Risikolebensversicherung im test

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Risikolebensversicherung Test 2017: Bester Schutz für Hinterbliebene

Im aktuellen Risikolebensversicherung Test 2017 hat das Institut für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP) 72 Tarife für den Hinterbliebenenschutz geprüft. Dabei nehmen die Tester sowohl Basis- als auch Premiumtarife unter die Lupe. Während der Basisschutz nur eine Absicherung für den Todesfall bietet, lässt sich diese mit einem Premiumtarif erweitern. Dadurch erhalten Versicherte beispielsweise im Fall einer schweren Krankheit wie Krebs (Dread Disease) vorzeitige Leistungen und können den Vertrag ohne erneute Gesundheitsprüfung verlängern sowie die Versicherungssumme erhöhen.

Höheres Risiko macht Hinterbliebenenschutz teurer

Um die verschiedenen Tarife im Risikolebensversicherung Test 2017 bestmöglich vergleichen zu können, wurde für alle Angebote eine Versicherungssumme von 150.000 Euro bei einem 30- und 40-jährigen Modellkunden angenommen. Die Tester haben die Tarife zudem für die Gruppen Angestellte oder Handwerker sowie Raucher oder Nichtraucher geprüft. Denn je nach Lebensstil, Beruf und Alter ändern sich das gesundheitliche Risiko der Versicherten und damit auch die Höhe ihrer Beiträge zum Hinterbliebenenschutz. Ein 35-jähriger Maurer, der raucht, weist beispielsweise ein höheres Risiko auf als ein rauchfreier 35-jähriger Angestellter.

Um einen Gewinner bestimmen zu können, hat das IVFP die Tarife für den Risikolebensversicherung Test in den vier Teilbereichen Unternehmensqualität, Preis-Leistung, Flexibilität sowie Transparenz und Service untersucht. Die höchste Gewichtung bekommt dabei das Preis-Leistungs-Verhältnis. Dieses macht die Hälfte der Gesamtbewertung aus.

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Risikolebensversicherung Test 2017: Bester Premiumschutz bei Allianz

Bei den Premiumangeboten überzeugt in allen Gruppen der „Risikolebensversicherung Plus“-Tarif der Allianz als Testsieger. Der Versicherer erhält in der Hauptkategorie Preis-Leistung nahezu konstant die Bestnote 1,0.

Beim Basisschutz ist die Auswahl für Interessierte größer. Im Risikolebensversicherung Test 2017 punkten bei den Angestellten mehrere Unternehmen mit der höchsten Gesamtnote von 1,3.

Die vier Top-Tarife mit für Angestellte/Nichtraucher:

  • Deutsche Lebensversicherungs-AG – RisikoLebensversicherung
  • Dialog – RISK-vario
  • Stuttgarter – Risikoversicherung
  • HanseMerkur – Risikolebensversicherung Risiko Care

Die besten Angebote für Angestellte/Raucher:

  • Stuttgarter – Risikoversicherung
  • Alte Leipziger – RiskAL
  • Deutsche Lebensversicherungs-AG – RisikoLebensversicherung
  • Dialog – RISK-vario
  • HUK-Coburg – Risikolebensversicherung

Service: Mit dem Risikolebensversicherung Vergleichsrechner finden Sie aus einer Vielzahl von Tarifen den individuell besten Schutz.

Absicherung für Handwerker: Alte Leipziger hat die Nase im Test vorn

Bei den Angeboten für Personen, die einen handwerklichen Beruf ausüben, belegen zwar weniger Tarife den ersten Platz im Risikolebensversicherung Test 2017. Allerdings werden die Testsieger im Gesamturteil etwas besser bewertet als die Versicherungen für Angestellte. So erhalten beim Basisschutz für Handwerker/Nichtraucher die Alte Leipziger (RiskAL) sowie die Stuttgarter (Risikoversicherung) die Note 1,2. Das IVFP gibt beiden Tarifen für ihr Preis-Leistungs-Verhältnis die Bestnote 1,0. Bei den Handwerkern/Rauchern ist die Alte Leipziger alleiniger Testsieger (Note 1,2).

Ob der vermeintlich beste Tarif für Interessierte die passende Option ist, hängt von ihren persönlichen Wünschen und Ansprüchen für die Absicherung ihrer Liebsten ab. Ein unverbindliches Angebot hilft ihnen dabei, die wichtigsten Punkte beim Tarif abzustecken.

Starke Preisunterschiede bei Risikolebensversicherungen

Wenn der Hauptverdiener plötzlich stirbt, droht Hinterbliebenen häufig der finanzielle Ruin. Schutz bietet eine Risikolebensversicherung. Einige Policen sind relativ günstig – zumindest für Nichtraucher.

Wind- und Kitesurfer auf dem Steinhuder Meer

Das Wort ist lang und sperrig: Risikolebensversicherung. Und beliebt ist das Finanzprodukt auch nicht gerade. Es findet sich nicht in der Rangliste der zehn häufigsten Versicherungen in Deutschland, wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft vor einigen Monaten mitgeteilt hat.

Die Stiftung Warentest bricht nun eine Lanze für dieses Versicherungsprodukt. Die Verbraucherschützer haben für die aktuelle Ausgabe von „Finanztest“ (hier der Link zur Stiftung Warentest) Angebote von 40 Versicherungsunternehmen untersucht und die günstigsten Anbieter ermittelt.

Nach Ansicht von „Finanztest“ braucht jeder, der Angehörige finanziell absichern muss, diese Police. „Der Abschluss einer Risikolebensversicherung ist auch nicht nur für gefahrenträchtige Berufe wie Pilot, Dachdecker oder Feuerwehrmann sinnvoll“, schreiben die Verbraucherschützer.

So wirkt sich Rauchen auf den Tarif aus

Der Schutz vor einem finanziellen Ruin der Hinterbliebenen kostet demnach nicht viel. Beispiel: Ein 35-jähriger Verwaltungsfachangestellter zahlt bei einer Versicherungssumme von 250.000 Euro und einem Abschluss auf 30 Jahre beim günstigsten Anbieter 210 Euro jährlich. Voraussetzung: Der Kunde raucht nicht (für Raucher kostet der gleiche Tarif knapp 600 Euro).

Gesiegt hat in dieser Beispiel-Untersuchung der Anbieter Europa, der Tarif heißt: E-RL. Der zweitgünstige Tarif für Nichtraucher kommt vom selben Anbieter, heißt E-RL (Standard) und kostet 241 Euro. Dahinter folgen die Hannoversche mit T1N10 (Klassik) und DLVAG mit Lou (DL), die jeweils 310 Euro kosten.

Nachversicherungsgarantie – eine sinnvolle Sache

Ein Preisvergleich lohnt sich. Der teuerste Anbieter verlangt für diesen Modellkunden 1042 Euro pro Jahr – also rund fünf Mal so viel wie der günstigste. Wie die Stiftung Warentest betont, bieten teure Verträge keine entscheidenden Vorteile. „Der Preis ist das Hauptkriterium bei der Auswahl“, schreiben die Verbraucherschützer.

Wichtig sei aber die Wahl der passenden Versicherungssumme. Faustregel sei, dass die Versicherungssumme das Drei- bis Fünffache des Jahresbruttoeinkommens betragen sollte. Ebenso ist die Laufzeit ein wichtiges Kriterium. In der Regel, so „Finanztest“, reichen 15, 20 oder 25 Jahre – so lange etwa, bis die Kinder finanziell auf eigenen Beinen stehen. Sinnvoll sei auch eine Nachversicherungsgarantie. Das sichert dem Kunden das Recht zu, noch Jahre nach Vertragsschluss ohne erneute Gesundheitsprüfung die Versicherungssumme erhöhen zu können.

Welche Policen braucht wirklich jeder? Und welche sind nur in bestimmten Fällen nötig? Das zeigt diese Übersicht.

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Источники: http://www.finanzen.de/news/18013/risikolebensversicherung-test-2017-bester-schutz-fuer-hinterbliebene, http://m.spiegel.de/wirtschaft/service/risikolebensversicherung-das-sind-laut-finanztest-die-guenstigsten-anbieter-a-1147804.html, http://www.test.de/thema/risikolebensversicherung/

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