Rentenzahlung nach tod wie lange

0
39

FAQ Gesetzliche Rentenversicherung – Häufig gestellte Fragen.

Wie lange wird nach Tod des Versicherten die Rente an die Erben weitergezahlt, wenn kein/e Witwe/Witwer zurückbleibt?

Die Rente wird nicht an die Erben weitergezahlt. Der Rentenanspruch endet mit Ablauf des Todesmonats. Sind Beiträge über diesen Zeitraum hinaus gezahlt worden, werden diese zurückgefordert.

Wer bekommt die Renteninformation?

Jeder Rentenversicherte, der das 27. Lebensjahr erreicht hat und über fünf Jahre Beitragszeiten verfügt, erhält die Renteninformation. Ab dem 54. Lebensjahr wird die Renteninformation durch die Rentenauskunft ersetzt.

Was steht in der Renteninformation?

Die Renteninformation gibt Auskunft über die wichtigsten persönlichen Daten zur gesetzlichen Rente:

  • die Grundlagen der Rentenberechnung,
  • der aktuellen Rentenanspruch bei voller Erwerbsminderung,
  • eine Prognose über die zu erwartende Rente im Alter und
  • die übersicht über Versicherungszeiten und eingezahlte Beiträge.

Was steht in der Rentenauskunft?

In der Rentenauskunft stehen Informationen zur Höhe der Rentenanwartschaften, die dem Versicherten ohne weitere rentenrechtliche Zeiten als Regelaltersrente zustehen würden. Außerdem kann auch Auskunft über die Höhe einer Anwartschaft im Falle einer Erwerbsminderung gegeben werden. Die BfA erteilt Rentenauskünfte auch vor Vollendung des 55. Lebensjahres.

Wird die Rente automatisch beim Erreichen des 65. Lebensjahres gezahlt oder muss der Versicherte einen Antrag stellen?

Die Rente wird nicht automatisch ausgezahlt. Sie muss beim zuständigen Rentenversicherungsträger beantragt werden. Eine Aufforderung seitens des Rentenversicherungsträgers zur Rentenantragstellung erfolgt nur, wenn im maschinell geführten Rentenkonto die Wartezeit erfüllt ist. Wichtig: Falls der Antrag nicht innerhalb von drei Monaten nach Vollendung des 65. Lebensjahres gestellt wird, beginnt die Rente erst mit Beginn des Antragsmonats.

Wieviel kann ein Rentner dazuverdienen?

Für Rentner die das 65. Lebensjahr erreicht haben besteht keine Einschränkung des Hinzuverdienstes. Bei Bezug einer Rente wegen Erwerbsminderung oder Altersrente vor Vollendung des 65. Lebensjahres ist die allgemeine Hinzuverdienstgrenze für Vollrenten 340 EUR, zu beachten. Bei überschreiten dieser Hinzuverdienstgrenze kann nur noch eine Teilrente gezahlt werden. Bei Hinterbliebenenrenten, z. B. einer Witwen- oder Erziehungsrente werden 40 % des den Freibetrag überschreitenden Erwerbs- oder Erwerbsersatzeinkommen angerechnet.

Entfällt bei Wiederheirat der Versorgungsausgleich?

Durch den Versorgungsausgleich wurden die während der Ehezeit von beiden Ehegatten erworbenen Rentenanwartschaften zu gleichen Teilen endgültig aufgeteilt. Dies gilt auch für eine Wiederheirat des oder der Berechtigten aus dem Versorgungsausgleich. Ausnahmeregelungen gibt es nur beim Tod des Versorgungsausgleichsberechtigten.

Warum die Rente nicht reicht Fragen und Antworten

Viele Begriffe schnell erklärt Download

Informationen und Fakten Sitemap

Direkt auf alle Infoseiten

Ihre ACIO-Experten unter

Erst durch dem 1. Klick erfahren Facebook,

Twitter und Google+ von Ihrer Aktivität.

Mit dem 2. Klick können Sie dann liken,

Anspruch auf Rentenzahlung nach Sterbefall

Ein Sterbefall in der Familie bedeutet in allererster Linie Trauerarbeit, jedoch können auch finanzielle Sorgen zur Belastung werden. Aufgrund dessen sollten einige Formalitäten nicht lange aufgeschoben werden.

Rentenansprüche geltend machen

Nach dem Tod eines engen Angehörigen haben die Hinterbliebenen oftmals Anspruch auf Renten. Viele Angehörige stehen nach einem Sterbefall vor großen finanziellen Belastungen.

Der hohe Kostenaufwand einer Beerdingung kann schon eine finanzielle Überlastung zur Folge haben, aber auch Schulden des Verstorbenen können zum wirtschaftlichen Fiasko für die Angehörigen werden.

Lebens- und Unfallversicherungen können hierbei die Finanzsituation entschärfen. Aber auch Rentenzahlungen nach einem Sterbefall helfen den Angehörigen über finanzielle Engpässe hinweg.

Volle Rentenzahlung nach Sterbefall beantragen

Im Sterbefall eines Renteempfängers besteht eine Mitteilungspflicht an den zuständigen Rentenversicherungsträger. Der Rentenanspruch erlischt dann mit dem Tod des Angehörigen am Monatsende.

Für den hinterbliebenen Ehepartner besteht jedoch der Anspruch auf Rentenzahlung für 3 Monate nach dem Tod des Partners.

Im sogenannten Sterbevierteljahr wird die Rente also in voller Höhe ausgezahlt. Diese zahlung versteht sich allerdings als Vorschuss auf die spätere Witwen-/Witwerrente, wird also später anteilig wieder abgezogen.

Voraussetzung ist die Beantragung der Rentenzahlung beim Rentenversicherungsträger innerhalb von 12 Monaten nach dem Sterbefall in der Familie. Zusätzlich sollte der Ehepartner vor seinem Tod die allgemeine Wartezeit von 5 Jahren erfüllt haben.

Rente nach dem Sterbevierteljahr: Witwen-/Witwerrente

Nach den 3 Monaten der vollen Rentenzahlung nach dem Tod des Angehörigen kommen die Witwen- oder Witwerrente, die Waisenrente oder die Erziehungsrente zum Tragen.

Die verringerte Rente für Hinterbliebene beträgt entweder 55% bzw. 60% der Rente des Verstorbenen bei einer großen Witwen-/Witwerrente oder aber 25% bei einer kleinen Witwen-/Witwerrente.

Bei der kleinen Witwen-/Witwerrente wird davon ausgegangen, dass der hinterbliebene Partner einen größeren Eigenbeitrag zu seinem Unterhalt leisten kann.

Liegt der Sterbefall vor dem Jahr 2002 oder der eine Partner ist zu diesem Zeitpunkt über 40 Jahre und die Ehe wurde vor dem 1.1.2002 geschlossen, kann die kleine Rente lebenslänglich oder bis zu einer erneuten Heirat in Anspruch genommen werden.

Für Sterbefälle nach 2002 wurde der Anspruch begrenzt auf 24 Kalendermonate. Die große Witwen-/Witwerrente kann 55% bzw. 60% der Rente des Verstorbenen betragen.

Um die 60% Rentenzahlung zu erhalten, muss die Ehe vor dem 1.1.2002 geschlossen worden sein und die Geburt des Ehepartners muss vor dem 2.2.1962 liegen. Zudem muss das Sterbedatum vor dem 1.1.2002 datieren. Ansonsten beträgt die Rente 55%.

Weitere Voraussetzung zum Erhalt der großen Witwen-/Witerrente: Der Hinterbliebene muss mindestens das 45. Lebensjahr (ab 2029: 47. Lebensjahr) erreicht haben, erwerbsgemindert sein oder ein eigenes Kind erziehen. Ist der Tod des Partners vor seinem 63.Lebensjahr eingetreten, wird die Rente jedoch um einen Abschlag gemindert.

Um einen Kinderzuschlag zu erhalten, ist die Dauer der Erziehung des Kindes bis zur Vollendung des 3. Lebensjahres ausschlaggebend. Der Kinderzuschlag wird bei der Witwen-/Witwerrente berücksichtigt.

Die Bezugsdauer der großen Witwen-/Witwerrente ist nicht auf 2 Jahre begrenzt. Zudem können auch Partner eingetragener Lebensgemeinschaften einen Rentenanspruch geltend machen.

Erziehungs- und Waisenrente

Auch im Falle einer Scheidung kann der geschiedene Partner Anspruch auf eine Rente erheben. Dieses Recht auf Rentenzahlung entsteht durch die Erziehung eines gemeinsamen Kindes und dient dazu, sich verstärkt dem Kind widmen zu können.

Und auch Kinder, Stiefkinder oder Pflegekinder haben nach dem Tod eines Elternteils oder sogar beider Elternteile ein Anrecht auf eine Waisenrent.

Diese beträgt bei Halbwaisen 10% der Rente des verstorbenen Elternteils und bei Vollwaisen 20% der Rente des Verstorbenen mit der höheren Rente. Diese Waisenrenten werden bis zur Volljährigkeit des Kindes gezahlt. Bei Schul- und Berufsausbildungen kann es jedoch zu Zahlungen bis zur Vollendung des 27. Lebensjahres kommen.

Übrigens: Die Erfüllung der Wartezeit von 5 Jahren seitens des verstorbenen Versicherungsnehmers ist bei allen Renten für Hinterbliebene eine Voraussetzung, die erfüllt werden muss.

Rente als Schutz vor wirtschaftlicher Not

Die Gefahr, nach dem Tod eines nahen Angehörigen in eine finanzielle Schieflage zu rutschen, soll durch die Möglichkeiten der verschiedenen Rentenzahlungen aufgefangen werden.

Insbesondere die Vorschuss-Rentenzahlung über die ersten 3 Monate nach dem Sterbefall kann gewiss helfen, hohen Kosten, die beispielsweise durch die Bestattung entstehen, etwas abzufedern.

Trauerarbeit zu leisten hat in diesen Fällen natürlich oberste Priorität, allerdings sollten die Ansprüche der Angehörigen auf Rentenzahlung auch geltend gemacht werden.

Weitere Informationen zu dem Thema stellt unter anderem die Deutsche Rentenversicherung zur Verfügung.

5. September 2013

Schon vor ihrem Studium der Volkswirtschaftslehre beschäftigte sich Sonja Hüsken intensiv mit dem Zusammenspiel von Politik und Wirtschaft und der Frage nach der richtigen Vorsorge. Immer im Fokus: Der Mehrwert der Information für den Leser.

10 Dividendenaktien, deren Dividende IMMER steigt

Hinterbliebenenrente

Stirbt der Ehepartner, eingetragene Lebenspartner oder ein Elternteil, können Witwen- oder Waisenrente wenigstens finanzielle Verluste abfedern. Was dafür zu tun ist, erfahren Sie hier.

Meine Mutter ist gestorben. Wie lange zahlt die Rentenversicherung jetzt noch die Rente an die Erben? Ein Witwer ist nicht vorhanden.

Der Rentenanspruch endet mit Ablauf des Todesmonats. Darüber hinaus gezahlte Beträge werden vom Geldinstitut zurückgefordert. Ist dies nicht mehr möglich, sind sie von den Personen, die die Geldleistung empfangen oder über sie verfügt haben, oder von den Erben zu erstatten.

Es geht um das „Sterbevierteljahr“. Meine Frau ist Alleinerbin ihrer Mutter. Ein „Erbe“ war jedoch nicht vorhanden. Meine Frau hat auch keinerlei Einkommen. Nach dem Tode ihrer Mutter hat meine Frau sämtliche Folgekosten für die Beerdigung, Wohnungsauflösung und so weiter getragen. Der Rentenversicherungsträger hat die Zahlung des Sterbevierteljahres abgelehnt. Warum?

Das Sterbevierteljahr für die ersten drei Monate nach dem Tode des verstorbenen Versicherten gehört zur Witwenrente oder Witwerrente. Es steht also nur einer Witwe beziehungsweise einem Witwer zu. Für andere Personen besteht ein solcher Anspruch nicht.

Meine Frau ist gestorben. Bei der Post habe ich das Sterbevierteljahr beantragt. Jetzt hat sie mir geschrieben, dass sie es nicht auszahlen kann. Das steht mir doch zu! Oder?

Anträge von Witwen oder Witwern auf Zahlung eines Vorschusses gelten als Anträge auf eine Witwen- beziehungsweise Witwerrente. Zahlt der Postrentendienst den Vorschuss nicht aus, zum Beispiel wegen verspäteter Antragstellung, erfolgt die Zahlung des sogenannten Sterbevierteljahres durch die Rentenversicherungsträger.

Mein Partner und ich möchten nach zwölf Jahren des Zusammenlebens heiraten. Wir sind beide bereits verwitwet. Was verlieren wir gegebenfalls und wie hoch ist die Witwenrente beziehungsweise Witwerrente? Wie lange muss man überhaupt verheiratet sein, um eine Witwenrente oder Witwerrente zu erhalten?

Mit der neuen Eheschließung fallen erst einmal Ihre Witwenrente und die Witwerrente Ihres neuen Ehepartners weg. Sie erhalten gegebenfalls beide eine Abfindung. Bei Ehen, die vor dem 1.1.2002 geschlossen wurden, bestand bereits mit dem “ Ja “ vor dem Standesamt ein Anspruch auf Witwenrente beziehungsweise Witwerrente. Eine Ehe-Mindestdauer gibt es bei altem Recht nicht! Bei Eheschließungen nach dem 31.12.2001 muss die Ehe mindestens ein Jahr bestanden haben, damit Anspruch auf Witwenrente oder Witwerrente besteht. Die Mindestdauer wird nicht gefordert, wenn die Ehe nicht allein oder überwiegend aus Versorgungsgründen geschlossen wurde. Dies ist vom Antragsteller nachzuweisen. Eine Mindestdauer ist auch dann nicht erforderlich, wenn der Tod aufgrund eines Unfalls eingetreten ist.

Ich bin in Westberlin geboren, habe dort gelernt, geheiratet und gearbeitet. Nach dem Tod meines Mannes bekam ich eine Witwenrente, die gekürzt wurde als ich nach Brandenburg zog. Meine Frage: Wenn ich nach Westberlin zurückziehe, erhöht sich meine Witwenrente wieder oder bleibt sie so?

Die Witwen- beziehungsweise Witwerrente wird nur dann in voller Höhe gewährt, wenn das eigene Erwerbs- beziehungsweise Erwerbsersatzeinkommen einen bestimmten Freibetrag nicht erreicht. Seit dem 1.7.2012 beträgt dieser bei Wohnsitz in den alten Bundesländern 819,19 Euro, in den neuen 783,82 Euro. 40 Prozent des den Freibetrag übersteigenden Einkommens wird von der Witwen-Rente abgezogen. In Ihrem Fall bedeutet das, dass Sie ein eigenes Einkommen von mehr als 783,82 Euro haben. Denn sonst hätte sich Ihre Witwenrente bei Umzug in die neuen Bundesländer nicht vermindert. Verlegen Sie Ihren Wohnsitz jedoch wieder in die alten Bundesländer, gilt für Sie wieder der Freibetrag von 819,19 Euro. Das heißt, Ihre Witwenrente würde sich wieder erhöhen.

Ich wohne in Brandenburg und bin im Jahr 1975 geschieden worden. Nun ist mein damaliger Ehemann verstorben. Kann ich noch eine Witwenrente beantragen?

Nein, die Witwenrente an vor dem 1.7.1977 geschiedene Ehegatten kommt nur in den alten Bundesländern zum Tragen – und das auch nur, wenn der Verstorbene nach altem Scheidungsrecht Unterhalt zu zahlen hatte oder wenn er im letzten Jahr vor seinem Tod tatsächlich Unterhalt in bestimmter Höhe gezahlt hat. Da eine Unterhaltsverpflichtung in den neuen Bundesländern regelmäßig nicht bestand, ist der Anspruch auf die Witwenrente ausgeschlossen.

zusätzliche Informationen

Ihr kurzer Draht zu uns

Meinen Rentenversicherer finden:

Ihre Sammelmappe

Hier gelangen Sie zur Sammelmappe, in der sich alle Publikationen befinden, die Sie bisher zur Bestellung / zum Download vorgemerkt haben.

Источники: http://www.versicherung-vergleiche.de/gesetzliche_rentenversicherung/faq/index.htm, http://www.gevestor.de/details/anspruch-auf-rentenzahlung-nach-sterbefall-673085.html, http://www.deutsche-rentenversicherung.de/Allgemein/de/Inhalt/Allgemeines/FAQ/Rente/hinterbliebenenrente/00_faq_liste_hinterbliebene.html

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here