Fehlen von Zähnen. In solchen Ausnahmen muss die Krankenkasse die Implantatkosten als Bestandteil der Behandlung der Erkrankung anerkennen und übernehmen.

Beispiele möglicher Festzuschüsse für Zahnimplantate und Zahnersatz

  • für eine Einzelzahnbrücke bzw. ein Einzelzahnimplantat: ca. 319-415€ (abhängig vom individuellen Bonus)
  • für herausnehmbaren Zahnersatz, bei 4 fehlenden Zähnen: ca. 315-415€ (abhängig vom individuellen Bonus und weiteren Zuschüssen)
  • für Implantate im Unterkiefer: 317-413€, im Oberkiefer etwa 296-411€ (bei schwierigen Bisssituationen können noch zusätzlich 55-72€ hinzukommen)
  • Suprakonstruktion eines Einzelzahnimplantats (Erneuerung von Kronen, Brücken und herausnehmbaren Zahnersatz): 135-174€
  • Stegversorgung (Erneuerung des kompletten herausnehmbaren Zahnersatzes): bis zu 560€

Die Versorgung mit Implantaten und implantatgetragenem Zahnersatz wird von den Krankenkassen als eine andersartige Versorgung deklariert. Dies führt zu Unterschieden bei der Abrechnung. Während bei der gewöhnlichen Versorgung mit einer Krone oder Brücke, die Abrechnung direkt zwischen Zahnarzt und Krankenkasse abgewickelt wird, muss der Patient bei einer Implantatbehandlung zunächst in Vorleistung treten. Der gewährte Festzuschuss wird nach Abschluss der Behandlung von der Krankenversicherung an den Patienten erstattet.

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Kostenübernahme Krankenkasse – Was zahlt die Kasse?

Eine Zahnbehandlung ist oft mit hohen Kosten verbunden. Die gesetzliche Krankenversicherung unterstützt Kassenpatienten finanziell bei Zahnbehandlungen. Wie hoch der Anteil an den Kostenerstattung ist, der bei den verschiedenen Behandlungen übernommen wird, ist selbstverständlich gesetzlich festgelegt. Erfahren Sie hier, welche Kosten von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen werden und wonach sich die Höhe richtet.

Kostenübernahme Krankenkasse bei Zahnersatz

Die Kostenübernahme Krankenkasse bei Zahnersatz sah bis vor 10 Jahren noch eine prozentuale Beteiligung der Krankenkasse an der gewählten Versorgung vor. Seit 2005 gilt bei den gesetzlichen Krankenkassen das sogenannte Festzuschusssystem für Zahnersatzleistungen.

Die Regelversorgung: Festzuschussystem für Zahnersatzleistungen

Das Festzuschussystem sieht vor, dass sich die Höhe der Kostenübernahme Krankenkasse ausschließlich nach dem Befund richten. Der Befund umfasst dabei den Zustand des gesamten Gebisses und wird im Heil- und Kostenplan festgehalten. Für jeden Befund wird eine Regelversorgung von den gesetzlichen Krankenkassen festgelegt. Diese umfasst die Behandlung, die „ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich” ist (SGB V, §12, Abs. 1).

Der Festzuschuss Ihrer gesetzlichen Krankenkasse bei Zahnersatz entspricht 50 Prozent der durchschnittlichen Kosten der jeweiligen Regelversorgung. Sie bekommen also ungefähr die Hälfte der Kosten der Regelversorgung erstattet.

Beispiel Regelversorgung: Fehlt dem Patienten ein Zahn im sichtbaren Bereich der Frontzähne, entspricht die Regelversorgung einer Brücke aus Metall mit Teilverblendung (an der Front mit einer zahnfarbenen Schicht überzogen). Er bekommt also die Hälfte der Kosten einer Zahnbrücke von der Krankenkasse erstattet und trägt einen Eigenanteil von ca. 400-500€.

Quelle: Festzuschuss-Richtlinie, Stand 01.04.2016. Beispiele Regelversorgung

Die Alternative: Andersartige und gleichartige Versorgung

Selbstverständlich ist der Patient nicht verpflichtet bei seinem Zahnersatz die empfohlene Kassenleistung zu wählen. Er kann auch eine gleichartige (gleiche Versorgungsart, nur hochwertigere Ausführung) oder andersartige (andere Art der Versorgung) Leistung in Anspruch nehmen. In diesem Fall zahlt die Krankenkasse trotzdem nur die Hälfte der Kosten für den Zahnersatz der jeweiligen Regelversorgung.

Beispiel: Bei der Kostenübernahme einer Vollverblendung der metallenen Brücke (komplett mit einer zahnfarbenen Schicht überzogen), was eine sogenannte gleichartige Versorgung bezeichnet, fallen für eine verblendete Brücke im nicht sichtbaren Bereich Kosten (Eigenanteil) von ca. 600-1500€ an. Eine Verblendung der Zähne im nicht sichtbaren Bereich wird durch die Krankenkasse nicht bezuschusst.

Quelle: Festzuschuss-Richtlinie, Stand 01.04.2016. *Zuschüsse für einen Zahnersatz im Backenzahnbereich ohne Bonusanspruch. ** Bezieht sich auf die jeweilige Regelversorgung für Zahnersatz im Backenzahnbereich, wenn kein Bonusanspruch besteht.***Wenn Regelversorgung eine Brücke vorsieht: bei einem fehlenden Zahn.

Kostenübernahme Krankenkasse bei Zahnimplantaten

Zahnimplantate sind eine reine Privatleistung der gesetzlichen Krankenkassen. Aber: Wählt der Patient statt der Regelversorgung ein Implantat, eine sogenannte andersartige Versorgung, erhält er bei einer Implantatversorgung den Festzuschuss, also die Hälfte der Kosten einer Brückenversorgung, und verbleibt mit einem Eigenanteil von ungefähr 1400- 2500€. Der befundorientierte Zuschuss wird zusätzlich je nach der Situation Ihres Bonushefts um 20 oder 30 Prozent erhöht.

Haben Sie eine Einzelzahnlücke, zahlt die Kasse den Festzuschuss für eine Brücke (zwischen 330,00 und 440,00€) – auch wenn Sie ein Zahnimplantat wählen. Fehlen mehr als 4 Zähne, zahlt Ihre Kasse den Festzuschuss für eine Prothese (zwischen 340,00 und 430,00€).

Kostenübernahme Krankenkasse bei Zahnprothesen

Wenn die Zahnlücke so groß ist, dass sie durch eine Brücke nicht mehr zu schließen ist oder sogar ein gesamter Kiefer zahnlos ist, entspricht die Regelversorgung einer Zahnprothese.

Die Hälfte der Kosten der entsprechenden Zahnprothese werden von der Krankenkasse übernommen.

Bei einem zahnlosen Kiefer wird eine Vollprothese als Regelversorgung angesetzt und der Patient muss einen Eigenanteil von ungefähr 400 bis 500€ leisten. Bei Prothesen für beide Kiefer entsprechend das Doppelte.

Kostenübernahme Krankenkasse bei Zahnkronen

Die Versorgung mit einer Krone im Falle eines abgebrochenen Zahns, zählt ebenfalls zum Zahnersatz. Somit wird die Zahnkrone mit dem befundorientierten Festzuschuss von Ihrer Krankenkasse unterstützt. Die Regelversorgungen bei abgebrochenen Zähnen sind dabei sehr ähnlich wie bei einem komplett fehlenden Zahn.

Ist dem Patienten ein größerer Teil seines Zahns im sichtbaren Bereich abgebrochen, entspricht die Regelversorgung einer teilverblendeten Krone. Der Patient bekommt somit die Hälfte seiner Kosten erstattet und hat einen Eigenanteil von ungefähr 200 bis 300€. Bei einer Vollverblendung und Teilverblendung im nicht sichtbaren Bereich beträgt der Eigenanteil zwischen 400 bis 600€.

Die Kostenübernahme Krankenkasse bei Zahnersatz in Form des Festzuschusses bietet dem Patienten die Möglichkeit, die Art seines Zahnersatzes frei zu wählen, ohne dass sich der absolute Betrag, der von der Krankenkasse übernommen wird, ändert. Der Patient kann auf Grundlage des Heil- und Kostenplans vergleichen, welche Versorgung mit welchen Kosten verbunden ist.

Kostenübernahme Krankenkasse bei Füllungen

Um das sogenannte Karies-Loch im Zahn zu füllen, kann Amalgam oder Kunststoff verwendet werden.

Die Kostenerstattung für die einfache Variante der Füllung (in der Regel Amalgam) wird von der Krankenkasse komplett getragen.

Wenn man eine höherwertige oder zahnfarbene Füllung wünscht, zahlt die Krankenkasse nur den Anteil wie bei einer Amalgamfüllung. Den Rest muss der Patient bezahlen. Im sichtbaren Bereich wird jedoch auch die zahnfarbene Kunststofffüllung bezahlt.

Kostenübernahme Krankenkasse bei Inlays

Alternativ können Sie sich auch für eine im Labor individuell angefertigte Füllung, ein Inlay, entscheiden.

Das Inlay wird von den Krankenkassen jedoch nicht übernommen, sondern nur mit dem entsprechenden Zuschuss für eine Füllung unterstützt.

Im sichtbaren Bereich entspricht dies den Kosten einer Kunststofffüllung und im nicht sichtbaren Bereich den Kosten einer Amalgamfüllung. Hierbei entstehen Kosten von 300-600€, je nachdem ob Sie sich für ein Keramik- oder ein Goldinlay entscheiden und wie groß das zu füllende Loch ist.

Wann die Wurzelkanalbehandlung eine Kassenleistung ist

Wenn sich der Zahnnerv entzündet, bleibt Ihnen nichts anderes übrig als sich einer Wurzelkanalbehandlung zu unterziehen, um den Zahn zu erhalten.

Als medizinisch notwendige Behandlung wird die Wurzelkanalbehandlung deshalb auch von den Krankenkassen übernommen. Allerdings nur die einfachste Variante.

Wenn Sie von moderneren Methoden Gebrauch machen wollen, die den Zahn mit höherer Wahrscheinlichkeit retten, müssen die Mehrkosten selbst getragen werden. Diese können zwischen 50 und 300€ liegen.

Erhöhter Festzuschuss durch Bonusheft und Härtefall

In bestimmten Fällen kann sich der Eigenanteil beim Zahnersatz verringern. Dies ist der Fall wenn ein Bonusheft vorliegt. Haben Sie nachweislich 5 (10) Jahre regelmäßig den Zahnarzt besucht, erhöht sich der Festzuschuss um 20 (30) Prozent. Wenn Ihr Einkommen unter einer gewissen Grenze liegt, fallen Sie unter die Härtefallregelung. In diesem Fall erhalten sie den doppelten Festzuschuss und der Zahnersatz ist beinahe kostenlos.

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„Toll, einfach nur toll. Meine ganze Einsparung durch Dentolo waren über 5.200 Euro. Ich kann’s nur jedem empfehlen.“

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Die Mission von Dentolo ist es, jedem den Zugang zu hochwertigen Zahnbehandlungen zu erleichtern.

Wie das funktioniert? Indem wir Sie mithilfe unseres transparenten Preis-Checks und unserem starken Netzwerk von über 300 Partnerzahnärzten davor schützen zu viel für Ihre Behandlung zu bezahlen.

Zahnimplantat Kosten

Ein Zahnimplantat ist eine in den Kieferknochen eingebaute künstliche Zahnwurzel. Der Zahnersatz wird darauf aufgesetzt. Wer sich einen hochwertigen Zahnersatz mit Zahnimplantaten wünscht, der muss einiges an Geduld aufbringen, weil die Behandlung lange dauern kann, sich aber auch auf hohe Kosten einstellen. Vor der Entscheidung sollte man sich natürlich auch Gedanken darüber machen, wie es sich mit dem Preis-und Kostenverhältnis verhält. Es gibt inzwischen schon einige Langzeitstudien, die aber nur belegen bisher, dass nach 10 Jahren noch rund 90 Prozent der Zahnimplantate intakt sind. Wenn nur ein Zahn durch ein Zahnimplantat ersetzt wird, dann liegen die Erfolgschancen noch ein bisschen höher. Dass ein Zahnimplantat verloren geht ist nach dem ersten Jahr nach Einbringung dabei eher selten.

23 % unserer Leser haben ca. 1.000 bis 1.500 für ihr Zahnimplantat bezahlt.

Doch ein Haken hat das Zahnimplantat – die Kosten dafür sind sehr hoch und der Patient muss einen hohen Eigenanteil daran tragen. Die GKV leistet lediglich einen Festzuschuss für diesen Zahnersatz. Dabei gehört das eigentliche Implantat, also die künstliche Zahnwurzel in Dübelform, nicht zum Leistungskatalog der Krankenkassen der GKV.

Hat der Patient in den letzten 5 bzw. 10 Jahren sein Bonusheft ordnungsgemäß geführt und ist regelmäßig zu den Vorsorgeuntersuchungen gegangen, fällt die Höhe des Festzuschuss noch einmal um 20 bzw. 30 Prozent höher aus. Dennoch können pro Zahnimplantat von einem Schneidezahn können zwischen 1800 und 3000 Euro anfallen, die der Patient als Eigenanteil stemmen muss. Die Kosten für ein Zahnimplantat für einen Seitenzahn kostet zwischen 1500 und 2500 Euro.

55 % unserer Leser haben ihr Zahnimplantat durch

ihre Ersparnisse finanziert.

Wer sich gleich wegen partieller Zahnlosigkeit gleich mehrere Zahnimplantate einsetzen lässt, der muss mit Kosten von 6.000 bis 8500 Euro rechnen. Es gibt dabei allerdings auch Kostenunterschiede durch die Wahl der Hersteller. Es gibt heute kostengünstige Hersteller im Ausland, die ein Zahnarzt in Deutschland auch als Partner haben kann. Die Herstellung von Zahnimplantaten in deutschen Dentallaboren ist indes sehr teuer.

48 % unserer Leser bevorzugen Zahnersatz aus Polen.

Kosten für Knochenaufbau

Neben den Kosten für die Zahnimplantate können auf den Patienten im Fall des Knochenaufbaus noch ein weiterer Betrag hinzukommen. Denn auch die Kosten für den Knochenaufbau für ein Implantat übernimmt die GKV nicht. Je nach Aufwand rechnet der Zahnarzt nach dem 2,3fachen oder dem 3,5fachen Satz GOZ ab. Die Gesamtkosten belaufen sich in der Regel auf ca. 400 bis 1100 Euro. Es kommt hier auf die Region an, in der der Knochenaufbau stattfinden muss.

Alle Fragen und Antworten zu Zahnimplantate Kosten

Zusammensetzung der Kosten

Die hohen Kosten für Zahnimplantate lassen sich auf der einen Seite durch die hochwertigen Materialien erklären, die für die Herstellung von Zahnimplantaten verwendet werden. Keramik- Zahnimplantate sind hier ein bisschen teurer als die Verwendung von Titan für die Herstellung von Zahnimplantaten. Dann ist da noch der hohe und lange Aufwand, der durch die Behandlung entsteht, damit die Zahnlücke mit einem Zahnimplantat versorgt werden kann. Die Kosten für ein Zahnimplantat hängen zudem auch von der Schwierigkeit der Operation ab. Bei den Zahnimplantaten hat man natürlich auch die Wahl zwischen einer einfachen und kostengünstigeren Lösung und einer aufwändigen Versorgung.

60 % sind mit ihrem Zahnimplantat zufrieden.

Letztlich ist die Höhe der Kosten von Zahnimplantaten auch abhängig vom behandelnden Zahnarzt. Denn jeder hat eine Vorliebe für ein bestimmtes Implantat-Produkt. Da die Kosten von Zahnarzt zu Zahnarzt unterschiedlich sind, ist es ratsam dass der Betroffene einen Vergleich vornimmt. Ein Heil- und Kostenplan darf natürlich auch von einem anderen Zahnarzt erstellt und bei der Krankenkasse eingereicht werden. Zudem gibt es auch Vergleichsportale im Internet. Die Kosten für die Zahnimplantate können auch noch in die Höhe getrieben werden, wenn eine Vorbehandlung nötig ist.

Zum Beispiel muss, wenn der Zahnknochen schon geschädigt bzw. zurückgegangen ist, erst aufgebaut werden. Der Knochenaufbau kann im Bezug auf die Kosten für die Zahnimplantate ein wahrer Kostentreiber sein. Die Kosten hängen dabei vom Aufwand des Eingriffs ab und von den verwendeten Knochenersatz-Materialien.

40 % haben von ihrem Zahnarzt eine Alternative zu

Zahnimplantaten angeboten bekommen.

Diese sind Kosten, die der Patient nicht vergessen bzw. ignorieren darf. Abhängig sind die Kosten für Zahnimplantate auch vom verwendeten Diagnostik-Verfahren und von der Anzahl der einzusetzenden Implantate sowie vom individuellen Versicherungsstatus des Patienten. Denn für PKV-Versicherte besteht, wenn sie den entsprechenden Tarif abgeschlossen haben, kein Problem im Bezug auf die Erstattung der Kosten. Der Zahnarzt selbst berechnet dabei für die Implantationen für sein Honorar mit dem Faktor von 2,3 ab. Allerdings gibt es auch Behandlungspositionen, die mit dem Faktor 3,5 abgerechnet werden. Die Behandlungskosten sind aber auch abhängig vom Standort des Zahnarztes. Zahlt der Zahnarzt zum Beispiel viel Miete für die Praxisräume, wie in der Münchner oder der Berliner Innenstadt, sind die Zahnimplantate dort teurer, als in den jeweiligen Vorstädten oder auf dem Land. Ein Zahnarztbesuch im Ausland kommt bei Zahnimplantaten natürlich auch in Frage.

55 % unserer Leser verzichten auf Zahnersatz, weil sie es nicht

Die Krankenkasse zahlt solange der Zahnarzt im europäischen Ausland ansässig ist auch für diese Behandlungen den Festzuschuss. Im Ausland werden Sofort-Implantate angeboten, die ca. 800 Euro kosten pro Stück. Wenn allerdings ein Knochenaufbau nötig wird, ist es fraglich, ob dies zeitlich in einem Urlaub abgewickelt werden kann. Wie hoch die Kosten genau sind, das ersieht der Patient aus dem Behandlungsplan, den er sich von seinem Zahnarzt auch zwecks Vergleichsmöglichkeiten unbedingt aushändigen lassen sollte.

Kosten für Titan Implantate

Zahnimplantate aus Titan gelten als äußerst robust und langlebig. Das Material wird in der Regel gut vertragen. Es kann aber zu Unverträglichkeiten kommen, so dass unter Umständen die teurere Variante der Zahnimplantate mit Keramik verwendet werden muss. Die Höhe der Kosten für ein Zahnimplantat aus Titan beläuft sich auf ca. 900 Euro. Dies ist aber nur der reine Preis für das Schraub-Implantat. Wenn der künstliche Zahn noch hinzukommt, ist der Patient auch bei einem Betrag von 1700 Euro. Diese Kosten werden von der PKV übernommen.

Zahnimplantate – Mit künstlichen Wurzeln zu schönen Zähnen (Video)

Kosten für Keramik-Implantate

Die Kosten für Zahnimplantate aus Keramik sind eine bisschen höher. Hier kommt man auf Gesamtkosten von ca. 2100 bis 2500 Euro. Dies ist schon ein deutlicher Unterschied zu den Zahnimplantaten aus Titan. Doch wenn Titan Unverträglichkeiten auslöst, müssen Keramik Zahnimplantate verwendet werden. Die Titan Zahnimplantate müssen, wenn sie schon eingebracht worden sind, wieder herausgenommen werden. Dies verursacht zwar weitere Kosten, es ist jedoch der Gesundheit wegen ratsam diese nicht verträglichen Zahnimplantate entfernen zu lassen. Die Kosten für Zahnimplantate aus Keramik werden von den PKV Krankenkassen übernommen.

Trotz der hohen Kosten steigt das Interesse an Zahnimplantaten immer weiter. Jahr für Jahr werden ca. 1 Million Zahnimplantate von den Zahnärzten eingebracht. Es handelt sich hierbei eben um einen sehr dauerhaften Zahnersatz.

Einzel-Implantat im Frontzahnbereich mit Verblendung

Hier lohnt sich eine Zahnzusatzversicherung, die mindestens 70 Prozent übernimmt. Dann bleibt ein Eigenanteil von 804,00 Euro

Einzel-Implantat im Seitenzahnbereich mit Knochenaufbau

Einzel-Implantat Frontzahnbereich Oberkiefer, Metall-Keramik-Krone mit Knochenaufbau

Die Kosten für den Knochenaufbau übernimmt die Krankenkasse nicht!

Frontzahn-Implantat, vollkeramischer Direktaufbau, Krone Zirkon-Oxid mit Knochenaufbau

Zahnzusatzversicherung Zahnimplantate Knochenaufbau

Gerade wenn man Zahnimplantate haben möchte, lohnt sich eine Zahnzusatzversicherung. Diese erstattet im günstigsten Fall 100 Prozent, was jedoch auch jede Menge Beitrag kostet. Dies sollte bedachte werden. Dabei ist die Erstattung von 80 oder 90 Prozent der Eigenanteil-Kosten bei einem Zahnimplantat auch noch eine ordentliche Summe, die das Haushaltsbudget nachhaltig entlasten kann. Realistisch muss aber gesagt werden, dass nur die Zusatzversicherungen, die lediglich 50 bis 70 Prozent bei Zahnimplantaten leisten auch letztlich wirtschaftlich vom Betrag her rentabel sind und das Haushaltsbudget nicht zu stark belasten.

Immerhin 53% überlegten alternativ ein Zahnimplantat setzen zu lassen.

Kosten für Knochenaufbau gehen zu Lasten des Patienten

Der Grund, warum die Kosten für den Knochenaufbau voll zu Lasten des Patienten gehen, also nicht mit einem Festzuschuss der Krankenkasse bedacht werden, hat den Grund, dass der Knochenaufbau bei anderen Leistungen überhaupt nicht nötig wäre. Das heißt bei der Regelversorgung mit Zahnbrücken oder eine Zahnkrone fallen die Kosten für den Knochenaufbau erst gar nicht an.

Die Kosten für den Knochenaufbau übernimmt die Krankenkasse nicht!

Günstige Implantate aus dem Ausland

Wer sich für den Weg zu einem Zahnarzt im Ausland entscheidet, der erhält natürlich auch den Festzuschuss für die Regelversorgung, auch wenn er sich dort Zahnimplantate einsetzen lässt. Dabei ist allerdings zu beachten, dass wenn wegen dem Implantat ein Knochenaufbau nötig wird, entfällt auch das sogenannte Sofortimplantat, das sehr günstig angeboten werden kann im Ausland. Zudem ist die Zeit während eines Urlaubs meist nicht ausreichend, da die Behandlung mit Knochenaufbau eine längere Zeit in Anspruch nimmt und erst einmal verheilen muss. Ein Zahnimplantat ist im Ausland aber schon für rund 800,00 Euro zu bekommen. Hier das Berechnungsbeispiel:

Wenn mit der Zahnzusatzversicherung vereinbart, wird auch der Eigenanteil an den Kosten übernommen, die bei einer Behandlung im Ausland anfallen. Dies gilt natürlich auch, wenn die Behandlung ohne die Involvierung der Krankenkasse stattfindet. Von den 800,00 Euro Kosten bekommt der Versicherte dann 50,70, 80, 90 oder 100 Prozent – je nach Tarif – erstattet.

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Источники: http://www.zahnimplantate-arztsuche.de/zahnimplantate-kosten/kasssenpatient-gesetzliche-krankenversicherung/, http://www.dentolo.de/ratgeber/kostenuebernahme-krankenkasse/, http://www.kosten-beim-zahnarzt.de/zahnimplantat-kosten.html

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