Was ist riesterrente

0
80

Riester-Rente

Diese Riester-Rente passt zu Ihnen

  • Zuletzt aktualisiert: 29. September 2017
  • Von: Dr. Manuel Kayl

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Riester-Rente unterstützt Arbeitnehmer und Beamte bei der Altersvorsorge.
  • Der Staat fördert sie auf zwei Arten: mit Zulagen und mit Steuervorteilen.
  • Die volle persönliche Zulage beträgt 154 Euro im Jahr. Für jedes Kind gibt es jährlich bis zu 300 Euro Extraprämie.
  • 2018 soll die Grundzulage von 154 auf 175 Euro ansteigen.
  • Sie können pro Jahr bis zu 2.100 Euro der Einzahlungen in den Riester-Vertrag als Sonderausgaben von der Steuer absetzen. Im Gegenzug müssen Sie Ihre Einkünfte aus dem Riester-Vertrag im Alter versteuern.
  • Im Ruhestand erhalten Sie eine lebenslange Rente. Das lohnt sich finanziell jedoch nur, wenn Sie ein hohes Alter erreichen.

So gehen Sie vor

  • Prüfen Sie, ob ein Riester-Vertrag für Sie infrage kommt und entscheiden Sie, welche Form des Riesterns am besten zu Ihrer Situation passt.
  • Eine klassische Riester-Rentenversicherung schließen Sie am besten bei der Hannoverschen oder der Huk24 ab.
  • Wenn Sie mit Fonds riestern wollen, bietet die Toprente der DWS, abgeschlossen über Vermittler im Internet, die beste Allround-Lösung. Auch der Sparplan von Fairr, der Deka Zukunftsplan Classic und die Uniprofirente Select (mit Fonds: Uniglobal II) sind empfehlenswert.
  • Einen Riester-Banksparplan können Sie deutschlandweit und online nur bei der Sparkasse Holstein abschließen (Stand: April 2017).
  • Unsere Empfehlungen für ein Darlehen (Wohn-Riester) sind die Vermittler Dr. Klein, Interhyp und Planethyp.

Unser Tipp: Bleiben Sie zum Thema Riester-Rente immer auf dem Laufenden – mit unserem kostenlosen Newsletter!

Mit der Rentenreform 2001 hat der Gesetzgeber die Höhe der künftigen Rentenzahlungen erheblich abgesenkt. Um das abzufedern, hat der deutsche Staat gleichzeitig die sogenannte Riester-Rente eingeführt. Sie soll Arbeitnehmern dabei helfen, privat fürs Alter vorzusorgen – mit staatlicher Unterstützung. Laut dem Bundesarbeitsministerium haben die Bundesbürger bis heute etwa 16 Millionen Riester-Verträge abgeschlossen.

Doch viele Verbraucher fragen sich: Welche Art des Riesterns ist für mich die beste? Lohnt sich ein Wohn-Riester oder soll ich nicht doch lieber auf eine klassische Riester-Rentenversicherung setzen? Es empfiehlt sich, sich vor Abschluss eines Vertrages mit diesen und anderen Fragen gründlich auseinanderzusetzen – nicht nur, weil nicht jede Riester-Art zu jedem passt, sondern auch, weil es enorme Leistungsunterschiede zwischen den einzelnen Anbietern gibt.

Alternativ zu Riester können Sie auch über andere Formen der Altersvorsorge nachdenken, zum Beispiel eine betriebliche Altersvorsorge oder eine flexible Altersvorsorge.

Wer riestern darf

Vereinfacht gesagt kann jeder Arbeitnehmer, der in die gesetzliche Rentenkasse einzahlt, auch riestern. Genauso alle Beamten. Darüber hinaus gibt es noch Regelungen für bestimmte Berufsgruppen wie Auszubildende oder Selbständige. Auch wenn Sie selbst nicht erwerbstätig sind, können Sie eventuell über Ihren Ehepartner mitriestern. Mehr Informationen zum Kreis derer, die staatlichen Leistungen bekommen können, lesen Sie in unserem Artikel „Wer darf riestern?“.

Wieviel der Staat dazugibt

Riester-Verträge lohnen sich vor allem, weil der Staat die Vorsorgepläne bezuschusst. Die Förderung besteht aus Zulagen und Steuervorteilen. Wenn Sie genug einzahlen, beträgt die jährliche Grundzulage pro Person 154 Euro, die Kinderzulage 185 Euro für bis Ende 2007 geborene Kinder und 300 Euro für ab 2008 geborene Kinder. Ab 2018 steigt die Grundzulage aller Voraussicht nach von 154 auf 175 Euro an.

Die Höhe Ihres Steuervorteils hängt von Ihrem Einkommensteuersatz ab: Sie können maximal vier Prozent Ihres rentenversicherungspflichtigen Einkommens in einen Riester-Vertrag einzahlen und das von der Steuer absetzen. Dabei gilt eine Höchstgrenze von 2.100 Euro pro Jahr. Der Steuervorteil wird allerdings um die Höhe der Zulagen vermindert. Bei mehreren Kindern ist die Zulage oft höher als der Steuervorteil. So profitieren kinderreiche Familien von den Zulagen und Alleinstehende vor allem vom Steuervorteil.

Beachten Sie allerdings, dass Sie Ihre Einkünfte aus den Riester-Verträgen im Rentenalter versteuern müssen. Im Fachjargon nennt man das nachgelagerte Besteuerung. Im Endeffekt sparen Sie aber so gut wie immer Steuern, da Sie im Alter meist einen niedrigeren Steuersatz haben als im Berufsleben. Eine genaue Übersicht über die Zulagen und die Steuervorteile mit Rechenbeispielen finden Sie in unserem Detailartikel zur Förderung.

Riester lohnt künftig mehr für Geringverdiener

Bislang war die Riester-Rente für Geringverdiener wenig attraktiv. Denn sie haben geringe Rentenansprüche zu erwarten und liefen das Risiko, dass ihre Riester-Rente auf die staatliche Grundsicherung im Alter angerechnet würde. Sie hätten dann umsonst in Riester eingezahlt. Aller Voraussicht nach ändert sich das 2018: Dann sollen Riester-Sparer und auch Betriebsrentner bis zu 200 Euro dieser privaten Rente auf jeden Fall behalten dürfen.

Auszahlung im Rentenalter

Die Auszahlungsphase beginnt gewöhnlich mit dem Renteneintritt, frühestens allerdings mit 60 Jahren. Zu Beginn der Rentenzahlungen steht Ihnen mindestens die Summe Ihrer Einzahlungen und der erhaltenen Zulagen zur Verfügung. Das ist gesetzlich festgeschrieben. Sie erhalten Ihr Geld als lebenslange Rentenzahlung, die Sie mit Ihrem dann geltenden Steuersatz versteuern müssen.

Da die Anbieter meist mit einer sehr hohen Lebenserwartung rechnen, lohnen sich die regelmäßigen Zahlungen nur, wenn Sie ein hohes Alter erreichen. Daher können Sie alternativ zu Beginn der Auszahlphase bis zu 30 Prozent des Kapitals auf einmal entnehmen. Das hat jedoch einen Nachteil: Ihr Steuersatz erhöht sich in dem Jahr durch die Einmalzahlung erheblich.

Unser Tipp: Bleiben Sie zum Thema Riester-Rente immer auf dem Laufenden – mit unserem kostenlosen Newsletter!

Diese Riester-Rente passt zu Ihnen

Varianten der Riester-Rente

Wegen der staatlichen Förderung eignet sich ein Riester-Vertrag für beinahe jeden. Am meisten profitieren Familien mit drei und mehr Kindern wegen der hohen Kinderzulagen. Auch für Arbeitnehmer mit einem Einkommen ab etwa 40.000 Euro lohnt sich das Riestern wegen der dann hohen Steuerersparnis besonders.

Bleibt nur noch die Frage, welcher Riester-Vertrag der beste ist. Verbraucher stehen vor der Qual der Wahl: Sie können zwischen vielen verschiedenen Varianten wählen. Im Folgenden erhalten Sie einen Überblick, welche Art des Riesterns sich prinzipiell für Sie eignet. Wir empfehlen Ihnen, zusätzlich unsere detaillierten Ratgeber zu lesen, bevor Sie einen Vertrag abschließen.

Wohn-Riester

Wenn Sie fest vorhaben, in der nächsten Zeit eine Immobilie zu erwerben, kann sich ein Wohn-Riester-Vertrag für Sie lohnen. Das funktioniert so: Sie nehmen ein Darlehen auf, dessen Rückzahlung wie andere Riester-Produkte gefördert wird: mit Zulagen und Steuervorteilen. Durch die staatliche Hilfe haben Sie den Kredit schneller abbezahlt. Deshalb kann sich ein Riester-Darlehen auch dann lohnen, wenn der Zinssatz für den Kredit höher ist als bei einem nicht-geförderten Darlehen. In unserem Ratgeber haben wir für mehrere Beispielfälle berechnet, wann sich das Riester-Darlehen für Sie rentiert.

Allerdings müssen Sie auch einige Voraussetzungen erfüllen. Beispielsweise müssen Sie die Immobilie selbst bewohnen. Wie bei anderen Riester-Varianten müssen Sie die erhaltenen Vorteile im Rentenalter versteuern. Das geschieht über ein fiktives Konto, das sogenannte Wohnförderkonto. Da Sie im Alter keine direkten Leistungen beziehen, sondern Ihr Vorteil das mietfreie Wohnen ist, wird Ihre Steuerlast über dieses Konto berechnet.

Wir empfehlen, einen Baufinanzierungsvermittler aufzusuchen, wenn Sie an einem Riester-Darlehen interessiert sind. Die Anbieter besitzen eigene Datenbanken, in denen sie Richtlinien und Zinsberechnungen von zahlreichen Kreditgebern speichern. Dadurch können sie jederzeit ermitteln, wer Ihnen aktuell zu welchen Zinssätzen das gewünschte Darlehen zusagen würde. Wir empfehlen folgende Anbieter:

  • spezialisiert auf Baufinanzierung
  • kostenlose und unverbindliche Beratung
  • arbeitet ausschließlich mit angestellten Beratern
  • mehr als 400 Finanzierungspartner, darunter Sparkassen und Volksbanken
  • telefonische und Vor-Ort-Beratung an mehr als 100 Standorten bundesweit
  • Allfinanzvermittler, spezialisiert auf Baufinanzierung
  • kostenlose und unverbindliche Beratung
  • arbeitet überwiegend mit selbstständigen Beratern
  • mehr als 300 Finanzierungspartner, darunter Sparkassen und Volksbanken
  • telefonische Beratung und Vor-Ort-Beratung in über 200 Niederlassungen bundesweit
  • zusätzlich auch Beratung zuhause beim Kunden möglich

Unternehmen der Planethome-Gruppe

  • spezialisiert auf Baufinanzierung
  • kostenlose und unverbindliche Beratung
  • arbeitet ausschließlich mit angestellten Beratern
  • mehr als 220 Finanzierungspartner, darunter Sparkassen und Volksbanken
  • telefonische und Vor-Ort-Beratung in 14 Niederlassungen bundesweit

Der Riester-Bausparvertrag

Wenn Sie in einigen Jahren eine selbstbewohnte Immobilie erwerben wollen, gibt es zwei Möglichkeiten: einen Riester-Banksparplan oder einen Riester-Bausparvertrag.

Der Vorteil des Bausparvertrags ist, dass Sie sich bereits jetzt die Zinsen für das Darlehen sichern können, auch wenn Sie erst in fünf oder sieben Jahren kaufen oder bauen möchten. Sie erhalten also eine gewisse Planungssicherheit. Einen Nachteil haben Sie jedoch, wenn Sie das Baudarlehen doch nicht benötigen. Denn ein Bausparvertrag wird meist niedriger verzinst als andere Sparformen. In diesen Fällen kann es sich lohnen, den bestehenden Riester-Bausparvertrag in eine andere Riester-Variante zu überführen.

Der Riester-Banksparplan

Wenn Sie noch nicht sicher wissen, ob Sie Immobilienbesitzer werden wollen, kommt grundsätzlich ein Riester-Banksparplan infrage. Sollten Sie sich für ein Eigenheim entscheiden, können Sie das angesparte Guthaben als Eigenkapital für die Finanzierung verwenden. Die Darlehensart können Sie dabei frei wählen – es muss sich nicht um ein Riester-Darlehen handeln. Der Nachteil ist, dass Sie zum Zeitpunkt des Immobilienerwerbs ein Darlehen mit den dann gültigen Zinssätzen aufnehmen müssen und somit keine Planungssicherheit haben. Zwar können Sie theoretisch auch aus anderen Riester-Verträgen wie Versicherungen Geld für ein Eigenheim entnehmen, das lohnt sich aber wegen der hohen Anfangskosten dieser Produkte meist nicht.

Das Prinzip des Banksparplans ist einfach: Sie zahlen monatlich Ihre Raten, die variabel verzinst werden. Meist orientiert sich die Verzinsung an der sogenannten Umlaufrendite – dem durchschnittlichen Zins von deutschen Staatsanleihen mit einer Restlaufzeit von vier Jahren und mehr.

Seit Jahresbeginn 2017 haben die allermeisten Genossenschaftsbanken und Sparkassen den Vertrieb von Riester-Banksparplänen eingestellt und verwalten nur noch die Verträge von Bestandskunden. Seit April 2017 bietet allerdings die Sparkasse Holstein wieder einen Banksparplan an, den Kunden deutschlandweit und online abschließen können. Die Volksbank Mainz hat seit 1. April 2017 ihren Banksparplan für Kunden aus dem Geschäftsgebiet wieder im Programm.

Es gibt zwei Gründe dafür, dass sich Banken reihenweise vom Riester-Banksparplan verabschiedet haben: die anhaltenden Niedrigzinsen und die neue gesetzliche Vorgabe, jedem Neukunden eines Altersvorsorgevertrags mit staatlicher Förderung ein sogenanntes Produktinformationsblatt (PIB) mit auszuhändigen. Im PIB sollen unter anderem die Effektivkosten des Riester-Vertrags angegeben sein, was Angebote untereinander leichter vergleichbar macht. Für den Banksparplan schien den Banken die Erstellung dieses PIBs offenbar zu aufwändig und teuer. Details dazu lesen Sie auch in unserem Ratgeber Riester-Banksparplan.

Riester-Rentenversicherung

Eine klassische Riester-Rentenversicherung kommt für Sie infrage, wenn Sie bereits bei Abschluss des Vertrags wissen wollen, wie hoch Ihre Bezüge im Alter mindestens sind. Die garantierte Verzinsung der Versicherung orientiert sich am Garantiezins für Lebensversicherungen. Dieser beträgt seit Anfang 2017 0,9 Prozent pro Jahr auf den sogenannten Sparanteil, also Ihre Beiträge minus Kosten. Zusätzlich werden Sie noch an den Überschüssen beteiligt, die die Versicherung erwirtschaftet. Diese Erträge sind aber nicht garantiert und schrumpfen immer mehr.

Die Kosten von klassischen Riester-Rentenversicherungen sind im Vergleich relativ hoch. Deshalb müssen Sie auch mit hohen Abzügen rechnen, wenn Sie Kapital aus dem laufenden Vertrag entnehmen wollen. Auch ein Wechsel zu einem anderen Anbieter kann teuer werden.

Die günstigsten Verträge erhalten Sie bei Direktanbietern im Internet. Wir empfehlen Ihnen das Angebot der Hannoverschen. In unseren Untersuchungen konnte das Unternehmen sowohl bei der Höhe der garantierten Rente als auch bei der Sicherheit punkten.

Hannoversche

  • vier von fünf Sternen bei Morgen & Morgen
  • Onlineabschluss möglich
  • Beitragshöhe online flexibel wählbar
  • hohe garantierte Rentenzahlung
  • Höchsteintrittsalter 49 Jahre

Hannoversche über ING-Diba

  • vier von fünf Sternen bei Morgen & Morgen
  • Onlineabschluss möglich
  • Beitragshöhe online flexibel wählbar
  • höhere garantierte Rentenzahlung für Kunden der ING-Diba
  • Höchsteintrittsalter 49 Jahre
  • fünf von fünf Sternen bei Morgen & Morgen
  • Onlineabschluss möglich
  • hohe garantierte Rentenzahlung
  • Höchsteintrittsalter 57 Jahre
  • flexibler Beitrag muss extra als Email eingehen

Riester-Fondssparplan

Wenn Sie möglichst hohe Renditechancen wünschen

Bei der Anlage sind Fondssparpläne flexibler als fondsgebundene Riester-Rentenversicherungen. Die Chance auf zusätzliche Aktienrendite ist größer. Wir haben daher die Fondssparpläne näher untersucht.

Unter den Riester-Fondssparplänen gibt es mehrere empfehlenswerte Verträge. Beste Allroundlösung im Test vom August 2017 ist die DWS Toprente. Neukunden, die Sie über Vermittler im Internet abschließen, zahlen nur rund 1 Prozent jährliche Effektivkosten. Der Fondssparplan bietet darüber hinaus gute Renditechancen und der Anbieter (Deutsche Bank) ist von den Ratingagenturen als hinreichend finanzstark eingeschätzt.Wer auf volle Transparenz in Verbindung mit niedrigen Kosten setzen will, ist bei Fairriester 2.0 richtig. Es handelt sich um den Fondssparplan der Sutor Bank, der über das Unternehmen Fairr online vermitteln wird. Auch der Deka Zukunftsplan Classic und die Uniprofirente Select mit dem Fonds Uniglobal II sind empfehlenswert. Details zu Funktionsweise und Bewertung der Fondssparpläne finden Sie im Ratgeber Riester Fondssparpläne und im zugehörigen Testartikel.

DWS Toprente Dynamik

Fondssparplan der Deutschen Bank mit Rabatt über Online-Vermittler

  • für Aktiensparer, die 20 Jahre oder mehr Zeit bis zur Rente haben
  • dynamisches Modell: Aktienquote wird laufend individuell angepasst
  • keine Abschlusskosten über Online-Fondsvermittler – niedrige Gesamtkosten von gut 1 Prozent pro Jahr
  • gute Finanzkraft des Anbieters

Fairriester 2.0

Fondssparplan von Sutor Bank und Fairr

  • für Aktiensparer, die 20 Jahre oder mehr Zeit bis zur Rente haben
  • keine Abschlusskosten – niedrige Gesamtkosten von etwa 1 Prozent pro Jahr
  • transparentes Anlagemodell – Aktienquote nimmt nach festem Schema ab
  • online abschließbar
  • garantierte Rentenkonditionen durch Versicherer Mylife

Deka Zukunftsplan Classic

Fondssparplan der Sparkassen-Gruppe

  • für Aktiensparer, die 20 Jahre oder mehr Zeit bis zur Rente haben
  • Anlagemodell mit Chance auf Aktienquote: Sie wird individuell angepasst
  • Verständlichkeit des Anlagemodells: Aktienquote wird über vier Stufen angepasst
  • gute Finanzkraft des Anbieters

Uniprofirente Select (mit Fonds Uniglobal II)

Fondssparplan der Volks- und Raiffeisenbanken

  • für Aktiensparer, die 20 Jahre oder mehr Zeit bis zur Rente haben
  • Aktienquote bis zu 100 Prozent mit dem Uniglobal-II-Fonds
  • dynamisches Modell: Aktienquote wird laufend individuell angepasst
  • gute Finanzkraft des Anbieters

Weitere Tipps im Ratgeber Altersvorsorge

Sara Zinnecker

Expertin für Geldanlage

So können Sie fürs Alter vorsorgen

  • Zur Basisversorgung zählen die gesetzliche Rentenversicherung und Rürup-Verträge.
  • Gefördert sind Riester-Verträge oder betriebliche Altersvorsorge.
  • Die Lebensversicherung zählt zur ungeförderten Vorsorge.

Weitere Ratgeber:

Sollen wir Sie

Einmal pro Woche die wichtigsten Verbraucher-Tipps – kostenlos und werbefrei direkt in Ihr Postfach.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung

Bitte bestätigen Sie Ihre E-Mail-Adresse

  1. Schauen Sie gleich in Ihrem Postfach nach.
  2. Öffnen Sie die Mail von Finanztip Newsletter.
  3. Klicken Sie auf den Bestätigungslink.

Schauen Sie bitte auch im Spam-Ordner nach.

Das könnte Sie auch interessieren

Noch mehr sparen mit Finanztip

Weitere Themen

Finanztip Newsletter

  • Jede Woche die besten Tipps
  • Absolut kostenlos
  • 100% werbefrei

Kostenlos anmelden

Artikel verfasst von

ehemaliger Finanztip-Redakteur (bis August 2016)

Manuel Kayl war bei Finanztip für Geldanlagethemen zuständig. Der promovierte Physiker arbeitete als Anlagestratege und Risikomanager bei der niederländischen Versicherung a.s.r., nachdem er am Genfer Forschungszentrum Cern sowie am Nikhef und der Universität Amsterdam forschte. Er hat am 31. August 2016 Finanztip verlassen.

Finanztip-Expertin für Bankprodukte

Sara Zinnecker ist Redakteurin im Team Bank & Geldanlage. Nach ihrem Volontariat an der Georg von Holtzbrinck-Schule für Wirtschaftsjournalisten schrieb sie beim Handelsblatt über Geldanlage und Altersvorsorge. Zuvor studierte Sara Zinnecker in Nürnberg, Italien und Portugal internationale Volkswirtschaftslehre mit Diplom-Abschluss, arbeitete bei Lokalzeitungen sowie der Süddeutschen Zeitung.

Riester-Rente

  • Garantierte lebenslange Rente
  • Extra Zulagen für Familien mit Kindern
  • Kombination mit verschiedenen Vorsorgeprodukten möglich
  • Kostenfreie Beratung durch Riester-Experten

Was ist die Riester-Rente?

Mit der Riester-Rente werden Sparer bei der Altersvorsorge nicht allein gelassen. Der Staat unterstützt die private Vorsorge durch Zulagen und Steuervorteile. Riester-Verträge eignen sich insbesondere für Eltern, da sie eine zusätzliche Förderung erhalten. Wer sich zur Riester-Rente beraten lässt, stellt aber schnell fest: Durch die Steuervorteile ist die Riester-Rente längst nicht nur für Familien interessant.

Inhaltsverzeichnis

Wie funktioniert die Riester-Rente?

Mit der Riester-Rente können sich Sparer eine staatliche Unterstützung für ihre Altersvorsorge sichern. Sie zahlen inklusive der Förderung vier Prozent ihres Bruttoeinkommens (mindestens aber 60 Euro pro Jahr) in ihren Riester-Vertrag ein. Im Gegenzug erhalten sie Zulagen, Steuervorteile sowie eine monatliche lebenslange Rente im Ruhestand. Diese ergänzt die zumeist sehr geringen Leistungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung.

Für wen ist die Riester-Rente sinnvoll?

Die Riester-Rente ist aufgrund der verschiedenen Förderarten für viele Sparer geeignet. Prinzipiell profitiert jeder Arbeitnehmer bei der Riester-Rente von der Förderung durch die jährliche Grundzulage in Höhe von 154 Euro (ab 2018 wird die Grundzulage auf 175 Euro erhöht). Eltern erhalten für jedes kindergeldberechtigte Kind noch einmal zusätzlich eine Zulage in Höhe von 185 Euro oder sogar 300 Euro, wenn das Kind im Jahr 2008 oder später geboren wurde. Aus diesem Grund lohnt es sich insbesondere für Familien mit mehreren Kindern und für Alleinerziehende, mit der Riester-Rente vorzusorgen.

Auch für Gutverdiener kann sich die geförderte Altersvorsorge lohnen. Sie sparen mit der Riester-Rente nicht nur Geld für ihren Lebensabend an, sondern profitieren zugleich von Steuererleichterungen. Im Hier und Jetzt erhalten sie steuerliche Vorteile, da sie ihre Beiträge in die Riester-Rente bis zu einer Höchstgrenze von 2.100 Euro jährlich beim Finanzamt absetzen können.

Ob man bei der Riester-Rente von den Zulagen oder den Steuervorteilen profitiert und wie viel Geld in den Riester-Vertrag eingezahlt werden muss, ist abhängig von der persönlichen Einkommens- und Familiensituation. Ein Riester-Experte kann die Höhe der notwendigen Einzahlungen schnell und einfach berechnen und darüber hinaus ein geeignetes Angebot zur Riester-Rente empfehlen.

Wer ist zulagenberechtigt?

Leider hat nicht jeder das Recht auf die Riester-Förderung. Die Zulagen stehen nur bestimmten Personengruppen zu. Dazu zählen unter anderem Arbeitnehmer, die in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen, Beamte und rentenversicherungspflichtige Selbstständige.

Wer nicht unmittelbar zulagenberechtigt ist, sollte prüfen, ob er trotzdem eine Riester-Förderung erhalten kann. Dies ist zum Beispiel dann der Fall, wenn der Ehepartner zulagenberechtigt ist. Als Lebenspartner eines Förderberechtigten darf man einen eigenständigen Riester-Vertrag abschließen, der entsprechend gefördert wird.

Die Zulagen müssen jährlich beantragt werden. Mit einem Dauerzulagenantrag können Riester-Sparer allerdings ihren Anbieter dazu verpflichten, jährlich den Antrag bei der Zentralen Zulagenstelle für Altersvermögen zu stellen. So erhalten sie die Förderung dann jedes Jahr automatisch.

Welche Vorteile und Nachteile hat die Riester-Rente?

Die staatlichen Zulagen und Steuervorteile sind zwei große Vorteile der Riester-Rente. Daneben bietet diese Form der Altersvorsorge weitere Vorzüge. Allerdings gibt es bei der Riester-Rente auch Nachteile, über die sich Interessierte informieren sollten. Um eventuelle teurer Stolperfallen zu vermeiden, ist es ratsam, verschiedene Angebote zur Riester-Rente mit einem Experten zu sichten.

Lebenslange stabile Rente:

Mit einer Riester-Rente steht Versicherten eine lebenslange Rente zu, die nicht sinken darf.

Welche Formen der Riester-Rente gibt es?

Familien mit Kindern

Riester-Rente ist nicht gleich Riester-Rente, denn die staatliche Unterstützung wird für ganz unterschiedliche Vorsorgeprodukte gewährt. Welches Riester-Produkt sich für die eigene Absicherung anbietet, hängt auch davon ab, wie das angesparte Kapital später genutzt werden soll. Mittlerweile ermöglicht der Staat beispielsweise die Riester-Förderung für Bausparverträge beziehungsweise die Abzahlung von Baufinanzierungen. Doch neben diesem sogenannten Wohnriester werden vor allem Vorsorgeverträge, die im Alter eine monatliche Rente ermöglichen, durch Zulagen gefördert.

Geförderte Sparformen bei der Riester-Rente:

Darüber hinaus lässt sich die Riester-Rente auch mit der betrieblichen Altersvorsorge verbinden. Das wichtigste Kriterium bei der Riester-Rente ist, dass das angesparte Vermögen zur Sicherung des Lebensabends verwendet werden muss. Daher ist beispielsweise auch nur eine Einmalzahlung von maximal 30 Prozent des Kapitals bei Rentenbeginn möglich. So wird garantiert, dass der Rest in Form einer lebenslangen Rente ausgezahlt wird.

Wie sicher ist die Riester-Rente bei Arbeitslosigkeit?

Wer arbeitslos wird, muss mitunter die eigenen Ersparnisse angreifen, bevor er Anspruch auf staatliche Unterstützung hat. Die Riester-Rente wird in die Berechnungen zum Arbeitslosengeld II jedoch nicht einbezogen. Dies ist ein enormer Vorteil der Riester-Rente.

Wann wird die Riester-Rente ausgezahlt?

Die Zahlungen aus der Riester-Rente beginnen in der Regel ab dem 65. oder 67. Lebensjahr. Für ab 2012 abgeschlossene Verträge kann die Rente ab dem 62. Geburtstag ausgezahlt werden. Davor ist der Rentenbeginn schon ab 60 Jahre möglich. Dabei sollten Sparer daran denken, dass bei einem Rentenbeginn vor Erreichen der Regelaltersgrenze weniger Rente ausgezahlt wird. Bei einer noch früheren Auszahlung müssen die erhaltenen Zulagen und Steuererstattungen zurückgezahlt werden.

Theoretisch bietet die Riester-Rente eine kontinuierliche Rentenzahlung. Sparer können sich aber zu Beginn ihrer Rentenzeit bei abgeschlossenen Verträgen vor 2005 insgesamt 20 Prozent beziehungsweise bei späterem Abschluss 30 Prozent des angesparten Kapitals auf einmal auszahlen lassen.

Welche ist die beste Riester-Rente?

Mit einer persönlichen Beratung ist ein guter Vertrag für die Riester-Rente schnell gefunden. Ein Riester-Experte ermittelt anhand der individuellen Lebenssituation, der beruflichen Perspektive und der Familienplanung die geeignete Riester-Form und findet dann den Tarif, der die besten Konditionen für die Vorsorge bietet.

Riester-Rente einfach erklärt

Die Riester-Rente gilt vielen Menschen auch 2017 als kompliziert und schwer zu durchschauen. Im Grunde funktioniert sie allerdings ganz einfach . Das angesparte Vermögen dient dem Aufbau einer privaten Altersvorsorge. Es entsteht durch die monatliche Einzahlung von Beiträgen in einen Versicherungsvertrag. Diese Einzahlungen werden durch eine staatliche Zulage Jahr für Jahr ergänzt. Bei näherem Hinsehen ist die Riester-Rente also nicht so schwer zu verstehen, wie es auf den ersten Blick scheint.

Eine Rentenversicherung wie viele andere

Der Vertrag für eine Riester-Rente wird meist einer Versicherung abgeschlossen. Diese verwaltet die eingezahlten Beiträge und legt sie am Kapitalmarkt an. Diese Geldanlage verzinst sich Jahr für Jahr; der Anleger wird an den Zinsen beteiligt. Neben den Beiträgen, die der Sparer einzahlt, gewährt der Gesetzgeber eine Zulage für jeden Vertragsinhaber. Diese Grundzulage wird während der gesamten Vertragslaufzeit gezahlt und macht am Ende der Laufzeit eine hübsche Summe aus. Mehr zum Thema Zulagen und wie hoch diese genau sind

Riester im Angebot bei vielen Versicherern

Eine langfristig ausgerichtete Versicherung wie die Riester-Rente schließt man im besten Fall bei einem etablierten Versicherer ab. Eine Gesellschaft, die seit vielen Jahren am Markt bekannt ist, dürfte langfristig die besten Chancen haben, im Wettbewerb zu bestehen. Weil die Riester-Rente zur Sparte der Lebensversicherungen gehört, die bei vielen Gesellschaften eine wichtige Stellung im Produktportfolio ausmachen, ist es recht einfach, einen bekannten Versicherer für die Riester-Rente zu finden. Mehr zu den Riester-Rente Anbietern

Welche Ansichten vertreten Deutsche in Bezug auf die Rente?

Dass zusätzliche private Altersvorsorge nötig ist, findet die Mehrheit der Befragten richtig. Wer sich für Möglichkeiten der staatlichen Förderung zur privaten Altersvorsorge interessiert, kommt in Deutschland nicht an Riester-Produkten vorbei.

Kurzer Erklärfilm der Deka Investements zur Riester Rente

Eine Kinderzulage als Ergänzung

Wer kindergeldberechtigten Nachwuchs hat, erhält neben der Grundzulage eine Kinderzulage. Diese beziffert sich für jedes Kind, das ab 2008 geboren wurde, auf 300 Euro im Jahr. Liegt das Geburtsdatum vor dem 1. Januar 2008, beläuft sich die Kinderzulage auf 185 Euro jährlich. Auch bei der Kinderzulage gilt eine einmalige Beantragungspflicht, die Zulage wird dann Jahr für Jahr bezahlt, solange das Kind Anspruch auf Kindergeld hat. Aus den Zulagen ergibt sich ein attraktiver Betrag, der jedes Jahr vom Gesetzgeber in den Vertrag eingezahlt wird. Wenn alle Voraussaetzungen zur Förderung erfüllt werden. Riester-Rente Anbieter im Vergleich und Test

So funktioniert die Grundzulage

Die Riester-Rente ist auch aufgrund der staatlichen Förderung durch Zulagen begehrt. Diese werden Jahr für Jahr nach einmaliger Beantragung in den Vertrag eingezahlt. Seit 2008 beträgt die Grundzulage für den Vertragsinhaber 154 Euro. Eine Auszahlung der Zulage ist nicht vorgesehen, vielmehr zahlt der Gesetzgeber sie automatisch in den Vertrag ein. Während man die Grundzulage früher Jahr für Jahr beantragen musste, gilt heute eine einmalige Beantragungsfrist. Einmal gestellt, garantiert der Antrag, dass die Zulage jedes Jahr in den Vertrag eingezahlt wird. Mehr zur Riester-Rente Förderung

Wer darf „Riestern“?

Einen Anspruch auf die Förderung durch Riester haben generell alle Arbeitnehmer und Auszubildende, die in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert sind. Außerdem sind noch die folgenden Personengruppen förderungsberechtigt:

  • Bezieher von Arbeitslosen-, Übergangs-, Verletzten- und Krankengeld
  • Beamte
  • Richter
  • Soldaten
  • Amtsträger (z. B. Notare)
  • Bezieher einer Erwerbsminderunsgrente oder einer Beamtenversorgung wegen Dienstunfähigkeit
  • Bezieher von Vorruhestandsgeld
  • Eltern während der Kindererziehungszeit
  • geringfügig Beschäftigte, die nicht von der gesetzlichen Rentenversicherungspflicht befreit sind
  • Personen, die einen freiwilligen Wehrdienst oder Bundesfreiwilligendienst leisten
  • Ehepartner von förderungsberechtigten Riester-Sparern
  • Menschen, die eine pflegebedürftige Person mindestens 14 Stunden pro Woche pflegen

Eine Rentenversicherung für Geringverdiener

Die Riester-Rente wurde ursprünglich für Geringverdiener konzipiert. Sie können dank der Zulagen mit einem überschaubaren Eigenbeitrag eine attraktive Zusatzrente aufbauen. Dies gilt vor allem, wenn man frühzeitig einen Vertrag abschließt und eine lange Laufzeit wählt. Damit die Zulagen in voller Höhe fließen, dürfen pro Jahr maximal 2.100 Euro einschließlich der Zulagen in den Vertrag eingezahlt werden. Gleichzeitig liegt der Mindesteigenbeitrag bei vier Prozent des rentenversicherungspflichtigen Vorjahreseinkommens (brutto) bzw. bei 60 Euro pro Jahr. Der maximale Höchstbeitrag macht deutlich, dass die Riester-Rente bei einem niedrigen Einkommen besonders interessant ist.

Jetzt Vergleich von aktuellen Riester-Tarifen 2017 bekommen

Источники: http://www.finanztip.de/riester/, http://www.finanzen.de/altersvorsorge/riester-rente, http://www.riesterrente-heute.de/riester-rente-einfach-erklaert/

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here