Sterbeversicherung kosten

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Sterbegeldversicherung – 39 Tarife im Vergleich

Eine Sterbegeldversicherung schützt Ihre Hinterbliebenen im Todesfall vor den Kosten einer Bestattung. Vergleichen Sie bei uns die Tarife der Sterbegeldversicherung kostenlos und unverbindlich. Unser Angebot umfasst 39 Tarife von 17 Versicherungsgesellschaften mit exklusiven Spezialtarifen und Versicherungssummen bis 20.000 €, viele auch ohne Gesundheitsprüfung.

Die wichtigsten Vorteile der Sterbegeldversicherung auf einen Blick

  • lebenslanger Versicherungsschutz
  • beste finanzielle Absicherung im Todesfall
  • hohe Versicherungssummen abschließbar
  • ohne Wartezeit oder Gesundheitsprüfung
  • Übernahme der Bestattungskosten
  • finanzielle Entlastung der Hinterbliebenen

Die wichtigsten Aspekte der Sterbegeldversicherung als Bestattungsvorsorge

Das Ableben eines geliebten Menschen stellt die Hinterbliebenen oft vor Fragen, die vorher ein Tabuthema waren. Wir haben für Sie die wichtigsten Themen zur Sterbegeldversicherung aufgegriffen, die im Rahmen einer Bestattungsvorsorge interessant sind.

Versicherungssumme der Sterbegeldversicherung – Bestattungskosten abfedern

Je nachdem, welche Bestattungsart Sie wünschen und wie groß Ihre Beisetzung ausfällt, entstehen enorme Kosten. Ungefähr 7.500 € kostet eine Bestattung bundesweit im Schnitt (laut Stiftung Warentest, Spezial Bestattung, Oktober 2016). Daher sollte auch die gewählte Versicherungssumme der Sterbegeldversicherung bei rund 7.500 € liegen.

Bei der beispielhaften Veranschlagung von 7.500 € ist der Posten für die dauerhaften Grabpflegekosten nicht enthalten. Bei der üblichen Laufzeit der Dauergrabpflege für ein Urnengrab (15 Jahre) oder Erdreihengrab (20 Jahre) fallen dafür ohne Weiteres 2.000 € – 3.000 € an Kosten an.

Sterbegeldversicherung ohne Gesundheitsprüfung oder Wartezeit

Die finanzielle Absicherung für den Todesfall ist immens wichtig. Um optimal geschützt zu sein, entscheiden sich immer mehr Menschen für eine Bestattungsvorsorge in Form einer Versicherung. Doch hier stellt sich den meisten die Frage: Sterbegeldversicherung ohne Gesundheitsprüfung oder ohne Wartezeit? Wir geben Informationen, worauf Sie achten sollten, denn grundsätzlich gilt, dass Sie sich entweder für eine Gesundheitsprüfung oder eine Wartezeit entscheiden müssen.

Sterbegeldversicherung für andere abschließen

Ein Versicherungsabschluss für andere Personen ist durchaus möglich. Die meisten Versicherer verlangen dafür jedoch die Einwilligung der zu versichernden Person in Form einer Unterschrift. Was aber, wenn die entsprechende Person das ablehnt? Hierfür bieten die IDEAL Versicherung und die Monuta die Lösung: den Abschluss einer Sterbegeldversicherung ohne Wissen des Versicherten. Das ist besonders dann nützlich, wenn es um „unliebsame Verwandte“ geht. Hinzufügend muss erwähnt werden, dass bei beiden Anbietern auf Einschränkungen geachtet werden muss:

  • Monuta: Versicherungsabschluss nur für die Eltern möglich, dazu eine Wartezeit und maximal 8.000 € Versicherungssumme.
  • IDEAL: Versicherungsabschluss für jeden möglich, hier jedoch entweder mit Einschluss Unfalltodesschutz und maximal 4.000 € Versicherungssumme, oder ohne Einschluss Unfalltodesschutz und maximal 8.000 € Versicherungssumme.

Dennoch liegt der Grund für diese Bestattungsvorsorge auf der Hand: in Deutschland gilt die so genannte Kostentragungspflicht (BGB § 1968). Diese besagt, dass im Todesfall einer Person immer die Erbfolge eingehalten werden muss. Das heißt, dass der Erbe, oder, wenn nicht vorhanden, nächste Verwandte die Bestattungskosten tragen. Die Erbfolge staffelt sich wie folgt (Voraussetzung ist, dass die entsprechenden Verwandten auch existieren):

Auszahlung der Sterbegeldversicherung – wer sie bekommt

Hier greift das so genannte Bezugsrecht. Hier können bei Vertragsabschluss eine oder mehrere Personen angegeben werden. Das können der oder die Erben sein, aber auch nicht erbberechtigte Personen wie zum Beispiel der Bestatter. Der Bestatter kann als Empfänger begünstigt werden, damit er direkt und ohne Umwege das Geld für die Bestattung verwenden kann.

Eine Sterbekasse hingegen zahlt immer an die Person, welche die originale Police und Sterbeurkunde vorlegt.

Verwendung des Sterbegelds – wofür es benutzt werden darf

Der Gedanke, das Geld aus einer Sterbegeldversicherung für die Bestattung zu nutzen, liegt nahe. Dennoch verhält es sich tatsächlich so, dass die Auszahlung nicht zweckgebunden ist. Das heißt konkret, dass der Empfänger des Geldes damit machen kann, was er möchte – es sei denn, es handelt sich um den beauftragten Bestatter.

Um eventuellem Missbrauch vorzubeugen, kann man als Versicherungsnehmer bei Abschluss mit Hilfe der so genannten Bestattungsverfügung genau festlegen, wer das ausgezahlte Geld bekommt und vor allem wie es verwendet werden soll.

So lange müssen Sie bei der Sterbegeldversicherung einzahlen

Im Regelfall ist die Dauer der Beitragszahlung einer Sterbegeldversicherung immer abhängig vom Eintrittsalter.

Bei den meisten Tarifen der Versicherungsgesellschaften endet die Beitragszahlung mit dem 65. oder dem 85. Lebensjahr. Es gibt auch Gesellschaften, die über dieses Alter hinaus Versicherungsschutz anbieten. So ist der Abschluss einer Sterbegeldversicherung noch mit 85 möglich. Wenn die Beitragszahlung endet, genießt der Versicherte einen lebenslangen Versicherungsschutz bis zum Eintritt des Ablebens.

Fragen und Antworten zur Sterbegeldversicherung

Weitere nützliche Tipps und Wissenswertes rund um das Thema Bestattungsvorsorge durch die Sterbegeldversicherung haben wir für Sie einmal zusammengestellt in unserer Rubrik Fragen und Antworten.

Weitere Informationen zum Trauerfall

Das Thema Digitaler Nachlass nimmt an Bedeutung und Wichtigkeit in unserem alltäglichen Leben immer mehr zu. Hier finden Sie auch alles Wissenswerte zu den weiteren Themen Bestattungsarten, Überführung, Bestattungspflicht.

Für den Fall der Fälle bieten wir Ihnen zudem eine Checkliste für den Trauerfall, damit Ihre Hinterbliebenen im Ernstfall keine wichtigen Vorgänge vergessen. Der Download der PDF ist natürlich kostenlos.

Sterbegeldversicherungen im Vergleich

Eine Sterbegeldversicherung bietet Ihnen und Ihren Hinterbliebenen die beste finanzielle Absicherung im Todesfall. Genießen Sie lebenslangen Versicherungsschutz und stellen Sie mit speziell an Ihre Bedürfnisse angepassten Versicherungssummen sicher, dass alle Kosten Ihrer Bestattung abgedeckt sind. So können Sie ganz nach Ihren Wünschen vorausplanen. Ein Versicherungsvergleich lohnt hier immer.

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Beerdigungskosten – Wann eine Sterbegeldversicherung lohnt

Abzocke Wann sich eine Sterbegeldversicherung lohnt

Quelle: Infografik Die Welt

S pricht man gegenüber einem Verbraucherschützer das Thema Sterbegeldversicherungen an, schlägt der sofort die Hände über dem Kopf zusammen: Abzocke alter Leute sei das, schimpfen sie dann. Das Geld sei auf einem Sparbuch viel besser aufgehoben. „Das Risiko ‚Beerdigungskosten‘ ist auf jeden Fall überschaubar und begrenzbar – es muss also überhaupt nicht versichert werden“, heißt es bei der Verbraucherzentrale Hamburg.

Quelle: picture-alliance/ ZB/ae

Sterbegeldversicherungen sind im Prinzip kleine Kapitallebensversicherungen. Stirbt der Versicherte, zahlen die Anbieter die vorher vereinbarte Summe, welche die Bestattungskosten decken soll, an die Hinterbliebenen aus. Ein Todesfall ist nicht nur ein persönlicher Verlust – er ist auch eine teure Angelegenheit.

Denn die Kosten für Beerdigung und Trauerfeier liegen schnell bei einigen Tausend Euro. Und mit diesen Kosten wollen viele Senioren ihre Kinder nicht belasten. Daher kann sich der Kritik der Verbraucherschützer zum Trotz eine solche Police für manche Menschen durchaus lohnen.

Direktabschluss via Internet

Die HUK24, Direktversicherungstochter der HUK Coburg, bietet eine solche Police zum Direktabschluss via Internet an. Ein 65-jähriger Mann, der im Sterbefall eine Summe von 5000 Euro absichern möchte, muss eine monatliche Prämie von 33,25 Euro bezahlen. Die Prämien müssen bis zum 85. Lebensjahr gezahlt werden, anschließend läuft die Police beitragsfrei weiter. Maximal ist eine Absicherung von 10.000 Euro möglich.

Das Fallbeispiel zeigt allerdings auch die grundsätzliche Schwäche von Sterbegeldversicherungen: Bis zum Zeitpunkt der Beitragsfreiheit wären nämlich 7680 Euro an Beiträgen in den Vertrag geflossen – bei einer Versicherungssumme von 5000 Euro ist das eindeutig ein Verlustgeschäft. Andererseits würde die Versicherung auch zahlen, wenn der Versicherte am Tag nach dem Vertragsabschluss verstirbt.

In den ersten drei Vertragsjahren zahlt die Versicherung allerdings nur bei einem Unfalltod die volle Versicherungssumme aus, ansonsten erhalten die Angehörigen lediglich die eingezahlten Beiträge zurück. Grundsätzlich vom Versicherungsschutz ausgeschlossen ist zudem der Tod durch Selbstmord oder kriegerische Handlungen. Dieses Vorgehen ist allerdings branchenüblich.

Keine Gesundheitsprüfung

Ein wichtiger Pluspunkt: Die HUK24 ermöglicht es ihren Kunden, im Fall eines finanziellen Engpasses auf das angesparte Kapital zuzugreifen. Zudem verzichtet der Versicherer auf eine Gesundheitsprüfung, jeder kann also bis zu seinem 75. Lebensjahr eine solche Police abschließen. Je später man sich dafür entscheidet, umso höher werden aber natürlich auch die monatlichen Prämien – schließlich steigt mit dem Alter auch das Sterberisiko.

Der Pferdefuß an der Sterbegeldpolice von HUK24 ist allerdings der Preis: 33,25 Euro Monatsprämie sind nämlich im Vergleich mit Wettbewerbern durchaus happig, insbesondere für einen Direktversicherer. Vergleichbares gibt es etwa bei der VKH Vorsorgekasse schon für 28,45 Euro im Monat. Und auch die Hanse Merkur verlangt mit 27,87 Euro einen Beitrag in ähnlicher Größenordnung.

Fazit: Ob wirklich eine Sterbegeldversicherung notwendig ist, sollte jeder genau abwägen und anhand seiner persönlichen Lebensumstände entscheiden. Wenn man sich dazu entschließt, eine solche Police abzuschließen, ist das Angebot der HUK24, was den Leistungsumfang betrifft, durchaus gut und empfehlenswert.

Allerdings kann man sich bei der Konkurrenz auch ein paar Euro günstiger absichern.

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Ein Angebot von WELT und N24. © WeltN24 GmbH

Sterbegeldversicherung: Meist zu teuer

Nur drei Anbieter haben günstige und kundenfreundliche Verträge. Doch auch diese sind nicht für jeden geeignet.

Wollen Sie Ihre Kinder in finanzielle Schwierigkeiten stürzen? Die Werbeleute der Versicherer und Sterbekassen heben gerne den Zeigefinger, wenn sie Sterbegeldversicherungen anbieten. Sie haben zwei gute Argumente: Jeder stirbt irgendwann, und das ist mit Kosten verbunden, den Kosten für die Bestattung.

Eine Sterbegeldversicherung reicht gewöhnlich, um diese Kosten zu decken. Die Policen gibt es mit Versicherungssummen von ein paar Tausend Euro. Wenn der Versicherte stirbt, zahlen die Gesellschaften das Geld an die Angehörigen aus.

Wir haben die Angebote von 30 Lebensversicherern und 14 Sterbekassen getestet. Betrachtet haben wir Angebote für 45- und 65-jährige Frauen und Männer mit einer Versicherungssumme von 5 000 Euro und einer Beitragszahlungsdauer von 20 Jahren. Der Schutz der Police läuft nach dem Ende der Beitragszahlung weiter.

Nur für die Gruppe der 45-Jährigen gibt es drei Tarife, die unseren Anforderungen standhalten, die Angebote der Debeka, der HDH und der SDK.

Sie schneiden in beiden Prüfpunkten gut ab: Kosten und Beiträge dieser Tarife stehen in einem günstigen Verhältnis, und die Versicherungsbedingungen dieser Verträge sind verbraucherfreundlich. Außerdem halten die Angebote dem Vergleich mit einer sicheren, verzinsten Geldanlage plus Todesfallabsicherung stand.

Frauen, die mit Mitte vierzig abschließen, müssen für die guten Angebote Beiträge zwischen 13 Euro und 16 Euro im Monat zahlen. Männer zahlen etwa 2 Euro mehr, weil sie im Durchschnitt früher sterben.

Für Menschen ab 65 Jahre sind die Angebote dagegen grundsätzlich zu teuer. Bei ihnen ist der Anteil der Risikoabsicherung im Beitrag zu hoch. Das kann dazu führen, dass ein 65-jähriger Mann für eine garantierte Summe von 5 000 Euro bei KarstadtQuelle binnen 20 Jahren 9 367 Euro einzahlt, jeden Monat 39,03 Euro.

Wir haben die Tarife aller Versicherer und großen Sterbekassen abgefragt. Gruppenversicherungen und Vorsorgeverträge mit Bestattungsfirmen klammern wir aus.

Unsere Bewertungen für das Kosten-Beitrags-Verhältnis und die Verbraucherfreundlichkeit der Versicherungsbedingungen zeigen die vier Tabellen mit unseren 45-jährigen und 65-jährigen Modellfällen. Zusätzlich haben wir die wichtigsten Versicherungsbedingungen in der Tabelle „Wichtige Vertragsbedingungen der Sterbegeldversicherungen“ aufgeschlüsselt.

So haben wir verglichen

Sterbegeldversicherungen sind Kapitallebensversicherungen mit kleinen Versicherungssummen. Die Beiträge fließen in den Risikoschutz, den Sparanteil und die Verwaltungskosten. Der Risikoschutz hält immer bis zum Lebensende.

Beim Tod des Versicherten bekommen die Angehörigen die Versicherungssumme ausgezahlt, das ist die garantierte Leistung. Es könnte auch etwas mehr sein, wenn der Versicherer mit dem Geld der Kunden Überschüsse erwirtschaftet.

Überschüsse würden sich zum Beispiel ergeben, wenn der Versicherer mehr erwirtschaftet als den Zins, mit dem er kalkuliert hat. Die Anbieter ziehen vom Beitrag die Versicherungskosten ab und verzinsen den Sparanteil mit ihrem „Rechnungszins“.

Die meisten Versicherer rechnen mit einem Zins von 2,25 Prozent. Die Sterbekassen (siehe Tabelle) rechnen bis auf die Rheinisch-Westfälische alle mit einen etwas höheren Zins.

Trotz unterschiedlicher Zinsen ist die garantierte Leistung in allen Fällen gleich. Doch je höher der Rechnungszins, desto weniger Spielraum bleibt für Überschüsse. Im Gegenzug könnten Anbieter mit hohem Zins geringere Beiträge verlangen.

Wir haben nur die garantierte Leistung betrachtet, denn an ihr erkennt man, wie kostengünstig ein Anbieter ist. Vordere Ränge haben die Anbieter erreicht, bei denen das Verhältnis von Kosten und Beitrag unter Berücksichtigung des Zinses besser als bei den anderen ist (siehe Tabellen Modellfälle).

Ein Beispiel: Die Debeka erreicht mit einem Rechnungszins von 2,25 Prozent und einem Monatsbeitrag von 16,35 Euro bei den 45-jährigen Männern den vorderen Rang. Die Fürsorgekasse verlangt zwar nur 15,41 Euro, rechnet aber mit einen Zins von 3,5 Prozent. Damit müsste die Fürsorgekasse eigentlich noch billiger sein. Deshalb reichte es nur für Platz 2. Empfehlen können wir sie nicht, weil ihre Bedingungen nicht verbraucherfreundlich sind.

Der Vergleich mit der Alternative

Eine Sterbegeldversicherung ist nicht die einzige Möglichkeit, dafür zu sorgen, dass ausreichend Geld für die Beerdigung da ist. Wir haben zum Vergleich ausgerechnet, was ein Kunde bekommt, wenn er sein Geld in eine preiswerte Risikolebensversicherung investiert und den Rest spart.

Da wir keine Risikolebensversicherung mit einer Versicherungssumme von 5 000 Euro gefunden haben, haben wir ein Angebot mit 10 000 Euro zugrunde gelegt, wobei die Summe im Laufe der Jahre fällt. Gleichzeitig wächst das Ersparte des Kunden, um die Beerdigung davon zu bezahlen. Für die Sparraten haben wir verschiedene Zinssätze durchgerechnet. 

Bekommt der Kunde für seine Sparraten mehr als 3 Prozent, schafft es bei den 45-Jährigen kein Anbieter, mit seiner Sterbegeldversicherung besser zu sein. Bei den 65-Jährigen reichen schon 2 Prozent Zins, um die Sterbegeldversicherungen zu schlagen.

Auf üppige Überschüsse darf man bei den meisten Sterbegeldversicherungen nicht hoffen. Sie würden das Bild also kaum ändern.

Tücken in den Bedingungen

Fair klingen die Angebote vieler Versicherer ohne Gesundheitsfragen. Denn nur wenn es Gesundheitsfragen gibt, können die Versicherer Interessenten auch ablehnen. Doch Vorsicht! Den Verzicht auf Gesundheitsfragen erkauft der Kunde mit einer Wartezeit von bis zu 36 Monaten. Stirbt der Kunde kurz nach dem Vertragsschluss, erhalten seine Angehörigen nicht die volle Versicherungssumme, sondern nur einen Teil davon – entweder die bereits bezahlten Beiträge abzüglich der Kosten oder einen Anteil der Versicherungssumme.

Nur nach einem Tod durch Unfall zahlen alle bis auf die LLH die volle Leistung sofort. Die Wartezeit war einer unserer Prüfpunkte bei der Bewertung der Bedingungen.

Sterbegeldpolicen als Türöffner

Die heutige Rentnergeneration ist die reichste, die je in Deutschland ihren Lebensabend genießen durfte. Genau deshalb steht sie im Visier der Versicherer, die mit immer raffinierteren Versicherungsprodukten für Senioren aufwarten.

In der Branche gelten Sterbegeldversicherungen als „Türöffnerprodukt“. Der Versicherungsverkäufer gewinnt den Kunden für die Police, indem er ihn moralisch unter Druck setzt: „Wollen Sie nach dem Tod noch ihren Kindern auf der Tasche liegen?“ Anschließend kann er ihm noch eine Rentenversicherung oder Assistance-Leistungen zur Pflegeversicherung verkaufen.

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Источники: http://www.vergleichen-und-sparen.de/sterbegeldversicherung/, http://www.welt.de/finanzen/versicherungen/article139687307/Wann-sich-eine-Sterbegeldversicherung-lohnt.html, http://www.test.de/Sterbegeldversicherung-Meist-zu-teuer-1791104-2791104/

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