Risikolebensversicherung kündigen

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Risikolebensversicherung kündigen und auf bessere Police umsteigen

Das sagen unsere Kunden

Das korrekte Kündigungsschreiben für die Risikolebensversicherung

Die Kündigung einer Risikolebensversicherung ist nicht immer vom Vorteil, daher sollte jeder Versicherungsnehmer auch Alternativen in Betracht ziehen. Steht die Entscheidung, sollten die korrekte Vorgehensweise und Form beachtet werden.

Das Kündigungsschreiben für die Risikolebensversicherung sollte in Briefform und am besten per Einschreiben abgeschickt werden. Die Angabe der Versicherungsnummer und der Kündigungsfrist sowie die Unterschrift sollten nicht fehlen. Darüber hinaus sollte im Kündigungsschreiben die schriftliche Bestätigung der Kündigung angefordert werden. Das ist besonders dann wichtig, wenn im Anschluss eine Risikolebensversicherung bei einem anderen Versicherer abgeschlossen werden soll. Die Schriftform ist auch erforderlich, wenn der Versicherungsnehmer den Vertrag beitragsfrei stellen, die Versicherungssumme herabsetzen oder die Risikolebensversicherung in eine Kapitallebensversicherung umwandeln will.

Kündigungsfristen bei der Risikolebensversicherung

Wer seine Risikolebensversicherung kündigen will, sollte die Kündigungsfrist einhalten – es sei denn, er will vom Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen. Diese Frist beträgt einen Monat zum Ende eines Versicherungsjahres, wenn die Beitragszahlung jährlich erfolgt. Bei einer monatlichen Beitragszahlung ist die Kündigung oft auch zu einem anderen Zeitpunkt unter Einhaltung einer vierwöchigen Frist möglich. Grundsätzlich finden Versicherungsnehmer die genaue Frist in den Vertragsbedingungen.

Risikolebensversicherung kündigen ist nicht immer möglich

Handelt es sich um eine gewöhnliche Risikolebensversicherung zur Absicherung der Hinterbliebenen, ist die Kündigung zumeist problemlos möglich. Handelt es sich allerdings um eine Restschuldversicherung mit fallender Versicherungssumme, kann der Versicherungsnehmer nicht immer so einfach die Risikolebensversicherung kündigen. In diesem Fall muss er darauf achten, ob das Darlehen vertraglich mit der Risikolebensversicherung verbunden ist. Ein Blick in die Vertragsbedingungen ist hier unerlässlich.

Risikolebensversicherung kündigen – ein Schritt, der gut überlegt sein will

Verbraucher können aus verschiedenen Gründen ihre Risikolebensversicherung kündigen wollen, etwa:

  • weil die Beiträge bei einem anderen Versicherer günstiger sind
  • weil die Beiträge aufgrund eines finanziellen Engpasses nicht mehr bezahlt werden können oder
  • weil kein Bedarf mehr an Hinterbliebenenschutz aus der Risikolebensversicherung besteht

In jedem Fall sollte der Versicherungsnehmer beachten, dass die eingezahlten Beiträge nicht erstattet werden und dass die Kündigung mit finanziellen Verlusten verbunden ist. Die einzige Ausnahme bilden Verträge mit einer mehrjährigen Laufzeit und gleichbleibenden Beiträgen. Da das Risiko mit zunehmendem Alter steigt, sind die Beiträge in den jüngeren Jahren höher als eigentlich notwendig, um die spätere Risikoerhöhung bei gleichbleibenden Beiträgen zu kompensieren. Durch eine vorzeitige Kündigung würde dieses Risiko entfallen und es entsteht ein geringer Rückkaufswert. So zahlt der Versicherer die anfänglich höheren Beiträge zurück.

Wer nach der Kündigung eine erneute Risikolebensversicherung abschließen will, muss eine neue Gesundheitsprüfung bestehen, denn der Gesundheitszustand kann sich verschlechtert haben. Zudem sind die zu zahlenden Beiträge schon aufgrund des gestiegenen Eintrittsalters des Verbrauchers höher. Der Wechsel in eine günstigere Versicherung ist nicht immer tatsächlich günstig, da ein erhöhtes gesundheitliches Risiko und ein höheres Eintrittsalter mit höheren Beiträgen verbunden sind.

Alternativen zur Kündigung der Risikolebensversicherung

Daher bietet es sich an, vor der Kündigung der Risikolebensversicherung nach Alternativen zu suchen. Bei einem finanziellen Engpass muss der Verbraucher etwa nicht die Risikolebensversicherung kündigen, sondern er kann sie für einen bestimmten Zeitraum oder für die gesamte Restlaufzeit beitragsfrei stellen. Dabei ist jedoch die Mindestlaufzeit zu beachten, die in der Regel zwei Jahre beträgt. Die Versicherungsleistung verringert sich bei der Beitragsfreistellung. Um günstigere Beiträge zu bezahlen, kann der Versicherungsnehmer auch die Versicherungssumme herabsetzen. Wird ein Hinterbliebenenschutz nicht mehr benötigt, kann die Risikolebensversicherung innerhalb von zehn Jahren nach Abschluss in eine Kapitallebensversicherung umgewandelt werden. Das ist zumeist ohne erneute Gesundheitsprüfung möglich, aber mit höheren Beiträgen verbunden.

Risikolebensversicherung kündigen – nach günstigeren Tarifen suchen

Wer seine Risikolebensversicherung kündigen will, kann prüfen, ob der Wechsel in einen günstigeren Tarif oder zu einem günstigeren Anbieter sinnvoll ist. Mit dem Online-Rechner auf Verivox.de können Interessenten Tarifangebote vergleichen, die auf ihre persönlichen Bedürfnisse abgestimmt sind. Die dort aufgezeigten Tarife können nicht nur günstiger, sondern auch leistungsstärker sein oder besser zu den aktuellen Lebensumständen passen.

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Risikolebensversicherung kündigen – Kündigung der Vorversicherung

Die Risikolebensversicherung (RLV) ist eine Risikoversicherung und ein günstiger Hinterbliebenenschutz. Als eine spezielle Form der Lebensversicherung schützt sie Familienmitglieder oder Lebens- und Geschäftspartner vor finanziellen Risiken, die im Todesfall des Versicherungsnehmers entstehen können. Eine Kapitallebensversicherung hingegen dient in erster Linie der Kapitalbildung und wird meist als private Altersvorsorge abgeschlossen.

Eine Risikolebensversicherung sollte je nach Risikofeld abgeschlossen werden. Es gibt prinzipiell drei Varianten der Risikolebensversicherung, die je nach Bedarf abgeschlossen werden können:

Klassische Risikolebensversicherung: Eine klassische RLV ist eine preiswerte Lösung, um Hinterbliebene für einen Todesfall bzw. Verdienstausfall abzusichern. Die Versicherungssumme bleibt in der Regel konstant.

Fallende Risikolebensversicherung: Geht es z.B. darum, ein Annuitätsdarlehen abzusichern, sollten Verbraucher eine fallende Versicherungssumme wählen. Diese kann entweder immer konstant bleiben oder mit der Zeit an ein Darlehen angepasst abfallen. Eine solche Versicherung wird oft auch als Restschuldversicherung oder Restkreditversicherung bezeichnet.

Verbundene Risikolebensversicherung: Wollen sich beide Elternteile, Lebens- oder Geschäftspartner gegenseitig absichern, können sie eine verbundene Police abschließen.

Vorgehensweise bei der Kündigung der Risikolebensversicherung

Eine Risikolebensversicherung zu kündigen ist unter Einhaltung der Kündigungsfrist meist problemlos möglich. Bei einer jährlichen Beitragszahlung, kann der Versicherte unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von einem Monat, die Risikolebensversicherung zum Ende eines Versicherungsjahres kündigen. Wenn eine andere Zahlungsweise vereinbart wurde – z.B. monatliche Beitragszahlung – kann die Police monatlich unter Einhaltung einer vierwöchigen Kündigungsfrist gekündigt werden.

Verfügen Sie jedoch über eine Risikolebensversicherung mit fallender Versicherungssumme, die als Restschuldversicherung fungiert, kann die Kündigung schwieriger sein. Prinzipiell gelten auch hier die oben genannten Kündigungsvorschriften. Sind jedoch Darlehen und Restschuldversicherung vertraglich miteinander verbunden, können sowohl Widerrufs- als auch Kündigungsfristen von den Standardregeln abweichen. Eine Kündigung ist oft dann nur möglich, wenn Sie das Darlehen auf einen Schlag per Sondertilgung bezahlen oder bei einer Umschuldung am Ende der Vertragslaufzeit. In jedem Fall sollten Sie die Vertrags- bzw. Kündigungsbedingungen genau prüfen.

Bei einer Umschuldung während der Vertragslaufzeit ist in der Regel eine teure Vorfälligkeitsgebühr zu bezahlen. Da eine RLV mit fallender Versicherungssumme in der Regel ein Hypothekendarlehen absichert, sollte eine Kündigung immer gut überlegt sein. Schließlich sichert Sie Hinterbliebene gegen finanzielle Risiken ab, die im Todesfall entstehen könnten. Eine Umschuldung während der Vertragslaufzeit lohnt sich nur, wenn ein günstigeres Zinsangebot vorliegt.

Wichtig: Wenn Sie Ihre Risikolebensversicherung kündigen möchten, weil sie eine günstigere Risikolebensversicherung gefunden haben, ist es ratsam, per Einschreiben zu kündigen. Auf diese Weise haben Sie einen Nachweis über Ihre Kündigung. Bei einer Kündigung werden die einbezahlten Beiträge nicht zurückerstattet.

Alternativen zur Kündigung und Versicherungsvergleich

Kündigungsalternativen bei der Risikolebensversicherung sind die Beitragsfreistellung oder die Herabsetzung der Versicherungssumme (Teilkündigung). Durch Letzteres wird der Versicherungsbeitrag herabgesenkt – je nachdem wie weit die Versicherungssumme herabgesetzt wird. Eine weitere Alternative zur Kündigung der Risikolebensversicherung ist die Umwandlung in eine Kapitallebensversicherung zur Altersvorsorge.

Wenn ein Versicherungsnehmer zu dem Entschluss gelangt, dass er seine RLV nicht mehr als Todesfallschutz benötigt, besteht meist die Möglichkeit, sie innerhalb der ersten zehn Jahre in eine Kapitallebensversicherung umzuwandeln. Dadurch erhöhen sich jedoch dann die Beiträge.

Jeder, der bestimmte Personen für den Todesfall absichern möchte, sollte sich umfassend über die Risikolebensversicherung informieren und die verschiedenen Angebote mit dem kostenlosen Versicherungsrechner vergleichen.

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Risikolebensversicherung Kündigung

Eine Kapitallebensversicherung beinhaltet sowohl eine Zusatzversorgung für das Alter als auch eine Absicherung für den Todesfall. Erlebt der Versicherungsnehmer den vereinbarten Zeitpunkt, zahlt die Kapitallebensversicherung die Versicherungssumme als Einmalbetrag, als monatliche Zusatzrente oder als Kombination aus diesen beiden aus. Verstirbt der Versicherungsnehmer vor Vertragsablauf, wird die Versicherungssumme an seine Hinterbliebenen ausgezahlt. Aus diesem Grund wird eine Kapitallebensversicherung auch als Versicherung auf den Todes- und den Erlebensfall oder als gemischte Versicherung bezeichnet. Im Unterschied dazu handelt es sich bei einer Risikolebensversicherung um eine reine Absicherung gegen das Todesfallrisiko.

Der Zweck einer Risikolebensversicherung besteht somit ausschließlich in der finanziellen Absicherung der Hinterbliebenen. Die Versicherungsleistung, also die Auszahlung der vereinbarten Versicherungssumme, erfolgt nur dann, wenn der Versicherungsnehmer vor Vertragsablauf verstirbt. Anders als bei der Kapitallebensversicherung, bei der sich die Versicherungsbeiträge aus einem Spar- und einem Risikoanteil zusammensetzen, enthalten die Beiträge bei einer Risikolebensversicherung keinen Sparanteil, sondern bestehen lediglich aus dem Risikoanteil. Aus diesem Grund ist eine Risikolebensversicherung deutlich kostengünstiger als eine Kapitallebensversicherung, oft ist die finanzielle Absicherung schon für wenige Euro im Monat zu haben. Wie hoch die Beiträge für eine Risikolebensversicherung sind, hängt zum einen von der Höhe der Versicherungssumme und der Vertragslaufzeit ab. Zum anderen beeinflussen persönliche Risikofaktoren des Versicherungsnehmers wie sein Alter und sein Gesundheitszustand die Beitragshöhe. Ein paar weitere Infos zur Risikolebensversicherung zeigt dieses Video:

Nun kann es natürlich passieren, dass ein Versicherungsnehmer seine Risikolebensversicherung nicht weiter fortführen möchte. Dies kann beispielsweise dann der Fall sein, wenn die Risikolebensversicherung als Familienversicherung abgeschlossen wurde, die Familie aber nach einer Trennung oder Scheidung nicht mehr besteht. Möglich ist allerdings auch, dass der Versicherungsnehmer ein anderes Altersvorsorgeprodukt besparen möchte, das auf den Todes- und den Erlebensfall ausgelegt ist, und deshalb auf eine zusätzliche reine Todesfallversicherung verzichten möchte. Die Kündigung einer Risikolebensversicherung ist recht unkompliziert. So kann die Risikolebensversicherung immer zum Ablauf eines Versicherungsjahres gekündigt werden. Werden die Beiträge unterjährig bezahlt, also beispielsweise monatlich oder quartalsweise, ist eine Kündigung immer zum nächsten Beitragszahlungstermin möglich. Die Kündigungsfrist beträgt in diesem Fall einen Monat. Als Kündigung reicht ein kurzes, formloses Schreiben aus, in dem der Versicherungsnehmer die Beendigung des Vertragsverhältnisses erklärt.

Soll die Risikolebensversicherung allerdings nur deshalb gekündigt werden, weil der Versicherungsnehmer in einer schwierigen finanziellen Situation ist und folglich Kosten reduzieren muss oder die Beiträge nicht mehr aufbringen kann, ist eine Beitragsfreistellung oft die bessere Lösung. Stellt der Versicherungsnehmer seine Risikolebensversicherung beitragsfrei, muss er keine Versicherungsbeiträge mehr bezahlen. Der Versicherer errechnet dann auf Grundlage der bereits eingezahlten Beiträge und der bis dahin erwirtschafteten Überschussanteile eine neue Versicherungssumme. Diese ist zwar niedriger als die ursprünglich vereinbarte Versicherungsleistung, aber trotzdem bleibt zumindest eine gewisse finanzielle Absicherung der Hinterbliebenen erhalten.

Musterbeispiel: Kündigung der Risikolebensversicherung

Kündigung meiner Risikolebensversicherung

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit kündige ich die bei Ihnen bestehende Risikolebensversicherung

fristgerecht zum nächstmöglichen Termin.

Ich weiß, dass anstelle einer Kündigung auch eine Beitragsfreistellung möglich wäre. Allerdings haben sich meine persönlichen Lebensumstände verändert, so dass eine Fortsetzung für mich nicht in Frage kommt. Bitte sehen Sie daher von Rückwerbeversuchen ab.

Gleichzeitig widerrufe ich mit diesem Schreiben die Ihnen erteilte Ermächtigung zur Abbuchung der Versicherungsbeiträge zum Vertragsende.

Bitte schicken Sie mir eine schriftliche Bestätigung meiner Kündigung zu.

Mit freundlichen Grüßen

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Kündigungsgeneratoren

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