Unfallversicherung kinder stiftung warentest

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Kinderunfallversicherung Stiftung Warentest

Kinderunfallversicherung Stiftung Warentest – Alle Top Anbieter 2017 im Vergleich

Kinder sind beim Spielen oder Sport treiben, aber auch im tдglichen StraЯenverkehr erheblichen Unfallgefahren ausgesetzt. Auch wenn Sie noch so gut auf Ihre Kinder aufpassen, ein hundertprozentiger Schutz ist nicht mцglich. Daher gehцrt eine Kinderunfallversicherung mit zur wichtigsten Risikoabsicherung fьr Ihr Kind.

Kinder und Jugendliche stehen noch am Anfang Ihres Lebens und kцnnen in der Regel keine Leistungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung erwarten. Auch eine Berufsunfдhigkeitsversicherung kцnnen Kinder nicht abschliessen. Die einzige Mцglichkeit, Kinder gegen die lebenslangen Folgen eines Unfalles gьnstig abzusichern, ist der AbschluЯ einer Kinderunfallversicherung. Bei der Kinderunfallversicherung handelt es sich um eine spezielle Form der privaten Unfallversicherung. Zwar besteht fьr Kinder ein gesetzlicher Unfallschutz, jedoch gilt dieser erst ab dem Besuch des Kindergartens und ist auch im Leistungsumfang erheblich eingeschrдnkter, als die private Unfallschutz. Die private Kinderunfallversicherung kann bereits nach der Geburt des Kindes abgeschlossen werden und bietet, im Gegensatz zur gesetzlichen Unfallversicherung, auch ab diesem Zeitpunkt vollen Versicherungsschutz.

Todesfall-Leistungen, auch wenn der Unfalltod nicht sofort, sondern innerhalb eines Jahres eintritt,

Genesungsgeld,

Kosmetische Operationen,

Ьbergangsleistung und Sofortleistung bei Schwerstverletzungen,

Invaliditдtsleistung bereits ab 1% Invaliditдtsgrad,

Zahlung einer Unfallrente schon ab 50% Invaliditдt,

erweitertes Krankenhaustagegeld bei Kindern bis 12 Jahre,

volle Kostenerstattung fьr Kosmetische Operationen

Umfangreiche RehabilitierungsmaЯnahmen

Allgemeine Infos und Tipps ьber die Kinderunfallversicherung

Weltweite Auslandsrьckholung durch die Kinderunfallversicherung bis zu 65.000 EUR, Kostenersatz fьr Such-, Rettungs- oder Bergungseinsдtze in Analogie zu den Bergungskosten, Krankentransportkosten, Rьckfьhrungskosten der versicherten Person zu ihrem stдndigen Wohnsitz, Heimfahrt- oder Unterbringungskosten, Ьberfьhrungskosten aufgrund unfallbedingten Todesfalls im Inland oder Ausland.

Kinderunfallversicherung Stiftung Warentest – Empfehlungen und Tipps

Mit unserem unabhдngigen und kostenlosen Vergleich finden wir fьr Sie die beste und gьnstigste Kinderunfallversicherung welche mit Top Bewertungen im Vergleich der Stiftung Warentest. Wer verbirgt sich eigentlich hinter dem Begriff "Stiftung Warentest" und wonach richten sich die Bewertungen fьr die verschiedenen Anbieter?

Unfallversicherung Testsieger

  • Rund 300 Tarife im Test
  • Mehrere Angebote mit dem Testurteil "sehr gut"
  • Versicherungsbedingungen und Kapitalzahlung entscheidend
  • Schnell und einfach Angebote gegenüberstellen

Unfallversicherung Test: Die aktuellen Testsieger im Vergleich

Die Tarife für private Unfallversicherungen sind vielfältig, die Konditionen und Preise der Versicherungsangebote unterscheiden sich enorm. Woher soll man da wissen, welche Unfallversicherung die beste Wahl ist? Die Ergebnisse von unabhängigen Tests und neutralen Versicherungsvergleichen können sehr nützlich sein und wichtige Tipps für die Suche nach der passenden Police bieten.

Inhaltsverzeichnis

Kennen Sie die Testsieger für Unfallversicherungen?

Es gibt unzählige Versicherungsgesellschaften, die Unfallversicherungen anbieten. Teilweise sind die Tarifvarianten jedoch undurchsichtig, sodass die Kunden einzelne Vor- oder Nachteile kaum noch nachvollziehen können. Versicherungsinteressierte können ein Angebot, das ihnen unterbreitet wird, mit dem aktuellen Testsieger für die Unfallversicherung vergleichen. So finden sie heraus, ob der vorgeschlagene Tarif ein ähnlich gutes Preis-Leistungs-Verhältnis hat. Die Testsieger zeichnen sich dadurch aus, dass sie im Vergleich zu anderen Tarifen ein größeres Leistungspaket, kundenfreundliche Versicherungsverträge sowie eine angemessene Beitragshöhe bieten.

Unfallversicherung: Die Testsieger für 2017

Das Deutsche Institut für Service-Qualität (DISQ) prüfte im Juli 2017 über 40 Anbieter einer Unfallversicherung hinsichtlich Preis und Leistung. Dabei stießen die Test auf ein starkes Preisgefälle. „Durch die Wahl des günstigsten anstelle des teuersten Versicherers lassen sich im Schnitt mehr als zwei Drittel der Kosten einsparen“, so das Institut. Abstriche bei den Leistungen müssen Interessierte dabei nicht unbedingt in Kauf nehmen. Die beste Unfallversicherung im Test überzeugt beispielsweise bei der Leistungs- und bei der Preisbewertung.

Insgesamt ist das Niveau bei den Unfallversicherern hoch. Von den 43 Unternehmen erzielen 30 eine gute oder sehr gute Bewertung. Allerdings kommen auch sieben Anbieter nicht über ein ausreichendes Ergebnis hinaus. Entsprechend wichtig ist es für Interessierte, sich nicht für eine beliebige private Unfallversicherung zu entscheiden, sondern vorab verschiedene Angebote miteinander zu vergleichen.

Insgesamt 15 Unfallversicherungen sind in den Augen der Tester sehr gut. Dabei machte die Bewertung der Leistungen 70 Prozent und die des Preises 30 Prozent des Endergebnisses aus.

Die Top 5 setzt sich zusammen aus:

  • GVO (Gegenseitigkeit Versicherung Oldenburg)
  • InterRisk
  • Volkswohl Bund
  • HanseMerkur
  • Adcuri

Unfallversicherung Testsieger 2016

2016 ist das Jahr, in dem besonders viele Unfallversicherung Tests veröffentlicht werden. So haben im März sowohl das Analysehaus Morgen & Morgen als auch das DISQ den Versicherern auf den Zahn gefühlt. Dabei unterscheiden sich die Untersuchungen hinsichtlich der Kriterien, die geprüft wurden. Das Analysehaus konzentriert sich in seinem Unfallversicherung Test auf das Bedingungswerk von 140 Angeboten. Je besser dieses ist, desto leistungsstärker ist der Tarif. 32 Versicherungen überzeugen dabei mit Bestnoten.

Darunter finden sich Tarife von insgesamt 25 Anbietern: Adcuri, ARAG, ASC, Baden-Badener, Barmenia, Charta, Degenia, Die Bayerische, Domcura, Gothaer, Häger, HanseMerkur, Helvetia, Haftpflichtkasse Darmstadt, INTER, Interlloyd, InterRisk, Janitos, NV-Versicherungen, SHB, Swiss Life, VHV, Volkswohl Bund, Waldenburger und Würzburger.

Außen vor steht bei diesem Unfallversicherung Vergleich jedoch die Beitragshöhe. Da es zudem einige Versicherer gibt, deren Angebote zum Teil mit der Bestnote, zum Teil jedoch auch deutlich schlechter bewertet wurden, empfiehlt sich für Interessierte ein genauer Preis-Leistungs-Vergleich.

Beim DISQ setzt sich die Gesamtnote zu 60 Prozent aus der Bewertung der Leistungen und zu 40 Prozent aus der Analyse des Preises zusammen. Von den untersuchten 43 Unternehmen erhalten 13 eine sehr gute Note, weitere zehn eine gute. Mit BGV und HDI schneiden jedoch auch zwei Unternehmen mit mangelhaft ab, elf sind nur ausreichend.

Zu den Unfallversicherung Testsiegern 2016 des Instituts gehören folgende Anbieter: InterRisk, HanseMerkur, Gegenseitigkeit Versicherung Oldenburg, Barmenia, Domcura, Helvetia, Janitos, Hannoversche, VHV, Ammerländer Versicherung, Interlloyd, Haftpflichtkasse Darmstadt und Swiss Life.

Weitere Unfallversicherung Testsieger 2016 bei Öko-Test und Co.

2016 wurden drei weitere Untersuchungen zur privaten Unfallversicherung veröffentlicht. Öko-Test prüfte für die Ausgabe 1/2016 Unfallversicherungen mit sogenannter Beitragsrückgewähr. Bei solchen Tarifen werden Versicherten die eingezahlten Beiträge nach Vertragsende zurückgezahlt, sofern keine Leistungen beansprucht wurden. Was sich zunächst nach einem guten Geschäft anhört, ist jedoch für Verbraucher kaum zu empfehlen. Denn die Angebote sind laut Öko-Test „teurer Unsinn“. Die Experten kommen daher zu dem Fazit, erst gar kein Ranking zu erstellen, weil die Urteile „bestenfalls mangelhaft“ ausfallen würde.

Anders fällt der Unfallversicherung Test von Franke und Bornberg aus, der im Auftrag des Handelsblatts durchgeführt wurde. Hierbei wurden allerdings auch Tarife untersucht, die keine Rückzahlung der Beiträge zum Ende der Laufzeit vorsehen. Zudem schafften es nur die Angebote ins Ranking, deren Leistungen Topschutz versprechen. Dazu zählen beispielsweise der Versicherungsschutz bei Zeckenbissen, die Kostenübernahme bei kosmetischen Operationen und eine 18-monatige Frist, bis zu der der Unfall geltend gemacht werden muss.

Insgesamt 12 Tarife überzeugen mit einem sehr guten Ergebnis. Doch nur das Angebot „Konzept XXL mit Standard Taxe“ der InterRisk sichert sich die höchste Note von 1,2. Dahinter folgt „Top-Schutz“ von HanseMerkur mit 1,3 vor dem Versicherer Barmenia (1,5 –„Premium-Schutz“).

Ähnlich sieht das Ergebnis im Unfallversicherung Test 2016 der Focus-Money aus. Auch hier stand Franke und Bornberg als Partner zur Seite. Das beste Resultat erzielt InterRisk. Neben der HanseMerkur gesellt sich auf den zweiten Rang zudem die Gegenseitigkeit Versicherung Oldenburg („Unfallfversicherung Top VIT“) hinzu. Die drittplatzierte Barmenia hält ihren Rang, muss ihn jedoch mit Janitos („Best Selection Trend“) und Domcura („Unfallversicherung Top-Schutz“) teilen.

Zusätzlich wurden Unfallversicherung Testsieger für Kinder ermittelt. Hier erhält die HanseMerkur die beste Bewertung, Platz 2 gehen sowohl an Janitos als auch Domcura.

Unfallversicherung für Kinder, Erwachsene und Senioren im Vergleich 2016

Schließlich hat das Unternehmen Ascore im September 2016 die private Unfallversicherung unter die Lupe genommen. Für die Gruppen Kinder, Erwachsene und Rentner haben die Tester die Leistungen von bis zu 19 Versicherern miteinander verglichen. Für alle Interessierten empfehlen sich dabei die Angebote „Vario Vollschutz“ von der Haftpflichtkasse Darmstadt sowie „Unfall XXL mit Maxi Taxe“ und „Unfall XXL mit Plus Taxe“ von InterRisk. Sie erzielen jeweils die höchste Bewertung von sechs Sternen.

Neben den drei Unfallversicherung Testsiegern kommen für Kinder zudem die Tarife „Unfall-Police Optimal Prestige“ von Die Bayerische, „Top-Schutz mit Gliedertaxe III“ von HanseMerkur sowie „Klassik-Garant mit dem Exklusiv-Baustein“ von VHV infrage. Das Angebot der VHV überzeugt mit seinen Leistungen auch bei den Rentnern. Für Erwachsene erzielen hingegen ein weiterer Tarif der InterRisk („Unfall XXL mit Heilberufe Taxe“) sowie das Angebot der HanseMerkur ebenfalls die höchste Bewertung.

Testsieger bei Focus-Money

Ein weiterer Unfallversicherung Test stammt von Focus-Money (Ausgabe 3/2015). Von den 61 geprüften Tarifen konnten 20 besonders überzeugen. Sie stechen vor allem hervor, da sie einen erweiterten Unfallbegriff haben. Das heißt, dass die Versicherung auch dann zahlt, wenn kein Unfall im klassischen Sinn passiert ist. Mitinbegriffen sind beispielsweise Vergiftungen durch Gase, Insektenstiche oder Unfälle, die aufgrund von psychischen oder nervösen Störungen verursacht wurden. Die sechs besten Anbieter sind:

  • InterRisk – Konzept XL mit Standard Taxe
  • Janitos – Balance Trend
  • Swiss Life – Swiss Life-Primus
  • Waldenburger – Unfallversicherung
  • HUK24 – Unfallversicherung Classic
  • VHV – Klassik-Garant

Unfallversicherung Testsieger 2015 bei Stiftung Warentest

Fast vier Jahre nach ihrer letzten Untersuchung für Erwachsene hat Stiftung Warentest im September 2015 neue Unfallversicherung Testsieger ermittelt. Zwei Tarife sichern sich dabei das Qualitätsurteil „sehr gut“: InterRisk („P 500 XXL MaxiTaxe“) und SBH („P 500 Komfort“). Weitere 40 Angebote sind aus Sicht der Verbraucherschützer „gut“. Dabei wurde vor allem darauf geachtet, dass die jeweiligen Tarife gewisse Mindestvoraussetzungen erfüllen. Dazu zählen:

  • Vollinvalidität: Auszahlung einer Kapitalleistung von mindestens 500.000 Euro
  • Invalidität 50 Prozent bzw. 25 Prozent: Auszahlung mindestens 100.000 Euro bzw. 25.000 Euro
  • Todesfallleistung 10.000 Euro
  • Leistung bereits ab einem Prozent Invalidität

Mit diesen Voraussetzungen soll verhindert werden, dass sich Verbraucher für eine Unfallversicherung mit zu geringen Leistungen entscheiden. Wer infolge eines Unfalls zu 100 Prozent invalide wird, sollte „mindestens das Sechsfache des Jahresbruttoeinkommens“ erhalten, so Stiftung Warentest.

Neben den besten Unfallversicherungen 2015 hat die Verbraucherorganisation auch die günstigsten guten Angebote für Verbraucher mit ungefährlichen Berufen zusammengestellt. Die günstigsten fünf Tarife kommen dabei von

  • CosmosDirekt („P 500 Basis“) – 117 Euro pro Jahr
  • HanseMerkur („P 500 Grund + Gliedertaxe I“) – 118 Euro
  • Häger („P 500 Kompakt“) – 120 Euro
  • HUK24 („P 500 Kompakt“) – 121 Euro
  • Die Bayerische („P 500 Optimal Komfort“) – 124 Euro

Die richtige Unfallversicherung finden

Nutzen Sie einen ausführlichen Unfallversicherung Vergleich, bevor Sie eine Unfallversicherung abschließen. Nur so werden Sie herausfinden, ob es vielleicht ein besseres Versicherungsangebot gibt, dass Sie bisher noch nicht entdeckt haben. Dabei muss die günstigste Unfallversicherung nicht immer gleich die beste sein. Die richtige Unfallversicherung ist nicht nur preiswert, sondern zeichnet sich vor allem durch gute Konditionen aus.

Finanztest prüft Unfallversicherungen Was man wirklich braucht

Die Deutschen besitzen rund 28 Millionen Unfallpolicen. Viele von ihnen taugen nichts, weil sie im Ernstfall zu wenig zahlen – oder gar nicht. „Finanztest“ hat hunderte Tarife überprüft. „Sehr gut“ sind nur drei von ihnen und die sind auch nicht ganz billig. Brauchbare Tarife gibt es aber auch günstiger. Man muss nur wissen, worauf es ankommt.

Über sieben Millionen Menschen in Deutschland sind schwerbehindert. In den seltensten Fällen ist ein Unfall der Grund, meistens ist eine Krankheit vorausgegangen. Das Risiko, durch einen Unfall zum Krüppel zu werden, ist also nicht besonders hoch. Doch falls es tatsächlich einmal so weit kommen sollte, ist eine gute private Unfallversicherung Gold wert. Das Problem: Richtig gute Policen sind selten. Das stellt zumindest die Stiftung Warentest fest, die für die Dezemberausgabe von "Finanztest" rund 300 Tarife unter die Lupe genommen hat. "Sehr gut" waren gerade mal drei von ihnen.

Wer schwerbehindert ist, braucht viel Geld, etwa für ein behindertengerechtes Fahrzeug.

Problem Nummer eins: die Leistung

Die Unfallversicherung zahlt abhängig vom Invaliditätsgrad die Versicherungssumme aus. "Finanztest" hat in den Test nur Tarife einbezogen, die bei Vollinvalidität mindestens 500.000 Euro leisten. Das klingt nach viel Geld, allerdings muss davon auch viel bezahlt werden: Umbauten am Haus etwa, ein behindertengerechtes Fahrzeug, eine Haushaltshilfe und vieles mehr. Mit Kleckerbeträgen um die 50.000 Euro kommt man da nicht weit. Sinnvoll sind Tarife mit Progression, die bei Vollinvalidität ein Vielfaches der vereinbarten Versicherungssumme auszahlen.

Ab wann man überhaupt zu welchem Grad invalide ist, legen die Versicherer in der Gliedertaxe fest. Ein amputierter Fuß entspricht üblicherweise einem Invaliditätsgrad von 40 Prozent, fehlt das ganze Bein, sind es 70 Prozent. Taubheit auf einem Ohr wird mit 30 Prozent eingestuft, der Verlust des Geruchssinns mit 10 Prozent. Das sind aber nur die gängigen Werte, in ihren Tarifen können die Versicherer auch höhere Invaliditätsgrade festlegen. Dann kann schon der Verlust einer Hand als 100 Prozent invalide gelten statt nur 55 Prozent.

Problem Nummer zwei: die Bedingungen

Die besten Leistungen nutzen nichts, wenn man sie im Ernstfall nicht bekommt. Wichtig ist zunächst mal, dass die Police immer und überall gilt und nicht nur in bestimmten Situationen, etwa beim Autofahren. Die Versicherungen schränken den Unfallbegriff ohnehin schon stark ein. Als Unfall gilt es nämlich nur, wenn ein Ereignis plötzlich und unfreiwillig von außen auf den Körper einwirkt. Wer also beim Gehen über seine eigenen Füße stolpert, erleidet per Definition keinen Unfall. Wer wegen eines Schlaglochs stürzt, schon.

Schwierig sind die zusätzlichen Ausschlüsse bestimmter Unfallursachen. Bestes Beispiel: Bewusstseinsstörungen. Wer unter Alkohol- oder Medikamenteneinfluss einen Unfall baut, hat von der Versicherung normalerweise nichts zu erwarten. Doch auch wenn man am Steuer einen Schlaganfall oder einen Herzinfarkt erleidet, gilt das als Bewusstseinsstörung. Gute Versicherer zahlen, falls es in solchen Fällen zu einem Unfall kommt. Bei den Testsieger-Policen sind sogar Unfälle unter Alkoholeinfluss teilweise versichert.

Laut Musterbedingungen müssen Versicherungen nur zahlen, wenn die Invalidität innerhalb eines Jahres nach dem Unfall eingetreten ist. Manchmal wird aber erst später klar, dass man trotz Behandlungen und Reha dauerhaft behindert bleiben wird. Gute Tarife lassen Kunden bis zur endgültigen Diagnose mehr Zeit.

War der betroffene Körperteil schon vor dem Unfall geschädigt, zahlen die Versicherer normalerweise nicht die ganze Gliedertaxe. Wer etwa schon vorher unter Arthrose litt, wird nicht die vollen 55 Prozent bekommen, wenn er eine Hand verliert, sondern vielleicht nur 30 Prozent. Das kann gerade für ältere Versicherte zum Problem werden. Sie sind bei den Unfallversicherern aber ohnehin nicht so gern gesehen. Ab dem 75. Geburtstag wird es schwierig, eine Police zu gleich guten Konditionen wie jüngere Kunden zu bekommen, hat "Finanztest" festgestellt.

Problem Nummer drei: der Preis

Die Unfallversicherung ist für die Anbieter eine lohnende Sache. Die Schadenquote lag 2010 bei 60 Prozent, es bleiben also gute Gewinne. Auch, weil der Konkurrenzkampf hier längst nicht so heftig ausgefochten wird wie etwa in der Kfz-Versicherung, die bei vielen Kunden jährlich auf dem Prüfstand steht. Für eine Versicherung mit kundenfreundlichen Bedingungen und sehr gutem Leistungsumfang lohnt sich die Investition aber. Für die drei Testsieger-Tarife der Swiss Life und der Interrisk zahlen Männer bis zu 333 Euro im Jahr, Frauen bis zu 306 Euro – vorausgesetzt, sie arbeiten in ungefährlichen Berufen. Im Handwerk oder in anderen riskanteren Berufen kann der Preis für sehr gute Policen auf über 500 Euro steigen. Wer nicht ganz so viel investieren möchte, aber trotzdem vernünftig versichert sein will, findet viele "gute" Tarife, für weniger als 130 Euro im Jahr. Unfallversicherungen für Frauen sind tendenziell etwas günstiger als die von Männern. Das wird sich aber ab 2013 ändern, wenn in allen Versicherungsarten Unisex-Tarife gelten.

Nicht blenden lassen

Klassischerweise wird die Unfallversicherung als einmalige Summe ausgezahlt. Die meisten Versicherer bieten aber noch eine zweite Variante an: die lebenslange Unfallrente. Klingt zunächst gut, ist es aber nicht. Zum einen, weil eine Kapitalauszahlung für die größeren Investitionen gebraucht wird, die bei einer Behinderung unvermeidlich sein dürften. Zum anderen, weil die Rente nur bei einem Invaliditätsgrad von mindestens 50 Prozent ausgezahlt wird. Wer darunter liegt, bekommt gar nichts.

Manche Versicherungen werben mit Zusatzleistungen wie "Gipsgeld" für gebrochene Knochen, Genesungs- oder Krankenhaustagegeld. Das sind schöne Extras, die aber wenig helfen, wenn die restlichen Versicherungsbedingungen dürftig sind. Sinnvolle Zusatzleistungen sind dagegen die Übernahme von Bergungskosten und kosmetischen Operationen.

Besonders sparsame Kunden werden vielleicht einen Tarif mit Beitragsrückgewähr in Erwägung ziehen. Am Ende der vereinbarten Laufzeit gibt es die Beiträge gegebenenfalls zurück, eventuell auch eine Überschussbeteiligung. Möglich ist das, weil mit den Beiträgen gleichzeitig eine Lebensversicherung bespart wird. Das wiederum heißt: Nur ein Teil der Prämie wird für den Unfallschutz verwendet. Deshalb sind die Invaliditätsleistungen auch nicht annähernd so hoch wie bei einer reinen Unfallversicherung.

Источники: http://www.unabhaengiges-vergleichsportal.de/kinderunfallversicherung/stiftung-warentest.php, http://www.finanzen.de/unfallversicherung/testsieger, http://mobil.n-tv.de/ratgeber/Was-man-wirklich-braucht-article4780501.html

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