Vergleich haftpflichtversicherung

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Haftpflichtversicherung

Im Schadensfall richtig abgesichert

  • Zuletzt aktualisiert: 12. Januar 2017
  • Von: Eric Brandmayer

Das Wichtigste in Kürze

  • Haftpflichtversicherungen sichern Sie ab, wenn durch Ihr Handeln eine Person oder Sache Schaden nimmt.
  • Es gibt verschiedene Arten von Haftpflichtversicherungen. Die meisten Menschen brauchen eine Privathaftpflicht – sowie eine Kfz-Haftpflichtversicherung.
  • Halter von Hunden oder Pferden benötigen auch eine Tierhalterhaftpflicht.
  • Häuslebauern empfehlen wir, eine Bauherrenhaftpflicht abzuschließen.

Unser Tipp: Bleiben Sie zum Thema Haftpflichtversicherung immer auf dem Laufenden – mit unserem kostenlosen Newsletter!

Ein Schaden ist schnell passiert: Sie werfen beim Arzt eine teure Blumenvase um. Oder Sie nehmen mit Ihrem Wagen einem anderen Auto die Vorfahrt. Sie müssen nicht mal selbst etwas kaputt machen. Auch wenn Ihr Kind oder nur Ihr Hund einen Schaden verursacht, haften Sie dafür.

Manche Schäden können Sie ohne Weiteres selbst zahlen; schmerzhaft und teuer aber wird es meist, wenn eine Person zu Schaden kommt, etwa bei einem Autounfall. Da können schnell Summen in Millionenhöhe zusammenkommen – ohne geeignete Haftpflicht sind Sie dann ruiniert.

Mit einer Haftpflichtversicherung lassen sich Personen-, Sach- und Vermögensschäden absichern:

Personenschäden Bricht sich jemand durch Ihr Handeln etwa einen Arm, zahlt die Versicherung ein Schmerzensgeld.

Sachschäden Dazu zählen alle Gegenstände, die kaputt gehen, zum Beispiel eine Vase, ein Laptop oder ein Fernseher.

Vermögensschäden Kann eine geschädigte Person wegen eines Unfalls nicht arbeiten und verdient deswegen weniger Geld als sonst, zahlt die Versicherung eine Entschädigung. Vor allem für Selbständige ist das wichtig.

Privathaftpflicht – Der Klassiker

Wenn es eine Versicherung gibt, die wirklich alle brauchen, dann ist es die Privathaftpflichtversicherung. Sie zahlt, falls Sie einen Schaden verursachen. Das kann ein relativ kleiner Schaden sein, etwa wenn Sie einen Flachbildfernseher bei Freunden umstoßen, oder ein sehr großer, wenn Menschen durch Ihre Unachtsamkeit Schaden nehmen. Weil die Haftpflicht in vielen Fällen zahlt, ist sie so wichtig, um privat gut abgesichert zu sein.

Für Ihre Familie brauchen Sie nur einen Vertrag, das gilt auch für unverheiratete Paare, die zusammenleben. Wichtig ist, den Partner immer in die Versicherung aufzunehmen. In solchen Verträgen sind auch eigene Kinder mitversichert. Selbst gute Haftpflichtversicherungen kosten nicht viel Geld.

Mehr dazu im Ratgeber Privathaftpflicht

Julia Rieder

Expertin für Versicherungen

Keine Kür, sondern Pflicht

  • Haftpflichtschäden an Personen können Sie ruinieren.
  • Sparen Sie nicht an den Leistungen.
  • Neue Policen haben oft bessere Leistungen. Wechseln Sie.

Von uns empfohlene Tarife:

  • attraktiver Preis für Alle: die Haftpflichtkasse Tarif Einfach Komplett
  • deckt am meisten Risiken ab: Interrisk Tarif XXL über Mr-Money
  • Preistipp für Singles ohne Vorschäden: die Bayerische Tarif Prestige

Kfz-Haftpflicht – Für Autofahrer vorgeschrieben

Wer ein Fahrzeug hat, braucht eine Autohaftpflichtversicherung – sie ist gesetzlich vorgeschrieben für alle Autobesitzer in Deutschland. Die Versicherung kommt für Schäden auf, die Sie anderen Menschen und deren Fahrzeugen zugefügt haben.

Die gesetzlichen Mindestdeckungssummen in der Kfz-Haftpflicht sind für Personenschäden mit 7,5 Millionen Euro, für Sachschäden mit 1,12 Millionen und für Vermögensschäden mit 50.000 Euro relativ niedrig. Bei guten Verträgen ist eine deutlich höhere Deckungssumme von insgesamt 100 Millionen Euro mittlerweile Standard. Mit einer Mallorca-Police ist Ihr Wagen auch im europäischen Ausland versichert.

Für Schäden am eigenen Auto müssen Sie Ihre Haftpflicht um eine Teil- oder Vollkaskoversicherung erweitern.

Mehr zur Kfz-Versicherung in unserem Ratgeber

Annika Krempel

Expertin für Versicherungen

Mindestens zwei Internetportale nutzen

  • Vollkasko kann billiger als Teilkasko sein.
  • Versichern Sie grobe Fahrlässigkeit und Mallorca-Police.
  • Werkstattbindung ist sinnvoll und spart Geld.

Empfohlene Vergleichsportale und Anbieter:

  • Check24
  • Verivox
  • autoversicherung.de
  • Hannoversche Direkt
  • Huk24

Hundehalterhaftpflicht – Auch für den Dackel haften Sie

Wer einen Hund besitzt, muss auch für die Schäden aufkommen, die dieser verursacht. Das geht von einem verkratzten Parkett bis zu einem Biss. Den Schaden bezahlt die Hundehaftpflichtversicherung, die je nach Rasse etwa 40 bis 50 Euro kostet. Kampfhundbesitzer zahlen ungefähr das Doppelte.

Kampfhunde müssen überall in Deutschland versichert sein, einzige Ausnahme ist Mecklenburg-Vorpommern. Eine Versicherungspflicht für alle Hunde gibt es in Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachen, Thüringen, Sachsen-Anhalt und Berlin.

Wer ein Pferd besitzt, sollte sich über eine Pferdehaftpflichtversicherung Gedanken machen.

Bauherrenhaftpflicht – Haftung auf der eigenen Baustelle

Für Schäden, die beim Hausbau auf der Baustelle entstehen, sind Sie als Bauherr verantwortlich – auch wenn Sie einen Architekten beauftragt haben. In manchen Privathaftpflichtversicherungen ist eine Bauherrenhaftpflicht schon eingeschlossen, allerdings oft mit zu geringen Summen.

Die Versicherung sollten Sie vor Baubeginn abschließen, der Beitrag richtet sich nach der Bau- und Deckungssumme. Bauen Sie selbst, kostet die Versicherung mehr – erfahrungsgemäß passieren mehr Unfälle, wenn Bauherren selbst Hand anlegen.

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Artikel verfasst von

Redakteur bei Finanztip (bis Januar 2017)

Eric Brandmayer hat bei Finanztip volontiert. Er kümmerte sich als Redakteur im Versicherungsteam vor allem um die Themen Hausrat und Haftpflicht. Während seines Bachelors in Journalismus und Public Relations arbeitete er als Werksstudent beim Deutschen Olympischen Sportbund in der Pressestelle. Praktische Erfahrungen sammelte er zuvor in verschiedenen Redaktionen, in der Versicherungsbranche sowie als Autor.

Private Haftpflichtversicherung

Bei der privaten Haftpflicht zählt die Leistung

  • Zuletzt aktualisiert: 28. September 2017
  • Von: Eric Brandmayer

Das Wichtigste in Kürze

  • Jeder sollte eine private Haftpflichtversicherung haben.
  • Die Versicherung zahlt, falls Sie jemandem fahrlässig einen Schaden zugefügt haben.
  • Ist im Vertrag eine Ausfalldeckung integriert, zahlt Ihre Versicherung auch, wenn Ihnen jemand anderes Schaden zufügt, den aber nicht bezahlen kann.
  • Achten Sie auf eine hohe Deckungssumme. Mit 50 Millionen Euro sind Sie sehr gut abgesichert, mindestens 20 Millionen Euro sollten es auf jeden Fall sein.
  • Privathaftpflichtversicherungen sind preiswert. Sparen Sie daher nicht am Leistungsumfang.

So gehen Sie vor

  • Die besten Haftpflichtversicherungen sind der Tarif Einfach Komplett der Versicherung die Haftpflichtkasse und die Interrisk Tarif XXL. Beide bieten rundum den besten Schutz sowohl für Familien als auch für Singles.
  • Dabei ist die Haftpflichtkasse deutlich günstiger, vor allem, wenn Sie noch keine Haftpflichtversicherung abgeschlossen haben. Sie ist deshalb unsere Hauptempfehlung.
  • Für Singles, die in den letzten fünf Jahren keinen Schaden gemeldet haben, kommt auch der Tarif Prestige von der Versicherung die Bayerische in Betracht. Das Angebot ist günstig und ähnlich gut wie das der beiden anderen Anbieter.

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Wenn Sie Informationen zur Privathaftpflicht brauchen, sind Sie hier genau richtig. Aber auch zu anderen Arten von Haftpflichtversicherungen haben wir umfassende Ratgeber erstellt: Klicken Sie jeweils auf das Wort, wenn Sie Informationen zur Kfz-Haftpflicht, zur Hundehaftpflicht, zur Pferdehaftpflicht, oder Bauherrenhaftpflicht lesen möchten.

Es ist so schnell passiert: Ihr Kind spielt im Garten Fußball und kickt das Leder aus Versehen in die Scheibe des Nachbarn. Oder Sie selbst rennen bei Rot über die Straße, um den Bus noch zu erreichen. Ein Auto muss bremsen und verursacht einen Auffahrunfall.

In solchen Fällen haften Sie für den entstandenen Schaden – und zwar bis zu Ihrer persönlichen Pfändungsgrenze. Da kein Mensch Unfälle voraussehen kann, sollte jeder eine Privathaftpflichtversicherung haben, die die entstandenen Kosten übernimmt. Allerdings verfügen laut Angaben des Versicherungsverbandss GDV nur 85 Prozent aller Haushalte in Deutschland über eine entsprechende Police.

Vertrag aktuell halten

In den vergangenen Jahren haben sich die Tarife stark verbessert: Anbieter haben ihre Versicherungssummen erhöht und neue Leistungen aufgenommen. So zahlen viele Versicherungen anders als noch vor wenigen Jahren für Schäden, die durch Computerviren oder von kleinen Kindern verursacht wurden. Falls Ihr Vertrag schon mehrere Jahre alt ist, lohnt es sich deshalb oft, in einen Tarif zu wechseln, der auf dem neuesten Stand ist. Neue Policen sind manchmal sogar billiger als alte.

Was versichert die private Haftpflicht?

Eine Privathaftpflicht versichert Personen-, Sach- und Vermögensschäden. 99 Prozent aller Sachschäden – wie eine zerbrochene Scheibe – kosten weniger als 5.000 Euro. Richtig teuer kann es dagegen werden, wenn Menschen verletzt werden.

Beispiel: Ein Radfahrer stürzt ihretwegen und muss ins Krankenhaus sowie mehrere Wochen in die Reha. Dann zahlen Sie nicht nur Schmerzensgeld und die Behandlung, sondern auch den Verdienstausfall des Radlers. Stirbt jemand, können die Forderungen der Hinterbliebenen in die Millionen gehen.

Ein Vermögensschaden kann entstehen, wenn Sie fahrlässig handeln und dadurch einer Person oder einem Unternehmen Gewinne entgehen.

Die private Haftpflicht zahlt nicht für

  • Verletzungen am eigenen Körper, die Sie sich (versehentlich) selbst zugefügt haben,
  • vorsätzlich verursachte Schäden,
  • Schäden aus strafbaren Vergehen,
  • Geldstrafen und Schäden durch Vertragspflichtverletzungen,
  • Schäden, die die Kfz-Haftpflichtversicherung abdeckt,
  • Schäden, die Sie auf der Arbeit verursachen.

Unser Tipp: Bleiben Sie zum Thema Haftpflichtversicherung immer auf dem Laufenden – mit unserem kostenlosen Newsletter!

Nicht an der Versicherungssumme sparen

Die oberste Regel bei der Privathaftpflichtversicherung ist: Setzen Sie die Versicherungssumme hoch an. Eine höhere Deckungssumme kostet nur wenig mehr und zahlt sich besonders bei teuren Personenschäden aus. Mit idealerweise 50 Millionen Euro sind Sie sehr gut abgesichert. Mindestens 20 Millionen Euro sollten es aber auf jeden Fall sein.

Jahresbeiträge hervorragender Tarife

150 € Selbstbeteiligung (SB), 125 € SB bei der Haftpflichtkasse, 50 Mio. € Deckungssumme; Preise gerundet. Quelle: die Haftpflichtkasse, Interrisk, die Bayerische. (Stand: 11. November 2016)

Selbstbeteiligung vereinbaren

Mit einer Selbstbeteiligung können Sie den Beitrag senken. Sinnvoll sind etwa 150 Euro im Jahr. Eine höhere Selbstbeteiligung brachte in unserem Vergleich keinen Preisvorteil. Auch ohne Selbstbehalt im Vertrag sollten Sie kleinere Schäden nicht der Versicherung melden. Denn nachdem ein Schaden beglichen wurde, haben Versicherungen ein Sonderkündigungsrecht. Oftmals haben Verbraucher nach einem Rauswurf Probleme, eine neue Police zu finden.

Ausfalldeckung ist Pflicht

Genauso wichtig wie eine hohe Versicherungssumme ist die Ausfalldeckung. Sie funktioniert wie eine umgekehrte Haftpflichtpolice: Sie haben einen Schaden erlitten, für den der Verursacher nicht aufkommen kann – dann übernimmt Ihre eigene Versicherung die Kosten, einige Versicherer aber erst für Schäden ab 2.500 Euro. Achten Sie bei Ihrem Vertrag auf diese Klausel. Da 15 Prozent aller Haushalte in Deutschland nicht haftpflichtversichert sind, besteht das Risiko durchaus.

Familien brauchen nur einen Vertrag

Falls Sie verheiratet sind oder mit Ihrem Partner in einer eheähnlichen Gemeinschaft leben, reicht eine Haftpflichtpolice pro Haushalt. Kinder sind bis zum Ende ihrer ersten Berufsausbildung immer über die Eltern in der Familienpolice mitversichert. Für kleine Kinder unter sieben Jahren gelten Sonderregelungen, weil die Knirpse laut Gesetz schuldunfähig sind. Macht Ihr Kind aber bei Freunden etwas kaputt, wollen Sie diese aber wahrscheinlich dennoch entschädigen. Schauen Sie deshalb im Vertrag nach, inwiefern Ihre Jüngsten geschützt sind.

Unverheiratete Paare, die eine Familienpolice abschließen, sollten allerdings beachten, dass Schadenersatzansprüche gegen mitversicherte oder im Haushalt lebende Angehörige oft ausgeschlossen sind. Das kann vor allem bei Personenschäden zum Problem werden, etwa falls ein Partner den anderen versehentlich anfährt und verletzt. Denn dann fordert die Krankenkasse des Geschädigten vom Unfallverursacher die entstandenen Behandlungskosten zurück – und das kann bei schweren Verletzungen schnell teuer werden. Achten Sie deshalb darauf, dass Ihre Versicherung Regressansprüche von Sozialversicherungsträgern explizit mitabdeckt, ebenso wie gegenseitige Ansprüche der Versicherten untereinander, falls Personen zu Schaden kommen. Unsere drei Empfehlungen tun das.

Weitere Tipps rund um die Privathaftpflichtversicherung

Gute Tarife heben sich vom Durchschnitt mit kleinen Details ab. Halten Sie daher nach Klauseln Ausschau, die Ihnen wichtig sind. Aber selbst die besten Verträge decken nicht jeden Schaden ab.

Gefälligkeitsschäden Ihr Haftpflichttarif sollte auf jeden Fall Gefälligkeitsschäden abdecken. Dann zahlt die Versicherung auch, falls Sie zum Beispiel einem Freund beim Umzug helfen und dabei versehentlich seinen teuren Fernseher kaputt machen. Viele Tarife versichern Gefälligkeitsschäden, aber nicht alle.

Zusatzschutz für Geliehenes Wird Ihnen ein geliehenes Fahrrad geklaut, verweigern die meisten Haftpflichtversicherungen im Standardtarif die Zahlung. Falls Sie sich öfter etwas von anderen Leuten borgen, könnte ein Zusatzschutz also sinnvoll sein.

Schlüsselverlust Diese Klausel ist kein Muss, aber sie spart eine Menge Geld, falls Sie einmal den Schlüssel zu Ihrer Mietwohnung oder zum Büro verlieren. Denn oft muss anschließend die gesamte Schließanlage im Haus ausgetauscht werden. Die Schlüsselversicherung übernimmt in so einem Fall die Kosten.

Kinder Kinder sind in der Privathaftpflicht mitversichert, bis sie eine Ausbildung oder Studium abgeschlossen haben. Bis zum Alter von sieben Jahren sind sie nicht schuldfähig. Eltern müssen daher nicht für entstandene Schäden haften.

Paare Ziehen Sie mit Ihrem Partner zusammen, brauchen Sie nur eine Haftpflichtversicherung.

So finden Sie den besten Tarif

Privathaftpflichtversicherungen sind preiswert. Insofern zählt vor allem die Leistung der Versicherung, dennoch sollte der Preis nicht komplett außer Acht gelassen werden. Wir haben die Sieger verschiedener Tests von privaten Haftpflichtversicherungen untersucht und empfehlen uneingeschränkt die Haftpflichtkasse mit dem Tarif Einfach Komplett. Er bietet eine sehr gute Leistung für kleines Geld. Sowohl Familien als auch Singles zahlen 70 Euro im Jahr.

die Haftpflichtkasse Einfach Komplett

attraktiver Preis für Familien und Singles

  • sehr guter Tarif in unserer Untersuchung
  • Best-Leistungs-Garantie vorhanden
  • 50 Millionen Euro Versicherungssumme
  • 70 € im Jahr für Familien und Singles (125 € Selbstbehalt)

Das Besondere an der Haftpflichtkasse: Sie passt mit ihrer Best-Leistungs-Garantie Leistungen dem Markt an. Sollten Sie einen Schaden haben, den die Haftpflichtkasse nicht explizit einschließt, können Sie nachschauen, ob es eine andere Versicherung tut. Gibt es eine solche Versicherung, dann reguliert auch die Haftpflichtkasse den Schaden so, wie die Konkurrenz es tun würde. Diese Garantie schließt nur wenige Fälle aus.

Teure Alternative

Zur Haftpflichtkasse gibt es mit dem Tarif XXL der Interrisk eine Alternative. In unserem Test schnitt die Interrisk sogar einen Tick besser ab, allerdings hat sie keine Best-Leistungs-Garantie und ist im Vergleich zur Haftpflichtkasse deutlich teurer. Familien zahlen knapp 130 Euro und damit fast 50 Euro mehr als bei der Haftpflichtkasse. Der Preis reduziert sich allerdings, wenn man in den letzten fünf Jahren eine Versicherung ohne Schaden hatte. Singles zahlen 96 Euro ohne den Rabatt.

Interrisk XXL über Mr-Money

  • kein Tarif deckt mehr Leistungen ab
  • 50 Millionen Euro Versicherungssumme
  • Rabatt bei schadenfreier Vorversicherung in den letzten 5 Jahren
  • Familien zahlen 129 €, Singles 96 € (mit 150 € Selbstbehalt)
  • unkompliziert über Mr-Money abschließen

Für Singles besonders günstig

Alleinstehende kommen mit dem Tarif Prestige der Bayerischen besonders günstig weg. Er kostet für Singles mit 150 Euro Selbstbeteiligung rund 58 Euro im Jahr, sofern sie in den vergangenen fünf Jahren keinen Schaden gemeldet haben. Damit ist die Bayerische ein Preistipp für Singles. Zum Zeitpunkt unseres Tests im Herbst 2016 bot der Tarif nur 20 Millionen Euro Versicherungssumme. Inzwischen hat die Bayerische die Deckungssumme auf 50 Millionen Euro erhöht.

die Bayerische Tarif Prestige

  • sehr guter Tarif in unserer Untersuchung
  • Best-Leistungs-Garantie mitversichert
  • 50 Millionen Euro Versicherungssumme
  • Preistipp für schadenfreie Singles mit 58 € im Jahr (150 € Selbstbehalt)

Unser Tipp: Bleiben Sie zum Thema Haftpflichtversicherung immer auf dem Laufenden – mit unserem kostenlosen Newsletter!

Weitere wichtige Haftpflichtversicherungen

Mietsachschäden Mieter sollten Mietsachschäden extra versichern. In der normalen Haftpflicht sind nämlich Glasschäden und Schäden an Einbauten nicht eingeschlossen. Mit einer Zusatzpolice zahlt die Versicherung auch, wenn beispielsweise das Cerankochfeld in der Einbauküche zu Bruch geht.

Tierhalterhaftpflicht In sechs Bundesländern ist eine spezielle Tierhalterhaftpflicht für Hunde Pflicht. Erkundigen Sie sich, was für Ihre Region gilt. Für Pferdehalter empfehlen wir den Abschluss einer Pferdehaftpflichtversicherung.

Abgesichert auf dem Bau Als Bauherr sind Sie für das verantwortlich, was auf der Baustelle passiert. Die Bauherrenhaftpflichtversicherung springt ein, falls es zu Personen- oder Sachschäden auf dem Bau kommt. Die Bauleistungsversicherung schützt Sie bei Schäden durch Sturm oder Vandalismus am Rohbau. Brennt das Haus während der Bauphase ab, bezahlt eine Feuerrohbauversicherung den entstandenen Schaden.

Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung Sofern Sie ein Mietshaus besitzen, brauchen Sie unbedingt eine Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung. Diese springt ein, wenn Sie Ihre sogenannten Verkehrssicherungspflichten verletzt haben. Rutscht beispielsweise ein Fußgänger im Winter auf dem vereisten Gehweg aus und bricht sich ein Bein, weil Sie nicht gestreut haben, zahlt die Grundbesitzerhaftpflicht Schadensersatz. Gehört Ihnen dagegen ein Einfamilienhaus, in dem Sie selbst wohnen, reicht in solchen Fällen die normale Privathaftpflicht.

So haben wir getestet

Test Privathaftpflicht 2016

Finanztip hat im September und Oktober 2016 die besten Tarife herausgesucht aus sechs aktuellen Tests und Bewertungen privater Haftpflichtversicherungen. Pro Test haben wir die drei bestbewerteten Tarife einbezogen. So haben wir 14 Tarife mit einem hervorragenden Leistungsangebot identifiziert. Diese haben wir eigenen Testkriterien unterzogen: Einerseits haben wir für Kunden wichtige Leistungen überprüft, bei denen sich die Versicherer unterschieden. Andererseits haben wir beispielhafte Leistungsmerkmale herausgesucht, die ein existenzbedrohendes Risiko abdecken und an denen sich unter den besonders guten Tarifen die besten herausdestillieren lassen. Schließlich haben wir überprüft, ob der Tarif eine Best-Leistungs-Garantie enthält und welche Merkmale sie zum jetzigen Zeitpunkt abdecken würde. In der Wertung haben wir sie etwas schwächer gewichtet (67 Prozent) als wenn eine Versicherung sie bereits explizit in ihren Vertragsbedingungen einschließt.

Deckte ein Tarif ein getestetes Merkmal voll ab, so erhielt er zwei Punkte. Bei einer teilweisen Abdeckung gab es einen Punkt, bei einer Abdeckung ausschließlich über eine Best-Leistungs-Garantie 0,67 beziehungsweise 1,34 Punkte. Anschließend ermittelten wir die Preise der besten Tarife mit bis zu 150 Euro Selbstbeteiligung für die jeweils höchste abschließbare Deckungssumme sowohl für Singles ohne Kinder als auch für Familien mit Kindern.

Zum Zeitpunkt unseres Tests bot die Bayerische eine maximale Deckungssumme von 20 Millionen Euro an. Inzwischen hat sie die Versicherungssumme im Tarif Prestige auf 50 Millionen Euro erhöht. Diese Änderung werden wir in unserem nächsten Test berücksichtigen.

Ergebnisse unseres Haftpflichttestes für Familien

Quelle: eigene Recherche (Stand: 11. November 2016)

Ergebnisse unseres Haftpflichttestes für Singles

Quelle: eigene Recherche (Stand: 11.November 2016)

Weitere Details zu den Testkriterien lesen Sie in unserem Testartikel Privathaftpflichtversicherung.

Empfehlungen aus dem Ratgeber

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Redakteur bei Finanztip (bis Januar 2017)

Eric Brandmayer hat bei Finanztip volontiert. Er kümmerte sich als Redakteur im Versicherungsteam vor allem um die Themen Hausrat und Haftpflicht. Während seines Bachelors in Journalismus und Public Relations arbeitete er als Werksstudent beim Deutschen Olympischen Sportbund in der Pressestelle. Praktische Erfahrungen sammelte er zuvor in verschiedenen Redaktionen, in der Versicherungsbranche sowie als Autor.

Finanztip-Expertin für Versicherungen

Julia Rieder ist Expertin für Versicherungen und derzeit kommisarisch für das Thema Reise verantwortlich. Während ihres Volontariats bei Finanztip sammelte sie Hörfunk-Erfahrung beim Inforadio. Vorher war sie in den Redaktionen von Frontal 21, der Berliner Zeitung und dem Online-Magazin politik-digital tätig. Ihr Studium der Politikwissenschaft hat Julia Rieder an der Freien Universität Berlin mit einem Master abgeschlossen.

Haft­pflicht­versicherung: Verträge jetzt noch besser – oft lohnt ein Wechsel

Alle Testergebnisse
  1. Startseite Test
  2. So haben wir getestet
  3. „Sehr gut“ und „gut“ nur mit Finanztest-Grund­schutz
  4. Test Privathaftpflichtversicherung
  5. Glossar zur Haftpflichtversicherung
  6. Tabelle: Sehr gut und preis­wert
  7. Best­leistungs­garantie und Update-Auto­matik
  8. Unser Rat
  9. Artikel als PDF (10 Seiten)

Der auf dem Herd vergessene Topf, der am Zebra­streifen über­sehene Fußgänger, der aus der Hand gerutschte Blumentopf: Kleine Fehler haben zuweilen ruinöse finanzielle Folgen. Schutz bietet die Privathaft­pflicht­versicherung. Wer bereits eine hat, sollte sie prüfen. Neue Policen sind oft viel besser als alte. Sehr guten Schutz gibt es schon für 50 Euro. Er kann allerdings auch mehr als das Dreifache kosten. Erfreuliche 90 von 218 Privathaft­pflicht­versicherungen im Test erhalten die Bestnote.*

Schutz vor dem Ruin

Die Privathaft­pflicht­versicherung springt ein, wenn der Versicherte Schadens­ersatz zahlen muss. Der Schutz ist unerläss­lich. Schon kleine Fehler, wie sie jedem mal passieren können, führen sonst in den Ruin, wenn sich jemand dadurch schwer verletzt und bleibende Schäden davon­trägt. Zum Glück sind solche Fehler selten. Privathaft­pflicht­versicherungen sind daher günstig. Die Finanztest-Maßstäbe für sehr guten Schutz sind streng – dennoch gibt es für 90 Tarife die Bestnote, weitere 89 sind immerhin noch gut, nur 12 Tarife sind ausreichend oder mangelhaft.*

Mit den Jahren immer besser

Der Schutz ist mit den Jahren immer besser geworden. Wer seine Privathaft­pflicht vor fünf oder mehr Jahren abge­schlossen hat, kann heute in der Regel erheblich besseren Schutz bekommen und sollte daher seine Police zumindest einmal gründlich auf den Prüf­stand stellen. Seinen Versicherungs­schutz prüfen sollte erst recht, wer eine Familie gegründet hat, öfter fremde Kinder oder Tiere beaufsichtigt oder eine Ferien­wohnung im Ausland gekauft hat. Finanztest hat beim Privathaft­pflicht-Vergleich für alle Fälle passende Policen gefunden und nennt die besten Angebote.

Die beste Haft­pflicht­versicherung für den eigenen Bedarf

Test­ergeb­nisse für 218 Privathaft­pflicht­versicherungen. Unser aktueller Test zeigt, welche Policen besonders viele Extra­leistungen bieten. In unserer inter­aktiven Tabelle können Sie nach den für Sie wichtigen Kriterien filtern, etwa ob der Versicherer auch bei Schäden durch delikt­unfähige Kinder oder Gefäl­ligkeits­hand­lungen von Freunden leistet. Egal ob Sie Immobilien­besitzer sind oder Mieter oder in Ihrer Frei­zeit mit Motorboot, Surf­brett oder Drohne unterwegs sind: Unsere Tabelle zeigt Ihnen auf einen Klick, ob Ihr besonderes Risiko versichert ist.

Finden Sie Ihren ganz individuellen Testsieger. Für zehn Euro ermittelt die Stiftung Warentest die nach Ihren Vorgaben für Sie güns­tigsten Versicherungen. So haben Sie vollen Schutz – und sparen Geld.

Mehr Schutz als nötig

Bei leistungs­starken Privathaft­pflicht­versicherungen ist sogar oft Schutz jenseits der gesetzlichen Haft­pflicht drin. So haften Kinder bis sieben Jahre – im Straßenverkehr sogar bis zehn Jahre – von Gesetzes wegen nicht für Schäden. Wer Nach­barn oder Freunde dennoch entschädigt wissen will, wenn die Kinder eine Scheibe einge­worfen oder ein Auto zerkratzt haben, muss das normaler­weise trotz Haft­pflicht­versicherung aus eigener Tasche zahlen. Viele Tarife bieten allerdings Ersatz auch für durch Kinder verursachte Schäden. Ganz ähnliches gilt für Gefäl­ligkeits­hand­lungen: Freunde, die bei einem Umzug oder einer Reno­vierung helfen, haften von Gesetzes wegen nur bei grober Fahr­lässig­keit. Wollen sie den Schaden auch bei einfacher Fahr­lässig­keit ausgleichen, sollten sie eine Privathaft­pflicht­police mit einer Erweiterung der Deckung auch für diesen Fall haben. Unsere Tabelle zeigt, welche Versicherungen diesen zusätzlichen Schutz bieten.

Privathaft­pflicht­schutz für Drohnen­besitzer

Unsere Test­tabelle zeigt auch Privathaft­pflicht-Angebote, die Schäden durch Drohnen absichern. Ein solcher Schutz ist wichtig, denn das Luft­verkehrs­gesetz bestimmt, dass die Halter der Drohnen selbst dann für die von den Geräten verursachten Schäden an Sachen und Personen haften, wenn sie beim Fliegen der Drohne nichts falsch gemacht haben. Was viele nicht wissen: Seit 2005 gilt für Drohnen­besitzer sogar eine gesetzliche Versicherungs­pflicht. Wer seine Drohne ausschließ­lich privat nutzt, kann diese Versicherungs­pflicht mit einer guten Privathaft­pflicht­versicherung erfüllen. Kommerzielle Drohnenpiloten müssen eine spezielle Drohnen­versicherung abschließen.

Erweiterung auf eigene Schäden

Es gibt noch eine Erweiterung des Versicherungs­schutzes über die gesetzliche Haft­pflicht hinaus: Mancher Versicherer zahlt ausnahms­weise auch für Schäden, die der Versicherte erlitten hat und für die er vom Schädiger keinen Ersatz erhält. Forderungs­ausfall­deckung nennen die Versicherer das. Der eigene Versicherer zahlt in solchen Fällen das, was er zahlen würde, wenn der Schädiger bei ihm haft­pflicht­versichert wäre. Erweiterung der Erweiterung: Einige Versicherer zahlen auch dann, wenn der Schädiger vorsätzlich gehandelt hat. Einschränkung des Schutzes: Der Versicherte muss alles tun, um den Schaden­ersatz vom Schädiger zu erhalten und dabei zur Not auch auf eigene Kosten vor Gericht ziehen und den Gerichts­voll­zieher losschi­cken, bevor er Geld von der Versicherung erhalten kann.

Im Schadens­fall droht Kündigung

Wie bei den meisten anderen Versicherungs­verträgen auch: Der Versicherer ist berechtigt, den Vertrag zu kündigen, wenn es einen Schaden gibt. So regelt es das Versicherungs­vertrags­gesetz. Neuen Schutz zu bekommen, ist dann oft schwierig. Versicherer weigern sich oft, Verträge mit Menschen zu schließen, denen ein anderes Unternehmen gekündigt hat. Möglicher Ausweg: Versicherte können anbieten, den Vertrag von sich aus zu kündigen.

Nutzer­kommentare, die vor dem 19. September 2017 gepostet wurden, beziehen sich noch auf die Vorgänger-Unter­suchung aus Finanztest 12/2014.

* Passage korrigiert am 21. September 2017

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Источники: http://www.finanztip.de/haftpflichtversicherung/, http://www.finanztip.de/haftpflichtversicherung/privathaftpflicht/, http://www.test.de/Vergleich-Haftpflichtversicherung-4775777-0/

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