Wurzelkanalbehandlung kassenleistung

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Wurzelkanalbehandlung beim Endodontologen – was zahlt die Krankenkasse ?

Wenn eine Wurzelbehandlung durchgeführt werden muss, dann ist dies der letzte Versuch einen Zahn zu retten, also zu erhalten. Denn Karies hat sich hier meist schon bis zum Nerv vorgearbeitet. Ist das Loch bereits tief, dann ist es wahrscheinlich, dass auch schon Bakterien in die Wunde eingedrungen sind, was sehr schmerzhaft werden kann. Dann ist in der Regel eine Wurzelbehandlung nötig, wenn nicht das Ziehen des Zahnes verhindert werden soll. Fatalerweise ist es so, dass das Ganze nicht einmal schmerzhaft sein muss. Dennoch macht es eine Wurzelbehandlung nötig, denn unbehandelt käme es früher oder später zu einer eitrige Entzündung im Kieferknochen bzw. an der Wurzelspitze. Statt bei einem normalen Zahnarzt kann die Wurzelkanalbehandlung auch bei einem Endodontologen stattfinden. Dieser deckt einen Teil der Zahnheilkunde ab, die sich schwerpunktmäßig mit der Erkrankungen des Pulpa-Dentin-Komplexes und des periapikalen Gewebes beschäftigt.

Bei 45 % der Leser war die Wurzelbehandlung bei ihrem Zahnarzt erfolgreich.

Ziel einer derartigen Behandlung beim Fachmann ist es, dass die Erhaltung des erkrankten Zahnes gewährleistet wird. Im Rahmen der Endodontie wird in den meisten Fällen eine Behandlung des Wurzelkanals vorgenommen bzw. diese damit gleichgesetzt. Der Endodontologe wird meist dann konsultiert, wenn zuvor eine Wurzelkanalbehandlung beim Zahnarzt bereits fehlgeschlagen ist. Wenn auch diese nicht erfolgreich, dann muss letztlich eine chirurgische Wurzelspitzenresektion durchgeführt. Und auch diese fällt in die Kategorie von Tätigkeiten, die diesem zahnmedizinischen Spezialisten zugeschrieben werden.

Darüber hinaus gehören auch Pulpaüberkappungen (also die Abdeckung des eröffneten Zahnmarks) und alle erhaltenden Maßnahmen der Pulpa in den Bereich der Endodontologie. Es handelt sich in diesem Fall um einen Bereich der Zahnmedizin, in den sich der Zahnarzt weiterbilden lassen kann. Wer sich in die Hände von einem Experten begeben möchte für die Wurzelkanalbehandlung, sollte einen Endodontologen aufsuchen.

Kosten für Endodontologen – teils durch die Krankenkasse gedeckt

Zu den einzelnen Kosten, die bei einer derartigen Behandlung beim Zahnmediziner anfallen, gehört unter anderem die elektrometrische Längenbestimmung des Wurzelkanals sowie die Anwendung elektrophysikalischer-chemischer Methoden und medizinische Einlagen, welche über die 3.Sitzung hinausgehen, wenn keine Ausnahmeindikation vorliegt. Hierbei handelt es sich um medikamentöse Einlagen, die dazu beitragen sollen, dass die Behandlung erfolgreich ist. Die Kosten für Endodontologen werden von der GKV dann übernommen, wenn der Zahn als erhaltungswürdig eingestuft wird. Dies gilt insbesondere im hinteren Backenzahnbereich und wenn der Backenzahn in einer vollständigen Zahnreihe ohne Lücke steht. Behandlungen mit unklaren Erfolgsaussichten übernimmt die Krankenkasse nicht. Sie zahlt dann aber die Zahnentfernung und beteiligt sich an den Kosten für einen Zahnersatz.

Bei 62 % der Leser wurden die Kosten für ihre Wurzelbehandlung

von ihrer gesetzlichen Krankenversicherung übernommen.

Die Kosten werden zudem auch von der Krankenkasse übernommen, wenn eine Freiendsituation durch den Erhalt des betroffenen Zahns vermieden werden kann. Und auch wenn der Zahn bereits einen Zahnersatz (Kosten) trägt, dann wird die Behandlung durch die GKV bezahlt, denn dieser Zahn muss in der Regel dann erhalten werden, weil er als Pfeilerzahn dient bzw. überkront bzw. überbrückt ist. Von den Kosten her muss der Patient allerdings mit einer Selbstbeteiligung bzw. Eigenleistung von bis zu 600 Euro rechnen, wenn er von der Krankenkasse nur den Festzuschuss von 50 Prozent erhält. Kann er nachweisen, dass er 5 bzw. 10 Jahre lang immer zum Zahnarzt gegangen ist und sich einer Vorsorgeuntersuchung unterzog, kann er bis zu 65 Prozent der Kosten, also rund 400 Euro von der Krankenkasse übernommen bekommen, was ihm eine Ersparnis von effektiv 200 Euro bringt. Doch nicht alle Arbeitsschritte bei einer derartigen Wurzelkanalbehandlung sind durch die GKV abgedeckt.

Die Desinfektion durch eine Spüllösung ist zum Beispiel schon vor einigen Jahren aus dem Leistungskatalog der GKV gestrichen worden. Doch ohne diese desinfizierenden Spülungen des Wurzelkanals ist der Erfolg der Wurzelbehandlung fast ausgeschlossen und muss durchgeführt werden. Wir eine Laserbehandlung vorgenommen, gehört diese ebenfalls nicht zur Kassenleistung. Und auch der Kofferdam, der den Speichel isoliert, wird separat berechnet. Der Endodontologe verwendet zudem auch moderne Geräte für die elektronische Längenmessung. Damit werden dem Patienten zwar unnötige Röntgenaufnahmen vom Zahn erspart und somit die Strahlenbelastung gesenkt, doch die Kosten dafür trägt die GKV nicht. Dies gilt auch für die Kosten für eine Vollnarkose. Denn gerade am Nerv direkt ist es sinnvoll eine derartige Behandlung unter Vollnarkose vornehmen zu lassen. Doch auch dafür zahlt die Krankenkasse nicht.

Private Versicherung zahlt mehr für Wurzelkanalbehandlung

Die privat versicherten Patienten zahlen für eine Wurzelkanalbehandlung allerdings ein bisschen weniger bzw. bekommen mehr von der Krankenkasse erstattet. Es kommt hier natürlich auf die Vereinbarung in den Tarifen an, die die Versicherten natürlich nach Wahl abschließen können. Die Erstatttungshöhen liegen hier bei bis zu 80 Prozent. Und dies ist eine Summe, bei der ein Patient sicherlich nicht überlegt, ob er sich nun behandeln lässt oder nicht. Denn statt eine Wurzelkanalbehandlung durchführen zu lassen, entscheiden sich viele Patienten wenn sie damit Probleme bekommen aus Kostengründen für die Extraktion von dem betroffenen Zahn.

Weiterführende Infos zu Wurzelbehandlung:

Übersicht häufigste Zahnprobleme – Fragen und Antworten

Sie finden hier eine Übersicht der häufigsten Probleme in der Zahnmedizin. Wählen Sie unten ein Thema und erhalten alle Antworten über diese Thematik:

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Wurzelbehandlung Kosten

Eine Wurzelbehandlung ist eine Therapie der durch Bakterien infizierten Zähne. Diese ist vor allem notwendig, wenn das Innere des Zahns, das Zahnmark, betroffen ist. Eine Entzündung kann sehr schmerzhaft sein. Wenn der Zahn zu verfaulen droht, hilft nur noch eine Wurzelbehandlung. Hierbei muss der Zahnarzt die Wurzelkanäle aufbohren und den Nerv entfernen. Der Hohlraum wird wieder geschlossen. Eine derartige Behandlung ist teuer. Sie kann zwischen 200 Euro und 1000 Euro kosten. Die Höhe der Kosten richten sich nach dem Aufwand, den der Zahnarzt hat. Einen Teil der Kosten rechnet der Zahnarzt privat ab. Das bedeutet, dass die Zahnarzt Rechnung unerwartet meist ins Haus flattert. Aufklärung wird nur selten betrieben. Doch die Krankenkassen übernehmen nicht alle Kosten für eine Wurzelbehandlung. Denn die Krankenkasse übernimmt nur dann die Kosten, wenn gute Aussichten bestehen, dass der Zahn erhalten werden kann. Nach der Ursache wird in der Regel nicht gefragt.

Bei 62 % der Leser wurden die Kosten für ihre Wurzelbehandlung

von ihrer gesetzlichen Krankenversicherung übernommen.

Denn nach der Fachmeinung trägt der Patient dann, wenn der Zahn zu verfaulen droht, eine nicht unwesentliche Mitschuld. Für Backenzähne gelten im Bezug auf die Wurzelbehandlung besondere Regelungen. Damit die Krankenkasse die Kosten für die Behandlung übernimmt, muss der Zahnarzt den Zahn bis fast zur Spitze aufbereiten können, damit die Entzündung vollständig entfernt ist. Bei Backenzähnen muss mindestens eine von drei Bedingungen zusätzlich erfüllt sein:

1. Der Backenzahn steht in einer vollständigen Zahnreihe, und zwar ohne Lücke.

2. Eine derartige Behandlung verhindert, dass auf einer Seite die letzten Backenzähne fehlen

3. Ist bereits ein Zahnersatz vorhanden, an dem eine Brücke hängt, zahlt die Krankenkasse ebenfalls.

Wird die Wurzelbehandlung kompliziert, zahlt die Krankenkasse auch in diesem Fall nicht alle Kosten. Die Krankenkasse zahlt jedoch, da die Wurzelbehandlung bewirkt, dass der Zahn zwar abstirbt, aber dennoch im Gebiss verbleiben kann. Ob dies auf Dauer so ist, das prognostiziert der Zahnarzt bei späteren Untersuchungen.

Wurzelbehandlung – Wann zahlt die gesetzliche Krankenkasse die Kosten? (Video)

Kein Zahnerhalt möglich, keine Zahlung durch die GKV

Insbesondere wenn die Erfolgsaussicht unklar sind, dass der Zahn erhalten werden kann, zahlt die Krankenkasse nicht. Dabei müssen vom Zahnarzt zuvor natürlich die anatomischen Gegebenheiten im Gebiss genau beurteilt worden sein. Viele Details lassen sich nur auf dem Röntgenbild erkennen, das viele der Wurzelkanäle schwer zu finden bzw. stark gekrümmt sind. Wenn der Zahnarzt meint, dass die Erfolgsaussichten für die Erhaltung des Zahnes trotz Wurzelbehandlung nur sehr gering sind, muss der Patient die Kosten für die Behandlung selbst tragen. Eine Alternative zur Wurzelbehandlung gibt es dann allerdings nicht, wobei es meist dann darauf hinaus läuft, dass der Zahn gezogen wird. Paradoxerweise übernimmt die Krankenkasse dafür dann die Kosten. Doch dies ist natürlich genau zu überlegen, denn ein Zahnlücke ohne weitere Behandlung gibt es meist nicht. Und die Folgekosten dafür können hoch sein. Aus diesem Grund entscheiden sich dann letztlich doch viele Patienten die Kosten aus eigener Tasche zu bezahlen, wenn eine Wurzelbehandlung vorgeschlagen wurde.

Das zahlt die GKV

Die Kosten für eine Wurzelbehandlung entstehen im Wesentlichen durch den Aufwand für das Ausbohren und das Setzen der Füllungen durch den Zahnarzt. Die Wurzelbehandlung an sich kostet um die 200 Euro, die Zusatzleistungen noch einmal 600 bis 800 Euro. Die GKV zahlt wenn der Zahn dadurch erhalten werden kann, einen Festzuschuss von 50 Prozent. Die Höhe des Eigenanteils ist natürlich bei einer aufwändigen Behandlung sehr hoch. Dies trifft vor allem bei stark gekrümmten Wurzelkanälen zu. Diese erfordern eine umfangreiche und zeitintensive Desinfektion. Dafür kann der Patient zwar nicht, weil es sich hier um eine anatomische Veranlagung handelt.

Bei 45 % der Leser war die Wurzelbehandlung bei ihrem Zahnarzt erfolgreich.

Doch in diesem Fall kann der Mehraufwand, den der Zahnarzt dadurch hat, nicht über die Krankenkasse abgerechnet werden. Wenn der Zahn vom Zahnarzt sogar als erhaltungswürdig eingestuft wird, dann zahlt die Krankenkasse unter bestimmten Voraussetzungen den sogenannten Kassentarif. In diesem Fall fallen für den Patienten keine Kosten an, weil die Krankenkasse das, was der Zahnarzt dafür bekommt, zu 100 Prozent übernimmt. Doch auch hier gilt: Zusätzliche Leistungen wie die elektronische Längenmessung der Wurzelspitze oder die Anwendung von bestimmten Verfahren bei der Desinfektion muss der Patient als Eigenanteil selbst bezahlen. Und wenn der Patient eine weitergehende Behandlung wünscht oder diese notwendigerweise erfolgen muss, rechnet der Zahnarzt diese Leistungen über eine Privatbehandlung in voller Höhe ab, die vom Patienten dann auch zu zahlen ist. Ist der Patient anderer Meinung und denkt, dass der Zahn erhalten werden kann, kann er sich natürlich noch von einem anderen Zahnarzt eine Zweitmeinung einholen.

Alle Fragen und Antworten zu Wurzelbehandlung Kosten

Privat versichert – abhängig vom Vertrag

Wenn ein Patient privat versichert ist, kann es ein, dass auch er die Kosten für eine Wurzelbehandlung selbst tragen muss. Es kommt hier ganz auf die Vertragsgestaltung an. Denn auch bei den privat versicherten Patienten sind nicht alle Leistungen inklusive. Doch die Privaten Krankenkassen reagieren im Bezug auf die Übernahme von Kosten für eine Wurzelbehandlung kulanter bzw. haben entsprechende Tarifmodelle, die die Kostenübernahme hier vorsehen. Wichtig ist, dass sich die Patienten vor der Behandlung informieren, ob ihre Krankenkasse die Kosten übernimmt oder nicht. Aus diesem Grund ist es wichtig sich auch als Privatpatient einen Heil- und Kostenplan ausstellen zu lassen, so dass die Krankenkasse genau weiß, was der Patient für ein genaues Problem hat. Und auch der Patient weiß in diesem Fall sehr genau, was finanziell durch eine Wurzelbehandlung auf ihn zukommt.

58% unserer Leser haben Zahnlücke nicht ersetzt weil zu teuer.

Vorherige Absprache immer notwendig

Wenn der Patient für eine Wurzelbehandlung nun von einem Zahnarzt eine Kostenrechnung erhalten sollte, wenn dies vorher nicht abgesprochen wurde, dann muss er diese nicht zahlen. Denn der Zahnarzt muss den Patienten stets über die Höhe der Kosten für eine Zahnbehandlung aufklären. Gerade bei einer Wurzelbehandlung kommt es schon mal vor, dass hier nicht mit dem Patienten gesprochen wird, da die Krankenkasse in der Regel die Kosten eh nicht übernimmt. Kommt es zu keiner Einigung zwischen Patienten und Zahnarzt, kann der Patient sich an die Kassenzahnärztliche Vereinigung oder die Berufsaufsicht der Zahnärztekammer wenden. Wenn der Arzt auch dann nicht einlenkt, kommt es zwangsläufig zu einem Rechtsstreit.

Zahnzusatzversicherung sinnvoll

Der Abschluss einer Zahnzusatzversicherung ist natürlich auch sinnvoll für eine Wurzelbehandlung. Diese Art der Behandlung sollte auf jeden Fall einbezogen werden in den Vertragsinhalt. Denn dadurch wird die Garantie übernommen, dass die Versicherung auch dann zahlt, wenn der Zahn gezogen werden muss oder nach Meinung des Zahnarztes nicht erhaltungswürdig ist.

Wie hoch mein Eigentanteil für eine Wurzelbehandlung ?

Übersicht häufigste Zahnprobleme – Fragen und Antworten

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Wurzelbehandlung Suhl | Kosten | Schmerzen | Dauer | Ablauf | Endodontologie | Endodontie

Infos zur Wurzelbehandlung von Ihrem Spezialisten

Etwa jeder dritte bis vierte Mensch in Deutschland muss sich in seinem Leben früher oder später einer Wurzelbehandlung unterziehen. Eine Wurzelbehandlung oder Wurzelkanalbehandlung ist für viele Menschen eher negativ besetzt, aber in vielen Fällen unumgänglich. Sie wird immer dann durchgeführt, wenn das Zahnmark (Pulpa) im Zahninneren abgestorben ist oder sich aufgrund von eingedrungenen Bakterien entzündet hat. Wenn sich eine Zahnwurzel entzündet, dehnen sich deren Gefäße aus und drücken auf den Zahnnerv. Dadurch entstehen Schmerzen und ein Anschwellen ist möglich. Wird dem nicht sofort beigekommen, stirbt der Zahnnerv ab. Bei Zahnschmerzen sollte grundsätzlich ein Arzt aufgesucht werden, denn die Entzündung kann sich ausbreiten und neben Kiefer und Weichgewebe im schlimmsten Fall auch Herz oder Gehirn befallen. Wer dennoch nicht möchte, dass eine Wurzelbehandlung durchgeführt wird, kann sich alternativ dazu entscheiden, den Zahn entfernen zu lassen. Darüber sollte im Vorfeld jedoch gründlich nachgedacht werden, denn eine Wurzelbehandlung birgt einige Vorteile. Ihr Zahn bleibt erhalten und kann auch nach wie vor zur Zerkleinerung von Nahrung verwendet werden, reagiert jedoch nicht mehr auf Kälte oder Wärme. Außerdem wird kein aufwendiger Zahnersatz auf Sie zukommen und sollten benachbarte Zähne auf eine Brücke angewiesen sein, kann der bereits behandelte Zahn als Stütze dafür dienen. Am Ende entscheiden Sie.

Die häufigste Ursache für die Entzündung des Zahnmarks ist letztendlich die Karies.

Ablauf einer Wurzelbehandlung

Bevor mit dem Eingriff begonnen wird, wird mit Ihnen über die Notwendigkeit und Durchführung des Eingriffs gesprochen. Sie müssen über naheliegende und typische Risiken und Folgen der geplanten Maßnahme in Kenntnis gesetzt werden, um Ihre Einwilligung geben zu können. Entscheiden Sie sich für eine Wurzelkanalbehandlung, wird eine örtliche Betäubung eingeleitet, sofern der Zahnnerv noch nicht abgestorben ist. Diese garantiert, dass Sie während des Eingriffs keine Schmerzen verspüren.

Hat sich deren Wirkung entfaltet wird damit begonnen, den Zahn bis zum Zahnnerv (Pulpa) aufzubohren und diesen anschließend zu entfernen. Mithilfe bestimmter Instrumente und einer Röntgenaufnahme wird dann die Länge des Kanals bestimmt und dieser mit speziellen Bohrern, Feilen und desinfizierenden Spüllösungen gereinigt.

Je nach Ausmaß der Entzündung wird entweder in der gleichen Behandlungssitzung oder in einer darauffolgenden die endgültige Füllung des Kanals vorgenommen. Falls mehrere Behandlungssitzungen notwendig sind, wird der Zahn in der Zwischenzeit mit einer medikamentösen Einlage versorgt. Ist die Behandlung abgeschlossen, wird die korrekte Länge der Wurzelkanalfüllung mit einer Röntgenaufnahme überprüft und der Zahn mit einer Füllung verschlossen.

Nachbehandlung

Da ein Zahn ohne Zahnnerv nicht mehr durchblutet wird, wird er im Laufe der Zeit brüchig. Dieser kann deshalb mit einer Krone versehen werden, um ihn zu stabilisieren. Wenn zu viel Substanz verloren ist, kann außerdem ein Wurzelstift helfen, welche vor der Füllung in einen Wurzelkanal gesetzt wird.

Risiken & Komplikationen bei der Wurzelbehandlung

Wie bei jedem Eingriff können während des Eingriffs Komplikationen auftreten. Die Erfolgsquoten einer Wurzelbehandlung liegen bei etwa 70 bis 90 Prozent. Etwa zwei bis drei Tage lang können Schwellungen und Beschwerden beim Aufbeißen auftreten. Dabei handelt es sich jedoch um eine normale Folge der Behandlung, die von alleine abklingt. Sollten diese über einen längeren Zeitraum auftreten, benachrichtigen Sie uns umgehend.

Seltener können leichtere Unverträglichkeitsreaktionen auftreten wie beispielsweise Hautausschlag, Quaddelbildung oder Juckreiz. In seltenen Fällen ist es möglich, dass Instrumente im Wurzelkanal abbrechen oder der Zahn durchbohrt wird. Ist eine dieser beiden Möglichkeiten eingetreten, müssen weitergehende Behandlungen eingeleitet werden.

Kosten einer Wurzelbehandlung

Nicht in jedem Fall übernimmt die Krankenkasse die Kosten einer Wurzelbehandlung. Gesetzliche Krankenkassen unterstützen Sie nur dann, wenn absehbar ist, dass der betreffende Zahn gerettet werden kann. Dabei wird zunächst die Bedingung gestellt, dass Ihr behandelnder Zahnarzt den Zahn bis zur Spitze behandeln und füllen können muss. Für Backenzähne gelten weitere Einschränkungen, von denen wenigstens eine zutreffen muss:

  • Der betroffene Zahn muss sich in einer Backenzahnreihe befinden, die ansonsten gesund ist.
  • Eine Freiendsituation kann durch den Erhalt des betroffenen Zahns vermieden werden. Das heißt, dass dieser den letzten Zahn der Reihe darstellt.
  • Der Zahn trägt bereits einen Zahnersatz und kann durch die Behandlung erhalten werden.

Die gesetzliche Krankenkasse zahlt dabei ausschließlich die Kosten für eine Wurzelbehandlung nach Kassentarif. Dies umfasst das Aufbohren, Desinfizieren und Auffüllen der Wurzelkanäle. Gemäß Studienlage liegt die Erfolgswahrscheinlichkeit einer nach Kassenrichtlinien durchgeführten Wurzelbehandlung bei ca. 65 Prozent. Weiterführende Maßnahmen, wie beispielsweise die elektronischen Längenmessungen, die die Erfolgsquote auf bis zu 95 Prozent anheben können, müssen vom Patienten selbst übernommen werden. Private Krankenkassen sind kulanter und übernehmen diese Kosten häufig teilweise oder vollständig.

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Источники: http://www.kosten-beim-zahnarzt.de/wurzelbehandlung-das-zahlt-die-kasse.html, http://www.kosten-beim-zahnarzt.de/wurzelbehandlung-kosten.html, http://www.zahnarzt-suhl.de/endodontologie-wurzelbehandlung/

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