Versicherungsvergleich wohngebäude

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Wohngebäudeversicherung

Ein Gebäude ist im Laufe der Zeit einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt, welche es beschädigen oder sogar vollständig zerstören können. Reparaturen an Immobilien oder ein Wiederaufbau sind meist mit enormen Kosten verbunden. Gerade heutzutage, wo die Häufigkeit und Zerstörungskraft von Unwetterschäden zunehmen und Immobilien immer häufiger als Kapitalanlage genutzt werden, ist es daher wichtig, über eine leistungsstarke Gebäudeversicherung zu verfügen.

Im Jahr 2016 mussten die deutschen Versicherer Schadenssummen von 4,7 Milliarden Euro an Wohngebäuden begleichen. Auch 2017 trieben Naturgefahren ihr Unwesen. Allein der Starkregen im Juni und Juli verursachte Schäden in Höhe von mehr als 500 Millionen Euro.

Leistungen der Wohngebäudeversicherung

Der Versicherungsschutz der Wohngebäudeversicherung umfasst das Wohngebäude selbst und alles, was fest innerhalb des Gebäudes installiert ist. Hierzu gehören beispielsweise Einbauschränke, sanitäre Installationen und Markisen.

Wichtig: Die eingebauten Gegenstände haben durch ihre Verbindung mit dem Gebäude ihre Selbstständigkeit verloren.

Beispiel: Einbauküchen, die individuell für das Gebäude raumspezifisch geplant und gefertigt sind. Zudem kann der Versicherungsschutz auch um dazugehörige Nebengebäude, zum Beispiel Garagen, erweitert werden.

Grundschutz der Wohngebäudeversicherung

In der Regel können mit Wohngebäudeversicherungen Schäden durch folgende Gefahren versichert werden:

Feuer und Blitzschlag

Dazu gehören Schäden durch: Brand, Blitzschlag, Explosion, Überspannung, Implosion, Anprall oder Absturz eines Luftfahrzeuges, seiner Teile oder Ladung

Schadensbeispiel 1: Durch einen Kurzschluss wird ein Feuer entfacht. Das Haus brennt komplett nieder. Die Kosten für den Wiederaufbau werden zum Neuwert ersetzt (Neuwertentschädigung).

Info: Auch die Kosten für Schäden durch Löschwasser und Ruß werden übernommen.

Schadensfall 2: Infolge eines Blitzschlags fängt der Dachstuhl an zu brennen. Die Feuerwehr kann das Feuer löschen, aber das Dachgeschoss ist komplett zerstört. Für die Reparaturkosten kommt die Wohngebäudeversicherung auf.

Leitungswasser

Schadensfall: Ein Wasserrohr platzt und austretendes Wasser beschädigt die Wände. Die durch den Leitungswasserschaden anfallenden Reparatur- und Trockenlegungskosten werden von der Versicherung bezahlt.

Info: Versichert sind wasserführende Leitungen sowie dazugehörige Anlagen, zum Beispiel Heizkörper, Wasserversorgungsrohre und Klimapumpen.

Sturm und Hagel

Schadensbeispiel: Ein starker Sturm deckt die Dachziegel des Hauses ab. Durch die begleitenden Regenfälle wird der Dachboden außerdem beschädigt und muss repariert werden. Die Versicherung übernimmt die anfallenden Kosten.

Info: Der Sturm muss mindestens Windstärke 8 haben, damit die Versicherung leistet. Denn: Erst ab dieser Windstärke wird er als Sturm definiert.

Erweitern Sie Ihren Grundschutz um den Baustein Naturgefahren (Elementar)

Angesichts des Klimawandels und immer wieder auftretender Naturkatastrophen empfiehlt es sich, nicht nur eine Gebäudeversicherung, sondern zusätzlich auch eine Elementarversicherung abzuschließen. Gerade weil die Zerstörungskraft von Elementargewalten besonders groß ist und die damit verbundenen Schäden somit sehr teuer sind, ist dieser zusätzliche Versicherungsschutz im Grunde unverzichtbar. Viele der aktuellen Überschwemmungsschäden mussten von Hausbesitzern selbst getragen werden, da sie Elementarschäden nicht in ihren Versicherungsschutz aufgenommen hatten.

Eine ergänzende Elementarschadenversicherung deckt folgende Schadensursachen ab:

Die Ergänzung zur Wohngebäudeversicherung um Elementarschäden bietet somit einen umfangreichen Versicherungsschutz, sodass Sie im Fall der Fälle bei Gebäudeschäden optimal abgesichert sind.

Wichtig: Die Elementarversicherung lässt sich nur in Kombination mit der Wohngebäudeversicherung abschließen.

Erweiterter Schutz der Wohngebäudeversicherung

  • Glasversicherung
  • Versicherung für Photovoltaikanlagen

Häufige Fragen zur Wohngebäudeversicherung

Sind Nebengebäude im Versicherungsschutz enthalten?

Nebengebäude sind im Versicherungsschutz enthalten, insofern sie im Versicherungsvertrag aufgelistet sind. Wichtig ist, dass alle zu versichernden Gebäude – wie Garagen oder Gartenhäuser – dem Versicherer mitgeteilt werden.

Was muss ich bei baulichen Veränderungen beachten?

Bauliche Veränderungen, seien es Anbauten, Umbauten oder Renovierungsmaßnahmen, müssen dem Versicherer unverzüglich mitgeteilt werden. Sonst leistet die Versicherung im Schadensfall möglicherweise nicht.

Wie errechnen sich mein Versicherungsbeitrag und die Versicherungssumme?

Die Höhe der Versicherungsprämie der Wohngebäudeversicherung wird am Neubauwert Ihres Hauses bemessen. Dafür wird in der Regel der sogenannte „Versicherungswert 1914“ –verwendet. Darüber hinaus spielen auch Faktoren wie Wohnort, Bauartklasse und Alter Ihres Hauses eine Rolle.

Man spricht bei der Wohngebäudeversicherung von einer gleitenden Neuwertversicherung, da die Gebäudewertsteigerungen bei der Berechnung berücksichtigt werden. Das hat zur Folge, dass die Beiträge jährlich angepasst werden. Ihr Vorteil: Sollten Sie einen Totalschaden erleiden, erstattet der Versicherer den aktuellen Wiederaufbauwert.

Was ist eine Feuerrohbauversicherung?

Die Feuerrohbauversicherung versichert Sie gegen Brandschäden, die während des Baus Ihres Hauses entstehen. Sie kann unabhängig von der Gebäudeversicherung abgeschlossen werden oder als Zusatz – dann meist sogar kostenfrei.

Wie vermeide ich eine Unterversicherung?

Eine Unterversicherung liegt dann vor, wenn der eigentliche Neubauwert Ihres Hauses über der vereinbarten Versicherungssumme liegt. Im Schadensfall erhalten Sie die Kosten nur anteilig erstattet. Insbesondere im Fall eines Totalschadens kann das desaströs sein.

Um eine Unterversicherung zu vermeiden, ist es wichtig, dass Sie den Wert Ihres Hauses korrekt ermitteln.

Sind Schäden versichert, die ich grob fahrlässig verursacht habe?

Grundsätzlich hat ein Versicherer die Möglichkeit, seine Leistungen zu kürzen, wenn der Versicherungsnehmer einen Schaden grob fahrlässig verursacht, indem er zum Beispiel Kerzen unbeaufsichtigt brennen lässt und dadurch ein Brand entsteht. In vielen Tarifen wird auf diese „Einrede der groben Fahrlässigkeit“ bis zu einer in den Versicherungsbedingungen festgelegten Schadenssumme verzichtet. Teilweise gilt dies sogar bis zur Versicherungssumme – der Schaden wird dann also komplett übernommen, auch wenn Sie Ihre erforderliche Sorgfaltspflicht schwerwiegend missachtet haben.

Unverbindlichen Wohngebäudeversicherung-Vergleich durchführen

Wenn Sie Ihre Wohngebäudeversicherung wechseln oder erstmalig eine Versicherung abschließen möchten, empfiehlt es sich, unseren Wohngebäudeversicherung-Vergleich zu nutzen. Unser Versicherungsrechner ermittelt anhand Ihrer Eingaben günstige Policen. Durch die Anzeige passender Versicherungsangebote werden Leistungs- und Preisunterschiede schnell ersichtlich. Dadurch wird die Wahl des passenden Tarifs enorm erleichtert.

Auf Wunsch können Sie eine Wohngebäudeversicherung online abschließen oder sich per E-Mail und Post ein unverbindliches Angebot schicken lassen. Unser Kundenservice ist TÜV-geprüft und kostet Sie keinen Cent! Ganz im Gegenteil: Indem Sie mithilfe unseres unverbindlichen Online-Rechners über 150 verschiedene Tarifvarianten vergleichen, können Sie bis zu 79 Prozent sparen.

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Gebäudeversicherung Test

Die Gebäudeversicherung gehört zu den wichtigsten Versicherungen, wenn es um das eigene Haus geht. Im Test werden nun die Besten ermittelt. Versichert werden Gefahren wie Feuer, Leitungswasser, Sturm und Hagel. Des Weiteren können Bausteine wie z.B. Elementar- und Überschwemmungsschäden durch Regen und Rückstau sowie Vandalismusschäden nach einem Einbruch versichert werden. Die Gebäudeversicherung umfasst dabei nicht nur das Hauptgebäude, sondern auch Nebengebäude und weitere Gebäudebestandteile wie Umfriedungen und Gartenanlagen. Wählen Sie im Test aus den Testsiegern aus Stiftung Warentest und Focus Finanztest.

Der Gebäudeversicherung Test von Finanztest und Co. zeigt: Die Bandbreite ist enorm

Ein erster Blick auf den Gebäudeversicherung Test zeigt, dass sich die Versicherungsprämien deutlich unterscheiden sondern auch die versicherten Leistungen. So geht es nicht nur aus dem Test der Stiftung Warentest hervor. Der Markt der Wohngebäudeversicherung ist weit gefasst, und er schließt ebenso die etablierten, namhaften Versicherungen ein, die alle Versicherungssparten abdecken, wie er Nischenanbieter vorzuweisen hat, die ausschließlich eine Wohngebäudeversicherung anbieten. Gleichzeitig gibt es unterschiedlichste Tarife mit diversen Leistungsausschlüssen und Erweiterungen. Vor dem Vertragsabschluss ist deshalb eine entsprechende Prüfung der Angebote empfehlenswert. Viele Bausteine sind bedarfsgerecht abschließbar oder individuell zu vereinbaren. Zusätzliche Erweiterungen sind z.B. Graffitischäden, Tier-und Maderbisse oder auch der Verzicht auf die Einrede der groben Fahrlässigkeit.

Ein unabhängiger Preis-Leitungsvergleich lohnt sich in jedem Fall.

Die Gebäudeversicherung Testsieger der Stiftung Warentest

Der aktuelle Testsieger in fast allen Bereichen ist der Versicherer aus dem Hause Axa. Angestellte im öffentlichen Dienst fahren mit dem Tarif der DBV sehr gut (Angestellte im öffentlichen Dienst bekommen oft gesonderte Angebote von den Versicherungen). Die Anbieter degenia und asspario sind häufig der Preis-Leistungs-Sieger. Je nach Anforderungen und Bedürfnissen können die Anbieter im Test auch stark variieren. Ein großer Leistungsumfang ist meist deutlich teurer als der normale Grundschutz. Vor allem die Domcura und die Axa können als Leistungsträger überzeugen. Alle genannten Anbieter aus dem Test werden in unserem Vergleich berücksichtigt.

Update: Im Test 2015 der Zeitschrift Г–kotest (aktuellster Test – Stand August 2017) konnte sich die GebГ¤udeversicherung der Interrisk als Testsieger durchsetzen.В Egal ob mit oder ohne Schutz vor ElementarschГ¤den. Weiterhin konnten die Tester hervorheben: „Die Preisunterschiede am Markt sind weiterhin gigantisch“.

Jetzt aktuelle Wohngebäudeversicherungs-Tarife aus 2017 vergleichen und von oben genannten Testsiegern aus Stiftung Warentest und Co. profitieren.

Ein Kostenfaktor: Elementarschäden am Haus

Für jeden Hausbesitzer ist es der Albtraum schlechthin: Die eigene Immobilie wird nachhaltig beschädigt. Häufig müssen Elementarschäden sofort behoben werden, sonst drohen Folgeschäden wie Feuchtigkeit oder Schimmel, deren Beseitigung immense Kosten verursachen. Deshalb heißt es regelmäßig, schnell zu handeln und die Schäden umgehend ausbessern zu lassen. Doch was ist zu tun wenn die Beseitigung zu hohe Kosten verursacht? Wer kommt für Reparaturen im vier- und fünfstelligen Bereich auf? In diesen Fällen greift nur eine Wohngebäudeversicherung mit zusätzlicher Absicherung gegen Elementarschäden.

Elementarschäden sind Schäden, die infolge von Naturgewalten wie zum Beispiel Erdsenkung, Erdrutsch, Lawinen oder auch Erdbeben auftreten können. Zu den Elementargefahren gehören außerdem Schneedruck und Überschwemmung.

Die zu zahlende Prämie richtet sich je nach Gefährdungszone, in der Ihr Haus sich befindet.

Welche Schäden sind versichert?

Der Orkan, der eine Dachrinne abreißt, der Hagelschlag, der die Fenster beschädigt oder ein Feuer, das Haus und Hof bedroht: Solche Gefahren verursachen beträchtliche Schäden an jeder Immobilie und verschonen auch das eigene Traumhaus nicht. Da heißt es, sich rechtzeitig zu wappnen und von Anfang an eine Wohngebäudeversicherung abzuschließen.

Sie sorgt dafür, dass der stolze Hausbesitzer den Schaden im Fall des Falles nicht aus eigener Tasche zahlen muss. (alles zu den Leistungen einer Gebäudeversicherung) Eine gute Wohngebäudeversicherung deckt mindestens Schäden aus Feuer, Wasser, Sturm und Hagelschlag ab.

Wichtig zu wissen: Der Vergleich spart Geld

Der Vergleich der Gebäudeversicherung zeigt mit wenigen Eingaben, welcher Versicherer den passenden Tarif mit der günstigsten Prämie bietet – damit man bei der Gebäudeversicherung viel Geld sparen kann.

Grundlage für die Prämienberechnung ist die Versicherungssumme

Die Versicherungssumme sollte den aktuellen Neuwert der Immobilie widerspiegeln, so dass es nicht zu einer Unterversicherung kommt. Im Schadenfall kann der Versicherer bei Unterversicherung die Leistung kürzen und Sie würden somit auf einem Teil der Kosten sitzen bleiben. In der Regel wird ein Gebäude zu gleitendem Neuwert versichert. Das bedeutet, dass Sie in jedem Fall die Kosten für die Reparatur bzw. für den Wiederaufbau des Gebäudes erstattet bekommen. Beim Abschluss des Versicherungsvertrags ist es deshalb wichtig, auf die korrekte Versicherungssumme zu achten.

Was mit einer Gebäudeversicherung versichert ist

Im aktuellen Vergleich der Fachzeitschrift Finanztest (zum Vergleich) steht die Dreifach-Kombination der Gebäudeversicherungen. Das Wohngebäude der Hausbesitzer wird mit dieser Versicherung gegen folgende Schäden versichert:

Im Test stand dabei nicht nur das allgemeine Beitragsniveau fГјr die Versicherungen, sondern auch weitere Zusatzleistungen wie Kosten fГјr die Beseitigung sowie fГјr die Dekontamination.

Hausrat nicht im Schutz enthalten

Der Hausrat ist in der Gebäudeversicherung nicht versichert. Es ist daher empfehlenswert seinen Hausrat über eine eigenständige Hausratversicherung abzusichern. In der Regel wird der Hausrat mit 650 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche versichert.

Gute Tarife zeichnen sich vor allem durch ein gutes Preis-Leistungsverhältnis aus.

Bei der Stiftung Warentest bzw. der Fachzeitschrift Finanztest kann vor allem die AXA mit einem günstigen Beitragsniveau überzeugen. Allerdings entscheidet stets der Standort vom Wohngebäude. Eine gute Gebäudeversicherung gibt es schon für weniger als 4 Euro im Monat.

Achtung: Gerade bei der Gebäudeversicherung sollte man nicht am falschen Ende sparen. Nichts ist ärgerlicher, als jahrelang Beiträge zu entrichten und am Ende doch nicht adäquat versichert zu sein!

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Wohngebäudeversicherung im Vergleich

Vanessa von Hagen

Kauffrau für Versicherungen und Finanzen

Ihr Haus ist mehr als ein Wohngebäude – es ist Heimat für die ganze Familie, Rückzugsort und Altersvorsorge. Das sollten Sie gut absichern: Mit einer Wohngebäudeversicherung . Vergleichen Sie aus über 360 Tarifen und finden Sie Ihren individuell besten Schutz vor Schäden durch Feuer, Leitungswasser, Sturm und Hagel an Ihrem Wohngebäude.

Für Sie konnten wir zudem exklusive Rabatte mit den Versicherungsgesellschaften aushandeln. So können wir die Tarife zu besten Preisen anbieten.

Eine gute Beratung ist uns wichtig, daher haben wir neben unserem sehr guten Vergleichsrechner, der für seine Vielfalt und die günstigen Tarife von testsieger.de mit dem 1. Platz ausgezeichnet wurde, ein spezialisiertes Expertenteam. Wir helfen Ihnen gerne bei der Wahl des richtigen Tarifs.

Was ist in der Wohngebäudeversicherung versichert?

In einer Versicherung für Ihr Wohngebäude sind Ihr Haus sowie die dazugehörigen Nebengebäude versichert. Dazu zählen Wintergärten, Schwimmbäder, Gartenhäuser, Garagen und Carports. Auch alle fest mit dem Wohngebäude verbundenen Sachen sind eingeschlossen – etwa speziell angepasste Einbaumöbel, Bad, Fenster, Türen sowie Markisen, Müllboxen und auch Briefkästen.

Sogar Schäden an Photovoltaik-, Solarthermie- oder Wärmepumpenanlagen können für die abgesicherten Schäden mitversichert werden. Wählen Sie dazu einfach in unserem Online-Vergleichsrechner unter „Angaben zum Gebäude“ die gewünschten Zusätze aus. Der mit einem Schaden einhergehende Vertragsausfall kann allerdings nicht in allen Tarifen abgedeckt werden.

Bei welchen Schäden leistet die Versicherung?

Grundsätzlich leistet eine Wohngebäudeversicherung, wenn Schäden an Ihrem Wohngebäude durch Feuer, Leitungswasser, Sturm und Hagel entstehen. Gerät etwa Ihr Dachstuhl durch einen Blitzschlag in Brand oder setzt die Spülmaschine Ihre Wohnräume unter Wasser, dann zahlt die Versicherung den Schaden der Reparatur an allen versicherten Sachen.

Unter das Risiko Feuer fallen Schäden durch Brand, Blitzschlag, Explosion, Überspannung, Implosion, Anprall oder Absturz eines Luftfahrzeugs oder durch Ladung. Damit sind häufige Brandursachen abgedeckt.

Ein Beispiel: Durch einen Blitzeinschlag entsteht ein Kurzschluss im Keller an einem alten Kühlschrank und es kommt zu einem Feuer. Der Keller und das Untergeschoss brennen binnen kürzester Zeit komplett aus. Die Kosten für den Wiederaufbau übernimmt die Wohngebäudeversicherung. Auch die Kosten für Schäden durch Ruß und Löschwasser der Feuerwehr werden übernommen.

Statistisch gesehen treten Leitungswasser-Schäden häufiger auf als Feuerschäden. Im Jahr 2015 haben die deutschen Versicherer 2,3 Millionen Euro für Schäden an Wohngebäuden durch Leitungswasser geleistet – und damit mit Abstand mehr als für Schäden durch Feuer, Sturm und Hagel.

Ein Beispiel: Im ersten Stock eines Wohnhauses platzt in der Wand ein Leitungswasserrohr. Über mehrere Tage tritt zunächst unbemerkt Wasser aus. Erst als im Erdgeschoss Feuchtigkeit an den Wänden sichtbar wird, wird auch der Schaden bemerkt. Die Versicherung zahlt Reparatur- und Trockenlegungskosten. Versichert sind auch wasserführende Leitungen sowie dazugehörige Anlagen wie Heizkörper, Wasserversorgungsrohr und Klimapumpen.

Sie haben bestimmt in der jüngeren Vergangenheit einen Sturm erlebt, bei dem auch Hagel vom Himmel kam. Die Sorge, dass ein Schaden am Gebäude, den Dachfenstern oder der Gartenlaube entsteht, ist dabei nicht unbegründet. Im Jahr 2015 regulierten die deutschen Versicherer 1,2 Millionen Schäden durch Sturm und Hagel in Deutschland.

Ein Beispiel: Ein starker Sturm deckt Dachziegel vom Wohnhaus ab, Hagel zerschlägt zusätzlich noch die Dachfenster. Regen tritt ein und beschädigt den ausgebauten Dachboden. Die Versicherung zahlt die Reparaturen am Dach und übernimmt die anfallenden Kosten für die Trockenlegung.

Kosten der Wohngebäudeversicherung

Entscheidend für Ihren persönlichen Beitrag, also die Kosten im Jahr für die Wohngebäudeversicherung, sind vor allem der Ort, in dem Sie wohnen, die Gebäudeart, die Größe Ihres Hauses sowie der Wert. Diese wichtigen Faktoren sollten Sie unbedingt genau angeben, sodass die Versicherung zu einem exakten Beitrag kommen kann.

Darüber hinaus spielt für die Berechnung eine Vielzahl weiterer Faktoren eine Rolle. Alle Angaben werden von unserem Vergleichsrechner erfasst. Dieser berechnet Ihnen dann sicher und transparent den Beitrag, den Sie für einen Tarif bezahlen müssten. Dabei fragen wir unter anderem folgende Details ab:

  • Gebäudeart
  • Baujahr
  • Sanierung
  • Geschossanzahl
  • diverse Ausstattungsvarianten
  • Garagen
  • alternative Energiequellen

Nutzen Sie unseren Rechner und berechnen Sie für über 360 Tarife Ihren persönlichen Beitrag. Dabei können Sie mit Sicherheit etwas am Beitrag sparen. Und wenn Sie Fragen haben, wenden Sie sich an unser Expertenteam Heim & Haus – wir helfen Ihnen gerne weiter.

Wert 1914: Versicherungssumme berechnen

Versicherer ermitteln den theoretischen Wert Ihres Wohngebäudes im Jahr 1914, um zu einer Versicherungssumme und Ihrem individuellen Beitrag zu kommen.

Zum Hintergrund: Im Jahr 1914 waren die Baupreise das letzte Mal stabil und die Währung goldgedeckt. Um zum aktuellen Wert zu kommen, wird der 1914er Wert mit dem aktuellen Baupreisindex multipliziert.

Unsere Empfehlung ist, in jedem Fall den Wert Ihres Wohngebäudes über unseren Wertermittlungsbogen zu berechnen. Nur so sind Sie vor einer Unterversicherung geschützt und bekommen bei einem Totalschaden auch den Betrag erstattet, den Sie tatsächlich benötigen, um Ihr Haus in gleicher Art und Güte an Ort und Stelle wiederaufzubauen.

Nutzen Sie für die exakte Berechnung unsere Wertermittlung 1914. Diese können Sie auch direkt im Vergleichsrechner durchführen und den Wert sofort übernehmen.

Was kann zusätzlich eingeschlossen werden?

Es gibt Zusätze, mit denen Sie den Schutz für Ihr Wohngebäude abrunden und so die Police für Ihre Bedürfnisse individuell anpassen können. Zu den wichtigsten Zusätzen gehören: Elementarversicherung, Glasbruch sowie Ableitungsrohre.

Elementarversicherung

Immer mehr Unwetter ziehen über Deutschland hinweg. So lohnt sich der Schutz vor Elementargefahren wie Überschwemmungen, Hochwasser, Rückstau, Schneedruck und Lawinen auch in Gegenden, in denen Sie sich früher sicher fühlen konnten. Mit dem Klimawandel werden Überschwemmungen auch in Gebieten, die bisher verschont blieben, immer häufiger. Zudem zahlt die Elementarversicherung Schäden durch Vulkanausbruch, Erdbeben, Erdsenkung und Erdrutsch .

Haben Sie viele Glasfronten im Haus? Etwa einen Wintergarten, Glasbausteine, Lichtkuppeln oder Scheiben von Sonnenkollektoren? Dann sollten Sie diesen Zusatz in Erwägung ziehen. Denn dann zahlt die Versicherung, wenn Glas durch Bruch zerstört oder beschädigt wird – egal durch welche Ursache. Ohne Zusatz zahlt die Versicherung nur bei Schäden durch Feuer, Leitungswasser, Sturm und Hagel.

Ableitungsrohre

Nicht alle Leitungen, die Sie für den Abtransport von Wasser nutzen, sind automatisch in der Wohngebäudeversicherung versichert. Achten Sie deshalb auf den Einschluss „Ableitungsrohre auf und außerhalb des Grundstücks“. Mit diesem Zusatz sind sämtliche Wasserschäden abgesichert.

Häufige Fragen zur Wohngebäudeversicherung

Was gehört zur Wohnfläche?

Zur Wohnfläche gehören alle geschlossenen Räume, die zu Wohnzwecken genutzt werden können. Dazu gehören die Räume des Hauptgebäudes und der Anbauten. Hinweis: Im Dachgeschoss wird die Wohnfläche nur anteilig berechnet (Drempel- bzw. Kniestockhöhe beachten). Zur Wohnfläche zählen auch Flure, Saunen, Innenpools und Wintergärten. Ausgeschlossen werden allerdings Treppen, Balkone, Loggien, Terrassen sowie Keller und Speicher.

Warum muss ich die Vorversicherung angeben?

Ihr neuer Versicherer fragt nach der Vorversicherung, um das Risiko einschätzen zu können. Er wird nämlich Ihre alte Versicherungsgesellschaft kontaktieren und fragen, ob die Beiträge regelmäßig gezahlt wurden und ob Vorschäden aufgetreten sind. Können Sie keine Vorversicherung nachweisen, rufen Sie uns an, wir finden für Sie eine Lösung.

Was ist eine Feuerrohbauversicherung?

Die Feuerrohbauversicherung ist ein Zusatz der Wohngebäudeversicherung. Sie schützt ein Gebäude, das sich noch im Bau befindet, vor dem Risiko eines Brandes. Versicherungsgesellschaften bieten die Feuerrohbauversicherung prämienfrei an. Das bedeutet, dass Ihr Beitrag für die Wohngebäudeversicherung erst fällig wird, wenn das Haus bezugsfertig ist. Aus diesem Grund ist es wichtig, den Versicherer rechtzeitig über diesen Zeitpunkt zu informieren.

Wohngebäudeversicherung im Vergleich

Vergleichen Sie hier mehr als 360 Tarife zur Wohngebäudeversicherung in unserem Online-Rechner. Falls Sie Fragen zu den Tarifen haben, rufen Sie uns an oder schreiben Sie eine E-Mail. Unser Expertenteam Heim & Haus steht Ihnen gerne zur Verfügung.

3877 Stimmen insgesamt,

davon 523 in den letzten

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