Rohrbruch versicherung

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Rohrbruch – zahlt die Versicherung?

Ein Rohrbruch ist immer ein großer Schreck. Tröstlich ist dann allerdings, dass die weitaus meisten Kosten für Rohrbrüche von den Versicherungen reguliert werden. Die lückenlose Dokumentation aller Ausgaben und Kosten ist dafür jedoch unbedingt notwendig.

Gebäudeversicherung

Alle Schäden am Gebäude und den damit fest verbundenen Teilen trägt die Gebäudeversicherung bei einem Rohrbruch. Allerdings muss es sich um ein Rohr mit Leitungswasser handeln.

Bricht ein Regenrohr, zum Beispiel von einem Flachdach, dann muss der Hausbesitzer leider selbst dafür aufkommen, wenn er nicht zufällig eine zusätzliche Versicherung abgeschlossen hat.

Melden und Beweisen

So schnell wie möglich sollte der Schaden der Versicherung gemeldet werden. Natürlich ist als erstes das Wasser abzustellen, wenn es sich um Frischwasser handelt. Unter Umständen muss auch der Strom abgestellt werden, zumindest im betroffenen Bereich.

Ganz wichtig ist dann die Beweislage. Dazu sollten möglichst viele Bilder geschossen werden. Auch beschädigte Teile müssen unbedingt erst geknipst werden, bevor man sie entfernt.

Notdienst der Handwerker

Wenn der Wasserrohrbruch am Wochenende passiert, können die Versicherten natürlich nicht warten, bis die Versicherung benachrichtigt wurde. Die meisten Handwerksunternehmen wissen aber auch, dass sie keine Dinge entsorgen dürfen, bevor die Versicherung dies nicht genehmigt.

Trotzdem sollten auch während des Aufbrechens der Wände oder des Bodens unbedingt schon wieder Fotos geschossen werden.

Hausratversicherung

Alle beweglichen Teile, die beispielsweise bei einem Umzug mitgenommen werden, sind nach einer Beschädigung durch das Leitungswasser eines Rohrbruchs in der Hausratversicherung eingeschlossen. Diese muss ebenfalls möglichst schnell benachrichtigt werden.

Die Versicherungen arbeiten zwar häufig zusammen, doch der Geschädigte kann sich nicht darauf verlassen, dass dieses Prozedere von allein abläuft.

  • Wasser abstellen
  • eventuell Strom abschalten
  • Versicherung benachrichtigen
  • Handwerker rufen
  • Fotografieren
  • Notizen machen
  • nichts wegschmeißen

Diese ist oft mit einer kleinen, auch flüssigen Spende zufrieden. Die Berufsfeuerwehr kostet eventuell mehr als die Versicherung für diesen Punkt vorsieht.

Zahlt Wohngebäudeversicherung Rohrbruch

In Deutschland kommt es durchschnittlich alle 25 Sekunden zu einem Rohrbruch, und jeder einzelne davon kann immense Schäden am eigenen Zuhause anrichten. Ein dadurch entstandener Wasserschaden ist nämlich nicht nur extrem ärgerlich, er kann für Sie als Eigentümer auch weitreichende finanzielle Folgen haben.

Ein Rohrbruch entsteht oft durch:

  • Materialermüdung
  • Korrosion oder
  • durch Mängel am Material

Leider werden Rohrbrüche erst dann bemerkt, wenn es zu spät ist und der Wasserschaden bereits ersichtlich ist. Wer für einen Rohrbruch aufkommt und wie hoch die Reparaturkosten sind, hängt davon ab, welcher Schaden konkret entstanden ist und wie viel Zeit die Beseitigung der Beschädigungen in Anspruch nimmt.

Zahlt die Wohngebäudeversicherung bei einem Rohrbruch?

Zunächst muss bei einem Rohrbruch bezüglich der Zuständigkeit unterschieden werden. Sollten Sie die betroffenen Rohre im Nachhinein auf eigene Kosten eingebaut haben, ist ein etwaiger Schaden ein Fall für die Hausratsversicherung. Waren die Rohre aber bereits vor dem Einzug fest eingebaut, dann zahlt unter bestimmten Voraussetzungen die Wohngebäudeversicherung auch bei einem Rohrbruch.

Wann bezahlt die Wohngebäudeversicherung bei einem Rohrbruch?

Die Wohngebäudeversicherung greift bei Schäden aufgrund von witterungsbedingten oder sonstigen Beschädigungen bei:

  • Rohren der Wasserversorgung
  • Rohren von Wasserlösch- und Berieselungsanlagen
  • Rohren von Klima- und Wärmepumpenanlagen

Auch Rohre die außerhalb des Gebäudes aber innerhalb des Versicherungsgeländes liegen, sind mit einer Wohngebäudeversicherung versichert.

Zahlt die Wohngebäudeversicherung für einen Rohrbruch, dann weist das Rohr einen tatsächlichen Bruch auf, oder ist durch Risse oder Löcher beschädigt. Sollte es sich lediglich um eine defekte Rohrverbindung handeln, dann zahlt die Wohngebäudeversicherung zwar nicht den Rohrbruch, da es sich ja tatsächlich nicht um einen solchen handelt, aber dafür die Reparaturarbeiten für die Feuchtigkeitsschäden, die durch die defekte Rohrverbindung entstanden sind.

Unter welchen Voraussetzungen zahlt eine Wohnungsgebäudeversicherung bei einem Rohrbruch?

  • Das Gebäude muss bezugsfertig sein bzw. sollte nicht langfristig leer stehen.
  • Die wasserführenden Anlagen sollten vom Eigentümer regelmäßig überprüft werden.
  • Die Wohngebäudeversicherung zahlt bei einem Rohrbruch nur dann, wenn es sich um einen Schaden am Gebäude oder an damit fest verbundenen Bestandteilen handelt. Dazu zählen zum Beispiel auch Waschbecken, Spülkästen oder Heizkörper.

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11. Dezember 2017

4. Dezember 2017

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Rohrbruch versicherung

Einen hundertprozentigen Schutz vor Rohrbruch gibt es nicht. Jedoch können Folgeschäden begrenzt werden. Hier erfahren Sie welche Maßnahmen und Techniken geeignet sind einem Rohrbruch vorzubeugen und Schäden im Rahmen zu halten.

Rohrbruch – häufigste Schadensursache mit hohen Kosten

Es ist das Horrorszenario eines jeden Immobilienbesitzers: Geplatzte Wasserrohre, durch die komplette Zimmer geflutet, Wände, Decken und Mobiliar massiv beschädigt werden und immense Kosten auf die Betroffenen zukommen. Ganz zu schweigen von ideellen Werten, die bedingt durch die Nässe für immer verloren gehen.

Rund 3.000 Mal täglich treten in Deutschlands Wohngebäuden Wasserschäden auf, in jedem fünften deutschen Ein- oder Mehrfamilienhaus kam es bereits zu einem Rohrbruch. Insgesamt kommen Wasserschäden zehnmal häufiger vor als Brände. Sie ereilen Hausbesitzer vollkommen ohne Vorwarnung. So beträgt laut Angaben des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) in Deutschland der jährliche Schadensaufwand bei Leitungswasserschäden rund 2,5 Milliarden Euro.

Rohrbruch Ursachen

Unser Trinkwasser, das in einem einwandfreien Zustand die Wasserwerke verlässt, nimmt auf seinem kilometerlangen Transportweg zu den Verbrauchern verschiedene Partikel wie Rostteilchen und Sandkörner auf. Sie stammen häufig von den Rohrinnenwänden des öffentlichen Versorgungsnetzes. Darüber hinaus kann Sand, Dichtungs- und Beschichtungsmaterial durch Reparaturen und Neuanschlüsse ins Leitungssystem und damit in der Folge auch in die Hausinstallation gelangen. Lassen sich diese Fremdpartikel an den Rohrleitungen nieder, so kann ihre Anwesenheit oft schon nach wenigen Monaten zur so genannten Lochfraßkorrosion und damit zu Undichtigkeiten bis hin zum Rohrbruch führen.

Rohrbruch verhindern?

Einen hundertprozentigen Schutz vor einem Rohrbruch gibt es nicht, hat doch niemand Einfluss auf das Geschehen „hinter der Wand“. Jedoch können teure und nervenaufreibende Folgeschäden vermieden werden, wenn das Geschehene schnell bemerkt und der Wasseraustritt zwecks Schadensbegrenzung unmittelbar gestoppt wird. Die nötige Technik hierfür liefern moderne Leckageschutzgeräte. Angebracht an der Haus- oder Wohnungseingangsinstalla­­tion überwachen sie kontinuierlich den in­dividuellen Wasserverbrauch und sperren bei einer ungewöhnlich hohen Entnahme sofort die Installation komplett ab. So kann kein Wasser nachfließen und größere Unglücke werden effizient vermieden.

Leckageschutz schnell montiert

Konstant behält der im Keller an der Hauseingangsinstallation montierte Wasserwächter "Safe-T" des Herstellers SYR dank softwaregesteuerter Überwachungselektronik sekündlich den Wasserverbrauch im Blick. Das Prinzip ist einfach: Die Armatur enthält eine Durchflussturbine, die permanent überprüft, wie lange und wie viel Wasser gezapft wird. Bei einer überhöhten oder einer zu langen Wasserentnahme sperrt das Gerät die Installation völlig autark ab. Die individuellen Verbrauchsgewohnheiten werden dabei von der Überwachungselektronik registriert und der aktuelle Konsum regelmäßig mit zuvor individuell definierten Sollwerten abgeglichen. Sollten die Werte voneinander abweichen, also die zuvor einprogrammierte Verbrauchsmenge unvorherge­sehen überschritten werden, reagiert das Gerät sofort. Sollte es sich lediglich um einen Fehlalarm handeln, reicht ein kurzer Tastendruck und das Wasser fließt weiter wie gewohnt.

Die clevere Überwachungselektronik greift nicht nur bei unkontrolliert austretendem Wasser durch einen Rohrbruch. Auch im Falle von kleineren, unbemerkt auftretenden Leckagen, die beispielsweise durch laufende Spülkästen, einen versehentlich nicht korrekt abgesperrten Gartenschlauch oder tropfende Armaturen entstehen können, erfasst die Armatur den erhöhten Wasserkonsum, reagiert umgehend und riegelt die Installation dementsprechend ab. Zwar führen solche Kleinstleckagen natürlich nicht sofort zu gravierenden Wasserschäden, jedoch können sie schnell die Abrechnung in die Höhe treiben. So können z.B. schnell Zusatzkosten von rund 1.000 Euro durch einen defekten Spülkasten in der jährlichen Wasserabrechnung zu Buche schlagen. Ein besonderes Gefühl der Sicherheit gibt auch die spezielle Urlaubsfunktion des „Safe-T“. Diese gewährleistet bei längerer Abwesenheit eine verschärfte Kontrolle.

Lochfraß verhindern mit Wasserfilter

Abhilfe schafft hier ein Wasser-Filter, der unmittelbar hinter dem Wasserzähler des Hauses eingebaut wird. Regelmäßig gewartet schützt er das Trinkwasser vor Schmutz und den Besitzer vor unter Umständen hohen Reparaturkosten.

Auf dem Markt befinden sich verschiedene Schutzfilter. Der Wasserspezialist Grünbeck zum Beispiel bietet ein Produkt namens „Boxer RD“ an. Im übertragenen Sinne boxt er die Übeltäter zurück, indem er sie komplett herausfiltert. Ist das Filterflies voll, wird es gereinigt – durch einfaches Drehen am Griff des Auslassventils. Oder durch eine Zeitsteuerung und damit automatisch eingeleitete Rückspülung, wie zum Beispiel beim Produkt MXA.

Andere Filtertypen, wie der „Geno FS 2“ von Grünbeck, arbeiten mit Wechselfiltern. Hier werden die Filterkerzen regelmäßig ausgetauscht und so die volle Filterleistung wieder hergestellt. Weiter Informationen unter www.gruenbeck.de.

Rohrbruch Versicherung: Wer zahlt was?

In der Regel wird ein Großteil der Kosten durch ihre Gebäudeversicherung bezahlt. Denn damit ist alles versichert, was direkt zum Haus gehört.

Was ist in der Regel versichert:

  • Bodenbeläge
  • Wandbekleidung
  • Nebengebäude wie Garage und Gartenhaus, wenn in der Police aufgeführt
  • Gebäudezubehör, dass der Instandhaltung des Hauses dient (Werkzeug, Gartengeräte, usw.)

Nicht versichert ist in der Regel:

  • Nachträglich eingebaute teile wie Einbauküche
  • Bestandteile auf dem Gebäude wie Terrassenbeleuchtung, Gartenbeleuchtung, Zäune usw.
  • Beweglicher Hausrat wie Möbel, Teppiche usw.

Wie wird der Schaden ersetzt?

In der Regel wird der Schaden geschätzt und die Reparaturkosten sowie ein Ausgleich für die Wertminderung bezahlt. Zusätzlich werden meist die anfallenden Aufräumarbeiten von der Versicherung übernommen. Das heißt:

  • für den Vermieter: der Mietausfall für maximal 12 Monate
  • für den Mieter: der ortsübliche Mietwert für maximal 12 Monate.

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Источники: http://www.hausjournal.net/rohrbruch-versicherung, http://www.versicherungscheck24.de/wohngebaeudeversicherung/rohrbruch/, http://www.bau-welt.de/haustechnik/wasser/wasserleitungen/rohrbruch-was-tun.html

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