Unfallversicherung kleinkind

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Mein Sohn, mein Investment

Die „Biene-Maja-Kindervorsorge“ oder doch lieber die „Tip Top Tabaluga-Versicherung“? Geldanlagen und Policen für den Nachwuchs sind ein Milliardenmarkt mit vielen Fallen. Doch wer es richtig macht, kann für seine Kleinen ein Vermögen aufbauen. Ein paar persönliche Tipps.

Ich bin Vater geworden. Und stehe nun wie Millionen anderer Eltern vor der Frage: Wie sorge ich optimal vor? Und was ich mich auch frage, weil nicht nur die Windel meines Sohnes, sondern auch mein Oberstübchen selten ganz sauber ist: Wie hoch ist wohl die „Procter-Schiet-Ratio“? Genauer: Wie viele Aktien des Pampers-Herstellers Procter & Gamble müsste ich kaufen, damit die Dividendenausschüttungen die jährlichen Kosten der Windeln decken?

Ist der Nachwuchs da, kommen jedenfalls einige Dinge jenseits von großem Glück: Ich bin, wie die meisten Eltern, in einer emotionalen Ausnahmesituation, will für den Nachwuchs nur das Beste und bin bereit, auch mal Fünfe gerade sein zu lassen. Das wissen natürlich auch die Versicherer: Pro Jahr investieren Eltern und ihre Verwandten einen einstelligen Milliardenbetrag in die Versicherung und Vorsorge ihres Nachwuchses.

Dabei kommt allerdings oft Unsinn heraus. Was auch an der Tatsache liegt, dass zwei Drittel der Eltern sich vor allem im Internet über Angebote informieren – wo sie regelrecht erschlagen werden von Paketleistungen, die viele Einzelversicherungen umfassen, wie der „Enkelpolice“ (Allianz), der „Biene-Maja-Kindervorsorge“ (Nürnberger), der „Tip Top Tabaluga-Versicherung“ (Universa) oder der „Max-Schlaubär-Kinderpolice“ (BBV).

Die Liste ist endlos, wobei ich über die besondere Leistung der Tip-Top-Tabaluga-Versicherung – ein Koma-Tagegeld von 15 Euro pro Tag – doch lachen musste: Wird das Komatagegeld wohl auch gezahlt, wenn sich mein Kleiner in 14 Jahren hinter der Schulturnhalle das erste Mal ins Koma säuft?

Dass Eltern in diesem Markt schnell den Überblick verlieren, wundert nicht. Schlimmer noch: Sie unterliegen – eine Parallele zum Kapitalmarkt – einer falschen Einschätzung der tatsächlichen Risiken. Kaum eine Versicherungsgattung illustriert das so deutlich wie die Kinder-Unfallversicherung. Jedes dritte Kind hat eine: Nach dem Tod des Kindes ist ein Unfall schließlich die größte Sorge von Eltern.

Klare Trennung zwischen Versicherung und Vorsorge

Überflüssig ist die Unfall-Police dennoch in den meisten Fällen, nicht nur, weil natürlich erst einmal die Krankenversicherung für medizinische Leistungen einspringt. Ein Blick in Gesundheitsberichte des Statistischen Bundesamts zeigt, dass die Gefahr verschwindend gering ist, durch einen Unfall in jungen Jahren zum Schwerbehinderten zu werden, der auf eine Invalidenrente angewiesen ist. Ganze 300 Fälle gibt es bei allen unter 16-Jährigen – bei knapp 11 Millionen Kindern. Die weitaus häufigeren Ursachen sind angeborene Leiden (ein Drittel der Fälle) und Krankheiten (zwei Drittel der Fälle). Wer glaubt, dass er sein Kind vor der Invalidität durch Krankheit schützen muss, greift daher naheliegenderweise besser zu einer Invaliditätsversicherung, die unabhängig von der Ursache zahlt. Doch diese Police hat nur jeder zehnte – und leider gewähren sie Versicherer erst frühestens nach einigen Lebensmonaten und mit Wartezeiten.

Nun erhebe ich für mich keineswegs den Anspruch, eine Musterlösung für die optimale Kindervorsorge zu kennen. Vielleicht ist dem einen oder anderen Leser aber dennoch eine Anregung, wie ich die Dinge handhabe: Neben der obligatorischen Haftpflichtversicherung über die Familie und je einer Risikolebensversicherung für beide Elternteile habe ich für meinen Sohn zwei Versicherungen abgeschlossen:

  • Zum einen eine private Krankenzusatzversicherung, die uns im Falle einer Erkrankung eine freie Wahl von Krankenhaus, Arzt und Arzthonoraren zusichert. Früh abgeschlossen kostet diese Police keine fünf Euro im Monat.
  • Zum anderen nach Prüfung einiger Ausschlusskriterien eine Invaliditätsversicherung, die, nach Ablauf einer Wartezeit, im Falle einer Invalidität unabhängig von der Ursache eine lebenslange und dynamisierte Rente zahlt – und zwar eine, die deutlich über die staatliche Grundsicherung hinausgeht, die natürlich im schlimmsten Fall alle erhalten.

Von den Paketlösungen großer Versicherer lasse ich die Finger: Bei ihnen zahle ich für zu viel unnütze und unerwünschte Leistungen.

Wie decke ich die Windelkosten?

Mein Sohn hat, bis er 18 ist, etwas, was kaum noch ein Anleger hat: Zeit. Deshalb lege ich für ihn einmalig 5000 Euro in einen Dax-Indexfonds und bespare diesen mit weiteren 100 Euro im Monat, auch wenn die Aktienangsthasen noch so laut schreien.

Denn: Über keinen 18-Jahres-Zeitraum hat der Dax rückberechnet seit dem Zweiten Weltkrieg jemals Verluste eingefahren. Schlimmstenfalls waren es 1,5 Prozent Rendite pro Jahr, im Durchschnitt aber satte 9 Prozent. Selbst wenn es also im Dax so läuft wie in der schlechtesten 18-Jahres-Periode, wäre der Ertrag höher als mit einem Sparbuch, und mein Sohn hätte mit 18 ein kleines Vermögen von 31.300 Euro (vor Steuern und Inflation). Läuft es so, wie im Schnitt der letzten Jahrzehnte, werden es gar 75.000 Euro sein.

Ein paar Aktien des Pampers-Herstellers Procter & Gamble packe ich ihm an schwachen Börsentagen vermutlich auch noch dazu – auch wenn die von mir errechnete „Procter-Schiet-Ratio“ doch eher etwas für Neureiche ist, die ein – Verzeihung für das Wortspiel – Klumpenrisiko nicht scheuen: Unterstellt man den Verbrauch von acht Windeln am Tag im ersten, von sechs Windeln im zweiten und von zwei Windeln im dritten Lebensjahr, beträgt die „Procter-Schiet-Ratio“ derzeit 252 zu 1: Man braucht 252 Procter-Aktien im Wert von aktuell je 58,50 Euro (in der Summe also 14.700 Euro) – und hat mit den voraussichtlichen Dividendenerlösen alle Windelkosten gedeckt.

Private Unfallversicherung

Eine Unfallversicherung bietet nur eingeschränkten Schutz

  • Zuletzt aktualisiert: 31. August 2017
  • Von: Julia Rieder

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine private Unfallversicherung ist selten sinnvoll. Denn sie zahlt nur, wenn Sie durch den Unfall bleibende Schäden davontragen.
  • Das Risiko einer schweren Behinderung nach einem Unfall ist gering. Viel häufiger sind Behinderungen als Folge einer Krankheit.
  • Für leichte Verletzungen ist eine Unfallversicherung unnötig.
  • Besser geschützt sind Sie mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung (BU), denn die zahlt bei Krankheit und Unfall.
  • Es ist neunmal wahrscheinlicher, dass Sie wegen einer Krankheit Ihren Job nicht mehr ausüben können als durch einen Unfall.
  • Ausnahme: Wer keine Berufsunfähigkeitsversicherung bekommt, kann über eine Unfallversicherung nachdenken. Lassen Sie sich dazu aber ausführlich beraten.

So gehen Sie vor

  • Sie haben bereits eine Berufsunfähigkeitsversicherung? Dann sparen Sie das Geld für die Unfallversicherung lieber als Notgroschen an oder investieren es in eine sinnvolle Versicherung.
  • Sie bekommen keine BU? Dann kann die Unfallversicherung einen kleinen Teil des Risikos absichern. Das ist besser als gar kein Schutz.
  • Oft gibt es aber sinnvollere Alternativen.
  • Welche für Sie infrage kommt, besprechen Sie am besten mit einem spezialisierten Berater. Wir empfehlen die Makler Hoesch & Partner, Buforum24, Thomas Kliem, Ritzerfeld & Partner sowie Blank & Partner.
  • Prüfen Sie auch, ob Sie bereits teilweise unfallversichert sind, etwa über eine Gewerkschaft oder einen Sportverein.

Unser Tipp: Bleiben Sie zum Thema Unfallversicherung immer auf dem Laufenden – mit unserem kostenlosen Newsletter!

Rund um die private Unfallversicherung gibt es einige Missverständnisse. Wer sich beim Sturz vom Fahrrad das Handgelenk bricht oder beim Sport das Kreuzband reißt, ist mit einer Unfallversicherung gut geschützt – denken viele. Doch das stimmt nicht: Die private Unfallversicherung zahlt nur, falls ein Unfall einen bleibenden körperlichen Schaden verursacht. Ein Beinbruch nach dem Ausrutschen auf Glatteis ist in der Regel finanziell kein Drama. Dafür gibt es aus einer Unfallversicherung praktisch keine Leistungen, und dafür braucht man auch keine.

Wann die Unfallversicherung zahlt

Die Unfallversicherung zahlt nur, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind. Die wichtigste Bedingung ist, dass die körperliche Beeinträchtigung, die sogenannte Invalidität, von Dauer ist. Als dauerhaft gilt ein Gesundheitsschaden, sofern er voraussichtlich länger als drei Jahre bestehen wird und keine Besserung zu erwarten ist.

Das bedeutet: Selbst wenn Sie nach einem Motorrad-Unfall wochenlang im Krankenhaus liegen, kann es sein, dass die Unfallversicherung nicht zahlt – falls Sie wieder vollständig gesund werden. Können Sie allerdings auch nach der Reha Ihr Knie nicht mehr beugen, bekommen Sie einen Teil der versicherten Summe.

Außerdem zahlt die Versicherung nur, wenn die Behinderung auch wirklich durch einen Unfall entstanden ist. Als Unfall gilt in der Regel nur ein plötzlich von außen auf den Körper einwirkendes Ereignis. Stolpert jemand also einfach über seine eigenen Füße und fällt hin, zählt das für die Versicherung nicht als Unfall.

Brauche ich eine Unfallversicherung überhaupt?

Wir halten eine private Unfallversicherung nur selten für sinnvoll. Es gibt deutlich wichtigere Absicherungen, um die Sie sich zuerst kümmern sollten. Eine Unfallversicherung soll in erster Linie zusätzliche Kosten nach einem Unfall abfedern und zahlt dafür einmalig einen bestimmten Geldbetrag. Große Summen brauchen Sie in der Regel aber nur, wenn Sie sich so schwer verletzen, dass Sie Ihr Haus oder Auto behindertengerecht umbauen müssen, oder um zusätzliche Therapien zu finanzieren.

In solchen Fällen gibt es unter bestimmten Voraussetzungen aber auch staatlichen Hilfen, etwa von der gesetzlichen Rentenversicherung, den sogenannten Integrationsämtern oder der Pflegekasse. Notwendige Hilfsmittel wie Rollstühle, Prothesen oder Stützgriffe fürs Bad zahlt in einer Grundausstattung die Krankenkasse.

Bei weniger gravierenden Verletzungen sind meist keine Umbauten nötig. Es ist aber wichtig, dass Sie sich für den Fall absichern, dass Sie nach einem Unfall für längere Zeit nicht mehr arbeiten können. Dafür eignet sich am besten eine Berufsunfähigkeitsversicherung.

Im Allgemeinen überschätzen Verbraucher das Risiko oft, einen schweren Unfall mit daraus folgender Behinderung zu haben. Nach Zahlen des Statistischen Bundesamts sind nur 2 Prozent aller Schwerbehinderungen Folge eines Unfalls, die allermeisten (85 Prozent) entstehen durch Krankheiten. Und genau in diesen Fällen hilft die Unfallversicherung nicht. Deshalb bietet eine Unfall-Police nur eine Scheinsicherheit. Nicht umsonst sind Unfall-Verträge für die Versicherer besonders profitabel.

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist sinnvoller

Sinnvoller als eine private Unfallversicherung ist die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU). Denn sie zahlt, falls Sie Ihren letzten Job voraussichtlich für mindestens sechs Monate nicht mehr ausüben können. Die Ursache dafür ist unerheblich: Sowohl nach Unfällen als auch bei körperlichen und psychischen Krankheiten gibt es Geld.

Damit bietet die Berufsunfähigkeitsversicherung einen deutlich umfangreicheren Schutz als eine Unfallversicherung. Denn laut einer Statistik des Analysehauses Morgen & Morgen ist es neunmal wahrscheinlicher, dass Sie aufgrund einer Krankheit Ihren Job nicht mehr ausüben können als durch einen Unfall. Worauf Sie beim Abschluss einer Police achten müssen, lesen Sie in unserem Ratgeber Berufsunfähigkeitsversicherung.

Kinder und Extremsportler

Kinder können in jungen Jahren noch nicht gegen Berufsunfähigkeit versichert werden. Für sie ist eine Kinderinvaliditätsversicherung, die auch bei Krankheit zahlt, sinnvoller als ein reiner Unfall-Schutz. Denn in der Regel erholen sich Kinder schnell von Stürzen und tragen nur selten bleibende Schäden davon. Unfälle sind bei Kindern laut Statistischem Bundesamt noch seltener Ursache einer schweren Behinderung als bei Erwachsenen. Eltern haben bei einer Behinderung ihres Kindes in den meisten Fällen Anspruch auf verschiedene Unterstützungsleistungen.

Für Extremsportler kann die Unfallversicherung in einigen Fällen eine kluge Wahl sein. Manchmal verlangt die Berufsunfähigkeitsversicherung für gefährliche Hobbys wie Kitesurfen, Tauchen oder Fallschirmspringen einen hohen Risikozuschlag, der den Vertrag sehr teuer macht. In solchen Fällen kann es eine Überlegung wert sein, den Sport bei der BU-Versicherung auszuklammern und zusätzlich eine Unfallversicherung abzuschließen, damit Sportunfälle trotzdem abgedeckt sind. Ob das preislich deutlich günstiger ist, sollten Sie allerdings genau durchrechnen.

Achtung: Für Unfälle im Zusammenhang mit Flug- oder Rennsport zahlt die Unfallversicherung nicht. Dazu zählen zum Beispiel Segel- und Gleitschirmfliegen genauso wie Auto- und Motorradrennen. Einige Anbieter schließen auch weitere besonders gefährliche Freizeitaktivitäten vom Schutz aus. Deshalb sollten Kunden vor Abschluss einer Unfallpolice klären, inwieweit ihr risikoreiches Hobby mitversichert ist.

Lassen Sie sich gut beraten, welcher Schutz infrage kommt

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung bietet den umfassendsten Schutz für den Fall, dass Sie – entweder durch Krankheit oder einen Unfall – nicht mehr arbeiten können. Allerdings bekommen gerade die Menschen, die die Absicherung am dringendsten bräuchten, häufig keinen Vertrag: Wer Vorerkrankungen hat oder körperlich arbeitet, hofft oft vergeblich auf ein bezahlbares Angebot.

Manchmal lässt sich durch eine Risikovoranfrage bei verschiedenen Versicherern doch ein geeigneter BU-Schutz finden. Falls das nicht klappt, sollten Sie über eine alternative Absicherung nachdenken. Infrage kommen beispielsweise eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung, eine Multi-Risk-Police oder eine Grundfähigkeitsversicherung. Ein gleichwertiger Ersatz sind solche Angebote nicht. Sie alle bieten nur einen – in unterschiedlichem Maße – abgespeckten Schutz. Auch die Unfallversicherung kann ein Bestandteil der Absicherung sein.

Der Vorteil einer Unfallversicherung: Sie ist auch für Menschen mit einem Risikoberuf verhältnismäßig günstig. Und viele Anbieter stellen nicht sonderlich umfangreiche Gesundheitsfragen.

Der große Nachteil: Die Unfallversicherung schützt nur sehr begrenzt. Geld bekommen Versicherte nicht, wenn sie nach einem Unfall zeitweilig nicht mehr arbeiten können, sondern nur falls sie einen körperlichen Schaden davontragen, der voraussichtlich mehr als drei Jahre andauert. Bis die Versicherung dann zahlt, können Monate vergehen, die Betroffene finanziell anderweitig überbrücken müssen.

Wenden Sie sich an einen Versicherungsberater oder Makler

Zwar ist die Unfallversicherung besser als gar kein Schutz, es kann aber sinnvollere Möglichkeiten der Absicherung geben. Welche davon in Ihrem Fall infrage kommen, das besprechen Sie am besten mit einem spezialisierten Versicherungsberater oder Makler. Dieser kann Sie individuell dazu beraten, wie Sie sich am besten für den Fall absichern, dass Sie nicht mehr arbeiten können. Vielleicht eignet sich eine Kombination verschiedener Versicherungen, vielleicht können Sie durch konsequentes Sparen Rücklagen für den Notfall bilden.

Prüfen Sie zusammen mit dem Makler oder Berater auch, inwieweit Sie möglicherweise schon Unfallschutz haben und ob dieser ausreicht. Verunglücken Sie auf der Arbeit, in der Universität, beim Ehrenamt oder auf dem Weg dorthin, springt beispielsweise die gesetzliche Unfallversicherung ein. Sie übernimmt Kosten für Reha und Einkommensausfall. Sie zahlt außerdem eine kleine Rente, falls Ihre Arbeitsfähigkeit langfristig beeinträchtigt ist.

Bei einigen Gewerkschaften wie Verdi und dem DGB ist im Mitgliedsbeitrag auch eine Freizeit-Unfallversicherung enthalten. Auch Mitglieder in einem Sportverein sind bei Vereinsaktivitäten in geringem Umfang abgesichert, über die Sportversicherung des jeweiligen Landessportbundes.

Folgende Makler können wir für eine solche Beratung zur Berufsunfähigkeitsversicherung und all ihren Alternativen empfehlen:

Beratung zu BU und Alternativen

  • Erfahrungen mit Arbeitskraftabsicherung seit 2004
  • viel Erfahrung mit Risikovoranfragen
  • 44 BU-Versicherer im Angebot, 3 beratende Makler

Hoesch & Partner

Beratung zu BU und Alternativen

  • Erfahrungen mit Arbeitskraftabsicherung seit 1983
  • 8 Standorte bundesweit
  • Möglichkeit zur anonymen Risikovoranfrage
  • bietet auch Honorarberatung und Nettotarife an
  • 41 BU-Versicherer im Angebot, 30 beratende Makler

Thomas Kliem

Beratung zu BU und Alternativen

  • Erfahrung mit Arbeitskraftabsicherung seit 2001
  • Möglichkeit zur anonymen Risikovoranfrage
  • bietet auch Honorarberatung und Nettotarife an
  • 50 BU-Versicherer im Angebot, ein beratender Makler

Ritzerfeld & Partner

Beratung zu BU und Alternativen

  • Erfahrung mit Arbeitskraftabsicherung seit 1995
  • Möglichkeit zur anonymen Risikovoranfrage
  • 30 BU-Versicherer im Angebot, ein beratender Makler

Blank & Partner

Beratung zu BU und Alternativen

  • Erfahrung mit Arbeitskraftabsicherung seit 2004
  • Experte für Lehrer- und Beamtenabsicherung
  • Möglichkeit zur anonymen Risikovoranfrage
  • 50 BU-Versicherer im Angebot, ein beratender Makler

Darauf müssen Sie bei der Unfallversicherung zuerst achten

Wenn Sie sich tatsächlich für eine Unfallversicherung entscheiden, dann heißt es wie bei den meisten Versicherungen: nicht kleckern, sondern klotzen! Sie sollten nicht am falschen Ende sparen und zu geringe Versicherungsleistungen vereinbaren.

Ausreichende Versicherungssumme

Die wichtigste Leistung der Unfallversicherung ist die Kapitalzahlung, wenn der Versicherte aufgrund eines Unfalls dauerhaft invalide ist. Damit die im Ernstfall ausreicht, ist es wichtig, eine angemessen hohe Versicherungssumme (auch Grundinvaliditätssumme genannt) zu wählen.

Nach einem Unfall wird je nach Schwere der gesundheitlichen Beeinträchtigung (Invalidität genannt) nur ein Teil der Versicherungssumme ausgezahlt. Geringe Beeinträchtigungen kommen häufiger vor als schwere. Deshalb sollte die Versicherung schon ab 1 Prozent Invalidität zahlen.

Welche Versicherungssumme Ihrer persönlichen Situation angemessen ist, klären Sie am besten im Rahmen der Beratung zur Unfallversicherung. Dabei gilt es drei Fragen zu beantworten:

  • Welche laufenden Kosten kämen auf mich zu, zum Beispiel durch unfallbedingten Lohnausfall oder eine Haushaltshilfe?
  • Welche einmaligen Kosten könnten entstehen, beispielsweise durch Umbauten am Haus (Treppenlift) oder durch Anschaffungen (elektrischer Rollstuhl)? Diese Kosten sehen je nach individuellem Umfeld unterschiedlich aus.
  • Welche Rücklagen und zusätzliche Absicherungen habe ich?

Wenn Sie keine Berufsunfähigkeitsversicherung haben, sollten Sie außerdem bedenken, dass das ausgezahlte Geld schlimmstenfalls bis an Ihr Lebensende reichen muss. Eine Versicherungssumme von mehreren Hunderttausend Euro ist dann durchaus sinnvoll. Ein weiterer Vorteil einer hohen Versicherungssumme: Sie bekommen bei einem geringen Invaliditätsgrad schon einen nennenswerten Geldbetrag.

Gute Leistungskurve

Wir empfehlen außerdem, eine sogenannte Progression zu vereinbaren. Die Progression sorgt dafür, dass Sie bei schweren Behinderungen ein Vielfaches der Versicherungssumme bekommen. Das ist sinnvoll, da in solchen Fällen der Kapitalbedarf oft immens ansteigt. Wir empfehlen eine Progression von 225 oder 350 Prozent.

Im Falle einer Vollinvalidität (also einem Invaliditätsgrad von 100 Prozent) würden Sie in einem Tarif mit 350 Prozent Progression das 3,5-fache der versicherten Grundsumme bekommen: Bei einer Versicherungssumme von 100.000 Euro wären das also 350.000 Euro.

Eine hohe Progression garantiert aber nicht automatisch auch die höchste Leistung. Denn in welchen Schritten die Leistung für unterschiedliche Schweregrade der Behinderung ansteigt, unterscheidet sich je nach Anbieter. Achten Sie deshalb beim Vergleich mehrerer Tarife darauf, wie viel Geld Sie bei unterschiedlichen Invaliditätsgraden bekämen. Dafür eignet sich ein Blick auf die Leistungen beim Verlust von Gehör, Fuß und Arm.

Todesfallsumme vereinbaren

Für Menschen, die ihre Hinterbliebenen für den Fall des eigenen Todes absichern wollen, ist eine Risikolebensversicherung die beste Wahl. Trotzdem ist es auch in der Unfallversicherung sinnvoll, eine Todesfallsumme zu vereinbaren, denn sie hat auch eine Funktion, wenn der Versicherte nicht stirbt.

Die Versicherung kann nach einem Unfall einen Vorschuss zahlen, wenn sicher ist, dass Beeinträchtigungen zurückbleiben, aber noch nicht klar ist, wie schwerwiegend sie sein werden. Dieser Vorschuss ist auf den Betrag begrenzt, der als Todesfallsumme im Vertrag steht. Ist keine Leistung für den Todesfall vereinbart, gibt es in der Regel auch keinen Vorschuss. Um Mehrkosten zu bewältigen, bis das Ausmaß der Behinderung feststeht, empfehlen wir eine Todesfallsumme zwischen 10.000 und 20.000 Euro.

Mehr dazu im Ratgeber Risikolebensversicherung

Annika Krempel

Expertin für Versicherungen

Sichert Hinterbliebene im Todesfall ab

  • Empfehlenswert bei Allein- oder Hauptverdienern.
  • Ein Muss bei Immobilienkrediten.
  • Die Summe richtet sich nach der individuellen Situation.

Unsere Anbieter-Empfehlung aus dem Finanztip Ratgeber:

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Diese Leistungen machen einen guten Tarif aus

Die Versicherungen bieten eine Unzahl von Tarifen an, die sich in vielen Leistungsmerkmalen unterscheiden. Viele davon sind schlicht Marketing-Gags der Versicherungen, um sich aus der Masse hervorzuheben und den Vermittlern Verkaufsargumente zu liefern. Die folgenden Merkmale halten wir aber für wichtig:

Gute Gliedertaxe

Auf die Gliedertaxe sollten Sie bei der Wahl eines Tarifs besonders genau achten. Denn diese bestimmt, wie viel Geld Sie bei Funktionsverlust eines bestimmten Körperteils erhalten. Das funktioniert so: Für jedes Körperteil legt die Versicherung fest, welchen Grad der Beeinträchtigung sie annimmt, falls der Kunde den entsprechenden Körperteil verliert oder gar nicht mehr benutzen kann.

Sind mehrere Körperteile durch den Unfall betroffen, werden die einzelnen Invaliditätsgrade addiert. Die Werte gelten allerdings immer nur bei vollständiger Funktionsunfähigkeit. Bei einer teilweisen Beeinträchtigung wird die Gliedertaxe nur anteilig berücksichtigt. Damit ist die Gliedertaxe zusammen mit der Progressionskurve entscheidend dafür, wie viel Geld die Versicherung auszahlt.

Ein Beispiel: Ein Kunde hat eine Versicherungssumme von 100.000 Euro vereinbart. Die Gliedertaxe seines Tarifs legt für die Hand einen Wert von 55 Prozent fest. Muss ihm nach einem Unfall tatsächlich eine Hand amputiert werden, erhält er 55.000 Euro von der Versicherung. Ist eine Progression vereinbart, bekommt er eine höhere Summe.

Die Gliedertaxe kann sich je nach Tarif erheblich unterscheiden. Zwar gibt es Empfehlungen des Versicherungsverbands GDV für die Gliedertaxe, gute Tarife leisten aber deutlich mehr. Auch Schäden an inneren Organen sind in vielen Tarifen nicht klar bemessen, sollten aber unbedingt mitversichert sein. Deshalb lohnt sich ein Vergleich.

Eine gute Orientierung bietet eine Übersicht des Analysehauses Ascore. Das Unternehmen hat die Gliedertaxe von 80 Unfall-Tarifen untersucht und ausgewertet, welche Invaliditätsgrade die Versicherungen im Mittel festschreiben. Die Gliedertaxe eines leistungsstarken Tarifs sollte mindestens die genannten Mittelwerte erreichen und sie im besten Fall übertreffen.

Vergleich der Gliedertaxe verschiedener Tarife in Prozent

Quelle: Ascore Das Scoring, GDV-Musterbedingungen (Stand: 11. August 2017)

Mitwirkung von Erkrankungen

Falls der Versicherte eine Krankheit hat, die für die gesundheitlichen Folgen eines Unfalls mitverantwortlich ist, kann die Versicherung ihre Leistung kürzen. Das wäre etwa der Fall, wenn sich jemand eine Sehne reißt, die bereits vorgeschädigt war oder ein Diabetes den Heilungsprozess verschlechtert.

Ein guter Tarif mindert die Leistung erst, wenn eine Erkrankung die Beeinträchtigung zu mindestens 50 Prozent mitverursacht hat. Einige Tarife verzichten auch ganz auf den Mitwirkungsanteil. Das kann insbesondere für Menschen mit vielen Vorerkrankungen hilfreich sein.

Darüber, ob und wie stark bestehende Krankheiten oder Vorschäden am Unfallausgang mitgewirkt haben, gibt es oft Streit. Altersbedingte Einschränkungen darf die Versicherung übrigens nicht als Argument nutzen, um weniger Geld zu zahlen.

Eigenbewegung und erhöhte Kraftanstrengung

Eigentlich definieren Versicherungen einen Unfall als ein von außen auf den Körper einwirkendes Ereignis. Von Vorteil ist es, wenn der Versicherungsschutz auch bei Verletzungen durch eine eigene Bewegung oder erhöhte Kraftanstrengung greift. Dann ist der Versicherte auch geschützt, wenn er beim Fußballspielen umknickt und die Achillessehne reißt oder er sich durch schweres Heben einen Wirbel verrenkt.

Herzinfarkt, Schlaganfall und Alkohol

Gute Tarife zahlen auch, falls ein Unfall durch eine Bewusstseinsstörung ausgelöst wird. Dazu zählen neben Ohnmacht, Sekundenschlaf und epileptischen Anfällen auch Herzinfarkt und Schlaganfall. Die Versicherung sollte möglichst viele dieser Ursachen abdecken. Außerdem zahlen gute Tarife auch, wenn ein Unfall unter dem Einfluss von Alkohol oder Medikamenten passiert. Allerdings gelten in der Regel Promillegrenzen, ab denen es keinen Versicherungsschutz mehr gibt.

Infektionen und Zeckenbiss

Achten Sie darauf, dass auch Beeinträchtigungen nach Infektionen sowie nach Krankheiten durch einen Insektenstich als Unfall gelten. Dann ist etwa eine durch Zeckenbiss übertragene Borreliose versichert.

Bergungskosten und kosmetische Operationen

Viele Anbieter beteiligen sich an den Kosten für Rettungseinsätze, beispielsweise wenn der Versicherte nach einem Skiunfall mit einem Hubschrauber geborgen werden muss. Ist nach einem Unfall das Aussehen des Betroffenen dauerhaft beeinträchtigt, übernehmen viele Versicherer zudem die Kosten für kosmetische Eingriffe. Beide Optionen sollten jeweils mit mindestens 10.000 Euro dotiert sein. Bei guten Tarifen ist beides automatisch eingeschlossen.

Verlängerte Fristen

Normalerweise wird ein Gesundheitsschaden nur anerkannt, wenn er innerhalb von 15 Monaten nach dem Unfall auftritt, von einem Arzt festgestellt und der Versicherung mitgeteilt wird. Gute Tarife verlängern diese Fristen auf 18 Monate oder mehr.

Diese Zusatzleistungen brauchen Sie nicht

Im Wettbewerb um Kunden locken die Anbieter mit zahlreichen Extras, die in den Vertrag eingeschlossen werden können. Viele dieser Zusatzleistungen sind nicht wichtig und machen die Versicherung nur unnötig teuer.

Finger weg von Tarifen mit Beitragsrückgewähr

Tarife, bei denen Kunden am Ende der Laufzeit die eingezahlten Beiträge zurückbekommen, falls sie keinen Unfall haben, lohnen sich vor allem für die Versicherung. Was gut klingt, ist eine Mogelpackung: Die Beiträge sind um ein Vielfaches höher als die reiner Unfallversicherungen – und die Rendite am Ende oft unterirdisch.

Krankenhaus-Tagegeld ist überflüssig

Viele Versicherungen bieten weitere Zusatzoptionen wie ein Unfall-Krankenhaustagegeld an. Damit erhalten Versicherte eine vereinbarte Summe für jeden Tag, den sie aufgrund eines Unfalls im Krankenhaus verbringen. Genesungsgeld gibt es für die gleiche Anzahl an Tagen nach dem Krankenhausaufenthalt. Solche Extras sind unnötig. Falls Sie bei längerer Krankheit eine Versorgungslücke durch den Gehaltsausfall befürchten, sollten Sie das lieber separat durch eine Krankentagegeldversicherung absichern.

Unfallrente lieber durch Kapitalleistung selbst finanzieren

Ein häufiges Merkmal, das der Vermittler in den Vertrag packen will, ist die Unfallrente, gerade bei Kindern. Die Unfallrente wird meist erst ab einer 50-prozentigen Invalidität gezahlt, eine gute Unfallversicherung leistet hingegen schon ab 1 Prozent Invalidität. Besser und flexibler finanzieren Versicherte monatliche Auszahlungen, indem sie die von der Versicherung gezahlte Kapitalleistung nach dem Unfall zum Beispiel als Tages- oder Festgeld anlegen und sich regelmäßig selbst etwas auszahlen.

Besser keine Dynamik

Mit einer sogenannten Dynamik erhöht sich die versicherte Summe jedes Jahr um einen bestimmten Prozentsatz. Was für eine BU-Rente sinnvoll ist, gilt für die Unfallversicherung nicht: Denn Sie erhalten die Leistung auf einen Schlag, und mit dem Alter sinkt der Absicherungsbedarf in der Regel. Daher sollten Sie von Anfang an eine ausreichend hohe Versicherungssumme wählen. Fällt Ihr Bedarf mit der Zeit tatsächlich geringer aus, etwa weil Ihr Vermögen gewachsen ist, können Sie die Versicherungssumme und damit den Beitrag reduzieren.

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Wie Sie die Unfallversicherung kündigen

Bevor Sie eine bestehende Unfallversicherung kündigen, sollten Sie sicher sein, dass sie anderweitig abgesichert sind und den Vertrag nicht mehr brauchen. Lassen Sie sich dazu im Zweifel beraten. Kündigen können Sie in der Regel jährlich mit einer Frist von drei Monaten. Der Kündigungstermin ist dabei die sogenannte Hauptfälligkeit. Diese steht im Versicherungsschein und ist der Termin, an dem bei jährlicher Zahlweise der Beitrag abgebucht wird. Falls Ihr Tarif außerplanmäßig teurer wird, haben Sie ein Sonderkündigungsrecht.

Wenn Sie eine Unfallversicherung mit Beitragsrückgewähr kündigen, verlieren Sie aber unter Umständen einen Teil des angesparten Kapitals. Lassen Sie sich daher etwaige Abzüge vorher vom Versicherer schriftlich ausweisen. Anstatt einen solchen Vertrag zu kündigen, können Sie prüfen, ob sich der Vertrag beitragsfrei stellen lässt. Das bedeutet, Sie zahlen nichts mehr ein und der Vertrag wird quasi stillgelegt.

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Artikel verfasst von

Finanztip-Expertin für Versicherungen

Julia Rieder ist Expertin für Versicherungen und derzeit kommisarisch für das Thema Reise verantwortlich. Während ihres Volontariats bei Finanztip sammelte sie Hörfunk-Erfahrung beim Inforadio. Vorher war sie in den Redaktionen von Frontal 21, der Berliner Zeitung und dem Online-Magazin politik-digital tätig. Ihr Studium der Politikwissenschaft hat Julia Rieder an der Freien Universität Berlin mit einem Master abgeschlossen.

Schützen Sie Ihre Kinder mit einer Kinderunfallversicherung

Kinder erkunden meist äußerst riskant ihre Umwelt. Nicht selten kommt es daher zu Unfällen. Die Mehrheit aller Kinderunfälle passieren in der Freizeit und nicht im Kindergarten oder in der Schule – also zu einem Zeitpunkt, an dem die Kleinen nicht über die gesetzliche Unfallversicherung geschützt sind.

Wenn Sie möchten, dass Ihr Kind auch in der Freizeit (z.B. auf dem Spielplatz, im Sportverein, Urlaub oder Straßenverkehr) einen umfangreichen Unfallschutz besitzt, sollten Sie eine Kinderunfallversicherung abschließen.

Eine private Unfallversicherung für Kinder leistet, wenn sie durch einen Unfall einen dauerhaften Personenschaden erleiden. Eine hohe Kapitalzahlung oder Unfallrente kann Eltern und Heranwachsende vor finanziellen Nöten bewahren. Der Versicherungsschutz lässt sich problemlos auf die individuelle Situation anpassen.

Leistungen der privaten Kinderunfallversicherung

Das Unfallrisiko ist bei Kleinkindern und Jugendlichen auf Grund von Naivität und Unerfahrenheit unbestreitbar hoch. Trotz aller Vorsicht und guter Ratschläge lassen sich Unfälle nicht vermeiden. Kommt es infolge eines Unfalls zu einer dauerhaften Beeinträchtigung der körperlichen Fähigkeiten oder sogar zu einer Invalidität, stehen Kind und Eltern vor einer persönlichen Tragödie.

Eine Kinderunfallversicherung kann keine Wunder wirken, sie kann jedoch helfen, die finanziellen Folgen zu kompensieren. Gerade bei einer Unfallversicherung für Kinder sollten Eltern den Versicherungsschutz sorgfältig und vorrausschauend bestimmen. Die Höhe der Versicherungssumme sollte so gewählt werden, dass im schlimmsten Fall Pflege- und Umbaukosten von der Kapitalzahlung vollständig bezahlt werden können.

Die Kapitalzahlung, die sich nach der Versicherungssumme und dem Invaliditätsgrad bemisst, ist das Kernstück privater Unfallversicherungen. Außerdem sollte als nachhaltiger Invaliditätsschutz eine ausreichende Unfallrente in die Versicherung integriert werden – dies gilt insbesondere bei der Kinderunfallversicherung.

Zum Leistungsspektrum einer privaten Unfallversicherung gehören bei einigen Versicherungsgesellschaften auch Infektionen, die beispielsweise durch Zeckenbisse entstehen können (beispielsweise Borreliose). Durch Zusatzbausteine lässt sich der Versicherungsschutz in der Regel individuell erweitern. Tage-, Krankenhaustage- und Genesungsgeld sind zum Beispiel Zusatzleistungen, die ohne Probleme in den Versicherungsvertrag aufgenommen werden können.

Passende Unfallversicherung finden leicht gemacht

Wenn Ihr derzeitiger Versicherungsschutz unzureichend ist oder Ihr Versicherungsanbieter mehrfach Leistungen verweigert hat, sind Ihre Beiträge bei einem anderen Versicherer besser angelegt. Vor allem wenn es um das Wohl von Kindern geht, sollte der Versicherungsschutz nicht nur auf dem Papier stehen, sondern auch praktisch Anwendung finden. Wenn Sie mit Ihrer aktuellen Police unzufrieden sind, sollten Sie Ihre Unfallversicherung kündigen und wechseln.

Unser Versicherungsrechner hilft Ihnen beim Unfallversicherung Vergleich und Vertragsabschluss. Der Versicherungsvergleich ist einfach, unverbindlich und absolut kostenlos. Er schafft Transparenz im Dickicht des Tarifdschungels und findet für Ihre Kinder eine leistungsstarke und günstige Kinderunfallversicherung. Es ist jedoch ratsam nicht nur die Kinder, sondern die ganze Familie durch eine private Unfallversicherung gegen Unfallrisiken zu schützen.

Der CHECK24-Vergleichsrechner enthält Familienunfallversicherungen von Top-Anbietern, mit denen sich viel Geld sparen lässt. Egal ob Sie eine Single-, Kinder- oder Familienunfallversicherung suchen – bei uns werden sie fündig! Das Sparpotenzial durch unseren Versicherungsrechner liegt bei 79 Prozent.

Haben Sie Fragen?

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Источники: http://m.spiegel.de/wirtschaft/service/kindervorsorge-so-versichern-sie-ihr-kind-richtig-a-885612.html, http://www.finanztip.de/unfallversicherung/, http://www.check24.de/unfallversicherung/kinder/

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