Rente nach dem tod

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Todesfall

Antworten auf häufige Fragen

Erhalte ich nach dem Tod meines Mannes eine Witwenrente der AHV?

Sie erhalten auf Anmeldung eine Witwenrente, wenn Sie die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllen.

Sie erhalten auf Anmeldung eine Witwerrente, wenn Sie die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllen.

Kinder erhalten auf Anmeldung eine Waisenrente der AHV bis zum 18. Geburtstag. Wenn sie in Ausbildung sind, erhalten sie die Waisenrente bis zum Abschluss, höchstens bis zum 25. Geburtstag.

Der Anspruch entsteht am ersten Tag des Kalendermonats nach dem Todesfall. Er erlischt am letzten Tag des Kalendermonats, in dem die Voraussetzungen entfallen. Der Anspruch auf eine Witwen- oder Witwerrente erlischt zudem mit der Wiederverheiratung.

Mehr zu Hinterlassenenrenten (PDF)

Ändert sich meine AHV-Rente nach dem Tod meines Ehepartners?

Wenn Ihr Ehepartner ebenfalls AHV-Rentner war, ändert sich ihre AHV-Rente so: Die Plafonierung der Renten für Ehepaare entfällt und Sie erhalten zudem einen Verwitwetenzuschlag von 20 Prozent. Die neue AHV-Rente inklusive Zuschlag darf aber den Maximalbetrag der AHV-Altersrente nicht übersteigen. Die Ausgleichskasse berechnet automatisch Ihre Witwenrente. Falls sie höher ist, erhalten Sie statt der Altersrente mit Verwitwetenzuschlag die Witwenrente.

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Familienthemen A-Z

Rente: Hinterbliebenenrente für Witwen und Witwer

Die gesetzliche Rentenversicherung zahlt beim Tod des Ehepartners eine Witwen- oder Witwerrente. Diese muss vom Hinterbliebenen beantragt werden.

Voraussetzungen des Erhalts

Eine Witwe beziehungsweise ein Witwer erhält die Hinterbliebenenrente nach dem Tode des versicherten Ehegatten, wenn die Ehe mindestens ein Jahr bestanden hat, der verstorbene Versicherte die allgemeine Wartezeit (60 Monate) erfüllt und der Hinterbliebene nicht wieder geheiratet hat. Der Anspruch kann als große oder kleine Witwen-/Witwerrente ausgezahlt werden. Das gilt auch für eingetragene Lebenspartnerschaften.

Die kleine Witwen- beziehungsweise Witwerrente beträgt 25 Prozent der Rente, die der Ehepartner zum Zeitpunkt seines Todes beanspruchen hätte können. Sie wird für zwei Jahre geleistet.

Die große Witwen-/Witwerrente

Die große Witwen- beziehungsweise Witwerrente wird in Höhe von 55 Prozent der Rente des verstorbenen Versicherten gezahlt, wenn der Hinterbliebene

  • erwerbsgemindert beziehungsweise berufsunfähig ist
  • oder ein Kind unter 18 Jahren erzieht
  • oder für ein Kind sorgt, das aufgrund einer Behinderung außerstande ist, sich selbst zu unterhalten (unabhängig des Alters)
  • oder das 45. Lebensjahr vollendet hat. Die Altersgrenze wird ab dem Jahr 2012 stufenweise vom 45. auf das 47. Lebensjahr angehoben.

Zur Rente hinzu gibt es gegebenenfalls einen Zuschlag für Kindererziehung. Gleichzeitig gilt für ältere Ehepaare, bei denen ein Partner am 01.01.2002 älter als 40 Jahre war, oder für diejenigen, die zu diesem Zeitpunkt bereits verwitwet waren, das „alte“ Recht weiter. Das bedeutet, dass die große Witwenrente 60 Prozent der Rente des Verstorbenen beträgt (ohne Kinderzuschlag).

Anrechnung des Einkommens und Ende der Zahlungen

Die Anhebung des Renteneintrittsalters wirkt sich auch auf die Witwenrente aus, womit die Altersgrenze für Hinterbliebene stufenweise von 45 auf 47 Jahre ansteigt. Die Rente entfällt, wenn die Witwe oder der Witwer wieder geheiratet hat oder eine neue eingetragene Lebenspartnerschaft eingegangen ist.

Eigenes Einkommen wird auf die Hinterbliebenenrente angerechnet, soweit bestimmte Freibeträge überschritten werden.

Aktuelle Nachrichten in der Süddeutschen Zeitung

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Aktuelle Nachrichten in der Süddeutschen Zeitung

Nach dem Tod gezahlte Rente muss zurückgezahlt werden

Gießen(dpa/tmn) – Nicht selten wird die Rentenversicherung nicht schnell genug über den Tod eines Rentners informiert, um anstehende Zahlungen zu stoppen. Die Rente wird überwiesen. Hinterbliebene haben in dem Fall keinen Anspruch auf die zu viel gezahlten Beträge.

Werden Rentenzahlungen noch nach dem Tod eines Versicherten fortgesetzt, können die Rentenversicherungen das Geld zurückfordern, berichtet die Arbeitsgemeinschaft Erbrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) über eine Entscheidung des Sozialgericht (SG) Gießen (Az: S 4 R 50/13).

In dem verhandelten Fall überwies die Rentenversicherung nach dem Tod einer Rentnerin auf ein Konto der Verstorbenen die Rente für den folgenden Monat. Die Nichte der Verstorbenen verfügte über eine Kontovollmacht. Sie hob das Guthaben auf dem Konto ab, um die Beerdigung zu bezahlen. Die Rentenversicherung nahm die Nichte auf Rückzahlung der Rente in Anspruch.

Mit Erfolg: Zu Unrecht erbrachte Rentenleistungen sind zurückzuerstatten, entschied das Sozialgericht. Vorrangig muss die Rentenversicherung sich hierzu an die Bank halten. Diese schreibt den Betrag auf dem Konto der Rentnerin gut. Sie ist es auch, die diesen Vorgang rückgängig machen muss. Das ist aber nicht möglich, wenn das Konto – wie hier – nicht mehr die nötige Deckung aufweist. Die Nichte hat das gesamte Guthaben abgehoben und für die Beerdigung verwendet. Dann aber ist die Nichte zur Rückzahlung verpflichtet.

Источники: http://www.svazurich.ch/internet/de/home/private/lebenssituation/todesfall.html, http://www.familien-wegweiser.de/wegweiser/stichwortverzeichnis,did=93826.html, http://www.sueddeutsche.de/news/wissen/recht-nach-dem-tod-gezahlte-rente-muss-zurueckgezahlt-werden-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-141229-99-01946

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