Privathaftpflichtversicherung vergleichen

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Private Haftpflichtversicherung

Bei der privaten Haftpflicht zählt die Leistung

  • Zuletzt aktualisiert: 28. September 2017
  • Von: Eric Brandmayer

Das Wichtigste in Kürze

  • Jeder sollte eine private Haftpflichtversicherung haben.
  • Die Versicherung zahlt, falls Sie jemandem fahrlässig einen Schaden zugefügt haben.
  • Ist im Vertrag eine Ausfalldeckung integriert, zahlt Ihre Versicherung auch, wenn Ihnen jemand anderes Schaden zufügt, den aber nicht bezahlen kann.
  • Achten Sie auf eine hohe Deckungssumme. Mit 50 Millionen Euro sind Sie sehr gut abgesichert, mindestens 20 Millionen Euro sollten es auf jeden Fall sein.
  • Privathaftpflichtversicherungen sind preiswert. Sparen Sie daher nicht am Leistungsumfang.

So gehen Sie vor

  • Die besten Haftpflichtversicherungen sind der Tarif Einfach Komplett der Versicherung die Haftpflichtkasse und die Interrisk Tarif XXL. Beide bieten rundum den besten Schutz sowohl für Familien als auch für Singles.
  • Dabei ist die Haftpflichtkasse deutlich günstiger, vor allem, wenn Sie noch keine Haftpflichtversicherung abgeschlossen haben. Sie ist deshalb unsere Hauptempfehlung.
  • Für Singles, die in den letzten fünf Jahren keinen Schaden gemeldet haben, kommt auch der Tarif Prestige von der Versicherung die Bayerische in Betracht. Das Angebot ist günstig und ähnlich gut wie das der beiden anderen Anbieter.

Unser Tipp: Bleiben Sie zum Thema Haftpflichtversicherung immer auf dem Laufenden – mit unserem kostenlosen Newsletter!

Wenn Sie Informationen zur Privathaftpflicht brauchen, sind Sie hier genau richtig. Aber auch zu anderen Arten von Haftpflichtversicherungen haben wir umfassende Ratgeber erstellt: Klicken Sie jeweils auf das Wort, wenn Sie Informationen zur Kfz-Haftpflicht, zur Hundehaftpflicht, zur Pferdehaftpflicht, oder Bauherrenhaftpflicht lesen möchten.

Es ist so schnell passiert: Ihr Kind spielt im Garten Fußball und kickt das Leder aus Versehen in die Scheibe des Nachbarn. Oder Sie selbst rennen bei Rot über die Straße, um den Bus noch zu erreichen. Ein Auto muss bremsen und verursacht einen Auffahrunfall.

In solchen Fällen haften Sie für den entstandenen Schaden – und zwar bis zu Ihrer persönlichen Pfändungsgrenze. Da kein Mensch Unfälle voraussehen kann, sollte jeder eine Privathaftpflichtversicherung haben, die die entstandenen Kosten übernimmt. Allerdings verfügen laut Angaben des Versicherungsverbandss GDV nur 85 Prozent aller Haushalte in Deutschland über eine entsprechende Police.

Vertrag aktuell halten

In den vergangenen Jahren haben sich die Tarife stark verbessert: Anbieter haben ihre Versicherungssummen erhöht und neue Leistungen aufgenommen. So zahlen viele Versicherungen anders als noch vor wenigen Jahren für Schäden, die durch Computerviren oder von kleinen Kindern verursacht wurden. Falls Ihr Vertrag schon mehrere Jahre alt ist, lohnt es sich deshalb oft, in einen Tarif zu wechseln, der auf dem neuesten Stand ist. Neue Policen sind manchmal sogar billiger als alte.

Was versichert die private Haftpflicht?

Eine Privathaftpflicht versichert Personen-, Sach- und Vermögensschäden. 99 Prozent aller Sachschäden – wie eine zerbrochene Scheibe – kosten weniger als 5.000 Euro. Richtig teuer kann es dagegen werden, wenn Menschen verletzt werden.

Beispiel: Ein Radfahrer stürzt ihretwegen und muss ins Krankenhaus sowie mehrere Wochen in die Reha. Dann zahlen Sie nicht nur Schmerzensgeld und die Behandlung, sondern auch den Verdienstausfall des Radlers. Stirbt jemand, können die Forderungen der Hinterbliebenen in die Millionen gehen.

Ein Vermögensschaden kann entstehen, wenn Sie fahrlässig handeln und dadurch einer Person oder einem Unternehmen Gewinne entgehen.

Die private Haftpflicht zahlt nicht für

  • Verletzungen am eigenen Körper, die Sie sich (versehentlich) selbst zugefügt haben,
  • vorsätzlich verursachte Schäden,
  • Schäden aus strafbaren Vergehen,
  • Geldstrafen und Schäden durch Vertragspflichtverletzungen,
  • Schäden, die die Kfz-Haftpflichtversicherung abdeckt,
  • Schäden, die Sie auf der Arbeit verursachen.

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Nicht an der Versicherungssumme sparen

Die oberste Regel bei der Privathaftpflichtversicherung ist: Setzen Sie die Versicherungssumme hoch an. Eine höhere Deckungssumme kostet nur wenig mehr und zahlt sich besonders bei teuren Personenschäden aus. Mit idealerweise 50 Millionen Euro sind Sie sehr gut abgesichert. Mindestens 20 Millionen Euro sollten es aber auf jeden Fall sein.

Jahresbeiträge hervorragender Tarife

150 € Selbstbeteiligung (SB), 125 € SB bei der Haftpflichtkasse, 50 Mio. € Deckungssumme; Preise gerundet. Quelle: die Haftpflichtkasse, Interrisk, die Bayerische. (Stand: 11. November 2016)

Selbstbeteiligung vereinbaren

Mit einer Selbstbeteiligung können Sie den Beitrag senken. Sinnvoll sind etwa 150 Euro im Jahr. Eine höhere Selbstbeteiligung brachte in unserem Vergleich keinen Preisvorteil. Auch ohne Selbstbehalt im Vertrag sollten Sie kleinere Schäden nicht der Versicherung melden. Denn nachdem ein Schaden beglichen wurde, haben Versicherungen ein Sonderkündigungsrecht. Oftmals haben Verbraucher nach einem Rauswurf Probleme, eine neue Police zu finden.

Ausfalldeckung ist Pflicht

Genauso wichtig wie eine hohe Versicherungssumme ist die Ausfalldeckung. Sie funktioniert wie eine umgekehrte Haftpflichtpolice: Sie haben einen Schaden erlitten, für den der Verursacher nicht aufkommen kann – dann übernimmt Ihre eigene Versicherung die Kosten, einige Versicherer aber erst für Schäden ab 2.500 Euro. Achten Sie bei Ihrem Vertrag auf diese Klausel. Da 15 Prozent aller Haushalte in Deutschland nicht haftpflichtversichert sind, besteht das Risiko durchaus.

Familien brauchen nur einen Vertrag

Falls Sie verheiratet sind oder mit Ihrem Partner in einer eheähnlichen Gemeinschaft leben, reicht eine Haftpflichtpolice pro Haushalt. Kinder sind bis zum Ende ihrer ersten Berufsausbildung immer über die Eltern in der Familienpolice mitversichert. Für kleine Kinder unter sieben Jahren gelten Sonderregelungen, weil die Knirpse laut Gesetz schuldunfähig sind. Macht Ihr Kind aber bei Freunden etwas kaputt, wollen Sie diese aber wahrscheinlich dennoch entschädigen. Schauen Sie deshalb im Vertrag nach, inwiefern Ihre Jüngsten geschützt sind.

Unverheiratete Paare, die eine Familienpolice abschließen, sollten allerdings beachten, dass Schadenersatzansprüche gegen mitversicherte oder im Haushalt lebende Angehörige oft ausgeschlossen sind. Das kann vor allem bei Personenschäden zum Problem werden, etwa falls ein Partner den anderen versehentlich anfährt und verletzt. Denn dann fordert die Krankenkasse des Geschädigten vom Unfallverursacher die entstandenen Behandlungskosten zurück – und das kann bei schweren Verletzungen schnell teuer werden. Achten Sie deshalb darauf, dass Ihre Versicherung Regressansprüche von Sozialversicherungsträgern explizit mitabdeckt, ebenso wie gegenseitige Ansprüche der Versicherten untereinander, falls Personen zu Schaden kommen. Unsere drei Empfehlungen tun das.

Weitere Tipps rund um die Privathaftpflichtversicherung

Gute Tarife heben sich vom Durchschnitt mit kleinen Details ab. Halten Sie daher nach Klauseln Ausschau, die Ihnen wichtig sind. Aber selbst die besten Verträge decken nicht jeden Schaden ab.

Gefälligkeitsschäden Ihr Haftpflichttarif sollte auf jeden Fall Gefälligkeitsschäden abdecken. Dann zahlt die Versicherung auch, falls Sie zum Beispiel einem Freund beim Umzug helfen und dabei versehentlich seinen teuren Fernseher kaputt machen. Viele Tarife versichern Gefälligkeitsschäden, aber nicht alle.

Zusatzschutz für Geliehenes Wird Ihnen ein geliehenes Fahrrad geklaut, verweigern die meisten Haftpflichtversicherungen im Standardtarif die Zahlung. Falls Sie sich öfter etwas von anderen Leuten borgen, könnte ein Zusatzschutz also sinnvoll sein.

Schlüsselverlust Diese Klausel ist kein Muss, aber sie spart eine Menge Geld, falls Sie einmal den Schlüssel zu Ihrer Mietwohnung oder zum Büro verlieren. Denn oft muss anschließend die gesamte Schließanlage im Haus ausgetauscht werden. Die Schlüsselversicherung übernimmt in so einem Fall die Kosten.

Kinder Kinder sind in der Privathaftpflicht mitversichert, bis sie eine Ausbildung oder Studium abgeschlossen haben. Bis zum Alter von sieben Jahren sind sie nicht schuldfähig. Eltern müssen daher nicht für entstandene Schäden haften.

Paare Ziehen Sie mit Ihrem Partner zusammen, brauchen Sie nur eine Haftpflichtversicherung.

So finden Sie den besten Tarif

Privathaftpflichtversicherungen sind preiswert. Insofern zählt vor allem die Leistung der Versicherung, dennoch sollte der Preis nicht komplett außer Acht gelassen werden. Wir haben die Sieger verschiedener Tests von privaten Haftpflichtversicherungen untersucht und empfehlen uneingeschränkt die Haftpflichtkasse mit dem Tarif Einfach Komplett. Er bietet eine sehr gute Leistung für kleines Geld. Sowohl Familien als auch Singles zahlen 70 Euro im Jahr.

die Haftpflichtkasse Einfach Komplett

attraktiver Preis für Familien und Singles

  • sehr guter Tarif in unserer Untersuchung
  • Best-Leistungs-Garantie vorhanden
  • 50 Millionen Euro Versicherungssumme
  • 70 € im Jahr für Familien und Singles (125 € Selbstbehalt)

Das Besondere an der Haftpflichtkasse: Sie passt mit ihrer Best-Leistungs-Garantie Leistungen dem Markt an. Sollten Sie einen Schaden haben, den die Haftpflichtkasse nicht explizit einschließt, können Sie nachschauen, ob es eine andere Versicherung tut. Gibt es eine solche Versicherung, dann reguliert auch die Haftpflichtkasse den Schaden so, wie die Konkurrenz es tun würde. Diese Garantie schließt nur wenige Fälle aus.

Teure Alternative

Zur Haftpflichtkasse gibt es mit dem Tarif XXL der Interrisk eine Alternative. In unserem Test schnitt die Interrisk sogar einen Tick besser ab, allerdings hat sie keine Best-Leistungs-Garantie und ist im Vergleich zur Haftpflichtkasse deutlich teurer. Familien zahlen knapp 130 Euro und damit fast 50 Euro mehr als bei der Haftpflichtkasse. Der Preis reduziert sich allerdings, wenn man in den letzten fünf Jahren eine Versicherung ohne Schaden hatte. Singles zahlen 96 Euro ohne den Rabatt.

Interrisk XXL über Mr-Money

  • kein Tarif deckt mehr Leistungen ab
  • 50 Millionen Euro Versicherungssumme
  • Rabatt bei schadenfreier Vorversicherung in den letzten 5 Jahren
  • Familien zahlen 129 €, Singles 96 € (mit 150 € Selbstbehalt)
  • unkompliziert über Mr-Money abschließen

Für Singles besonders günstig

Alleinstehende kommen mit dem Tarif Prestige der Bayerischen besonders günstig weg. Er kostet für Singles mit 150 Euro Selbstbeteiligung rund 58 Euro im Jahr, sofern sie in den vergangenen fünf Jahren keinen Schaden gemeldet haben. Damit ist die Bayerische ein Preistipp für Singles. Zum Zeitpunkt unseres Tests im Herbst 2016 bot der Tarif nur 20 Millionen Euro Versicherungssumme. Inzwischen hat die Bayerische die Deckungssumme auf 50 Millionen Euro erhöht.

die Bayerische Tarif Prestige

  • sehr guter Tarif in unserer Untersuchung
  • Best-Leistungs-Garantie mitversichert
  • 50 Millionen Euro Versicherungssumme
  • Preistipp für schadenfreie Singles mit 58 € im Jahr (150 € Selbstbehalt)

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Weitere wichtige Haftpflichtversicherungen

Mietsachschäden Mieter sollten Mietsachschäden extra versichern. In der normalen Haftpflicht sind nämlich Glasschäden und Schäden an Einbauten nicht eingeschlossen. Mit einer Zusatzpolice zahlt die Versicherung auch, wenn beispielsweise das Cerankochfeld in der Einbauküche zu Bruch geht.

Tierhalterhaftpflicht In sechs Bundesländern ist eine spezielle Tierhalterhaftpflicht für Hunde Pflicht. Erkundigen Sie sich, was für Ihre Region gilt. Für Pferdehalter empfehlen wir den Abschluss einer Pferdehaftpflichtversicherung.

Abgesichert auf dem Bau Als Bauherr sind Sie für das verantwortlich, was auf der Baustelle passiert. Die Bauherrenhaftpflichtversicherung springt ein, falls es zu Personen- oder Sachschäden auf dem Bau kommt. Die Bauleistungsversicherung schützt Sie bei Schäden durch Sturm oder Vandalismus am Rohbau. Brennt das Haus während der Bauphase ab, bezahlt eine Feuerrohbauversicherung den entstandenen Schaden.

Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung Sofern Sie ein Mietshaus besitzen, brauchen Sie unbedingt eine Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung. Diese springt ein, wenn Sie Ihre sogenannten Verkehrssicherungspflichten verletzt haben. Rutscht beispielsweise ein Fußgänger im Winter auf dem vereisten Gehweg aus und bricht sich ein Bein, weil Sie nicht gestreut haben, zahlt die Grundbesitzerhaftpflicht Schadensersatz. Gehört Ihnen dagegen ein Einfamilienhaus, in dem Sie selbst wohnen, reicht in solchen Fällen die normale Privathaftpflicht.

So haben wir getestet

Test Privathaftpflicht 2016

Finanztip hat im September und Oktober 2016 die besten Tarife herausgesucht aus sechs aktuellen Tests und Bewertungen privater Haftpflichtversicherungen. Pro Test haben wir die drei bestbewerteten Tarife einbezogen. So haben wir 14 Tarife mit einem hervorragenden Leistungsangebot identifiziert. Diese haben wir eigenen Testkriterien unterzogen: Einerseits haben wir für Kunden wichtige Leistungen überprüft, bei denen sich die Versicherer unterschieden. Andererseits haben wir beispielhafte Leistungsmerkmale herausgesucht, die ein existenzbedrohendes Risiko abdecken und an denen sich unter den besonders guten Tarifen die besten herausdestillieren lassen. Schließlich haben wir überprüft, ob der Tarif eine Best-Leistungs-Garantie enthält und welche Merkmale sie zum jetzigen Zeitpunkt abdecken würde. In der Wertung haben wir sie etwas schwächer gewichtet (67 Prozent) als wenn eine Versicherung sie bereits explizit in ihren Vertragsbedingungen einschließt.

Deckte ein Tarif ein getestetes Merkmal voll ab, so erhielt er zwei Punkte. Bei einer teilweisen Abdeckung gab es einen Punkt, bei einer Abdeckung ausschließlich über eine Best-Leistungs-Garantie 0,67 beziehungsweise 1,34 Punkte. Anschließend ermittelten wir die Preise der besten Tarife mit bis zu 150 Euro Selbstbeteiligung für die jeweils höchste abschließbare Deckungssumme sowohl für Singles ohne Kinder als auch für Familien mit Kindern.

Zum Zeitpunkt unseres Tests bot die Bayerische eine maximale Deckungssumme von 20 Millionen Euro an. Inzwischen hat sie die Versicherungssumme im Tarif Prestige auf 50 Millionen Euro erhöht. Diese Änderung werden wir in unserem nächsten Test berücksichtigen.

Ergebnisse unseres Haftpflichttestes für Familien

Quelle: eigene Recherche (Stand: 11. November 2016)

Ergebnisse unseres Haftpflichttestes für Singles

Quelle: eigene Recherche (Stand: 11.November 2016)

Weitere Details zu den Testkriterien lesen Sie in unserem Testartikel Privathaftpflichtversicherung.

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Artikel verfasst von

Redakteur bei Finanztip (bis Januar 2017)

Eric Brandmayer hat bei Finanztip volontiert. Er kümmerte sich als Redakteur im Versicherungsteam vor allem um die Themen Hausrat und Haftpflicht. Während seines Bachelors in Journalismus und Public Relations arbeitete er als Werksstudent beim Deutschen Olympischen Sportbund in der Pressestelle. Praktische Erfahrungen sammelte er zuvor in verschiedenen Redaktionen, in der Versicherungsbranche sowie als Autor.

Finanztip-Expertin für Versicherungen

Julia Rieder ist Expertin für Versicherungen und derzeit kommisarisch für das Thema Reise verantwortlich. Während ihres Volontariats bei Finanztip sammelte sie Hörfunk-Erfahrung beim Inforadio. Vorher war sie in den Redaktionen von Frontal 21, der Berliner Zeitung und dem Online-Magazin politik-digital tätig. Ihr Studium der Politikwissenschaft hat Julia Rieder an der Freien Universität Berlin mit einem Master abgeschlossen.

Private Haftpflicht­versicherung

Inhaltsverzeichnis

Wichtiges zur Haftpflichtversicherung

Achten Sie auf einen Familientarif, damit können Sie Ihren Partner und Ihre Kinder mitversichern und so sparen.

  • Hohe Deckungssummen sind wichtig

    Setzen Sie die Deckungssumme entsprechend hoch an, um auch größere Schäden abzudecken. Auch wenn es auf den ersten Blick verwundern mag, Schadenssummen können schnell ausufernd hoch sein.

  • Allmählichkeitsschäden mitversichern

    Überprüfen Sie, ob Allmählichkeitsschäden in der Police ausgeschlossen werden. Falls nicht, sollte die Deckungssumme als Immobilienbesitzer mindestens drei Millionen Euro betragen.

  • Vorgehen im Schadensfall

    Geben Sie im Schadensfall kein Schuldeingeständnis ab – dies ist sonst eher zu Ihrem Nachteil.

  • Betriebshaftpflichtversicherung für Selbstständige

    Schon ein kleiner Moment der Unachtsamkeit kann schwerwiegende Folgen für einen Unfallverursacher haben. Per Gesetz unterliegt er einer Haftpflicht und muss den Schaden wiedergutmachen – und das kann bei einer fehlenden Haftpflichtversicherung sogar die Existenz gefährden!

    Die passende und günstige Privathaftpflichtversicherung

    Wenn Sie über eine Haftpflichtversicherung verfügen, müssen Sie sich im Fall eines Schadens keine Sorgen machen. Sie übernimmt die Kosten und wehrt auch unberechtigte Schadensersatzansprüche ab. In jedem Fall lohnt es sich, eine Haftpflichtversicherung abzuschließen. Sie sollten sich im Voraus informieren, welche Leistungen die private Haftpflichtversicherung beinhaltet.

    In der Regel sind folgende Schäden abgedeckt:

    Leistungsausschlüsse bei der Haftpflichtversicherung

    Bestimmte Schäden sind allerdings von der Leistung ausgeschlossen. Dazu zählen die folgenden:

    • Schäden an geliehenen, gepachteten oder gemieteten Sachen (Ausnahme Mietschäden)
    • Schäden, die vorsätzlich herbeigeführt wurden
    • Schäden, die Sie selbst erleiden
    • Schäden von Angehörigen, die mit Ihnen zusammen wohnen oder im Vertrag mitversichert sind
    • Schäden bei Gefälligkeitsarbeiten oder Freundschaftsdiensten
    • Schäden durch den Gebrauch eines Kraft-, Luft- oder Wasserfahrzeuges
    • Geldstraßen oder Bußgelder, vertragliche Verpflichtungen (z.B. Darlehensrückzahlung)
    • Körperliche oder materielle Schäden, die von anderen zugefügt wurden; für diesen Fall gibt es die optionale Ausfalldeckung, die oft bereits enthalten ist

    Einen Sonderfall bilden die Allmählichkeitsschäden: Hierbei handelt es sich um Schäden, die erst über einen längeren Zeitraum entstehen, beispielsweise durch Feuchtigkeit, Temperatur oder Gase. Vor Abschluss der Versicherung muss in jedem Fall überprüft werden, ob diese Schäden in der Police ausgeschlossen werden.

    Ältere Verträge schützen oft nicht bei Datenaustausch

    Wenn Sie schon länger Kunde bei Ihrem Haftpflichtversicherer sind, sollten Sie Ihren Vertrag unbedingt auf den Einschluss von Schäden durch elektronischen Datenaustausch bzw. durch Internetnutzung prüfen. Dazu zählen Schäden jeglicher Art, die durch den Austausch, der Übermittlung oder der Bereitstellung elektronischer Daten beim Empfänger verursacht werden.

    Die Nutzung des Internets und die Ablösung des Briefverkehrs durch E-Mails ist schneller zum Standard geworden, als man den damit verbundenen Risiken Herr wurde. Ein Mausklick kann heute ausreichen, um unbeabsichtigt Schäden in Millionenhöhe durch Viren, Würmer, Trojaner oder Phishing zu verursachen. Neuere Policen sichern solche Schäden häufig automatisch ab – viele ältere Verträge sind hierzu aber noch nicht auf dem aktuellsten Stand.

    Zusätzliche Versicherungen und optionale Leistungen

    Besondere Risiken können durch zusätzliche Versicherungen abgesichert werden, etwa über die Tierhalterpflicht, die Bauherrenhaftpflicht oder die Gewässerschadenhaftpflicht.

    Zusätzlich ist es möglich, gegen einen Mehrbeitrag weitere optionale Leistungen zu buchen:

    Mit der Ausfalldeckung werden Schäden abgesichert, die Sie selbst durch andere erleiden. Die Ausfalldeckung übernimmt in einem solchen Fall dann die Kosten, wenn die Gegenseite diese nicht tragen kann – entweder weil der Verursacher selbst nicht haftpflichtversichert ist oder finanziell nicht dazu in der Lage ist. Allerdings springt diese Ausfalldeckung erst ab einem höheren Betrag ein, z.B. bei Schadenssummen ab 2.500 Euro, und der Versicherte muss einen gerichtlichen Titel erwirkt haben.

  • Deckung für deliktunfähige Kinder

    Kinder bis zur Vollendung des 7. Lebensjahres haften nicht für Schäden, die sie verursacht haben. Bei Schäden im Straßenverkehr liegt die Haftungsgrenze bei 10 Jahren. Für deliktunfähige Kinder haften Eltern nur dann, wenn sie nachweislich die Aufsichtspflicht verletzt haben. Bei einem Schadensfall, der nicht vorsätzlich vom Kind herbeigeführt wurde, werden die Kosten von der Haftpflichtversicherung übernommen. In jedem Fall sollten Sie darauf achten, dass Ihre Kinder mitversichert sind und die Schadenssumme ausreichend hoch ist.

  • Ehrenamt

    Das Ehrenamt ist keine private Tätigkeit und Schäden, die aus dieser Tätigkeit entstehen, sind daher nur dann mitversichert, wenn diese auch ausdrücklich eingeschlossen sind.

  • Schlüsselschäden

    Wenn Sie den Schlüssel Ihres Arbeitgebers verlieren, ist dies nur abgesichert, wenn der Versicherer diesen Zusatz anbietet und dies vertraglich abgeschlossen wurde.

  • Gefälligkeitsschäden

    Fügen Sie bei einer unentgeltlichen Hilfeleistung, etwa bei der Umzugshilfe, einer anderen Person einen Schaden zu, besteht kein Haftungsanspruch gegenüber dem Schädiger. Sie können dies aber bis zu einer festgelegten Schadengrenze mitversichern.

  • Für wen lohnt sich die Haftpflichtversicherung?

    Bei einem Blick auf die Leistungen dieser Versicherung wird schnell klar: Diese Versicherung lohnt sich für jeden. Wenn Sie einen Schaden verursachen, sind Sie gesetzlich dazu verpflichtet, dafür aufzukommen – und das in unbegrenzter Höhe. Je nach Ausmaß des Schadens kann das sogar existenzbedrohend sein und in die Privatinsolvenz führen.

    Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie den Schaden aus Unvorsichtigkeit, Vergesslichkeit oder Vorsatz verursacht haben. Allerdings sollten Sie bedenken, dass die Haftpflichtversicherung für einen vorsätzlich verursachten Schaden nicht aufkommt.

    Kosten der Haftpflichtversicherung

    Der jährliche Beitrag für eine private Haftpflichtversicherung ist sehr gering, sodass Sie nicht aus Spargründen auf diese Versicherung verzichten sollten. Die Kosten variieren allerdings je nach persönlichen Präferenzen und der persönlichen Lebenssituation – ein Single zahlt weniger Beitrag als eine komplette Familie und zusätzliche Leistungen erhöhen den Beitrag.

    Eine Familie sollte für einen Rundumschutz etwa 60 Euro im Jahr veranschlagen. Entscheidend für die Wahl der passenden privaten Haftpflicht sollte aber nicht der Beitrag sein. Achten Sie beim Vergleich vielmehr auf die enthaltenen Leistungen und die Höhe der Deckungssumme. Auch die Höhe der Selbstbeteiligung hat Einfluss auf die Beitragskosten.

    Höhe der Deckungssumme

    Die Deckungssumme ist ein wichtiger Bestandteil der Versicherung und fest vertraglich vereinbart. Darunter ist die maximale Entschädigung zu verstehen, die der Versicherer für einen Schadensfall bezahlt. Diese kann zwischen 1 und 10 Millionen Euro liegen. Die Beitragsdifferenzen zwischen den Summen fallen meist so gering aus, dass es sinnvoller ist, die höhere Summe zu wählen.

    Bei Personen- und Sachschäden ist eine Deckungssumme von mindestens 3 Millionen Euro empfehlenswert, am besten aber 5 bis 10 Millionen. Denn gerade diese Schäden können schnell Millionenhöhe erreichen und Sie in einen finanziellen Ruin stürzen. Sind die Kosten nämlich zu gering gewählt, müssen Sie alle Kosten, die über die Deckungssumme hinausgehen, selbst tragen.

    Höhe der Selbstbeteiligung

    Wer seinen Beitrag verringern möchte, sollte sich für eine Privathaftpflicht mit Selbstbeteiligung entscheiden. Je höher diese ausfällt, desto geringer werden die zu zahlenden Versicherungsprämien. Im Schadenfall zahlen Sie nur die vereinbarte Selbstbeteiligung.

    Schäden unterhalb der Selbstbeteiligung

    Für Schäden, die unterhalb dieser vereinbarten Summe liegen, müssen Sie selbst aufkommen. Aus diesem Grund ist die Selbstbeteiligung nicht unbedingt sinnvoll. Zudem sind die Tarife generell so günstig, dass hier kein großes Einsparungspotential herrscht.

    Schritt für Schritt zur Haftpflichtversicherung

    Bevor Sie eine Versicherung abschließen, sollten Sie überlegen, welcher Tarif für Sie am sinnvollsten ist. Steht beispielsweise das Zusammenziehen mit Ihrem Partner bevor, lohnt sich der Familientarif. Überlegen Sie auch, welche Deckungssumme Sie benötigen.

    Ein Vergleich der Privathaftpflichtversicherung mit dem Rechner von FinanceScout24 lohnt sich stets, um ein optimales Preis-Leistungs-Verhältnis zu finden. Gehen Sie die folgenden Schritte:

    1. Geben Sie in unserem Rechner Ihr Alter und die Personen an, die Sie versichern möchten.
    2. Klicken Sie anschließend auf „Jetzt vergleichen“.
    3. Geben Sie im folgenden Formular an, ob Sie einen Hund mitversichern möchten und ob Sie eine Ausfalldeckung wünschen. Wichtig ist auch, ob Sie im öffentlichen Dienst sind und ob Sie zuvor schon einmal versichert waren.
    4. Klicken Sie nun auf „Jetzt Tarife vergleichen“.
    5. Sie gelangen nun zu einer Übersicht, in der Sie die Anbieter der Haftpflichtversicherung vergleichen können.
    6. In dieser Übersicht können Sie die Punkte zur Selbstbeteiligung, zur Deckungssumme, zur Zahlweise und zur Laufzeit nach Ihren Wünschen ändern.

    Auf Testsiegel achten

    Bei der Wahl der geeigneten Versicherung hilft es auch, auf die Testsiegel zu achten: Bei diesen Policen wurde ein Haftpflichtversicherungs-Test durchgeführt – die entsprechenden Noten geben an, wie gut die einzelnen Versicherungen abgeschlossen haben.

    1. Haben Sie eine geeignete Versicherung gefunden, klicken Sie auf „Leistungsumfang“: Hier können Sie überprüfen, was genau versichert ist und was von der Police ausgeschlossen wurde.
    2. Sie können nun entscheiden, ob Sie die Haftpflichtversicherung online abschließen oder ein Angebot anfordern möchten.

    Haben Sie sich für den Online-Abschluss entschieden, können Sie im Folgenden den Antrag ausfüllen:

    1. Geben Sie den Versicherungsbeginn und Ihre persönlichen Daten ein. Haben Sie sich für die Familienversicherung entschieden, müssen Sie auch die Daten aller anderen zu versichernden Personen angeben.
    2. Geben Sie nun Ihre Zahlungsdaten ein und entscheiden Sie, wie Sie den Beitrag zahlen möchten. Geben Sie außerdem alle wichtigen Daten zu Ihrer Vorversicherung sowie zu Vorschäden an.
    3. Abschließend können Sie sich alle vertragsrelevanten Dokumente herunterladen.
    4. Sie können den Antrag nun online abschließen. Bedenken Sie, dass Sie hierfür keine Unterschrift angeben können bzw. müssen. Möchten Sie diesen Schritt dennoch gehen, können Sie den ausgefüllten Antrag auch ausdrucken, unterschreiben und per Fax an die Versicherung schicken.

    Nachdem der Antrag bei der Versicherung eingegangen ist, wird dieser vom Versicherer geprüft. Im Regelfall müssen Sie mittels Postident-Verfahren Ihre Identität bestätigen. Abschließend erhalten Sie eine schriftliche Bestätigung, dass Ihr Versicherungsschutz besteht.

    Beim Partner mitversichert

    Wer mit seinem Partner in häuslicher Gemeinschaft lebt und ihn in seiner Haftpflicht-Police mitversichert, erspart ihm damit zwar einen eigenen Vertrag und die damit verbundenen Kosten – ein entscheidender Punkt entfällt allerdings auf diesem Wege: Die Deckung von gegenseitigen Ansprüchen. Wenn Sie sich also aus Versehen auf die Lesebrille Ihres Partners setzen und diese dabei zu Bruch geht, haben weder Sie noch Ihr Partner Anspruch auf Ersatz durch Ihre Haftpflichtversicherung. Dasselbe gilt für verheiratete Paare und die mitversicherten Kinder.

    Personenschäden können hingegen abgesichert werden: Achten Sie beim Abschluss einer Familienpolice darauf, dass sogenannte „Regressansprüche der Sozialversicherungsträger“ mitversichert sind. Andernfalls kann es teuer werden, wenn Ihr Partner durch Sie einen Schaden erleidet. Verursachen Sie etwa bei einer gemeinsamen Fahrradtour einen Unfall, bei dem Ihr Partner verletzt wird, müssen Sie im ungünstigsten Fall für dessen Behandlungskosten aufkommen, da gegenseitige Ansprüche sonst nicht gedeckt sind.

    Kinder mitversichern

    Kinder unter sieben Jahre sind per Gesetz deliktunfähig und müssen deshalb auch nicht für die von ihnen angerichteten Schäden geradestehen. Im Straßenverkehr, wo es oft besonders teuer wird, liegt die Altersgrenze sogar bei zehn Jahren.

    Eltern deliktunfähiger Kinder haften nur dann für deren Schäden, wenn sie ihre Aufsichtspflicht verletzt haben. Wie die Aufsicht zu führen ist, richtet sich nach Alter, Entwicklungsstand und den persönlichen Eigenschaften des Kindes, sowie den jeweiligen Umständen und dem, was dem Aufsichtspflichtigen bei vernünftigen Anforderungen zugemutet werden kann. So muss ein siebenjähriges Kind beim Abbrennen einer Silvesterrakete ständig im Auge behaltet werden, während es beim Spielen im Sandkasten auch mal eine Zeit lang unbeaufsichtigt bleiben kann.

    Die Absicherung deliktunfähiger Kinder können Sie mit einer Haftpflichtversicherung für Kinder in Ihren privaten Haftpflichtschutz mit aufnehmen. Zu beachten ist aber, dass die Versicherungssumme meist nur zwischen 2.500 und 10.000 Euro liegt – höhere Deckungssummen sind zwar möglich, kommen aber selten vor.

    Haftpflichtversicherung wechseln: So geht’s

    Es lohnt sich, einen regelmäßigen Test und Vergleich der privaten Haftpflichtversicherung durchzuführen, um ggf. einen Anbieter mit besseren Konditionen zu finden. Beachten Sie hierbei die Kündigungsfrist: Üblicherweise haben Sie die Möglichkeit, Ihre Police schriftlich zum Ende eines Versicherungsjahres zu kündigen. Die ordentliche Kündigungsfrist liegt in der Regel bei drei Monaten. Kündigen Sie nicht rechtzeitig drei Monate vorher, verlängert sich Ihre Versicherung automatisch um ein weiteres Jahr.

    Zusätzlich zur ordentlichen Kündigungsfrist, haben Sie bei einer Beitragserhöhung durch die Versicherung sowie im Schadensfall die Möglichkeit Ihre Police außerordentlich zu kündigen. Weitere Informationen zum Sonderkündigungsrecht sowie zum Ablauf bei der Kündigung, erhalten Sie in unserem Ratgeber zum Thema Haftpflichtversicherung kündigen.

    Achten Sie außerdem darauf, dass der Versicherungsschutz der neuen Versicherung nahtlos an die alte anschließen sollte. So riskieren Sie keine Versicherungslücke, in welcher eventuell ein Schaden entsteht.

    Mithilfe unseres FinanceScout24-Rechners können Sie die verschiedensten Anbieter miteinander vergleichen, sie anhand der zuvor genannten Aspekte überprüfen und schließlich die geeignete Haftpflichtversicherung für Ihre Situation finden.

    Vorgehen im Schadensfall

    Haben Sie einen Schaden verursacht, gilt es richtig vorzugehen, damit Ihre Haftpflichtversicherung für den Schaden aufkommen kann. Wichtig ist dabei, auf die wichtigsten Aspekte zu achten:

    1. Begrenzen Sie den Schaden soweit wie möglich

    Ist der Geschädigte beispielsweise gestürzt, helfen Sie ihm auf und leisten Sie Erste Hilfe. Rufen Sie im Notfall außerdem einen Krankenwagen. Ist hingegen ein kleiner Brand entstanden, versuchen Sie diesen zu löschen – ohne sich dabei in Gefahr zu begeben.

  • Dokumentieren Sie den Schaden

    Dies gilt vorrangig für Sachschäden. Nutzen Sie einen Fotoapparat, um den Schaden zu dokumentieren. Dies kann die Versicherung später nutzen, um die Schadensabwicklung durchzuführen. Hilfreich sind außerdem Skizzen und Zeugenaussagen – dokumentieren Sie bei letzterem auch Namen und Kontaktdaten des entsprechenden Zeugen.

  • Melden Sie den Schaden Ihrer Versicherung

    Dies sollte am besten direkt nach Entstehung des Schadens erfolgen – hier reicht in der Regel auch eine telefonische Meldung. Melden Sie den Schaden aber unbedingt innerhalb einer Woche bei Ihrer Versicherung.

  • Schildern Sie den Unfallhergang wahrheitsgemäß

    Hierfür erhalten Sie von Ihrer Versicherung ein Schadensmeldungsformular. Erklären Sie zuerst, um was für einen Schaden es sich handelt. Schildern Sie anschließend, wie, wann und wo dieser entstanden ist. Fügen Sie außerdem Fotos bei, die Sie gemacht haben.

  • Geben Sie alle Forderungen an Ihre Versicherung weiter

    Erhalten Sie Klagen oder Mahnungen, leiten Sie all diese an Ihre Versicherungsgesellschaft weiter – diese wird sich anschließend darum kümmern und alles abwickeln.

  • Bei dieser Abwicklung sind allerdings Schritte zu beachten, die Sie keinesfalls gehen sollten, da Sie ggf. Ihren Versicherungsschutz verlieren können:

    Geben Sie kein Schuldeingeständnis ab!

    Seit der Gesetzesreform im Jahre 2008 kann Ihnen Ihre Versicherung den Versicherungsschutz zwar nicht mehr verweigern – dennoch können dadurch für Sie finanzielle Nachteile entstehen. Denn in vielen Fällen hat der Geschädigte beispielsweise eine Mitschuld, durch die sich der Schadensersatzanspruch reduziert.

    Wichtig ist, dass Sie keinesfalls schriftliche Eingeständnisse machen oder dem Geschädigten eine Summe nennen. Diese bestimmt nämlich die Versicherung – im Ernstfall müssen Sie die genannte Summe aus der eigenen Tasche zahlen, wenn die Haftpflicht dafür nicht aufkommt.

    Beschädigte Güter dürfen nicht weggeworfen werden!

    Weisen Sie den Geschädigten darauf hin, dass er die beschädigten Güter unbedingt aufheben sollte. Andernfalls kann es passieren, dass die Versicherung nicht zahlt, da sie das Ausmaß des Schadens nicht ermitteln kann.

    Leisten Sie keine Zahlungen vorab!

    Zahlen Sie nicht an den Geschädigten, bevor Sie dies nicht mit Ihrer Versicherung abgesprochen haben. Denn diese prüft erst, ob die Forderungen rechtens sind. Erst dann wird der Schaden reguliert. Zahlen Sie jedoch ohne Abstimmung eine Summe an den Geschädigten, wird Ihnen diese Summe von der Versicherung nicht erstattet.

    Fragen und Antworten

    Deckt die Haftpflicht auch Schäden, die ich am Arbeitsplatz verursache?

    Entstehen Schäden am Arbeitsplatz, muss die Versicherung des Arbeitgebers haften. Ihre private Haftpflichtversicherung deckt den Schaden in diesem Fall also nicht.

    Gilt die Haftpflicht auch im Ausland?

    Halten Sie sich nur vorübergehend im Ausland auf, dann gilt die Versicherung auch hier. Verlegen Sie Ihren Hauptwohnsitz allerdings ins Ausland, entfällt Ihr Versicherungsschutz und Sie müssen sich am neuen Wohnort um eine Haftpflichtversicherung kümmern.

    Ist auch meine Familie mitversichert?

    Grundsätzlich sind nur Sie automatisch versichert. Um auch Ihre Familie zu versichern, müssen Sie den Familientarif wählen. Dadurch sind Ihr Ehepartner oder Lebensgefährte/in und die minderjährigen Kinder beitragsfrei versichert. Haben Ihre volljährigen Kinder kein eigenes Einkommen oder üben sie keinen Beruf aus, dann sind sie bis zum 25. Lebensjahr mitversichert. Übrigens: Haben Sie geheiratet, werden Sie automatisch in die Versicherung Ihres Ehepartners aufgenommen (hierfür ist auch der Familientarif nötig). Besitzen sowohl Sie als auch Ihr Partner eine Versicherung, kann der jüngere Vertrag aufgehoben werden.

    Gibt es Wartezeiten, die zu beachten sind?

    Sobald Sie eine Haftpflichtversicherung abgeschlossen haben, beginnt Ihr Versicherungsschutz. Eine Wartezeit gibt es hierbei also nicht.

    Sind in der Haftpflicht auch Mietsachschäden abgesichert?

    Ja, durch diese Versicherung werden auch Mietsachschäden abgedeckt – allerdings nur, wenn die „Mietsachschadenklausel“ dies explizit einschließt. Beachten Sie bei Abschluss Ihrer Versicherung unbedingt, dass die Deckungssumme entsprechend hoch ist. Bedenken Sie auch, dass mit der Haftpflicht nur Eigentum des Vermieters abgedeckt wird und nicht Ihr eigenes.

    Sind Personenschäden mitversichert?

    Ja, Personenschäden sind mitversichert. Alle Personenschäden, die durch den Versicherten verursacht werden, sind über diese Versicherung abgedeckt.

    Tritt die Haftpflicht auch ein, wenn meine eigenen Sachen beschädigt werden?

    Nein, gegenüber den eigenen Sachen besteht keine Haftpflicht. Die Versicherung greift nur, wenn die Sachen Dritter beschädigt werden.

    Wann leistet die private Haftpflichtversicherung?

    Die Haftpflichtversicherung kommt für Schäden auf, die Sie als Versicherungsnehmer oder die versicherten Personen anderen fahrlässig oder grob fahrlässig zufügen. Die Haftpflichtversicherung deckt die alltäglichen Risiken, denen Sie als Privatperson ausgesetzt sind, ab: Personenschäden, Sachschäden, Vermögensschäden, Mietsachschäden. Risiken, die nur eine Minderheit betreffen, können und müssen Sie gesondert versichern: z.B. Hundehaltung, Vermietung von Immobilien, Gewässerschäden (Öltank), Bauherrenrisiko.

    Was bedeutet eigentlich „Haftpflicht“?

    Haben Sie einer anderen Person Schaden zugefügt, sind Sie dazu verpflichtet, diesen Schaden wiedergutzumachen – hierbei handelt es sich um die Haftpflicht. Sie müssen also Schadensersatz leisten, um den Verlust auszugleichen, den der Geschädigte erlitten hat.

    Ein Beispiel: Beim Joggen prallen Sie mit einer älteren Dame zusammen, deren Brille daraufhin auf den Gehweg fällt und zerbricht. Da Sie abgelenkt waren und deshalb an dem Unfall Schuld sind, müssen Sie die Brille ersetzen.

    Weshalb sollte ich auf eine hohe Deckungssumme achten?

    Eine hohe Deckungssumme ist wichtig, um sicherzugehen, dass auch größere Schadenssummen durch die Versicherung abgedeckt werden können. Denn alle Schadenssummen, die die Deckungssumme übersteigen, müssen Sie aus eigener Tasche zahlen. Dies kann schnell zu finanziellen Problemen führen.

    Wie sieht der Versicherungsschutz bei einer eheähnlichen Gemeinschaft aus?

    Ihr(e) Lebensgefährte/in ist natürlich mitversichert. Ihr(e) Lebensgefährte/in muss aber bei der Beantragung einer privaten Haftpflichtversicherung mit Name, Vorname und Geburtsdatum benannt werden.

    Für wen ist die Private Haftpflichtversicherung sinnvoll?

    Die private Haftpflichtversicherung zählt zu den wenigen Policen, die wirklich jeder haben sollte. Sie kommt für Schäden auf, die Sie anderen zufügen, und rettet Sie so im Ernstfall vor dem finanziellen Ruin. Denn wer anderen privat einen Schaden zufügt, muss dafür unbegrenzt haften. Aus Versehen eine teure Vase umgeworfen, den schweren Karton nicht richtig festgehalten, beim Radfahren nicht aufgepasst – ein kurzer Moment der Unachtsamkeit kann erschreckend langwierige und teure Folgen nach sich ziehen. Insbesondere wenn durch Ihr Verschulden Menschen verletzt werden, drohen millionenschwere Schadenersatzforderungen. Eine Privathaftpflicht übernimmt berechtigte Schadensersatzansprüche und wehrt unberechtigte Forderungen ab.

    Achten Sie beim Abschluss einer Privaten Haftpflichtversicherung auf Ihre momentane Lebenssituation. Familien sollten ihre Kinder mit in den Versicherungsschutz aufnehmen, für Singles bieten viele Versicherungen mittlerweile Spartarife an und Studenten sollten den Einschluss von Mietsachschäden in Erwägung ziehen.

    Welche Leistungen sind versichert?

    Generell sind Sach- und Personenschäden, sowie Vermögensschäden versichert. Um im Ernstfall voll abgesichert zu sein, sollten Sie einen Vertrag mit großzügig bemessener Deckung wählen.

    Faustregel: Sach- und Personenschäden sollten mindestens bis drei Millionen Euro gedeckt sein. Viele Gesellschaften bieten mittlerweile sogar fünf oder zehn Millionen Euro Deckung an. Das lohnt sich, denn auf die Höhe der Prämie hat die Deckungssumme alleine kaum Auswirkungen. Der Preis richtet sich stattdessen vor allem nach den eingeschlossenen Leistungen.

    Sachschäden geschehen zum Beispiel, wenn Ihnen aus Versehen die Waschmaschine ausläuft und dadurch fremdes Eigentum beschädigt wird. Oder Sie setzen sich aus Versehen auf die Brille Ihres Freundes. Geschieht Ihnen auf einer Grillparty ein Missgeschick und ein Gast erleidet dadurch Verbrennungen (Personenschaden), müssten Sie für alle notwendigen Kosten aufkommen, die für die Behandlung notwendig sind.

    Vermögensschäden hingegen kommen eher seltener vor. Als Beispiel kann angeführt werden, dass jemand einen Verdienstausfall erleidet, weil er durch sie unfallbedingt arbeitsunfähig wurde. Ein anderes Beispiel: Ihre Tochter spielt bei Freunden mit deren Telefon, ruft dadurch aus Versehen eine kostenpflichtige Hotline an und die Verbindung bleibt über mehrere Stunden erhalten. In dem Fall ist weder eine Sache noch eine Person zu Schaden gekommen, aber es wird unverschuldet eine hohe Telefonrechnung entstehen.

    Was geschieht bei Schäden, die durch Minderjährige verursacht werden?

    Kinder bis zu einem Alter von sieben Jahren sind deliktunfähig. Das bedeutet, sie haften nicht für ihren Schaden. Haben allerdings die Eltern ihre Aufsichtspflicht verletzt, müssen sie für den Schaden aufkommen und die Versicherung greift ein. Ist Ihr Nachwuchs hingegen älter, muss stets für die individuelle Situation entschieden werden, ob Sie Ihre Aufsichtspflicht verletzt haben oder ob Ihr Kind selbst haftet. Hier ist es wichtig, dass Sie Ihren Nachwuchs in der Familienversicherung mitversichert haben.

    Ausführliche Informationen erhalten Sie in unserem Ratgeber Haftpflichtversicherung für Kinder.

    Können die Kosten für die Versicherung von der Steuer abgesetzt werden?

    Ja, die Kosten für die Haftpflichtversicherung lassen sich von der Steuer absetzen. Sie kann in der Steuererklärung als Vorsorgeaufwendung angegeben werden.

    Sind Studenten immer bei den Eltern mitversichert?

    Bei der Haftpflichtversicherung sind Studenten ein besonderer Fall: Manche von ihnen sind noch über die Eltern mitversichert, andere nicht. Ob das im Einzelfall so ist, hängt zunächst von der Wohnsituation ab: Lebt der Student nicht mehr bei den Eltern, profitiert er auch nicht mehr von deren Police. Doch selbst wenn sie noch im elterlichen Haushalt wohnen, kann eine eigene Haftpflichtversicherung für Studenten nötig sein, falls der Anbieter die Mitversicherung von volljährigen Kindern nicht vorsieht.

    Hier empfiehlt sich ein Blick in die genauen Vertragsbedingungen. In jedem Fall ist eine Haftpflichtversicherung für Studenten ratsam, nicht zuletzt weil sie als junge Menschen häufig besonders aktiv und damit überdurchschnittlich gefährdet sind, einen Schaden zu verursachen.

    Gibt es Rabattmöglichkeiten?

    Für alle, die sparen wollen, bietet es sich an, einen Selbstbehalt zu vereinbaren. Im Schadensfall muss der Versicherte dann einen Teil der Kosten selbst übernehmen. Je nach Versicherungsgesellschaft und Tarif liegt die Selbstbeteiligung meist zwischen 50 und 300 Euro. Wenn nichts passiert, kann man so langfristig eine große Ersparnis erzielen.

    Auch für Singles und Studenten gibt es günstigere Tarife.

    Welche Haftpflichtversicherungen gibt es für Selbstständige und Freiberufler?

    Für Unternehmen, Freiberufler und Selbstständige ist eine Berufshaftpflichtversicherung ausgesprochen wichtig. Sie haften nämlich grundsätzlich für Schäden, die durch ihren Betrieb beziehungsweise durch ihre betriebliche Arbeit Dritten zugefügt werden. Auch wenn für einen selbstständigen Unternehmer oft nur eine Berufshaftspflichtversicherung gesetzlich vorgeschrieben ist, ist es doch ratsam, weitere Versicherungen abzuschließen. Private Versicherungen greifen hier nicht, denn bei ihnen gelten andere Anforderungen; alleine schon bei der Frage nach der Ursächlichkeit. Hier erfahren Sie alles Wichtige über die Gewerbeversicherung und können sich unverbindliche Angebote einholen.

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    Privathaftpflicht – Gehört in jedes Versicherungsportfolio!

    Viele private Versicherungsnehmer unterschätzen auch heute noch den Wert einer guten privaten Haftpflichtversicherung. Dabei ist dies einer der wichtigsten Verträge im Privatbereich. Was im Straßenverkehr selbstverständlich ist, gilt auch im täglichen Leben:

    Der Verursacher eines Schadens muss für diesen haften, das heißt, für die Beseitigung des Schadens bezahlen. Bei Sachschäden muss er beschädigte Gegenstände reparieren oder ersetzen, bei verletzten Personen müssen die Kosten für die medizinische Behandlung und auch alle Folgekosten übernommen werden. Wer jetzt zusammenrechnet, wie teuer Krankenhausrechnungen und Kostenerstattungen für medizinische Rehabilitation werden könnten, wird schnell merken, dass eine private Haftpflichtversicherung unbedingt notwendig ist.

    Diese Leistungen übernimmt die Haftpflicht

    Wenn ein Schaden nicht vorsätzlich verursacht wurde, übernimmt die Versicherungsgesellschaft die Haftung für den Schaden. Das gilt, wenn es im Versicherungsvertrag so vereinbart worden ist, für Personen-, Sach- und Vermögensschäden.

    Die Privathaftpflicht wird auch als passiver Rechtsschutz bezeichnet, denn die Versicherung überprüft bei Anzeige eines Haftungsfalles immer zuerst, ob die Ansprüche des Geschädigten auch gerechtfertigt sind. Im Streitfall kommt die Haftpflicht auch für die Kosten für eine anwaltliche Vertretung vor Gericht sowie Prozess- und Gutachterkosten auf. Ist die Haftungsübernahme bestätigt, leistet die Versicherung den Schadensersatz bis zur Höhe der vereinbarten Deckungssumme beziehungsweise Versicherungssumme.

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    Diese Risiken sind versichert

    Durch den Haftpflichtvertrag sind alle typischen Risiken des täglichen Lebens mitversichert. Der Schutz gilt für den Versicherungsnehmer und seine Familie, also auch für seine Kinder. Typische Haftpflichtfälle sind die beim Fußballspiel zerstörte Fensterscheibe des Nachbarn, das Brandloch im Sofa des Freundes nach einer Party, Gefälligkeitsschäden bei der Nachbarschaftshilfe oder der vom Balkon fallende Blumenkasten, der den Passanten verletzt.

    Einige Risiken müssen jedoch in den Versicherungsschutz separat aufgenommen werden, wenn sie gewünscht sind. Dazu gehören auch die Versicherungsdeckung für Kinder unter sieben Jahren, die Absicherung bei einer ehrenamtlichen Tätigkeit oder die Hundehaftpflichtversicherung. Auch eine Haftpflicht gegen Mietsachschäden oder Schlüsselverlust können zusätzlich mitversichert werden. Des Weiteren können auch Schäden, die andere an einem selbst verursachen abgesichert werden. Bei der sogenannten Ausfalldeckung haftet die Privathaftpflicht, wenn der Schädiger über keine Privathaftpflichtversicherung verfügt und den Schaden nicht bezahlen kann.

    Die Beiträge bei der Privathaftpflicht

    Eine Haftpflicht-Jahrespolice für die Familie ist nicht teuer. Eine gute Versicherung gibt es schon für etwas über 100 Euro im Jahr. Die Höhe des Beitrages ist von der Deckungssumme, der Größe der Familie, dem Alter der Kinder und natürlich von den eingeschlossenen Risiken, wie einer Ausfalldeckung, abhängig. Eine Selbstbeteiligung verringert den Jahresbeitrag, führt bei vielen kleineren Schäden aber zu hohen Kosten.

    Versicherte sollten beim Privathaftpflicht-Vergleich vor allem auf die Höhe der Deckungssumme achten: Diese sollten zumindest für die Personenschäden mehrere Millionen Euro betragen. Wer bei der Versicherungssumme spart, kann im Schadensfall trotz Versicherung finanziell ruiniert werden.

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    Sind Schäden an privat gemietetem Wohnraum bei der Privathaftpflicht mitversichert?

    Rabattmöglichkeiten bei der Privathaftpflicht nutzen

    Der Sparfuchs weiß, was für Dienstleistungen zutrifft, gilt auch für die Privathaftpflichtversicherung: Vergleich von Rabattmöglichkeiten nutzen! So wirkt sich die Laufzeit des Vertrags direkt auf den Tarif aus. Gleiches gilt, falls in den letzten 5 Jahren eine Vorversicherung bestand, bei der keine Schäden zu beklagen waren.

    Mit weiteren Angaben kann die Suche immer weiter eingegrenzt werden. So können Verbraucher eine Öltankversicherung mit in den Schutz einschließen. Danach können Sie eine überschaubare Auswahl an Privathaftpflichtversicherungen vergleichen, die alle zu Ihrer individuellen Lebenssituation passen.

    Umfangreichen Versicherungsvergleich starten

    Für eine gute und gleichzeitig günstige Haftpflichtversicherung sollten am besten mehrere Angebote eingeholt werden. Bei einem Vergleich der Versicherer sollten Sie darauf achten, dass der Leistungsumfang gleich ist. Außerdem sollte berücksichtigt werden, welchen Service die Versicherung im Schadensfall bietet. Ein Preisvergleich allein ist meist nicht sinnvoll. Die günstigste Privathaftpflicht ist oft nicht auch die beste Versicherung. Im Verivox-Online-Rechner sehen sie auf einen Blick das Leistungsvermögen der Policen.

    Je nachdem in welchem Lebensabschnitt man sich gerade befindet, ergeben sich Besonderheiten für den Versicherungsschutz:

    Источники: http://www.finanztip.de/haftpflichtversicherung/privathaftpflicht/, http://www.financescout24.de/versicherungen/haftpflichtversicherung.aspx, http://www.verivox.de/privathaftpflicht-vergleich/

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