Rente altersvorsorge

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Drei Säulen der Altersvorsorge

So können Sie in Deutschland für die Rente ansparen

  • Zuletzt aktualisiert: 12. Juni 2017
  • Von: Sara Zinnecker

Das Wichtigste in Kürze

  • In Deutschland werden drei Säulen (oder Schichten) der Altersvorsorge unterschieden.
  • Die erste Säule deckt die Basisvorsorge ab: Dazu zählen die gesetzliche Rentenversicherung, berufsständische Versorgungswerke und die Rürup-Rente.
  • Die zweite Säule umfasst die geförderte Vorsorge, dazu zählen Verträge der betrieblichen Altersvorsorge und Riester-Verträge. Sie richtet sich vor allem an Arbeitnehmer.
  • Die dritte Säule meint die ungeförderte Vorsorge, also etwa private Lebens- oder Rentenversicherungen. Darüber hinaus lässt sich auch mit Fondssparplänen privat vorsorgen.
  • Nahezu jeder Erwerbstätige ist über die erste Säule abgesichert. Dagegen ist es jedem selbst überlassen, zusätzlich in Säule zwei und drei anzusparen.
  • Je nachdem, in welcher Säule Sie vorsorgen, werden Ihre Beiträge und späteren Renten unterschiedlich bei der Steuer behandelt.

So gehen Sie vor

  • Prüfen Sie zuerst, wie viel Rente Sie aus gesetzlicher Rentenversicherung und Versorgungswerk erwarten können. Schauen Sie dann, über welche zusätzlichen Vorsorgeformen Sie Ihre Rente steigern könnten.
  • Ein Riester-Vertrag eignet sich am ehesten für Geringverdiener mit mehreren Kindern oder für alleinstehende Besserverdiener. Erstere profitieren von den Zulagen, letztere von einem hohen Steuervorteil.
  • Die betriebliche Altersvorsorge lohnt dann, wenn der Arbeitgeber einen gewissen Anteil der Beiträge zuschießt – als Faustformel gelten 20 Prozent.
  • Ein Rürup-Vertrag eignet sich eher für Sparer, die dauerhaft hohe Einkünfte erzielen und viel einbezahlen können: Sie haben in der Sparphase einen großen Steuervorteil.
  • Eine private Lebens- oder Rentenversicherung lohnt sich im derzeitigen Niedrigzinsumfeld eher nicht. Mehr Renditechancen und Flexibilität bietet ein günstiger Fondssparplan.

Gesetzliche Rente, Betriebsrente, Riester- oder Rürup-Rente? Oder doch die klassische Lebensversicherung, Aktienfonds oder Immobilien? Für die Altersvorsorge gibt es in Deutschland viele Möglichkeiten. Dabei den Durchblick zu behalten, fällt schwer.

Trotzdem ist es wichtig, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Denn am Ende steht für jeden Einzelnen immer die Frage: Reicht die Rente, um einen gewissen Lebensstandard im Alter zu sichern?

Schritt 1: Bestandsaufnahme machen

Um zu wissen, ob die spätere Rente gut zum Leben reicht, kommen Sie um eine Bestandsaufnahme nicht herum. Wichtig ist herauszufinden, wie viel Rente Sie voraussichtlich einmal aus Ihrer Pflichtabsicherung erhalten werden – also abhängig von der Berufsgruppe aus der gesetzlichen Rente oder aus dem berufsständischen Versorgungswerk. Schauen Sie dazu einmal auf Ihre jährliche Renteninformation und schätzen Sie dann ab, was fehlt. Das ist die sogenannte Rentenlücke.

Gesetzliche Rentenversicherung – Alle Angestellten sind im staatlichen Rentensystem pflichtversichert. Darüber hinaus umfasst die Pflichtversicherung auch einige selbstständige Berufe, die als schutzbedürftig gelten, etwa viele Handwerksberufe, Fahrlehrer, Fitnesstrainer, aber auch Erzieher, selbstständige Lehrer, Hebammen oder Physiotherapeuten. Eine vollständige Liste aller Pflichtversicherten gibt es bei der Deutschen Rentenversicherung.

Die gesetzliche Rente wird voraussichtlich immer weniger zum Einkommen im Alter beitragen. Denn die Gesellschaft in Deutschland wird älter, und künftig müssen immer weniger Erwerbstätige mit ihren Beiträgen immer mehr Renten finanzieren. Die Folge: Das Rentenniveau sinkt.

Schon heute (2017) bekommt ein langjährig versicherter Durchschnittsverdiener gut 1.200 Euro Rente vor Steuern – das sind 48,2 Prozent gemessen am Durchschnittseinkommen (vor Steuern). Der Rentenreform von 2004 folgend soll das Mindest-Rentenniveau im Jahr 2030 bei 43 Prozent liegen. Wer seinen Lebensstandard im Alter halten möchte, muss also zusätzlich vorsorgen.

Berufsständische Versorgungswerke – Freiberufler, die in sogenannten Kammerberufen arbeiten, sind dort pflichtversichert. Zu der Gruppe zählen klassischerweise niedergelassene Ärzte, Apotheker, Architekten, Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer und einige mehr. Anders als die gesetzliche Rentenversicherung legen Versorgungswerke die Beiträge ihrer Mitglieder am Kapitalmarkt an – dabei zahlt jeder Versicherte für seine eigene Rente ein.

Dennoch müssen auch Freiberufler damit rechnen, dass sie künftig weniger Rente aus den Versorgungswerken beziehen. Die anhaltenden Niedrigzinsen drücken mittlerweile auf die Erträge. So fällt es den Anbietern immer schwerer, das Rentenniveau für ihre Mitglieder zu sichern. Auch Freiberufler sollten sich daher mit den zusätzlichen Vorsorgemöglichkeiten auseinandersetzen.

Keine verpflichtende Basisabsicherung – Selbstständige, die weder in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert, noch Mitglied in einem Versorgungswerk sind, müssen sich komplett selbst um ihre Rente kümmern. Sie sollten sich in jedem Fall damit befassen, welche Alternativen es gibt.

Gesetzliche Pension – Sie ist die klassische Altersversorgung für alle, die im öffentlich-rechtlichen Dienst arbeiten, also etwa Beamte, Richter, Berufssoldaten oder Pfarrer. Die Altersbezüge, für die Bund oder Länder aufkommen, sind in der Regel höher als die Ansprüche aus der gesetzlichen Rente. Dennoch können auch Beamte privat vorsorgen, etwa indem sie eine Riester-Rente abschließen.

Schritt 2: Möglichkeiten der Altersvorsorge kennen

Der Überblick über mögliche Arten der Altersvorsorge gelingt besser, wenn man die jeweilige Vorsorgeform bestimmten Kategorien zuordnet. Fachleute sprechen in Deutschland von den drei Säulen – oder Schichten – der Altersvorsorge. Gegliedert sind diese Säulen vor allem nach ihrer steuerlichen Behandlung. Hinzugefügt haben wir eine weitere (inoffizielle) Säule 0 rechts in der Übersicht, die die Möglichkeiten der flexiblen Vorsorge umfasst. Weil die Beamtenpensionen vom Staat getragen werden, sind sie nicht Teil dieser Übersicht.

Die Säulen der Altersvorsorge

Quelle: Finanztip (Stand: 29. März 2017)

Erste Säule – Dort finden sich all jene Vorsorgelösungen, die für den künftigen Rentner eine Basisversorgung sicherstellen sollen. Dazu gehört zum einen die gesetzliche Rentenversicherung, der alle Angestellten und manche Selbstständige verpflichtend angehören. Zum anderen zählen dazu die berufsständischen Versorgungswerke, über die bestimmte freie Berufe – Ärzte, Apotheker, Anwälte, Architekten, Steuerberater und andere – verpflichtend abgesichert sind.

Auch Rürup-Renten (Basisrenten) zählen zur ersten Säule. Sie waren in erster Linie für gutverdienende Selbstständige gedacht – abschließen darf sie aber jeder. Sparer können zwischen einer klassischen Rürup-Rentenversicherung oder einer Variante mit höherem Aktien-Anteil wählen.

All diesen Vorsorgeformen gemein ist die steuerliche Förderung: Sämtliche Beiträge zählen zu den Sonderausgaben für die Basisvorsorge. Beiträge an die gesetzliche Rentenversicherung und Versorgungswerke können Sparer vollständig absetzen. Rürup-Beiträge sind 2017 zu 84 Prozent absetzbar, jedes Jahr stufenweise etwas mehr und 2025 dann ebenfalls zu 100 Prozent. Dafür fallen auf die Renten später Steuern an.

Zweite Säule – Zur zweiten Säule zählen geförderte Vorsorgeverträge, insbesondere Riester-Verträge und die betriebliche Altersvorsorge. Sie kommen vor allem für Angestellte infrage. Riester-Verträge sind zwar oft private (fondsgebundene) Rentenversicherungen oder Fondssparpläne, die allerdings staatlich gefördert sind. Einerseits zahlt der Staat Zulagen, andererseits lassen sich Beiträge von der Steuer absetzen.

Auch bei der betrieblichen Altersvorsorge sparen Arbeitnehmer oft in klassische Rentenversicherungen an, die der Arbeitgeber ausgewählt hat (Direktversicherung). Arbeitnehmer profitieren in diesem Fall aber davon, dass sie auf ihre Beiträge keine Steuern und Sozialabgaben bezahlen müssen. Gefördert werden maximal 4 Prozent der Beitragsbemessungsgrenze der Rentenversicherung, im Jahr 2017 waren das 254 Euro monatlich. Wenn der Chef noch etwas obendrauf gibt, lohnen sich solche Verträge in den meisten Fällen; als Faustregel gelten die eingesparten Sozialbeiträge von etwa 20 Prozent.

Spätere Renten aus der zweiten Säule müssen Sparer mit ihrem persönlichen Steuersatz im Alter versteuern. Bei Betriebsrenten zahlen sie im Alter auch die vollen Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung, also 18,7 Prozent. Umso wichtiger ist es also, dass der Arbeitgeber etwas dazugibt.

Dritte Säule – In die dritte Säule fallen alle privaten Vorsorgeverträge ohne besondere Förderung, also klassische oder fondsgebundene private Lebensversicherungen oder Rentenversicherungen. Die Beiträge für solche Sparformen zahlen Verbraucher aus ihrem Nettogehalt – das heißt, sie haben bereits Einkommenssteuer auf die Beiträge abgeführt.

Als Ausgleich dafür zahlen Sparer in der Ansparphase keine Steuern auf Dividenden- oder Zinserträge. Und auch die späteren Renten sind nur geringfügig besteuert, nämlich mit dem sogenannten Ertragsanteil. Wie hoch dieser ist, hängt davon ab, wie alt jemand ist, wenn er die Rente bezieht.

Wer etwa mit 65 Jahren in die Rentenphase wechselt, muss 18 Prozent der ausgezahlten Rente versteuern. Die Tabelle zum Ertragsanteil finden Sie im Paragraf 22 des Einkommenssteuergesetzes. Wer sich das angesparte Kapital auf einmal auszahlen lassen möchte, bezahlt den persönlichen Einkommenssteuersatz auf die Hälfte der Summe.

Säule 0 – Über die offiziellen drei Säulen hinaus können sich Sparer auch überlegen, flexibel – also ohne eine Lebens- oder Rentenversicherung – anzusparen, in der von uns sogenannten Säule 0. Das geht zum Beispiel mit einem Sparplan auf börsengehandelte Aktien-Indexfonds (ETF-Sparplan). Dabei fließen monatlich geringe Raten von 50 Euro oder 100 Euro in einen kostengünstigen Aktien-Indexfonds (Exchange Traded Funds, kurz ETF). Alternativ können Sparer auch einmalig einen größeren Betrag in einen Aktienfonds oder ETF anlegen.

Wichtig ist, langfristig dabeizubleiben und einen Fonds zu wählen, der viele Aktien aus unterschiedlichen Ländern, Branchen und Währungen enthält. Dann gleichen sich Schwankungen an den Börsen eher aus, und die Chance auf eine gute positive Jahresrendite nimmt zu.

Wer Geld flexibel anlegt, kommt nicht in den Genuss spezieller steuerlicher Vorteile. Beiträge in ETFs beispielsweise bezahlt der Sparer aus dem bereits besteuerten Nettoeinkommen. Zins- oder Dividendeneinnahmen und spätere Verkaufserlöse muss er dann erneut mit dem Abgeltungssteuersatz besteuern.

Auch wenn sie nicht immer gemeinsam mit den sonstigen Vorsorgelösungen genannt werden: Natürlich eignen sich auch Immobilien zur Altersvorsorge. Das gilt insbesondere, wenn Sie selbst im Haus oder in der Wohnung wohnen. Allerdings sind die Preise für Immobilien seit dem Jahr 2010 von Jahr zu Jahr gestiegen, vor allem in den größeren Städten und Ballungsräumen. Niedrige Finanzierungskosten können die (zu) teuren Kaufpreise nicht immer aufwiegen.

Wer über einen Kauf nachdenkt, sollte also genau abwägen. Ebenfalls wichtig: Bei selbst genutzten Immobilien gibt es Steuervorteile. Sowohl die Wertsteigerungen und auch monatlichen Erträge in Form der eingesparten Miete sind steuerfrei.

Schritt 3: Vorsorgemöglichkeiten individuell prüfen

Haben Sie erst einmal den Überblick über gängige Vorsorgevarianten, kommt die schwerste Übung: Sie müssen sich entscheiden. Diese Entscheidung hängt von Ihren finanziellen Ansprüchen und Zielen ab – es gibt kein festes Schema. Allerdings können einige Fragen bei Ihrer Entscheidungsfindung helfen.

  • Welche Vorsorgeformen können Sie überhaupt abschließen? Nicht alle Formen sind für alle Berufsgruppen abschließbar.
  • Welche Vorsorgeform ist in Ihrer Situation am sinnvollsten? Je nach Einkommens- und Familiensituation lohnt sich der eine oder andere Vertrag eher.
  • Welcher Anlagetyp sind Sie? Möchten Sie eine geringe, aber sichere Zusatzrente – oder wollen Sie die Chancen am Aktienmarkt nutzen und sind bereit, ein gewisses Risiko eingehen?

Für einige Musterprofile lassen sich recht gute Aussagen treffen.

Ein Riester-Vertrag etwa lohnt sich am ehesten für Geringverdiener mit mehreren Kindern oder alleinstehenden Besserverdienern. Eine Mutter, die im Jahr 12.000 Euro brutto verdient und nach 2008 drei Kinder bekommen hat, würde mit einem Riester-Vertrag über 30 Jahre allein durch die Zulagen pro Jahr 10 Prozent an Rendite erzielen. Ein Besserverdiener ohne Kinder könnte sich über rund 3,5 Prozent Rendite pro Jahr freuen, die ihm der Steuervorteil beschert. Mehr dazu lesen Sie in unserem Artikel zur Riester-Förderung.

Je nach Anlagetyp können Sparer dann zwischen einer klassischen Riester-Rentenversicherung oder einem Riester-Fondssparplan wählen. Letzterer bietet die Chance auf eine Aktienrendite. Ein besonders hohes Risiko gehen Sparer bei Riester nicht ein, denn die Anbieter müssen eingezahlte Beiträge in jedem Fall garantieren. Die spätere Rente ist dann vollständig zu versteuern. Ist der Steuersatz im Alter niedriger als im Erwerbsleben, lohnt sich diese Form der Vorsorge.

Rürup-Verträge lohnen umso mehr, je mehr Beiträge ein Sparer von der Steuer absetzen kann. Beispielsweise könnte ein Unternehmer, dessen Firma gute und stabile Gewinne abwirft, überlegen, jährlich bis zu 23.362 Euro in einen Rürup-Vertrag zu stecken – und so den größtmöglichen Steuereffekt zu erzielen.

Im Jahr 2017 erkennt das Finanzamt 84 Prozent des Höchstbetrags von 23.362 Euro, also 19.624 Euro, als Sonderausgaben an. Bei einem Grenzsteuersatz von 42 Prozent bedeutet das eine Steuererstattung von mehr als 8.500 Euro im Jahr. Zwar müssen Sparer die künftigen Renten dann voll versteuern. Wer seine Ausgaben im Alter allerdings aus Rentenzahlungen bestreitet, hat dann in der Regel einen niedrigeren Steuersatz als während der Erwerbsphase. Details dazu lesen Sie im Ratgeber Rürup-Rente.

Auch bei dieser Vorsorgeform können sich Sparer überlegen, welche Art von Vertrag sie abschließen wollen: einen mit einer geringen, aber garantierten Rente (klassische Rentenversicherung), einen Versicherungsvertrag, der ihre Beiträge ganz oder teilweise in Fonds anlegt (fondsgebundene Rentenversicherung) und Garantien aussprechen kann, oder einen Vertrag ohne Garantie, der direkt in Fonds investiert (Rurüp-Fondssparplan).

Bei allen drei Vertragsformen müssen Sparer auf die Kosten achten. Diese variieren zum Teil erheblich.

Beispiel betriebliche Altersvorsorge

Jeder Arbeitgeber muss seinen Mitarbeitern die Möglichkeit eröffnen, dass sie Teile ihres Gehalts in eine betriebliche Altersvorsorge investieren können (sogenannte Entgeltumwandlung).

Sehr häufig fließen Beiträge der Mitarbeiter in eine Rentenversicherung, bei der das eingezahlte Geld komplett oder zu einem bestimmten Teil später auch wieder ausgezahlt wird (Rentenversicherung mit Garantie oder mit teilweiser Garantie). Im Rahmen der betrieblichen Altersvorsorge spricht man von einer Direktversicherung. Der Unterschied zum Abschluss einer normalen Rentenversicherung ist, dass der Arbeitnehmer die Beiträge an eine Direktversicherung direkt aus dem Bruttogehalt zahlen kann – und dann von diesem etwas geringeren Bruttogehalt Steuern und Sozialabgaben abgezogen werden.

Eine reine Entgeltumwandlung lohnt sich allerdings nur, wenn der Sparer sehr alt wird. Denn wer mehr als 148,75 Euro Zusatzrente bekommt, zahlt darauf die vollen Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung – zurzeit insgesamt 18,7 Prozent – und Steuern. Fragen Sie daher Ihren Chef, ob er Ihnen auf Ihre Beiträge etwas obendrauf gibt. Immerhin spart er seinen Teil der Sozialabgaben auf den umgewandelten Lohn. Noch besser wäre es, wenn Ihr Chef Ihre bAV-Beiträge noch etwas mehr bezuschussen würde. Beispiele und Rechnungen zur Entgeltumwandlung lesen Sie in unserem Ratgeber betriebliche Altersvorsorge.

Wie sich eine Riester-Rente, Direktversicherung (beides 2. Säule) und ein privater Fondssparplan (3. Säule) renditemäßig zueinander verhalten, haben wir uns im Detail angeschaut. Grundlage sind zwar die Bemessungsgrenzen und Steuertabellen von 2015 – an der Kernaussage ändert sich aber nichts.

Die folgende Tabelle zeigt alle Vorsorge-Aspekte auf einen Blick:

Vorsorgeformen und deren Charakteristika auf einen Blick

Quelle: Finanztip (Stand: 30. März 2017)

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Finanztip-Expertin für Bankprodukte

Sara Zinnecker ist Redakteurin im Team Bank & Geldanlage. Nach ihrem Volontariat an der Georg von Holtzbrinck-Schule für Wirtschaftsjournalisten schrieb sie beim Handelsblatt über Geldanlage und Altersvorsorge. Zuvor studierte Sara Zinnecker in Nürnberg, Italien und Portugal internationale Volkswirtschaftslehre mit Diplom-Abschluss, arbeitete bei Lokalzeitungen sowie der Süddeutschen Zeitung.

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Private Altersvorsorge: Rechtzeitige Vorsorge ist wichtig

Ohne eine vernünftige private Altersvorsorge werden die meisten Berufstätigen im Alter zu wenig Geld zur Verfügung haben, um ihren Lebensabend sorgenfrei zu gestalten. Dennoch schieben viele ihre Vorsorge auf die lange Bank. Das ist zwar verständlich, denn die meisten Vorsorgeangebote erscheinen auf den ersten Blick kompliziert. Trotzdem ist die frühzeitige Entscheidung für eine passende Altersvorsorge ratsam, um eine finanzielle Sicherheit für die Zeit nach dem Berufsleben zu schaffen.

Inhaltsverzeichnis

Drohende Altersarmut vermeiden

Mit der gesetzlichen Rente allein ist ein finanziell sorgenfreier Lebensabend heutzutage leider nicht mehr garantiert. Dies gilt nicht nur für Geringverdiener. Auch Durchschnittsverdiener laufen mittlerweile Gefahr, mit ihrer gesetzlichen Rente allein nicht auszukommen. Im schlimmsten Fall sind sie später auf Sozialleistungen angewiesen. Durch den demografischen Wandel und das sinkende Rentenniveau verschärft sich die Situation zusehends. Gerade deshalb ist es wichtig, bereits jetzt an später zu denken, der Rentenlücke ein Schnippchen zu schlagen und sich möglichst frühzeitig mit einer privaten Altersvorsorge abzusichern.

Staatliche Unterstützung bei der Rente

Auch von staatlicher Seite wurde erkannt, dass die gesetzliche Rente oftmals keine ausreichende Altersvorsorge darstellt. Durch verschiedene Förderungen bietet der Bund daher Unterstützung beim Vorsorgen, etwa in Form der Riester-Rente oder der Rürup-Rente. Neben diesen beiden Varianten der Altersvorsorge gibt es aber noch eine Vielzahl weitere Möglichkeiten, sich finanziell für den Lebensabend abzusichern. Welche Vorsorgeform empfehlenswert ist, hängt immer stark von der jeweiligen Lebenssituation des Sparers ab.

Generell gilt: Wer bereits in jungen Jahren Geld für den Ruhestand beiseitelegt, sammelt länger Erträge und kann daher am Ende höhere Leistungen erhalten. Doch auch im fortgeschrittenen Alter ist es noch möglich, eine kostengünstige und zugleich umfassende Vorsorge zu finden. Es gibt eine ganze Reihe von Strategien, ein finanzielles Polster für das Alter zu schaffen. Die beliebtesten Varianten sind neben der bereits erwähnten Riester- und Rürup-Rente die klassische Rentenversicherung, die betriebliche Altersvorsorge sowie die Kapitalanlage und das Eigenheim.

Tipps zu Altersvorsorge

1. Erkundigen Sie sich über die Höhe der Leistungen aus der gesetzlichen Rentenversicherung. Diese geht hervor aus den jährlichen Bescheiden der gesetzlichen Rentenversicherungsträger. Sie können auch bei der für Sie zuständigen Stelle nachfragen.

2. Berechnen Sie Ihren Geldbedarf im Rentenalter. Ermitteln Sie, welche Ausgaben Sie später voraussichtlich haben werden. Ihre private Zusatzrente sollte die Lücke zwischen gesetzlicher Rentenversicherung und dem späteren finanziellem Bedarf schließen.

3. Informieren Sie sich, ob Anspruch auf Riester-Förderung und ob eine betriebliche Altersvorsorge sinnvoll wäre. Falls nicht, haben Sie ein Anrecht auf Riester-Zulagen, wenn Ihr Ehepartner förderberechtigt ist.

4. Prüfen Sie Ihre Altersvorsorge regelmäßig. Vergewissern Sie sich jährlich, ob die zu erwartende Rente Ihren Ansprüchen genügt und passen Sie den Vertrag gegebenenfalls an.

Riester-Rente: Staatliche Zulagen für Familien

Die Riester-Rente wird vom Staat durch Zulagen und Steuervorteile unterstützt. Riester-Sparer erhalten jedes Jahr eine Grundzulage in Höhe von 154 Euro (ab dem Jahr 2018 wird die Grundzulage auf 175 Euro jährlich erhöht). Besonders Eltern können von dieser Unterstützung profitieren: Denn für jedes Kind erhalten sie zusätzlich eine sogenannte Kinderzulage von 185 Euro. Für Kinder, die nach 2007 geboren wurden, beträgt die Zulage sogar 300 Euro pro Jahr.

Gute Erträge bei der Riester-Rente hängen jedoch vom richtigen Versicherungsvertrag ab. Denn die Kosten und der wirtschaftliche Erfolg der Anbieter unterscheiden sich teilweise erheblich voneinander. In einer persönlichen Beratung kann geklärt werden, ob sich die Riester-Rente für die persönliche Vorsorge eignet und welcher Vertrag aktuell die besten Konditionen bietet.

Erfahren Sie hier mehr zur Riester-Rente.

Vertrauensschutz bei der Riester-Rente

Über die Riester-Rente wird immer wieder diskutiert, manchmal sogar deren Abschaffung gefordert. Sollte es tatsächlich dazu kommen, muss allerdings kein Riester-Sparer bereits gezahlte Förderungen zurückzahlen. Es gilt der Vertrauensschutz.

Rürup-Rente: Altersvorsorge für Selbstständige und Gutverdiener

Die Rürup-Rente richtet sich vor allem an Selbstständige und Freiberufler. Die Vorsorge wird durch Steuervorteile gefördert. Bis zu einem Maximalbetrag von 23.362 Euro für Alleinstehende beziehungsweise 46.724 Euro für Ehepaare können die Einzahlungen zu 82 Prozent als Sonderausgaben steuerlich angerechnet werden (Stand 2017). Ab 2030 ist eine komplette Anrechnung der Beiträge möglich. Auch Arbeitnehmer mit einem sehr guten Einkommen und einer hohen Steuerlast profitieren mitunter von der Rürup-Rente mehr als von der Riester-Rente.

Erfahren Sie hier mehr zur Rürup-Rente.

Private Lebens- und Rentenversicherungen: Altersvorsorge in Zeiten der Niedrigzinsen

Lebensversicherungen und Rentenversicherungen ohne Förderung haben mittlerweile an Bedeutung verloren, da die derzeitige Niedrigzinsphase sehr stark auf die Erträge drückt. So wurde der Garantiezins für klassische Verträge immer wieder gesenkt und liegt im Jahr 2017 bei nur noch 0,9 Prozent (2016: 1,25 Prozent) .

Viele Versicherer verabschieden sich daher momentan von klassischen Lebensversicherungen und setzen verstärkt auf fondsgebundene Varianten. Diese bieten keine garantierte Verzinsung, dafür höhere Renditechancen. Einige Anbieter haben inzwischen auch Lebensversicherungen mit neuen Garantiemodellen auf den Markt gebracht. Wer die Altersvorsorge mit einer Absicherung für die eigene Familie kombinieren will, sollte sich daher beraten lassen, welche Form der Lebensversicherung den richtigen Mix aus Sicherheit und Rendite aufweist.

den persönlichen Bedürfnissen ab

Betriebliche Altersversorgung mit Unterstützung vom Arbeitgeber

Jeder Arbeitnehmer hat in Deutschland ein Anrecht auf die betriebliche Altersversorgung. Viele größere Unternehmen unterstützen Arbeitnehmer dabei in Form von Zuschüssen. Gerade wenn dies der Fall ist, bietet die betriebliche Altersversorgung gegenüber anderen Vorsorgeformen einen großen Vorteil.

Die Zahlungen in die sogenannte Betriebsrente erfolgen nicht aus dem Nettogehalt. Vielmehr führt der Arbeitgeber den Beitrag aus dem Bruttoeinkommen ab, noch bevor Steuern und Sozialversicherungsbeiträge abgezogen werden. Da Betriebsrenten jedoch nachgelagert versteuert und Beiträge für die Kranken- und Pflegeversicherung fällig werden, sollten Interessierte überprüfen lassen, ob und in welcher Form die betriebliche Altersvorsorge das richtige Mittel für ihre persönliche Vorsorge darstellt.

Vorsorgen über Umwege: Geldanlage und Immobilie

Natürlich gibt es weitere Optionen, finanziell für das Alter vorzusorgen. Gerade Selbstständige setzen häufig auf eine Geldanlage, auf die sie bei finanziellen Engpässen zurückgreifen können. Ebenso beliebt ist der Kauf eines Eigenheims. Schließlich sparen sich Hausbesitzer Mietzahlungen und sie können die Immobilie im Alter bei Bedarf verkaufen oder vermieten, um ihre Rente aufzubessern.

Da es derzeit sehr günstige Angebote zur Baufinanzierung gibt, setzen immer mehr Menschen bei der Altersvorsorge auf das sogenannte Betongeld. Gerade bei Immobilien gilt es allerdings auf viele andere Faktoren wie beispielsweise Lage und Wertentwicklung zu achten. Ob sich Wohneigentum deshalb als alleinige Altersvorsorge eignet, sollte noch vor dem Kauf in einem Gespräch mit einem Experten geklärt werden.

Ökologische Altersvorsorge

Viele Versicherer bieten heute auch Altersvorsorgetarife an, bei denen aus „grünen“ Fonds gewählt werden kann. Diese investieren dann zum Beispiel in erneuerbare Energien. Mit der sogenannten ökologischen Altersvorsorge haben Sparer so die Möglichkeit, für den Lebensabend vorzusorgen und gleichzeitig etwas für die Umwelt zu tun.

Passende Altersvorsorge finden

Bei der Altersvorsorge gibt es keine Patentlösung. Ein Berufsanfänger kann beispielsweise weniger Geld zurücklegen als jemand, der bereits seit mehreren Jahren mit beiden Beinen fest im Berufsleben steht. Ob und welche Altersvorsorge sich eignet, ist sowohl von dem beruflichen Werdegang und der Familienplanung des Sparers als auch den Möglichkeiten der staatlichen Förderung abhängig. Daher sollte die Altersvorsorge genauestens geplant und an die individuelle Lebenssituation angepasst werden. Selbst Menschen, die genau wissen, welche Altersvorsorge zu ihnen passt, haben die Auswahl aus einer Vielzahl unterschiedlicher Anbieter und Tarife. Ein Vergleich der unterschiedlichen Optionen kann sich daher immer lohnen. Aus diesem Grund ist es ratsam, mittels eines individuellen Angebots den persönlichen finanziellen Bedarf im Alter zu bestimmen und die dazu passende Vorsorgelösung zu finden.

Im Laufe des Berufslebens fragen sich darüber hinaus viele Sparer, ob sie schon genug für ihre Rente tun. Oftmals lohnt es sich, bereits bestehende Altersvorsorgeverträge von einem Experten überprüfen zu lassen. Reichen diese noch nicht aus, um die spätere Rentenlücke zu schließen, kann das Vorsorge-Portfolio entsprechend ergänzt werden.

So steht es um Ihre Rente

Wie sicher ist der Lebensstandard der Deutschen im Alter? Eine umfassende Studie zur Altersvorsorge zeigt, wie viel Geld die gesetzliche Rente abwirft. Das Ergebnis: Vor allem den Jungen fehlen später mehrere Hundert Euro.

(Jahrgang 1986) ist SPIEGEL-ONLINE-Autor und interessiert sich besonders für Auslandsthemen und Migration.

Wer jung ist, kann sich nicht ausschließlich auf die gesetzliche Altersvorsorge verlassen. Während 50- bis 65-Jährige allein mit der gesetzlichen Rente ihren Lebensstandard halten können, sieht es bei den 20- bis 34-Jährigen ganz anders aus: Ihnen werden – nach heutiger Kaufkraft berechnet – pro Monat durchschnittlich rund 800 Euro fehlen.

Diese Zahlen gehen aus dem aktuellen Vorsorgeatlas hervor, den Ökonomen der Universität Freiburg im Auftrag der Fondsgesellschaft Union Investment erstellt haben. Die umfassende Studie schlüsselt den Zustand der Altersvorsorge für verschiedene Alters- und Einkommensklassen sowie nach Geschlecht auf. Erfasst sind insgesamt 47 Regionen in Deutschland.

Bei der Einordnung der Ergebnisse der Studie ist zu beachten, dass es sich beim Auftraggeber um ein Unternehmen handelt, das sein Geld auch mit privater Altersvorsorge verdient und dessen Interessen entsprechend gelagert sind. Allerdings kommen auch unabhängige Untersuchungen zu dem Ergebnis, dass die gesetzliche Rente allein für die meisten Menschen nicht ausreichen wird. (Einen Überblick über die wichtigsten Daten- und Fakten zum Thema Altersvorsorge bietet Ihnen „Endlich verständlich“, das Hintergrund- und Erklärformat von SPIEGEL ONLINE.)

Die gesetzliche Rente ist wichtig – reicht allein aber nicht aus

Die aktuelle Studie kommt zu dem Schluss, dass die gesetzliche Rente auch über das Jahr 2030 hinaus der Grundpfeiler der Altersvorsorge sein wird. Allerdings müssen die meisten Bürger der Studie zufolge zusätzlich vorsorgen – das gilt insbesondere für junge Menschen.

Der Grund: Mit der gesetzlichen Rente allein verfügen Versicherte im Alter von 20 bis 65 Jahren monatlich bei Renteneintritt durchschnittlich über 1070 Euro – das entspricht rund 48 Prozent ihres letzten Bruttoeinkommens (Ersatzquote). Bei 20- bis 34-Jährigen liegt der Wert sogar nur bei 981 Euro und knapp 39 Prozent. In der Grafik können Sie sich die Rentenansprüche und Ersatzquoten nach Altersklassen für Ihre Region anzeigen lassen.

Gesetzliche Rentenversicherung – nach heutigem Alter

Die Forscher gehen davon aus, dass ein Rentner aber eine sogenannte Ersatzquote von mindestens 60 Prozent seines letzten Bruttoeinkommens als Erwerbstätiger braucht, um seinen Lebensstandard zu halten. Wer also zuletzt 3500 Euro brutto im Monat verdient hat, sollte im Ruhestand 2100 Euro brutto monatlich haben. Die Bundesregierung hingegen hält eine niedrigere Quote für ausreichend: Ihrem aktuellen Alterssicherungsbericht hat sie einen Wert von rund 50 Prozent zugrunde gelegt.

Die Autoren des Vorsorgeatlas berücksichtigen bei der Ermittlung der Ersatzquote, dass die Abgabenlast durch den Wegfall von Renten- und Arbeitslosenversicherung sowie niedrigere Steuersätze erheblich geringer ist als im Erwerbsleben.

In der folgenden Grafik können Sie sich die Rentenansprüche und Ersatzquoten nach monatlichem Einkommen für Ihre Region anzeigen lassen.

Gesetzliche Rentenversicherung – nach Einkommen

Diese Grafik zeigt die Rentenansprüche und Ersatzquoten nach Geschlecht – ebenfalls heruntergerechnet auf die jeweiligen Regionen.

Gesetzliche Rentenversicherung – nach Geschlecht

Der Vorsorgeatlas zeigt nicht die aktuellen Altersbezüge, sondern die zukünftigen Renten der im Erhebungszeitraum 20- bis 65-Jährigen. Die Forscher orientieren sich dabei an den drei vom Gesetzgeber definierten sogenannten Vorsorge-Schichten:

  • Schicht 1 – Basisversorgung: zum Beispiel gesetzliche Rente, berufsständische Versorgung (für freie Berufe) oder Beamtenpensionen. Rund 33,5 Millionen Erwerbstätige haben Ansprüche aus dieser Schicht.
  • Schicht 2 – Zusatzversorgung: Riester-Rente, betriebliche Altersversorgung sowie Zusatzversorgung öffentlicher Dienst. 19,6 Millionen Menschen in Deutschland haben hieraus Ansprüche.
  • Schicht 3 – Kapitalanlagen: zum Beispiel private Rentenversicherung, Spareinlagen, Aktien oder Immobilien. Etwa 15,7 Millionen Menschen haben Ansprüche aus allen drei Schichten.

Riester-Sparer und andere, die über Ansprüche aus der zweiten Schicht verfügen, erreichen im Schnitt eine Ersatzquote von 61,8 Prozent. Allerdings zeigt auch in dieser Gruppe ein Blick auf die Altersklassen Unterschiede auf.

So müssen die Menschen aus der mittleren Altersgruppe ebenso wie junge Menschen Abstriche beim Lebensstandard hinnehmen: 35- bis 49-Jährige kommen auf eine durchschnittliche Ersatzquote von 58,9 Prozent. Menschen im Alter von 20 bis 34 Jahren können durch Vorsorge in der zweiten Schicht ihre durchschnittliche Quote immerhin um 15 Prozentpunkte auf 55 Prozent steigern, bleiben damit aber ebenfalls unter der 60-Prozent-Grenze.

Diese beiden Gruppen sind dem Vorsorgeatlas zufolge darauf angewiesen, zusätzliches Vermögen aufzubauen, wenn sie ihren Lebensstandard auch im Alter sichern wollen – etwa mit Spareinlagen, Aktien oder Immobilien. Hier liegen die Werte unabhängig von Alters- und Einkommensklassen über der Marke von 60 Prozent.

Allerdings sind die Geld- und Immobilienvermögen „deutlich ungleicher verteilt als die Ansprüche aus den Vorsorgewegen der ersten beiden Schichten“, schreiben die Forscher. Auch in den Regionen und bei den Geschlechtern sind die Unterschiede in der dritten Schicht besonders groß: Die durchschnittlichen Ansprüche aus Geld- und Immobilienvermögen betragen in Ostdeutschland 257 Euro – und sind damit nur knapp halb so hoch wie im Westen. Das durchschnittliche Anspruchsniveau der Männer beträgt 581 Euro im Monat – mehr als 70 Prozent mehr als das der Frauen.

Was können wir uns im Alter noch leisten?

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Источники: http://www.finanztip.de/altersvorsorge/, http://www.finanzen.de/altersvorsorge, http://m.spiegel.de/wirtschaft/soziales/deutschland-so-steht-es-um-ihre-altersvorsorge-a-1170109.html

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