Progression bei unfallversicherung

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Progression in der Unfallversicherung

In der privaten Unfallversicherung ist es mцglich, eine progressive Invaliditдtsstaffel einzuschlieЯen. Mit der progressiven Invaliditдtsstaffel erhalten die versicherten Personen eine hцhere Versicherungsleistung bei einer Invaliditдt nach einem Unfall. Die verbesserte Invaliditдtsstaffel wird auch vereinfacht nur Progression genannt.

Dieses Progressionsmodell ist das kleinste Modell in der privaten Unfallversicherung. Die Auszahlungssummen sehen entsprechend so aus:

  • Der Abschnitt mit einem Invaliditдtsgrad zwischen 25 – 50 Prozent: Zahlung der doppelten Versicherungssumme
  • Der Abschnitt mit einem Invaliditдtsgrad ьber 50 Prozent: Auszahlung der dreifachen Versicherungssumme

Fьr die private Unfallversicherung kann auch ein Standardmodell ausgewдhlt werden:

  • Der Abschnitt mit einem Invaliditдtsgrad zwischen 25 – 50 Prozent: Zahlung der dreifachen Versicherungssumme
  • Der Abschnitt mit einem Invaliditдtsgrad ьber 50 Prozent: Auszahlung der fьnffachen Versicherungssumme

Die hцchste Invaliditдtsstaffel ist die 500er. In der Unfallversicherung wird hiermit besonders bei einer schweren Invaliditдt eine hohe Versicherungssumme fдllig:

  • Der Abschnitt mit einem Invaliditдtsgrad zwischen 25 – 50 Prozent: Zahlung der fьnffachen Versicherungssumme
  • Der Abschnitt mit einem Invaliditдtsgrad ьber 50 Prozent: Auszahlung der siebenfache Versicherungssumme

Zusдtzlich ist es in der privaten Unfallversicherung mцglich, Tagegelder in den Schutz mit einzuschlieЯen. Nach einem Unfall kцnnen so anfallende Kosten weiterhin bezahlt werden, obwohl man nicht mehr in der Lage ist, eine berufliche Tдtigkeit auszuьben.

Die Progression in der Unfallversicherung!

Viele Unfallversicherungstarife sind mit einer Progression ausgestattet. Einfach gesagt, erhöht diese ab einem bestimmten Invaliditätsgrad die versicherte Leistung. Denn zusätzlich zur sogenannten Grundsumme haben Verbraucher bei einer Unfallversicherung die Möglichkeit eine Progression von beispielsweise 225 %, 350 %, 500 % oder mehr in den Tarif einzuschließen.

Doch was verbirgt sich eigentlich genau dahinter und welchen Mehrwert bietet die Progression den Kunden wirklich? Auf was Verbraucher vor dem Abschluss achten sollten und wie die einzelnen Progressionsstufen sich auswirken, beleuchten wir jetzt einmal etwas näher.

Die Progression als Teil der Unfallversicherung

Ein Leistungsbeispiel: Progressionasstaffeln bei einer Grundsumme von 100.000 €!

Eine Unfallversicherung kann grundsätzlich mit oder ohne Progression abgeschlossen werden. Ohne Progression besteht der Tarif lediglich aus der sogenannten Grundsumme. Im Falle eines Unfalls ist die Berechnung der Versicherungsleistung dann relativ einfach.

Wer beispielsweise eine Grundsumme von 100.000 € mit dem Versicherer vereinbart hat und durch einen Unfall eine Invalidität von 50 % erleidet, erhält 50.000 € vom Unfallversicherer. Wie hoch der Invaliditätsgrad tatsächlich ist, wird durch einen Arzt und die Gliedertaxe, die in den jeweiligen Versicherungsbedingungen verankert ist, ermittelt. In der Praxis werden die meisten Tarife allerdings mit einer sogenannten Progression abgeschlossen.

Tarife mit einer Progression erhöhen die Versicherungssumme

Bei einem Tarif mit Progression sieht die Rechnung dann ganz anders aus. Denn die Unfallversicherung erhöht in Abhängigkeit der gewählten Progressionsstufe die Leistung ab einem Invaliditätsgrad von über 25 Prozent.

Verbraucher haben die Möglichkeit aus verschiedenen Progressionsstufen zu wählen. Je nach gewählter Progressionsstufe erhöht sich die Versicherungssumme bei einer Vollinvalidität auf folgende Versicherungssummen.

Beispiel für 100.000 € Grundsumme:

  • Progression 225 % = 225.000 €
  • Progression 300 % = 300.000 €
  • Progression 350 % = 350.000 €
  • Progression 500 % = 500.000 €
  • Progression 600 % = 600.000 €
  • Progression 1000 % = 1.000.000 €

Oftmals lassen sich Verbraucher dazu verleiten, eine geringe Grundsumme mit einer entsprechend hohen Progressionsstufe zu kombinieren. Denn dadurch ist die Prämie wesentlich geringer als bei einer hohen Grundsumme. Das kann aber schnell nach hinten losgehen. Wichtig ist für Verbraucher, dass sie gerade nicht an der Grundsumme sparen.

Denn die erhöhten Versicherungssummen wirken sich hauptsächlich bei einem hohen Invaliditätsgrad aus. Die volle Summe wird nur bei einer 100 % Vollinvalidität bezahlt. In den meisten Fällen wird aber keine 100-prozentige Invalidität erreicht. Deshalb sollten Verbraucher auf eine ausreichende Grundsumme in der Unfallversicherung achten.

Als Orientierung sollten mindestens 2 – 3 Bruttojahresgehälter als Grundsumme mit einer Progression von 350 % kombiniert werden. Denn es muss bedacht werden, dass die Progression, egal welche Stufe (z.B. 225 % oder 350 %) man wählt, erst ab einem Invaliditätsgrad von über 25 % zu wirken beginnt.

Die Progression greift erst ab einer Invalidität von über 25 %!

Da die Progression erst ab einem Invaliditätsgrad von über 25 % wirkt, sollten Verbraucher mindestens 2 – 3 Bruttojahresgehälter als Grundsumme mit einer Progression von 350 % kombinieren.

Für die passende Absicherung ist es also entscheidend, ein ausgewogenes Verhältnis von Grundsumme und Progression zu finden. Nur wer unbedingt sparen muss und lediglich bei einer Vollinvalidität gut abgesichert sein möchte, kombiniert eine niedrige Grundsumme mit einer hohen Progression.

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Berechnung mit einer Progression

Um die Wirkung der Tarife mit einer Progression aufzuzeigen, berechnen wir einen Leistungsfall anhand eines Beispiels. Der Versicherte hat dabei in seinem Tarif eine Versicherungsgrundsumme von 100.000 € vereinbart.

Durch einen Unfall an einer Kreissäge verliert er seinen Daumen und den Zeigefinger. Laut der Standard-Gliedertaxe erhält er für den Daumen 20 % und den Zeigefinger 10 % der versicherten Grundsumme. Die Berechnung sieht dann folgendermaßen aus.

Berechnung ohne Progression:

  • für den Daumen (20 %) = 20.000 €
  • für den Zeigefinger (10 %) = 10.000 €
  • gesamte Versicherungsleistung = 30.000 €

Die einzelnen verletzten Körperteile werden in der Unfallversicherung addiert und somit erhält der Versicherte in unserem Beispiel rund 30 % der Grundsumme = 30.000 € von seiner Unfallversicherung.

Wenn nun eine Progression mit beispielsweise 350 % vereinbart wurde, erhöht sich die Auszahlung entsprechend. In den Versicherungsbedingungen wird die sogenannte Progressionsstaffel aufgezeigt. Als Beispiel haben wir hier eine Staffel für eine Progression von 350 % abgebildet.

Beispiel Progressionsstaffel mit 350 % Progression:

Berechnung mit Progression:

Insgesamt liegt in unserem oberen Beispiel eine gesamte Invalidität von 30 % laut der Standard-Gliedertaxe vor. Um die Auszahlung inklusive der Progression zu ermitteln, muss lediglich in der Tabelle unten abgelesen werden, auf welche Auszahlungshöhe in Prozent sich der Betrag erhöht.

In unserem Beispiel von 30 % Invaliditätsgrad auf einen Anspruch von 40 % = 40.000 €. Wichtig ist zudem, dass wie bereits oben erwähnt, bis 25 % Invaliditätsgrad keine Erhöhung über die Progression erfolgt. Erst ab über 25 % Invalidität erhöht sich die Versicherungssumme (siehe Tabelle) aufgrund der Progression. Zudem steigt die Summe nochmal ab 50 % Invaliditätsgrad überproportional Invalidität an.

Progression steigt überproportional an

Innerhalb der Progressionsstaffel wird nochmals unterschieden. Über 25 % bis unter 50 % Invalidität ist der Anstieg der Versicherungssumme geringer als ab 50 % bis 100 %. Somit erhalten Kunden ab 50 % Invalidität nochmals mehr Leistung.

Zusammenfassung

In der Praxis ist die Kombination in der Unfallversicherung für die meisten Verbraucher bestehend aus einer Grundsumme mit Progression eine sinnvolle Variante. Durch ein ausgewogenes Verhältnis wird gewährleistet, dass bei einem geringen Invaliditätsgrad von bis zu 25 % eine ebenso ausreichende Absicherung vorhanden ist, wie bei einem hohen Invaliditätsgrad von beispielsweise 70 % oder gar 100 %.

Aus der Erfahrung der Versicherer heraus, bewegen sich die meisten Invaliditätsgrade zwischen 15 % bis 70 %. Aus diesen Grund ist eine zu geringe Grundsumme mit einer extrem hohen Progression nicht zu empfehlen. Verbraucher sollten besser ein ausgewogenes Verhältnis wählen. Mit einer Grundsumme von 2 – 3 Bruttojahresgehältern und einer Progression von 350 % sind die meisten auf der sicheren Seite.

Damit Verbraucher die Prämien in Abhängigkeit der ausgewählten Progression vergleichen können, haben wir auf unserem Portal einen kostenlosen und unverbindlichen Vergleichsrechner installiert, mit welchem man die Tarife der Unfallversicherung berechnen und vergleichen kann.

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Progression

Die Versicherer erhöhen häufig den einmaligen Auszahlungsbetrag ab Invaliditätsgraden jenseits von 25%, und dieser Anstieg kann sich im Schadensfall positiv auf die ausbezahlte Versicherungssumme auswirken. Die Erhöhung, die in der Unfallversicherung als Progression bezeichnet wird, wird mit einem Prozentsatz des ursprünglichen (linearen) Verlaufs bemessen. Eine Progression von beispielsweise 300% bedeutet im Falle eines Invaliditätsgrads von 100% die Auszahlung der dreifachen Versicherungsgrundsumme. Achtung ist bei der Berechnung von Geldleistungen unterhalb einer vollständigen Invalidität geboten. Da die Erhöhung progressiv verläuft und jede Unfallversicherung mit eigenen Progressionsstaffeln rechnet, ist ein Vergleich dieser Progressionsverläufe sehr komplex.

Im Vergleich Unfallversicherung von durchblicker.at haben wir uns für bestmögliche Transparenz entschieden und gehen bei den angezeigten Ergebnissen immer von der maximalen Versicherungssumme inklusive der jeweiligen Progression aus. Außerdem bewerten wir den Progressionsverlauf in Zusammenhang mit der Gliedertaxe des Tarifs in Form eines angezeigten Indikators für Leistung bei Teilinvalidität.

Weiterführende Informationen:

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Источники: http://www.versicherung-check.net/progression-unfallversicherung.html, http://www.onverso.de/unfallversicherung/progression/, http://durchblicker.at/unfallversicherung/ratgeber/progressionen

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