Unfall versicherung melden frist

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Unfallversicherung

Letzte Aktualisierung: 08.12.2017

Unfallversicherung | Meldefristen

Unfallversicherung Meldefristen

Damit ein privater Unfallversicherer bei einem Schadensfall auch wirklich leistet, müssen bestimmte Voraussetzungen gemäß der Versicherungsbedingungen erfüllt sein. Der Unfall und damit die Gesundheitsschädigung müssen sich nicht nur unfreiwillig ereignen, auch die Wahrung der Meldefrist fällt unter die sogenannten Wirksamkeitsvoraussetzungen. Denn nur, wenn diese Bedingungen für die Inanspruchnahme von Versicherungsleistungen erfüllt sind, hat der Versicherte Anspruch auf Leistungen aus seiner Unfallversicherung. Die Meldefrist sieht vor, dass ein Unfallereignis binnen 48 Stunden bei der Versicherungsgesellschaft anzuzeigen ist. Sicherlich liegt es auf der Hand, dass besonders im Fall eines schwerwiegenden Unfallereignisses vieles so viel wichtiger erscheint. Dem Einhalten der Meldefristen sollte aber unbedingt Rechnung getragen werden, da dem Versicherungsnehmer ansonsten weitreichende finanzielle Konsequenzen drohen. Im Gegensatz zum Unfallereignis an sich müssen gesundheitliche Einschränkungen von Dauer, die die Folgen eines Unfalls sind, erst binnen eines Jahres der Unfallversicherung angezeigt werden. Sollte der Versicherte diese 12 Monate verstreichen lassen, verliert er möglicherweise seinen Leistungsanspruch aus der privaten Unfallversicherung. In diesem Fall würde auch ggf. die Stellungnahme, dass die gesundheitlichen Beeinträchtigungen nach Verstreichen des Jahres noch nicht deutlich abzuschätzen waren, unter Umständen nichts nützen.

Unfallversicherung – Meldefristen müssen eingehalten werden

Unfallversicherung – Unbedingt auf

Meldefristen achten Dies belegen einige Prozesse, in denen Versicherungsnehmer von ihrem privaten Unfallversicherer einen Leistungsanspruch durchsetzen wollten, obwohl sie die Meldefrist nicht eingehalten hatten. Die Versicherer gehen meist als Sieger aus dem Gerichtssaal. Als Begründung führen die Gerichte an, dass eine Versäumnis der Meldefrist und damit eine sehr späte Mitteilung des Unfallhergangs es der Versicherungsgesellschaft ungleich erschwert, die Umstände des Unfalls zu rekonstruieren und nachvollziehen zu können. Da es mitunter aufgrund der Meldefrist zu Gerichtsprozessen zwischen Versicherer und Versicherungsnehmer kommt, sind einige Gesellschaften dazu übergegangen, die verhältnismäßig kurze einjährige Meldefrist für Dauerschäden bei Unfallversicherungen freiwillig zu verdoppeln oder zu verdreifachen.

Im Falle eines Unfallereignisses sollte der Versicherungsnehmer zunächst einen Arzt konsultieren, dessen Weisungen befolgen und dann schnellstmöglich – binnen der 48-stündigen Meldefrist – seinen Versicherer von dem Unfall in Kenntnis setzen. Gleiches gilt auch für die Hinterbliebenen bei Eintreten des Todes des Versicherungsnehmers. Sollte der Versicherte nicht unverzüglich nach dem Unfall, sondern erst innerhalb der einjährigen Meldefrist an den Unfallfolgen sterben, so ist dies dem Versicherer ebenso unverzüglich zu melden.

Unfallversicherung – Umfassender Schutz mit einer privaten Unfallversicherung

Es ist die Regel, dass der Versicherungsnehmer nach Meldung des Unfalls ein Formular vonseiten seines Versicherers erhält, das wahrheitsgemäß und vollständig ausgefüllt an die Unfallversicherung zurückgeschickt werden muss. Darin muss der Versicherte das Unfallereignis in allen Einzelheiten beschreiben. Der behandelnde Mediziner wird nach Abschluss der ärztlichen Versorgung ein Gutachten erstellen, aus dem hervorgeht, ob bei dem Versicherten eine Invalidität infolge des Unfalls vorliegt. Dieses Gutachten ist gemeinsam mit dem schriftlichen Zahlungsantrag auf Versicherungsleistungen an den Versicherer zu übersenden. Der Versicherer hat das Recht, die Leistungen zu verwähren, wenn das ärztliche Gutachten nicht innerhalb der gesetzten Frist vorliegt.

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Wie schnell muss ich einen Unfall melden?

Versicherte sollten auch bei der Unfallversicherung wichtige Fristen im Hinterkopf behalten in welchem sie Versicherungsfälle dem Versicherer melden müssen, um den Leistungsanspruch nicht zu verwirken.

Ist jeder Unfall sofort zu melden? In den wenigsten Fällen

Die 15-Monats Meldefrist

Im Gegensatz zu anderen Versicherungen, bei denen ein Schadenereignis dem Versicherer unverzüglich zu melden ist, beträgt die Meldefrist bei der Unfallversicherung mindestens 15 Monate. Viele Tarife haben selbst diese Meldefrist noch einmal deutlich verlängert, so dass sie je nach Tarif auch 24-36 Monate betragen kann.

Da eine Unfallversicherung erst bei dauerhaften Unfallfolgen leisten muss, was in der Regel (außer bei schweren Verletzungen) auch erst nach eingehenden Untersuchungen und Behandlungen durch Ärzte/Gutachter feststellbar ist, beträgt die Meldefrist hier auch mindestens 15 Monate.

Viele Unfallfolgen sind oft erst viele Monate oder sogar wenige Jahre später erst feststellbar, so dass Unfallversicherungen mit verlängerten Meldefristen durchaus empfehlenswerter sind.

Fristen einhalten – sonst Anspruch verwirkt

Sofern in den Tarifbedingungen der Unfallversicherung nicht ausdrücklich eine verlängerte Meldefrist genannt ist, muss diese Meldefrist laut einem Urteil des Oberlandesgerichts Frankfurt vom 25.04.2013 (Az. 12 U 43/12) auch unbedingt eingehalten werden, um den Anspruch gegenüber der Versicherung nicht zu verwirken.

Achtung : Kürzere Meldefristen bei Unfalltod

Bei Unfalltod gilt hingegen die unverzügliche Meldefrist woraus sich eine Zeitspanne von 48-72 Stunden ableiten lässt. In diesem Zeitraum ist dem Versicherer ein Unfalltod des Versicherten zu melden, damit der Versicherer Nachprüfungen anstellen kann, um die Todesursache überprüfen zu können.

Diese sehr kurze Meldefrist bei Unfalltod ist ein Hauptgrund, weshalb Versicherungsfachleute von einer Leistung für Unfalltod in einer Unfallversicherung eher abraten. Hinterbliebene könnten diese Frist sehr leicht versäumen, bedeutet der Unfalltod eines Verwandten schließlich einen großen Schock.

Sinnvoller ist es daher den Todesfallschutz eher über eine Risikolebensversicherung oder auch Kapitallebensversicherung oder Sterbegeldversicherung abzusichern, da diese bei jedem Todesfall zahlen müssen und daher das Problem mit der unverzüglichen Meldung weniger besteht.

Meldefristen

Ein Unfallereignis ist binnen einer Woche bei der Versicherung schriftlich zu melden. So stellt der Anbieter sicher, den Unfallhergang vollständig rekonstruieren und untersuchen zu können. Im Todesfall ist die Meldefrist bei den meisten Versicherern mit drei Tagen festgelegt.

Mit einem tatsächlichen Verlust der Versicherungsleistung beim Verstreichen der Meldefrist ist jedoch nur zu rechnen, wenn der Unfallhergang berechtigte Fragen aufwirft. Sollte der Fall gut dokumentiert und unzweifelhaft sein, bleibt der Anspruch bestehen.

Weiterführende Informationen:

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Источники: http://www.unfallversicherungen-24.de/tipps/unfallversicherung-meldefristen.php, http://www.unfallversicherung.mobi/wie-schnell-muss-ich-einen-unfall-melden-60/, http://durchblicker.at/unfallversicherung/ratgeber/meldefrist

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