Selbstständig versichert

0
121

Selbstständig und Gesetzliche Krankenversicherung

Selbstständige oder Freiberufler müssen im Sinne der Versicherungspflicht wie alle anderen Bürger oder Arbeitnehmer krankenversichert sein, wobei sie grundsätzlich die Wahl zwischen der gesetzlichen und der privaten Krankenversicherung haben, wenn sie vorher sozialversicherungspflichtig beschäftigt gewesen sind. Als Selbstständiger ändert sich vom Status her, dass die so genannte Versicherungspflicht wegfällt. Dies bedeutet, dass Selbstständige in der gesetzlichen Variante fortan freiwillig versichert sind.

Schritt für Schritt in die Selbstständigkeit:

Anmeldung bei der gesetzlichen Krankenkasse

Wer den Schritt in die (haupt)berufliche Selbstständigkeit in Erwägung zieht, sollte sich neben allen anderen zu erledigenden Aufgaben zu Beginn an die Krankenkasse wenden, um mitzuteilen, dass eine Selbstständigkeit angestrebt wird. Die Krankenkasse meldet sich dann, um die Art und den Umfang der Tätigkeit einzustufen. Maßgeblich für die Einschätzung sind der zeitliche Rahmen der Tätigkeit sowie die erwartenden Einnahmen. Diese Einstufung geschieht mit Hilfe eines Fragenbogens. Selbstständige können in der Krankenkasse bleiben, in der sie vorher versichert waren, sei es als Arbeitnehmer oder auch über die Arbeitsagentur im Zuge der Arbeitslosigkeit. Natürlich besteht auch die Möglichkeit, unter Beachtung der Kündigungsfristen zu einer neuen Versicherung zu wechseln. Die Beiträge sind jedoch durch die jüngsten Reformen nahezu überall identisch, Unterschiede kann es aber durch die Erhebung von Zusatzbeiträgen kommen. Auch kann sich der Leistungskatalog zum Teil deutlich unterscheiden, sodass sich mitunter ein vergleichender Blick im Vorfeld lohnt. Je nach eigenem Gesundheitszustand kann so eine Versicherung gewählt werden, die einen passenden Leistungskatalog bietet, der sich allerdings im Zuge von Sparmaßnahmen auch zu einem späteren Zeitpunkt reduzieren kann.

Finanzielle Belastungen richtig kalkulieren:

die Höhe der Beiträge in der GKV

Selbstständige, die der Meinung sind, die freiwillige gesetzliche Krankenversicherung sei eine kostengünstige Lösung, werden schnell eines Besseren belehrt, denn schnell entstehen im Falle eines hohen Einkommens Monatsbeiträge jenseits von 600-700 Euro. Die freiwillige Versicherung für Kunden ohne Einkommen bzw. einem Einkommen unterhalb des Existenzminimums beträgt schon ca. 180 Euro im Monat im Jahr 2017. Bei der Einstufung gehen Krankenkassen grundsätzlich davon aus, dass Selbstständige gut verdienen (werden). Unabhängig von den tatsächlichen Einnahmen kann daher seitens der Krankenkasse ein zu hoher Beitrag festgesetzt werden, der sich an der Beitragsbemessungsgrenze orientiert (monatlich sind dies 4350 Euro – Stand 2017). Nimmt man einen allgemeinen Beitragssatz von 14,6 % an, so liegen die Monatskosten über 630 Euro, da Selbstständige im Gegensatz zu Angestellten die Kosten voll selbst zu tragen haben (Arbeitgeberanteil nun selbst zu tragen). Insofern sollten die Einnahmen hier anfangs eher niedriger angesetzt werden, um in einen geringeren Tarif eingestuft zu werden (Wichtig: Risiko von Nachzahlungen gegeben).

Für hauptberuflich Selbstständige liegt der monatliche Mindestbeitrag bei ca. 369 bis 407 Euro, sofern die Einnahmen deutlich unter der angegeben Beitragsbemessungsgrenze sind bzw. ganz konkret 2.231,25 Euro monatlich im Jahr 2017 nicht übersteigen. Nicht selten erhalten angehende Selbstständige einen Bescheid mit der maximalen Kostenbelastung. In diesem Fall gilt es, Widerspruch einzulegen. Es ist vorteilhafter, ggf. zu einem späteren Zeitpunkt Nachzahlungen zu tätigen, wenn die tatsächlichen Einnahmen mit der Steuererklärung offengelegt werden müssen. Aktuelle Gerichtsurteile zeigen, dass zu hohe Beiträge nicht mehr zurückgezahlt werden. Insofern ist es immer besser, sich möglichst gering einstufen zu lassen. Für etwaige Nachzahlungen sollten vorausschauende Existenzgründer dementsprechend Rücklagen bilden.

Tipp: PKV für Selbstständige oftmals bedeutend günstiger – nutzen Sie unseren kostenlosen Anbietervergleich!

Als Selbstständiger haben Sie das Privileg, zwischen gesetzlicher und privater Krankenversicherung zu wählen. Letztere bietet Ihnen bekanntlich eine bedeutend bessere medizinische Versorgung im Krankheitsfall. Doch nicht nur das ist der Hauptgrund für viele Selbstständige, sich bereits in der PKV versichert zu haben: Günstige, einkommensunabhängige Beiträge, optionale Selbstbehalte und Beitragsrückerstattungen sorgen in vielen Fällen für eine spürbare Entlastung der monatlichen Abgaben.

Fordern Sie einen kostenlosen Anbietervergleich an und erfahren Sie, ob die PKV auch für Sie eine günstige Alternative zur gesetzlichen Krankenversicherung ist.

Sonderregelungen im Sinne einer finanziellen Entlastung in der Startphase der Existenzgründung

Selbstständige, die einen Gründungszuschuss von der Arbeitsagentur erhalten, zahlen einen ermäßigten Beitrag von der derzeit etwa 246 Euro monatlich. Auch besteht für Selbstständige mit geringem Einkommen die Möglichkeit, auf Antrag diesen ermäßigten Beitragssatz zu erhalten. Die monatlichen Einnahmen dürfen dann 1487,50 Euro (Wert für 2017; man beachte die jährliche Anpassung) nicht übersteigen, auch dürfen im Falle der Partnerschaft oder Ehe beide Einkommen sowie Ersparnisse nicht über einen bestimmten Betrag hinausgehen. Die gesetzlichen Krankenkassen sind dazu verpflichtet, jedes Jahr zu prüfen, welche Voraussetzungen für die Versicherung gegeben sind. Um dies tun zu können, müssen freiwillig versicherte Selbstständige ihre Steuererklärung einreichen. Anhand der Daten werden die Beiträge ggf. neu berechnet, wobei mit steigendem Einkommen auch die Beiträge steigen, bis maximal zur angesprochenen Beitragsbemessungsgrenze.

Hier zeigen sich die Vorteile der privaten Krankenversicherung als Alternative, denn die Beiträge richten sich nach dem Alter und Gesundheitszustand des Versicherten und nicht nach dessen Einkommen. Zu denken ist auch an das Krankentagegeld, das im Falle einer Erkrankung ab der 7. Woche der Arbeitsunfähigkeit gezahlt wird. Wer sich für diese Option entscheidet, hat mit leicht höheren Monatsbeiträgen zu rechnen. Gezahlt werden in der Regel 70 % derjenigen Einnahmen, die die letzte Grundlage für die Beitragsberechnung gewesen sind. Durch das Bürgerentlastungsgesetz aus dem Jahre 2010 können die Kosten für die Beiträge im Zuge der Steuererklärung in vollem Umfange geltend gemacht werden, was aber auch für die private Form der Krankenversicherung gilt. Seit 2015 können gesetzliche Krankenkassen übrigens einen einkommensunabhängigen Zusatzbeitrag erheben, wobei jede Kasse individuell agieren kann. Im Hinterkopf sind somit immer mögliche Zusatzbelastungen zu kalkulieren.

Alternativen ernsthaft prüfen: gesetzliche oder doch lieber private Krankenversicherung?

Der große Nachteil bei den Beiträgen zur gesetzlichen Krankenversicherung ist, dass sie unflexibel sind und nicht immer wirklich von der exakten Höhe der tatsächlichen Einnahmen abhängen. Hohe Voraus- und Nachzahlungen bringen viele Selbstständige am Ende eines Jahres in finanzielle Probleme. Der Monatsbeitrag für hauptberufliche Selbstständige muss auch dann in voller Höhe bezahlt werden, wenn die Grenzen für einen ermäßigten Beitrag um wenige Euro überboten werden.

In der privaten Krankenversicherung hingegen spielt die Höhe des Einkommens bei Selbstständigen keine Rolle. Etwaige Rechenspiele, wie sie in der GKV keine Seltenheit sind, gibt es somit nicht. Ein solider Grundtarif erlaubt eine optimale Gesundheitsversorgung zu Konditionen, die nicht selten günstiger als jene der gesetzlichen ‚Einheitstarife‘ sind. Und genau hier spielt die PKV ihre Stärken voll aus, denn ein Tarif kann ganz individuell gestaltet werden. Von Sonderleistungen wie Einzelzimmer und Chefarztbehandlung im Krankenhaus, hohen Zuzahlungen für Zahnersatz oder homöopathischen Behandlungen bis hin zur Höhe des jährlichen Selbstbehaltes können privat Versicherte die Beiträge aktiv bestimmten bzw. senken. Anders als in der gesetzlichen Krankenversicherung genießen Privatkunden den Vorteil, dass Beiträge bis zu einem gewissen Grad zurückgezahlt werden, wenn keine Gesundheitsleistungen in Anspruch genommen wurden (Stichwort: Beitragsrückerstattung). Das Vorurteil, die Beiträge würden im Alter immens steigen, wird durch die Beitragsentlastung ganz konkret entkräftet: Durch die Bildung von Rücklagen kommt es im Alter zu einer äußerst moderaten Entwicklung. Zudem bietet die PKV weitaus mehr gesundheitsrelevante Flexibilität, denn abgesehen von einer schnelleren und oftmals auch qualitativ hochwertigeren ärztlichen Versorgung kann der gewählte Tarif immer wieder angepasst oder erweitert werden. Dagegen präsentieren sich die gesetzlichen Krankenkassen auch jenseits des allgemeinen Beitragssatzes eher als ‚Einheitsbrei‘.

Fazit: Die Entscheidung für eine Form der Krankenversicherung sollte mit Nachhaltigkeit getroffen werden

Eine gewisse Planungssicherheit eröffnet die gesetzliche Krankenversicherung dadurch, dass Familienmitglieder (also Ehepartner und Kinder) kostenlos familienversichert werden können. Auch nebenberuflich Selbstständige, die im Monat nicht mehr als 405 Euro im Jahr 2015 verdienen, können in der Familienversicherung bleiben. In der privaten Krankenversicherung ist eine solche kostenlose Form der Familienversicherung nicht vorgesehen, allerdings gibt es gerade für Kinder stark vereinfachte Aufnahmebedingungen zu attraktiven Konditionen. Im Rahmen der freiwilligen Krankenversicherung ist die Pflegeversicherung schon inbegriffen, wobei der Prozentsatz im Jahr 2015 bei 2,35 % bzw. bei 2,6 % für kinderlose Versicherte liegt. Rein preislich gesehen ist die private Krankenversicherung für viele Selbstständige die günstigere Lösung, wobei die unbestritten hochwertige Gesundheitsversorgung für viele den entscheidenden Ausschlag gibt. Auch ein späterer Wechsel zurück in die GKV ist möglich, wenn etwa ein Angestelltenverhältnis mit einem Verdienst unterhalb der Jahreseinkommensgrenze angetreten wird. Zukunftsorientierte Kostenaspekte wie die Beitragsentlastung in der PKV verdeutlichen aber, dass es sich bei der Wahl einer Form der Krankenversicherung um ein nachhaltige Entscheidung handelt, die nur mit Blick auf die individuelle Lebenssituation und –planung seriös beantwortet werden kann.

Zusammenfassung zum Thema ‚gesetzliche Krankenversicherung und hauptberufliche Selbstständigkeit‘

  • hauptberuflich Selbstständige können sich freiwillig gesetzlich oder auch privat Krankenversicherung lassen
  • in der gesetzlichen Variante spielt das Einkommen für die Höhe der Beiträge die Hauptrolle, in der privaten Form dagegen nur das Alter und Gesundheitsfaktoren
  • wer in der gesetzlichen Krankenkasse als Selbstständiger bleiben will, muss seine Kasse diesbezüglich informieren
  • anhand eines Fragebogens (zum Arbeitsumfang und erwarteten Einnahmen) werden die Beiträge festgesetzt [gegen einen solchen Bescheid kann Widerspruch eingelegt werden]
  • generell setzen viele gesetzliche Krankenkassen die Beiträge eher hoch an
  • da Rückzahlungen in der freiwilligen Krankenversicherung nicht vorgesehen sind, sollten die Beiträge sich eher an einer niedrigen Stufe orientieren [ggf. kommt es dann zu Nachzahlungen]
  • unabhängig vom allg. Beitragssatz und vom Einkommen des Selbstständigen können gesetzliche Krankenkassen seit 2015 individuelle Zusatzbeiträge erheben
  • fixe Beitragskosten: neben dem einheitlichen Beitragssatz für gesetzlich versicherte Selbstständige von ca. 360 Euro im Monat gibt es nur noch einen ermäßigten Beitrag von ca. 260 Euro sowie den maximalen Beitrag, sofern die Beitragsbemessungsgrenze erreicht wird
  • flexible Beitragskosten: in der PKV können die Beiträge durch individuelle Anpassungen gezielt gesteuert werden, auch sorgt ein höheres Einkommen nicht für höhere Beiträge
  • eine nachhaltige Entscheidung: ein späterer Wechsel von einer Versicherungsform in die andere ist nur unter bestimmten Voraussetzungen respektive möglich
  • die Beiträge zu beiden Formen der Krankenversicherung können steuerlich in hohem Maße geltend gemacht werden
  • Vor dem Wechsel in die Private Krankenversicherung sollten Sie immer mehrere Anbieter vergleichen lassen.

Passende Links zu diesem Artikel

7 Schritte zur Selbstständigkeit

Das könnte Sie auch interessieren

Wer sich selbstständig machen möchte, sollte neben aller betriebswirtschaftlichen bzw.

Die gesetzliche Rentenversicherung, kurz GRV, gehört zu einem System von Versicherungen, mit dem der Staat verschiedene Aspekte der sozialen Absicherung für abhängig Beschäftigte zwangsweise organisiert.

Freiberufler sind nur eine Gruppe der Selbstständigen.

Mit der privaten Krankenversicherung genießen Existenzgründer die Möglichkeit, sich durch einen privaten Anbieter für den Krankheits- oder auch Pflegefall absichern zu lassen.

In einer Anhörung des Gesundheitsausschusses im Bundestag wurde am 22. März über die geltenden Regelungen zur Beitragsbemessung diskutiert.

Staatliche Förderung

Die eine Herausforderung für Gründer liegt darin, aus der Masse herauszustechen, die andere, im Gedächtnis zu bleiben. Mit individuell bestickten Textilien gelingt das einfacher. Bei .

Selbständigkeit und ein Kinderwunsch schließen sich nicht aus. Und so ist es nicht verwunderlich, dass ein Teil der 792.000 Neugeborenen, die das Statistische .

Über die genaue Anzahl an Marketinginstrumenten sind sich die Fachautoren uneins. Inhaltlich betrachtet herrscht hingegen Einigkeit. Zu den gängigen Marketinginstrumenten zählen die Themen Produkt, Programm, .

Während der Gründungsphase müssen angehende Unternehmerinnen und Unternehmer zahlreiche bürokratische Hürden bewältigen. Dazu gehört die Erstellung diverser Dokumente, die teilweise eine notarielle Beglaubigung benötigen. Auch .

Seit langer Zeit wird über Quoten für Frauen in Führungsetagen in Unternehmen gesprochen. Entsprechende gesetzliche Quoten sind als Alternative schon auf den Plan gerufen worden. .

Es ist der Traum eines jeden Selbstständigen: Zu guten Konditionen einen repräsentativen Firmenwagen fahren, der weniger kostet, als es sein edles Äußeres vermuten lassen könnte. .

Ich bin SELBSTSTÄNDIG

Gesetzliche oder private Krankenkasse? Welche Tarife passen?

  • Gesetzliche Krankenkasse: Sinnvoll für Selbstständige? Vorteile der GKV für Selbstständige und andere freiwillig Versicherte
  • Freiberufler und Selbstständige: Krankengeld nicht vergessen! Gesetzlicher Anspruch oder Wahltarif Krankengeld stehen zur Auswahl
  • Selbstständige können wieder gesetzliches Krankengeld erhalten Freiberufler und Selbständige müssen eine Wahlerklärung zum gesetzlichen Krankengeldanspruch einreichen

Freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert

Die meisten Arbeitnehmer in Deutschland müssen sich in einer gesetzlichen Krankenversicherung versichern. Die überwiegende Mehrheit der Freiberufler und Selbstständige dagegen hat die Wahl zwischen gesetzlicher Krankenkasse und privater Krankenversicherung. Wer freiwillig Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse wird, sollte allerdings auf einige Sonderregeln achten.

© Copyright 2017, Euro-Informationen, Berlin – Alle Rechte vorbehalten.

Euro-Informationen übernimmt keine Haftung für die Vollständigkeit, Richtigkeit und Aktualität der Angaben.

Inhalte dienen der persönlichen Information. Jede weitergehende Verwendung, Speicherung in Datenbank, Veröffentlichung, Vervielfältigung nur mit Zustimmung von Euro-Informationen, Berlin.

Selbstständig versichert

Hauptberuflich oder nebenberufliche Selbstständigkeit?

Ob Sie als haupt- oder nebenberuflich selbstständig angesehen werden, hängt davon ab, wie viel Zeit Ihre selbstständige Tätigkeit in Anspruch nimmt, welche wirtschaftliche Bedeutung sie für Sie hat und ob sie neben einer anderen, sogenannten abhängigen Beschäftigung ausgeübt wird. Sind Sie beispielsweise überwiegend fest angestellt beschäftigt, ist die selbstständige Tätigkeit nebenberuflich. Üben Sie Ihre selbstständige Tätigkeit ohne eine andere Erwerbstätigkeit zum Beispiel an unter 20 Stunden wöchentlich aus, ist anzunehmen, dass die selbstständige Tätigkeit nicht hauptberuflich ausgeübt wird. Dies gilt nicht, wenn das Arbeitseinkommen einen bestimmten Betrag übersteigt und das es die Hauptquelle zur Bestreitung des Lebensunterhalts darstellt.

Andere Konstellationen prüfen wir gerne für Sie. Sprechen Sie uns gerne an!

pronova BKK Vorteile für Selbstständige

  • Kurse zu Stressprävention und Rückengesundheit
  • Facharzt-Termin-Service
  • Zweitmeinung bei orthopädischen Operationen
  • Früherkennungsuntersuchungen
  • Alternative Behandlungsformen (Homöopathie, Akupunktur, Osteopathie)
  • Bonusprogramm mit attraktiven Prämien für Teilnahme auch an betrieblichen Präventions- und Vorsorgemaßnahmen
  • Zuschuss zur Sportmedizinischen Untersuchung
  • Kostenfreie und effektive eCoaches zu Ernährung, gesundem Schlaf, Stressreduzierung, Laufen, usw

Wie berechnet sich Ihr Beitrag?

Die Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung berechnen sich nach Ihren beitragspflichtigen Einnahmen. Der Gesetzgeber sieht eine Mindest- beziehungsweise Höchstgrenze der zur Beitragsberechnung heranzuziehenden Einkünfte vor. Hierbei wird zwischen Existenzgründern (Bezug des Gründungszuschusses für Existenzgründer) und den übrigen hauptberuflich selbstständig Tätigen unterschieden.

Informieren Sie sich über die aktuellen Bemessungsgrenzen auf der Seite Beitragsübersicht.

Welche Einkunftsarten sind für die Beitragsberechnung maßgebend?

Grundsätzlich werden zur Beitragsberechnung alle Einkünfte herangezogen, mit deren Hilfe Sie Ihren Lebensunterhalt bestreiten. Hierbei sind insbesondere für Selbstständige das Arbeitseinkommen aus der selbstständigen Tätigkeit, aber auch zum Beispiel Miet-, Zins- oder sonstige Einkünfte zu berücksichtigen.

Als Nachweis dient der letzte, Ihnen vorliegende Einkommensteuerbescheid.

Sind Sie Existenzgründer?

Da bei der Aufnahme einer selbstständigen Tätigkeit meist nicht bekannt ist, wie hoch die Einkünfte aus Ihrer selbstständigen Tätigkeit sein werden, und diese auch noch nicht auf dem letzten, Ihnen vorliegenden Einkommensteuerbescheid aufgeführt sein können, erfolgt die erste Beitragsfestsetzung meist vorläufig. Der Beitrag wird unter Vorbehalt von den Ihnen bekannten Einkünften beziehungsweise von dem gesetzlich vorgeschriebenen Mindestbezug berechnet. Die endgültige Beitragsfestsetzung erfolgt dann erst nach Vorlage des Einkommensteuerbescheides für das Jahr, in dem Sie Ihre selbstständige Tätigkeit aufgenommen haben.

Welche Möglichkeiten gibt es für eine geringere Beitragsberechnung?

Die Beiträge für selbstständig Tätige sind immer nach dem letzten Einkommenssteuerbescheid zu berechnen. Dies führt in der Regel dazu, dass Ihre Einkünfte zeitversetzt für die Berechnung herangezogen werden.

Es ist daher möglich, dass Sie Beiträge zahlen, die nicht mehr Ihrer jetzigen / aktuellen Einkommenssituation entsprechen. Für solche Fälle sind Möglichkeiten geschaffen worden, die eine Änderung der Beitragsberechnung ermöglichen.

Detaillierte Unterlagen für eine Beitragsentlastung lassen wir Ihnen gerne zukommen. Wenden Sie sich dazu an unser Servicetelefon 0441 925138-4949.

Ihr pronova BKK-Vorteil

  • Krankengeld bei Erkrankung eines Kindes
  • Gesundheitsberatung
  • Bonusprogramm für die ganze Familie

Weiterführende Links

Jetzt Mitglied werden

Einfach den Online-Antrag ausfüllen und absenden.

Bonusprogramm

Punktesammler leben gesünder. Attraktive Prämien für einen gesunden Lebensstil.

Freundschaftswerbung

Sie sind zufrieden mit der pronova BKK? Ihre Weiterempfehlung wird belohnt!

Источники: http://www.selbststaendig.de/gesetzliche-krankenversicherung-krankenkasse, http://www.krankenkassen.de/meine-krankenkasse/freiwillig-versichert/, http://www.pronovabkk.de/versicherung-tarife/selbststaendig-versichert-2397a441edd20cfe

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here