Unfallversicherung todesfallleistung

0
45

Unfallversicherung todesfallleistung

Leistungen der Unfallversicherung im Todesfall

Zu den im Rahmen einer Unfallversicherung zusätzlich abschließbaren Versicherungsleistungen gehört auch die Todesfallsumme. Diese wird an die Hinterbliebenen gezahlt, wenn in Folge eines Unfalls der Versicherte zu Tode kommt. Über den Sinn einer solchen Leistung im Todesfall gibt es ganz unterschiedliche Ansichten.

Dabei haben sowohl Kritiker als auch Befürworter dieser Zusatzversicherung in gewisser Hinsicht recht.

Risikolebensversicherung ist die bessere Absicherung

Fakt ist, eine leistungsfähige Hinterbliebenenversorgung ist die Todesfallsumme bei der Unfallversicherung praktisch nicht. Wer als Familienvater beispielsweise Frau und Kind absichern möchte, sollte dafür grundsätzlich zur günstigeren Risikolebensversicherung greifen. Je nach Lebensstil (Raucher oder nicht zum Beispiel) und Alter erhält man 100.000 Euro Versicherungssume bei einer günstigen Risikolebensversicherung schon deutlich unter 10 Euro monatlich.

Eine hohe Todesfallsumme bei der Unfallversicherung ist hingegen im Regelfall deutlich teurer, als eine selbstständige Risikolebensversicherung. Und auch hier gilt wieder, die Versicherungssume wird nur bei einem Unfall ausgezahlt.

Doch nicht jeder Todesfall ist durch einen Unfall bedingt. Stirbt der Familienvater zum Beispiel an einem Herzinfarkt, stände die Familie trotz Todesfallsumme in der Unfallversicherung ohne finanzielle Absicherung da.

Todesfallsumme trotzdem sinnvoll

Im Gegensatz zur Unfallrente, zum Tagegeld oder anderen Zusatzversicherung kann eine kleinere Todesfallsumme bei der Unfallversicherung aber durchaus sinnvoll sein. So gibt beispielsweise selbst der Bund der Versicherten zu bedenken, dass in Folge eines Unfalls während des ersten Jahres nur in Höhe der Todesfallsumme vom Versicherer geleistet werden muss.

Das ist dadurch bedingt, dass der Versicherer im Falle eines Todes binnen eines Jahres in Folge auf den Unfall ebenfalls nur die Todesfallsumme zu zahlen hätte. Eine Leistung im Todesfall von 10.000 bis 30.000 Euro ist also allein aus diesem Aspekt heraus durchaus empfehlenswert.

Im von Versicherung Tipps empfohlenen Komforttarif für die Unfallversicherung der Asstel sind beispielsweise bereits 20.000 Euro Todesfalleistung im günstigen Jahresbeitrag enthalten.

Soll aber eine Hinterbliebenenabsicherung darüber hinaus dargestellt werden, ist zusätzlich der Abschluss einer Risikolebensversicherung zu empfehlen.

Todesfallleistung in der Unfallversicherung

Darüber hinaus ist es aber auch möglich, andere Leistungsarten mit zu versichern und in den Versicherungsvertrag mit aufzunehmen, wie beispielsweise das Krankenhaustagegeld.

Dazu gehört auch der schlimmste aller Fälle: der Eintritt des Todesfalles. Die Todesfallleistung dient der Absicherung der Hinterbliebenen und wird fällig, sofern der Tod als Unfallfolge innerhalb von 12 Monaten nach dem Unfallereignis eintritt. Die Todesfallleistung ist eher bekannt aus dem Bereich der Lebensversicherung, doch auch im Rahmen der Unfallversicherung kann eine Todesfallleistung vereinbart werden.

Ist ein Unfall die Ursache für den Eintritt des Todes des Versicherungsnehmers, so muss der Todesfall innerhalb von 48 Stunden der Versicherung mitgeteilt werden.

So steht es in § 9 VI Allgemeine Unfallversicherungsbedingungen, kurz AUB genannt. Diese Frist beginnt, wenn der Rechtsnachfolger des Versicherungsnehmers Kenntnis vom Unfallereignis hat. Tritt der Todesfall als Unfallfolge innerhalb der folgenden 12 Monate ein, so entsteht gemäß §§ 7 und 4 AUB gleichermaßen ein Anspruch auf die vereinbarte Todesfallleistung. Der Unterschied zwischen der Todesfallleistung bei der Unfallversicherung und der der Lebensversicherung besteht darin, dass die Todesfallleistung aus der Lebensversicherung nicht an die Frist von einem Jahr gebunden ist.

Die Todesfallleistung und ihre Verwendung

Die Höhe der Leistung im Todesfall wird bei Abschluss der Unfallversicherung zwischen dem Versicherungsnehmer und der Versicherungsgesellschaft vertraglich vereinbart.

Der Versicherungsnehmer kann bei Abschluss der privaten Unfallversicherung bestimmen, an wen im Falle seines Todes die Versicherungssumme ausgezahlt werden soll. Eine nachträgliche Änderung zugunsten einer anderen Person ist zu Lebzeiten jederzeit möglich. Die Todesfallleistung dient jedoch nicht ausschließlich der finanziellen Absicherung der Hinterbliebenen, sondern kann bereits im Vorfeld anderweitige und sinnvolle Verwendung finden.

Stattdessen kann sie nämlich auch als Vorschuss auf die Invaliditätssumme in Anspruch genommen werden.

Wird der Versicherungsnehmer durch das Unfallereignis invalide, wird die volle Invaliditätssumme erst nach einem Jahr gezahlt. Mit einer Vorfinanzierung über die Todesfallsumme kann der Versicherungsnehmer bereits zu einem früheren Zeitpunkt verschiedene Hilfen für den Alltag in Anspruch nehmen, beispielsweise eine Haushaltshilfe. Da sich die Aufnahme der Leistung im Todesfall nur gering auf die monatlich zu zahlenden Beiträge für die private Unfallversicherung auswirkt, sollte man auf sie nicht verzichten. Die Höhe der Todesfallabsicherung ist individuell verschieden, sollte jedoch nicht zu hoch ausfallen, insbesondere dann, wenn bereits eine Risikolebensversicherung vorhanden ist. Sie ist die ideale Absicherung der Hinterbliebenen, da sie passgenau auf die Bedürfnisse des Versicherungsnehmers und seine finanziellen Verhältnisse abgeschlossen werden kann.

Haben Sie Fragen?

0800 – 700 400 24

© 2001 – 2017 TARIFCHECK24 GmbH, Wentorf bei Hamburg. Es gelten unsere AGB. Alle Inhalte unterliegen unserem Copyright.

Todesfallleistung

Nicht nur die klassischen Modelle einer Lebensversicherung können zur finanziellen Absicherung Hinterbliebener eingesetzt werden. Über die Todesfallleistung bei der Unfallversicherung können Versicherte für Familienangehörige oder andere Personen für den Todesfall versorgen. Bedingung für die Auszahlung an bezugsberechtigte Personen ist, dass der Versicherte innerhalb einer bestimmten Frist (oftmals binnen 12 Monate nach dem Unfallereignis) unfallbedingt verstirbt.

Die Todesfallleistung ist somit im Grunde eine Lebensversicherungspolice in der privaten Unfallversicherung. Gezahlt wird nach dem Tod des Versicherten eine vorab festgelegte Summe. Interessant ist dieser zusätzliche Versicherungsschutz schon deshalb, weil dank der Todesfallleistung vielfach Vorschüsse auf die Invaliditätssummen gezahlt werden. Diese werden normalerweise erst später ausgezahlt.

Für die Erbringung der Todesfallleistung sind die fristgerechte Unfallmeldung und die Mitteilung zum Tod des Versicherten wichtig. Der Unfalltod muss in der Regel der Versicherung innerhalb von 48 Stunden gemeldet werden (Meldefrist hängt vom Versicherer ab). Die Todesfallleistung ist im Hinblick auf ihren Nutzen für Hinterbliebene ein günstiger Zusatzbaustein zur privaten Unfallversicherung.

Unfallversicherung Vergleich

Unfall-Versicherungsvergleich – So viel können Sie sparen

5,30 € monatlich Teuerster Tarif

25,28 € monatlich 79 % Gesamtersparnis

  • Versicherte Person: *01.01.1980, Beruf: Bürofachangestellter
  • Günstigster Tarif: Janitos Basic (Trend-Gliedertaxe), 5,30 € monatlich
  • Teuerster Tarif: Allianz Standard, 25,28 € monatlich
  • Unverbindlich & kostenlos
  • Über 240 Tarifvarianten
  • Bis zu 79% sparen
Haben Sie Fragen?

Mo. bis So. 8:00 – 20:00 Uhr

© 2017 CHECK24 Vergleichsportal für Versicherungsprodukte GmbH

Источники: http://www.versicherung-tipps.net/unfallversicherung/leistungen-im-todesfall.html, http://www.tarifcheck.de/unfallversicherung/todesfallleistung/, http://www.check24.de/unfallversicherung/lexikon/todesfallleistung/

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here