Rentenzahlung nach dem tod

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FAQ Gesetzliche Rentenversicherung – Häufig gestellte Fragen.

Wie lange wird nach Tod des Versicherten die Rente an die Erben weitergezahlt, wenn kein/e Witwe/Witwer zurückbleibt?

Die Rente wird nicht an die Erben weitergezahlt. Der Rentenanspruch endet mit Ablauf des Todesmonats. Sind Beiträge über diesen Zeitraum hinaus gezahlt worden, werden diese zurückgefordert.

Wer bekommt die Renteninformation?

Jeder Rentenversicherte, der das 27. Lebensjahr erreicht hat und über fünf Jahre Beitragszeiten verfügt, erhält die Renteninformation. Ab dem 54. Lebensjahr wird die Renteninformation durch die Rentenauskunft ersetzt.

Was steht in der Renteninformation?

Die Renteninformation gibt Auskunft über die wichtigsten persönlichen Daten zur gesetzlichen Rente:

  • die Grundlagen der Rentenberechnung,
  • der aktuellen Rentenanspruch bei voller Erwerbsminderung,
  • eine Prognose über die zu erwartende Rente im Alter und
  • die übersicht über Versicherungszeiten und eingezahlte Beiträge.

Was steht in der Rentenauskunft?

In der Rentenauskunft stehen Informationen zur Höhe der Rentenanwartschaften, die dem Versicherten ohne weitere rentenrechtliche Zeiten als Regelaltersrente zustehen würden. Außerdem kann auch Auskunft über die Höhe einer Anwartschaft im Falle einer Erwerbsminderung gegeben werden. Die BfA erteilt Rentenauskünfte auch vor Vollendung des 55. Lebensjahres.

Wird die Rente automatisch beim Erreichen des 65. Lebensjahres gezahlt oder muss der Versicherte einen Antrag stellen?

Die Rente wird nicht automatisch ausgezahlt. Sie muss beim zuständigen Rentenversicherungsträger beantragt werden. Eine Aufforderung seitens des Rentenversicherungsträgers zur Rentenantragstellung erfolgt nur, wenn im maschinell geführten Rentenkonto die Wartezeit erfüllt ist. Wichtig: Falls der Antrag nicht innerhalb von drei Monaten nach Vollendung des 65. Lebensjahres gestellt wird, beginnt die Rente erst mit Beginn des Antragsmonats.

Wieviel kann ein Rentner dazuverdienen?

Für Rentner die das 65. Lebensjahr erreicht haben besteht keine Einschränkung des Hinzuverdienstes. Bei Bezug einer Rente wegen Erwerbsminderung oder Altersrente vor Vollendung des 65. Lebensjahres ist die allgemeine Hinzuverdienstgrenze für Vollrenten 340 EUR, zu beachten. Bei überschreiten dieser Hinzuverdienstgrenze kann nur noch eine Teilrente gezahlt werden. Bei Hinterbliebenenrenten, z. B. einer Witwen- oder Erziehungsrente werden 40 % des den Freibetrag überschreitenden Erwerbs- oder Erwerbsersatzeinkommen angerechnet.

Entfällt bei Wiederheirat der Versorgungsausgleich?

Durch den Versorgungsausgleich wurden die während der Ehezeit von beiden Ehegatten erworbenen Rentenanwartschaften zu gleichen Teilen endgültig aufgeteilt. Dies gilt auch für eine Wiederheirat des oder der Berechtigten aus dem Versorgungsausgleich. Ausnahmeregelungen gibt es nur beim Tod des Versorgungsausgleichsberechtigten.

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Aktuelle Nachrichten in der Süddeutschen Zeitung

Nach dem Tod gezahlte Rente muss zurückgezahlt werden

Gießen(dpa/tmn) – Nicht selten wird die Rentenversicherung nicht schnell genug über den Tod eines Rentners informiert, um anstehende Zahlungen zu stoppen. Die Rente wird überwiesen. Hinterbliebene haben in dem Fall keinen Anspruch auf die zu viel gezahlten Beträge.

Werden Rentenzahlungen noch nach dem Tod eines Versicherten fortgesetzt, können die Rentenversicherungen das Geld zurückfordern, berichtet die Arbeitsgemeinschaft Erbrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) über eine Entscheidung des Sozialgericht (SG) Gießen (Az: S 4 R 50/13).

In dem verhandelten Fall überwies die Rentenversicherung nach dem Tod einer Rentnerin auf ein Konto der Verstorbenen die Rente für den folgenden Monat. Die Nichte der Verstorbenen verfügte über eine Kontovollmacht. Sie hob das Guthaben auf dem Konto ab, um die Beerdigung zu bezahlen. Die Rentenversicherung nahm die Nichte auf Rückzahlung der Rente in Anspruch.

Mit Erfolg: Zu Unrecht erbrachte Rentenleistungen sind zurückzuerstatten, entschied das Sozialgericht. Vorrangig muss die Rentenversicherung sich hierzu an die Bank halten. Diese schreibt den Betrag auf dem Konto der Rentnerin gut. Sie ist es auch, die diesen Vorgang rückgängig machen muss. Das ist aber nicht möglich, wenn das Konto – wie hier – nicht mehr die nötige Deckung aufweist. Die Nichte hat das gesamte Guthaben abgehoben und für die Beerdigung verwendet. Dann aber ist die Nichte zur Rückzahlung verpflichtet.

Anspruch auf Rentenzahlung nach Sterbefall

Ein Sterbefall in der Familie bedeutet in allererster Linie Trauerarbeit, jedoch können auch finanzielle Sorgen zur Belastung werden. Aufgrund dessen sollten einige Formalitäten nicht lange aufgeschoben werden.

Rentenansprüche geltend machen

Nach dem Tod eines engen Angehörigen haben die Hinterbliebenen oftmals Anspruch auf Renten. Viele Angehörige stehen nach einem Sterbefall vor großen finanziellen Belastungen.

Der hohe Kostenaufwand einer Beerdingung kann schon eine finanzielle Überlastung zur Folge haben, aber auch Schulden des Verstorbenen können zum wirtschaftlichen Fiasko für die Angehörigen werden.

Lebens- und Unfallversicherungen können hierbei die Finanzsituation entschärfen. Aber auch Rentenzahlungen nach einem Sterbefall helfen den Angehörigen über finanzielle Engpässe hinweg.

Volle Rentenzahlung nach Sterbefall beantragen

Im Sterbefall eines Renteempfängers besteht eine Mitteilungspflicht an den zuständigen Rentenversicherungsträger. Der Rentenanspruch erlischt dann mit dem Tod des Angehörigen am Monatsende.

Für den hinterbliebenen Ehepartner besteht jedoch der Anspruch auf Rentenzahlung für 3 Monate nach dem Tod des Partners.

Im sogenannten Sterbevierteljahr wird die Rente also in voller Höhe ausgezahlt. Diese zahlung versteht sich allerdings als Vorschuss auf die spätere Witwen-/Witwerrente, wird also später anteilig wieder abgezogen.

Voraussetzung ist die Beantragung der Rentenzahlung beim Rentenversicherungsträger innerhalb von 12 Monaten nach dem Sterbefall in der Familie. Zusätzlich sollte der Ehepartner vor seinem Tod die allgemeine Wartezeit von 5 Jahren erfüllt haben.

Rente nach dem Sterbevierteljahr: Witwen-/Witwerrente

Nach den 3 Monaten der vollen Rentenzahlung nach dem Tod des Angehörigen kommen die Witwen- oder Witwerrente, die Waisenrente oder die Erziehungsrente zum Tragen.

Die verringerte Rente für Hinterbliebene beträgt entweder 55% bzw. 60% der Rente des Verstorbenen bei einer großen Witwen-/Witwerrente oder aber 25% bei einer kleinen Witwen-/Witwerrente.

Bei der kleinen Witwen-/Witwerrente wird davon ausgegangen, dass der hinterbliebene Partner einen größeren Eigenbeitrag zu seinem Unterhalt leisten kann.

Liegt der Sterbefall vor dem Jahr 2002 oder der eine Partner ist zu diesem Zeitpunkt über 40 Jahre und die Ehe wurde vor dem 1.1.2002 geschlossen, kann die kleine Rente lebenslänglich oder bis zu einer erneuten Heirat in Anspruch genommen werden.

Für Sterbefälle nach 2002 wurde der Anspruch begrenzt auf 24 Kalendermonate. Die große Witwen-/Witwerrente kann 55% bzw. 60% der Rente des Verstorbenen betragen.

Um die 60% Rentenzahlung zu erhalten, muss die Ehe vor dem 1.1.2002 geschlossen worden sein und die Geburt des Ehepartners muss vor dem 2.2.1962 liegen. Zudem muss das Sterbedatum vor dem 1.1.2002 datieren. Ansonsten beträgt die Rente 55%.

Weitere Voraussetzung zum Erhalt der großen Witwen-/Witerrente: Der Hinterbliebene muss mindestens das 45. Lebensjahr (ab 2029: 47. Lebensjahr) erreicht haben, erwerbsgemindert sein oder ein eigenes Kind erziehen. Ist der Tod des Partners vor seinem 63.Lebensjahr eingetreten, wird die Rente jedoch um einen Abschlag gemindert.

Um einen Kinderzuschlag zu erhalten, ist die Dauer der Erziehung des Kindes bis zur Vollendung des 3. Lebensjahres ausschlaggebend. Der Kinderzuschlag wird bei der Witwen-/Witwerrente berücksichtigt.

Die Bezugsdauer der großen Witwen-/Witwerrente ist nicht auf 2 Jahre begrenzt. Zudem können auch Partner eingetragener Lebensgemeinschaften einen Rentenanspruch geltend machen.

Erziehungs- und Waisenrente

Auch im Falle einer Scheidung kann der geschiedene Partner Anspruch auf eine Rente erheben. Dieses Recht auf Rentenzahlung entsteht durch die Erziehung eines gemeinsamen Kindes und dient dazu, sich verstärkt dem Kind widmen zu können.

Und auch Kinder, Stiefkinder oder Pflegekinder haben nach dem Tod eines Elternteils oder sogar beider Elternteile ein Anrecht auf eine Waisenrent.

Diese beträgt bei Halbwaisen 10% der Rente des verstorbenen Elternteils und bei Vollwaisen 20% der Rente des Verstorbenen mit der höheren Rente. Diese Waisenrenten werden bis zur Volljährigkeit des Kindes gezahlt. Bei Schul- und Berufsausbildungen kann es jedoch zu Zahlungen bis zur Vollendung des 27. Lebensjahres kommen.

Übrigens: Die Erfüllung der Wartezeit von 5 Jahren seitens des verstorbenen Versicherungsnehmers ist bei allen Renten für Hinterbliebene eine Voraussetzung, die erfüllt werden muss.

Rente als Schutz vor wirtschaftlicher Not

Die Gefahr, nach dem Tod eines nahen Angehörigen in eine finanzielle Schieflage zu rutschen, soll durch die Möglichkeiten der verschiedenen Rentenzahlungen aufgefangen werden.

Insbesondere die Vorschuss-Rentenzahlung über die ersten 3 Monate nach dem Sterbefall kann gewiss helfen, hohen Kosten, die beispielsweise durch die Bestattung entstehen, etwas abzufedern.

Trauerarbeit zu leisten hat in diesen Fällen natürlich oberste Priorität, allerdings sollten die Ansprüche der Angehörigen auf Rentenzahlung auch geltend gemacht werden.

Weitere Informationen zu dem Thema stellt unter anderem die Deutsche Rentenversicherung zur Verfügung.

5. September 2013

Schon vor ihrem Studium der Volkswirtschaftslehre beschäftigte sich Sonja Hüsken intensiv mit dem Zusammenspiel von Politik und Wirtschaft und der Frage nach der richtigen Vorsorge. Immer im Fokus: Der Mehrwert der Information für den Leser.

10 Dividendenaktien, deren Dividende IMMER steigt

Источники: http://www.versicherung-vergleiche.de/gesetzliche_rentenversicherung/faq/index.htm, http://www.sueddeutsche.de/news/wissen/recht-nach-dem-tod-gezahlte-rente-muss-zurueckgezahlt-werden-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-141229-99-01946, http://www.gevestor.de/details/anspruch-auf-rentenzahlung-nach-sterbefall-673085.html

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