Quelle sterbeversicherung

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Sterbegeldversicherung: Meist zu teuer

Seit Jahren rät Finanztest von Sterbe­geld­ver­siche­rungen ab. Sie sind in der Regel zu teuer und die Konditionen wenig kun­den­freund­lich. Das belegt auch der aktuelle Test. Gerade mal drei Tarife kommen für jüngere Kunden in­frage. Wer erst mit 65 Jahren eine Sterbe­geld­police ab­schließt, zahlt drauf. Finanztest klärt auf.

So funktioniert die Police

Wer Geld für seine Bestattung zurücklegen möchte, kann das mit einer Sterbegeldversicherung tun. Stirbt der Versicherte, zahlen die Anbieter die vorher ver­ein­barte Summe an die Hinter­blie­benen aus. Sterbe­geld­policen sind kleine Kapital­lebens­ver­siche­rungen. Nur ein Teil der Kunden­beiträge fließt in den Spar­anteil, den die Anbieter verzinsen, der Rest in den Risiko­schutz und die Ver­waltungs­kosten. Die Höhe der Ver­sicherungs­summe ist garantiert. Der Schutz der Police gilt bis ans Lebens­ende.

Die Policen sind in der Regel überflüssig, wie der Test von Finanztest belegt. Im Test waren Sterbe­geld­ver­sicherungen von 30 Lebens­versicherern und 14 Sterbe­kassen für 45-jährige und 65-jährige Modell­kunden. Die Ver­sicherungs­summe betrug 5 000 Euro und die Beitrags­zahlungs­dauer 20 Jahre. Wichtigste Prüf­kriterien waren:

  • Kosten und Beiträge der Tarife sollten in einem günstigen Verhältnis stehen,
  • die Versicherungsbedingungen der Verträge verbraucherfreundlich sein
  • und die Angebote dem Vergleich mit einer sicheren, verzinsten Geldanlage plus Todesfallabsicherung durch eine Risikolebensversicherung standhalten.

Die Testsieger

Nur für die Gruppe der 45-jährigen gab es drei Angebote, die alle drei Anforderungen erfüllten: von der Debeka, der HDH und der SDK. Dennoch sind auch diese Tarife nicht für jeden geeignet. Debeka und SDK stellen Gesundheitsfragen. Sie können Interessenten ablehnen. HDH verzichtet zwar auf Gesundheitsfragen. Doch in den Tarifen ohne Gesundheitsfragen gibt es immer eine Wartezeit, in der Angehörige des Verstorbenen nur einen Teil der Versicherungssumme erhalten. Das gilt auch für die HDH. Neukunden über 55 Jahre müssen mit einer Wartezeit von drei Jahren leben. Bei jüngeren Kunden beträgt die Wartezeit nur sechs Monate. Für sie ist der Tarif der HDH geeignet.

Nicht empfehlenswert

Grundsätzlich gilt: Für Menschen ab 65 Jahren sind Sterbegeldversicherungen immer zu teuer. Grund: Der Anteil der Risikoabsicherung im Beitrag ist zu hoch. Selbst beim günstigsten Tarif von der Victoria muss ein 65-jähriger Mann für eine garantierte Versicherungssumme von 5 000 Euro im Laufe von 20 Jahren insgesamt 7 245,60 Euro einzahlen. Auch Frauen ab 65 Jahren zahlen, wenn sie das Ende der Beitragszahlungsdauer erleben, mehr ein als die Angehörigen bei ihrem Tod erhalten. Für sie summieren sich die Beiträge beim günstigsten Tarif der Solidar binnen 20 Jahren auf 5 760 Euro.

Alternative Vorsorge

Wer für seine Bestattung finanziell vorsorgen möchte, kann dies fürs gleiche Geld auch ohne Sterbe­geld­ver­sicherung tun – in der Regel sogar effizienter. Beispiel: Der Kunde schließt eine preis­werte Risiko­lebens­ver­sicherung mit niedriger Ver­sicherungs­summe ab, die im Lauf der Jahre fällt. So geht er auch im vorzeitigen Todesfall sicher, dass seine Angehörigen ausreichend Geld für die Bestattung ausgezahlt bekommen. Den Rest spart er und legt ihn sicher verzinst an – etwa auf ein Tages­geldkonto. Im Lauf der Zeit wächst das Ersparte – und damit die Rück­lage für die Be­erdi­gung. An­genom­men der Kunde erhält für seine Spar­raten mehr als 3 Prozent Zinsen. In diesem Fall schafft es bei den 45-Jährigen kein Anbieter, mit seiner Sterbe­geld­versicherung besser zu sein. Bei den 65-Jährigen reichen schon 2 Prozent Zins, um die Sterbe­geld­ver­sicherung zu schlagen.

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Sterbegeldversicherung bringt nichts

Grab für’s Geld: Eine Sterbegeldversicherung bringt nichts

23.12.2011, 14:32 Uhr | dpa, dpa, t-online.de

Eine Spezialversicherung leert leider nur das Konto (Quelle: imago)

Die Angst, den eigenen Kindern nach dem Tod mit der Beerdigung auf der Tasche zu liegen, treibt viele ältere Menschen um. Eine Sterbegeldversicherung scheint dieses Problem zu lösen. Von wegen – der Kunde zahlt nur drauf.

In der dunklen Jahreszeit läuft das Geschäft mit den Sterbegeldversicherungen besonders gut. Speziell ältere Menschen werden derzeit von Versicherungsvermittlern oder per Post vom Versicherer ermuntert, mit einer Police für das eigene Begräbnis vorzusorgen – „um den Kindern nicht auf der Tasche zu liegen“, wie gern geworben wird. Doch die Sterbegeldabsicherung sei völlig überflüssig und nur für die Versicherungen selbst ein gutes Geschäft, sagt Bianca Boss vom Bund der Versicherten (BdV). Für Senioren ende das Sparen in der Regel mit Geldverlust, nicht mit Gewinn.

„Geldanlage mit garantierter Minusrendite“

„Finger weg, auch von Gruppentarifen über Vereine, Familienwerke oder Gewerkschaften“, rät der Versicherungsexperte Michael Wortberg von der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. „Eine Geldanlage mit garantierter Minusrendite“, winkt auch Kollege Merten Larisch von der Verbraucherzentrale Bayern ab.

Jobs in der Versicherungsbranche

Fast alle Lebensversicherer bieten Verträge zur Finanzierung der eigenen Beerdigung an, manchmal in Zusammenarbeit mit Bestattungsunternehmen oder Krankenkassen. Was hat die Sterbegeldversicherung eigentlich zu bieten?

Es wird mehr Geld reingesteckt als rauskommt

Viele ältere Menschen glauben, eine Sterbegeldversicherung sei ein simpler Sparplan, damit die Hinterbliebenen später Geld genug haben, um Sarg, Trauerflor und Bestatter bezahlen zu können. Kaum jemand weiß, dass eine kleine Kapitallebensversicherung dahinter steckt. Die Beiträge von zehn, 20 oder auch 40 Euro im Monat scheinen verlockend niedrig zu sein. Wer einzahlt, auf einen Schlag oder regelmäßig über Jahre hinweg, höchstens bis zum Alter von 85 Jahren, dem werden Summen zwischen 2000 und 10.000 Euro garantiert.

Das Meiste geht für den Risikoschutz drauf

Der Pferdefuß ist: Wer im hohen Alter abschließt, muss unterm Strich teuer dafür bezahlen. Denn je höher das Eintrittsalter ist, desto höher kalkulieren die Versicherer das Sterblichkeitsrisiko. Weil der Großteil der eingezahlten Beiträge für den Risikoschutz des Versicherten draufgeht, wird die Police so gut wie immer zum Verlustgeschäft, hat der BdV berechnet. „Hohe Abschlusskosten und Verwaltungskosten hauen rein, Überschüsse sind nicht kalkulierbar, wo bleibt da das Geschäft“, gibt Boss zu bedenken.

Ältere Kunden zahlen über die Jahre deutlich mehr ein, als im Falle des Todes garantiert herauskommt. Ein Beispiel: Ein 65-Jähriger will ein garantiertes Sterbegeld von 5000 Euro und zahlt dafür monatlich fast 29 Euro ein. Macht bis zum 85. Lebensjahr gut 6960 Euro allein an eigenen Beiträgen, rechnet die Stiftung Warentest vor. „Wer so eine Police abschließt, lässt sich über den Tisch ziehen“, warnt Wortberg. Nur dann, wenn ein gesunder Versicherter kurz nach Ablauf der Wartezeit stirbt und noch nicht zu viel einbezahlt hat, könne sich eine Sterbegeldversicherung rechnen, betont Larisch.

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Kündigung der Versicherung prüfen

Statt Gesundheitsprüfung müssen Kunden bei vielen Anbietern Wartezeiten hinnehmen. Die meisten Gesellschaften verweigern die Auszahlung, wenn der Versicherte in den ersten zwei oder drei Jahren stirbt. Die Angehörigen kriegen dann oft nur das eingezahlte Geld zurück, manchmal noch weniger. Die volle Versicherungssumme gibt es im Todesfall häufig erst ab dem vierten Jahr der Vertragslaufzeit. Sprich: nach der Wartezeit. Wer eine Sterbegeldversicherung unterschreibt, kann also nicht sicher sein, dass die Erben nicht trotzdem mit Kosten belastet werden, gibt Boss zu bedenken.

Wer für seine Beerdigung sparen will, sollte das lieber auf eigene Faust tun und Versicherungen meiden, darin sind sich Verbraucherschützer einig. Zum Beispiel, indem monatlich Geld in einen ganz normalen Banksparplan ohne Gebühren, aber mit bestmöglicher Verzinsung gespart wird.

Jobs in der Gesundheitsbranche

Es gibt andere Möglichkeiten zur Absicherung

Die Sorge, Angehörigen finanziell zur Last zu fallen, werde von Versicherern ausgenutzt, sagt Larisch. Dabei bekommen Ehepartner von Rentnern zum Beispiel auf Antrag drei volle Monatsrenten im sogenannten Sterbevierteljahr, die für die Beerdigung ausgegeben werden könnten. Reicht der Nachlass nicht fürs Begräbnis, können Kinder die Kosten als außergewöhnliche Belastung steuerlich absetzen.

Senioren, die erst vor kurzem eine oder gar mehrere Sterbegeldpolicen abgeschlossen haben, sollten darüber nachdenken, möglichst rasch zu kündigen. Verbraucherzentralen berechnen gegen eine kleine Gebühr, ob und wie viel Geld bei einem Notausstieg verloren ginge. „Lieber ein Ende mit Schrecken als eine völlig unrentable Versicherung, in die immer weiter Geld reingesteckt wird“, rät Boss.

Sterbegeldversicherung

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Kundenbewertungen

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  • Jetzt neu: Mit zwei einfachen Gesundheitsfragen

täglich 7-24 h – gebührenfrei

Leistungen

Schon heute für den Todesfall vorsorgen: Die neue Sterbegeldversicherung mit nur zwei einfachen Gesundheitsfragen. Regeln Sie jetzt alles in Ihrem Sinne. Dann wissen Sie, dass eine würdevolle Bestattung gesichert ist – ein gutes Gefühl.

Hinweise zu Ihren Leistungen

Leistung im Todesfall

Bei Tod nach Ablauf der Aufbauzeit wird die volle Versicherungssumme ausbezahlt. Bei Unfalltod wird die volle Versicherungssumme geleistet, auch wenn die Aufbauzeit noch nicht vorüber ist. Bei Tod der versicherten Person während der Aufbauzeit werden die bis dahin in die Sterbegeldversicherung eingezahlten Beiträge erstattet.

Sie erhalten eine Gewinnbeteiligung in Form eines Beitragsvorwegabzugs. Dieser reduziert Ihren Beitrag. Die Gewinnbeteiligung wird jedes Jahr neu festgelegt. Sie kann nicht für die gesamte Vertrags-Dauer garantiert werden.

Hinweise zum Vertrag

monatlich / vierteljährlich / halbjährlich / jährlich

Die Angebote der ERGO Direkt Versicherungen gelten nur für Personen, die ihren ständigen Wohnsitz und eine Bankverbindung in Deutschland haben.

Gesundheitsfragen

Es gibt nur zwei einfache Gesundheitsfragen, die lediglich mit "Ja" oder "Nein" beantwortet werden müssen.

Häufig gestellte Fragen

Aufbauzeit

Warum gibt es eine Aufbauzeit und Gesundheitsfragen?

Wir möchten das Risiko für unsere Versichertengemeinschaft so gering halten, wie möglich. Hierzu dient die Aufbauzeit und die zwei einfachen Gesundheitsfragen. Auf diese Weise können wir allen Kunden dauerhaft günstige Beiträge anbieten.

Gewinn-Beteiligung

Was bringt die Gewinn-Beteiligung?

Sie erhalten eine Gewinn-Beteiligung. Diese erfolgt durch einen Beitragsvorwegabzug. Damit reduziert sich Ihr Brutto-Beitrag. Sie brauchen lediglich einen niedrigeren Netto-Beitrag zahlen. Somit profitieren Sie Monat für Monat von diesem Gewinn-System. Und das von Anfang an. Bitte beachten Sie: Dieser Netto-Beitrag kann nicht für die gesamte Vertrags-Dauer garantiert werden.

* Hinweis zur Amazon.de-Aktion

*Sie erhalten den Gutschein nach Vertragsbeginn, wenn Sie bei ERGO Direkt einen Versicherungsvertrag abschließen. Voraussetzung ist aber, dass Sie Ihre Vertragserklärung nicht innerhalb von 60 Tagen widerrufen und für mindestens 6 Monate die Versicherungsbeiträge bezahlen und der Vertrag ungekündigt ist. Pro Vertrag und Versicherungsnehmer wird der Gutschein nur einmal gewährt. ERGO Direkt behält sich das Recht vor, im Falle des Verdachts technischer Manipulationen oder sonstigen Missbrauchs (z. B. missbräuchlicher Mehrfachabschluss) den/die entsprechenden Teilnehmer von der Aktion auszuschließen. ERGO Direkt behält sich weiterhin vor, die Aktion ganz oder in Teilen zu beenden, wenn sie nicht planmäßig abläuft (z. B. Manipulation oder sonstiger Missbrauch) oder dies aus anderen technischen oder rechtlichen Gründen notwendig ist.

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Berechnungsbeispiel

Eintrittsalter: 50 Jahre

Beitragszahlungsdauer: 35 Jahre

* Durch die Gewinnbeteiligung reduziert sich Ihr Bruttobeitrag um 20 %, so dass Sie nur den hier genannten Nettobeitrag (Zahlbeitrag) zahlen. Dieser Nettobeitrag kann nicht für die gesamte Vertragsdauer garantiert werden. Es gilt, solange die Gewinnanteile unverändert bleiben.

Источники: http://www.test.de/Sterbegeldversicherung-Meist-zu-teuer-1791104-0/, http://www.t-online.de/finanzen/versicherungen/id_51152752/sterbegeldversicherung-bringt-nichts.html, http://mobil.ergodirekt.de/de/produkte/sterbegeldversicherungen/sterbegeldversicherung.html

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