Versicherungsvergleich unfallversicherung

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Unfallversicherung

Unfallversicherung

  • Weltweiter Schutz zu jeder Zeit
  • Erhöhte Invaliditätsleistungen
  • Verbesserte Alkoholklausel und Leistungen bei Insektenstichen oder Herzinfarkt

Private Unfallversicherung: Leistungsstarker Unfallschutz

Wussten Sie, dass in deutschen Haushalten mehr Unfälle mit Todesfolge geschehen als im Straßenverkehr? Mehr als 9.800 Menschen starben 2015 durch einen Haushaltsunfall. Auf den Straßen verunglückten dagegen rund 3.500 Personen.

Diese Zahlen zeigen, wie gefährlich Stürze in den eigenen vier Wänden sind. Die meisten von ihnen enden glücklicherweise nicht tödlich. Doch wenn Sie aufgrund der Unfallfolgen dauerhafte gesundheitliche Einschränkungen davontragen, sichert Sie die gesetzliche Unfallversicherung nicht ab. Um bei Unfällen in der Freizeit und im Haushalt geschützt zu sein, brauchen Sie eine private Unfallversicherung. Stiftung Warentest zufolge gibt es gute und preiswerte Angebote schon für unter 120 Euro im Jahr.

Bei uns finden Sie besonders günstige private Unfallversicherungen. Wir versuchen stets den besten Preis für Sie mit den Versicherungsgesellschaften auszuhandeln. Zudem erhalten wir oftmals Sonderkonditionen, die unsere Tarife im Vergleich zu anderen Anbietern sehr günstig machen.

Vorteile unserer Unfallversicherung:

  • Testsieger-Tarife im Vergleich
  • Ausgezeichnete Leistungen zu kleinen Preisen
  • Alles ist leicht zu verstehen und zu beantragen

Weitere Informationen zur Unfallversicherung:

Warum ist eine private Unfallversicherung sinnvoll?

Viele Menschen unterliegen dem Irrglauben, dass sie über die gesetzliche Unfallversicherung bestens abgesichert sind, wenn sie verunfallen. Doch das stimmt nur zum Teil. Einerseits gilt der Versicherungsschutz nicht für alle Personen. Andererseits greift er nur bei Berufskrankheiten und bei Unfällen, die während der Arbeitszeit (Arbeitsunfall) beziehungsweise auf dem direkten Weg dorthin oder zurück nach Hause (Wegeunfall) geschehen. Verletzen Sie sich dagegen bei einem Unfall in Ihrer Freizeit, fließen keine Leistungen der gesetzlichen Versicherung. Laut der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin passieren allerdings 7,04 Millionen der 9,77 Millionen registrierten Unfälle mit Verletzten nicht auf der Arbeit, sondern während der Freizeit oder im Hausbereich. Daher ist der zusätzliche Schutz durch eine private Unfallversicherung sehr sinnvoll.

Die folgenden Beispiele zeigen, wann Sie eine Rente bei Ihrer Versicherung beantragen können:

  • Eine Radfahrerin stürzt unglücklich auf ihre Hüfte und ist dadurch dauerhaft gehbehindert
  • Beim Fußballspielen im Park verdreht sich ein Spieler das Knie so stark, dass dies zu einer zehnprozentigen Invalidität führt
  • Eine Hausfrau rutscht beim Fensterputzen auf dem Reinigungswasser aus. Sie bricht sich mehrere Knochen und ist anschließend im Alltag dauerhaft eingeschränkt

Eine private Unfallversicherung ist für verschiedene Personengruppen sinnvoll. Sind Sie als Selbstständiger beispielsweise gar nicht über eine Unfallkasse oder Berufsgenossenschaft abgesichert, ist diese Versicherung für Sie eine wichtige Alternative. Aber auch wenn Sie über die gesetzliche Unfallversicherung versichert sind, sollten Sie über die private Absicherung nachdenken, um außerhalb der Arbeit geschützt zu sein. Das gilt nicht nur für Sie, sondern ebenfalls für Ihre Kinder.

Wann zahlt die private Unfallversicherung?

Eine private Unfallversicherung hilft nicht bei jedem Unfall. Genesen Sie wieder vollständig, springt die Versicherung nicht ein. Sie leistet erst, sobald eine Invalidität eingetreten ist, also wenn ein Schaden durch den Unfall zurückbleibt, der Sie körperlich oder geistig dauerhaft einschränkt. Dies kann schon bei einem schlecht verheilten Knochenbruch der Fall sein.

Wichtig: Die private Unfallversicherung zahlt nur bei Unfällen. Dauerhafte Einschränkungen durch Krankheiten sind nicht versichert. Unter einem Unfall ist dabei der Sachverhalt zu verstehen, wenn Sie durch ein plötzlich von außen auf den Körper wirkendes Ereignis unfreiwillig eine Schädigung der Gesundheit erleiden.

Nur wenn alle vier Kriterien (plötzlich, von außen, unfreiwillig und Körper) erfüllt sind, wird die Versicherungsgesellschaft eine Auszahlung veranlassen. Da durch diese Definition nicht alle Unfälle beispielsweise durch einen Schlaganfall abgedeckt sind, ist es sinnvoll, wenn Sie mit dem Anbieter einen erweiterten Unfallbegriff vereinbaren. Dann gilt für gewöhnlich auch eine Verletzung durch erhöhte Kraftanstrengung als Unfall, etwa wenn Sie sich beim Sport einen Muskel reißen.

Darüber hinaus ist es vorteilhaft, den Versicherungsschutz auf weitere Unfallursachen auszuweiten. So springt längst nicht jede Versicherung ein, wenn Kunden alkoholisiert verunfallen. Neben Alkoholkonsum zählen zu solchen sogenannten Bewusstseinsstörungen der Einfluss von Medikamenten und Übermüdung. Nicht versichert sind in der Regel Infektionen und Vergiftungen, die dauerhafte gesundheitliche Schäden verursachen. Gleiches gilt für psychische Dauerfolgen eines Unfalles.

Was zahlt die private Unfallversicherung?

Sie können mit Ihrem Anbieter unterschiedliche Leistungen für die Unfallversicherung vereinbaren, beispielsweise:

  • Leistung bei Invalidität
  • Unfallrente
  • Leistung im Todesfall
  • Tagegeld beziehungsweise Krankenhaustagegeld
  • Übergangsleistung
  • Kosmetische Operationen
  • Bergungskosten

Die Invaliditätsleistung ist dabei die bekannteste Leistung. Abhängig vom Grad der Invalidität zahlt die Versicherung eine Summe aus, die sich an der Höhe der vereinbarten Versicherungssumme orientiert. Wichtig ist hierbei die sogenannte Gliedertaxe. Darunter ist laut dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) eine Art Bewertungstabelle zu verstehen. Sie gibt an, wie viel Prozent der Versicherungssumme Ihnen für die jeweilige gesundheitliche Beeinträchtigung beziehungsweise Invalidität ausgezahlt wird.

Können Sie beispielsweise nach einem Unfall nicht mehr schmecken, stehen Ihnen fünf Prozent zu. 50 Prozent sind es dagegen, wenn Sie auf einem Auge erblinden oder Ihnen das Bein unterhalb des Knies amputiert werden muss. Beachten Sie, dass sich die Versicherer hinsichtlich der Gliedertaxe unterscheiden können.

Neben der Gliedertaxe ist die Progression wichtig. Dadurch erhöhen Sie Ihre Leistungen deutlich. Liegt diese beispielsweise bei 500 Prozent, erhalten Sie bei Vollinvalidität das Fünffache der vereinbarten Versicherungsleistung. Die Steigerung ist abhängig vom Invaliditätsgrad und beginnt meist erst ab 25 Prozent.

Das folgende Beispiel zeigt, wie sich die Versicherungsleistung verändert: Einer Versicherten muss infolge eines Unfalles der linke Arm unterhalb des Ellenbogengelenks amputiert werden. Das entspricht den Bedingungen des GDV zufolge einer 60-prozentigen Invalidität. Bei einer Versicherungssumme von 100.000 Euro erhält sie:

  • Ohne Progression: 60.000 Euro
  • 225 Prozent: 105.000 Euro
  • 350 Prozent: 150.000 Euro

Aktuelle Testergebnisse von Finanztest zur privaten Unfallversicherung

Der letzte Unfallversicherung Vergleich der Stiftung Warentest für das Finanztest-Magazin liegt schon einige Zeit zurück. Zuletzt prüften die Experten im Oktober 2015 insgesamt 124 Tarife, von denen fünf eine sehr gute Bewertung erzielt haben. Darüber hinaus haben sie für den Unfallversicherung Test die günstigsten, guten Angebote zusammengetragen. Demnach können sich Erwachsene, die keinem gefährlichen Beruf nachgehen, schon für unter 120 Euro im Jahr versichern.

Für den Vergleich floss die Bewertung der Kapitalzahlung zu 50 Prozent in das Gesamtergebnis ein. Vier Zehntel entfielen auf die Versicherungsbedingungen und ein Zehntel machte die Verständlichkeit der Anträge aus.

Die besten Tarife im Unfallversicherung Test der Finanztest sind:

Comfortplan wird von seinen Kunden mit 4.8 von 5 Sternen ausgezeichnet ( 6667 Bewertungen insgesamt, 461 in den letzten 12 Monaten).

  • Kundenmeinungen anzeigen

Stiftung Warentest Urteil im Vergleich

In unserem Versicherungs- vergleich finden Sie nicht nur in Fachzeitschriften „sehr gut“ und „gut“ bewertete Tarife (aktueller "Unfall-" Finanztest), sondern zusätzlich weitere besonders günstige Sonderangebote, die Sie nur bei uns abschließen können.

9,77 Millionen Unfallverletzte gibt es jedes Jahr in Deutschland, laut aktueller Bundes-Statistik (Tendenz steigend).

Quelle: Unfall-Statistik der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin

Unfallversicherung

Inhaltsverzeichnis

Wichtiges zur Unfallversicherung

Zusätzliche Absicherung zur gesetzlichen Unfallversicherung, die lediglich für berufsbezogene Krankheiten und Unfälle aufkommt

  • Sinnvoll für mehrere Personengruppen

    Besonders sinnvoll für Kinder, Studenten, Rentner, Hausfrauen und -männer sowie Selbständige und Unternehmer

  • Progression beachten

    Achten Sie beim Abschluss auf die Progression, sie beeinflusst die Höhe der Kapitalzahlung

  • Brauche ich eine private Unfallversicherung oder reicht der gesetzliche Schutz aus? Viele Verbraucher verzichten auf diese zusätzliche Versicherung, da sie die gesetzliche Unfallversicherung für ausreichend halten. Die Leistungen sind allerdings stark eingeschränkt. Eine private Unfallversicherung bietet dagegen umfassenden Schutz, auch wenn Sie keiner Risikogruppe angehören.

    Der gesetzliche Schutz gehört zur gegliederten Sozialversicherung. Versicherungsträger sind hier die Berufsgenossenschaften und Unfallkassen. Pflichtversicherte wie Beschäftige, Kinder und Studenten sind ebenso wie freiwillig versicherte Unternehmer und Selbstständige gesetzlich unfallversichert.

    Zu den Leistungen der gesetzlichen Versicherung zählt zum einen der Unfallschutz, zum anderen die Herstellung der Leistungsfähigkeit des Arbeitnehmers nach einem Arbeitsunfall. Zudem werden Geldleistungen wie Verletztengeld oder Sachleistungen wie ärztliche Behandlungen und Haushaltshilfen abgedeckt.

    Allerdings kommt die gesetzliche Unfallversicherung nur für berufsbezogene Krankheiten und Unfälle auf. So sind Sie zwar auf der Arbeit und auf dem Weg dorthin abgesichert, für Unfälle im Haushalt oder bei Freizeitaktivitäten gilt der Versicherungsschutz jedoch nicht. Kinder und Jugendliche sind ebenfalls nur in der Schule und auf dem Weg abgesichert.

    Da viele folgenschwere Unfälle in Alltagssituationen passieren, kann es sinnvoll sein, eine private Unfallversicherung abzuschließen. So können Sie sich gegen die finanziellen Folgen eines schweren Unfalls schützen. Grundsätzlich gilt der Schutz weltweit, sodass Sie auch im Urlaub oder bei einer Geschäftsreise auf der sicheren Seite sind. Die Leistungen der gesetzlichen Versicherung bleiben dabei von dem privaten Schutz unberührt. Sie werden nicht angerechnet.

    Stütztatbestand

    Hatte ein Versicherter bereits einen Arbeitsunfall mit einer Minderung der Erwerbsfähigkeit (MdE) von zehn Prozent und tritt ein neuer Versicherungsfall hinzu, ergibt sich ein sogenannter Stütztatbestand.

    Beispiel: Wenn zwei verschiedene Versicherungsfälle mit einer jeweiligen MdE von fünfzehn Prozent eintreten, erhält der Versicherte beide Renten. Die entstehenden Ansprüche stützen sich. Fällt einer durch Besserung weg, endet auch der andere.

    Abgesicherte Schäden

    Die private Unfallversicherung zahlt dann, wenn durch einen Unfall für die versicherte Person ein gesundheitlicher Schaden entstanden ist, durch den die körperliche oder geistige Leistungsfähigkeit eingeschränkt wird. Normale Erkrankungen fallen demnach nicht in den Versicherungsschutz.

    Der Schutz tritt ein, wenn eine durch einen Unfall verursachte Invalidität innerhalb eines Jahres nach dem Unfallgeschehen eintritt und diese innerhalb von drei Monaten von einem Arzt bestätigt wird. Der daraus resultierende Anspruch muss dann spätestens 15 Monate nach Unfalleintritt geltend gemacht werden. Die Leistungen erfolgen dann auf Wunsch als Einmalzahlung, als monatliche Rente oder als Kombination aus beidem.

    Übergangsleistung bei Invalidität

    Da nach den gängigen Versicherungsbedingungen eine Invaliditätsleistung in der Regel erst frühestens nach zwölf Monaten verlangt werden kann, empfiehlt es sich, zusätzlich eine Übergangsleistung bis zur Fälligkeit der Invaliditätsleistung zu vereinbaren. Damit wird der Finanzbedarf über diesen Zeitraum hinweg gedeckt

    Leistungen und Zusatzleistungen

    Die private Unfallversicherung umfasst diese Leistungen:

    Weiterhin können Sie folgende Zusatzleistungen je nach Bedarf auswählen:

    • Todesfall-Leistung: Der Hinterbliebene erhält im Todesfall des Versicherten die vereinbarte Summe.
    • Krankenhaustagegeld: Durch diese Zusatzoption erhalten Sie bei einem längeren Krankenhausaufenthalt eine bestimmte Geldsumme pro Tag, zudem wird Genesungsgeld gewährt.
    • Kosmetische Operationen: Ist der Versicherte durch einen Unfall entstellt, übernimmt die Unfallversicherung die Kosten für kosmetische Operationen.
    • Bergungskosten: Wenn der Versicherte etwa beim Wandern oder Skifahren verunglückt, übernimmt der Träger die Kosten für die Bergung bis zu einer vereinbarten Summe.
    • Kurkostenbeihilfe: Ist nach dem Unfall eine Kur nötig, übernimmt der Versicherer die Kosten.

    Zusatzleistungen gehen immer mit Mehrbeiträgen einher. Daher sollte genau abgewogen werden, welche Leistungen der Unfallversicherung notwendig sind. Statt einer Todesfall-Leistung kann es sinnvoller sein, eine Risikolebensversicherung abzuschließen, da diese auch im Krankheitsfall einspringt. Eine private Krankenzusatzversicherung für Krankenhaustagegeld ist ebenfalls sinnvoller, da diese auch bei Krankheiten eine Zahlung leistet. Grundsätzlich sind Sie mit einer Unfallversicherung ohne Zusatzleistungen ausreichend versichert.

    Leistungsausschlüsse

    Die Unfallversicherung leistet bei den bereits angeführten Punkten. Doch auch bei dieser Versicherung gibt es Leistungsausschlüsse.

    Kein Versicherungsschutz besteht bei folgenden Ausnahmen:

    • Unfälle durch Geistes- oder Bewusstseinsstörungen
    • Unfälle durch Kriegsereignisse
    • Unfälle von Luftfahrzeugführer, Besatzung- und Hilfspersonal (dafür wird eine spezielle Luftfahrtunfallversicherung benötigt)
    • Fahrer, Beifahrer und Insassen eines Motorrads, das bei wettbewerblichen Fahrveranstaltungen teilnimmt
    • Heilbehandlungskosten
    • Krankheiten und Abnutzungserscheinungen (z.B. Herzinfarkt, Schlaganfall)
    • Krankhafte, psychologische Störungen

    Für wen die private Unfallversicherung sinnvoll ist

    Besonders sinnvoll ist die private Unfallversicherung für Kinder, Studenten und Auszubildende, die im Ernstfall ihr ganzes weiteres Leben mit einer körperlichen Einschränkung leben müssten. Gerade für den Nachwuchs empfiehlt es sich eine spezielle Unfallversicherung für Kinder abzuschließen. Ebenfalls sinnvoll ist die Versicherung für Hausfrauen und -männer sowie Freiberufler und Unternehmer, die nicht gesetzlich abgesichert sind.

    Unfallversicherung für Rentner

    Gerade auch für Senioren machen viele der Leistungen der privaten Unfallversicherung Sinn, insbesondere wenn der Versicherte alleine lebt. Entsprechend werden viele speziell auf ältere Menschen zugeschnittene Policen angeboten.

    Unter die Leistungen der sogenannten Seniorenpolice fallen zeitlich befristete Serviceleistungen wie beispielsweise Hausbesorgungen, Hausputz und Essen auf Rädern, die ein älterer Mensch nach einem Unfall oft schlecht selbst erledigen kann.

    Wichtig ist es laut Stiftung Warentest vor allem, dass die Versicherung die Hilfeleistungen tatsächlich organisiert und bezahlt und nicht lediglich Ansprechpartner vermittelt. Weiterhin sollte eine umfassende Hilfe für mindestens sechs Monate gewährt sein.

    Es liegt in der Natur von Unfällen, dass sie völlig unvorhergesehen passieren – Vorsicht allein ist kein ausreichender Schutz. Eine Unfallversicherung ist daher nicht nur für Menschen mit riskanten Berufen oder Hobbys sinnvoll, auch wenn diese im Vergleich natürlich gefährdeter sind. Ein Überblick über die Vor- und Nachteile kann Ihnen bei der Entscheidung helfen:

    • Stellt nach dem Unfall Geld bereit, das zum Decken der unmittelbaren, teils sehr hohen Folgekosten genutzt werden kann
    • Schafft als Unfallrente dauerhaft einen Ausgleich für finanzielle Einbußen oder erhöhte Ausgaben
    • Alternative für Personen, die keine Berufsunfähigkeitsversicherung bekommen
    • Als reine Unfallversicherung im Vergleich zur Unfallrente recht günstige Prämien
    • Hohe Versicherungssumme bei Invalidität auch ohne Berufsunfähigkeit
    • Individuell optimaler Schutz durch Zusatzoptionen, wählbare Leistungen und Policen für bestimmte Zielgruppen
    • Zahlt nur bei Unfällen, Krankheit als häufige Ursache von Invalidität ist ausgenommen
    • Die Prämie für Unfallrente ist vergleichsweise hoch, Einmalzahlung kann aber unter Umständen nicht ausreichend sein
    • Vertragsklauseln sowie Leistungseinschlüsse und -ausschlüsse müssen genau geprüft werden, um Missverständnisse und falsche Erwartungen zu vermeiden

    Kosten einer Unfallversicherung

    Beim Vergleich von Unfallversicherungen werden Sie schnell feststellen, dass Sie sehr günstige Tarife bereits ab 50 Euro abschließen können.

    Wie die Höhe der Beiträge aber tatsächlich ausfällt, hängt von folgenden Faktoren ab:

    • Alter des Versicherungsnehmers
    • Art der beruflichen Tätigkeit
    • Gewählte Leistungen
    • Zusatzoptionen
    • Vertragsdauer
    • Persönliche Faktoren (bspw. riskante Hobbys, Tätigkeit im öffentlichen Dienst)
    • Anzahl der versicherten Personen

    Grundsätzlich gilt, dass der teuerste Tarif nicht unbedingt der beste sein muss. Achten Sie daher beim Vergleich nicht zu sehr auf den Preis, sondern auf die enthaltenen Leistungen und Ihre persönlichen Ansprüche an die Police. Ebenso wichtig ist ein Blick auf die Progression und die Gliedertaxe.

    Kosten reduzieren

    Reduzieren können Sie die Kosten, wenn Sie einen Jahresbeitrag bezahlen oder eine Laufzeit von drei Jahren vereinbaren. So können Sie bis zu fünf Prozent sparen.

    Weiterhin können Sie die Kosten sogar bis zu zehn Prozent reduzieren, wenn Sie einen Dreijahresvertrag abschließen

    Progression

    Ein wichtiger Punkt bezüglich der Invaliditätsleistung einer privaten Unfallversicherung ist die Progression. Die Höhe der Kapitalzahlung hängt nämlich nicht nur von der vereinbarten Versicherungssumme und dem attestierten Invaliditätsgrad ab, sondern auch von der vereinbarten Progression.

    Es kann aus insgesamt drei Staffeln gewählt werden: 225, 350 und 500 Prozent. Diese sind in weitere drei Stufen unterteilt, denen jeweils ein Faktor zugeordnet ist. Um diesen erhöht sich dann die Auszahlungssumme. Je höher also die Progressionsstaffel und -stufe gewählt wird, desto größer fällt der Faktor und somit die Auszahlungssumme aus. Üblicherweise setzt die Progression ab einem Invaliditätsgrad von 25% ein. Eine Progression von 350% wird von Experten empfohlen.

    Gliedertaxe

    Mit der Gliedertaxe einer Unfallversicherung wird der Grad der Invalidität berechnet, wenn Gliedmaßen beim Unfall beschädigt wurden. Die Prozentzahl gibt an, wie viel der Invaliditätssumme anteilig von der Versicherung übernommen wird. Folgende Standartwerte gibt es:

    Für einige Berufe sind diese Gliedertaxen wenig hilfreich, da für einen Chirurg der Verlust eines Fingers eine Arbeitsunfähigkeit zur Folge hat. Für solche Fälle gibt es erhöhte Gliedertaxen, die sich auf die Beiträge auswirken.

    Informieren Sie sich ausführlich in unserem Ratgeber über die Gliedertaxe.

    Gesundheitsprüfung

    Normalerweise wird bei der Unfallversicherung keine Gesundheitsprüfung vorgenommen. Vorerkrankungen müssen allerdings im Antrag angegeben werden, sollte danach gefragt werden. Sie stellen zwar kein Hindernis dar, können aber dafür sorgen, dass sich die Versicherungssumme verringert – insbesondere, wenn das beschädigte Glied bereits durch eine Vorerkrankung beeinträchtigt war.

    Füllen Sie den Antrag in jedem Fall nach bestem Wissen und Gewissen aus, da der Versicherer vom Vertrag zurücktreten kann, wenn er von einer Vorerkrankung erfährt. Allerdings bieten auch einige Versicherer Unfallversicherungen ohne Gesundheitsfragen an, von denen insbesondere Personen profitieren, die bereits Vorerkrankungen haben. Pflegebedürftige sind von einer privaten Unfallversicherung in der Regel ausgeschlossen.

    Schritt für Schritt zur Unfallversicherung

    Bevor Sie sich auf die Suche nach einer geeignet Versicherung begeben, sollten Sie überlegen, welche Zusatzleistungen Sie benötigen (Krankenhaustagegeld, Todesfall-Leistung, Bergungskosten). Ebenso wichtig ist die Höhe der gewünschten Grundinvalidität – Summen unter 100.000 Euro sind nicht empfehlenswert. Zusätzlich sollte die gewünschte Progression bei 350 % liegen.

    Eben diese Daten sind wichtig für den Vergleichsrechner, der auf dieser Basis die besten Tarife herausfiltert. Daneben müssen Sie angeben, wie viele Personen Sie versichern wollen, wie lang die Laufzeit sein soll sowie weitere persönliche Angaben zu Alter, Geschlecht und Beruf. Zudem gibt es die Möglichkeit, durch detaillierte Angaben die vorgeschlagenen Tarife einzugrenzen, etwa wenn die Kosten für die Übernachtung von Erziehungsberechtigten im Krankenhaus bei einem Kinderunfall oder für eine Haushaltshilfe übernommen werden sollen.

    Anschließend erhalten Sie eine Liste mit passenden Tarifen. Wenn Sie sich für einen Tarif entschieden haben, können Sie den Antrag problemlos online stellen – sogar ohne Unterschrift. Selbstverständlich können Sie das Formular bei der Versicherung anfordern und anschließend ausgefüllt per Post oder Fax übermitteln.

    Auch bei einer bereits bestehenden Unfallversicherung kann es sinnvoll sein, regelmäßig einen Vergleich durchzuführen. So können Sie im Test feststellen, ob Ihre Police noch ausreichend ist, Ihre Beiträge angemessen sind oder andere Anbieter ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis bieten. Bei einem Wechsel sollten Sie die Kündigungsfristen Ihres bisherigen Trägers der Unfallversicherung beachten. Generell gilt hier eine Frist von 3 Monaten.

    Kündigung der bestehenden Versicherung

    Um eine Doppelversicherung zu vermeiden, sollten Sie die bestehende Versicherung möglichst zeitnah kündigen. Beachten Sie dabei die Kündigungsfrist Ihres Anbieters und übersenden Sie das Schreiben am besten per Einschreiben. Alternativ kann es auch per Fax übermittelt werden.

    Musterkündigungsschreiben nutzen

    Nutzen Sie das kostenlose Musterkündigungsschreiben von FinanceScout24. Tragen Sie hier lediglich Ihre Daten ein und unterschreiben Sie das Ausgedruckte Dokument.

    Bei einer Police mit 3 Jahren Laufzeit ist eine Kündigung erst zum Ende des 3. Jahres und anschließend jährlich zum Ende des Versicherungsjahres möglich. Sonderkündigungsrechte bestehen, wenn Ihr Versicherungsträger Vertragsänderungen vornimmt (z.B. Beitragserhöhungen) oder Sie im Schadensfall kündigen. In beiden Fällen gilt eine einmonatige Frist.

    Beitragsrückgewähr

    Unfallversicherungen mit Beitragsrückgewähr mögen auf den ersten Blick verlockend sein. Bei diesen erhalten Sie nach Ende der Laufzeit Ihre eingezahlten Beiträge zurück, wenn Sie keinen Unfall haben. Allerdings sind die Beiträge oft um ein Vielfaches höher und die Rendite nur sehr gering.

    Vorgehen im Schadensfall

    Sollten Sie einen Unfall erleiden und die Leistungen Ihrer Police in Anspruch nehmen, sollten Sie die folgenden Schritte berücksichtigen:

    1. Der Unfall sollte unverzüglich, d.h. innerhalb von 48 Stunden, der Versicherung gemeldet werden.
    2. Die Versicherung schickt nach dem Unfall ein Formular, in dem der Unfallhergang wahrheitsgemäß dargelegt werden muss.
    3. Nach dem Unfall muss der Versicherte einen Arzt aufsuchen und dessen Anordnungen Folge leisten.
    4. Der behandelnde Arzt erstellt ein Gutachten, das die Invalidität des Versicherten nachweist. Dieses wird zusammen mit dem Formular und dem Antrag auf Zahlung der Versicherungssumme an die Versicherung geschickt.
    5. Die andauernden gesundheitlichen Beeinträchtigungen als Folge des Unfalls müssen innerhalb von 12 Monaten gemeldet werden. Ansonsten wird der Anspruch auf Leistung verwirkt.
    6. Ebenso müssen Todesfälle innerhalb von 48 Stunden gemeldet werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob er unmittelbar beim Unfall eintrat oder zu einem späteren Zeitpunkt infolge der gesundheitlichen Schäden. Hier gilt wiederum eine 12-monatige Frist.
    7. Schadensmeldungen können online über entsprechende Formulare, per Fax oder telefonisch vorgenommen werden.

    Fragen und Antworten zur Unfallversicherung

    Ich habe bereits eine Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung. Brauche ich dann überhaupt noch eine Unfallversicherung?

    Da nicht jeder Schaden zwangsläufig zu einer Berufsunfähigkeit führt, ist es durchaus sinnvoll, eine Unfallversicherung abzuschließen. So können etwa einmalige Kosten für den Krankenhausaufenthalt oder Einkommensausfälle ausgeglichen oder bauliche Anpassungen des persönlichen Lebensumfeldes vorgenommen werden. Durch eine Unfallversicherung werden somit fehlenden Kapitalleistungen der Berufsunfähigkeitsversicherung ausgeglichen, wie etwa Krankenhaustagegeld.

    Bekomme ich von der Unfallversicherung auch dann Geld, wenn ich eine Rente aus der Sozialversicherung erhalte?

    Ja. Ein großer Vorteil der privaten Unfallversicherung ist nämlich, dass Leistungen anderer Träger nicht angerechnet werden.

    Gilt die Unfallversicherung nur im Privatbereich oder auch im Beruf?

    Mit einer privaten Unfallversicherung sind Sie rund um die Uhr und weltweit gegen wirtschaftliche Folgen eines Unfalls abgesichert. Das gilt selbstverständlich auch für die berufliche Tätigkeit und damit verbundene Unfälle. Sollten aufgrund eines Arbeitsunfalles bereits Leistungen aus der gesetzlichen Versicherung beziehen, werden diese nicht auf die private Unfallversicherung angerechnet. Sie erhalten die Entschädigung zusätzlich!

    Wichtig: Änderungen der beruflichen Tätigkeit nach Vertragsbeginn sind dem Versicherer unbedingt zu melden! Bestimmte Berufsgruppen, die als besonders gefährdet eingestuft werden, können von einigen Versicherungsgesellschaften gar nicht oder nur gegen einen Beitragszuschlag versichert werden.

    Gilt meine Unfallversicherung auch im Ausland?

    Ja, der Versicherungsschutz gilt weltweit. So sind Sie auch im Urlaub, im Auslandssemester oder auf einer Geschäftsreise versichert.

    Habe ich auch beim Sport vollen Versicherungsschutz?

    Im Rahmen Ihrer privaten Unfallversicherung ist auch Ihre normale sportliche Betätigung in vollem Umfang mit abgesichert. Ausnahmen gelten unter Umständen für besonders gefährliche Sportarten, wie etwa Tiefseetauchen, das Führen von Luftsportgeräten und Luftfahrzeugen, Bungeejumping oder Ähnliches. Auch wenn Sie Hochleistungssport mit regelmäßigen Wettkämpfen betreiben, ist dies dem Versicherer bekannt zu geben.

    Mein Kfz-Versicherer hat mir eine Insassenunfallversicherung angeboten. Reicht diese aus?

    Nein. Aus der Insassenunfallversicherung erhalten Sie nur dann eine Entschädigung, wenn Sie einen Unfall als Insasse eines Fahrzeuges erleiden. Die private Unfallversicherung hingegen bietet Ihnen darüber hinaus 24 Stunden weltweit Versicherungsschutz. Bei einer Kfz-Insassenversicherung sind darüber hinaus die Versicherungssummen meistens nicht ausreichend. Wurde ein so genanntes Pauschalsystem vereinbart, werden die ohnehin niedrigen Pauschalsummen durch die Zahl der Insassen geteilt. Eine private Unfallversicherung ist die bessere und preiswertere Alternative.

    Wann bekomme ich eine lebenslange Unfallrente?

    Eine Unfallrente können Sie zusätzlich in Ihren Vertrag einschließen. Die vereinbarte Rentensumme wird monatlich als Ergänzung zu den sonstigen vereinbarten Kapitalleistungen ausgezahlt. Nach einem Unfallereignis erhalten Sie die Unfallrente lebenslänglich. Manche Versicherer erkennen Rentenansprüche schon ab einem Invaliditätsgrad in Höhe von 50% an. Eine solche Zusatzoption geht meist mit einem Mehrbeitrag einher.

    Was ist der Unterschied zwischen der privaten und der gesetzlichen Unfallversicherung?

    Die gesetzliche Unfallversicherung der Berufsgenossenschaften und Gemeinden ist eine Pflichtversicherung für alle Personen die in einem Dienst-, Arbeits- oder Ausbildungsverhältnis stehen. Darüber hinaus sind Kinder in Kinderkrippen und Kindergärten sowie Schüler und Studenten versichert. Die Beitragszahlung erfolgt durch den Arbeitgeber bzw. die zuständige Gemeinde. Versicherungsschutz besteht nur für Arbeitsunfälle und Unfälle auf dem Schul- oder Arbeitsweg.

    Unfälle in der Freizeit sind durch die gesetzliche Unfallversicherung nicht abgesichert, dies kann nur durch eine private Unfallversicherung erfolgen. Die private Unfallversicherung bietet Ihnen weltweit 24 Stunden am Tag Unfallversicherungsschutz. Wichtig dabei zu wissen ist, dass die überwiegende Zahl der Unfälle in der Freizeit passiert.

    Was leistet die Unfallversicherung?

    Die Unfallversicherung leistet nur bei Unfallereignissen und nicht bei einer allgemeinen Krankheit. Ein Unfall liegt immer dann vor, wenn Sie durch ein plötzliches, von außen auf den Körper wirkendes Ereignis unfreiwillig eine Gesundheitsschädigung erleiden.

    Welche Höhe der Absicherung ist für mich sinnvoll?

    Eine generelle Empfehlung ist nur schwer abzugeben, da der Absicherungsbedarf unter anderem von den eigenen Vermögensverhältnissen und Ihrem bisherigen Lebensstandard abhängt. Das Wichtigste ist dabei, dass hohe Invaliditätsgrade gut abgesichert werden; andere Leistungen wie beispielsweise Todesfallleistung oder Krankenhaustagegeld können dagegen eher vernachlässigt werden.

    Die Unfallversicherung ist für die Erhaltung Ihres Komforts in einer veränderten Lebenssituation wichtig. Für die Absicherung von Hinterbliebenen gibt es andere Versicherungsprodukte. Wenn Sie zum Beispiel eine hohe Todesfallleistung absichern möchten, empfehlen wir Ihnen eine Risikolebensversicherung und keine Unfallversicherung, da nur die Lebensversicherung auch den Todesfall durch Krankheit abdeckt.

    Für jüngere Leute ohne anderweitige Vorsorge ist es im Rahmen einer Unfallversicherung empfehlenswert, das fünf- bis siebenfache Bruttoeinkommen bei Vollinvalidität abzusichern. Dabei ist eine hohe Progression (Tarifleistung) empfehlenswert, da nur die Vollinvalidität einer wirklich hohen Absicherung bedarf. Beispiel: 250.000 EUR Absicherung bei Vollinvalidität kann mit einer Grundsumme von 62.500 EUR und 400% Progression erreicht werden (400% von 62.500).

    Für wen ist die Unfallversicherung sinnvoll und worauf muss man achten?

    Eine Unfallversicherung ist kein Muss, sie ist in jedem Fall aber dann sinnvoll, wenn Sie nach einem schweren Unfall mit möglicherweise bleibenden Gesundheitsschäden optimal abgesichert sein wollen. Vor allem Kinder, Hausfrauen, Rentner und Selbständige sind im Ernstfall dringend auf den privaten Unfallschutz angewiesen. Als Arbeitnehmer sind Sie zwar während der Arbeit und auf dem Weg dorthin gesetzlich unfallversichert. Allerdings verunglücken die meisten Menschen im Haushalt oder bei privaten Aktivitäten. Wer also allein auf die gesetzliche Unfallversicherung baut, ist nur unzureichend abgesichert.

    Neben teuren Kuren oder Reha-Maßnahmen können je nach Art der Beeinträchtigung professionelle Hilfe im Haushalt, Spezialmöbel oder gar ein Umbau oder Umzug erforderlich werden. Ohne eine private Unfallversicherung sind größere Maßnahmen unter Umständen kaum zu finanzieren. Die Versicherung zahlt je nach Invaliditätsgrad einen festgelegten Betrag und hilft so, die finanziellen Folgen eines Unfalls abzufedern.

    Achten Sie bei der Auswahl Ihres Tarifs auf die Höhe der Progression. Das bedeutet, dass die Invaliditätsleistung der Versicherungsgesellschaft mit der Höhe des Invaliditätsgrades überproportional ansteigt. Wählen Sie daher am besten einen Tarif mit hoher Progression (350% oder 500%), um vor allem bei schwerer Invalidität gut abgesichert zu sein.

    Bei der Beantwortung der Gesundheitsfragen sollten Sie wahrheitsgemäß antworten. Ansonsten droht im Versicherungsfall die Verweigerung der Zahlung. Betreiben Sie Extremsportarten (z.B. Fallschirmspringen) oder üben Sie einen Beruf mit speziellen Risiken (z.B. Dachdecker) aus, müssen Sie dies bei Ihrem Antrag mit angeben. Die Versicherungsgesellschaften berücksichtigen dieses Risiko in ihrem Beitrag.

    Der Versicherungsschutz gilt weltweit, 24 Stunden am Tag.

    Welche Leistungen sind versichert?

    Im Falle einer dauerhaften Invalidität nach einem Unfall erhalten Sie von Ihrer Versicherung eine einmalige Zahlung. Die Höhe der Invaliditätsleistung ist abhängig von Ihrem Invaliditätsgrad. Die Beurteilung des Invaliditätsgrades erfolgt anhand einer Tabelle, der sogenannten Gliedertaxe. Hier weisen die Versicherer jedem Körperteil einen bestimmten Prozentwert zu.

    Beispielsweise kann der Verlust des Gehörs auf einem Ohr zu einem Invaliditätsgrad von 30% führen, gesetzt den Fall, es liegt eine 100-prozentige Gebrauchsminderung vor. Darüber wiederum entscheidet ein Arzt. Ist die Funktion eines Körperteils nur teilweise eingeschränkt, dann ermittelt sich die Invalidität als entsprechender Anteil des Invaliditätsgrades. Liegt eine Funktionseinschränkung bei mehreren Körperteilen vor, dann werden die Prozentsätze addiert, dürfen aber in ihrer Summe nie mehr als 100 Prozent übersteigen.

    Mit der Invaliditätsleistung wird es Ihnen möglich sein, sich auf die neue Lebenssituation einzustellen. Eventuell müssen Sie Ihre Wohnung behindertengerecht umbauen oder Sie benötigen spezielle Hilfsmittel. Achten Sie darauf, die Höhe der Invaliditätsleistung nicht zu gering festzulegen. Wir empfehlen als Höhe den 2-3 fachen Jahresbruttoverdienst.

    Kommen Sie durch einen Unfall zu Tode, können Sie eine Einmalzahlung, die sogenannte Todesfallleistung, an Ihre Hinterbliebenen vereinbaren. Der Abschluss einer Unfallrente hingegen ist gründlich zu überlegen. Mit einer Unfallrente erhalten Sie dann eine monatliche Zahlung, wenn Ihr Invaliditätsgrad mindestens 50 Prozent beträgt. Wenn Sie berufstätig sind, bedenken Sie eher den Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung. Diese zahlt nicht nur bei Unfall, sondern auch im Fall einer Krankheit.

    Für Kinder wäre hingegen der Abschluss einer Unfallrente empfehlenswert. Kinder haben ja noch keinen Anspruch aus der gesetzlichen Rentenversicherung.

    Wie viel sollte eine Unfallversicherung beim Eintritt von Vollinvalidität bezahlen?

    Die Höhe der Versicherungssumme richtet sich nach der Höhe der Progression. Je höher diese gewählt wurde, desto höher fällt die Leistung der Versicherung aus. Die Invaliditätsleistung wird mit den in der Gliedertaxe angegebenen Prozentsätzen zu 100 % ausgezahlt. Mit einer entsprechend höheren Progression erhöht sich die Auszahlungssumme.

    Beispiel: Haben Sie eine Progression von 350 % und eine Grundabsicherung von 100.000 Euro gewählt, erhalten Sie bei Eintritt einer Vollinvalidität eine Summe von 350.000 Euro.

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    Unfallversicherung Vergleich

    Vor Unfällen ist niemand gefeit. Im Idealfall sind sie abwendbar oder ohne Folgen. Schlimmstenfalls können sie die Lebensqualität dauerhaft beeinträchtigen und ein finanzielles Fiasko nach sich ziehen. Eine private Unfallversicherung setzt hier an und zahlt bei Bedarf eine Kapitalleistung oder auch eine Rente. Gute Versicherungen sind bereits ab 100 Euro jährlich erhältlich.

    Der kostenlose, unverbindliche Vergleich bei Tarifcheck.de listet Ihnen sekundenschnell passende Angebote entsprechend Ihrer Angaben. Geben Sie einfach an, wen Sie mit welchen Summen bezüglich welcher Unfallrisiken versichern möchten und suchen Sie bei Bedarf gezielt nach Zusatzbausteinen. Unser Online-Rechner zeigt Ihnen die Tarife inklusive aller wichtigen Vertragsdetails übersichtlich an. Haben Sie ein ansprechendes Angebot gefunden, können Sie über Tarifcheck.de sofort einen Unfallversicherungsvertrag anfordern, ohne dass Ihnen dadurch zusätzliche Kosten entstehen.

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    Was die private Unfallversicherung leistet

    Die Unfallversicherung zahlt, wenn Versicherte durch einen Unfall derart schwer verletzt werden, dass eine oder mehrere der folgenden Konsequenzen folgen: längere Konvaleszenz, geistige und / oder körperliche Beeinträchtigungen, Tod. Der Tarif beinhaltet eine Einmalleistung und auf Wunsch ab einem gewissen Invaliditätsgrad auch eine Rente.

    Zu den möglichen Leistungen gehören medizinische Erstversorgung, Krankenrücktransporte, Bergungskosten, Heilbehandlungen, Rehabilitationsmaßnahmen, Krankenhaustagegeld, Tagegeld, Schmerzensgeld, Betreuungsbedarf, barrierefreier Umbau der Wohnung, Umschulungen bei Berufsunfähigkeit und / oder kosmetische Behandlungen.

    Definition von Unfall

    Ein plötzlich von außen auf den Körper einwirkendes Ereignis, welches die Leistungsfähigkeit und Gesundheit (dauerhaft) schädigt.

    Wer eine Unfallversicherung braucht

    Nach einer Statista-Umfrage bewerteten 11 % der Bevölkerung die private Unfallversicherung als die wichtigste Versicherung hierzulande (Stand 2015). In Deutschland gibt es laut dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V. (GDV) 25,7 Millionen Verträge (Stand 2015). Unfälle mit Invaliditätsfolge sind nicht nur traumatisch für alle Beteiligungen, sondern ziehen weitreichende finanzielle Konsequenzen mit sich. Kosten für Pflege und Rehabilitation bei parallelem Verdienstausfall sind für die meisten schwer zu verkraften. Insbesondere dann, wenn die oder der Unfallgeschädigte vorher Hauptverdiener(in) der Familie war. Ob der Abschluss einer Unfallversicherung für Sie und Ihre Lieben eine Alternative ist oder andere Versicherungen sinnvoller erscheinen, hängt jedoch von Ihren persönlichen Lebensumständen ab.

    Eine Option ist sie, wenn Ihre Familie von Ihnen als Hauptverdienerin oder Hauptverdiener finanziell abhängig ist. Auch wenn Sie einen besonderen risikoreichen Beruf ausüben, ist eine Unfallversicherung eine Überlegung wert. So besteht bei Dachdeckerinnen und Dachdecker statistisch betrachtet beispielsweise ein höheres Berufsunfallrisiko als bei Büroangestellten. Arbeiten Sie selbstständig, fallen bei einem Arbeitsunfall mit Folgeschäden zudem auch die (geringen) Leistungsansprüche aus der gesetzlichen Unfallversicherung weg.

    Auch riskante Hobbies erhöhen die Unfallgefahr, etwa Extremsportarten wie Motorradsport, Kitesurfen, Skifahren oder Freeclimbing. Generell kann man eine Unfallversicherung auch für den Nachwuchs, für Seniorinnen, Senioren, die ganze Familie oder Gruppen abschließen.

    Kosten der Unfallversicherung – wie sich die Beiträge zusammensetzen

    Möchten Sie nur sich selbst versichern, ist der Schutz bereits für weniger als 100 Euro jährlich erhältlich, soll der Tarif für ihre ganze Familie gelten, liegen die Beiträge oft im niedrigen oder mittleren dreistelligen Bereich. Wie teuer es genau wird, häng dabei natürlich auch vom Leistungsumfang ab. Folgende Faktoren haben Auswirkungen auf die Prämienbildung.

    Der Anbieter

    Teure Unfallversicherer sind nicht immer gut, billige nicht immer schlecht. Durch einen Anbietervergleich kann man im Idealfall mehrere hundert Euro jährlich sparen.

    Der Tarifumfang

    Je mehr Risiken der Tarif beinhaltet und je höher Versicherungssumme und Progression, desto mehr kostet natürlich auch die Unfallversicherung.

    Berufsstand

    Einige Anbieter gewähren einzelnen Berufsgruppen Rabatte – so beispielsweise Beamtinnen und Beamten.

    Versicherte Personen

    Versichern Sie nur sich selbst, ist das günstiger, als wenn gleich mehrere Personen versichert werden. Allerdings ist eine Versicherung von mehreren Personen – beispielsweise einer fünfköpfigen Familie – günstiger, als wenn jedes Familienmitglied separat versichert wird.

    Zudem gibt es besondere Tarife für Seniorinnen, Senioren und Kinder, die speziell auf die Bedürfnisse der jeweiligen Altersgruppen zugeschnitten sind.

    Wählt man eine Laufzeit von drei oder fünf Jahren, bieten einige Unfallversicherer bis zu 10 % Rabatt an.

    Das Alter der Versicherten

    Für verschiedene Altersgruppen gelten verschiedene Risiken, die ebenfalls Einfluss auf die Prämienbildung haben.

    Kinder können so bestimmte Risiken weniger gut einschätzen als Erwachsene und Senioren verunglücken nur äußerst selten bei Extremsportarten.

    Werden die Beiträge gleich für das ganze Jahr im Voraus gezahlt anstatt monatlich, kann sich das günstig auf die Prämienkalkulation auswirken.

    Was man beim Abschluss der Unfallversicherung beachten muss

    Die Unfallversicherer gehören mit zu den größten deutschen Versicherungszweigen (Quelle GDV, 2017). Dementsprechend groß ist das Preis-, Leistungs- und Qualitätsspektrum. Einige Unfallversicherer haben beispielsweise für Familien, Paare, Kinder oder Rentner besonders gute Angebote. Vor Vertragsabschluss haben Sie deshalb im Idealfall schon eine Vorstellung, was Ihre Police beinhalten sollte.

    Anbietervergleich

    Komplexe Vertragsbedingungen

    Zentraler Bestandteil Deckungssumme

    Gliedertaxe

    Progression

    Leistungen ab 1 % Invalidität

    Versicherung rund um die Uhr

    Versicherung relevanter Risiken

    Erweiterter Unfallbegriff

    Vorschusszahlung / Sofortleistungen

    Leistungskürzung nur bei gravierenden Vorschäden

    Gesundheitsprüfung

    Welche Zusatzbausteine gibt es bei der Unfallversicherung?

    Einige Zusatzbausteine haben wir für Sie bereits unter „Was man beim Abschluss der Unfallversicherung beachten muss“ aufgelistet. Auch folgende Punkte könnten bedeutsam sein:

    Beihilfe zu Rehabilitationsmaßnahmen

    Krankenrücktransport, Bergungs-, Such- und Rettungsaktionen

    Überführung Verstorbener

    Todesfallsumme

    Kosmetische Behandlungskosten

    Erweiterte Gliedertaxe

    Übergangsleistungen

    Knochenbrüche

    Unfallrente

    Unfallversicherung mit kapitalbildender Lebensversicherung

    Unfallversicherung versus kapitalbildende Unfallversicherung im Vergleich

    • Tritt der Leistungsfall nicht ein, werden alle Beiträge einbehalten.
    • Weitaus teurer als die reguläre Variante und andere Lebensversicherungen.
    • Kapital wird erst nach langer Laufzeit ausgeschüttet, die Verzinsung ist mager. Es ist rentabler, privat den Beitrag zu sparen oder anzulegen.
    • Bei einer vorzeitigen Kündigung muss man mit Verlusten rechnen.

    Wann sich ein Wechsel der Unfallversicherung lohnt

    Ob sich ein Wechsel der Unfallversicherung lohnt, hängt von mehreren Faktoren ab. Sinnvoll könnte er sein, wenn

    • sich Ihre Lebensumstände ändern und Sie weitere Personen und Risiken versichern möchten (beispielsweise ein weiteres Kind oder ein neues Hobby).
    • Sie den Eindruck haben, dass Sie bei Ihrem Unfallversicherer zu viel zahlen.
    • Qualität und Tarifumfang nicht Ihren Wünschen entspricht.
    • Sie eine besonders alte Unfallversicherung haben, bei der der Geltungsbereich noch nicht so weit gefasst ist wie bei vielen neuen Tarifen.
    • Wenn Sie eine besonders alte Unfallversicherung haben, bei der die Deckungssummen und Progression nicht mehr der aktuellen Finanzlage entspricht.

    In solchen Fällen lohnt es sich, verschiedene Unfallversicherer zu vergleichen, denn zwischen einzelnen Anbietern gibt es große Qualitäts- und Preisunterschiede. Nicht immer ist eine teure Versicherung auch die beste. Bevor Sie wechseln, sollten Sie jedoch eine verbindliche Zusage eines neuen Anbieters haben. Unfallversicherer sind nicht verpflichtet, Sie als Kunden aufzunehmen. Bei Vorerkrankungen, riskanten Hobbies oder beruflichen Tätigkeiten können Antragsstellerinnen und Antragssteller abgelehnt werden.

    Wichtig ist der nahtlose Wechsel ohne Versicherungslücke, damit Sie im Ernstfall nicht ohne Versicherungsschutz dastehen. Auch müssen Sie natürlich die Kündigungsfristen des alten Anbieters beachten.

    Kündigungsfristen der privaten Unfallversicherung

    Eine Unfallversicherung ist je zum Ende eines Versicherungsjahres regulär kündbar – es sei denn, Ihre Vertragslaufzeit beträgt mehr als ein Jahr, dann können Sie erst zum Ende dieser Laufzeit kündigen.

    Die Kündigungsfristen betragen meist drei Monate vor Ablauf des Versicherungsjahres oder der Laufzeit, genaue Informationen finden Sie in Ihrem Vertrag.

    Kündigen Sie nicht, wird der Vertrag stillschweigend und automatisch um ein weiteres Jahr verlängert.

    Sonderkündigungsrecht bei der Unfallversicherung

    In einigen Fällen haben Sie ein außerordentliches Kündigungsrecht für je einen Monat, dieses besteht, wenn der Versicherer die Beiträge trotz gleichbleibender Leistungen erhöht oder ein Schadenfall reguliert wurde – unabhängig davon, ob die Regulierung zu Ihrer Zufriedenheit erfolgt ist oder nicht. im zweiten Fall hat auch der Versicherer ein Sonderkündigungsrecht.

    Bei einem Schadenfall sollten Sie allerdings erst kündigen, wenn Sie die Leistungen der Unfallversicherung komplett ausgeschöpft haben. Sind die Spätfolgen eines Unfalls beispielsweise noch nicht absehbar und erwarten Sie nach einem ersten Vorschuss weitere Zahlungen, sollten Sie mit der Kündigung noch warten.

    Versenden Sie ordentliche und außerordentliche Kündigungen stets schriftlich und per Einschreiben, damit Sie belegen können, dass Sie sich an die Fristen gehalten haben. Als Kündigungsdatum zählt dabei in der Regel nicht das Versanddatum, sondern der Tag, an dem die Kündigung beim Unfallversicherer eintrifft.

    Sonderfall kapitalbildende Unfallversicherung

    Bei einer Unfallversicherung mit integrierter Lebensversicherung gelten besondere Regelungen. Damit das Kapital aufgebaut werden kann, sind die Laufzeiten weitaus länger als bei der regulären Variante. Vorzeitig kündigen kann man meist nur mit finanziellen Verlusten.

    Tritt der Leistungsfall ein, erhalten Sie zwar die vereinbarte Unfallversicherungssumme, damit Sie aber auch die Lebensversicherung ausgezahlt erhalten, müssen Sie die Unfallversicherungsbeiträge bis zum Vertragsende weiter zahlen.

    Wann ist die Unfallversicherung nicht zuständig?

    Wie der Name besagt, leistet die Unfallversicherung nur bei bestimmten Vorfällen. Nicht zuständig ist sie in den folgenden Fällen:

    • bei Invalidität durch Krankheit.
    • bei Suizid oder Selbstmordversuchen.
    • bei Unfällen durch psychische Erkrankungen.
    • bei Unfällen durch vorsätzliche Straftaten.
    • bei Unfällen durch hohen Alkohol- und Drogenkonsum.
    • bei Unfällen als Folge von Krieg, Bürgerkrieg oder Kernenergie.
    • bei Unfällen, bei denen Dritte versehentlich durch einen Unfall zu Schaden kommen. Zuständig ist die Haftpflichtversicherung.
    • fallabhängig auch bei selbstverschuldeten Unfällen.
    • Einige Versicherer schließen weitere Risiken aus, so beispielsweise besonders gefährliche Berufsgruppen (wie Sprengmeister, Stuntmen oder Leistungssportler) oder Hobbies (wie Freeclimbing).

    Wichtig sind die vertraglich versicherten Risiken. Je nach Anbieter und Tarif müssen bestimmte Risiken über Zusatzbausteine versichert werden.

    Unfallversicherung ohne Wartezeiten und Karrenzeiten

    Im Gegensatz zu vielen anderen Versicherungen gibt es bei der Unfallversicherung weder eine Wartezeit noch eine Karrenzeit. Der volle Schutz besteht also ab dem Tag, an dem die Beitragszahlungen bei Ihrem Anbieter eingetroffen sind.

    Was bei der Meldung eines Unfalls zu beachten ist

    Generell sollte man der Versicherung jeden schweren Unfall umgehend melden, damit im Ernstfall Leistungsanspruch besteht, denn manchmal ist eine Beeinträchtigung erst im Laufe der Monate erkennbar – auch in diesen Fällen leistet der Unfallversicherer. Voraussetzung ist, dass Sie den Unfall binnen 15 Monaten melden. Einige Versicherer haben dabei andere Fristen. Details dazu finden Sie in Ihrem Vertrag.

    Hat man die Unfallversicherung kontaktiert, muss man meist eine sogenannte Unfallanzeige des Anbieters ausfüllen, in der man die genauen Unfallumstände schildert. Auch die ärztliche Diagnose sollte beigefügt werden. Ein Arzt der Versicherung überprüft daraufhin zusätzlich den Gesundheitszustand, um den Leistungsbedarf zu ermitteln.

    Sonderfall: Im Todesfall von Versicherten müssen die Angehörigen mit dem Unfallversicherer binnen 48 Stunden nach dem Ereignis in Kontakt treten, andernfalls verfallen die Leistungsansprüche.

    Unfallversicherung im Ausland

    In der Regel ist der Service auch im Ausland uneingeschränkt gültig – sowohl im Urlaub als auch auf Dienstreisen. Vorbedingung ist allerdings, dass Sie Ihren Erstwohnsitz in Deutschland haben. Andernfalls sollten Sie die Unfallversicherung so oder so in dem Land abschließen, in dem Sie die meiste Zeit verbringen, beziehungsweise Ihren Erstwohnsitz haben.

    Eine Ausnahme ist immer auch die Reise in Kriegs- und Krisengebiet: Kommt es dort zu einem Unfall besteht kein Versicherungsschutz – unabhängig davon, ob Sie die ganze Zeit in Deutschland leben oder nur Ihren Erstwohnsitz in der Bundesrepublik haben.

    Der Unfallversicherung Änderungen im Lebenswandel mitteilen

    Wenn sich Ihre persönlichen Lebensumstände ändern, kann das Einfluss auf verschiedene Unfallrisiken haben. Ein wichtiges Beispiel wäre beispielsweise der Eintritt ins Rentenalter, der Wechsel des Arbeitgebers oder gar des Berufs, da verschiedene Berufe und Lebensabschnitte verschiedene Risiken bergen. Auch wenn Sie heiraten, mit dem Partner zusammenziehen oder (erneut) Nachwuchs erwarten und den Schutz um weitere Personen erweitern möchten, sollten Sie Ihre Versicherung umgehend kontaktieren.

    Legen Sie sich ein neues Hobby zu – beispielsweise Reiten oder Skifahren – stellen Sie sicher, dass die Unfallversicherung derartige Risiken beinhaltet. Wichtig sind natürlich auch Namens-, Adress- und Bankverbindungsänderungen.

    Beiträge für die Unfallversicherung von der Steuer absetzen

    Beiträge zur Unfallversicherung können Sie steuerlich absetzen. Sie gelten als Vorsorgeaufwendungen und können dementsprechend in der Steuererklärung als Sonderausgaben berücksichtigt werden.

    Sind Sie selbstständig und nicht über die gesetzliche Unfallversicherung abgesichert, können Sie Beiträge für die private Unfallversicherung in der Steuererklärung unter Werbungskosten geltend machen. Gilt Ihre Versicherung allerdings auch für Risiken in der Freizeit, müssen Sie die Beiträge anteilig als Vorsorgeaufwendungen anmelden – in der Regel trägt man dann 50 % des Gesamtbeitrags unter Werbungskosten, die anderen 50 % unter Sonderausgaben ein.

    Die entsprechenden Freibeträge für Sonderausgaben und Werbungskosten variieren mit dem beruflichen Status (selbstständig oder angestellt / im Ruhestand). Der Gesetzesgeber passt sie zudem regelmäßig an. Derzeit liegen Sonderausgaben jährlich bei 1.900 € für Angestellte, bei 2.800 € für Selbstständige, da diese Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge allein erbringen müssen (Stand 2016).

    Einmalleistungen aus der Unfallversicherung sind steuerfrei

    Einmalzahlungen aus der Unfallversicherung sind komplett lohn- und einkommensteuerfrei. Wird Ihnen auch eine Unfallrente ausgezahlt, müssen Sie möglichweise Teile davon versteuern – der Satz ist abhängig von Ihrem Alter, sonstigen Einkommen und der Rentenhöhe, ist aber in der Regel weitaus niedriger als die Lohnsteuer. Auch die Erträge einer kapitalbildenden Unfallversicherung-Lebensversicherungskombination müssen versteuert werden.

    Gesetzliche versus private Unfallversicherung

    Auch der Gesetzesgeber hat Vorsorge getroffen, um Umfallopfer finanziell abzusichern. Der Schutz ist jedoch nicht ausreichend und greift nur in bestimmten Fällen. Hier finden Sie einen Vergleich der privaten und gesetzlichen Unfallversicherung:

    • medizinische und berufliche Rehabilitation
    • Auszahlung von Übergangszahlungen und Renten
    • Entschädigung von Angehörigen
    • Entschädigung von Hinterbliebenen
    • Einmalzahlungen
    • Rehabilitationsmaßnahmen und Pflegehilfe
    • Sofort- und Übergangsleistungen
    • Unfallrenten

    Gesetzliche Erwerbsminderungsrente versus private Unfallrente

    Menschen, die an gesundheitlichen Beeinträchtigungen leiden und nach dem 1. Januar 1961 geboren worden sind, sind in Deutschland kaum staatlich abgesichert. Zwar gibt es die gesetzliche Erwerbsminderungsrente, diese erhält man jedoch nur unter strengsten Auflagen. Sie ist so gering, dass sie selten zur Deckung der Lebenskosten reicht.

    Eine private Unfallversicherung hingegen zahlt nicht generell bei Erwerbsunfähigkeit beziehungsweise Berufsunfähigkeit, sondern nur, wenn diese durch ein versichertes Unfallrisiko herbeigeführt wurde. Hier sind die Merkmale im Detail:

    Unfallversicherung und andere relevante Versicherungen

    Die Berufsunfähigkeitsversicherung

    Eine Unfallversicherung hilft Ihnen finanziell insbesondere über die erste schwere Zeit nach einem traumatischen Unfall. Im Gegensatz zu einer Berufsunfähigkeitsversicherung können auch Kinder, Rentnerinnen und Rentner, die ganze Familie oder eine bestimmte Personengruppe versichert werden.

    Wie bei der Berufsunfähigkeitsversicherung erhalten Sie bei Bedarf auf Wunsch auch bei Unfallversicherern eine Rente, die sogar bis zum Lebensende und nicht nur bis zum Rentenalter ausgezahlt wird.

    Eine Unfallversicherung kann eine Berufsunfähigkeitsversicherung allerdings nicht ersetzen, das bestätigt auch test.de. Berufsunfähigkeit wird nur zu 11 % durch Unfälle hervorgerufen, viel häufiger sind psychische Krankheiten (zum Beispiel Burnout) oder Skelettapparaterkrankungen, die von der Unfallversicherung nicht abgedeckt werden. Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist weitaus komplexer als die Unfallversicherung. Vor der Vertragsunterzeichnung sollte man sich genau informieren und einzelne Vertragsklauseln detailliert studieren.

    Jeder vierte Mensch in Deutschland ist anteilig oder vollständig berufsunfähig. In 11 % aller Fälle wurde die Berufsunfähigkeit durch einen Unfall herbeigeführt. Häufiger sind Burnout, Rückenprobleme oder Krebs – alles Fälle, in denen die Unfallversicherung nicht zuständig ist (Quelle Statista, Stand 2015). Sie kann deshalb nur als Ergänzung zur Berufsunfähigkeitsversicherung gesehen werden.

    Die Risikolebensversicherung

    Bei einer Unfallversicherung ist die Vereinbarung einer Todesfallsumme möglich, die zumindest die Beerdigungskosten deckt. Eine Möglichkeit, die Hinterbliebenen langfristig finanziell abzusichern, ist die Risikolebensversicherung. Sie eignet sich insbesondere auch für junge Familien mit Kindern und ohne großes Einkommen. Da nur im Todesfall Zahlungen erfolgen, sind sechsstellige Versicherungssummen bei zwanzigjähriger Laufzeit schon für unter 100 Euro pro Jahr erhältlich. Über das eigene Ableben denkt zwar niemand gerne nach, aber wenn man für andere verantwortlich ist, kommt man darum manchmal nicht herum. Eine Risikolebensversicherung kann die Sorge um die Lieben dabei zumindest mindern.

    Die private Haftpflichtversicherung

    Nicht immer ist man bei einem Unfall die oder der einzig Geschädigte. Verursacht man unabsichtlich bei Dritten Schäden, haftet man mit dem eigenen Vermögen, sofern man keine private Haftpflichtversicherung hat. Dieser Schutz ist pro Jahr ab weit unter 50 Euro erhältlich.

    Die Rechtsschutzversicherung

    Ist man mit den Leistungen der Unfallversicherung unzufrieden, ist es manchmal schwierig, potentielle Ansprüche durchzusetzen. Eine Rechtsschutzversicherung hilft Ihnen dabei und zahlt Anwaltskosten, Gerichtskosten und Gutachter – auch bei Streitigkeiten in anderen Lebensbereichen.

    FAQ zur Unfallversicherung

    Was leistet die private Unfallversicherung?

    Wer sollte eine Unfallversicherung abschließen?

    Wie teuer ist eine Unfallversicherung?

    Wie funktioniert der kostenlose, unverbindliche Vergleich bei Tarifcheck.de?

    Ist meine Familie bei der Unfallversicherung automatisch mitversichert?

    Wie setzen sich die Beiträge der Unfallversicherung zusammen?

    Was muss man beim Abschluss der Unfallversicherung beachten?

    Welche Zusatzbausteine gibt es?

    Was versteht man unter Progression?

    Was ist die Gliedertaxe?

    Wann lohnt sich ein Wechsel der Unfallversicherung?

    Wie sind die Kündigungsfristen der Unfallversicherung?

    Wann habe ich bei der Unfallversicherung ein Sonderkündigungsrecht?

    Wann leistet die Unfallversicherung?

    Wann ist die Unfallversicherung nicht zuständig?

    Gibt es bei der Unfallversicherung Warte- und Karrenzeiten?

    Gilt die Unfallversicherung auch im Ausland?

    Wie melde ich einen Unfall?

    Lohnt sich eine kapitalbildende Unfallversicherung?

    Kann ich die Beiträge für die private Unfallversicherung von der Steuer absetzen?

    Muss man Leistungen aus der Unfallversicherung versteuern?

    Muss ich der Unfallversicherung mitteilen, wenn sich meine Lebensumstände ändern?

    Ist die gesetzliche Unfallversicherung ein Ersatz für die private Unfallversicherung?

    Ist die gesetzliche Erwerbsminderungsrente ein Ersatz für die private Unfallversicherung?

    Welche anderen Versicherungen sind sinnvoll?

    Haben Sie Fragen?

    0800 – 700 400 24

    © 2001 – 2017 TARIFCHECK24 GmbH, Wentorf bei Hamburg. Es gelten unsere AGB. Alle Inhalte unterliegen unserem Copyright.

    Источники: http://www.comfortplan.de/unfallversicherung, http://www.financescout24.de/vorsorge/unfallversicherung.aspx, http://www.tarifcheck.de/unfallversicherung/

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