Rentenansprüche berechnen

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Rente berechnen – schnell und einfach mit dem finanzen.de-Rentenschätzer

Der demografische Wandel stellt eine große Herausforderung für die gesetzliche Rentenversicherung dar. Denn zukünftig wird es mehr Rentner und damit Leistungsempfänger geben als Menschen, die berufstätig sind und in die Rentenkasse einzahlen. Für den Einzelnen bedeutet dies, dass die Rentenleistungen sinken – und die Rente unter Umständen weitaus geringer ausfällt als der persönliche finanzielle Bedarf im Alter. Berechnen Sie jetzt Ihre zukünftige Rente und treffen Sie eventuell nötige Maßnahmen, um Ihre Rentenlücke zu schließen.

Die Rentenberechnung

Gerade wer jetzt mitten im Berufsleben steht, kann aber nur Vermutungen über die Höhe der eigenen Rente anstellen. Tatsächlich spielen viele Faktoren bei der Rentenberechnung eine Rolle. Die Deutsche Rentenversicherung berechnet die Rente anhand der sogenannten Rentenpunkte. Diese erhält man abhängig von Einkommen, für die Beiträge zur Rentenversicherung, aber auch Kindererziehungszeiten, Ausbildung, Zeiten der Arbeitslosigkeit, etc. spielen in die Rentenberechnung mit ein. Aufgrund der vielfältigen Faktoren der Rentenberechnung ist es daher nicht möglich eine exakte Aussage zur Rente zu treffen. Unser neuer Rentenschätzer kann Ihnen jedoch einen guten Eindruck davon geben, welche Rentenhöhe Sie erwarten können.

Wie funktioniert der Rentenschätzer?

Unser Rentenschätzer berechnet anhand verschiedener Daten, unter anderem Ihrem Geburtstag und Ihrem durchschnittlichen Brutto-Jahreseinkommen, und unter Rücksichtnahme des Durchschnittsverdiensts der deutschen Bevölkerung im Jahr 2012 einen Näherungswert an Ihre tatsächlich zu erwartende Rente. Dieser Wert kann Ihnen dabei helfen, zu erkennen, ob Ihre gesetzlichen Ansprüche im Alter voraussichtlich ausreichen werden oder ob eine Aufstockung der gesetzlichen Rente durch eine private Altersvorsorge sinnvoll ist.

Der Rentenschätzer kann noch mehr

Nicht nur die Altersrente lässt sich mit unserem Rentenschätzer abschätzen. Auch die zu erwartende Erwerbsminderungsrente lässt sich berechnen. Diese erhalten Sie, wenn Sie aufgrund eines Unfalls, einer Erkrankung oder psychischer Probleme dauerhaft weniger als drei Stunden täglich arbeiten können. Zudem kann der Rentenschätzer die Hinterbliebenenrente abschätzen. Der Rentenschätzer ist somit ein wertvolles Werkzeug zur persönlichen Risikoabschätzung und Vorsorgeplanung. Stellen Sie in einem Bereich einen hohen Unterschied zwischen den zu erwartenden Ansprüchen und dem tatsächlichen Bedarf fest, haben Sie hier gleich die Möglichkeit, sich zu zusätzlichen Vorsorgemöglichkeiten zu informieren.

Rentenrechner – Rente aus der gesetzlichen Rentenversicherung

Mit wie viel Rente kцnnen Sie rechnen?!

Mit wie viel Rente kцnnen Sie im Alter aus der gesetzlichen Rentenversicherung Deutschland rechnen?! Um diese Frage zu beantworten empfehlen wir Ihnen unseren Rentenrechner.

Sie ergдnzen die Felder entsprechend Ihren individuellen Gegebenheiten. Empfohlene Werte auf Basis von Erfahrungen aus der Vergangenheit, sind voreingestellt, so z.B. die Inflationsrate. Bei der Ermittlung Ihrer zukьnftigen Rente werden Gehaltssteigerungen, Rentenanpassungen und die jдhrliche Inflationsrate berьcksichtigt (die durchschnittliche jдhhrliche Inflationsrate aus den vergangenen 50 Jahren betrдgt 2,8 %).

Achten Sie auf sorgfдltige Angaben, vor allem bei langjдhrigen Sparformen wie der Altersvorsorge machen sich bereits kleine Prozentpunkte, langfristig deutlich bemerkbar.

Berechnung der Rente auf Basis der Rentenpunkte BfA

Die Berechnung der zu erwartenden Rente basiert auf der Berechnung von Rentenpunkten die von der Deutschen Rentenversicherung vergeben werden. Das Ergebnis stellt eine Annдherung an die zu erwartende Altersrente dar und basiert auf Zukunftsprognosen wie z.B. zukьnftigen Rentenanpassungen und Inflationsraten. Auf dieser Basis kцnnen Sie fьr sich ermitteln ob das erwartete Ergebnis fьr Ihre Zwecke ausreichend ist, oder ob Sie zusдtzlich privat vorsorgen sollten.

Inflationsrate

Die Inflationsrate ist ein entscheidender Faktor bei der Berechnung von langfristigen Geldanlagen. So betrug die Inflationsrate der Bundesrepublik Deutschland durchschnittlich 2,8 % jдhrlich, gerechnet auf die vergangenen 50 Jahre. Hierzu folgendes Beispiel: Bei einer Inflationsrate von 2,5 % jдhrlich, haben 3.000,- Ђ in 10 Jahren einen Wert von 2.344,- Ђ und in 30 Jahren eine Kaufkraft von 1.430,- Ђ.

Rentenanpassungen

Zukьnftige Rentenanpassungen werden bei der Berechnung berьcksichtig. Rentenanpassungen im aktuellen Jahr basieren auf Lohnentwicklungen aus dem Vorjahr. Stьtzt man sich bei der Berechnung auf Erfahrungen der letzten 30 Jahre, dann erhдlt man eine durchschnittliche Rentenanpassung von 1,1 % jдhrlich.

Rentenpunkte

Auf Basis der Rentenpunkte BfA wird Ihr Rentenanspruch ermittelt. Die Bundesanstalt fьr Arbeit (BfA) vergibt Rentenpunkte auf Basis des Gehaltes des Versicherungspflichtigen. Die Anzahl der Rentenpunkte richten sich dabei nach dem Gehalt eines versicherten im Verhдltnis zum Durchschnittseinkommen (Ost oder West). Auch auf fьr Arbeitslosengeldempfдnger, Studierende, Wehr- oder Zivildienst, Zeiten von Kindererziehung gibt es Rentenpunkte. Wenn Sie die Anzahl Ihrer persцnlichen Rentepunkte nicht kennen, kцnnen Sie diese mit unserem Rentepunkterechner nдherungsweise ermitteln.

Rentenlьcke

Die Rentenlьcke ist die Differenz Ihres letzten Monatsgehaltes und der zu erwartenden Rente.

Beitragsbemessungsgrenze West / Ost gesetzliche Rentenversicherung 2017

Beitragsbemessungsgrenze 2017 Rentenversicherung West: 6.350 Euro monatlich und jдhrlich 76.200 Euro.

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Rentenformel: Rentenanspruch und Entgeltpunkte berechnen

Wie hoch die gesetzliche Rente später ausfallen wird, ist grundsätzlich vom Erwerbseinkommen während des gesamten Arbeitsleben und den Mitgliedsjahren in der Rentenversicherung (rentenversicherungsrechtlichen Zeiten) abhängig. Die Berechnung erfolgt auf der Basis folgender vier Faktoren:

Faktor 1: Entgeltpunkte (EP)

Die Entgeltpunkte sind ein wichtiger Faktor in der Rentenformel. Beträgt das Einkommen des Versicherten in einem Arbeitsjahr die Höhe des Durchschnittseinkommens aller Versicherten, so wird ein Entgeltpunkt auf dem Rentenkonto gutgeschrieben. Ist das Einkommen geringer als das Durchschnittseinkommen aller Versicherten, dann wird weniger gutgeschrieben und ist das Einkommen höher, dann wird mehr als ein Punkt auf dem Rentenkonto verbucht. Alle angesammelten Entgeltpunkte in einem Arbeitsleben sind die Basis für die spätere Rentenhöhe.

Beispiel: Verdient ein Versicherter 63.000 Euro in einem Arbeitsjahr und der Durchschnittsverdienst aller Versicherten beträgt in diesem Arbeitsjahr 34.857 Euro, dann werden 1,81 Entgeltpunkte (63.000 dividiert durch 34.857) auf seinem persönlichem Rentenkonto verbucht.

Faktor 2: Zugangsfaktor (ZF)

Gehen Sie vor der Regelarbeitszeit und somit vorzeitig in Rente, dann schmälern die Abschläge die Rente. Für jeden Monat der vorzeitigen Renteninanspruchnahme, wird ein Abzug von 0,3 % berechnet. Arbeiten Sie länger und gehen somit nach der Regelarbeitszeit in Rente, wird die Rente durch Zuschläge erhöht. Ohne Zu- oder Abschläge beträgt der Zugangsfaktor 1,0.

Infografik: „Rente vor 67 nur mit Abschlägen

Sie dürfen diese Infografik gerne auf Ihrer Webseite bzw. in Ihren Publikationen verwenden.

Faktor 3: Rentenartfaktor (RaF)

Der Rentenartfaktor bezieht sich auf die Art der Rente: Altersrente, Erziehungsrente, Rente wegen voller Erwerbsminderung, Witwenrenten, Waisenrente etc. Der Rentenfaktor beträgt zum Beispiel bei der Witwenrente 0,55 oder 0,60 und bei der Altersrente in der Regel 1,0.

Faktor 4: Aktueller Rentenwert (aRW)

Der Wert eines Entgeltpunktes ändert sich. So betrug der Rentenwert 2014 für Westdeutschland 28,61 Euro und für Ostdeutschland 26,39 Euro. Zum 01.07.2015 wurden die Rentenwerte angehoben: In Westdeutschland auf 29,21 Euro und für Ostdeutschland auf 27,05 Euro.

Das sollten Sie zur Rentenformel wissen

Als Arbeitnehmer sind Sie in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert. Ihre Rente wird nach der Formel mtl. Rente = EP x aRW x ZF x RaF berechnet. Sieht kompliziert aus, aber bei näherer Betrachtung ist die Rentenformel keine Hexerei und lässt sich mit einem einfachen Taschenrechner berechnen.

Das von Rentenexperten ersonnene System berücksichtigt die individuelle Erwerbsbiografie eines jeden Beitragszahlers. Wer mehr Verdient, hohe Beiträge bezahlt und lange arbeitet, erhält höhere und mehr Entgeltpunkte und wer früher in Rente geht, bekommt Abschläge beim Zugangsfaktor. Kann der Staat sich Rentenerhöhungen leisten oder muss er Kürzungen vornehmen, wird der Rentenwert eines Entgeltpunktes verändert.

Bleibt nur noch der Rentenfaktor: Damit wird die Rentenart unterschieden. Für die Altersrente gibt es den Faktor 1, für Witwenrenten liegt er zum Beispiel bei 0,55 oder 0,60. Mitglieder der gesetzlichen Rentenversicherung erhalten jährlich eine Renteninformation mit einer Darstellung ihrer aktuellen Rentenanwartschaft. Wie sich die Rentenanwartschaft nach der Rentenformel errechnet, will ich Ihnen an der Erwerbsbiografie von Julian darstellen.

Die Rentenformel

Die eigenen Rentenansprüche zu berechnen, ist gar nicht so schwer. Unter Berücksichtigung der vier Faktoren Entgeltpunkte (EP), Zugangsfaktor (ZF), Rentenartfaktor (RaF) und Aktueller Rentenwert (aRW), kann jeder mit dieser Formel seine gesetzlichen Rentenansprüche selbst berechnen:

Ihre mtl. Rente = EP x aRW x ZF x RaF

Sieht komplizierter aus, als sie tatsächlich ist. Wie einfach die Ansprüche aus der gesetzlichen Rente zu berechnen sind, zeigt Ihnen die Infografik und das Rechenbeispiel zu Julian Tüchtig.

Infografik: „Die Rentenformel der gesetzlichen Rentenversicherung

Sie dürfen diese Infografik gerne auf Ihrer Webseite bzw. in Ihren Publikationen verwenden.

Beispiel: Rentenanspruch des Versicherten Julian Tüchtig

Julian Tüchtig hat in seinem bisherigen Arbeitsleben bereits 13,12 Entgeltpunkte gesammelt. Aktuell bezieht er ein Gehalt, das 70 % des durchschnittlichen Einkommens aller Beschäftigten erreicht. Er will bis zum 67. Lebensjahr arbeiten.

Die aktuellen und künftigen Rentenansprüche von Julian Tüchtig

Julian hat 13,12 Entgeltpunkte gesammelt. Das würde bei einem aktuellen Rentenwert von 29,21 Euro (Westdeutschland) einen Rentenanspruch von 383,24 Euro (29,21 Euro x 13,12 Euro) ergeben. Wenn Julian noch 30 Jahre bis zum 67. Lebensjahr arbeiten wird und 70 % des durchschnittlichen Einkommens aller Beschäftigten erreicht, dann erhöht sich sein Rentenkonto um weitere 21 Entgeltpunkte (30 x 0,70). In diesem Fall hätte Julian zum Rentenbeginn 34,12 Entgeltpunkte auf seinem Rentenkonto. Mit der Rentenformel kann sich Julian seinen Rentenanspruch berechnen:

Monatliche Rente = EP x aRW x ZF x RaF = 34,12 x 29,21 x 1 x 1 = 996,65 Euro

Die Rente würde 996,56 Euro betragen. Erhöht sich der Rentenwert, dann wird sich auch die Rente entsprechend erhöhen. Würde Julian sterben, dann würde sein Partner/seine Partnerin eine reduzierte Rente erhalten, da die Witwenrente mit dem Rentenartfaktor von 0,55 oder 0,60 berechnet wird. Geht Julian früher als mit dem 67. Lebensjahr in Rente, dann werden Abschläge die Rente kürzen. Da der Zugangsfaktor kleiner wie 1 ist und Julian zusätzlich wegen dem frühzeitigen Start in die Rente auch weniger Entgeltpunkte ansammelt.

Mit der Rentenformel kann jeder ganz einfach seine Rentenansprüche berechnen. Diese Rente steht aber im Alter nicht für den Lebensunterhalt zur Verfügung, da noch weitere Abzüge (Krankenkassenbeitrag, Pflegeversicherung und Steuer) die Rente kürzen. Eine Rentenberechnung oder ein Rentencheck gibt Ihnen einen Überblick über Ihre tatsächliche Rentensituation und nur mit einer detaillierten Ruhestandsplanung oder Rentenberechnung erhalten Sie eine detaillierte Darstellung Ihrer finanziellen Situation im Alter.

Der Artikel „Rentenformel: Rentenanspruch und Entgeltpunkte berechnen“ wurde am 21.01.2016 verfasst.

Источники: http://www.finanzen.de/altersvorsorge/rente-berechnen, http://www.brutto-netto-rechner.info/rente.php, http://www.einfach-rente.de/rentenformel-rentenanspruch-entgeltpunkte

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