Risikoleben ohne gesundheitsfragen

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Eine Risikolebensversicherung ohne Gesundheitsfragen… gibt es das?

Jein! Es gibt Verbraucher, die eine Risikolebensversicherung ohne Gesundheitsprüfung wünschen. Seit dem 17.März 2010 gibt es die Risikolebensversicherung ohne Gesundheitsfragen nicht mehr. Vorerkrankungen wirken sich auf die Höhe der Versicherungsbeiträge aus und müssen angegeben werden. Einige Versicherungen bieten ihre Risikolebensversicherung dennoch ohne die übliche Gesundheitsprüfung an. An Stelle der Gesundheitsfragen tritt ein vereinfachter Fragenkatalog. Statt der üblichen 25 werden nur fünf Fragen zur Gesundheit des Antragstellers gestellt.

Aber Achtung: Nur unter bestimmten Kriterien! Ein Hinterbliebenenschutz ohne Gesundheitscheck kann zum Beispiel eine sehr geringe Versicherungssumme im Todesfall bedeuten. AngehГ¶rige mГјssen mit einer Kapitalauszahlung von 20.000 oder 30.000 Euro auskommen. Manche Versicherer, die eine Risikolebensversicherung ohne Gesundheitscheck anbieten, koppeln diese gerne an eine Wartefrist von 12 – 18 Monaten. Wieder andere verlangen so hohe BeitrГ¤ge, die in keiner Relation zur Leistung stehen.

Allianz Risikolebensversicherung verzichtet auf Gesundheitsfragen

Kein Verzicht, aber VerkГјrzung der Gesundheitsfragen

Alternativen zur Risikolebensversicherung
Wie lauten eigentlich die Gesundheitsfragen?

3. Infektionen wie HIV

4. Zurückliegende Unfälle oder Krankenhausaufenthalte

6. Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes

9. Gewicht und Körpergröße

11. Psychische Erkrankungen

12. Erkrankungen des Bewegungsapparates

13. Riskante Sportarten wie Fallschirmspringen

Risikolebensversicherung ohne Gesundheitsprüfung

Seit dem 17.3.2010 gibt es keine echte Risikolebensversicherung mehr ohne Gesundheitsprüfung. Jeder muss Fragen hinsichtlich seiner gesundheitlichen Verfassung korrekt beantworten oder gar eine ärztliche Untersuchung machen. Wer bei der Prüfung oder Befragung falsche Angaben macht, hat keinen Anspruch auf Leistungen.

Oft werden jedoch auch Kapitallebensversicherungen oder fondsgebundene Rentenversicherungen ohne Gesundheitsprüfung angeboten. Auch wenn manche davon einen Todesfallschutz beinhalten, dienen sie doch primär der Kapitalbildung. Soll heißen: Ihre Beiträge sind um ein vielfaches höher als bei einer Risikolebensversicherung.

Risikolebensversicherung als Todesfallschutz für Hinterbliebene

Die Risikolebensversicherung ist keine Versicherungsform, die der Kapitalbildung dient und damit als private Altersvorsorge fungiert. Da sie ein reiner Todesfallschutz ist, muss der Versicherungsnehmer auch eine Gesundheitsprüfung durchführen. Die vereinbarte Versicherungssumme wird nur im Todesfall des Versicherten an die bezugsberechtigten Personen ausbezahlt.

Der große Vorteil einer solchen Risikoversicherung ist, dass Hinterbliebene oder die ausstehende Tilgung eines Darlehens bereits durch die Zahlung eines geringen Beitrages finanziell abgesichert werden können. Wichtig ist jedoch, die Versicherungssumme und Vertragslaufzeit ausreichend hoch und lange zu wählen. Die Beiträge der Risikolebensversicherung bestimmen sich nach der Form der Versicherung und den individuellen Risikofaktoren des Versicherungsnehmers.

Gesundheitsprüfung: Höhere Beiträge bei erhöhtem Sterberisiko

Der Versicherungsbeitrag ist abhängig von der Versicherungsform (klassische, fallende oder verbundene RLV), der Vertragslaufzeit, der Versicherungssumme sowie von persönlichen Merkmalen (Alter, Hobbys, Risikopatient, Risikoberuf etc.). Wenn der Versicherungskunde beispielsweise in seiner Frei- oder Berufszeit einem überdurchschnittlich hohen Unfallrisiko ausgesetzt ist, hat das Auswirkungen auf die Beitragshöhe. Es wird eine Art Risikozuschlag seitens der Versicherung erhoben.

Gemäß Sterbestatistik haben Raucher im Durchschnitt eine niedrigere Lebenserwartung als Nichtraucher. Daher zahlen Raucher auch einen höheren Versicherungsbeitrag als Nichtraucher. Da die Beitragshöhe stark von der Risikoeinstufung seitens der Versicherung abhängt, sollte der Verbraucher sich genau über die Risikolebensversicherung informieren und vergleichen

Risikolebensversicherung: Ausschlüsse und Versicherungsvergleich

Es gibt Ausschlüsse auch bei der Risikolebensversicherung. In der Regel entfällt in folgenden Fällen der Versicherungsschutz:

  • Selbstmord
  • Todesfall des Versicherungsnehmers bei Kriegseinsätzen
  • Falschangaben bei Vertragsabschluss

Jeder, der eine Sterbeversicherung abschließen möchte, sollte darauf vorbereitet sein, dass dies ohne Gesundheitsprüfung (entweder über Fragen zur Gesundheit oder über eine ärztliche Untersuchung) nicht möglich ist. Zu hoher BMI, erhöhte Blutfettwerte, Rauchen, kurzum alle potentiell lebensverkürzenden Aktivitäten, führen zu einem höheren Beitrag. Das Alter spielt auch eine entscheidende Rolle hinsichtlich des Risikozuschlags. Um Ihnen Zeit, Ärger und Geld zu sparen, machen wir die bestimmenden Faktoren in unserem Risikolebensversicherung Vergleich transparent.

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Risikolebensversicherung ohne Gesundheitsprüfung – funktioniert das?

Viele Menschen möchten eine Risikolebensversicherung (RLV) ohne Gesundheitsprüfung abschließen. Allerdings gibt es die Risikolebensversicherung ohne Gesundheitsfragen seit dem 17. März 2010 nicht mehr. Wer auf Grund einer Vorerkrankung keine Risikolebensversicherung erhält, muss jedoch nicht auf den Todesfallschutz verzichten. Er kann für seine Angehörigen mittels Alternativen für den Fall der Fälle vorsorgen.

Die Gesundheitsfragen sind verpflichtend!

Mittlerweile müssen Versicherte eventuelle Vorerkrankungen angeben, die Einfluss auf die Versicherungssumme nehmen. Ob vor dem Abschluss der Police eine ärztliche Untersuchung erforderlich ist, hängt von der jeweiligen Versicherung ab. In jedem Fall muss der Verbraucher die Gesundheitsfragen korrekt beantworten, andernfalls entfällt der Anspruch auf die vereinbarten Leistungen und es besteht kein Versicherungsschutz. Ein Risikolebensversicherung-Vergleich hilft, sich zwischen den vielen Anbietern zu entscheiden.

Risikolebensversicherung: Warum die Gesundheitsprüfung sinnvoll ist

Um das Risiko für jeden Versicherten individuell ermitteln und faire Beiträge kalkulieren zu können, sind Gesundheitsfragen notwendig. Bei einer Risikolebensversicherung ohne Gesundheitsprüfung müsste man die Beiträge pauschal festlegen – für viele wären sie im Durchschnitt dann deutlich höher als nötig. Findet eine vorherige Gesundheitsprüfung statt, zahlen gesunde Menschen für die RLV weniger als Menschen, die an Erkrankungen leiden. Ohne eine Gesundheitsprüfung gäbe es also nur einen teuren Einheitstarif. Junge Menschen mit einem geringen Sterberisiko wären in diesem Fall stark benachteiligt.

Risikolebensversicherung mit Gesundheitsprüfung: Wonach gefragt wird

Wenn Verbraucher das Wort „Gesundheitsprüfung“ hören, assoziieren sie damit häufig eine ganze Reihe ärztlicher Untersuchungen. Dabei ist es tatsächlich meist völlig ausreichend, vor Versicherungsabschluss einige wenige Gesundheitsfragen zu beantworten. Sollten bestimmte Vorerkrankungen bestehen, wird der Versicherer gegebenenfalls genauer nachfragen. Aber welche Erkrankungen sind für die Risikolebensversicherung von besonderem Interesse? Eine Übersicht zu den wichtigsten Gesundheitsbereichen (Beispiele in Klammern):

  • Herz und Kreislauf (Bluthochdruck, Schlaganfall)
  • Stoffwechsel (Diabetes, Schilddrüsenerkrankungen)
  • Atmungsorgane (Lungenentzündung, Asthma, chronische Bronchitis)
  • Harn- und Geschlechtsorgane (Nieren, Unterleib, Brust)
  • Infektionen (Tuberkulose, HIV)
  • Krebs
  • Psyche, Gehirn, Nervensystem (Depression, Migräne)
  • Allergien
  • zurückliegende Unfälle oder Krankenhausaufenthalte
  • Rauchen

Alternativen zur Risikolebensversicherung ohne Gesundheitsprüfung

Oft können Menschen aufgrund ihres zu hohen Alters oder eines zu großen gesundheitlichen Risikos keine Risikolebensversicherungen mehr abschließen. Um die Angehörigen im Todesfall dennoch finanziell abzusichern, gibt es Alternativen zur Risikolebensversicherung.

Sterbegeldversicherung

Die Sterbegeldversicherung sichert im Todesfall die Kosten für die Beerdigung ab. Es ist auch möglich, mehrere Sterbegeldversicherungen parallel abzuschließen. Dadurch erreicht die addierte Versicherungssumme in der Gesamtheit häufig einen ähnlich hohen Betrag, wie ihn eine Risikolebensversicherung gewähren würde – und das ohne die Beantwortung von Gesundheitsfragen. Für Menschen im hohen Alter, die häufig unter verschiedenen Krankheiten leiden, stellt das Sterbegeld somit eine sinnvolle Alternative dar den Versicherungsschutz zu erweitern. Schließlich bieten Versicherungen die Risikolebensversicherung ohne Gesundheitsprüfung nicht mehr an.

Kapitallebensversicherung

Die Kapitallebensversicherung kombiniert den Hinterbliebenenschutz mit einer Kapitalanlage. Angehörige sind im Todesfall des Versicherten abgesichert, selbiger spart aber zusätzlich zu Lebzeiten Kapital an. Dieses aufgebaute Kapital ist sowohl eine Altersvorsorge als auch eine Art private Rentenversicherung. Dabei werden die eingezahlten Beiträge der Kapitallebensversicherung auf unterschiedliche Bereiche aufgeteilt: Während ein Anteil auf den Hinterbliebenenschutz entfällt, fließt der restliche Teil in das Kapital.

Die Beiträge der Kapitallebensversicherung können flexibel an die eigenen finanziellen Möglichkeiten angepasst werden. Je höher die vereinbarte Versicherungssumme, umso höher sind auch die Beiträge. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass am Ende der Vertragslaufzeit die festgelegte Versicherungssumme aus dem kapitalbildenden Teil zuzüglich einer möglichen Überschussbeteiligung ausgezahlt wird. Aktuell lohnt sich der Abschluss einer kapitalbildenden Lebensversicherung jedoch selten. Durch die dauerhaft niedrigen Zinsen ist auch der Garantiezins extrem gesunken. Durch Gebühren der Versicherungsunternehmen bleibt am Ende nur ein sehr geringer Wertzuwachs.

Berufsunfähigkeitsversicherung als Ergänzung zum Familienschutz

Die Berufsunfähigkeitsversicherung bildet zur Risikolebensversicherung ohne Gesundheitsprüfung keine Alternative, da im Todesfall des Versicherungsnehmers die Hinterbliebenen keine Zahlungen erhalten. Trotzdem lohnt sich der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung für die meisten Erwerbstätigen. Diese Versicherung zahlt dem Arbeitnehmer eine monatliche Rente, wenn dieser seinen Beruf aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung nicht mehr in angemessener Art und Weise ausüben kann. Die finanzielle Absicherung der Familie ist dadurch weiterhin gegeben.

Meist erbringt der Versicherer die versicherte Leistung, wenn der Betroffene zu mindestens 50 Prozent berufsunfähig ist – also nur noch zu maximal 50 Prozent seiner früheren Arbeitsleistung fähig ist. Dabei ist die Ursache für die Berufsunfähigkeit unerheblich, solange der Arbeitnehmer sie nicht gerade absichtlich herbeigeführt hat.

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Auch bei Vorerkrankungen rechtzeitig vorsorgen

Die richtige Vorsorge ist gerade bei Familien mit einem Elternteil als Alleinverdiener sehr wichtig. Versicherte sollten immer das Gespräch mit den Versicherungen suchen, um zu prüfen ob und zu welchen Konditionen eine Lebensversicherung möglich ist. Mit der Sterbegeldversicherung können zumindest die Kosten für die Beerdigung abgesichert werden. Zuletzt bleibt auch die Möglichkeit der klassischen Geldanlage vorhanden. Wer statt der Versicherungsprämie monatlich Geld zurücklegt, kann ebenfalls einen Teil der Kosten im Todesfall decken.

Источники: http://www.check-risikolebensversicherung.com/ohne-gesundheitsfragen.php, http://www.check24.de/risikolebensversicherung/ohne-gesundheitspruefung/, http://www.verivox.de/risikolebensversicherung/ohne-gesundheitspruefung/

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