Versicherungsnehmer versicherte person

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Versicherte Personen oder Versicherungsnehmer? Wir machen es mal einfach!

Wusste Sie eigentlich, dass Sie sich das Leben in Sparten wie der betrieblichen Altersvorsorge oder Krankenversicherung über das Maklerverwaltungsprogramm von blau direkt stark erleichtern können?

Mit einem einfachen Klick können Sie Verträge mit einem anderen Kunden, als dem Versicherungsnehmer, verknüpfen.

Rufen Sie sich einen Vertrag eines Ihrer Kunden für zum Beispiel die Sparte „bAV“ auf. Im Bereich der Detaildaten des Vertrages finden Sie unter anderem die versicherte Person.

In der Vertragsmaske können Sie über das Schnellsuchefeld ( 1 ) nach einem im System schon angelegten Kunden suchen. Die möglichen Suchtreffer werden Ihnen schon bei der Eingabe unterhalb des Suchfelds angezeigt. Mit einem Klick auf den korrekten Suchtreffer stellen Sie die Verknüpfung mit der versicherten Person her ( 2 ).

Das Feld „Kunde“ dient hierbei als Suchfeld und ermöglicht es Ihnen Ihren kompletten Bestand nach der betreffenden versicherten Person zu durchsuchen. Das Suchfeld arbeitet hierbei mit einer so genannten „autocomplete“ Funktion, die Sie auch schon aus der Schnellsuche des Maklerportals kennen. Somit werden Ihnen mögliche Treffer schon bei Eingabe des Names angezeigt und helfen Ihnen den richtigen Datensatz schnell und einfach zu finden.

Haben Sie den korrekten Datensatz gefunden, speichern Sie diesen einfach und die Verknüpfung besteht. Natürlich können Sie eine versicherte Person auch ohne Verknüpfung erfassen.

Ich habe einen Vertrag verknüpft, aber welche Vorteile hat dies nun?

  • Im Vertrag haben Sie ab sofort den Vertragsdatensatz mit dem betreffenden Kundendatensatz der versicherten Person verknüpft und können mit einem Klick in diesen wechseln.
  • In der Vertragsübersicht des Kundendatensatzes der versicherten Person werden auch die verknüpften Verträge ( 3 ) angezeigt.
  • Der Kunde sieht in seinem Kundenlogin sowie im Vertragsspiegel ebenfalls verknüpfte Verträge. Die Verträge werden ihm als aktive Verträge angezeigt.

In der Vertragsübersicht finden Sie neben den erfassten Verträgen auch Verträge bei denen eine Verknüpfung als versicherte Person gesetzt wurde ( 3 ).

Grade in Sparten wie der betrieblichen Altersvorsorge oder Krankenversicherung bei denen der Arbeitgeber der Versicherungsnehmer ist, können Sie auf diese Weise einfach und korrekt Ihre Daten erfassen.

Haben Sie Fragen oder Anregungen hierzu? Meine Kollegen aus der Maklerbetreuung und ich stehen Ihnen natürlich gerne zur Verfügung.

Carsten Giese ist Maklerbetreuer bei blau direkt. Er kümmert sich um technischen Anfragen zur Benutzung der durch blau direkt an Maklerpartner ausgelieferte Software und viele andere Fragen rund um die Organisation.

2 Kommentare

Hallo Herr Giese, eine sehr positive Weiterentwicklung. Wie sieht es für Bestandsverträge aus? Werden die VPs hier automatisch aktualisiert oder ist das Aufgabe des Maklers?

Moin Herr Ohligschläger.

Bei Verträgen, die bei uns im Bestand sind, übernehmen wir natürlich die Verknüpfung bzw. die Aktualisierung. Bei Fremdverträgen ist dies wiederum die Aufgabe des Maklers.

Nicht immer endet mit dem Tod der Versicherungsvertrag – Was passiert im Erbfall?

Verstirbt ein naher Angehöriger, hinterlässt er regelmäßig in seinem Nachlass auch zahlreiche private Versicherungen. Manche privaten Versicherungsverträge enden automatisch ohne Kündigung. Andere müssen unter Einhaltung einer bestimmten Frist und Form gekündigt werden. Einige Verträge können von den Erben übernommen werden.

Wer seinen künftigen Erben Versicherungsangelegenheiten erleichtern will, erstellt eine vollständige Auflistung aller vorhandenen Versicherungen. Für Erben ist es empfehlenswert, sich im Erbfall umgehend an das jeweilige Versicherungsunternehmen zu wenden, um ein weiteres Vorgehen abzustimmen.

Was bei den nachstehenden privaten Versicherungssparten zu tun ist, wenn der Versicherungsnehmer stirbt und der Erbfall eingetreten ist, lesen Sie hier:

Bei einer Familienversicherung besteht für mitversicherte Familienangehörige Versicherungsschutz bis zur nächsten Beitragsfälligkeit. Bezahlt der Hinterbliebene die nächste fällige Prämie weiter, wird er Versicherungsnehmer.

Ein Privathaftpflichtvertrag für eine Einzelperson endet mit deren Tod. Einer gesonderten Kündigung durch die Erben bedarf es nicht. Gezahlte Beiträge werden anteilig erstattet. Dabei ist es wichtig, den Versicherer umgehend über das Ableben zu informieren. Die Rückzahlungssumme wird ab dem Tag der Meldung berechnet.

Der Versicherungsvertrag geht auf die Erben des Fahrzeuges über. Die Beiträge werden in diesem Fall an die persönlichen Voraussetzungen des Erben – wie Alter, Jahresfahrleistung – angepasst. Es besteht kein außerordentliches Kündigungsrecht.

Nach dem Tod des Versicherungsnehmers endet der Vertrag zum Zeitpunkt der Kenntniserlangung des Versicherers über die vollständige und dauerhafte Haushaltsauflösung, spätestens jedoch zwei Monate danach. Der bereits bezahlte Jahresbeitrag wird anteilig zurückgezahlt. Der Vertrag läuft aber dann weiter, wenn einer der Erben die Wohnung oder das Haus übernimmt. Er wird dann Versicherungsnehmer und tritt in den bisherigen Vertrag ein.

Die Versicherungspolice geht auf die Erben über. Es entsteht kein außerordentliches Kündigungsrecht. Die Erben können in der Regel mit Dreimonatsfrist zum Ablauf des Versicherungsjahres kündigen.

Der Versicherungsschutz besteht bis zum Ende der Beitragsperiode fort.

Voraussetzung: Die Prämie war am Todestag bezahlt und der Vertrag ist nicht aus sonstigen Gründen beendet. Das Fortbestehen des Vertrages bedeutet: Die Erben (oder sonstigen Personen) erhalten dann weiterhin Versicherungsschutz, wenn sie „in die Eigenschaft kennzeichnenden tatsächlichen und rechtlichen Verhältnisse des Erblassers eintreten und selbst in der betreffenden Eigenschaft tätig werden.“ Beispiel: Ein Erbe nimmt die bisher versicherte Eigenschaft des Verstorbenen als selbstständiger Unternehmer an und führt das Unternehmen fort.

Wird der Folgebeitrag bezahlt, bleibt der Versicherungsschutz erhalten. Damit wird derjenige Versicherungsnehmer, der den Beitrag gezahlt hat. Er kann innerhalb eines Jahres nach dem Todestag verlangen, dass der Versicherungsvertrag vom Todestag an beendet wird.

Der Unfalltod einer versicherten Person muss innerhalb von 48 Stunden beim Versicherer gemeldet werden. Die Versicherungssumme wird an den Bezugsberechtigten gezahlt. Ohne vereinbartes Bezugsrecht, fällt diese Summe an den Versicherungsnehmer.

Unabhängig von der Todesursache gilt: Ist der Verstorbene Versicherungsnehmer und versicherte Person, endet der Vertrag. War der Verstorbene nur die versicherte Person und nicht Versicherungsnehmer, kann diese den Vertrag übernehmen oder die ggf. im Vertrag benannte Person. Sind minderjährige Kinder versicherte Personen, läuft der Vertrag in der Regel bis zur Volljährigkeit der Kinder beitragsfrei weiter, wenn bestimmte Voraussetzungen vorliegen. Ihr gesetzlicher Vertreter übernimmt die Position als Versicherungsnehmer, wenn nichts anderes vereinbart ist

War der Verstorbene Versicherungsnehmer und zugleich versicherte Person, endet der Vertrag. Die Versicherungssumme wird an den Bezugsberechtigten gezahlt. Ist kein Bezugsrecht vereinbart, fällt diese Summe in den Nachlass und geht auf die Erben über.

Sind der Versicherungsnehmer sowie die versicherte Person unterschiedliche Personen und verstirbt die versicherte Person, erfolgt ebenfalls die Auszahlung an den Bezugsberechtigten. Ohne Vereinbarung eines Bezugsrechts fällt die Versicherungssumme an den Versicherungsnehmer.

Stirbt der Versicherungsnehmer, der nicht versicherte Person war, wird eine ggf. bei Vertragsabschluss bestimmte Person neuer Versicherungsnehmer. Wurde niemand benannt, fällt der Vertrag an die Erben des Versicherungsnehmers.

Die Meldung des Todesfalls muss unverzüglich erfolgen. Vorgelegt werden müssen dem Versicherer regelmäßig der Versicherungsschein im Original und insbesondere auch

  • eine amtliche Sterbeurkunde mit Angabe von Alter und Geburtsort
  • eine ausführliche ärztliche oder amtliche Bescheinigung über die Todesursache, aus der sich Beginn und Verlauf der Krankheit, die zum Tod geführt hat, ergeben.

Bei kapitalbildenden Lebensversicherungen kann der Versicherer zudem, je nach Bedingungswerk, auch ein Zeugnis über den Tag der Geburt der versicherten Person verlangen. Das gilt auch für Rentenversicherungspolicen, soweit sie Leistungen für den Todesfall vorsehen. Zum Teil muss ein solches Zeugnis vorgelegt werden.

Da der Versicherungsschein im Original verlangt wird, sollten Angehörige vor dem Versenden an den Lebensversicherer die Unterlagen fotokopieren. Empfehlenswert ist es, alle Unterlagen per Einschreiben-Rückschein an den Versicherer zu schicken.

Private Krankenversicherung und Pflegeversicherungen

Der Versicherungsvertrag endet mit dem Tod des Versicherungsnehmers. Die versicherten Personen haben jedoch das Recht – bei der privaten Pflegepflichtversicherung sogar die Pflicht – den Versicherungsvertrag unter Benennung eines neuen Versicherungsnehmers fortzuführen. Eine solche Erklärung müssen sie gegenüber dem Versicherer innerhalb von zwei Monaten nach dem Tod des Versicherungsnehmers abgeben.

Beim Tod einer versicherten Person endet insoweit der Versicherungsvertrag.

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CosmosDirekt

Schnell erklärt: Versicherungsnehmer, versicherte Person und Bezugsberechtigte (BILD)

Saarbrücken (ots) – Wussten Sie eigentlich, dass.

. der Versicherungsnehmer, die versicherte Person und der Bezugsberechtigte ein und dieselbe Person sein können?

Versicherungsdeutsch ist nicht immer einfach zu verstehen. Gerade bei Anträgen auf Personenversicherungen, wie Renten- oder Risiko-Lebensversicherungen, kommt man um einige Fachwörter nicht herum. CosmosDirekt erklärt, was hinter Begriffen wie Versicherungsnehmer und Bezugsberechtigter steckt:

Der Versicherungsnehmer schließt den Vertrag ab und ist damit der Inhaber der Versicherung. Er erhält den Versicherungsschein. Alle Rechte und Pflichten des Vertrags liegen bei ihm. So ist er zum Beispiel für die Beitragszahlung verantwortlich.

Der Versicherungsnehmer ist zur Beitragszahlung verpflichtet, muss aber nicht unbedingt selbst zahlen. Dies kann auch eine andere Person übernehmen. Sichert sich ein Auszubildender beispielsweise gegen Berufsunfähigkeit ab, können auch die Eltern seine Beiträge übernehmen.

Versicherungsschutz erhält immer die vertraglich vereinbarte versicherte Person. Diese kann gleichzeitig der Versicherungsnehmer sein. Aber auch Dritte können als versicherte Person eingesetzt werden, zum Beispiel wenn eine Mutter eine Unfallversicherung für ihre Kinder abschließt.

Das Bezugsrecht spielt bei Lebens und Unfallversicherungen eine Rolle. Wer bezugsberechtigt ist und im Versicherungsfall die vereinbarte Leistung erhält, entscheidet der Versicherungsnehmer. Natürlich kann auch er selbst bezugsberechtigt sein.

Meist legen Antragssteller die verschiedenen Rollen ganz automatisch fest. Beim Abschluss einer Risiko-Lebensversicherung gilt es jedoch, besonders aufmerksam zu sein, rät Silke Barth von CosmosDirekt: „Damit die Versicherungssumme im Todesfall nicht unter die Erbschaftssteuerpflicht fällt, sollten Paare ihren Risikoschutz über Kreuz abschließen.“ Wenn ein Mann beispielsweise seine Familie absichern möchte, sollte er die versicherte Person sein. Seine Frau ist dementsprechend die Versicherungsnehmerin, die Bezugsberechtigte und gleichzeitig auch die Beitragszahlerin.

Informationen rund um CosmosDirekt gibt es im Internet unter www.cosmosdirekt.de.

Telefon: 0681 966-7100

Telefax: 0681 966-6662

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Original-Content von: CosmosDirekt, übermittelt durch news aktuell

Источники: http://blog.blaudirekt.de/2015/01/versicherte-personen-oder-versicherungsnehmer-wir-machen-es-mal-einfach/, http://www.bdv-blog.de/versicherungen-verstehen/nicht-immer-endet-mit-dem-tod-der-versicherungsvertrag-was-passiert-im-erbfall-.html, http://www.presseportal.de/pm/63229/2313583

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