Riester rente oder private rentenversicherung

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Gesetzlich und private Altersvorsorge :  Welche Optionen zur Altersvorsorge gibt es?

Betriebliche Altersvorsorge, Rürup, Riester oder doch private Altersvorsorge: Welche Optionen gibt es, auf was muss man achten?

75 Prozent der Deutschen ist klar: Im Alter wird es oft knapp mit dem Geld. Die gegenwärtige Altersvorsorge reicht womöglich nicht, um nach der Pensionierung ein sorgenfreies Leben zu führen. Überlegungen, mit 63 auf Rente zu gehen, scheinen bei den Aussichten auf Geldknappheit nicht realistisch. Wie kann man der winkenden Altersarmut entgehen? Fragestellzungen wie sparen als Altersvorsorge oder auch betriebliche Altersvorsorge per Riester oder Rürup Vorsorge stehen dabei im Raum und müssen beantwortet werden. Alle probaten Ideen zu den gesetzlichen und den privaten Vorsorge-Möglichkeiten finden Sie in diesem Artikel.

Die Aussichten zur gesetzlichen Altersvorsorge bis 2030

80 Prozent des letzten Nettogehalts, sagt eine Faustregel, brauchen Senioren in etwa, wenn sie ihren Lebensstandard nicht massiv einschränken wollen. Doch die gesetzliche Rente wird wohl ab 2030 auf 50 Prozent vom Nettogehalt schrumpfen. Wer morgen nicht verarmen will, wird also heute vorsorgen müssen. Zehn Prozent seines Einkommens, sagen Rentenexperten, sollten zusätzlich in die Altersvorsorge fließen. Doch welche Möglichkeiten gibt es? Hier der Altersabsicherung-Ratgeber für Ihre Renten-Absicherung zusammengefasst:

Gesetzliche Rente

Grundsätzlich steht die Altersvorsorge in Deutschland auf vier Beinen: Wichtigstes Standbein für alle abhängig Beschäftigten und für Beamte ist zunächst die gesetzliche Rente. Eine Auszahlung ist zwar sicher. Doch wie hoch sie ausfallen wird, ist erst gegen Ende des Berufslebens vollends klar, denn Dauer und Höhe der Einzahlung sind entscheidend. Brüche im Arbeitsleben wie Arbeitslosigkeit oder umgekehrt Karrieresprünge verändern das Resultat deutlich.

Betriebliche Altersvorsorge

Die zweite Säule: Seit 2002 haben Angestellte zusätzlich zur gesetzlichen Rente einen Rechtsanspruch auf eine betriebliche Altersvorsorge. Größere Unternehmen haben seit vielen Jahren Pensionskassen oder Versorgungswerke. Doch auch kleinere Unternehmen müssen ihren Angestellten Sparpakete fürs Alter anbieten. Das könnte eine Direktanlage über das Unternehmen oder eine externe Geldanlage durch Umwidmung eines Gehaltanteils sein. Sparen kann der Arbeitnehmer dabei bis zu vier Prozent seines Bruttogehalts bis zur Beitragsbemessungsgrenze, die derzeit bei 48.600 Euro liegt. Der Vorteil der Betriebsrente: Sie wird aus dem Brutto gezahlt, so dass sie Steuerlast und Sozialabgaben senkt. Der Arbeitnehmer muss damit netto auf weniger verzichten, als er in seine Alterssicherung steckt.

Wichtig bei der Entscheidung von Arbeitgeber und Arbeitnehmer für eine Sparform: Jedes Prozent laufende Rendite wirkt sich wegen des Zinseszinseffektes überproportional auf die Rente aus. Wer 30 Jahre lang monatlich 200 Euro vom Brutto abzweigt und dafür pro Jahr drei Prozent Zinsen erhält, hat nach 30 Jahren gut 116.000 Euro auf dem Sparkonto. Liegt die jährliche Rendite bei fünf Prozent, dann wären am Ende knapp 164.000 Euro im Depot, vor Kosten und Steuern. Wie jede Zusatzrente muss der Rentner seine betriebliche Altersvorsorge versteuern. Allerdings sind die Steuersätze im Alter meist deutlich geringer als zuvor. Unter dem Strich lohne sich eine Betriebsrente für etwa 90 Prozent der Beschäftigten, glauben die Rentenspezialisten beim Fondsanbieter Fidelity. Dennoch verzichten etwa 50 Prozent der Arbeitnehmer darauf.

Altersabsicherung-Ratgeber: Riester-Rente

Für manche Menschen kann die dritte Säule der Altersvorsorge sinnvoller sein: staatlich geförderte Sparformen wie die Riester- und die Rürup-Rente. Knapp 16 Millionen Riester-Verträge liegen derzeit in den Schubladen der Deutschen. Bei der Riester-Rente zahlt der Staat eine Grundzulage von 154 Euro pro Jahr, plus 185 Euro für jedes Kind zusätzlich (für Kinder, die nach dem 1.1.2008 geboren sind, sogar 300 Euro). Bedingung ist, dass der Riester-Sparer vier Prozent seines rentenversicherungspflichtigen Einkommens selbst beisteuert, mindestens jedoch 60 Euro im Jahr. Ein Recht auf Riester-Förderung haben alle rentenversicherungspflichtig Beschäftigten, also unter anderem Angestellte, pflichtversicherte Landwirte, Mitglieder der Künstlersozialkasse, Kindererziehende, Bezieher von Arbeitslosengeld bzw. deren Partner. Gespart wird mit Rentenversicherungen, mit Fonds, mit Bau- und Banksparverträgen oder auch mit Immobilien. Grundsätzlich gilt: je niedriger das Einkommen und je mehr Kinder, desto größer ist der Nutzen. Kritisch sehen Verbraucherschützer vor allem die Kosten: Verschiedene Analysen zeigten, so der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV), dass vor allem in den Versicherungsvarianten die Kosten am Ende teilweise die staatlichen Zulagen aufzehren. Auch sei nicht jedes geförderte Produkt auch ein gutes Produkt, kritisiert der VZBV. Hinzu kommt: Banksparplänen und Rentenversicherungen machen die niedrigen Zinsen zu schaffen. Ab 2015 sinkt bei Versicherungen der Garantiezins weiter von 1,75 auf 1,25 Prozent. Bei allen Riester-Verträgen ist aber garantiert, dass am Ende zumindest Erspartes und Zulagen im Depot liegen müssen.

Altersabsicherung-Ratgeber: Rürup-Rente

Wer keine Riester-Rente abschließen darf, also vor allem Selbstständige und Freiberufler, dem bleibt die Rürup-Rente. Auch sie fördert der Staat: Sparer können gut drei Viertel ihrer Beiträge von der Steuer absetzen, allerdings nur bis zu 20.000 Euro pro Jahr bzw. 40.000 bei Verheirateten. Dafür werden die Renten, wie auch bei Riester, in der Auszahlungsphase besteuert. Ob und wann sich das Rürup-Modell lohnt, sollte ein Interessent von seinem Steuerberater durchrechnen lassen. Nach Meinung des Bundes der Versicherten rechnen sich Rürup-Renten mit ihrem strikten Regelwerk nur, wenn der Kunde sehr alt wird. Sie sind auch nicht (bzw. nur mit kostenpflichtigen Sonderregelungen) vererbbar und nicht beleihbar. Mit privaten Rentenversicherungen ohne Förderung oder Aktiensparplänen sind Selbstständige manchmal besser bedient.

Private Altersvorsorge: Immobilien

Eine vierte Säule der Altersvorsorge kann das ungeförderte Sparen in Eigenregie sein. Die Möglichkeiten sind sehr vielfältig: Wer seine Geldbörse im Alter entlasten möchte, denkt vor allem an eine Immobilie. Damit die eigene Wohnung oder das eigene Haus tatsächlich eine Erleichterung sind, sollten sie nicht nur ab Renteneintritt schuldenfrei sein, sondern auch altersgerecht gelegen, in gutem Zustand und barrierefrei nutzbar. Alternativ eignen sich Immobilien als Sachwerte auch zur Geldanlage in Form von Offenen Immobilienfonds. Der Alterssparer kann Sparpläne abschließen und damit regelmäßig Geld zurücklegen, muss aber bei höheren Summen gewisse Kündigungsfristen einhalten. 4,6 Prozent pro Jahr hätte (im Schnitt) erwirtschaftet, wer in den vergangenen 35 Jahren jeden Monat in Offene Immobilienfonds eingezahlt hätte. Geschlossene Immobilienfonds sind dagegen völlig ungeeignet für die Altersvorsorge, da der Käufer zum Mitunternehmer wird und damit das Risiko eines Totalverlusts trägt.

Private Altersvorsorge: Aktienfonds

Noch höhere Renditen erzielen Aktienfonds. Nach Statistiken des Deutschen Fondsverbands BVI warfen Fonds mit deutschen Aktien in den vergangenen 35 Jahren im Schnitt, über alle Crashs und Krisen hinweg, jedes Jahr 7,7 Prozent ab. Wer seit 1979 jeden Monat 100 Euro auf die hohe Kante gelegt hätte, könnte sich über gut 202.000 Euro freuen, nach Kosten, aber vor Steuern. Hier gilt aber auch die Formel: Je höher die Rendite, desto höher das Risiko. Eine Garantie, dass in Zukunft so hohe Renditen winken, gibt es nicht. Und: Wer in Eigenregie spart, braucht Selbstdisziplin und darf nicht dem Infarkt nahe sein, wenn sein Angespartes in den ersten Jahren zeitweise ins Minus rutscht. Geeignet fürs langfristige Aktiensparen sind eher weltweit anlegende Produkte sowie Fonds mit geringen Kosten. Vor allem jüngere Menschen, raten Verbraucherschützer, können fürs Alter zu einem großen Prozentsatz auf Aktien setzen, denn die lange Sparzeit glättet Verlustphasen und senkt damit das Risiko. Fondssparpläne bieten Banken bereits ab kleinen Summen von 25 Euro im Monat an.

Private Altersabsicherung: Rentenversicherungen

Wer auf Nummer sicher gehen will, dafür aber auch weniger Rendite in Kauf nimmt, setzt vielleicht auch außerhalb des Riester-Dachs lieber auf Rentenversicherungen. Sie garantieren dem Sparer eine bestimmte Ablaufleistung, so dass er grundsätzlich schon heute weiß, womit er in 30 oder 40 Jahren rechnen kann. Der Nachteil: Rentenversicherungen leiden unter den sehr dürren Zinsen und haben meist hohe Abschlusskosten. Dass sie von den Beiträgen in den ersten fünf Jahren abgezogen werden, mindert den Hauptvorteil langjährigen Sparens, den Zinseszinseffekt. Gerne werben manche Versicherer auch mit Rentenversprechen, in die Gewinnbeteiligungen eingeflochten sind. Anders als die Mindestverzinsung und die jährlich neu garantierte Überschussbeteiligung sind diese Leistungen jedoch nicht garantiert und könnten notfalls auch ersatzlos wegfallen. Rentenversicherungen sind auch wenig flexibel: Sie können zwar zeitweise beitragsfrei gestellt werden. Bei einer Kündigung ist, vor allem in den ersten Jahren, ein Gutteil des Geldes weg.

Private Altersvorsorge: Gold

Ein Lieblingskind vieler Menschen ist Gold. 8200 Tonnen horten die Deutschen in Schatullen, Kellern und Safes, teilweise in Form von Schmuck, teilweise als Barren oder Münzen. Als Basis für eine Alterssicherung ist das Edelmetall jedoch ungeeignet. Denn Gold wirft keine regelmäßige Rendite ab, keine Dividende und keinen Zins. Niemand weiß, wie sich der Goldkurs in den kommenden 30 oder 40 Jahren entwickeln wird. Ob er tendenziell steigt oder, wie zuletzt, gewaltig fällt, ist Glaubenssache. Geeignet ist Gold also eher als Teil einer komplexen Altersvorsorge und für Menschen mit Wunsch nach zusätzlicher Sicherheit.

Welche Form der Altersvorsorge für wen am besten geeignet ist, ist am Ende individuell zu beantworten und hängt von vielen Faktoren ab: dem Alter, dem Einkommen und damit den finanziellen Möglichkeiten, der familiären Situation, der Risikobereitschaft, den Zukunftsplänen. Oft sind Kombinationen mehrerer Modelle sinnvoll. Wer selbst nicht weiterweiß, findet unabhängige Hilfe bei den Verbraucherzentralen oder bei Honorarberatern, die gegen Stundenhonorar ein Konzept zusammenstellen. Versicherungsvertreter oder Banken beraten hingegen nicht kunden-, sondern produktorientiert und verkaufen am liebsten jene Produkte, bei denen sie die höchsten Provisionen erzielen.

Private Altersvorsorge: Die Lebensversicherung

Ein anderes probates Mittel für die Aufstockung der eigenen Rente im Alter ist die rechtzeitige Anschaffung einer Lebensversicherung als finanzielles Polster. Absolut flexible Zahlungsoptionen ermöglichen diese private Vorsorgevariante zusätzlich zur gesetzlichen Rente und so auch für den kleinen Geldbeutel möglich. Die Kondiotionen einer solchen Lebensverischerung können dabei unterschiedlich ausfallen. Bedenken sollte man generell die lange Laufzeit, die stetige Beitragszahlungen bedeuten. Löst man die Lebensversicherung bevor dem vertraglich vereinbarten Termin auf, winken hier erhebliche Einbuße. Auch die Versteuerung des ausgezahlten Geldes der Lebensversicherung ist ein Thema, welches man bei der Anschaffung einer Lebensversicherung mitdenken sollte. Bei einer Laufzeit bis zum 62. Lebensjahr muss hier beispielsweise bis zur Hälfte der Erträge versteuert werden.

Welche Vorsorge-Optionen gibt es? Hier mehr dazu.

Riester rente oder private rentenversicherung

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Vor- und Nachteile

Private Rentenversicherung und Riester im Vergleich

15.02.2012, 09:42 Uhr | fb (CF)

Eine private Rentenversicherung weist im Vergleich zur Riester-Rente einen bestimmten Nachteil auf: Das „Riestern“ wird staatlich gefördert. Wer Pflichtmitglied in der gesetzlichen Krankenversicherung ist oder Kinder hat, profitiert von dem Modell besonders.

Vergleich: Riester durch Zulagen besonders attraktiv

Vielen Menschen ist mittlerweile bewusst geworden, dass auf die gesetzliche Rentenversicherung kein Verlass ist. Im Hinblick auf eine etwaige Versorgungslücke im Alter sorgen daher immer mehr Menschen privat vor. Dabei stellt sich unter anderem die Frage: Private Rentenversicherung oder doch Riester-Rente?

Letztere erscheint auf Anhieb attraktiver, da der Staat Geldgeschenke macht: Jeder förderberechtigte Erwachsene erhält 154 Euro pro Jahr. Dazu kommen dann noch 185 Euro pro Kind. Bei Kindern, die ab 2008 geboren wurden, erhöht sich die Zulage sogar auf 300 Euro. Was auf den ersten Blick nicht sonderlich viel erscheint, sammelt sich bei einer vierköpfigen Familie mit den Jahren zu einem durchaus stattlichen Sümmchen. Vor allem für kinderreiche Familien ist die Riester-Rente daher die bessere Alternative. Ein Nachteil der Riester-Rente ist, dass sie bei Renteneintritt ausschließlich eine monatliche Rentenzahlung bietet. Bei anderen privaten Rentenversicherungen können sie in der Regel selbst entscheiden, ob Sie stattdessen eine Einmalzahlung Ihres gesamten Guthabens wünschen.

Schutz bei Arbeitslosigkeit

Ein weiterer wesentlicher Vorteil der Riester-Rente im Vergleich zur herkömmlichen Police: Das angesparte Riester-Guthaben wird nicht zum Vermögen gezählt und ist somit im Falle einer Arbeitslosigkeit unantastbar. Es wird nicht auf den Bezug von Hartz IV angerechnet. Private Rentenversicherungen garantieren diesen Schutz nicht, hier kommt es normalerweise auf die entsprechenden Freibeträge an. (Private Altersvorsorge: Was hinter der Zuschussrente steckt)

Private Rentenversicherung

Monatliche Zahlungen bis ans Lebensende

  • Zuletzt aktualisiert: 20. April 2017
  • Von: Annika Krempel

Das Wichtigste in Kürze

  • Private Rentenversicherungen zahlen bis zum Lebensende einen monatlichen Betrag an den Versicherten aus. Damit galten sie lange als Grundpfeiler der privaten Altersvorsorge.
  • Sie kommen in Varianten daher: als klassischer, fondsgebundener oder Vertrag der „neuen Klassik“.
  • Die meisten Verträge lohnen sich derzeit nicht wegen hoher Kosten und gleichzeitig geringer Rendite. Lediglich als Riester-, Rürup oder betriebliche Altersvorsorge kann ein Abschluss sinnvoll sein.
  • Für die Altersvorsorge gibt es Alternativen.

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Früher war sie einmal der Standard für die Altersvorsorge: die private Rentenversicherung. Auch heute werden jedes Jahr noch viele Verträge verkauft. Doch die Palette der Angebote ist vielfältiger geworden. Neben klassischen Produkten, die sicher anlegen und eine garantierte Rendite versprechen, werden heute meist Rentenversicherungen der „neuen Klassik“ verkauft, die einen größeren Aktienanteil enthalten. Versicherungen stellen damit in Zeiten niedriger Zinsen weiterhin die Chance auf Rendite in Aussicht.

Die Rentenversicherung soll eine Absicherung gegen „langes Leben“ sein, wie es die Versicherungswirtschaft formuliert. Mit lebenslangen Rentenzahlungen will sie dafür sorgen, dass auch im Alter das Geld nicht knapp wird – egal wie lange jemand lebt.

Wir raten in den meisten Fällen davon ab, derzeit eine Rentenversicherung für die Altersvorsorge zu wählen. Wegen hoher Kosten und geringer Rendite lohnt sich das kaum. Lediglich in der geförderten Variante, als Riester- beziehungsweise Rürup-Vertrag oder als betriebliche Altersvorsorge, kann eine Form der privaten Rentenversicherung sinnvoll sein. Zum Sparen für das Alter sind aber meistens andere Alternativen besser.

Weitere Tipps im Ratgeber Altersvorsorge

Sara Zinnecker

Expertin für Geldanlage

So können Sie fürs Alter vorsorgen

  • Zur Basisversorgung zählen die gesetzliche Rentenversicherung und Rürup-Verträge.
  • Gefördert sind Riester-Verträge oder betriebliche Altersvorsorge.
  • Die Lebensversicherung zählt zur ungeförderten Vorsorge.

Weitere Ratgeber:

Zwei Varianten: Aufgeschobene Rente oder Sofortrente

Die Rentenversicherung ist eigentlich eine Variante der Lebensversicherung. Doch während es bei jeder Form der Lebensversicherung eine Gesundheitsprüfung gibt, braucht es das für den Abschluss einer privaten Rentenversicherung nicht. Das liegt daran, dass sich die Geschäftsmodelle unterscheiden. Bei der Lebensversicherung muss die Versicherung zahlen, sobald der Versicherte stirbt. Gegen einen frühen Tod und damit gegen frühzeitige Zahlungen will sich die Versicherung deshalb mit einer Gesundheitsprüfung absichern.

Bei einer Rentenversicherung haben die Versicherer dagegen einen Vorteil, wenn der Versicherte früh stirbt. Schließlich müssen sie dann viel kürzer die vereinbarte Rente auszahlen. Was dadurch an Geld übrig bleibt, können sie stattdessen dafür verwenden, das lange Leben der anderen Versicherten zu finanzieren. Das ist der Versicherungsaspekt der privaten Rentenversicherung.

Aus diesem Grund ist die Rentenversicherung kein geeignetes Produkt, um Hinterbliebene zu versorgen. Allerdings lässt sich in viele Verträge gegen Aufpreis ein solcher Schutz einbauen: die sogenannte Rentengarantiezeit. Erhält der Versicherte bereits Rente und stirbt innerhalb der Garantiezeit, zum Beispiel schon nach drei Jahren, dann bekommen seine Angehörigen für den Rest der Rentengarantiezeit weiterhin Geld von der Versicherung. Stirbt der Versicherte während der Ansparphase, erhalten die Hinterbliebenen meist das bisher angesparte Kapital ausgezahlt.

Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Formen der privaten Rentenversicherung. Bei der „aufgeschobenen Rentenversicherung“ zahlt der Versicherte über Jahre regelmäßig Beiträge ein. Das angesparte Kapital gibt die Versicherung ab dem vereinbarten Rentenbeginn als monatliche Rente aus. In welcher Form das angesparte Kapital Rendite erwirtschaften soll, unterscheidet sich je nachdem, ob der Vertrag eine klassische Rentenversicherung ist, eine fondsgebundene oder eine der vielen Varianten der neuen Klassik.

Die zweite Grundform ist die Sofortrente. Statt über Jahre Kapital anzusparen, zahlt der Versicherte einmal einen hohen Betrag ein – die Einmaleinlage. Dieses Geld verrentet die Versicherung sofort, sie beginnt also meist unverzüglich damit, es wieder als monatlichen Betrag auszuzahlen. Es ist aber auch möglich, die Rente noch etwas aufzuschieben und erst nach einigen Jahren mit der Rentenzahlung zu starten.

So wird die Rentenversicherung ausgezahlt

Bei der aufgeschobenen Rente kann der Versicherte wählen, ob er sich das angesparte Kapital als lebenslange Rente auszahlen lässt oder ob er sein Kapitalwahlrecht nutzt. Letzteres bedeutet, dass er das Geld auf einen Schlag bekommt. Aber Achtung: Eine Rentenzahlung ist in aller Regel steuerlich günstiger als eine Auszahlung auf einen Schlag.

Wer sich für die Rentenzahlung entscheidet, die sogenannte Leibrente, kann oft zwischen einer dynamischen und einer konstanten Rente wählen. Bei der konstanten Rente soll die Zahlung während der gesamten Rentenphase gleich hoch bleiben. In die Rentenhöhe wird bereits eine prognostizierte Überschussbeteiligung für die gesamte Rentenzeit miteingerechnet. Treten die Erwartungen nicht ein, ist es möglich, dass die Rente gesenkt wird. Die konstante Rente verliert durch die Inflation mit der Zeit an Wert.

Die dynamische Rente fällt zum Rentenbeginn etwas niedriger aus als die konstante Rente. Allerdings steigt sie mit der Zeit an, sofern es die erwirtschafteten Überschüsse der Versicherung zulassen. Gesenkt werden kann die Rente nicht mehr. Aufgrund der Anpassung verliert die Rente durch die Inflation weniger an Wert. Sie lohnt sich vor allem, wenn jemand sehr alt wird.

Eine Mischform der beiden Auszahl-Varianten ist die teildynamische Rente. Ein Teil der Überschüsse ist dabei dynamisch und kann nicht abgesenkt werden. Ein anderer Teil wird vor Rentenbeginn hochgerechnet und kann wieder gesenkt werden, falls die Überschüsse nicht zur Finanzierung ausreichen.

Der Rentenfaktor bestimmt die Höhe

Wie hoch genau die Rente ausfallen wird, bestimmt der sogenannte Rentenfaktor. Er ist ein Umrechnungswert für das angesparte Kapital in monatliche Rente. Zum Beispiel kann der Rentenfaktor 30 betragen. Das bedeutet, dass 10.000 Euro Kapital eine monatliche Rente von 30 Euro ergeben. Wer 100.000 Euro angespart hat, bekäme in diesem Fall eine monatliche Rente von 300 Euro.

Klassische Rentenversicherung – Beim Abschluss einer klassischen Rentenversicherung garantiert der Anbieter eine Mindestrente im Alter. Diese Mindestrente errechnet sich aus dem garantierten Kapital, dementsprechend gibt es für diesen Teil der zukünftigen Rente einen Rentenfaktor, der bereits beim Vertragsabschluss feststeht. Doch die Rentenhöhe bestimmt sich auch aus nicht garantierten Überschüssen. Der Rentenfaktor dafür wird erst zu Beginn der Rentenzahlung festgelegt.

Fondspolicen oder neue Klassik – Bei Verträgen, die nicht ein bestimmtes Kapital zum Rentenbeginn garantieren, gibt es auch keine garantierte Mindestrente. Oft nennt der Versicherer dennoch einen Rentenfaktor in den Versicherungsunterlagen. Diesen kann er allerdings während der Ansparphase verändern. Je nach Versicherungsbedingungen ist das mehr oder weniger kompliziert. Anfang 2017 änderten zum Beispiel die Allianz und Zurich ihre Rentenfaktoren für einige Produkte. Wirklich festgelegt ist der Faktor erst bei Rentenbeginn.

Klassische Rentenversicherung

Klassische Rentenversicherungen kämpfen genauso wie Kapital-Lebensversicherungen, die bei der Rendite ähnlich funktionieren, mit den niedrigen Zinsen. Seit 2017 beträgt der Höchstrechnungszins nur noch 0,9 Prozent. Damit ist Folgendes gemeint: Beim Abschluss verspricht die Versicherung, den Anteil des Beitrags, der nicht für Kosten oder Risikoschutz verwendet wird, mit einem Garantiezins zu verzinsen. Der darf höchstens dem vom Gesetzgeber vorgegebenen Höchstrechnungszins entsprechen, also 2017 höchstens 0,9 Prozent.

Laut der Branchen-Ratingagentur Assekurata liegt der Sparanteil des Beitrags typischerweise zwischen 80 und 90 Prozent. Von 100 Euro Einzahlung spart der Versicherte also nur 80 oder 90 Euro an, der Rest geht zum Beispiel für Provisionen oder die Verwaltung drauf. Nur die 80 oder 90 Euro werden mit dem Garantiezins vermehrt.

Garantiezins

In der Studie von Assekurata boten elf Unternehmen Verträge an, deren Garantiezins sogar niedriger war als der Höchstrechnungszins.

Rechnet man den Garantiezins von 0,9 Prozent um auf den insgesamt eingezahlten Beitrag, also die vollen 100 Euro, bleibt effektiv im Schnitt nur 0,1 Prozent garantierte Rendite übrig, wie Assekurata ermittelte. Bei elf der untersuchten Anbieter von Rentenversicherungen mit Start im Jahr 2017 war die Beitragsrendite sogar negativ, garantierte die Versicherung also nicht einmal den eingezahlten Beitrag.

Tatsächlich zahlen die Versicherungen aber mehr Rendite an ihre Versicherten aus. Diese kommt von Überschüssen, die die Anbieter mit ihrer Geldanlage erwirtschaften. Für eine neue Rentenversicherung liegt die sogenannte laufende Verzinsung bei 2,61 Prozent. Die Höhe nimmt allerdings seit Jahren ab.

Laufende Verzinsung klassischer Rentenversicherungen

laufende Verzinsung ohne Schlussüberschuss und Beteiligung an Bewertungsreserven

Quelle: Assekurata (Stand: Februar 2017)

Die Verzinsung könnte etwas höher sein, wenn die Kosten der Verträge nicht so hoch wären. Laut Assekurata senken die Kosten im Schnitt die Rendite um etwa 0,8 Prozentpunkte. Größere Unternehmen tendieren zu höheren Kosten als kleine.

Wegen der hohen Kosten und der niedrigen Rendite ist derzeit der Abschluss einer klassischen privaten Rentenversicherung nicht zu empfehlen.

Neue Klassik mit höherem Aktienanteil

Verträge der „neuen Klassik“ sollen eine Lösung für das Zinsdilemma liefern. Einige Anbieter haben keine klassischen Rentenversicherungen mehr im Programm, sie bieten nur noch die neuen Modelle an. Sie können höhere Renditechancen versprechen, indem sie die Garantien verringern. Garantien kosten nämlich Rendite.

Je mehr eine Versicherung garantieren muss, desto mehr Geld investiert sie in sichere Anlagen. Sichere Anlagen bringen meist aber nur wenig Zinsen. Sind die Garantien niedriger, kann sie dagegen auch mehr in Aktien oder andere Anlageformen investieren, deren Risiko von Verlusten, aber auch deren Chance auf Gewinn höher ist.

Die Produkte sind in der neuen Klassik sehr unterschiedlich. Allen gemein ist, dass sie weiterhin einen Rückkaufswert und eine lebenslange Rente garantieren. Je nach Vertrag liegt der Garantiezins manchmal bei weniger als 0,9 Prozent, oftmals sogar bei 0. Der Zins in der Rentenphase, mit dem das angesparte Kapital weiterhin verzinst wird, kann sich von dem in der Ansparphase unterscheiden.

Einige Verträge garantieren den Erhalt der eingezahlten Beiträge, andere fordern dafür eine Mindestlaufzeit, wieder andere garantieren dies gar nicht. Genauso verhält es sich mit einer Garantie, dass zum Rentenbeginn ein Mindestkapital angespart ist – manche Anbieter garantieren es, andere nicht. Außerdem haben nur wenige Verträge einen garantierten Rentenfaktor.

Durch diese Produktvielfalt fällt es schwer, Verträge zu vergleichen. Assekurata hat dennoch eine durchschnittliche laufende Verzinsung errechnet, die sich aus dem Garantiezins und den Überschüssen ergibt: Sie liegt 2017 mit 2,44 Prozent sogar unter der laufenden Verzinsung der klassischen Rentenversicherung, die 2,61 Prozent beträgt. Auch bei den Kosten schneidet die neue Klassik schlechter ab. Durchschnittlich verringern die Anbieter die Rendite um 1,02 Prozentpunkte. Damit sind sie sogar ein Viertel teurer als klassische Produkte.

Eine weitere Spielart der neuen Klassik ist die sogenannte Indexpolice. Auch dabei investieren die Versicherungen in Aktienfonds. Dem Versicherten garantieren sie den Erhalt seiner Beiträge, aber nicht die Verzinsung.

Allerdings steckt nur ein kleiner Teil des Beitrags in Aktien. Zusätzlich ist der mögliche Gewinn pro Jahr begrenzt, während die Verluste des Fonds voll vom Versicherten zu tragen sind. Die Renditeaussicht der Indexpolicen ist schwer einzuschätzen, denn die Deckelung des möglichen Gewinns kann jedes Jahr neu justiert werden. Eine kleine Veränderung daran hat aber bereits große Auswirkungen auf den Gewinn des Jahres. Hohe Kosten für Vertrieb und Verwaltung schmälern die Rendite zusätzlich. Mehr dazu lesen Sie in unserem ausführlichen Ratgeber zur Indexpolice.

Bei Indexpolicen sowie anderen Verträgen in der neuen Klassik gilt: Wie sich die Rendite tatsächlich in Zukunft entwickelt, hängt maßgeblich von den Investments der Versicherung ab. Oft sind Investment- oder Indexfonds vorgeschrieben, in denen das Geld angelegt wird. Fest steht: Je weniger Garantien die Versicherung gibt, desto eher liegt das Risiko beim Versicherten.

Fondsgebundene Rentenversicherung

Fondsgebundene Rentenversicherungen bieten Versicherer typischerweise Kunden an, die Geld übrig haben und investieren wollen. Denn Fondspolicen haben üblicherweise keine Garantien, dadurch sind hohe Verluste möglich.

Die fondsgebundene Rentenversicherung ist ein Fondssparplan im Mantel einer Versicherung. Die Beiträge werden in Aktien-, Renten- oder Immobilienfonds investiert. Die Wertentwicklung der Versicherung richtet sich entsprechend nach der Wertentwicklung der Fonds. Stehen die Aktien zum Rentenstart schlecht, gibt es auch nur wenig Rente. Da dies nicht vorhersehbar ist, gibt es in der Regel keine garantierte Rentenhöhe, meist nur eine prognostizierte.

Wer sich entscheidet, einen Vertrag abzuschließen, muss gute Nerven haben, denn der Wert der Police kann auch mal ins Minus drehen. Am ehesten lohnt sich die fondsgebundene Rentenversicherung daher für junge Menschen, die mit einem langen Anlagehorizont Marktschwankungen aussitzen können. Provisionen und Verwaltung sind meist teuer, daher ist es sinnvoll, solche Verträge ausschließlich als Nettopolice abzuschließen.

Sofortrente

Wer einen größeren Batzen Geld übrig hat und für das Alter vorsorgen möchte, kann dies mit einer Sofortrente tun. Sinnvoll ist das vor allem für ältere Menschen, deren Lebensstandard durch monatliche Zahlungen etwa aus der gesetzlichen Rentenversicherung oder einer anderen lebenslangen Versorgung noch nicht gesichert ist.

Die Sofortrente eignet sich vor allem für fitte Senioren, die erwarten, noch lange zu leben – so dass sich die lebenslange Rente auszahlt. Die Höhe der Auszahlung hängt natürlich von der Summe der Einmalanlage ab. Die Versicherung rechnet diese um in eine lebenslang garantierte Mindestrente. Zusätzlich dazu werden Überschüsse ausgezahlt. Diese stehen aber nicht fest und sind auch nicht garantiert.

Wo überall eine Lebensversicherung enthalten sein kann

Die Rentenversicherung steckt in vielen Verträgen, die oft für die Altersvorsorge abgeschlossen werden.

Direktversicherung oder Pensionskasse – Das sind Formen der betrieblichen Altersvorsorge, hinter denen sich vor allem eine klassische Rentenversicherung verbergen kann. Eine Direktversicherung ist vor allem bei kleinen Unternehmen der gängigste Durchführungsweg. Die betriebliche Altersvorsorge ist durch die Förderung grundsätzlich attraktiv, insbesondere wenn der Arbeitgeber etwas dazuzahlt. Trotzdem gibt es möglicherweise bessere Alternativen zum Abschluss einer klassischen Rentenversicherung, Fragen Sie Ihren Chef nach einer Alternative.

Riester-Rentenversicherung – Sehr viele Riester-Verträge sind ebenfalls Rentenversicherungen, mit der dazugehörigen staatlichen Förderung. Gerade dort fressen die Versicherungskosten einen großen Teil der Förderung wieder auf, was sich in einer niedrigeren durchschnittlichen Verzinsung niederschlägt, als oben beschrieben. Aber es gibt durchaus auch gute Riester-Verträge mit Rentenversicherungen mit niedrigeren Kosten.

Diese Riester-Rente passt zu Ihnen

Sara Zinnecker

Expertin für Geldanlage

Altersvorsorge mit staatlicher Förderung

  • Speziell für Arbeitnehmer und Beamte.
  • Förderung durch Zulagen und Steuervorteile.
  • Versteuerung erfolgt im Rentenalter.

Unsere Anbieter-Empfehlung:

  • Rentenversicherung: Hannoversche, Huk24
  • Fondssparplan: DWS Toprente Dynamik über Online-Vermittler, Fairriester 2.0, Deka Zukunftsplan Classic, Uniprofirente Select (Fonds: Uniglobal II)
  • Wohn-Riester: Dr. Klein, Interhyp und Planethyp

Rürup-Rente – Die Rürup-Rente ist grundsätzlich für Selbstständige und Besserverdienende gedacht, als Ergänzung zur gesetzlichen Rente oder zu Ansprüchen aus einem Versorgungswerk. Sie ist prinzipiell eine sehr rigide und unflexible Form der Altersvorsorge, deren Abschluss mit Vorsicht zu genießen ist und die nur bei bestimmten steuerlichen Konstellationen sinnvoll ist. Ob Sie dann ausgerechnet die Form einer klassischen Rentenversicherung wählen sollten, scheint sehr fraglich.

Unser Tipp: Bleiben Sie rund um das Thema Versicherungen immer auf dem Laufenden – mit unserem kostenlosen Newsletter!

Wenn Sie bereits eine Rentenversicherung haben

Wer bereits eine Rentenversicherung besitzt und damit nicht zufrieden ist, sollte in Ruhe abwägen, was damit passieren soll. Einen bestehenden Vertrag zu kündigen ist meist die schlechteste Idee, denn schließlich sind häufig gerade die Kosten abbezahlt und die Police kann beginnen, Geld anzusparen. Ältere klassische Rentenversicherungen haben außerdem oft einen hohen Garantiezins, der heute viel wert ist. Prüfen Sie daher in Ruhe, ob der Vertrag noch passt und sich rechnet.

Zu hohe Beiträge lassen sich reduzieren

Den Vertrag können Sie auch ganz beitragsfrei stellen. Prüfen Sie aber, ob nicht eine Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung am Vertrag dranhängt und dadurch in Gefahr gerät.

Bevor Sie kündigen, lohnt der Versuch, die Rentenversicherung zu verkaufen. Sie haben damit die Chance, einen höheren Wert zu erzielen als durch das Kündigen. Außerdem können Sie das Beleihen in Erwägung ziehen.

Wann kündigen sinnvoll ist

Eine Kündigung kommt vor allem infrage, wenn der Vertrag erst wenige Monate oder Jahre alt ist und Sie sich über den Abschluss ärgern – zum Beispiel, weil ein Vermittler Sie dazu gedrängt hat. Denn dann können Sie durch Kündigen immerhin einen Teil der Abschlussprovision vermeiden, da diese meistens über die ersten fünf Jahre verteilt wird. Anders gesagt: In den ersten fünf Jahren sind die Kosten bei einer Lebens- oder Rentenversicherung besonders hoch, der Sparanteil ist vergleichsweise niedrig.

Mehr dazu im Ratgeber Lebensversicherung kündigen

Annika Krempel

Expertin für Versicherungen

Alternativen zur Kündigung einer LV

  • Behalten Sie alte Policen mit hohem Garantiezins.
  • Bei langfristigem Geldbedarf sollten Sie die Versicherung verkaufen.
  • Bei kurzfristigem Geldbedarf können Sie Ihre Police beleihen oder beitragsfrei stellen.

Unsere Anbieter-Empfehlung aus dem Finanztip Ratgeber:

  • für Verkauf Cashlife, Policen Direkt, Partner in Life und Cumerius
  • für Beleihung LV-Kredit, SWK Bank

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Artikel verfasst von

Finanztip-Expertin für Versicherungen

Annika Krempel ist Redakteurin im Team Versicherung und Vorsorge. Nach ihrem Diplom in Politikwissenschaften absolvierte sie ein Volontariat für Wirtschafts- und Verbraucherjournalisten. Sie sammelte unter anderem Erfahrungen in den Redaktionen von ZDF WISO, RBB Inforadio sowie der Stiftung Warentest. Die verbraucherpolitische Arbeit lernte sie beim Verbraucherzentrale Bundesverband kennen.

Источники: http://m.tagesspiegel.de/gesetzlich-und-private-altersvorsorge-welche-optionen-zur-altersvorsorge-gibt-es/10988446.html, http://www.t-online.de/finanzen/altersvorsorge/id_50492446/private-rentenversicherung-und-riester-im-vergleich.html, http://www.finanztip.de/private-rentenversicherung/

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