Versicherte person

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Versicherte Person

Eine Risikolebensversicherung (RLV) fungiert als Hinterbliebenenversicherung bzw. Todesfallschutz. In der Regel ist der Versicherte zugleich auch der Beitragszahler. Jeder kann für sich selbst und für eine weitere andere Person (verbundene RLV) eine Risikolebensversicherung abschließen. Es ist auch prinzipiell möglich aber nicht üblich, dass ein Dritter die Beitragszahlung übernimmt. Am wichtigsten ist, dass sowohl versicherte Person als auch bezugsberechtigte Personen klar im Versicherungsschein benannt werden.

Im Grunde kann der Versicherungsnehmer alle diese Faktoren ebenso frei bestimmen, wie die Höhe der Versicherungssumme und die Laufzeit. Wenn die versicherte Person während der Versicherungslaufzeit verstirbt, erhalten die Bezugsberechtigten die vertraglich vereinbarten Leistungen. In der Regel gibt es bei der RLV keine Wartezeit und keine Mindesteinzahlung. Die versicherte Person muss jedoch stets eine Gesundheitsprüfung machen. Mit einer verbundenen RLV können sich am besten Ehe-, Lebens- und Geschäftspartner gegenseitig absichern.

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Versicherte Person

Versicherungsverträge können in unterschiedlicher Form den Versicherungsnehmer selbst oder aber dritte Personen einbeziehen und begünstigen. Der Versicherungsnehmer als Vertragsherr kann in seinem Namen für einen anderen einen Versicherungsvertrag abschließen. Die Versicherte Person ist dabei diejenige Person, auf deren Personal- oder Sachrisiko sich der vereinbarte Versicherungsschutz erstreckt, § 150 VVG Deutschland.

Im ersten Fall ist der Versicherungsnehmer gleichzeitig versicherte Person und regelmäßig auch Beitragszahler. Im zweiten Fall liegt ein Vertrag zugunsten Dritter vor. Der Versicherungsnehmer ist ungleich der Versicherten Person, zahlt gleichwohl aber die Beiträge (Vertrag für fremde Rechnung).

Inhaltsverzeichnis

Lebensversicherung

Bei einer Lebensversicherung bedarf es dazu der Zustimmung der Versicherten Person, § 159 Abs. 2 VVG Deutschland a. F.. Anders als in der Schadens- und Unfallversicherung hat der Versicherte bei Auseinanderfall von Versicherungsnehmer und Versichertem keine Rechte und Ansprüche aus dem Versicherungsvertrag (§§ 75 ff., § 179 Abs. 2 VVG). [1] Die versicherte Person muss allerdings nach § 159 Abs. 2 VVG in den Vertrag einwilligen bzw. kann nachträglich genehmigen ( § 184 BGB). Bis zur Genehmigung ist der Vertrag schwebend unwirksam. [2] In Literatur und Rechtsprechung wurde in der Vergangenheit ein ohne die Zustimmung des Versicherten geschlossener Vertrag als nichtig angesehen. [3]

Bis zur Annahmebestätigung durch den Versicherer kann die Vereinbarung durch die versicherte Person widerrufen werden. Ein späterer Widerruf ist nicht möglich.

Hauptanwendungsfelder

  • In der Lebens-, Kranken-, und Unfallversicherung kann die Versicherung auch auf eine andere Person abgeschlossen werden,
  • Eine Hausrats- oder Haftpflichtversicherung kann den Schutz auch auf fremdes Eigentum erweitern,
  • Eine Kfz-Haftpflichtversicherung bezieht auch den berechtigten Fahrer in den Versicherungsschutz mit ein.

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. ↑Volker Kurzendörfer: Einführung in die Lebensversicherung
  2. ↑ Römer/Lengheid (München 1997), Rnr. 3 zu § 159 VVG
  3. ↑ Prölss/Martin, 25. Aufl., Rnr. 3

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Schnell erklärt: Versicherungsnehmer, versicherte Person und Bezugsberechtigte (BILD)

Saarbrücken (ots) – Wussten Sie eigentlich, dass.

. der Versicherungsnehmer, die versicherte Person und der Bezugsberechtigte ein und dieselbe Person sein können?

Versicherungsdeutsch ist nicht immer einfach zu verstehen. Gerade bei Anträgen auf Personenversicherungen, wie Renten- oder Risiko-Lebensversicherungen, kommt man um einige Fachwörter nicht herum. CosmosDirekt erklärt, was hinter Begriffen wie Versicherungsnehmer und Bezugsberechtigter steckt:

Der Versicherungsnehmer schließt den Vertrag ab und ist damit der Inhaber der Versicherung. Er erhält den Versicherungsschein. Alle Rechte und Pflichten des Vertrags liegen bei ihm. So ist er zum Beispiel für die Beitragszahlung verantwortlich.

Der Versicherungsnehmer ist zur Beitragszahlung verpflichtet, muss aber nicht unbedingt selbst zahlen. Dies kann auch eine andere Person übernehmen. Sichert sich ein Auszubildender beispielsweise gegen Berufsunfähigkeit ab, können auch die Eltern seine Beiträge übernehmen.

Versicherungsschutz erhält immer die vertraglich vereinbarte versicherte Person. Diese kann gleichzeitig der Versicherungsnehmer sein. Aber auch Dritte können als versicherte Person eingesetzt werden, zum Beispiel wenn eine Mutter eine Unfallversicherung für ihre Kinder abschließt.

Das Bezugsrecht spielt bei Lebens und Unfallversicherungen eine Rolle. Wer bezugsberechtigt ist und im Versicherungsfall die vereinbarte Leistung erhält, entscheidet der Versicherungsnehmer. Natürlich kann auch er selbst bezugsberechtigt sein.

Meist legen Antragssteller die verschiedenen Rollen ganz automatisch fest. Beim Abschluss einer Risiko-Lebensversicherung gilt es jedoch, besonders aufmerksam zu sein, rät Silke Barth von CosmosDirekt: „Damit die Versicherungssumme im Todesfall nicht unter die Erbschaftssteuerpflicht fällt, sollten Paare ihren Risikoschutz über Kreuz abschließen.“ Wenn ein Mann beispielsweise seine Familie absichern möchte, sollte er die versicherte Person sein. Seine Frau ist dementsprechend die Versicherungsnehmerin, die Bezugsberechtigte und gleichzeitig auch die Beitragszahlerin.

Informationen rund um CosmosDirekt gibt es im Internet unter www.cosmosdirekt.de.

Telefon: 0681 966-7100

Telefax: 0681 966-6662

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Original-Content von: CosmosDirekt, übermittelt durch news aktuell

Источники: http://www.check24.de/risikolebensversicherung/lexikon/versicherte-person/, http://deacademic.com/dic.nsf/dewiki/1458243, http://www.presseportal.de/pm/63229/2313583

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