Progression in der unfallversicherung

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Progression in der unfallversicherung

Unfallversicherung mit Progression

Eine Unfallversicherung mit Progression ist für die meisten Versicherungsnehmer die empfehlenswerteste Variante der Unfallversicherung. Diskutieren kann man aber darüber, wie hoch die Versicherungssumme und wie hoch die Progression ausfallen sollte.

Dazu muss man aber erst einmal die Funktionsweise einer Progression bei der Unfallversicherung verstanden haben.

So funktioniert Progression bei der Unfallversicherung

Wenn ein Versicherungsnehmer zum Beispiel eine Versicherungssume von 100.000 Euro bei zugleich 500er Progression abschließt, erhält er im Falle einer schweren Invalidität oder eine Vollinvalidität eine prozentual höhere Leistung von der Versicherung ausgezahlt.

So kann bei 100 % Invalidität im Beispiel die 5 fache Versicherungssumme (500.000 Euro) ausgezahlt werden. Zudem steigt die Leistung bei Invaliditätsgraden über 25 % progressiv an. Im Fall von beispielsweise 65 % Invalidität könnte der Invaliditätsgrad durch die Progression auf beispielsweise 100 % ansteigen. Statt 60.000 Euro wären dann 100.000 Euro von der Versicherung zu erwarten.

Empfehlungen zu Progression und Versicherungssumme

Bei 2 Experten bekommt man vermutlich 3 Meinungen bezüglich der Wahl von Progression und Versicherungssumme. Der Bund der Versicherten empfiehlt beispielsweise generell eine hohe Versicherungssume mit nur 225 % als Progression. Die Stiftung Warentest tendierte in den bisherigen Artikeln zum Thema (erschienen in Finanztest ) aber immer eher zu einer 500er Progression, da diese einfach kostengünstiger die höheren Invaliditätsgrad absichert.

Das eigentliche Problem dabei ist aber, dass sich die Tarife auch bei gleicher Progression praktisch nur sehr schwer vergleichen lassen. So gibt es Anbieter, die im Rahmen der Progression einen 50 % Invaliditätsgrad mit 100 % der Versicherungssumme auszahlen, aber auch Policen bei denen trotz gleicher Progression der Anstieg nicht annähernd so attraktiv ausfällt.

So gesehen können wir uns weder der einen noch der anderen als Beispiel genannten Empfehlung anschließen. Wesentlich für die Auswahl von Progression und Versicherungssumme ist in erster Linie die individuelle Situation des Versicherungsnehmers, in zweiter Linie dann der jeweilige Tarif.

Ihr individueller Bedarf entscheidet

Besteht zum Beispiel eine leistungsfähige Berufsunfähigkeitsversicherung (empfehlenswert!) kann die Versicherungssumme zu Gunsten einer höheren Progression niedriger gewählt werden. Besteht aber generell keine weitere Absicherung gegen Erwerbsminderung oder Folgen von Schicksalsschlägen wie zum Beispiel Unfall oder Krankheit, sollten die Versicherungssumme hoch und die Progression moderat gewählt sein.

Generell empfiehlt sich eine Kopplung an Lebensalter und Einkommen

  • 30 Jahre alt – min. 6faches Jahresbrutto Vollinvalidität
  • 40 Jahre alt – min. 5faches Jahresbrutto Vollinvalidität
  • 50 Jahre alt – min. 4faches Jahresbrutto bei Vollinvalidität

Verdienen Sie mit 30 Jahren brutto beispielsweise 30.000 Euro jährlich und verfügen über eine Berufsunfähigkeitsversicherung, reicht eine Unfallversicherung mit 60.000 Euro Grundsumme und 500er Progression aus. (ca. 75 Euro jährlich)

Sind Sie jedoch auf Grund Ihrer Tätigkeit oder Ihrer Hobbys besonders unfallgefährdet und / oder haben keine BU Versicherung, sollten Sie eine deutlich höhere Versicherungssumme bei geringerer Progression wählen.

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Progression in der Unfallversicherung

In der privaten Unfallversicherung ist es mцglich, eine progressive Invaliditдtsstaffel einzuschlieЯen. Mit der progressiven Invaliditдtsstaffel erhalten die versicherten Personen eine hцhere Versicherungsleistung bei einer Invaliditдt nach einem Unfall. Die verbesserte Invaliditдtsstaffel wird auch vereinfacht nur Progression genannt.

Dieses Progressionsmodell ist das kleinste Modell in der privaten Unfallversicherung. Die Auszahlungssummen sehen entsprechend so aus:

  • Der Abschnitt mit einem Invaliditдtsgrad zwischen 25 – 50 Prozent: Zahlung der doppelten Versicherungssumme
  • Der Abschnitt mit einem Invaliditдtsgrad ьber 50 Prozent: Auszahlung der dreifachen Versicherungssumme

Fьr die private Unfallversicherung kann auch ein Standardmodell ausgewдhlt werden:

  • Der Abschnitt mit einem Invaliditдtsgrad zwischen 25 – 50 Prozent: Zahlung der dreifachen Versicherungssumme
  • Der Abschnitt mit einem Invaliditдtsgrad ьber 50 Prozent: Auszahlung der fьnffachen Versicherungssumme

Die hцchste Invaliditдtsstaffel ist die 500er. In der Unfallversicherung wird hiermit besonders bei einer schweren Invaliditдt eine hohe Versicherungssumme fдllig:

  • Der Abschnitt mit einem Invaliditдtsgrad zwischen 25 – 50 Prozent: Zahlung der fьnffachen Versicherungssumme
  • Der Abschnitt mit einem Invaliditдtsgrad ьber 50 Prozent: Auszahlung der siebenfache Versicherungssumme

Zusдtzlich ist es in der privaten Unfallversicherung mцglich, Tagegelder in den Schutz mit einzuschlieЯen. Nach einem Unfall kцnnen so anfallende Kosten weiterhin bezahlt werden, obwohl man nicht mehr in der Lage ist, eine berufliche Tдtigkeit auszuьben.

Die Progression in der Unfallversicherung

Die linearen Unfallversicherung Leistungen bei Invalidität

Eine der wichtigsten Leistungen einer Unfallversicherung ist die Kapitalleistung bei Invalidität. Die Höhe dieser Leistungen bemisst sich nach der Gliedertaxe, die im Vertrag genauer beschrieben wird. Beim Verlust eines Beines beispielsweise wäre ein Invaliditätsgrad von 50-70% erreicht, der Verlust eines Fußes würde eine Invalidität von 40% bedeuten. In Abhängigkeit dieser Feststellung wird dann auch die Invaliditätsleistung der Unfallversicherung ausbezahlt. Bei einer Versicherungssumme von 100.000 Euro und einer 40%igen Invalidität erhält der Versicherte eine einmalige Kapitalzahlung von 40.000 Euro.

Die Progression

Bei der Suche nach einer privaten Unfallversicherung wird vielfach der Begriff der Progression gebraucht. Unter der Progression versteht man die schrittweise Erhöhung des Auszahlungsbetrages bei hohen Invaliditätsgraden. Ohne eine Erhöhung der Versicherungssumme, die auch ausschlaggebend für die Prämienberechnung ist, ist es so möglich, höhere Leistungen bei besonders schwerer Invalidität zu erhalten, um die in diesem Fall auftretenden Kosten problemlos finanzieren zu können.

Bei einem Progressionstarif können unterschiedliche Progressionsstaffelungen vereinbart werden. Vielfach findet man diese Tarife mit einer 500%igen Progression, auch Tarife mit einer 300- oder 400%igen Progression sind möglich.

Bei einem Tarif mit 500%iger Progression würden Versicherte bereits ab einem Invaliditätsgrad von 50% die vollständige Versicherungssumme ausbezahlt bekommen. Bei höheren Invaliditätsraten kann die Auszahlungssumme die Versicherungssumme sogar übersteigen. Bei einer Invalidität von 100% würde dann die fünffache Versicherungssumme, also 500%, fällig. Bei einer Versicherungssumme von 100.000 Euro würde dies eine Auszahlung von 500.000 Euro bedeuten. Dieses Geld kann dann sehr gut eingesetzt werden, um Umbaumaßnahmen am Haus zu finanzieren oder das fehlende Einkommen zu ersetzen.

Mehrleistungstarife können nachteilig sein

Alternativ zu den Progressionstarifen bieten einige Versicherungsunternehmen auch die Unfallversicherung im Mehrleistungstarif. Bei diesen Versicherungen können ähnlich wie beim Progressionstarif höhere Leistungen bei hohen Invaliditätsraten vereinbart werden. Anders als beim Progressionstarif, wo die Leistungen progressiv ansteigen, werden hier definierte Grenzen festgelegt, zu denen eine Leistungserhöhung vereinbart wird. Diese Grenzen können beispielsweise bei 50% oder 75% ansteigen, so dass die Leistungen bei schwerer Invalidität entsprechend höher ausfallen.

Diese Tarife jedoch sind für Versicherungsnehmer nicht immer vorteilhaft, denn sie bergen Risiken. In Grenzfällen beispielsweise erhält der Versicherte bei einer Progression von 49% deutlich geringere Leistungen als bei 50%. Dies kann zu Streitfällen führen, da die Versicherung meist die geringere Progression für die Leistungsauszahlung annimmt. Im Unterschied zu Progressionstarifen sind diese Tarife der Unfallversicherung aber häufig günstiger.

Der gesetzliche Garantiezins bei VersicherungenVersicherungen, die die Gelder der Versicherten verzi.

Источники: http://www.versicherung-tipps.net/unfallversicherung/progressive-unfallversicherung.html, http://www.versicherung-check.net/progression-unfallversicherung.html, http://www.unfallversicherung.eu/leistungen/progression.html

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