Risikolebensversicherung höhe

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Risikolebensversicherung

Wie hoch die Versicherungssumme sein sollte

  • Zuletzt aktualisiert: 11. August 2017
  • Von: Annika Krempel

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Risikolebensversicherung gehört zu den sinnvollen Versicherungen. Mit ihr lassen sich Hinterbliebene im Todesfall finanziell absichern.
  • Die Versicherungssumme ist die wichtigste Leistung einer Risikolebensversicherung. Sie bestimmt, wie viel Geld die Angehörigen bekommen.
  • Es gibt verschiedene Arten der Versicherungssumme. Welche für Sie die richtige ist, hängt davon ab, wen oder was Sie absichern wollen.

So gehen Sie vor

  • Überlegen Sie vor dem Abschluss einer Risikolebensversicherung, welche Art der Versicherungssumme die richtige für Sie ist.
  • Eine konstante Versicherungssumme ist eine solide Absicherung für die Familie. Als Faustregel gilt: Sie sollten das Drei-bis Fünffache Ihres Jahresbruttoeinkommens versichern.
  • Um eine Immobilienfinanzierung zu versichern, bietet sich auch eine jährlich fallende Versicherungssumme an. Die Risikolebensversicherung sollte mindestens die Restschuld abdecken.
  • Ermitteln Sie mit unserem Rechner, wie hoch genau die Versicherungssumme bei Ihnen sein muss.

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Beim Abschluss einer Risikolebensversicherung ist die Höhe der Versicherungssumme entscheidend dafür, wie gut Ihre Familie abgesichert ist. Grundsätzlich gibt es drei Varianten, in der Sie die Versicherungssumme wählen können. Diese haben unterschiedliche Vor- und Nachteile. Wählen Sie die Variante, die am besten zu Ihnen passt.

Unser Tipp: Bleiben Sie rund um das Thema Risikolebensversicherung immer auf dem Laufenden – mit unserem kostenlosen Newsletter!

Konstante Versicherungssumme

Dient die Risikolebensversicherung dazu, den Lebensunterhalt der Hinterbliebenen zu finanzieren, ist eine Police mit gleichbleibender Versicherungssumme sinnvoll. Zwar sinkt mit den Jahren tendenziell der Absicherungsbedarf: Das Vermögen wächst, und die Kinder sind bald aus dem Haus. Durch die Inflation nimmt aber die Kaufkraft der versicherten Summe ab. Die konstante Summe ist in der Regel die teuerste Variante, bietet aber eine solide Absicherung.

Annuitätisch fallende Versicherungssumme

Am zweithäufigsten verkaufen sich Verträge mit annuitätisch (jährlich) sinkender Versicherungssumme. Sie eignen sich vor allem, um einen Immobilienkredit abzusichern. Denn die versicherte Summe wird von Jahr zu Jahr kleiner – erst nur wenig, später immer stärker. Es ist möglich, den Vertrag so zu gestalten, dass er im Gleichschritt mit der Restschuld sinkt.

Wer seinen Immobilienkredit absichert, kann eine fallende Versicherungssumme wählen. Fragen Sie aber auch Preise für eine konstante Versicherungssumme ab. Ist der Aufpreis nicht zu hoch, können Sie mit dem Überschuss an Geld zusätzlich Ihre Familie absichern.

Außerdem gibt es noch die linear fallende Versicherungssumme. Dabei sinkt die versicherte Summe jedes Jahr um einen festen Betrag. Diese ist nur in Ausnahmefällen empfehlenswert. Gerade wenn ein Immobilienkredit abgesichert sein soll, besteht die Gefahr, dass Sie unterversichert sind. In den ersten Jahren sinkt die Versicherungssumme nämlich stärker als die Restschuld durch die Tilgung.

So hoch sollte die Versicherungssumme sein

Haben Sie eine Risikolebensversicherung mit annuitätisch fallender Versicherungssumme gewählt, ist es leicht, die Höhe zu bestimmen. Sie sollte anfangs genauso hoch wie der abzusichernde Kredit sein. Rechnen Sie für eine eventuell anfallende Vorfälligkeitsentschädigung einen Aufschlag von 10 bis 15 Prozent mit ein.

Bei einer gleichbleibenden Versicherungssumme, die grundsätzlich die Hinterbliebenen schützt, gibt es die Faustformel: Versicherungssumme = das Drei- bis Fünffache des Jahresbruttoeinkommens des Versicherten.

Die Formel ist jedoch sehr pauschal. Wenn Sie Ihren Absicherungsbedarf genauer bestimmen wollen, können Sie folgendermaßen vorgehen:

  • Berechnen Sie mittels einer Haushaltsaufstellung Ihre jährlichen Kosten.
  • Ziehen Sie davon Kosten ab, die im Falle Ihres Todes wegfallen (zum Beispiel für ein zweites Auto).
  • Überlegen Sie, welches Jahreseinkommen Ihr Partner im Falle Ihres Todes realistisch noch erwirtschaften kann. Ziehen Sie dieses ebenfalls ab.
  • Errechnen Sie, wie lange das Geld reichen muss, also beispielsweise wann die Kinder beruflich auf eigenen Füßen stehen können.
  • Prüfen Sie, in welcher Höhe Witwen- und Waisenrente gezahlt werden.
  • Berechnen Sie mit unserem Rechner, wie hoch Ihr Kapitalbedarf (der Barwert) ist. Ziehen Sie von diesem Kapitalbedarf eventuell vorhandenes Vermögen ab, das frei verfügbar ist und das Ihr Partner nicht zum Beispiel für die Altersvorsorge benötigt.

Benötigt Ihre Familie beispielsweise über 20 Jahre jedes Jahr 12.000 Euro, muss die Versicherungssumme etwa 184.000 Euro betragen. In unserer Beispielrechnung gehen wir davon aus, dass Ihre Hinterbliebenen die Summe anlegen und 3 Prozent Zinsen erhalten. Jedes Jahr können sie dann den gewünschten Betrag entnehmen, am Ende ist das Kapital komplett aufgebraucht.

Mit unserem Barwert-Rechner können Sie einfach ermitteln, wie hoch die Versicherungssumme sein muss, um jährlich einen bestimmten Betrag entnehmen zu können. Oder umgekehrt: Berechnen Sie, welche Summe jährlich bei einer gewissen Versicherungssumme entnommen werden kann.

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Artikel verfasst von

Finanztip-Expertin für Versicherungen

Annika Krempel ist Redakteurin im Team Versicherung und Vorsorge. Nach ihrem Diplom in Politikwissenschaften absolvierte sie ein Volontariat für Wirtschafts- und Verbraucherjournalisten. Sie sammelte unter anderem Erfahrungen in den Redaktionen von ZDF WISO, RBB Inforadio sowie der Stiftung Warentest. Die verbraucherpolitische Arbeit lernte sie beim Verbraucherzentrale Bundesverband kennen.

Höhe der Versicherungssumme

Eine Risikolebensversicherung (RLV) ist eine Todesfallversicherung d.h., sie dient als Todesfallschutz. Wenn eine Familie mit Kindern nur über ein einziges geregeltes Einkommen verfügt, ist es sinnvoll eine klassische Risikolebensversicherung abzuschließen.

Wenn der Einkommenserbringer verstirbt, zahlt die Versicherung am Ende der Laufzeit die vereinbarte Versicherungssumme an die Hinterbliebenen aus. Die Wahl der bezugsberechtigten Personen steht dem Versicherungsnehmer frei. Eine Risikolebensversicherung kann auch mit einer fallenden Versicherungssumme abgeschlossen werden. Dies ist meist sinnvoll, wenn z.B. Tilgungsraten eines Kredits für den Todesfall abgesichert werden sollen.

Eine ausreichende Versicherungssumme wählen – Faustregel

Um die Höhe der Versicherungssumme zu bestimmen, gibt es eine simple Faustregel: Versicherungsnehmer (VN) ohne Kinder sollten mindestens das Dreifache, VN mit Kindern mindestens das Fünffache ihres Brutto-Jahreseinkommens als Versicherungssumme festlegen.

Wer jedoch einen höheren Lebensstandard gewohnt ist bzw. sich einen höheren Beitrag leisten kann, der kann auch eine höhere Summe vereinbaren. Es gibt jedoch meist Grenzen bei der Höhe der Versicherungssumme. Eine Fallende Versicherungssumme sollte bestmöglich der Höhe der Darlehenssumme entsprechen.

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Risikolebensversicherung Test

IVFP testet Risikolebensversicherung (Stand: Februar 2017)

Das Institut für Vorsorge und Finanzplanung hat im Februar 2017 einen umfassenden Test zur Risikolebensversicherung veröffentlicht. Bewertet wurden 72 Tarfie von 54 Anbietern. Außerdem bediensten sich die Experten zweier Modellkunden, die jeweils als Raucher und als Nicht-Raucher auftraten. Einer der Modellkunden arbeitet als Maler. Der andere ist angestellt und arbeitet im Büro. Im Gesamtergebnis kann festgestellt werden, dass es eine Reihe von guten und sehr guten Tarifen am Markt gibt. die Gesamtergebnisse setzen sich aus vier Teilbereichen zusammen, die unterschiedlich stark gewichtet wurden.

Teilbereiche und deren Wichtung

  • Unternehmen: 20 %
  • Preis-Leistung: 50 %
  • Flexibilität: 20 %
  • Transparenz und Service: 10 %

Die Testsieger im IVFP-Rating 2017

Im Bereich der Basis-Tarife (sichern ausschließlich den Todesfall ab) liegen die Allianz, die Deutsche Lebensversicherung und die Stuttgarter ganz vorn.

Tarife, die darüber hinaus mindestens eine Verlängerungsoption der Vertragsdauer ohne erneute Gesundheitsprüfung oder eine vorgezogene Leistung bei schwerer Krankheit bieten sind als Premium-Tarife kategorisiert. Hier liegt die Allianz auf dem ersten Platz. Dicht gefolgt von der Bayern-Versicherung, der Öffentlichen Leben, der Württembergischen und der Dialog (Quelle).

Risikolebensversicherung – Finanztest hat getestet – Juni 2015 (Stand: Januar 2016)

Die Risikolebensversicherung wurde letztmalig von Finanztest (Test: 02.06.2015) einer näheren Betrachtung unterzogen. In dem Zusammenhang haben sie 40 Angebote auf ihr Preis-Leistungsverhältnis hin geprüft.

Deutliche Preisunterschiede bei den Anbietern

Während sich die Angebote in puncto Leistungen nicht sonderlich voneinander unterscheiden, zeichnen sich beim Preis deutliche Diskrepanzen ab. Dahingehend zahlt ein Versicherungsnehmer bei Wahl auf den teuersten Tarif viermal so viel, als beim günstigsten Versicherungstarif. Schließt ein 35-jähriger Nichtraucher eine Risikolebensversicherung über eine Versicherungssumme von 250.000 Euro und 25-jähriger Laufzeit ab, erhält er den Versicherungsschutz im günstigsten Tarif für einen Beitrag von 176 Euro. Hingegen werden bei dem teuersten Anbieter jährliche Versicherungsbeiträge in Höhe von 754 Euro erhoben.

Risikolebensversicherung bei Focus Money – April 2015

In Zusammenarbeit mit der Ratingagentur Franke & Bornberg hat Focus Money (Ausgabe: 16/2015) die Risikolebensversicherung im Rahmen einer umfassenden Marktstudie unter die Lupe genommen. Im Zuge ihrer Untersuchungen analysierten sie sowohl Angebote zum Hinterbliebenenschutz, als auch Nettotarife. Bei den Nettotarifen handelt es sich um Versicherungstarife, deren Beiträge keinen Provisionsanteil enthalten. Die Zahlung der Courtage erfolgt direkt über den Versicherungsnehmer, der das Honorar an den Versicherungsberater entrichtet.

Ausgangssituation

Im Rahmen der Analyse wurden die unterschiedlichen Angebote für eine Laufzeit von 10, 20 und 30 Jahren überprüft. Bei der Untersuchung legte man einen 30-jährigen Bankkaufmann, Nichtraucher zugrunde, der eine Risikolebensversicherung mit einer Versicherungssumme von 100.000 Euro abschließen möchte. Neben der eigentlichen Finanzstärke der Versicherungsunternehmen, wurde das Augenmerk auch auf die Brutto- und Nettobeiträge der Versicherungstarife gelegt.

Testergebnisse

Für eine Laufzeit von 10 Jahren gibt es die günstigste Risikolebensversicherung bereits zu einem jährlichen Versicherungsbeitrag von 30,65 Euro bei der Europa. Jedoch handelt es sich dabei nicht um einen garantierten Beitrag. Abhängig von der Wirtschaftlichkeit des Unternehmens können die Versicherungsbeiträge volatil ansteigen.

Im Bereich der Versicherer mit Filialnetz konnten sich insbesondere folgende Versicherer als Testsieger beweisen:

Insbesondere am Tarif der DLVAG lässt sich erkennen, wie stark der Versicherungsbeitrag von der Länge der Laufzeit beeinflusst wird. Schließt der Versicherungsnehmer eine Risiklebensversicherung mit einer Laufzeit von zehn Jahren ab, zahlt er einen jährlichen Versicherungsbeitrag in Höhe von 34,23 Euro. Entscheidet man sich hingegen für eine Versicherungslaufzeit von 20 Jahren, wird ein Beitrag von jährlich 48,80 Euro fällig. Bei einer Laufzeit von 30 Jahren erhöht sich der zu zahlende Versicherungsbeitrag auf jährlich 82,61 Euro.

Bei Betrachtung der unterschiedlichen Direktversicherer ließ sich eine ähnliche Beitragsentwicklung feststellen, wie zuvor bei den Serviceversicherern.

Testsieger – Direktversicherer

Zu den besten Risikolebensversicherungen mit einer Laufzeit von 20 Jahren gehören:

Nicht für jeden geeignet

Insbesondere bei der Risikolebensversicherung entscheiden Einstiegsalter, Laufzeit und gesundheitliche Faktoren darüber, wie hoch der zu zahlende Versicherungsbeitrag tatsächlich ausfällt.In dem Fall passiert es häufig, dass der Raucher das Doppelte an Versicherungsbeiträgen zahlt, als der Nichtraucher – bei gleichbleibenden Versicherungsschutz. Dahingehend dienen die in den Tests festgelegten Modellkunden nur zur Orientierung. Weicht die persönliche Lebenssituation sehr von dem Modellkunden ab, desto wahrscheinlicher ist es, dass andere Versicherer geeigneter sind als die Testsieger.

Risikolebensversicherung bei Focus Money – März 2014

Das Versicherungskonzept der Risikolebensversicherung wurde von Focus Money (Ausgabe: 14/2014) unter die Lupe genommen. Dabei untersuchte sie in Zusammenarbeit mit dem Analysehaus Franke & Bornberg die unterschiedlichen Policen im Hinblick auf Preis und Leistung. Um eine bessere Vergleichbarkeit zusichern zu können, ist bei der Analyse der unterschiedlichen Versicherungsangebote von folgender Annahme ausgegangen worden:

Ausgangssituation

Bei dem Musterkunden handelt es sich um einen 30-jährigen Bankkaufmann bzw. Kauffrau, die zudem auch Nichtraucher ist. Zudem verfolgt die Testperson die Absicht einen Grundschutz in Höhe von 100.000 Euro im Todesfall abschließen zu wollen. Aufgrund der Tatsache, dass die Höhe der zu zahlenden Versicherungsbeitäge aus Versicherersicht von äußerster Relevanz sind, wird ihr ein Bewertungsansatz von 50 % beigemessen. Weitere 30 Prozent entfallen auf die maximal veranschlagten Bruttobeiträge, während die Finanzstärke des Versicherers mit 20 Prozent bewertet.

Auf Grundlage dieser Annahmen wurden die verschiedenen Policen bei einer Laufzeit von 10, 20 und 30 Jahren einer näheren Betrachtung unterzogen.

Dabei hat sich in den unterschiedlichen Kategorien folgende Rangfolge herauskritallisieren können:

Testsieger bei 10 Jahre Laufzeit

Testsieger bei 20 Jahre Laufzeit

Testsieger bei 30 Jahre Laufzeit

Mit der Gründung einer Familie sollte das Augenmerk auf ihren finanziellen Schutz bzw. Absicherung gelegt werden. Einen derartigen Schutz bietet die Risikolebensversicherung, die für die ausreichende Absicherung der Hinterbliebenen im Todesfall sorgt. Ihr Abschluss ist nicht nur bei der Absicherung der eigenen Familie vonnöten. Selbst bei dem Erwerb der eigenen vier Wände werden zukünftige Hausherren zum Abschluss der entsprechenden Risikopolice herangezogen. Bei einem frühzeitigen Tod des Versicherungsnehmers bewahrt sie die Hinterbliebenen davor, ihr Eigenheim aufgrund finanzieller Engpässe aufgeben zu müssen. Der Test zeigt, dass die beste Risikolebensversicherung für eine Laufzeit von 10 Jahren bereits zu einem jährlichen Versicherungsbeitrag von 33,91 Euro abgeschlossen werden kann.

Bei Fragen zur Risikolebensversicherung, nehmen sie Kontakt mit unseren unabhängigen Versicherungsmaklern auf. Wir unterstützen sie gerne bei der Suche nach der passenden Versicherung. Telefonisch unter 030 – 922 77 527 oder per E-Mail unter [email protected].

Direktversicherer oder Serviceversicherer?

Direktversicherer zeichnen sich dadurch aus, dass sie die günstigeren Optionen einer Risikolebensversicherung anbieten. Im Gegensatz wird den Versicherungsnehmern keine Möglichkeit geboten sich bei Rückfragen an einen Ansprechpartner vor Ort wenden zu können. Ferner fallen die maximal angesetzten Bruttobeiträge deutlich höher aus als bei den Serviceversicherern. Wie das Wort Service in ihrm Namen bereits verrät stehen Serviceversicherer für eine ausgeprägte Kundenorientierung, die sich durch eine umfangreiche Beratung direkten Kundenkontakt auszeichnet.

Aktuelle Informationen zu den besten Tarifen 2017 können Sie hier bekommen.

RLV Test – Richtige Versicherungssumme finden

Entscheidend bei der Risikolebensversicherung ist die richtige Wahl der Versicherungssumme. Hier gibt es verschiedene Ansätze über die Berechnung der passenden Höhe. Die Versicherungssumme sollte allerdings 150.000 Euro nicht unterschreiten. Berücksichtigt werden sollte die eigene familiäre Situation, die monatlichen Ausgaben sowie das derzeitige Jahreseinkommen. Eine Familie ohne Kinder sollte etwa drei, eine Familie mit Kindern etwa 5 Jahreseinkommen in brutto als Orientierung einplanen. Laufende Darlehen sollten ebenfalls bei der Ermittlung eine Rolle spielen.

Risikolebensversicherung – Preisunterschiede laut Stiftung Warentest

In einem umfangreichen Test 2013 (Ausgabe: 4/2013) hat das Fachmagazin Finanztest (aus dem Hause der Stiftung Warentest) zahlreiche Versicherungstarife untersucht. Auffällig bei der Untersuchung ist das zum Teil extreme Preisgefälle bei der Risikolebensversicherung. In dem Zusammenhang zahlen sowohl Männer als auch Frauen bei der Öffentlichen Oldenburg für einen Nichtraucher-Tarif einen jährliche Versicherungsbeitrag von 313 Euro. Bei Betrachtung der Beitragsentwicklung handelt es sich dabei um eine Erhöhung von 61 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Entscheidet sich ein 34-jähriger Versicherungsnehmer zum Abschluss einer Risikolebensversicherung und vereinbart eine Versicherungssumme in Höhe von 150.000 Euro bei 20 Jahen Laufzeit könnten folgende Policen interessant sein:

Nichtraucher

Allerdings zeigt die Auswertung, dass die 36 analysierten Versicherer die Versicherungsbeiträge der Tarife für Nichtraucher um 23 % erhöht haben. Sofern mit dem Rauchen aufgehört wird zahlt ein männlicher Versicherungsnehmer durchschnittlich 12 Prozent weniger an Versicherungsbeiträgen.

Risikolebensversicherung Test – DISQ 2013

Das Deutsche Institut für Service-Qualität hat auch hinter die Struktur der Risikolebensversicherung geschaut (Mai 2013). Im Zuge dessen haben sie die Leistungs- und Servicequalität von 15 Filialversichern und 8 Direktversicherern näher betrachtet.

Testsieger

Hierbei konnten sich in den unterschiedlichen Kategorien folgende Testsieger herausstellen:

Gesundheitsprüfung

Vor dem Abschluss steht zunächst die Prüfung der Risiken auf dem Programm. Bei der Gesundheitsprüfung werden Fragen zum Gesundheitszustand, wie etwa bei der privaten Krankenversicherung, gestellt. Wer gesund, vital und jung ist, der muss keinen Risikozuschlag befürchten. Neben der Gesundheitsprüfung ist es wichtig, ob die Kunden einem risikoreichen Hobby nachgehen oder rauchen. Die Lebensversicherung wird hier prüfen, ob ein Risikozuschlag notwendig ist.

Ärztliches Attest

Ein ärztliches Attest wird in aller Regel nur dann angefordert, wenn die festgelegte Todesfallsumme eine bestimme Grenze überschreitet. Bei einer Todesfallleistung, die unter 250.000 Euro liegt, ist ein solches Gutachten jedoch nicht erforderlich.

Vergleich mit Kapitallebensversicherung

Zusätzlich zur Absicherung im Todesfall kann der Versicherungsnehmer hier zusätzlich private Altersvorsorge betreiben. Bei der kapitalbildenden Versicherung machen vor allem die lang anhaltenden Niedrigzinsen die Anlageform relativ unattraktiv. Hohe Zinsen und Überschussbeteiligungen, wie noch vor Jahren, gibt es bei dieser Lebensversicherung längst nicht mehr. Weitere Informationen zur Kapitallebensversicherung (Kapitallebensversicherung Test).

Die Hannoversche erklärt die Risikolebensversicherung

Unfallversicherung

Eine weitere Möglichkeit ist die Kombination mit einer sogenannten Unfallzusatzversicherung. Mit dieser Zusatzabsicherung gibt es eine festgelegte Summe auch bei einem Unfalltod. Einklammern in einen solchen Schutz lässt sich auch die Berufsunfähigkeitszusatzversicherung. Dazu finden Sie hier weitere Informationen: Unfallversicherung Test. Finanz-Ratgeber empfehlen jedoch den getrennten Abschluss der Versicherungsvarianten.

Wer im Todesfall seine Familie abgesichert wissen will, der sollte dies mit einer Risikolebensversicherung tun. Aus dem Risikolebensversicherung Test der Stiftung Warentest geht hervor, dass trotz identischer Leistung ein zum Teil extremes Preisgefälle möglich ist. Ein guter Schutz sollte bei passender Todesfallsumme monatlich 25 Euro nicht überschreiten.

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    Источники: http://www.finanztip.de/risikolebensversicherung/versicherungssumme/, http://www.check24.de/risikolebensversicherung/lexikon/hoehe-der-versicherungssumme/, http://www.testsieger-berichte.de/risikolebensversicherung-test/

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