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Sterbegeldversicherung im Test – Öko- und Stiftung Warentest

Informieren Sie sich, wie Ökotest und Stiftung Warentest die Sterbegeldversicherungen bewerteten. Testen Sie selbst, welche Sterbegeldversicherung für Ihre Bedürfnisse die Richtige ist.

  • So haben Ökotest und Stiftung Warentest getestet
  • Testsieger der Sterbegeldversicherungen im Vergleich
  • Vergleichen Sie Ihre persönliche Sterbegeldversicherung

Sterbegeldversicherung im Test (Finanztest und Stiftung Warentest)

Viele Sterbegeldversicherungen im Test der wichtigsten renommierten Testinstitutionen – Stiftung Warentest und Ökotest – versichern alle das Gleiche: den Todesfall der versicherten Person. Dennoch sind die Leistungen der Sterbegeldversicherungen, ob es bei der Monuta, der Solidar, der HDH oder der IDEAL ist, alle unterschiedlich.

Anhand der Vergleiche von Stiftung Warentest (Finanztest) kann man die Leistungen der jeweiligen Tarife, die verzinsten Renditen oder einfach die eingezahlten Monatsbeiträge und die ausgezahlte Versicherungssumme entnehmen.

Für die Ermittlung der optimalen Versicherung sind jedoch noch andere Aspekte wichtig.

Sterbegeldversicherung – das sind sinnvolle Unterschiede:

  • Sterbegeldversicherungen mit und ohne Gesundheitsfragen
  • Versicherungen mit Einmalzahlung oder monatlichem Beitrag
  • Beitragszahlung bis zum 65. bzw. 85. Lebensjahr oder lebenslang
  • Versicherungssummen von 3.000 bis 25.000 EUR
  • Sterbegeldversicherungen mit oder ohne Wartezeit

Wie Sie bereits erahnen, ist es nicht so einfach, den Überblick über Sterbeversicherungen zu behalten, denn die verschiedenen Wünsche an einen optimalen Sterbegeld Tarif sind individuell. Deshalb sind Tests immer genau und mit Vorsicht zu betrachten, auch wenn sie von sogenannten unabhängigen Gremien stammen.

Die Zeiten sind vorbei, in denen die gesetzliche Krankenkasse ein Sterbegeld an die Hinterbliebenen auszahlte oder ein Arbeitgeber bereit war, einen Beerdigungs-Zuschuss für die Angehörigen bereitzustellen. Dadurch müssen die Angehörigen oft die Summe einer durschnittlichen Beerdigung in Höhe von ca. 3.800 EUR selbst aufbringen.

Bevor man eine Sterbegeldversicherung abschließt, sollte man sich mit Hilfe verschiedener Tests informieren. Diese können bereits vielfältige Hinweise und Informationen zu wichtigen Tarifmerkmalen enthalten.

Die Zeitschriften Finanztest bzw. Stiftung Warentest und auch die Tester der Zeitschrift Ökotest vergleichen schon seit Jahren die verschiedenen Versicherungen, die sich auf dem Markt befinden. Deshalb ist es ihnen möglich, hilfreiche Tipps zu geben, um schon einmal in die richtige Richtung zu weisen.

Nichtsdestotrotz sollte immer eine eigene Auswertung zum Vergleich der richtigen Sterbegeld Versicherung angefertigt werden, um die sinnvollsten Details zu berücksichtigen.

Wann wurden die letzten Sterbegeldversicherungen getestet?

Die Tarife der Sterbeversicherung wurden das letzte Mal von der Stiftung Warentest im Jahr 2009 getestet. Ökotest hat den letzten Sterbegeldversicherung Test im Jahr 2012 durchgeführt. Diese Tests sind aufgrund der bisher vergangenen Jahre überholt, aber dennoch liefern sie beachtenswerte Hinweise.

Wie wurden die Vergleiche und Kosten der Sterbegeldversicherung ermittelt

Welche Kriterien zog Stiftung Warentest für die Tests der Sterbegeldversicherung heran?

  • Die Beiträge und Kosten der Sterbegeld-Tarife sollen in einem guten Verhältnis stehen.
  • Verbraucherfreundlichkeit der Versicherungsverträge soll gegeben sein.
  • Die verzinste Geldanlage und die Todesfallabsicherung sollen dem Vergleich mit einer Risikolebensversicherung standhalten.

Die Redaktion der Stiftung Warentest urteilte 2009 ganz einfach

Die Stiftung Warentest kam zu dem Schluss, dass eine Sterbegeldversicherung in den seltensten Fällen sinnvoll ist und sich meist nicht für den Versicherten lohnt. Lediglich für die 45-Jährigen gab es drei Tarife, die allen Anforderungen des Tests standhielten. Es waren die Tarife der Debeka, HDI und der SDK. Dennoch teilt Finanztest mit, dass wiederum diese Tarife auch nicht für jeden geeignet sind.

Die Begründung, warum die Tarife der Debeka und SDK nicht für alle passend sind, wird folgendermaßen dargelegt: Es werden bei diesen Sterbegeld-Tarifen Gesundheitsfragen gestellt und deshalb ist es möglich, dass Interessenten eine Ablehnung erhalten könnten.

Diese Gesundheitsfragen hat die HDH zwar nicht, aber hier wird eine Einschränkung mit einer abzuwartenden Wartezeit begründet.

Welche Kriterien zog Ökotest für den Sterbegeldversicherung Vergleich heran?

Ökotest hat sich, anders als die Stiftung Warentest, nicht auf die Vertragsbedingungen bezogen, sondern bei ihrem Test verschiedene Modellfälle durchgerechnet. Diese Herangehensweise ist, unserer Meinung nach, schon realistischer.

  • 50-jährige Männern oder Frauen, die Beiträge bis zum Erreichen des 65. oder 85. Lebensjahres zahlen
  • 65-jährige Männer oder Frauen, die Beiträge bis zum Erreichen des 85. Lebensjahres zahlen
  • In beiden Fällen: Versicherungssummen von 4.000 EUR und 8.000 EUR

Durch diese Testvariante sind über 200 Varianten der Sterbegeldversicherungen von 17 Anbietern verglichen worden. In diesem Vergleich fehlten allerdings 35 Anbieter. Sie stimmten einem Test nicht zu.

Der Sterbegeldversicherung Test der Ökotest-Fachzeitschrift ergab folgendes Ergebnis

Wie erwähnt wurden bei diesem Test die jährlichen Kosten gegen die zu erwartenden Auszahlungssummen gestellt. Hierbei wurden Personen im 50. Lebensjahr als Testgruppe berechnet. Dadurch kommt Ökotest zu dem Schluss, dass die eingezahlten Beiträge bei den Versicherungen der Hinterbliebenenkasse der Heilberufe (HDH), der Solidar Sterbekasse und der Monuta gut angelegt sind. Diese stellen wesentlich höhere Auszahlungssummen bereit als die restlichen Tarife.

Bei Versicherten, die eine Sterbeversicherung erst ab einem späteren Zeitpunkt (ab 65 Jahren) abschließen, sind die Kosten oftmals höher als die ausgezahlten Versicherungssummen. Daher bekam keiner der getesteten Tarife den Titel „Testsieger“. Eine Möglichkeit wäre, auf die Variante „Einmalzahlung“ zu wechseln oder eine andere Art der Absicherung zu wählen. Diese Möglichkeit fand aber in dem Test keine Beachtung.

Fazit der Sterbegeldversicherung Tests:

  • Die Stiftung Warentest hält Sterbegeldversicherungen anhand des, unserer Meinung nach unausgereiften, Tests für eine der schlechtesten Varianten, seine Hinterbliebenen finanziell abzusichern. Sie schlägt eine Risikolebensversicherung als bessere Alternative für Angehörige vor.
  • Ökotest hat, unserer Meinung nach, die bessere Testvariante gewählt und zeigt vergleichbare und relevante Ergebnisse auf. Aber auch hier ist der Test lückenhaft, da eine mögliche Einmalzahlung nicht mit einbezogen wurde.

Warum diese Sterbegeld Tests nicht ausschließlich als Referenz dienen

  • Eine Risikolebensversicherung kann eine gute Alternative sein, ist jedoch nur in jüngeren Lebensjahren günstig. Bei den meisten Versicherern ist sie ab einem Alter von 75 Jahren nicht mehr abschließbar.
  • Die Laufzeit einer Sterbegeldversicherung ist unbegrenzt und endet, wenn die versicherte Person verstirbt. Ist die Beitragszahlung bis Alter 65 oder 85 gewählt und erreicht, enden die Monatsbeiträge schon vor dem Sterbefall. Eine Risikolebensversicherung dagegen endet zum Teil schon mit dem 75. Lebensjahr und ist im Folgenden für weitere Lebensjahre nicht mehr abschließbar.
  • Eine Risikolebensversicherung ist immer mit Gesundheitsfragen verbunden, die Tarife einer Sterbegeldversicherung können dagegen auch ohne Gesundheitsfragen abgeschlossen werden. Hier widerspricht sich der Test der Finanztest sogar selbst.

Alternative – eine Sterbegeldversicherung mit dem Tarif der HDH (Einmalzahlung)

Für eine Sterbegeldversicherung mit der Versicherungssumme von 5.000 EUR zahlt ein heute 60-jähriger Kunde einen einmaligen Betrag in Höhe von 3.833,86 EUR ein.

Die Hinterbliebenen erhalten beim Ableben des Versicherten zumindest die eingezahlten Beiträge. Verstirbt die versicherte Person erst nach Erreichen der Versicherungssumme, wird diese zuzüglich der Überschussbeteiligungen ausbezahlt. Im anvisierten Alter von 87 Jahren ist das immerhin ein Betrag von 6.476 EUR an Sterbegeld Leistung.

Bei den niedrigen Zinsen in den vergangenen Jahren ist das eine gute Rendite und spricht für die Absicherung mittels der Sterbegeldversicherung. Nicht zuletzt deswegen ist diese Versicherung als finanzielle Hilfe für Hinterbliebene sehr sinnvoll.

Gerade wenn Tests, wie in dem vorliegenden Fall, schon älter sind, können sich die Bedingungen durchaus ändern. Bei den Policen der Sterbegeldversicherungen ist dies der Fall.

Die momentane Lage am Finanzmarkt hat sich entspannt und stellt günstige Zinsen bereit. Dadurch sind Sterbegeldversicherungen, unserer Expertenmeinung nach, durchaus eine sehr gute und sinnvolle Lösung.

Nutzen Sie daher unseren Vergleichsrechner, der zusammen mit Experten entwickelt wurde, und machen Sie sich ein eigenes Bild zur Sterbegeldversicherung.

Rechenbeispiel einer Sterbegeldversicherung zum Test der Stiftung Warentest

Eine Person im Alter von 45 Jahren mit dem Wunsch, eine Sterbegeldversicherung für die Versicherungssumme von 5.000 EUR abzuschließen. Sie wird ohne Gesundheitsfragen und darüber hinaus über eine Beitragszahlungsdauer von 20 Jahren berechnet:

Unser Tipp – so ermitteln Sie Ihre persönliche Sterbegeld Versicherung:

  • Nutzen Sie die Tests von Stiftung Warentest und Ökotest als Informationsquelle. Machen Sie sich jedoch selbst ein Bild und vergleichen Sie verschiedene Sterbegeldversicherungen.
  • Wägen Sie Ihr persönliches Risiko hinsichtlich der zu erwartenden Lebenszeit und der momentan vorhandenen und den nach dem Tod zur Verfügung stehenden Geldmitteln ab.
  • Sterbegeldversicherungen können bis zu einem Betrag von 3.579 EUR nicht gepfändet werden. Diese Summe ist die Grenze für die durchschnittlichen Beerdigungskosten. Das bedeutet: Das eingezahlte Geld ist bis zu der angegebenen Grenze sicher angelegt, selbst wenn eine Pflegebedürftigkeit eintreten sollte und Ihr persönliches Vermögen dafür aufgebraucht werden muss. Ihrer Familie bleibt nun für die Beerdigungskosten noch eine ausreichende Summe übrig.

Nutzen Sie den Sterbegeldversicherung Vergleich vom Experten – ACIO

Der Versicherung Vergleich von ACIO unterscheidet Tarife mit Gesundheitsfragen und Tarife, die keine Gesundheitsfragen vorsehen.

Verschaffen Sie sich einen einfachen, schnellen und kostenlosen Blick auf Ihre persönliche Sterbegeldversicherung. Dadurch erörtern Sie nicht nur den günstigsten Tarif, sondern auch die optimal auf Sie abgestimmte Versicherung.

Mit dem Versicherung Vergleich schicken Sie selbst verschiedene Tarife in einen Test. Der Vorteil dabei: Es sind Ihre Daten und Wünsche, die den Tarif ermitteln und individuell auf Sie abgestimmt haben.

Haben Sie Fragen oder benötigen Sie Hilfe, stehen Ihnen unsere Sterbegeldversicherungs-Experten gerne per Mail oder telefonisch zur Seite.

Stand: Juni 2016

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Sterbegeldversicherung Test

Ein erster Überblick über aktuelle Sterbegeld Testergebnisse

In den meisten Fällen fürchten die Hinterbliebenen immense Kosten, die durch eine Beerdigung entstehen. Dementsprechend werden die Formalitäten und Entscheidungen so minimalistisch wie nur möglich gehalten, die den Kostenrahmen nicht sprengen, sodass der Verstorbene oft nur eine lieblose Grundbestattung bekommt. Das muss aber nicht sein. Denn gerade wenn es um die Beisetzung einer geliebten Person, geht, sollten keine Abstriche gemacht, stattdessen eine eindrucksvolle und wunderschöne Bestattung ermöglicht werden, um ihm auf diesem Wege die letzte Ehre zu erweisen. Die Antwort liegt nahe sich für den Todesfall mit einer Sterbegeldversicherung abzusichern. Dahingehend hat Ökotest die Sterbegeldversicherungen untersucht. Im Test konnte jedoch keine der geprüften Sterbegeldversicherungen so richtig überzeugen.

Sterbegeldversicherung Test 2017 – Das sagen Makler

Das Fachmagazin AssCompact befragt regelmäßig Versicherungsmakler nach den Produkttrends. Die Sterbegeldversicherung liegt hier nicht sehr weit vorn. Nur gut jeder Dritte Makler vermittelt diese Police. Auffällig ist jedoch dass von 24 Anbietern drei Unternehmen zwei Drittel der Stimmen auf sich vereinigen.

Die drei, am häufigsten vermittelten Stebegeldversicherungen

Alle anderen Anbieter erhalten jeweils unter vier Prozent der Stimmen. Die Zukunft der Sterbegeldversicherung sehen die befragten Makler eher kritisch. Nur gut ein Fünftel denkt, dass die Sterbegeldversicherung in den kommenden fünf Jahren gut laufen wird (Quelle).

Sterbegeld – Testergebnisse August 2012

Die Sterbegeldversicherung wurde im Oktober 2012 von Ökotest untersucht. Anders als bei anderen Auswertungen wurden hier nicht Vertragsbedingungen zugrunde gelegt, sondern viel mehr Modellfälle durchgerechnet. Grundlage dieser Modellfälle bildeten Annahmen, dass 50 jährige Frauen und Männer bis zum 65. und 85. Lebensjahr in der Beitragspflicht stehen sowie 65 jährige die bis zu ihrem 85. Lebensjahr Beiträge zahlen. Ferner wurden Versicherungssummen von 4.000,00 Euro und 8.000,00 Euro unterstellt, sodass am Ende 200 Tarifvarianten und 17 Anbieter in der Gesamtheit der Bewertungsanalyse standen. Man fragt sich wahrscheinlich warum so wenig Anbieter in die Beurteilung miteinbezogen wurden. Dies liegt daran, dass 35 der angefragten Versicherer die Teilnahme unverzüglich ablehnten, weil sie die Augen vor einer vermeintlichen Schlechtdarstellung oft verschließen wollen. Aus diesem Grund liegt die Vermutung nahe, dass nur die guten Anbieter im Test enthalten sind, sodass auch nur vierte Rangplätze vergeben wurden. Schaut man sich diese im Einzelnen stellt sich folgendes heraus:

Vereinbart man bei der 1908 eine Sterbegeldversicherung im Wert von 4.000,00 Euro, müssen 50 Jährige bis zum 65. Lebensjahr eine Beitragszahlung von 169,00 Euro zahlen. Diese wird dicht gefolgt von der Hinterbliebenenkasse der Heilberufe, die mit 178,00 Euro Beitrag in den Wettbewerb geht. An dritter Position hat sich Solidar als Sterbekasse mit einem Beitrag von jährlich 187,00 Euro einen Platz in der Rangliste ergattern können. Zum ersten Mal trat dabei auch ein Lebensversicherer, Monuta, in Erscheinung, die ihre Versicherung mit einem Beitrag von 196,00 Euro anbietet.

Versicherungsbeiträge höher als die daraus resultierende Versicherungsleistung

Bei den 200 ausgewerteten Tarifen erreichten 36 davon Platz zwei, die aber eine 50 jährige Person zu Grunde legten. Entscheidet man sich erst für einen späteren Vertragsabschluss kann das einen erhöhten Kostenaufwand darstellen. Denn alle Männer und Frauen, die einer Sterbeversicherung erst mit 65 Jahren zugestimmt haben, zahlen in der Regel mehr in diese Versicherung ein, als ihre Familienangehörigen im Todesfall ausbezahlt bekämen. Auch wenn die Beiträge von Anbieter zu Anbieter sehr variieren und auch relativ günstig sind, so hat keine das Siegel „Testsieger“ für sich verdienen können.

Tatsächliche Auszahlungsbeträge deutlich unter den Prognosen

Setzt man den Fokus aber auf die Überschusszahlungen, sieht es minimal besser aus für die Versicherer, da sie eine Fortschreibung der vergangenen jährlichen Verzinsung veranlassen. Jedoch werden dadurch die Prognosen nicht ins positive Licht gerückt, da die tatsächlich ausgezahlten Summen deutlich unter den prognostizierten Zahlen liegen. Dies lässt sich darauf zurückführen, dass durch die gegenwärtige Niedrigzinspolitik, die Kapitalzinsen auf ihrem Tiefpunkt angelangt sind und keine Besserung in Sicht ist.

Bessere Rückkaufqerte verbessern Qualität der Versicherung

Deutlich bessere Beachtung finden da schon die Rückkaufwerte, die als Richtgrößen verstanden werden, die die Versicherer in ihre Verträge miteinberechnen sowie als Gewinne ausweisen und damit die Qualität der Verträge weitaus messbarer machen. Dabei hat die 1908 die höchsten Rückkaufwerte zu verzeichnen, die nur 7 Prozent niedriger sind als die Beitragssumme und somit eine Zinsgutschrift unmöglich machen. Jedoch gibt es unter allen Tarifen auch Ausreißer, die nach 10 Jahren Vertragslaufzeit Verluste um 50 Prozent einfahren würden.

Längere Wartezeiten sind Programm

Erhebliche Diskrepanzen gibt es bei Betrachtung des Versicherungsschutzes. Menschen, die mit einer gewissen Offenheit zu ihrem derzeitigen Gesundheitszustand stehen, erhalten sofort eine Versicherung. Jedoch sollte man dabei beachten, dass die Fragen wahrheitsgemäß beantwortet werden. Bei Nichteinhaltung droht eine Anzeigenpflichtverletzung. Betrachtet man die einzelnen Versicherer hinsichtlich ihrer Wartezeit lässt sich folgendes feststellen: Der Volkswohlbund erhebt eine Wartezeit von 24 Monaten, die aber 50 Prozent der Versicherungssumme zahlt, falls der Betroffene im zweiten Vertragsjahr stirbt. Besser bedient ist man bei der 1908 sowie Hinterbliebenenkasse der Heilberufe, die ganz ohne Fragen bereits ab sechs Monaten in Leistung treten. Dagegen muss bei anderen Anbietern mit einer Wartezeit von bis zu 36 Monaten gerechnet werden. Frauen kommen noch günstiger an eine Sterbegeldversicherung, was sich aber im nächsten Jahr ändern dürfte, da eine Angleichung an den Männertarif stattfindet.

Bei Fragen zur Sterbegeldversicherung, nehmen sie Kontakt mit unseren unabhängigen Versicherungsmaklern auf. Wir unterstützen sie gerne bei der Suche nach der passenden Versicherung. Telefonisch unter 030 – 120 82 82 8 oder per E-Mail unter [email protected].

Definition der Sterbegeldversicherung

Bei der Sterbegeldversicherung handelt es sich um eine Absicherung, die das unerwartete Lebensende des geliebten Menschen versichert. Diese Art der Versicherung versteht sich als Kombination aus Risikovorsorge und Kapitalanlage. Sie wird im Lebensalter von der betroffenen Person abgeschlossen, damit seiner Familie keine Unkosten hinsichtlich der Beerdigung etc. entstehen. Mit Unterzeichnung einer Sterbegeldversicherung wird, anders als bei der Risikolebensversicherung, nur eine geringe Versicherungssumme vereinbart, die nur für die Kosten einstehen soll, die im Zusammenhang mit dem Ableben entstehen. Diese Versicherungssumme wird auch nur dann an die Familienangehörigen ausgezahlt, wenn der Tod festgestellt werden kann. Bei der Sterbegeldversicherung werden zwei verschiedene Arten unterschieden, die in ihrer Versicherbarkeit auch unterschiedlich handgehabt werden:

Sterbegeldversicherung mit Wartezeit: Diese Versicherungsform ist dadurch gekennzeichnet, dass sich der Versicherungsnehmer auf keine Fragen bezüglich seines Gesundheitszustands gefasst machen muss, sondern die Versicherungssumme in den folgenden 24 Monaten in limitierten Beträgen ausgezahlt wird. Konkret bedeutet dies, wenn der Betroffene nach Abschluss einer Versicherung in den ersten 12 Monaten verstirbt, dass die Familienangehörigen nur mit den monatlichen Beitragszahlungen beglückt werden. Tritt der Tod innerhalb des 13. und 18. Monats auf, haben die Hinterbliebenen Anspruch auf die hälftige Auszahlung der Versicherungssumme. Wird der Todesfall in den Monaten 19 bis 24 prognostiziert, erhalten sie dementsprechend auch 75 Prozent der Versicherungssumme. Bleibt der Versicherungsnehmer während der zwei Jahre aber am Leben, haben sie Anspruch auf die gesamte Versicherungssumme.

Sterbegeldversicherung ohne Wartezeit: Diese Art hat den Charakter, dass der Versicherungsnehmer sich einer Reihe von Gesundheitsfragen unterziehen muss. Kommt der Vertrag zwischen Versicherer und Versicherungsnehmer zustande, tritt die Leistung ab dem ersten Tag in Kraft.

Kommt der Betroffene aber durch einen folgenschweren Unfall ums Leben, so zahlen beide Formen bereits ab dem ersten Tag.

Leistungen der Sterbegeldversicherung

Ist man interessiert, eine Sterbegeldversicherung abzuschließen, so gilt es erstmal die Leistungen der verschieden Anbieter zu überprüfen. Um sich bei der Suche nach dem passenden Versicherer an eine Richtgröße halten zu können, sollte das Leistungsspektrum auf folgende Einzelheiten geprüft werden:

  • Versicherungsschutz bis zum Todeseintritt
  • Auszahlung der vereinbarten Versicherungssumme im Todesfall
  • Auszahlung von Überschüssen
  • Auszahlung der doppelten Versicherungssumme bei Unfalltod
  • Freie Auswahl des Bestatters

Darüber hinaus sollte bei Abschluss auf eine ausreichend hohe Versicherungssumme geachtet werden, die folgende Kosten finanziert:

  • gewöhnliche Bestattungskosten
  • teure Bestattung mit Grabpflege
  • Rückführung des Verstorbenen aus dem Ausland
  • partiell finanzielle Absicherung der Hinterbliebenen

Grundsätzlich ist die Versicherungssumme davon abhängig, für welchen Zweck die Sterbegeldversicherung abgeschlossen wird. Wird sie nur zur Deckelung der Bestattungskosten aufgewendet, sollte eine Versicherungssumme zwischen 1.000,00 Euro und 5.000,00 Euro festgelegt werden. Hat man mit der Sterbegeldversicherung aber auch die Absicherung der Hinterbliebenen im Sinn, so sollte eine Summe im Bereich von 20.000,00 Euro bis 25.000,00 Euro in Betracht gezogen werden.

Vor- und Nachteile der Sterbegeldversicherung

Mit dem Abschluss einer Versicherung fragen wir uns häufig, ob eine derartige Absicherung wirklich Sinn macht und unser Geld gut angelegt ist. Bei dieser Entscheidung stehen vor allem die Vorzüge, die wir mit der Versicherung zu realisieren beabsichtigen im Vordergrund. Jedoch wissen wir auch, dass keine Versicherung perfekt ist, wodurch eine Sicht auf die verbundenen Nachteile durchaus zu empfehlen ist.

Im Hinblick auf die Sterbegeldversicherung lässt sich sagen, dass die Police sehr viel leichter zu akquirieren ist, da sie bei guten Anbietern keinem Fragenschema unterliegt. Zudem wird den Hinterbliebenen im Todesfall die vereinbarte Versicherungssumme rapide und ohne jegliche Tücke ausgezahlt. Dabei kann es sehr vorteilhaft nach Anbietern Ausschau zu halten, die die festgelegte Versicherungssumme bereits nach einem Jahr oder im Falle eines Unfalltods sogar unverzüglich erstatten und das ganz ohne Wartezeit.

Lebenslanger Versicherungsschutz auch bei Unfalltod

Die Tatsache, dass der Versicherungsnehmer einen auf lebenslanger Zeit ruhenden Versicherungsschutz genießt, verleitet viele Interessenten zum Abschluss einer Sterbegeldversicherung. Hat man sich für eine Sterbegeldversicherung entschieden, so ist man gleichzeitig gegen den Unfalltod versichert, der sich dadurch charakterisiert, dass den Hinterbliebenen die doppelte Versicherungssumme hinterlassen wird. Ein weiterer Vorteil liegt ganz klar auch in der Ausrichtung der Feierlichkeiten. Demzufolge haben Familienangehörige die Möglichkeit dem Verstorbenen eine würdevolle Beisetzung zu bescheren, sowie er es sich auch gewünscht hätte, ohne dabei die Kosten im Blick zu haben.

Tod erscheint noch so unnahbar

Genauso viel wie die Vorteile überwiegen, so gibt es auch Nachteile auf diesem Gebiet. Der wohl stark auffallendste Nachteil ist eher psychosomatischer Natur und lässt sich dadurch erklären, dass sich viele mit dem Thema „Tod“ nicht auseinandersetzen wollen und das Interesse oder die Überlegung eine Versicherung abzuschließen, weit von sich weisen. Mit dem Abschluss einer Sterbegeldversicherung hat man den Gedanken, dass man etwas Gutes für seine Lieben tut, jedoch werden diese guten Taten von den Verwaltungskosten und sonstigen Aufwendungen, die im Zusammenhang mit dem Vertragsabschluss stehen, überschattet, sodass gut 20 % allein für die Administration abgezogen werden und der Restbestand zur Kapitalbildung verwendet wird, der in der Summe aber nur eine geringe Rendite ausmachen dürfte.

Hinterbliebenen steht geringe Versicherungsleistung zur Verfügung

Somit werden den Hinterbliebenen im Endeffekt weniger an Versicherungssumme ausgezahlt als der Verstorbene tatsächlich eingezahlt hat. Es lassen sich aber auch Nachteile bei den einzelnen Anbietern bemerken, wenn es um die Annahme geht. Denn hier richten sich diese nach dem Alter und machen dadurch Differenzen in der Beitragshöhe deutlich. Aber auch die Wartezeit wird von Anbieter zu Anbieter verschiedenartig gewichtet mit bis zu maximal 36 Monate. Konkret hat das vor allem für Interessenten der älteren Generation weitreichende Konsequenzen.

Vorerkrankungen führen zum Ausschluss

Tendieren ältere Interessenten dazu eine Sterbegeldversicherung mit Gesundheitsprüfung abschließen zu wollen und sie sind krankheitsbedingt schon vorbelastet, wird diese Entscheidung von der zuständigen Versicherung mit einem einfachen „Nein“ bei der Annahme bestraft. Obendrein müssen Interessierte mit einem fortgeschrittenen Alter wesentlich höhere Beiträge entrichten, da mit steigendem Alter auch das Risiko steigt und somit auch die Beitragszahlung.

Vergleich als beste Empfehlung für die Sterbegeldversicherung

Die verschiedenen Anbieter und ihre dazugehörigen Leistungspakete lassen es nicht vermeiden, dass wir uns umfangreich über ihre Merkmale informieren. Dahingehend ist es immer sinnvoll sich eines Vergleichsrechners zu bedienen und sich bei der Ausführung auf Testergebnisse zu verlassen. Mit nur ein paar persönlichen Angaben wie Geburtsdaten und Versicherungssumme, bekommen sie in Sekunden, die Anbieter angezeigt, die ihrem Profil entsprechen. Damit erhalten sie ein Maximum an Transparenz und können sicher sein, dass die abgebildeten Angebote auf ihre persönlichen Wünsche und Bedürfnisse abgestimmt sind. Zudem hat man mit dem Onlinevergleich die Möglichkeit, direkt mit dem Versicherungsunternehmen in Kontakt zu treten und kann seine gewünschte Police vertraglich vereinbaren.

Sterbegeld auch aus anderen Quellen erhältlich

Neben dem Abschluss einer Sterbegeldversicherung kann Sterbegeld auch aus anderen Quellen bezogen werden:

  1. Sterbevierteljahr: auf Antrag zahlt die gesetzliche Rentenversicherung den Hinterbliebenen drei Monatsrenten aus. Dafür muss jedoch der Nachweis erbracht werden, das der Verstorbene die gesetzliche Rente bezogen hat.
  2. 2. Gesetzliche Unfallversicherung: Der Anspruch auf Sterbegeld aus der gesetzlichen Unfallversicherung kann nur geltend gemacht werden, wenn der Tod auf einen Unfall oder eine Berufskrankheit zurückgeführt werden kann.
  3. Private Versicherung: Im Rahmen einer privaten Unfallversicherung kann die Todesfallleistung im Versicherungsvertrag integriert werden. Die Ausschüttung einer Todesfallleistung ist auch bei Versicherungsformen, wie der Kapital- und Risikolebensversicherung vorgesehen.
  4. Öffentlicher Dienst: waren die Verstorbenen im öffentlichen Dienst angestellt, wird ihnen eine Sterbebeihilfe von bis zu drei Monatsgehältern gezahlt.

Man kann den Eintritt eines Todesfalls nie genau vorhersehen, wodurch der Grund für den Abschluss einer Sterbegeldversicherung immer mehr in den Mittelpunkt eines menschlichen Daseins rückt. Denn man möchte mit einem guten Gefühl gehen dürfen ohne sich darüber Gedanken machen zu müssen, dass den Verwandten durch den Tod zu hohe Kosten auferlegt werden oder diese mit der Organisation einer minimalistischen Beerdigung an den Verstorbenen gedenkt. Wichtig sei dabei diese möglichst früh abzuschließen, um eventuell altersbedingt hohen Beitragszahlungen zu entgehen. Ferner sollte darauf geachtet werden, dass die Summe so hoch angesetzt wird, dass diese zur Deckung aller Kosten ausreicht. Damit man sich am Ende auch für den richtigen Versicherer entschieden hat, sollte ein Tarifvergleich konsultiert werden, umso den Anbieter herauszufiltern, der am besten die eigenen Wünsche und Bedürfnisse, bei Unterbreitung des Angebots widerspiegelt.

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    Источники: http://www.versicherung-vergleiche.de/sterbegeldversicherung/test/, http://www.test.de/thema/sterbegeldversicherung/meldungen/, http://www.testsieger-berichte.de/sterbegeldversicherung-test/

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