Wann zahlt private unfallversicherung

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Freizeit-Unfälle: Zahlt sich eine Unfallversicherung aus?

Freizeit-Unfälle : Zahlt sich eine Unfallversicherung aus?

Eine gebrochene Schulter bereitet viele Probleme: Eine Unfallversicherung kann zumindest die finanziellen Folgen für Betroffene mindern.

Egal, ob Arbeiter oder Angestellte: Beschäftigte sind in der Regel in der gesetzlichen Unfallversicherung. Finanziert wird sie vom jeweiligen Arbeitgeber. „Der gesetzliche Unfallschutz gilt aber nur während der Arbeit und auf dem Weg dorthin“, erläutert Kathrin Jarosch vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) in Berlin. Wer nach einem Unfall im privaten Bereich abgesichert sein will, sollte über eine private Unfallversicherung nachdenken. Aber lohnt sich das?

„Diejenigen, die eine Berufsunfähigkeitsversicherung haben, brauchen in aller Regel nicht auch noch eine private Unfallversicherung“, erklärt Elke Weidenbach von der Verbraucherzentrale NRW in Düsseldorf. Denn die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) greift, wenn aufgrund eines Unfalls oder einer Erkrankung der Beruf nur noch zum Teil ausgeübt werden kann. „Eine private Unfallversicherung kann aber eine Möglichkeit sein für jene, die sich eine BU entweder nicht leisten können oder bereits zu alt dafür sind, um aufgenommen zu werden.“

Doch ab wann zahlt eine private Unfallversicherung überhaupt?

„Die Kernleistung der Unfallpolice, die Invaliditätsleistung, gibt es dann, wenn ein Unfall dauerhafte körperliche oder geistige Beeinträchtigungen nach sich zieht“, erläutert GDV-Sprecherin Jarosch. Eine ganze Reihe von Leistungen werden aber schon viel eher erbracht. Dazu gehören, je nach Vertrag Rettungs- und Bergungskosten etwa nach einem Skiunfall oder Reha-Leistungen. „Diese Leistungen gibt es gleich nach einem Unfall – und zwar unabhängig davon, ob er dauerhafte Beeinträchtigungen nach sich zieht“, sagt Jarosch.

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Unglück auf der Piste : Wer haftet bei schweren Skiunfällen?

„Beim Abschluss einer privaten Unfallversicherung sollten Verbraucher unbedingt auf einen leistungsstarken Tarif achten“, rät Michael Nischalke von der Stiftung Warentest in Berlin. Im Fall einer Vollinvalidität sollte dem Versicherungsnehmer eine Summe von 500.000 Euro zugesichert werden. „Die Summe klingt hoch“, räumt Nischalke ein. Bedacht werden muss aber, dass von dem Geld unter Umständen etwa das Haus oder die Wohnung behindertengerecht umgebaut oder eine Pflegekraft engagiert werden muss.

Ebenfalls wichtig: „Schon bei einem Prozent Invalidität sollten Leistungen fällig werden“, sagt Nischalke. Er rät von Verträgen, bei denen erst ab einer Invalidität von 20 oder sogar 50 Prozent Geld fließt, ab. Bei Vertragsabschluss sollten Verbraucher einen Tarif mit Progression wählen. In diesem Fall klettert die Versicherungsleistung bei einem bestimmten Grad der Invalidität überproportional nach oben.

Vorsicht bei Mogelpackungen!

„Verbraucher sollten außerdem darauf achten, dass sie keine Leistungen versichern, die bei einer privaten Unfallversicherung eigentlich überhaupt nichts zu suchen haben“, sagt Verbraucherschützerin Weidenbach. Als Beispiele nennt sie Krankentagegeld oder Kurkostenbeihilfe. „Solche Extras verteuern nur unnötig den Vertrag.“

Vorsicht ist aus ihrer Sicht angesagt bei Offerten wie „Unfallversicherung mit garantierter Beitragsrückzahlung“ oder „mit Prämienrückgewähr“, bei denen es heißt, Kunden erhielten ihre Beiträge verzinst wieder zurück für den Fall, dass kein Unfall passiere. Weidenbach nennt solche Angebote Mogelpackungen. Dahinter verbirgt sich das Prinzip, dass Kunden quasi zwei Verträge abschließen: Zum einen sichern sie das Risiko ihrer unfallbedingten Invalidität ab, zum anderen sparen sie Kapital an.

Von Vorteil sind solche Angebote für den Kunden aber nicht, warnt auch Nischalke. Der Versicherungsnehmer müsse damit rechnen, dass er bei gleichem Beitrag einen schlechteren Risikoschutz hat. Oder aber, er zahlt für den gleichen Risikoschutz einen deutlich höheren Beitrag.

Gefährliche Freizeit: Wie muss ich mich absichern?

Jede Wintersportsaison verunglücken etwa 60.000 Ski – oder Snowboardfahrer auf den Pisten – die allermeisten Unfälle sind Stürze und keine Kollisionen. Bei Zusammenstößen tragen die Sportler aber meist um sehr schwere Verletzungen davon. Zunächst stellt sich die Frage, wer für den Unfall verantwortlich ist: Rechtsexperten zufolge hängt dies auch davon ab, welcher Fahrer von oben kommt.

„Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass der Verbraucher in den ersten zehn bis zwölf Vertragsjahren weniger zurückbekommt, als er eingezahlt hat“, warnt Weidenbach. Nur wenn der Vertrag sehr lange läuft, sei die Chance hoch, dass der Verbraucher das Geld zurückbekommt. Diese Summe muss dann aber, wie alle anderen Auszahlungen von Lebensversicherungen auch, versteuert werden.

Was in jedem Fall für die private Unfallversicherung spricht: „Sie gilt“, sagt Jarosch, „nicht nur bei Unfällen in der Freizeit, sondern rund um die Uhr, also auch am Arbeitsplatz.“ Die wichtigsten Leistungen gibt es dabei zusätzlich zu denen aus der gesetzlichen Unfallversicherung.

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    Wann zahlt private unfallversicherung

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    Wann zahlt die UV?

    Grundsätzlich zahlt die private Unfallversicherung – wie der Name es vermuten lässt – nur, wenn ein Unfall geschehen ist, der für die versicherte Person einen gesundheitlichen Schaden mit sich gebracht oder nach sich gezogen hat. Demnach fallen alle normalen Krankheiten bzw. Erkrankungen nicht unter den Versicherungsschutz der privaten Unfallversicherung. Grenzwertig und immer einer Einzelfallüberprüfung unterzogen werden müssen Unfälle mit Verletzungen aufgrund erhöhter Kraftanstrengungen an Gliedmaßen und Wirbelsäule.

    Allerdings gibt es auch bei Vorliegen eines Unfalls mit verursachten körperlichen und / oder geistigen Schäden Ausnahmen, bei denen kein Versicherungsschutz besteht. Zu diesen sogenannten Gewährleistungsausschlüssen zählen zum Beispiel:

    • Unfälle durch Geistes- oder Bewusstseinsstörung, epileptische Anfälle, Schlag- und Krampfanfälle, Trunkenheit, Rauschmittelgenuss
    • Unfälle während des Versuches oder der direkten Ausübung einer vorsätzlichen Straftat
    • Unfälle, die in Zusammenhang mit Kriegs- oder Bürgerkriegsgeschehnissen einhergehen und Unfälle, die durch Landesinnere Unruhen verursacht werden, wenn die versicherte Person auf der Seite der Unruhestifter steht
    • Unfälle, die der versicherten Person als Führer, Fahrer, Beifahrer oder Insasse eines Luftfahrzeuges, Luftsportgerätes oder Raumfahrzeuges zustoßen
    • Unfälle, die der versicherten Person als Führer, Fahrer, Beifahrer oder Insasse eines motorisierten Fahrzeugs zustoßen, bei denen es um Höchstgeschwindigkeitserreichung geht
    • Unfälle, die durch Kernenergie mittelbar bzw. unmittelbar verursacht wurden.

    Zusätzlich abgeschlossene bzw. vereinbarte Leistungen wie zum Beispiel Tagegeld, Krankenhaustagegeld, Genesungsgeld, Bergungskosten, Zahnersatzkosten, Reha-Maßnahmen, Kurkostenbeihilfe usw. muss der Versicherungsträger innerhalb eines Monates anerkennen und danach innerhalb von 2 Wochen auszahlen. Bei sogenannten Übergangsleistungen muss die Versicherung bereits nach 3 bzw. 6 Monaten die Leistungen in der versicherten Höhe erbringen.

    Da jede Versicherung ihre eigenen Bestimmungen und Klauseln besitzt, können verbindliche Informationen nur den jeweiligen Versicherungsbedingungen entnommen werden.

    Private Unfallversicherung

    Eine Unfallversicherung bietet nur eingeschränkten Schutz

    • Zuletzt aktualisiert: 31. August 2017
    • Von: Julia Rieder

    Das Wichtigste in Kürze

    • Eine private Unfallversicherung ist selten sinnvoll. Denn sie zahlt nur, wenn Sie durch den Unfall bleibende Schäden davontragen.
    • Das Risiko einer schweren Behinderung nach einem Unfall ist gering. Viel häufiger sind Behinderungen als Folge einer Krankheit.
    • Für leichte Verletzungen ist eine Unfallversicherung unnötig.
    • Besser geschützt sind Sie mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung (BU), denn die zahlt bei Krankheit und Unfall.
    • Es ist neunmal wahrscheinlicher, dass Sie wegen einer Krankheit Ihren Job nicht mehr ausüben können als durch einen Unfall.
    • Ausnahme: Wer keine Berufsunfähigkeitsversicherung bekommt, kann über eine Unfallversicherung nachdenken. Lassen Sie sich dazu aber ausführlich beraten.

    So gehen Sie vor

    • Sie haben bereits eine Berufsunfähigkeitsversicherung? Dann sparen Sie das Geld für die Unfallversicherung lieber als Notgroschen an oder investieren es in eine sinnvolle Versicherung.
    • Sie bekommen keine BU? Dann kann die Unfallversicherung einen kleinen Teil des Risikos absichern. Das ist besser als gar kein Schutz.
    • Oft gibt es aber sinnvollere Alternativen.
    • Welche für Sie infrage kommt, besprechen Sie am besten mit einem spezialisierten Berater. Wir empfehlen die Makler Hoesch & Partner, Buforum24, Thomas Kliem, Ritzerfeld & Partner sowie Blank & Partner.
    • Prüfen Sie auch, ob Sie bereits teilweise unfallversichert sind, etwa über eine Gewerkschaft oder einen Sportverein.

    Unser Tipp: Bleiben Sie zum Thema Unfallversicherung immer auf dem Laufenden – mit unserem kostenlosen Newsletter!

    Rund um die private Unfallversicherung gibt es einige Missverständnisse. Wer sich beim Sturz vom Fahrrad das Handgelenk bricht oder beim Sport das Kreuzband reißt, ist mit einer Unfallversicherung gut geschützt – denken viele. Doch das stimmt nicht: Die private Unfallversicherung zahlt nur, falls ein Unfall einen bleibenden körperlichen Schaden verursacht. Ein Beinbruch nach dem Ausrutschen auf Glatteis ist in der Regel finanziell kein Drama. Dafür gibt es aus einer Unfallversicherung praktisch keine Leistungen, und dafür braucht man auch keine.

    Wann die Unfallversicherung zahlt

    Die Unfallversicherung zahlt nur, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. Die wichtigste Bedingung ist, dass die körperliche Beeinträchtigung, die sogenannte Invalidität, von Dauer ist. Als dauerhaft gilt ein Gesundheitsschaden, sofern er voraussichtlich länger als drei Jahre bestehen wird und keine Besserung zu erwarten ist.

    Das bedeutet: Selbst wenn Sie nach einem Motorrad-Unfall wochenlang im Krankenhaus liegen, kann es sein, dass die Unfallversicherung nicht zahlt – falls Sie wieder vollständig gesund werden. Können Sie allerdings auch nach der Reha Ihr Knie nicht mehr beugen, bekommen Sie einen Teil der versicherten Summe.

    Außerdem zahlt die Versicherung nur, wenn die Behinderung auch wirklich durch einen Unfall entstanden ist. Als Unfall gilt in der Regel nur ein plötzlich von außen auf den Körper einwirkendes Ereignis. Stolpert jemand also einfach über seine eigenen Füße und fällt hin, zählt das für die Versicherung nicht als Unfall.

    Brauche ich eine Unfallversicherung überhaupt?

    Wir halten eine private Unfallversicherung nur selten für sinnvoll. Es gibt deutlich wichtigere Absicherungen, um die Sie sich zuerst kümmern sollten. Eine Unfallversicherung soll in erster Linie zusätzliche Kosten nach einem Unfall abfedern und zahlt dafür einmalig einen bestimmten Geldbetrag. Große Summen brauchen Sie in der Regel aber nur, wenn Sie sich so schwer verletzen, dass Sie Ihr Haus oder Auto behindertengerecht umbauen müssen, oder um zusätzliche Therapien zu finanzieren.

    In solchen Fällen gibt es unter bestimmten Voraussetzungen aber auch staatlichen Hilfen, etwa von der gesetzlichen Rentenversicherung, den sogenannten Integrationsämtern oder der Pflegekasse. Notwendige Hilfsmittel wie Rollstühle, Prothesen oder Stützgriffe fürs Bad zahlt in einer Grundausstattung die Krankenkasse.

    Bei weniger gravierenden Verletzungen sind meist keine Umbauten nötig. Es ist aber wichtig, dass Sie sich für den Fall absichern, dass Sie nach einem Unfall für längere Zeit nicht mehr arbeiten können. Dafür eignet sich am besten eine Berufsunfähigkeitsversicherung.

    Im Allgemeinen überschätzen Verbraucher das Risiko oft, einen schweren Unfall mit daraus folgender Behinderung zu haben. Nach Zahlen des Statistischen Bundesamts sind nur 2 Prozent aller Schwerbehinderungen Folge eines Unfalls, die allermeisten (85 Prozent) entstehen durch Krankheiten. Und genau in diesen Fällen hilft die Unfallversicherung nicht. Deshalb bietet eine Unfall-Police nur eine Scheinsicherheit. Nicht umsonst sind Unfall-Verträge für die Versicherer besonders profitabel.

    Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist sinnvoller

    Sinnvoller als eine private Unfallversicherung ist die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU). Denn sie zahlt, falls Sie Ihren letzten Job voraussichtlich für mindestens sechs Monate nicht mehr ausüben können. Die Ursache dafür ist unerheblich: Sowohl nach Unfällen als auch bei körperlichen und psychischen Krankheiten gibt es Geld.

    Damit bietet die Berufsunfähigkeitsversicherung einen deutlich umfangreicheren Schutz als eine Unfallversicherung. Denn laut einer Statistik des Analysehauses Morgen & Morgen ist es neunmal wahrscheinlicher, dass Sie aufgrund einer Krankheit Ihren Job nicht mehr ausüben können als durch einen Unfall. Worauf Sie beim Abschluss einer Police achten müssen, lesen Sie in unserem Ratgeber Berufsunfähigkeitsversicherung.

    Kinder und Extremsportler

    Kinder können in jungen Jahren noch nicht gegen Berufsunfähigkeit versichert werden. Für sie ist eine Kinderinvaliditätsversicherung, die auch bei Krankheit zahlt, sinnvoller als ein reiner Unfall-Schutz. Denn in der Regel erholen sich Kinder schnell von Stürzen und tragen nur selten bleibende Schäden davon. Unfälle sind bei Kindern laut Statistischem Bundesamt noch seltener Ursache einer schweren Behinderung als bei Erwachsenen. Eltern haben bei einer Behinderung ihres Kindes in den meisten Fällen Anspruch auf verschiedene Unterstützungsleistungen.

    Für Extremsportler kann die Unfallversicherung in einigen Fällen eine kluge Wahl sein. Manchmal verlangt die Berufsunfähigkeitsversicherung für gefährliche Hobbys wie Kitesurfen, Tauchen oder Fallschirmspringen einen hohen Risikozuschlag, der den Vertrag sehr teuer macht. In solchen Fällen kann es eine Überlegung wert sein, den Sport bei der BU-Versicherung auszuklammern und zusätzlich eine Unfallversicherung abzuschließen, damit Sportunfälle trotzdem abgedeckt sind. Ob das preislich deutlich günstiger ist, sollten Sie allerdings genau durchrechnen.

    Achtung: Für Unfälle im Zusammenhang mit Flug- oder Rennsport zahlt die Unfallversicherung nicht. Dazu zählen zum Beispiel Segel- und Gleitschirmfliegen genauso wie Auto- und Motorradrennen. Einige Anbieter schließen auch weitere besonders gefährliche Freizeitaktivitäten vom Schutz aus. Deshalb sollten Kunden vor Abschluss einer Unfallpolice klären, inwieweit ihr risikoreiches Hobby mitversichert ist.

    Lassen Sie sich gut beraten, welcher Schutz infrage kommt

    Eine Berufsunfähigkeitsversicherung bietet den umfassendsten Schutz für den Fall, dass Sie – entweder durch Krankheit oder einen Unfall – nicht mehr arbeiten können. Allerdings bekommen gerade die Menschen, die die Absicherung am dringendsten bräuchten, häufig keinen Vertrag: Wer Vorerkrankungen hat oder körperlich arbeitet, hofft oft vergeblich auf ein bezahlbares Angebot.

    Manchmal lässt sich durch eine Risikovoranfrage bei verschiedenen Versicherern doch ein geeigneter BU-Schutz finden. Falls das nicht klappt, sollten Sie über eine alternative Absicherung nachdenken. Infrage kommen beispielsweise eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung, eine Multi-Risk-Police oder eine Grundfähigkeitsversicherung. Ein gleichwertiger Ersatz sind solche Angebote nicht. Sie alle bieten nur einen – in unterschiedlichem Maße – abgespeckten Schutz. Auch die Unfallversicherung kann ein Bestandteil der Absicherung sein.

    Der Vorteil einer Unfallversicherung: Sie ist auch für Menschen mit einem Risikoberuf verhältnismäßig günstig. Und viele Anbieter stellen nicht sonderlich umfangreiche Gesundheitsfragen.

    Der große Nachteil: Die Unfallversicherung schützt nur sehr begrenzt. Geld bekommen Versicherte nicht, wenn sie nach einem Unfall zeitweilig nicht mehr arbeiten können, sondern nur falls sie einen körperlichen Schaden davontragen, der voraussichtlich mehr als drei Jahre andauert. Bis die Versicherung dann zahlt, können Monate vergehen, die Betroffene finanziell anderweitig überbrücken müssen.

    Wenden Sie sich an einen Versicherungsberater oder Makler

    Zwar ist die Unfallversicherung besser als gar kein Schutz, es kann aber sinnvollere Möglichkeiten der Absicherung geben. Welche davon in Ihrem Fall infrage kommen, das besprechen Sie am besten mit einem spezialisierten Versicherungsberater oder Makler. Dieser kann Sie individuell dazu beraten, wie Sie sich am besten für den Fall absichern, dass Sie nicht mehr arbeiten können. Vielleicht eignet sich eine Kombination verschiedener Versicherungen, vielleicht können Sie durch konsequentes Sparen Rücklagen für den Notfall bilden.

    Prüfen Sie zusammen mit dem Makler oder Berater auch, inwieweit Sie möglicherweise schon Unfallschutz haben und ob dieser ausreicht. Verunglücken Sie auf der Arbeit, in der Universität, beim Ehrenamt oder auf dem Weg dorthin, springt beispielsweise die gesetzliche Unfallversicherung ein. Sie übernimmt Kosten für Reha und Einkommensausfall. Sie zahlt außerdem eine kleine Rente, falls Ihre Arbeitsfähigkeit langfristig beeinträchtigt ist.

    Bei einigen Gewerkschaften wie Verdi und dem DGB ist im Mitgliedsbeitrag auch eine Freizeit-Unfallversicherung enthalten. Auch Mitglieder in einem Sportverein sind bei Vereinsaktivitäten in geringem Umfang abgesichert, über die Sportversicherung des jeweiligen Landessportbundes.

    Folgende Makler können wir für eine solche Beratung zur Berufsunfähigkeitsversicherung und all ihren Alternativen empfehlen:

    Beratung zu BU und Alternativen

    • Erfahrungen mit Arbeitskraftabsicherung seit 2004
    • viel Erfahrung mit Risikovoranfragen
    • 44 BU-Versicherer im Angebot, 3 beratende Makler

    Hoesch & Partner

    Beratung zu BU und Alternativen

    • Erfahrungen mit Arbeitskraftabsicherung seit 1983
    • 8 Standorte bundesweit
    • Möglichkeit zur anonymen Risikovoranfrage
    • bietet auch Honorarberatung und Nettotarife an
    • 41 BU-Versicherer im Angebot, 30 beratende Makler

    Thomas Kliem

    Beratung zu BU und Alternativen

    • Erfahrung mit Arbeitskraftabsicherung seit 2001
    • Möglichkeit zur anonymen Risikovoranfrage
    • bietet auch Honorarberatung und Nettotarife an
    • 50 BU-Versicherer im Angebot, ein beratender Makler

    Ritzerfeld & Partner

    Beratung zu BU und Alternativen

    • Erfahrung mit Arbeitskraftabsicherung seit 1995
    • Möglichkeit zur anonymen Risikovoranfrage
    • 30 BU-Versicherer im Angebot, ein beratender Makler

    Blank & Partner

    Beratung zu BU und Alternativen

    • Erfahrung mit Arbeitskraftabsicherung seit 2004
    • Experte für Lehrer- und Beamtenabsicherung
    • Möglichkeit zur anonymen Risikovoranfrage
    • 50 BU-Versicherer im Angebot, ein beratender Makler

    Darauf müssen Sie bei der Unfallversicherung zuerst achten

    Wenn Sie sich tatsächlich für eine Unfallversicherung entscheiden, dann heißt es wie bei den meisten Versicherungen: nicht kleckern, sondern klotzen! Sie sollten nicht am falschen Ende sparen und zu geringe Versicherungsleistungen vereinbaren.

    Ausreichende Versicherungssumme

    Die wichtigste Leistung der Unfallversicherung ist die Kapitalzahlung, wenn der Versicherte aufgrund eines Unfalls dauerhaft invalide ist. Damit die im Ernstfall ausreicht, ist es wichtig, eine angemessen hohe Versicherungssumme (auch Grundinvaliditätssumme genannt) zu wählen.

    Nach einem Unfall wird je nach Schwere der gesundheitlichen Beeinträchtigung (Invalidität genannt) nur ein Teil der Versicherungssumme ausgezahlt. Geringe Beeinträchtigungen kommen häufiger vor als schwere. Deshalb sollte die Versicherung schon ab 1 Prozent Invalidität zahlen.

    Welche Versicherungssumme Ihrer persönlichen Situation angemessen ist, klären Sie am besten im Rahmen der Beratung zur Unfallversicherung. Dabei gilt es drei Fragen zu beantworten:

    • Welche laufenden Kosten kämen auf mich zu, zum Beispiel durch unfallbedingten Lohnausfall oder eine Haushaltshilfe?
    • Welche einmaligen Kosten könnten entstehen, beispielsweise durch Umbauten am Haus (Treppenlift) oder durch Anschaffungen (elektrischer Rollstuhl)? Diese Kosten sehen je nach individuellem Umfeld unterschiedlich aus.
    • Welche Rücklagen und zusätzliche Absicherungen habe ich?

    Wenn Sie keine Berufsunfähigkeitsversicherung haben, sollten Sie außerdem bedenken, dass das ausgezahlte Geld schlimmstenfalls bis an Ihr Lebensende reichen muss. Eine Versicherungssumme von mehreren Hunderttausend Euro ist dann durchaus sinnvoll. Ein weiterer Vorteil einer hohen Versicherungssumme: Sie bekommen bei einem geringen Invaliditätsgrad schon einen nennenswerten Geldbetrag.

    Gute Leistungskurve

    Wir empfehlen außerdem, eine sogenannte Progression zu vereinbaren. Die Progression sorgt dafür, dass Sie bei schweren Behinderungen ein Vielfaches der Versicherungssumme bekommen. Das ist sinnvoll, da in solchen Fällen der Kapitalbedarf oft immens ansteigt. Wir empfehlen eine Progression von 225 oder 350 Prozent.

    Im Falle einer Vollinvalidität (also einem Invaliditätsgrad von 100 Prozent) würden Sie in einem Tarif mit 350 Prozent Progression das 3,5-fache der versicherten Grundsumme bekommen: Bei einer Versicherungssumme von 100.000 Euro wären das also 350.000 Euro.

    Eine hohe Progression garantiert aber nicht automatisch auch die höchste Leistung. Denn in welchen Schritten die Leistung für unterschiedliche Schweregrade der Behinderung ansteigt, unterscheidet sich je nach Anbieter. Achten Sie deshalb beim Vergleich mehrerer Tarife darauf, wie viel Geld Sie bei unterschiedlichen Invaliditätsgraden bekämen. Dafür eignet sich ein Blick auf die Leistungen beim Verlust von Gehör, Fuß und Arm.

    Todesfallsumme vereinbaren

    Für Menschen, die ihre Hinterbliebenen für den Fall des eigenen Todes absichern wollen, ist eine Risikolebensversicherung die beste Wahl. Trotzdem ist es auch in der Unfallversicherung sinnvoll, eine Todesfallsumme zu vereinbaren, denn sie hat auch eine Funktion, wenn der Versicherte nicht stirbt.

    Die Versicherung kann nach einem Unfall einen Vorschuss zahlen, wenn sicher ist, dass Beeinträchtigungen zurückbleiben, aber noch nicht klar ist, wie schwerwiegend sie sein werden. Dieser Vorschuss ist auf den Betrag begrenzt, der als Todesfallsumme im Vertrag steht. Ist keine Leistung für den Todesfall vereinbart, gibt es in der Regel auch keinen Vorschuss. Um Mehrkosten zu bewältigen, bis das Ausmaß der Behinderung feststeht, empfehlen wir eine Todesfallsumme zwischen 10.000 und 20.000 Euro.

    Mehr dazu im Ratgeber Risikolebensversicherung

    Annika Krempel

    Expertin für Versicherungen

    Sichert Hinterbliebene im Todesfall ab

    • Empfehlenswert bei Allein- oder Hauptverdienern.
    • Ein Muss bei Immobilienkrediten.
    • Die Summe richtet sich nach der individuellen Situation.

    Unsere Anbieter-Empfehlung aus dem Finanztip Ratgeber:

    • Sind Sie gesund und im Beruf nicht körperlich tätig: Europa und Cosmosdirekt
    • Sind Sie gesund und im Beruf körperlich tätig: Hannoversche und Cosmosdirekt

    Unser Tipp: Bleiben Sie zum Thema Unfallversicherung immer auf dem Laufenden – mit unserem kostenlosen Newsletter!

    Diese Leistungen machen einen guten Tarif aus

    Die Versicherungen bieten eine Unzahl von Tarifen an, die sich in vielen Leistungsmerkmalen unterscheiden. Viele davon sind schlicht Marketing-Gags der Versicherungen, um sich aus der Masse hervorzuheben und den Vermittlern Verkaufsargumente zu liefern. Die folgenden Merkmale halten wir aber für wichtig:

    Gute Gliedertaxe

    Auf die Gliedertaxe sollten Sie bei der Wahl eines Tarifs besonders genau achten. Denn diese bestimmt, wie viel Geld Sie bei Funktionsverlust eines bestimmten Körperteils erhalten. Das funktioniert so: Für jedes Körperteil legt die Versicherung fest, welchen Grad der Beeinträchtigung sie annimmt, falls der Kunde den entsprechenden Körperteil verliert oder gar nicht mehr benutzen kann.

    Sind mehrere Körperteile durch den Unfall betroffen, werden die einzelnen Invaliditätsgrade addiert. Die Werte gelten allerdings immer nur bei vollständiger Funktionsunfähigkeit. Bei einer teilweisen Beeinträchtigung wird die Gliedertaxe nur anteilig berücksichtigt. Damit ist die Gliedertaxe zusammen mit der Progressionskurve entscheidend dafür, wie viel Geld die Versicherung auszahlt.

    Ein Beispiel: Ein Kunde hat eine Versicherungssumme von 100.000 Euro vereinbart. Die Gliedertaxe seines Tarifs legt für die Hand einen Wert von 55 Prozent fest. Muss ihm nach einem Unfall tatsächlich eine Hand amputiert werden, erhält er 55.000 Euro von der Versicherung. Ist eine Progression vereinbart, bekommt er eine höhere Summe.

    Die Gliedertaxe kann sich je nach Tarif erheblich unterscheiden. Zwar gibt es Empfehlungen des Versicherungsverbands GDV für die Gliedertaxe, gute Tarife leisten aber deutlich mehr. Auch Schäden an inneren Organen sind in vielen Tarifen nicht klar bemessen, sollten aber unbedingt mitversichert sein. Deshalb lohnt sich ein Vergleich.

    Eine gute Orientierung bietet eine Übersicht des Analysehauses Ascore. Das Unternehmen hat die Gliedertaxe von 80 Unfall-Tarifen untersucht und ausgewertet, welche Invaliditätsgrade die Versicherungen im Mittel festschreiben. Die Gliedertaxe eines leistungsstarken Tarifs sollte mindestens die genannten Mittelwerte erreichen und sie im besten Fall übertreffen.

    Vergleich der Gliedertaxe verschiedener Tarife in Prozent

    Quelle: Ascore Das Scoring, GDV-Musterbedingungen (Stand: 11. August 2017)

    Mitwirkung von Erkrankungen

    Falls der Versicherte eine Krankheit hat, die für die gesundheitlichen Folgen eines Unfalls mitverantwortlich ist, kann die Versicherung ihre Leistung kürzen. Das wäre etwa der Fall, wenn sich jemand eine Sehne reißt, die bereits vorgeschädigt war oder ein Diabetes den Heilungsprozess verschlechtert.

    Ein guter Tarif mindert die Leistung erst, wenn eine Erkrankung die Beeinträchtigung zu mindestens 50 Prozent mitverursacht hat. Einige Tarife verzichten auch ganz auf den Mitwirkungsanteil. Das kann insbesondere für Menschen mit vielen Vorerkrankungen hilfreich sein.

    Darüber, ob und wie stark bestehende Krankheiten oder Vorschäden am Unfallausgang mitgewirkt haben, gibt es oft Streit. Altersbedingte Einschränkungen darf die Versicherung übrigens nicht als Argument nutzen, um weniger Geld zu zahlen.

    Eigenbewegung und erhöhte Kraftanstrengung

    Eigentlich definieren Versicherungen einen Unfall als ein von außen auf den Körper einwirkendes Ereignis. Von Vorteil ist es, wenn der Versicherungsschutz auch bei Verletzungen durch eine eigene Bewegung oder erhöhte Kraftanstrengung greift. Dann ist der Versicherte auch geschützt, wenn er beim Fußballspielen umknickt und die Achillessehne reißt oder er sich durch schweres Heben einen Wirbel verrenkt.

    Herzinfarkt, Schlaganfall und Alkohol

    Gute Tarife zahlen auch, falls ein Unfall durch eine Bewusstseinsstörung ausgelöst wird. Dazu zählen neben Ohnmacht, Sekundenschlaf und epileptischen Anfällen auch Herzinfarkt und Schlaganfall. Die Versicherung sollte möglichst viele dieser Ursachen abdecken. Außerdem zahlen gute Tarife auch, wenn ein Unfall unter dem Einfluss von Alkohol oder Medikamenten passiert. Allerdings gelten in der Regel Promillegrenzen, ab denen es keinen Versicherungsschutz mehr gibt.

    Infektionen und Zeckenbiss

    Achten Sie darauf, dass auch Beeinträchtigungen nach Infektionen sowie nach Krankheiten durch einen Insektenstich als Unfall gelten. Dann ist etwa eine durch Zeckenbiss übertragene Borreliose versichert.

    Bergungskosten und kosmetische Operationen

    Viele Anbieter beteiligen sich an den Kosten für Rettungseinsätze, beispielsweise wenn der Versicherte nach einem Skiunfall mit einem Hubschrauber geborgen werden muss. Ist nach einem Unfall das Aussehen des Betroffenen dauerhaft beeinträchtigt, übernehmen viele Versicherer zudem die Kosten für kosmetische Eingriffe. Beide Optionen sollten jeweils mit mindestens 10.000 Euro dotiert sein. Bei guten Tarifen ist beides automatisch eingeschlossen.

    Verlängerte Fristen

    Normalerweise wird ein Gesundheitsschaden nur anerkannt, wenn er innerhalb von 15 Monaten nach dem Unfall auftritt, von einem Arzt festgestellt und der Versicherung mitgeteilt wird. Gute Tarife verlängern diese Fristen auf 18 Monate oder mehr.

    Diese Zusatzleistungen brauchen Sie nicht

    Im Wettbewerb um Kunden locken die Anbieter mit zahlreichen Extras, die in den Vertrag eingeschlossen werden können. Viele dieser Zusatzleistungen sind nicht wichtig und machen die Versicherung nur unnötig teuer.

    Finger weg von Tarifen mit Beitragsrückgewähr

    Tarife, bei denen Kunden am Ende der Laufzeit die eingezahlten Beiträge zurückbekommen, falls sie keinen Unfall haben, lohnen sich vor allem für die Versicherung. Was gut klingt, ist eine Mogelpackung: Die Beiträge sind um ein Vielfaches höher als die reiner Unfallversicherungen – und die Rendite am Ende oft unterirdisch.

    Krankenhaus-Tagegeld ist überflüssig

    Viele Versicherungen bieten weitere Zusatzoptionen wie ein Unfall-Krankenhaustagegeld an. Damit erhalten Versicherte eine vereinbarte Summe für jeden Tag, den sie aufgrund eines Unfalls im Krankenhaus verbringen. Genesungsgeld gibt es für die gleiche Anzahl an Tagen nach dem Krankenhausaufenthalt. Solche Extras sind unnötig. Falls Sie bei längerer Krankheit eine Versorgungslücke durch den Gehaltsausfall befürchten, sollten Sie das lieber separat durch eine Krankentagegeldversicherung absichern.

    Unfallrente lieber durch Kapitalleistung selbst finanzieren

    Ein häufiges Merkmal, das der Vermittler in den Vertrag packen will, ist die Unfallrente, gerade bei Kindern. Die Unfallrente wird meist erst ab einer 50-prozentigen Invalidität gezahlt, eine gute Unfallversicherung leistet hingegen schon ab 1 Prozent Invalidität. Besser und flexibler finanzieren Versicherte monatliche Auszahlungen, indem sie die von der Versicherung gezahlte Kapitalleistung nach dem Unfall zum Beispiel als Tages- oder Festgeld anlegen und sich regelmäßig selbst etwas auszahlen.

    Besser keine Dynamik

    Mit einer sogenannten Dynamik erhöht sich die versicherte Summe jedes Jahr um einen bestimmten Prozentsatz. Was für eine BU-Rente sinnvoll ist, gilt für die Unfallversicherung nicht: Denn Sie erhalten die Leistung auf einen Schlag, und mit dem Alter sinkt der Absicherungsbedarf in der Regel. Daher sollten Sie von Anfang an eine ausreichend hohe Versicherungssumme wählen. Fällt Ihr Bedarf mit der Zeit tatsächlich geringer aus, etwa weil Ihr Vermögen gewachsen ist, können Sie die Versicherungssumme und damit den Beitrag reduzieren.

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    Wie Sie die Unfallversicherung kündigen

    Bevor Sie eine bestehende Unfallversicherung kündigen, sollten Sie sicher sein, dass sie anderweitig abgesichert sind und den Vertrag nicht mehr brauchen. Lassen Sie sich dazu im Zweifel beraten. Kündigen können Sie in der Regel jährlich mit einer Frist von drei Monaten. Der Kündigungstermin ist dabei die sogenannte Hauptfälligkeit. Diese steht im Versicherungsschein und ist der Termin, an dem bei jährlicher Zahlweise der Beitrag abgebucht wird. Falls Ihr Tarif außerplanmäßig teurer wird, haben Sie ein Sonderkündigungsrecht.

    Wenn Sie eine Unfallversicherung mit Beitragsrückgewähr kündigen, verlieren Sie aber unter Umständen einen Teil des angesparten Kapitals. Lassen Sie sich daher etwaige Abzüge vorher vom Versicherer schriftlich ausweisen. Anstatt einen solchen Vertrag zu kündigen, können Sie prüfen, ob sich der Vertrag beitragsfrei stellen lässt. Das bedeutet, Sie zahlen nichts mehr ein und der Vertrag wird quasi stillgelegt.

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    Finanztip-Expertin für Versicherungen

    Julia Rieder ist Expertin für Versicherungen und derzeit kommisarisch für das Thema Reise verantwortlich. Während ihres Volontariats bei Finanztip sammelte sie Hörfunk-Erfahrung beim Inforadio. Vorher war sie in den Redaktionen von Frontal 21, der Berliner Zeitung und dem Online-Magazin politik-digital tätig. Ihr Studium der Politikwissenschaft hat Julia Rieder an der Freien Universität Berlin mit einem Master abgeschlossen.

    Источники: http://mobil.express.de/news/politik-und-wirtschaft/geld/-unfallversicherung-private-versicherung-unfall-freizeit-police-5191012, http://www.unfallversicherung.net/leistungen-der-unfallversicherung/wann-zahlt-die-private-unfallversicherung/, http://www.finanztip.de/unfallversicherung/

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