Welche haftpflichtversicherung

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Haftpflichtversicherung

Im Schadensfall richtig abgesichert

  • Zuletzt aktualisiert: 12. Januar 2017
  • Von: Eric Brandmayer

Das Wichtigste in Kürze

  • Haftpflichtversicherungen sichern Sie ab, wenn durch Ihr Handeln eine Person oder Sache Schaden nimmt.
  • Es gibt verschiedene Arten von Haftpflichtversicherungen. Die meisten Menschen brauchen eine Privathaftpflicht – sowie eine Kfz-Haftpflichtversicherung.
  • Halter von Hunden oder Pferden benötigen auch eine Tierhalterhaftpflicht.
  • Häuslebauern empfehlen wir, eine Bauherrenhaftpflicht abzuschließen.

Unser Tipp: Bleiben Sie zum Thema Haftpflichtversicherung immer auf dem Laufenden – mit unserem kostenlosen Newsletter!

Ein Schaden ist schnell passiert: Sie werfen beim Arzt eine teure Blumenvase um. Oder Sie nehmen mit Ihrem Wagen einem anderen Auto die Vorfahrt. Sie müssen nicht mal selbst etwas kaputt machen. Auch wenn Ihr Kind oder nur Ihr Hund einen Schaden verursacht, haften Sie dafür.

Manche Schäden können Sie ohne Weiteres selbst zahlen; schmerzhaft und teuer aber wird es meist, wenn eine Person zu Schaden kommt, etwa bei einem Autounfall. Da können schnell Summen in Millionenhöhe zusammenkommen – ohne geeignete Haftpflicht sind Sie dann ruiniert.

Mit einer Haftpflichtversicherung lassen sich Personen-, Sach- und Vermögensschäden absichern:

Personenschäden Bricht sich jemand durch Ihr Handeln etwa einen Arm, zahlt die Versicherung ein Schmerzensgeld.

Sachschäden Dazu zählen alle Gegenstände, die kaputt gehen, zum Beispiel eine Vase, ein Laptop oder ein Fernseher.

Vermögensschäden Kann eine geschädigte Person wegen eines Unfalls nicht arbeiten und verdient deswegen weniger Geld als sonst, zahlt die Versicherung eine Entschädigung. Vor allem für Selbständige ist das wichtig.

Privathaftpflicht – Der Klassiker

Wenn es eine Versicherung gibt, die wirklich alle brauchen, dann ist es die Privathaftpflichtversicherung. Sie zahlt, falls Sie einen Schaden verursachen. Das kann ein relativ kleiner Schaden sein, etwa wenn Sie einen Flachbildfernseher bei Freunden umstoßen, oder ein sehr großer, wenn Menschen durch Ihre Unachtsamkeit Schaden nehmen. Weil die Haftpflicht in vielen Fällen zahlt, ist sie so wichtig, um privat gut abgesichert zu sein.

Für Ihre Familie brauchen Sie nur einen Vertrag, das gilt auch für unverheiratete Paare, die zusammenleben. Wichtig ist, den Partner immer in die Versicherung aufzunehmen. In solchen Verträgen sind auch eigene Kinder mitversichert. Selbst gute Haftpflichtversicherungen kosten nicht viel Geld.

Mehr dazu im Ratgeber Privathaftpflicht

Julia Rieder

Expertin für Versicherungen

Keine Kür, sondern Pflicht

  • Haftpflichtschäden an Personen können Sie ruinieren.
  • Sparen Sie nicht an den Leistungen.
  • Neue Policen haben oft bessere Leistungen. Wechseln Sie.

Von uns empfohlene Tarife:

  • attraktiver Preis für Alle: die Haftpflichtkasse Tarif Einfach Komplett
  • deckt am meisten Risiken ab: Interrisk Tarif XXL über Mr-Money
  • Preistipp für Singles ohne Vorschäden: die Bayerische Tarif Prestige

Kfz-Haftpflicht – Für Autofahrer vorgeschrieben

Wer ein Fahrzeug hat, braucht eine Autohaftpflichtversicherung – sie ist gesetzlich vorgeschrieben für alle Autobesitzer in Deutschland. Die Versicherung kommt für Schäden auf, die Sie anderen Menschen und deren Fahrzeugen zugefügt haben.

Die gesetzlichen Mindestdeckungssummen in der Kfz-Haftpflicht sind für Personenschäden mit 7,5 Millionen Euro, für Sachschäden mit 1,12 Millionen und für Vermögensschäden mit 50.000 Euro relativ niedrig. Bei guten Verträgen ist eine deutlich höhere Deckungssumme von insgesamt 100 Millionen Euro mittlerweile Standard. Mit einer Mallorca-Police ist Ihr Wagen auch im europäischen Ausland versichert.

Für Schäden am eigenen Auto müssen Sie Ihre Haftpflicht um eine Teil- oder Vollkaskoversicherung erweitern.

Mehr zur Kfz-Versicherung in unserem Ratgeber

Annika Krempel

Expertin für Versicherungen

Mindestens zwei Internetportale nutzen

  • Vollkasko kann billiger als Teilkasko sein.
  • Versichern Sie grobe Fahrlässigkeit und Mallorca-Police.
  • Werkstattbindung ist sinnvoll und spart Geld.

Empfohlene Vergleichsportale und Anbieter:

  • Check24
  • Verivox
  • autoversicherung.de
  • Hannoversche Direkt
  • Huk24

Hundehalterhaftpflicht – Auch für den Dackel haften Sie

Wer einen Hund besitzt, muss auch für die Schäden aufkommen, die dieser verursacht. Das geht von einem verkratzten Parkett bis zu einem Biss. Den Schaden bezahlt die Hundehaftpflichtversicherung, die je nach Rasse etwa 40 bis 50 Euro kostet. Kampfhundbesitzer zahlen ungefähr das Doppelte.

Kampfhunde müssen überall in Deutschland versichert sein, einzige Ausnahme ist Mecklenburg-Vorpommern. Eine Versicherungspflicht für alle Hunde gibt es in Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachen, Thüringen, Sachsen-Anhalt und Berlin.

Wer ein Pferd besitzt, sollte sich über eine Pferdehaftpflichtversicherung Gedanken machen.

Bauherrenhaftpflicht – Haftung auf der eigenen Baustelle

Für Schäden, die beim Hausbau auf der Baustelle entstehen, sind Sie als Bauherr verantwortlich – auch wenn Sie einen Architekten beauftragt haben. In manchen Privathaftpflichtversicherungen ist eine Bauherrenhaftpflicht schon eingeschlossen, allerdings oft mit zu geringen Summen.

Die Versicherung sollten Sie vor Baubeginn abschließen, der Beitrag richtet sich nach der Bau- und Deckungssumme. Bauen Sie selbst, kostet die Versicherung mehr – erfahrungsgemäß passieren mehr Unfälle, wenn Bauherren selbst Hand anlegen.

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Artikel verfasst von

Redakteur bei Finanztip (bis Januar 2017)

Eric Brandmayer hat bei Finanztip volontiert. Er kümmerte sich als Redakteur im Versicherungsteam vor allem um die Themen Hausrat und Haftpflicht. Während seines Bachelors in Journalismus und Public Relations arbeitete er als Werksstudent beim Deutschen Olympischen Sportbund in der Pressestelle. Praktische Erfahrungen sammelte er zuvor in verschiedenen Redaktionen, in der Versicherungsbranche sowie als Autor.

Haftpflichtversicherungen im Test: Das sind die Testsieger

  • 30.03.2016 14:54 Uhr
  • Update: 01.04.2016, 12:19 Uhr

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So ein Malheur ist schnell passiert. Mit einer privaten Haftpflichtversicherung ist das Problem schnell aus der Welt.

Sie ist ein „absolutes Muss für jeden“, sagen Versicherungsexperten: Die Privathaftpflichtversicherung. Denn, „Sie haften für Schäden, die Sie Dritten fahrlässig zufügen“, erklärt der Bund der Versicherten. Und ein solches Malheur kann schnell passieren – etwa, wenn vor dem Supermarkt der vollbeladene Einkaufswagen davonrollt und ein anderes Auto zerkratzt, wenn Sie beim festlichen Diner einen Rotweinfleck auf der edlen Tischdecke machen oder wenn Sie einen Baum fällen oder der versehentlich auf dem Dach des Nachbarhauses landet. Die Versicherung übernimmt bis zur Höhe der vereinbarten Versicherungssumme die Kosten für Personen-, Sach- und Vermögensschäden im privaten Bereich.

„Die Privathaftpflichtversicherung gilt nicht ohne Grund als eine der wichtigsten, wenn nicht, als die wichtigste Versicherung“, heißt es daher von der auf Versicherungen spezialisierten Ratingagentur Franke und Bornberg. Gerade wenn Personen verletzt werden, könnten die von den Geschädigten geforderten Summen schnell die Millionengrenze überschritten. Doch die Auswahl ist groß, die Leistungsunterschiede sind beträchtlich. Deswegen haben die Versicherungsexperten von Franke und Bornberg im Auftrag des Handelsblatt das Angebot an Privathaftpflichtversicherungen unter die Lupe genommen.

Die besten Topschutz-Haftpflichtversicherungen für Familien

Vienna Insurance Group

Die detaillierten Testergebnisse finden Sie hier zum Download.

Dabei wurden so genannte Topschutz-Tarife geprüft: Tarife, die nicht nur einen „soliden Grundschutz“ bieten, sondern auch Leistungen, die nur für bestimmte Personengruppen erforderlich sind, wie etwa Schäden durch Verlust beruflicher Schlüssel oder ehrenamtliche Tätigkeiten – quasi das Rundum-Sorglos-Paket. „Diese Kategorie ist grundsätzlich allen Verbrauchern zu empfehlen, die einen solchen Schutz finanzieren können“, rät Franke und Bornberg.

Die schlechtesten Topschutz-Haftpflichtversicherungen für Familien

Die detaillierten Testergebnisse finden Sie hier zum Download.

Dafür muss ein Versicherungstarif für Familien mindestens die folgenden Merkmale aufweisen: Mindestens zehn Millionen Euro Deckungssumme für Personen- und Sachschäden sowie 100.000 Euro für Vermögensschäden; deliktunfähige Kinder sind mitversichert, es besteht eine Forderungsausfalldeckung, Gefälligkeitshandlungen sind eingeschlossen und auch ein beruflicher Schlüsselverlust wird übernommen. Bei Singles fällt natürlich die Mitversicherung von Kindern weg.

Privathaftpflichtversicherung

Oft reicht eine einzige Sekunde, in der Sie nicht aufpassen, und schon ist ein Missgeschick geschehen: Sie lassen den teuren neuen Laptop eines Freundes fallen, den Sie doch eigentlich nur eben kurz bewundern wollten. Sie sind in Gedanken schon beim bevorstehenden Arbeitstag und übersehen beim Überqueren der Straße einen Radfahrer, der beim Ausweichen stürzt und sich schwer verletzt.

Ein kurzer Moment der Unachtsamkeit kann langfristige finanzielle Folgen haben, denn der Schadensverursacher muss per Gesetz für den entstandenen Schaden haften. Dies trifft insbesondere zu, wenn Menschen zu Schaden kommen. Hier können die Schadenersatzforderungen schnell mehrere Millionen Euro ausmachen. Damit Sie im Fall der Fälle nicht vor dem finanziellen Ruin stehen, ist der Abschluss einer leistungsstarken Privathaftpflicht ratsam.

Häufig gestellte Fragen

Wann leistet die Privathaftpflicht?

Die Privathaftpflicht kommt für Schäden auf, die Sie anderen unbeabsichtigt zufügen – und das bei Bedarf auch in Millionenhöhe! Der Basisschutz deckt Personen-, Sach- und Vermögensschäden ab. Zudem bietet Ihnen die Privathaftpflicht einen sogenannten passiven Rechtsschutz. Das heißt, sie wehrt unberechtigte Schadensersatzansprüche gegen Sie ab – falls notwendig auch vor Gericht. Verschiedene Zusatzleistungen können optional mitversichert werden.

Die Privathaftpflicht leistet grundsätzlich nicht bei:

  • Eigenschäden, das heißt Schäden, die Sie sich, mitversicherten Personen oder Ihrem Eigentum selbst zufügen
  • vorsätzlich herbeigeführten Schäden
  • Schäden, die Ihr Pferd oder Hund verursacht (→Tierhalterhaftpflicht erforderlich)
  • Schäden, die durch den Gebrauch eines Kraft-, Luft- oder Wasserfahrzeugs entstehen (→kleinere Modellfahrzeuge, zum Beispiel Drohnen, sind in Premiumtarifen teilweise mit abgesichert; für alles Weitere ist eine spezielle eigene Haftpflichtversicherung erforderlich).

Info: Wenn Sie hobbymäßig als Jäger unterwegs sind, greift Ihre Privathaftpflicht nicht. Denn die Jagd als Hobby ist generell nicht in der Privathaftpflichtversicherung abgedeckt. Hierfür müssen Sie eine gesonderte Jagdhaftpflichtversicherung abschließen.

Für wen ist die Privathaftpflicht sinnvoll?

Der Abschluss einer privaten Haftpflichtversicherung ist für absolut jeden sinnvoll und dringend zu empfehlen. Denn ein Missgeschick ist schnell geschehen und kann langfristige finanzielle Folgen haben. Gerade Personenschäden können schnell in die Millionen gehen. Als Schadensverursacher haften Sie per Gesetz mit Ihrem gesamten Vermögen.

Mit einer Privathaftpflicht sind Sie in solchen Fällen auf der sicheren Seite und vor existenzbedrohenden Kosten geschützt.

Sind mein Partner und/oder meine Kinder automatisch mitversichert?

Bei einem Single-Tarif sind Partner und Kinder nicht automatisch mitversichert. Sie können sie aber in den Tarif mit aufnehmen lassen – auch noch nachträglich.

Alternativ können Sie auch direkt einen neuen gemeinsamen Tarif abschließen. Wählen Sie hierfür beim Abschluss eine dieser Tarifoptionen:

  • Paar: wenn Sie sich und Ihren Partner versichern möchten
  • Familie mit Kind: wenn Sie sich, Ihren Partner und Ihr(e) Kind(er) versichern möchten
  • Single mit Kind: wenn Sie sich und Ihr(e) Kind(er) versichern möchten.

Kinder können in der Privathaftpflicht mitversichert werden, sofern sie sich noch in der Erstausbildung (Studium oder Berufsausbildung) befinden und noch nicht verheiratet sind.

Welche Deckungssummen sind sinnvoll?

Es ist ratsam, eine Deckungssumme von mindestens fünf Millionen Euro zu wählen. Denn gerade Personenschäden können sehr hohe Kosten nach sich ziehen – etwa für Reha-Maßnahmen, Schmerzensgeld, einen behindertengerechten Wohnungsumbau und die Kompensation des Verdienstausfalls.

Wählen Sie eine Privathaftpflicht, bei der auch zusätzliche Schäden – wie etwa Schlüsselverlust oder Gefälligkeitsschäden – mitversichert sind, sollten Sie bei der Wahl des Tarifs darauf achten, dass für solche Leistungen mitunter Höchstgrenzen gelten, die von der allgemeinen Versicherungssumme abweichen.

Welche Zusatzleistungen sind sinnvoll?

Der Basisschutz der Privathaftpflicht lässt sich um diverse Zusatzleistungen erweitern. In der Regel stehen Ihnen folgende Punkte zur Auswahl:

  • Schlüsselverlust: Leistung für den Ersatz der Schließanlage beim Verlust fremder privater Schlüssel (zum Beispiel zur Mietwohnung) und – je nach Tarif – fremder beruflicher Schlüssel (zum Beispiel zum Bürogebäude); sinnvoll für Mieter und Arbeitnehmer
  • Unbezahlte Hilfeleistung: Leistung besteht bei Schäden, die Sie verursachen, während Sie unentgeltlich jemandem helfen. Bei Gefälligkeitsschäden sind Sie gesetzlich nicht zur Haftung verpflichtet, häufig jedoch moralisch. Diese Leistung ist sinnvoll, wenn Sie öfter mal Freundschaftsdienste – wie Umzugshilfe oder Blumen gießen – leisten.
  • Ausfalldeckung: Leistung bei Schäden, die Ihnen selbst zugefügt werden und durch den Schadensverursacher nicht beglichen werden können (unter bestimmten Voraussetzungen); sinnvoll für jeden, der abgesichert sein will, wenn er mal selbst der Geschädigte ist
  • Mietsachschäden: Leistung bei Schäden am Gebäude, Inventar von Hotels und Ferienwohnungen sowie an geliehenen, gemieteten und gepachteten Sachen; sinnvoll für Mieter und wenn Sie öfter verreisen
  • Ehrenamt: Sind Sie ehrenamtlich – beispielsweise in einem Verein – aktiv? Dann sollten Sie darauf achten, dass Ihre Privathaftpflicht Personen- und Sachschäden abdeckt, die Sie während dieser freiwilligen Tätigkeit verursachen.

Wie kann ich meine bestehende Versicherung wechseln?

Der Wechsel Ihrer Privathaftpflicht ist ganz einfach. Ihre bestehende Versicherung können Sie zum Laufzeitende kündigen. In der Regel laufen die Verträge ein Jahr – für die meisten Kunden ist dementsprechend das Laufzeitende nur wenige Monate entfernt. Aber: Bei den meisten Versicherern besteht eine Kündigungsfrist von drei Monaten – kündigen Sie also rechtzeitig. In manchen Fällen – zum Beispiel bei einer Beitragserhöhung – haben Sie ein Sonderkündigungsrecht. Für die Kündigung Ihrer bisherigen Versicherung können Sie gerne unser kostenloses Kündigungsformular verwenden. Senden Sie dieses per Post oder Fax an Ihren bisherigen Versicherer. Einige akzeptieren inzwischen auch eine Kündigung per E-Mail.

Tarife bestimmter Anbieter können Sie online über CHECK24 kündigen, wenn Sie direkt einen neuen Tarif online beantragen. Mehr zum Thema Kündigung finden Sie auf unserer Themenseite.

Eine neue Privathaftpflicht finden Sie unkompliziert mit unserem Online-Privathaftpflichtvergleich. Ihren neuen Vertrag können Sie direkt heute beantragen und dann zu einem späteren Datum Ihrer Wahl beginnen lassen. Wir empfehlen einen direkten Anschluss an Ihre bisherige Versicherung (Enddatum alt = Startdatum neu), um einen nahtlosen Versicherungsschutz sicherzustellen. Eine Überlappung der alten und neuen Versicherung ist nicht möglich.

Basisschutz der Privathaftpflicht

Eine Privathaftpflichtversicherung deckt Personen-, Sach- und Vermögensschäden bis zur vertraglich vereinbarten Versicherungssumme ab.

Personenschaden

Von einem Personenschaden ist die Rede, wenn Menschen zu Schaden kommen. Ein Beispiel: Sie überqueren versehentlich bei Rot die Ampel. Ein Motorradfahrer muss Ihnen abrupt ausweichen und stürzt dabei unglücklich. Im Krankenhaus wird eine Querschnittslähmung festgestellt.

Personenschäden können sehr teuer werden – und Sie als Verursacher haften. Neben den Kosten für die medizinische Betreuung, Reha-Maßnahmen und einen behindertengerechten Wohnungsumbau können unter anderem auch Schmerzensgeld und die Kompensation des Verdienstausfalls anfallen. Daher sollte die Deckungssumme für Personenschäden bei der Privathaftpflicht ausreichend hoch gewählt sein. Zu empfehlen sind mindestens 10 Millionen Euro.

Sachschäden

Wenn das Eigentum anderer Personen beschädigt oder zerstört wird, liegt ein Sachschaden vor. Darunter fallen kleinere Schäden – zum Beispiel, wenn Sie ein Glas Rotwein auf dem Teppich eines Freundes verschütten oder mit dem Einkaufswagen versehentlich ein Auto beschädigen.

Aber auch größere – und damit auch teurere – Schäden können sich ereignen. Ein Beispiel wäre, dass sich Ihr Weihnachtsbaum entzündet und der Brand auf die Nachbarswohnungen übergreift. Auch bei Sachschäden übernimmt die private Haftpflichtversicherung die Kosten.

Vermögensschaden

Ebenfalls zu den Basisleistungen der Privathaftplicht gehört die Abdeckung von Vermögensschäden. Ein Vermögensschaden liegt vor, wenn jemandem durch Ihre Schuld ein finanzieller Nachteil entsteht – weil zum Beispiel ein geschäftlicher Termin nicht eingehalten werden kann oder jemand durch eine durch Sie verschuldete Verletzung nicht arbeiten gehen kann.

Optionale Zusatzleistungen für die Privathaftpflichtversicherung

Auf Wunsch können Sie den Umfang Ihres Versicherungsschutzes um zusätzliche Leistungen erweitern. Im Folgenden stellen wir Ihnen die häufigsten Zusatzleistungen vor:

Schlüsselverlust

Bei einigen Tarifen der privaten Haftpflichtversicherung ist das Schlüsselverlustrisiko abgesichert. Im Schadensfall trägt die Versicherung die Kosten für das Auswechseln der Schließanlage sowie bei Bedarf für die vorübergehende Bewachung des Gebäudes. Je nach Tarif können folgende Schäden versichert sein:

  • Verlust fremder privater Schlüssel, zum Beispiel zu Ihrer Mietwohnung
  • Verlust fremder beruflicher Schlüssel, beispielsweise zum Bürogebäude Ihres Arbeitgebers

Forderungsausfalldeckung

Wählen Sie einen Tarif mit einer sogenannten Forderungsausfalldeckung als Zusatzleistung, zahlt Ihre Privathaftpflicht unter bestimmten Bedingungen auch dann, wenn Ihnen ein Schaden zugefügt wurde und der Schädiger nicht selbst dafür aufkommen kann.

Eine der Voraussetzungen für die Versicherungsleistung ist, dass Sie einen gerichtlichen Titel gegen den Verursacher erwirkt haben und dieser zur Zahlung verurteilt wurde. Bei einigen Premium-Tarifen übernimmt die Versicherung auch die Erwirkung des Titels und die damit verbundenen Kosten für Sie.

Deliktunfähige Kinder

Kinder unter sieben – beziehungsweise im Straßenverkehr unter zehn – Jahren gelten als deliktunfähig und sind nicht verantwortlich für Schäden, die sie verursachen. Eltern haften für diese Schäden nur, wenn sie ihre Aufsichtspflicht verletzt haben.

Sind Schäden durch deliktunfähige Kinder in Ihrer Privathaftpflicht eingeschlossen, zahlt die Versicherung auf Ihren Wunsch auch, wenn kein gesetzlicher Haftungsanspruch gegen Sie besteht. Das heißt, die durch einen Fußballschuss Ihres Fünfjährigen zerstörte Scheibe des Nachbarn wird ersetzt, auch wenn Sie gesetzlich nicht dazu verpflichtet sind; der nachbarliche Frieden bleibt gewahrt.

Gefälligkeitsschäden

Ein Gefälligkeitsschaden kann entstehen, wenn Sie jemandem ohne Vergütung einen Gefallen tun – etwa wenn Sie einem Freund beim Umzug helfen und dabei versehentlich seinen neuen Laptop fallen lassen.

Bei einem Gefälligkeitsschaden sind Sie gesetzlich nicht zur Leistung von Schadensersatz verpflichtet – und Ihre Privathaftpflicht somit auch nicht. Möchten Sie bei Freundschaftsdiensten trotzdem für Schäden geradestehen, wählen Sie einen Tarif mit dieser Zusatzleistung und der Schaden wird ersetzt.

Mietsachschäden

In einigen Privathaftpflichttarifen sind auch sogenannte Mietsachschäden abgesichert. Dazu gehören:

  • Schäden am Gebäude, zum Beispiel ein Wasserschaden wegen einer übergelaufenen Badewanne
  • Schäden am Inventar, beispielsweise ein beim Rauchen im Hotelzimmer entstandenes Brandloch in der Polstergarnitur
  • Schäden an geliehenen, gemieteten und gepachteten Sachen – zum Beispiel, wenn Sie sich für den Urlaub die Kamera eines Freundes ausleihen und diese versehentlich fallen lassen

Sind Sie ehrenamtlich tätig, beispielsweise in einem Sportverein, können Sie diese Zusatzleistung beim Abschluss Ihrer Privathaftpflicht einschließen lassen. So sind Personen-, Sach- und Vermögensschäden, die in Ausübung des Ehrenamtes verursacht werden, abgedeckt. Setzen Sie dazu einfach die Filtermöglichkeit links neben der Ergebnisliste im Versicherungsvergleich und Ihnen werden nur solche Tarife angezeigt, die eine ehrenamtliche Tätigkeit versichern.

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Источники: http://www.finanztip.de/haftpflichtversicherung/, http://www.handelsblatt.com/finanzen/vorsorge/versicherung/versicherungen-das-sind-die-besten-haftpflichtversicherungen/13376252.html, http://www.check24.de/privathaftpflicht/

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