Wohngebäudeversicherung kündigung

0
6

Kündigung der Wohngebäudeversicherung

Die ordentliche Kündigung zum vereinbarten Vertragsablauf

Die Wohngebäudeversicherung kann durch den Versicherungsnehmer und den Versicherer zum Ende der vereinbarten Vertragslaufzeit gekündigt werden. Die Kündigung muss schriftlich erfolgen und die Kündigungsfrist von drei Monaten muss eingehalten werden.

Die außerordentliche Kündigung während der Vertragslaufzeit

Aufgrund eines Schadens durch den Versicherungsnehmer:

Ein außerordentliches Kündigungsrecht besteht aufgrund eines Schadens im Rahmen der Wohngebäudeversicherung unabhängig davon, ob der Versicherer die Regulierung übernimmt oder ablehnt.

Sie haben hierbei die Möglichkeit, die Wohngebäudeversicherung entweder mit sofortiger Wirkung (d.h. Eingang Ihres Schreibens beim Versicherer) oder zum Ende der laufenden Versicherungsperiode zu kündigen. Wichtig ist hierbei die Einhaltung der Kündigungsfrist innerhalb eines Monats nach Mitteilung des Versicherers über die Schadensregulierung oder Ablehnung.

Durch den Versicherer:

Der Versicherer hat ebenfalls die Möglichkeit den Versicherungsvertrag aufgrund eines regulierten oder abgelehnten Schadens zu kündigen. Hier ist ebenfalls die Kündigungsfrist, innerhalb von einem Monat nach Mitteilung an den Versicherungsnehmer, einzuhalten.

Die Kündigung zur Wohngebäudeversicherung durch den Versicherer kann entweder mit sofortiger Wirkung oder zum Ende des laufenden Versicherungsjahres ausgesprochen werden.

Der Versicherer hat auch bei Nichtzahlung der Erst- oder Folgeprämie gemäß dem Versicherungsvertragsgesetz (VVG) ein Rücktritts- bzw. Kündigungsrecht.

Kündigung wegen Eigentümerwechsel durch Verkauf des Gebäudes

Bei einer Veräußerung des Gebäudes (s.a. Eigentümerwechsel) gehen die Rechte und Pflichten der Wohngebäudeversicherung auf den Erwerber über. Daher hat nur der Erwerber und der Versicherer das Recht die Versicherung zu kündigen.

Die Kündigung durch den Erwerber muss innerhalb eines Monats nach Grundbucheintragung erfolgen. Hatte der Erwerber keine Kenntnis von dem Bestehen einer Wohngebäudeversicherung beginnt die Kündigungsfrist mit dem Tag der Kenntnisnahme.

Die Kündigung kann entweder mit sofortiger Wirkung oder zum Ende der laufenden Versicherungsperiode ausgesprochen werden. Da dem Versicherer die Prämie bis zum Ende des laufenden Versicherungsjahres zusteht ist es ratsam die Kündigung erst zu diesem Zeitpunkt auszusprechen.

Die Kündigung durch den Versicherer muss ebenfalls innerhalb eines Monats nach Grundbucheintragung erfolgen. Sie wird einen Monat nach Zugang beim Erwerber wirksam so dass dieser die Möglichkeit hat, innerhalb dieser Zeit eine Wohngebäudeversicherung bei einem anderen Versicherer abzuschließen.

Viele Begriffe schnell erklärt Sitemap

Direkt auf alle Infoseiten

Ihre ACIO-Experten unter

Erst durch dem 1. Klick erfahren Facebook,

Twitter und Google+ von Ihrer Aktivität.

Mit dem 2. Klick können Sie dann liken,

Wohngebäudeversicherung: Kündigung durch Versicherer vermeiden

Vielen Hausbesitzern flattern derzeit Schreiben ihrer Wohngebäudeversicherung ins Haus, in denen ihnen das Weiterführen der Verträge nur mit erheblichen Preiserhöhungen angeboten wird.

Wer etwa beim Versicherer Ergo seine Unterschrift unter die im Schnitt 14 Prozent teureren Verträge verweigert, dem droht gar die Kündigung. Eine Kündigung durch den Versicherer sollten Sie auf jeden Fall vermeiden, denn Kunden, denen gekündigt worden ist, gelten bei Versicherern als große Risiken. Sie bekommen deshalb dann nur schwer wieder Verträge mit einem guten Preis- und Leistungsverhältnis. Im schlimmsten Fall gibt es gar keinen Schutz oder man muss ihn mit hohen Selbstbehalten teuer erkaufen. Wer es angesichts der drohenden Kündigung nicht mehr schafft, nach einem günstigeren Anbieter Ausschau zu halten und zu wechseln, sollte deshalb erst das unterbreitete Angebot annehmen und sich dann aus dieser abgesicherten Position heraus nach einem günstigeren Versicherer umsehen.

Wohngebäudeversicherung ist quasi ein Muss

Die Wohngebäudeversicherung schützt Hausbesitzer vor Risiken, die sich aus Feuer-, Sturm-, Hagel- und Leitungswasserschäden ergeben. Versichert ist das Wohngebäude selbst – nicht dessen Inhalt. Im Schadensfall zahlt der Versicherer für alle Maßnahmen, um die Immobilie wieder instandzusetzen oder im schlimmsten Fall komplett wieder aufzubauen. Die Wohngebäudeversicherung ist für jeden Hausbesitzer daher fast ein Muss. Geldinstitute verlangen deren Abschluss zwingend, wenn sie ein Hypothekendarlehen zur Hausfinanzierung vergeben. Und wer seinen Wohngebäudeversicherer wechseln will, muss dafür die Zustimmung der Bank oder Sparkasse einholen, wenn diese zur Absicherung des Darlehens im Grundbuch eingetragen ist und dies dem Versicherer mitgeteilt hat.

Ausstiegsklauseln

Sowohl Versicherer als auch Kunden dürfen eine Wohngebäudeversicherung ordentlich kündigen, und zwar innerhalb einer Frist von drei Monaten vor Ablauf des Versicherungsjahres. Nach Schadensfällen ist auch eine außerordentliche Kündigung innerhalb von einem Monat möglich.

Kündigung nur mit neuer Vertragsoption

Weil Wohngebäudeversicherungen vor dem existenz-bedrohenden Totalverlust der eigenen vier Wände schützen, sollte die Kündigung eines bestehenden Vertrages nur erfolgen, wenn bereits ein neuer, kostengünstigerer Versicherer gefunden und der Abschluss dort unterschriftsreif vorbereitet ist. Außerdem muss das Geldinstitut, das im Grundbuch eingetragen ist, der Kündigung zustimmen. Dies wird es nur tun, wenn ein anderer Versicherer bereits signalisiert hat, dass er den Schutz übernehmen wird.

Kündigung durch Versicherer

Kündigt der Versicherer dem Kunden, hat solch ein Rausschmiss nachhaltige Folgen. Denn ganz gleich, aus welchen Gründen Verträge nicht mehr fortgeführt werden: Gekündigte Kunden haben es schwer, bei einem anderen Anbieter einen attraktiven Vertrag zu bekommen. Denn der neue Versicherer fragt nach, ob und wo bislang Versicherungsschutz gewährt wurde. Eine Kündigung durch den Versicherer interpretiert der neue Anbieter meist als Ausschluss wegen zu hoher Schadensrisiken. Deshalb empfiehlt es sich immer, dass Kunden selbst kündigen – nachdem sie Angebote von anderen Versicherern eingeholt und diese verglichen haben.

Wohngebäudeversicherung: Kündigung durch Versicherer vermeiden

Vielen Hausbesitzern flattern derzeit Schreiben ihrer Wohngebäudeversicherung ins Haus, in denen ihnen das Weiterführen der Verträge nur mit erheblichen Preiserhöhungen angeboten wird.

Wer etwa beim Versicherer Ergo seine Unterschrift unter die im Schnitt 14 Prozent teureren Verträge verweigert, dem droht gar die Kündigung. Eine Kündigung durch den Versicherer sollten Sie auf jeden Fall vermeiden, denn Kunden, denen gekündigt worden ist, gelten bei Versicherern als große Risiken. Sie bekommen deshalb dann nur schwer wieder Verträge mit einem guten Preis- und Leistungsverhältnis. Im schlimmsten Fall gibt es gar keinen Schutz oder man muss ihn mit hohen Selbstbehalten teuer erkaufen. Wer es angesichts der drohenden Kündigung nicht mehr schafft, nach einem günstigeren Anbieter Ausschau zu halten und zu wechseln, sollte deshalb erst das unterbreitete Angebot annehmen und sich dann aus dieser abgesicherten Position heraus nach einem günstigeren Versicherer umsehen.

Wohngebäudeversicherung ist quasi ein Muss

Die Wohngebäudeversicherung schützt Hausbesitzer vor Risiken, die sich aus Feuer-, Sturm-, Hagel- und Leitungswasserschäden ergeben. Versichert ist das Wohngebäude selbst – nicht dessen Inhalt. Im Schadensfall zahlt der Versicherer für alle Maßnahmen, um die Immobilie wieder instandzusetzen oder im schlimmsten Fall komplett wieder aufzubauen. Die Wohngebäudeversicherung ist für jeden Hausbesitzer daher fast ein Muss. Geldinstitute verlangen deren Abschluss zwingend, wenn sie ein Hypothekendarlehen zur Hausfinanzierung vergeben. Und wer seinen Wohngebäudeversicherer wechseln will, muss dafür die Zustimmung der Bank oder Sparkasse einholen, wenn diese zur Absicherung des Darlehens im Grundbuch eingetragen ist und dies dem Versicherer mitgeteilt hat.

Ausstiegsklauseln

Sowohl Versicherer als auch Kunden dürfen eine Wohngebäudeversicherung ordentlich kündigen, und zwar innerhalb einer Frist von drei Monaten vor Ablauf des Versicherungsjahres. Nach Schadensfällen ist auch eine außerordentliche Kündigung innerhalb von einem Monat möglich.

Kündigung nur mit neuer Vertragsoption

Weil Wohngebäudeversicherungen vor dem existenz-bedrohenden Totalverlust der eigenen vier Wände schützen, sollte die Kündigung eines bestehenden Vertrages nur erfolgen, wenn bereits ein neuer, kostengünstigerer Versicherer gefunden und der Abschluss dort unterschriftsreif vorbereitet ist. Außerdem muss das Geldinstitut, das im Grundbuch eingetragen ist, der Kündigung zustimmen. Dies wird es nur tun, wenn ein anderer Versicherer bereits signalisiert hat, dass er den Schutz übernehmen wird.

Kündigung durch Versicherer

Kündigt der Versicherer dem Kunden, hat solch ein Rausschmiss nachhaltige Folgen. Denn ganz gleich, aus welchen Gründen Verträge nicht mehr fortgeführt werden: Gekündigte Kunden haben es schwer, bei einem anderen Anbieter einen attraktiven Vertrag zu bekommen. Denn der neue Versicherer fragt nach, ob und wo bislang Versicherungsschutz gewährt wurde. Eine Kündigung durch den Versicherer interpretiert der neue Anbieter meist als Ausschluss wegen zu hoher Schadensrisiken. Deshalb empfiehlt es sich immer, dass Kunden selbst kündigen – nachdem sie Angebote von anderen Versicherern eingeholt und diese verglichen haben.

Источники: http://www.versicherung-vergleiche.de/gebaeudeversicherung/kuendigung.htm, http://www.verband-wohneigentum.nrw/wohneigentuemer-infos/Wohngebaeudeversicherung-Kuendigung-durch-Versicherer-vermeiden.htm, http://www.verband-wohneigentum.nrw/wohneigentuemer-infos/Wohngebaeudeversicherung-Kuendigung-durch-Versicherer-vermeiden.htm

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here