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Flexirente

Das Flexirentengesetz macht es einfacher, den Übergang vom Erwerbsleben in den Ruhestand individuell und auf die jeweilige Lebenssituation zugeschnitten zu gestalten, zum Beispiel durch die neuen flexibleren Hinzuverdienstregelungen.

Außerdem helfen die verbesserten Leistungen zur Prävention und Rehabilitation dabei, länger gesund zu bleiben. Denn wer gesundheitliche Risiken früher erkennt, kann rechtzeitig gegensteuern.

Artikel von deutsche-rentenversicherung.de

Vorzeitiger Rentenbeginn und Nebenjob

Fakten zum flexibleren Renteneinstieg

Wer in die Rente gehen will, orientiert sich zumeist an der Regelaltersgrenze. Die liegt derzeit bei 65 Jahren und sechs Monaten. Aber so lange müssen Arbeitnehmer nicht unbedingt warten. Mit mindestens 35 Versicherungsjahren auf dem Rentenkonto können sie sich auch jetzt schon vorzeitig aus dem Berufsleben verabschieden – und das ab dem 63. Lebensjahr. Dafür muss man aber lebenslange Abschläge in Kauf nehmen. Deshalb verdienen sich manche Ruheständler neben der vorzeitigen Rente noch etwas hinzu und füllen so die eigene Geldbörse etwas auf.

Bisher waren die Verdienstmöglichkeiten bei vorzeitigem Rentenbeginn und dem Bezug der vollen Rente stark begrenzt. Wer neben einer in voller Höhe gezahlten vorzeitigen Altersrente arbeitete, durfte höchstens 450 Euro pro Monat verdienen, zweimal pro Jahr auch bis zu 900 Euro. Bei höherem Verdienst wurde die Altersrente nur in Höhe von zwei Dritteln, der Hälfte oder einem Drittel der mit Abschlägen belegten Rente gezahlt.

Seit 1. Juli 2017 können Arbeitnehmer bis zu 6.300 Euro brutto pro Kalenderjahr ohne Rentenkürzung hinzuverdienen. Das ist – auf das Jahr gerechnet – zwar derselbe Betrag wie vorher. Den darf man jetzt aber auch innerhalb weniger Monate verdienen. Ein über den Betrag von 6.300 Euro hinausgehender Verdienst wird zu 40 Prozent auf die Rente angerechnet. Ist die Summe aus der gekürzten Rente und dem Hinzuverdienst höher als das bisherige Arbeitseinkommen, gilt: Der darüber liegende Hinzuverdienst wird zu 100 Prozent auf die verbliebene Rente angerechnet. Dabei wird das höchste Einkommen der letzten 15 Kalenderjahre zugrunde gelegt.

Ein Rentner mit einer Jahresrente von 12.000 Euro (= 1.000 Euro monatlich) verdient 9.000 Euro jährlich hinzu. Von der Differenz zwischen 9.000 und 6.300 Euro (Freibetrag) werden 40 Prozent (= 1.080 Euro bzw. 90 Euro pro Monat) von der Rente gekürzt.

Arbeiten über die Regelaltersgrenze hinaus

Fakten zum flexibleren Renteneinstieg

Das Arbeiten über die persönliche Altersgrenze ist seit 1. Januar 2017 attraktiver.

Bisher:

Wer seine Regelaltersgrenze erreicht hatte, konnte zwar neben der Rente unbegrenzt hinzuverdienen. Die für den Nebenverdienst gezahlten Rentenbeiträge des Arbeitgebers erhöhten die Rente jedoch nicht mehr.

Die Arbeitgeberbeiträge für den Nebenverdienst steigern nun die Rente, wenn auch der Arbeitnehmer selbst nach einer entsprechenden Erklärung gegenüber dem Chef Rentenbeiträge zahlt. Durch diese zusätzlichen Rentenbeiträge erhöht sich die Rente ab der Rentenanpassung im darauffolgendem Jahr.

Erhalten bleibt die schon bisher bestehende Möglichkeit, den Rentenbeginn über die Regelaltersgrenze hinaus zu verschieben. In diesem Fall bekommen Versicherte pro Monat, den sie über das reguläre Rentenalter hinaus die Rente nicht in Anspruch nehmen, einen Rentenzuschlag von 0,5 Prozent. Für ein Jahr des verspäteten Rentenbeginns gibt es also 6 Prozent mehr. Zudem erhöht sich die Rente durch die während der weiteren Beschäftigung gezahlten Beiträge.

Ausgleich von Rentenabschlägen

Fakten zum flexibleren Renteneinstieg

Arbeitnehmer, die die Voraussetzungen für eine vorgezogene Altersrente mit Abschlägen erfüllen, können diese unter bestimmten Voraussetzungen ganz oder teilweise ausgleichen. Hierfür müssen sie Zusatzbeiträge an die Rentenversicherung zahlen (Einmalzahlung oder Teilzahlungen). Diese Zahlungen sind ab dem 50. Lebensjahr möglich. Wer nachträglich beschließt, doch nicht vorzeitig in Rente zu gehen, erhält für die Zusatzbeiträge eine entsprechend höhere Rente. Eine Erstattung der Zusatzbeiträge ist nicht möglich.

Michael K. will zwei Jahre vor der für ihn geltenden Regelaltersgrenze in Rente gehen. Bei einer Rente von 1.000 Euro (brutto) würde sich seine Monatsrente um 7,2 % bzw. um 72 Euro verringern. Zusatzbeiträge an die Rentenversicherung zum vollen Ausgleich des Abschlags würden derzeit in den alten Ländern etwa 17.350 Euro kosten.

Wenden Sie sich an unsere Auskunfts- und Beratungsstellen!

Ab dem 55. Geburtstag konnten sich Versicherte von der Rentenversicherung auf Wunsch ausrechnen lassen, was ein Ausgleich der Rentenabschläge bei dem gewünschten Renteneintrittsalter kostet. Diese Beträge wurden in einer besonderen Rentenauskunft genannt.

Seit 1. Juli können Versicherte bereits ab dem 50. Lebensjahr von der Rentenversicherung eine Auskunft anfordern, welcher Betrag zum Ausgleich von Rentenabschlägen erforderlich ist

(in den alten Bundesländern, im 2. Halbjahr 2017)

*Gültig seit 1.07.2017

Freiwillige Versicherung auch für Altersvollrentner

Die Rente kann auch durch freiwillige Beiträge erhöht werden. Wer eine vorgezogene Altersrente erhält, kann bis zum Erreichen der Regelaltersgrenze freiwillige Beiträge zahlen. Die Regelung galt bisher nur für Altersteilrentner und Erwerbsminderungsrentner. Seit 1. Januar 2017 dürfen sich nun auch Altersvollrentner freiwillig versichern. Für wen sich die Beitragszahlung lohnen kann, erfahren Sie bei Ihrem Rentenversicherungsträger.

Stärkung der Prävention

Die Rentenversicherung wird ihren Versicherten zukünftig ab Vollendung des 45. Lebensjahres im Rahmen von Modellprojekten umfassende berufsbezogene Gesundheitsuntersuchungen anbieten. In Zusammenarbeit mit anderen Sozialleistungsträgern sollen dadurch die Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Versicherten gestärkt und die Inanspruchnahme von Rehabilitationsleistungen besser koordiniert werden.

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Deutsche Rentenversicherung Bund

Ab sofort in acht Sprachen: www.deutsche-rentenversicherung.de

Berlin (ots) – Das Internetangebot der Deutschen Rentenversicherung unter www.deutsche-rentenversicherung.de steht seit heute nicht nur in deutsch, sondern in sieben weiteren Sprachen zur Verfügung. Die wichtigsten Informationen der Deutschen Rentenversicherung können ab jetzt auch in englisch, französisch, spanisch, italienisch, türkisch, griechisch und polnisch abgerufen werden. Damit erweitert die Deutsche Rentenversicherung ihren Service.

Im Rahmen des fremdsprachigen Internetangebotes können beispielsweise Informationen über die Leistungen der gesetzlichen Rentenversicherung in Deutschland abgerufen werden. Wichtige Formulare stehen ebenfalls in diesen Sprachen zur Verfügung. Bei einigen Formularen, die nur in deutsch vorliegen, werden Hilfetexte zum Ausfüllen in der Fremdsprache angeboten. Weiterhin werden die fremdsprachigen Broschüren vorgestellt und zum Download angeboten.

Wer Interesse an einem persönlichen Gespräch hat, findet hier auch die Termine für die grenzübergreifenden internationalen Beratungstage.

Dr. Dirk von der Heide

Fax 030 865-89425

Original-Content von: Deutsche Rentenversicherung Bund, übermittelt durch news aktuell

Navigation und Service

Häufig gestellte Fragen zur gesetzlichen Rentenversicherung

An wen kann ich mich wenden, wenn ich meine Versicherungs- oder Rentenangelegenheit überprüfen lassen möchte?

Sie können sich mit Ihren Anliegen unmittelbar an das Bundesversicherungsamt mit der Bitte um eine aufsichtsrechtliche Prüfung wenden. Eingaben, die beim Bundesministe­rium für Arbeit und Soziales oder beim Bundesministerium für Gesundheit eingehen, werden von dort häufig dem Bundesversicherungsamt zur weiteren Bearbeitung zugeleitet.

Wenn Sie Ihre Beschwerde an den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages richten, schaltet dieser im Regelfall das Bundesversicherungsamt mit der Bitte um aufsichtsrechtliche Prüfung ein. Das Bundesversicherungsamt berichtet dann ausschließlich dem Petitionsausschuss.

Sofern sich ein/e Versicherte/r über eine Entscheidung oder Verfahrensweise seines/ihres Rentenversicherungsträgers beschweren möchte, hat die/der Versicherte die Möglichkeit, sich an das Bundesversicherungsamt zu wenden. Die Beschwerde (Eingabe) löst eine rechtliche Überprüfung des Verhaltens des betroffenen Versicherungsträgers aus.

Von einem konkreten Fall losgelöste, allgemeine und grundsätzliche Auskünfte in Angelegenheiten der Sozialversicherung erteilt das Bundesversicherungsamt nicht. Es darf auch keine Rechtsberatung durchführen. Vielmehr sind die Rentenversicherungsträger selbst verpflichtet, ihre Versicherten über Rechte und Pflichten nach dem Sozialgesetzbuch aufzuklären und zu beraten sowie Auskünfte über die sozialen Angelegenheiten zu erteilen.

Für die aufsichtsrechtliche Überprüfung einer Entscheidung des Rentenversicherungsträgers benötigt das Bundesversicherungsamt zunächst den Namen und die Anschrift der/des Versicherten, die Versicherungsnummer, unter der der/die Versicherte beim Rentenversicherungsträger geführt wird, sowie den Namen des Rentenversicherungsträgers.

Fax: 0228 619-1873

Zunächst erhalten Sie von dem für Ihre Angelegenheit zuständigen Referat eine Eingangsbestätigung. Gleichzeitig wird der Rentenversicherungsträger von uns aufgefordert, sich zu Ihrem Anliegen zu äußern. Er wird gebeten, eine Stellungnahme abzugeben und die Akten zu übersenden. Liegen Stellungnahme und Akte vor, erfolgt die aufsichtsrechtliche Prüfung. Finden sich Unstimmigkeiten, erörtern wir diese mit dem Rentenversicherungsträger. Die aufsichtsrechtliche Prüfung nimmt somit einige Zeit in Anspruch. Sind alle Punkte geklärt, schließen wir unsere aufsichtsrechtliche Prüfung ab und Sie erhalten ein Antwortschreiben zum Ergebnis der Prüfung. Diese Mitteilung ist kein Bescheid im Sinne des Verwaltungsrechts und kann deshalb auch nicht mit Rechtsbehelfen (Widerspruch, förmliche Beschwerde) angefochten werden. Der individuelle Rechtsschutz des einzelnen obliegt vielmehr den Sozialgerichten.

Das Bundesversicherungsamt führt die Aufsicht über die bundesunmittelbaren Rentenversicherungsträger. Hierbei handelt es sich um Versicherungsträger, deren Zuständigkeitsbereich sich über mehr als drei Bundesländer erstreckt. Dies sind die Deutsche Rentenversicherung Bund (ehemals Bundesversicherungsanstalt für Angestellte) und die Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See (ehemals Bundesknappschaft, Bahnversicherungsanstalt, Seekasse). Außerdem untersteht die Sozialversicherung der Landwirtschaft, Forsten, Gartenbau unserer Aufsicht.

Eine Auflistung der der Aufsicht des Bundesversicherungsamtes insgesamt unterliegenden Versicherungsträger finden Sie hier:

Übersicht der Träger, über die das Bundesversicherungsamt die Aufsicht führt</media>

Zuständige Aufsichtsbehörden für die nicht in der Liste aufgeführten landesunmittelbaren gesetzlichen Rentenversicherungsträger (z. B. Deutsche Rentenversicherung Berlin-Brandenburg, Deutsche Rentenversicherung Rheinland, Deutsche Rentenversicherung Baden-Württemberg etc.) sind demgegenüber regelmäßig die Sozialministerien der Bundesländer.

Informationen finden Sie im Internet unter folgender Adresse:

Durch das Einreichen einer Eingabe wird die Einlegung von Rechtsbehelfen gegen Entscheidungen des Rentenversicherungsträgers (z. B. Widerspruch, Klage) nicht ersetzt. Versicherte müssen daher selbst entscheiden, ob sie – unabhängig von einer Eingabe beim Bundesversicherungsamt – von möglichen Rechtsbehelfen Gebrauch machen wollen. Dabei sind die gesetzlichen Fristen zu beachten.

Von der Rechtsaufsicht zu unterscheiden ist die Dienstaufsicht, bei der nicht die rechtliche Überprüfung einer Entscheidung des Rentenversicherungsträgers im Vordergrund steht, sondern bei der es um die Erfüllung der dienstlichen Pflichten der Mitarbeiter der Rentenversicherungsträger geht. Die Dienstaufsicht über die Deutsche Rentenversicherung Bund oder die Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See in eigener Zuständigkeit aus. Eine Dienstaufsichtsbeschwerde ist daher unmittelbar dorthin zu richten.

Wenden Sie sich bitte in allen diesen Fragen unter Angabe Ihrer Versicherungsnummer an Ihren Rentenversicherungsträger. Im Internet finden Sie Hinweise auf alle Rentenversicherungsträger unter der Adresse www.deutsche-rentenversicherung.de. Auf den Internetseiten können Sie sich die nächste Auskunfts- und Beratungsstelle und Service-Telefonnummern anzeigen lassen.

Ihren Rentenantrag können Sie bei einer Auskunfts- und Beratungsstelle der Deutschen Rentenversicherung stellen, welche die notwendigen Versicherungsunterlagen dann an den für Sie zuständigen Rentenversicherungsträger weiterleiten wird.

Bitte wenden Sie sich an das Bundesministerium für Arbeit und Soziales oder die Deutsche Rentenversicherung.

Grundsätzlich entscheidet die Einzugsstelle über die Versicherungs- und Beitragspflicht zu allen Zweigen der gesetzlichen Sozialversicherung. Die Einzugsstelle ist die für Sie zuständige Krankenkasse. Sie können Ihre Anfrage daher grundsätzlich dorthin richten.

Für die Klärung des sozialversicherungsrechtlichen Status ist daneben die Clearingstelle bei der Deutschen Rentenversicherung Bund zuständig. Die Clearingstelle führt auf Antrag ein sogenanntes Statusfeststellungsverfahren durch, bei dem dann Auftragnehmer und Auftraggeber eines Vertragsverhältnisses beteiligt werden. Detaillierte Informationen zum Statusfeststellungsverfahren finden Sie unter www.deutsche-rentenversicherung.de/Bund/

Die erstmalige Ausstellung des Sozialversicherungsausweises erfolgt automatisch durch den Träger der Rentenversicherung bei Vergabe der Versicherungsnummer. Dieses wird z. B. auf Grund der Meldung Ihres Arbeitgebers durch die Krankenkasse oder die Mini-Job-Zentrale beim Rentenversicherungsträger veranlasst.

Ist der Ausweis zerstört, abhanden gekommen oder unbrauchbar geworden, ist der Antrag auf Ausstellung eines Sozialversicherungsausweises grundsätzlich bei der Einzugsstelle (das ist regelmäßig die für Sie zuständige Krankenkasse) zu stellen. Im Zweifelsfalle kann der Antrag auch bei dem für die Ausstellung zuständigen Träger der Rentenversicherung gestellt werden.

Nähere Informationen finden Sie unter: www.deutsche-rentenversicherung.de

Eine allgemeingültige Antwort auf die Frage ist leider nicht möglich, da die sozialversicherungsrechtlichen Konsequenzen einer Auslandsbeschäftigung von einer Reihe von Faktoren beeinflusst werden.

Bitte wenden Sie sich zur verbindlichen Klärung Ihres Anliegens an Ihre Krankenkasse. Sollten Sie nicht gesetzlich krankenversichert sein, wenden Sie sich bitte an die Deutsche Rentenversicherung Bund in 10704 Berlin. Die Deutsche Rentenversicherung Bund können Sie im Internet kontaktieren unter der Adresse www.deutsche-rentenversicherung.de Weitere Informationen können Sie auch der Homepage der Deutschen Verbindungsstelle Krankenversicherung – Ausland (DVKA) www.dvka.de entnehmen.

a) Wie gestaltet sich mein künftiger kranken- und pflegeversicherungsrechtlicher Schutz?

b) Welche Leistungen der Kranken- beziehungsweise Pflegeversicherung kann ich dort in Anspruch nehmen?

Die Aufklärung sowie die Beratung des Einzelnen über seine Rechte und Pflichten und die Erteilung von Auskünften in Sozialversicherungsangelegenheiten obliegt den jeweils zuständigen Versicherungsträgern. Bitte wenden Sie sich an Ihre zuständige Kranken-/Pflegekasse.

Eine nicht nur vorübergehende Verlegung des Wohnsitzes ins Ausland kann Auswirkungen auf die Höhe der bezogenen Rente haben. Im Einzelfall ist sogar die vollständige Einstellung der Rentenzahlung denkbar. Wir empfehlen Ihnen daher, sich unbedingt rechtzeitig bei Ihrem Rentenversicherungsträger nach den konkreten Auswirkungen des Auslandsverzuges zu erkundigen. Eine rechtzeitige Information des Rentenversicherungsträgers ist auch erforderlich, um eine reibungslose Umstellung der Rentenzahlung ohne vorübergehende Zahlungsunterbrechung zu ermöglichen.

Das Bundesversicherungsamt führt systematisch Aktenprüfungen anhand repräsentativer Stichproben zu bestimmten Themenbereichen durch und untersucht, ob die Deutsche Rentenversicherung Bund, die Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See und die Künstlersozialkasse das Recht zutreffend anwenden. Ziel ist es, Feststellungen zu treffen und Veränderungen zu bewirken, die Auswirkungen auf eine Vielzahl von Fällen haben.

a) die Betriebsrente?

  • Ihr Arbeitgeber oder Ihr Betriebsrat

b) die Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder (VBL)?

  • die VBL (www.vbl.de) oder die Rechtsaufsicht: das Bundesministerium für Finanzen (www.bundesfinanzministerium.de)

c) die private Lebensversicherung/Altersvorsorge?

  • die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (www.bafin.de)

d) die berufsständische Versorgung?

  • Ihre Kammer oder Ihr Interessenverband

Источники: http://flexirente.drv.info/, http://www.presseportal.de/pm/50838/1114871, http://www.bundesversicherungsamt.de/service/beschwerde-ueber-einen-sozialversicherungstraeger/gesetzliche-rentenversicherung.html

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