Private vorsorge rente

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Gesetzlich und private Altersvorsorge :  Welche Optionen zur Altersvorsorge gibt es?

Betriebliche Altersvorsorge, Rürup, Riester oder doch private Altersvorsorge: Welche Optionen gibt es, auf was muss man achten?

75 Prozent der Deutschen ist klar: Im Alter wird es oft knapp mit dem Geld. Die gegenwärtige Altersvorsorge reicht womöglich nicht, um nach der Pensionierung ein sorgenfreies Leben zu führen. Überlegungen, mit 63 auf Rente zu gehen, scheinen bei den Aussichten auf Geldknappheit nicht realistisch. Wie kann man der winkenden Altersarmut entgehen? Fragestellzungen wie sparen als Altersvorsorge oder auch betriebliche Altersvorsorge per Riester oder Rürup Vorsorge stehen dabei im Raum und müssen beantwortet werden. Alle probaten Ideen zu den gesetzlichen und den privaten Vorsorge-Möglichkeiten finden Sie in diesem Artikel.

Die Aussichten zur gesetzlichen Altersvorsorge bis 2030

80 Prozent des letzten Nettogehalts, sagt eine Faustregel, brauchen Senioren in etwa, wenn sie ihren Lebensstandard nicht massiv einschränken wollen. Doch die gesetzliche Rente wird wohl ab 2030 auf 50 Prozent vom Nettogehalt schrumpfen. Wer morgen nicht verarmen will, wird also heute vorsorgen müssen. Zehn Prozent seines Einkommens, sagen Rentenexperten, sollten zusätzlich in die Altersvorsorge fließen. Doch welche Möglichkeiten gibt es? Hier der Altersabsicherung-Ratgeber für Ihre Renten-Absicherung zusammengefasst:

Gesetzliche Rente

Grundsätzlich steht die Altersvorsorge in Deutschland auf vier Beinen: Wichtigstes Standbein für alle abhängig Beschäftigten und für Beamte ist zunächst die gesetzliche Rente. Eine Auszahlung ist zwar sicher. Doch wie hoch sie ausfallen wird, ist erst gegen Ende des Berufslebens vollends klar, denn Dauer und Höhe der Einzahlung sind entscheidend. Brüche im Arbeitsleben wie Arbeitslosigkeit oder umgekehrt Karrieresprünge verändern das Resultat deutlich.

Betriebliche Altersvorsorge

Die zweite Säule: Seit 2002 haben Angestellte zusätzlich zur gesetzlichen Rente einen Rechtsanspruch auf eine betriebliche Altersvorsorge. Größere Unternehmen haben seit vielen Jahren Pensionskassen oder Versorgungswerke. Doch auch kleinere Unternehmen müssen ihren Angestellten Sparpakete fürs Alter anbieten. Das könnte eine Direktanlage über das Unternehmen oder eine externe Geldanlage durch Umwidmung eines Gehaltanteils sein. Sparen kann der Arbeitnehmer dabei bis zu vier Prozent seines Bruttogehalts bis zur Beitragsbemessungsgrenze, die derzeit bei 48.600 Euro liegt. Der Vorteil der Betriebsrente: Sie wird aus dem Brutto gezahlt, so dass sie Steuerlast und Sozialabgaben senkt. Der Arbeitnehmer muss damit netto auf weniger verzichten, als er in seine Alterssicherung steckt.

Wichtig bei der Entscheidung von Arbeitgeber und Arbeitnehmer für eine Sparform: Jedes Prozent laufende Rendite wirkt sich wegen des Zinseszinseffektes überproportional auf die Rente aus. Wer 30 Jahre lang monatlich 200 Euro vom Brutto abzweigt und dafür pro Jahr drei Prozent Zinsen erhält, hat nach 30 Jahren gut 116.000 Euro auf dem Sparkonto. Liegt die jährliche Rendite bei fünf Prozent, dann wären am Ende knapp 164.000 Euro im Depot, vor Kosten und Steuern. Wie jede Zusatzrente muss der Rentner seine betriebliche Altersvorsorge versteuern. Allerdings sind die Steuersätze im Alter meist deutlich geringer als zuvor. Unter dem Strich lohne sich eine Betriebsrente für etwa 90 Prozent der Beschäftigten, glauben die Rentenspezialisten beim Fondsanbieter Fidelity. Dennoch verzichten etwa 50 Prozent der Arbeitnehmer darauf.

Altersabsicherung-Ratgeber: Riester-Rente

Für manche Menschen kann die dritte Säule der Altersvorsorge sinnvoller sein: staatlich geförderte Sparformen wie die Riester- und die Rürup-Rente. Knapp 16 Millionen Riester-Verträge liegen derzeit in den Schubladen der Deutschen. Bei der Riester-Rente zahlt der Staat eine Grundzulage von 154 Euro pro Jahr, plus 185 Euro für jedes Kind zusätzlich (für Kinder, die nach dem 1.1.2008 geboren sind, sogar 300 Euro). Bedingung ist, dass der Riester-Sparer vier Prozent seines rentenversicherungspflichtigen Einkommens selbst beisteuert, mindestens jedoch 60 Euro im Jahr. Ein Recht auf Riester-Förderung haben alle rentenversicherungspflichtig Beschäftigten, also unter anderem Angestellte, pflichtversicherte Landwirte, Mitglieder der Künstlersozialkasse, Kindererziehende, Bezieher von Arbeitslosengeld bzw. deren Partner. Gespart wird mit Rentenversicherungen, mit Fonds, mit Bau- und Banksparverträgen oder auch mit Immobilien. Grundsätzlich gilt: je niedriger das Einkommen und je mehr Kinder, desto größer ist der Nutzen. Kritisch sehen Verbraucherschützer vor allem die Kosten: Verschiedene Analysen zeigten, so der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV), dass vor allem in den Versicherungsvarianten die Kosten am Ende teilweise die staatlichen Zulagen aufzehren. Auch sei nicht jedes geförderte Produkt auch ein gutes Produkt, kritisiert der VZBV. Hinzu kommt: Banksparplänen und Rentenversicherungen machen die niedrigen Zinsen zu schaffen. Ab 2015 sinkt bei Versicherungen der Garantiezins weiter von 1,75 auf 1,25 Prozent. Bei allen Riester-Verträgen ist aber garantiert, dass am Ende zumindest Erspartes und Zulagen im Depot liegen müssen.

Altersabsicherung-Ratgeber: Rürup-Rente

Wer keine Riester-Rente abschließen darf, also vor allem Selbstständige und Freiberufler, dem bleibt die Rürup-Rente. Auch sie fördert der Staat: Sparer können gut drei Viertel ihrer Beiträge von der Steuer absetzen, allerdings nur bis zu 20.000 Euro pro Jahr bzw. 40.000 bei Verheirateten. Dafür werden die Renten, wie auch bei Riester, in der Auszahlungsphase besteuert. Ob und wann sich das Rürup-Modell lohnt, sollte ein Interessent von seinem Steuerberater durchrechnen lassen. Nach Meinung des Bundes der Versicherten rechnen sich Rürup-Renten mit ihrem strikten Regelwerk nur, wenn der Kunde sehr alt wird. Sie sind auch nicht (bzw. nur mit kostenpflichtigen Sonderregelungen) vererbbar und nicht beleihbar. Mit privaten Rentenversicherungen ohne Förderung oder Aktiensparplänen sind Selbstständige manchmal besser bedient.

Private Altersvorsorge: Immobilien

Eine vierte Säule der Altersvorsorge kann das ungeförderte Sparen in Eigenregie sein. Die Möglichkeiten sind sehr vielfältig: Wer seine Geldbörse im Alter entlasten möchte, denkt vor allem an eine Immobilie. Damit die eigene Wohnung oder das eigene Haus tatsächlich eine Erleichterung sind, sollten sie nicht nur ab Renteneintritt schuldenfrei sein, sondern auch altersgerecht gelegen, in gutem Zustand und barrierefrei nutzbar. Alternativ eignen sich Immobilien als Sachwerte auch zur Geldanlage in Form von Offenen Immobilienfonds. Der Alterssparer kann Sparpläne abschließen und damit regelmäßig Geld zurücklegen, muss aber bei höheren Summen gewisse Kündigungsfristen einhalten. 4,6 Prozent pro Jahr hätte (im Schnitt) erwirtschaftet, wer in den vergangenen 35 Jahren jeden Monat in Offene Immobilienfonds eingezahlt hätte. Geschlossene Immobilienfonds sind dagegen völlig ungeeignet für die Altersvorsorge, da der Käufer zum Mitunternehmer wird und damit das Risiko eines Totalverlusts trägt.

Private Altersvorsorge: Aktienfonds

Noch höhere Renditen erzielen Aktienfonds. Nach Statistiken des Deutschen Fondsverbands BVI warfen Fonds mit deutschen Aktien in den vergangenen 35 Jahren im Schnitt, über alle Crashs und Krisen hinweg, jedes Jahr 7,7 Prozent ab. Wer seit 1979 jeden Monat 100 Euro auf die hohe Kante gelegt hätte, könnte sich über gut 202.000 Euro freuen, nach Kosten, aber vor Steuern. Hier gilt aber auch die Formel: Je höher die Rendite, desto höher das Risiko. Eine Garantie, dass in Zukunft so hohe Renditen winken, gibt es nicht. Und: Wer in Eigenregie spart, braucht Selbstdisziplin und darf nicht dem Infarkt nahe sein, wenn sein Angespartes in den ersten Jahren zeitweise ins Minus rutscht. Geeignet fürs langfristige Aktiensparen sind eher weltweit anlegende Produkte sowie Fonds mit geringen Kosten. Vor allem jüngere Menschen, raten Verbraucherschützer, können fürs Alter zu einem großen Prozentsatz auf Aktien setzen, denn die lange Sparzeit glättet Verlustphasen und senkt damit das Risiko. Fondssparpläne bieten Banken bereits ab kleinen Summen von 25 Euro im Monat an.

Private Altersabsicherung: Rentenversicherungen

Wer auf Nummer sicher gehen will, dafür aber auch weniger Rendite in Kauf nimmt, setzt vielleicht auch außerhalb des Riester-Dachs lieber auf Rentenversicherungen. Sie garantieren dem Sparer eine bestimmte Ablaufleistung, so dass er grundsätzlich schon heute weiß, womit er in 30 oder 40 Jahren rechnen kann. Der Nachteil: Rentenversicherungen leiden unter den sehr dürren Zinsen und haben meist hohe Abschlusskosten. Dass sie von den Beiträgen in den ersten fünf Jahren abgezogen werden, mindert den Hauptvorteil langjährigen Sparens, den Zinseszinseffekt. Gerne werben manche Versicherer auch mit Rentenversprechen, in die Gewinnbeteiligungen eingeflochten sind. Anders als die Mindestverzinsung und die jährlich neu garantierte Überschussbeteiligung sind diese Leistungen jedoch nicht garantiert und könnten notfalls auch ersatzlos wegfallen. Rentenversicherungen sind auch wenig flexibel: Sie können zwar zeitweise beitragsfrei gestellt werden. Bei einer Kündigung ist, vor allem in den ersten Jahren, ein Gutteil des Geldes weg.

Private Altersvorsorge: Gold

Ein Lieblingskind vieler Menschen ist Gold. 8200 Tonnen horten die Deutschen in Schatullen, Kellern und Safes, teilweise in Form von Schmuck, teilweise als Barren oder Münzen. Als Basis für eine Alterssicherung ist das Edelmetall jedoch ungeeignet. Denn Gold wirft keine regelmäßige Rendite ab, keine Dividende und keinen Zins. Niemand weiß, wie sich der Goldkurs in den kommenden 30 oder 40 Jahren entwickeln wird. Ob er tendenziell steigt oder, wie zuletzt, gewaltig fällt, ist Glaubenssache. Geeignet ist Gold also eher als Teil einer komplexen Altersvorsorge und für Menschen mit Wunsch nach zusätzlicher Sicherheit.

Welche Form der Altersvorsorge für wen am besten geeignet ist, ist am Ende individuell zu beantworten und hängt von vielen Faktoren ab: dem Alter, dem Einkommen und damit den finanziellen Möglichkeiten, der familiären Situation, der Risikobereitschaft, den Zukunftsplänen. Oft sind Kombinationen mehrerer Modelle sinnvoll. Wer selbst nicht weiterweiß, findet unabhängige Hilfe bei den Verbraucherzentralen oder bei Honorarberatern, die gegen Stundenhonorar ein Konzept zusammenstellen. Versicherungsvertreter oder Banken beraten hingegen nicht kunden-, sondern produktorientiert und verkaufen am liebsten jene Produkte, bei denen sie die höchsten Provisionen erzielen.

Private Altersvorsorge: Die Lebensversicherung

Ein anderes probates Mittel für die Aufstockung der eigenen Rente im Alter ist die rechtzeitige Anschaffung einer Lebensversicherung als finanzielles Polster. Absolut flexible Zahlungsoptionen ermöglichen diese private Vorsorgevariante zusätzlich zur gesetzlichen Rente und so auch für den kleinen Geldbeutel möglich. Die Kondiotionen einer solchen Lebensverischerung können dabei unterschiedlich ausfallen. Bedenken sollte man generell die lange Laufzeit, die stetige Beitragszahlungen bedeuten. Löst man die Lebensversicherung bevor dem vertraglich vereinbarten Termin auf, winken hier erhebliche Einbuße. Auch die Versteuerung des ausgezahlten Geldes der Lebensversicherung ist ein Thema, welches man bei der Anschaffung einer Lebensversicherung mitdenken sollte. Bei einer Laufzeit bis zum 62. Lebensjahr muss hier beispielsweise bis zur Hälfte der Erträge versteuert werden.

Welche Vorsorge-Optionen gibt es? Hier mehr dazu.

Private Vorsorge: Kein Wundermittel gegen Altersarmut

  • Julia Groth
  • 21.04.2017 16:26 Uhr
  • Update: 25.04.2017, 16:01 Uhr

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Immer mehr Menschen sorgen privat fürs Alter vor, um die Rentenlücke zu schließen.

Die Deutschen haben wenig Vertrauen in die gesetzliche Rente: Mehr als zwei Drittel halten sie für unsicher, zeigt eine aktuelle Umfrage im Auftrag des Fondsanbieters Pioneer Investments. Über die Hälfte der Befragten rechnet damit, den aktuellen Lebensstandard im Alter nicht halten zu können. Vor allem Frauen haben Angst vor Altersarmut. Die steigende Inflation befeuert die allgemeine Sorge: Rund 80 Prozent der Studienteilnehmer gehen davon aus, dass steigende Lebenshaltungskosten ihre Altersvorsorge gefährden.

Immer mehr Menschen sorgen daher privat fürs Alter vor, um die Rentenlücke zu schließen. Im vergangenen Jahr hatten die Deutschen mehr als 16 Millionen Verträge zur privaten Altersvorsorge abgeschlossen, zeigen Zahlen des Bundesarbeitsministeriums. Eine Dekade zuvor waren es nur rund sechs Millionen Verträge. Rentenexperten, Fondsanbieter und Versicherer beklagen, dass sich nach wie vor längst nicht genügend Menschen um die Altersvorsorge kümmern. Sie mutmaßen, dass die Komplexität des Themas abschreckt. Es dürfte aber auch eine Rolle spielen, dass viele Angebote zur privaten Altersvorsorge schlicht nicht attraktiv sind.

Finanzen : Vergleichstabelle zur privaten Altersvorsorge

Die vollständige Vergleichstabelle zur privaten Altersvorsorge verschiedener Gesellschaften, die das Analysehaus Morgen & Morgen für das Handelsblatt erstellt hat, finden Sie hier. mehr…

Das Analysehaus Morgen & Morgen hat für das Handelsblatt Altersvorsorge-Produkte verschiedener Gesellschaften verglichen. (Hier finden Sie den Link zur Tabelle als PDF-Download.) Das Ergebnis: Sogar bei Tarifen, die im Vergleich eine besonders hohe Rente in Aussicht stellen, fällt die Höhe der monatlichen Rentenzahlungen eher mau aus. Die garantierte Rente bringt mitunter nicht viel mehr als ein Taschengeld ein. Einerseits machen die niedrigen Zinsen den Anbietern zu schaffen. Weil sie mit Minizinsen kalkulieren müssen, fallen ihre Beispielrechnungen zur möglichen Rente derzeit niedrig aus. Andererseits knabbern hohe Kosten an der Rendite.

Die Experten von Morgen & Morgen haben vier gängige private Vorsorgeprodukte untersucht. Das erste ist die klassische Rentenversicherung. Vorsorgeberater bieten sie gern als besonders sichere Lösung an. Tatsächlich ist das Verlustrisiko im Vergleich zu anderen Vorsorgeprodukten niedrig. Das gilt allerdings auch für die Renditechancen. Die Policen bieten über die Vertragslaufzeit hinweg einen garantierten Zins, außerdem eine Rendite aus erwirtschafteten Überschüssen. Durch das Niedrigzinsumfeld sind mittlerweile aber sowohl der Garantiezins als auch die Überschussbeteiligung kaum noch der Rede wert. Unabhängige Experten raten deshalb davon ab, klassische Rentenversicherungen neu abzuschließen.

Der Erstplatzierte im Morgen-&-Morgen-Ranking, ein Produkt der Europa-Versicherung, garantiert Kunden bei einem monatlichen Sparbeitrag von hundert Euro eine Rente in Höhe von 79,70 Euro pro Monat. Durch Überschüsse ist im ersten Jahr nach Auszahlungsbeginn eine monatliche Rente von 106 Euro möglich. Im fünften Jahr könnte die Rente auf 115 Euro pro Monat steigen. Die Police punktet mit Kosten von nur 0,46 Prozent pro Jahr. Beim Zweitplatzierten, einem Produkt der Allianz, zahlen Kunden 1,16 Prozent jährlich. Entsprechend niedriger fallen die garantierte und die mögliche Rente aus.

Kein Wundermittel gegen Altersarmut

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  • Mehr zu: Private Vorsorge – Kein Wundermittel gegen Altersarmut

    Kommentare zu “ Private Vorsorge: Kein Wundermittel gegen Altersarmut“

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    • Baron v. Fink 21.04.2017, 17:34 Uhr

    Altersarmut ist doch wurscht. Uns Investoren steht das Geld zu, nur wir tragen das Risiko und das nur für die wenigen Gebühren, die wir erheben müssen. Selbst der Staat, die Inkarnation der Gerechtigkeit selbst, gesteht uns die Gebühren zu. Verleihen wir doch das Geld wieder an den Staat zurück für einen kleinen minimalen Aufschlag. Rendite muß sein, woher kämem sonst all die Arbeitsplätze in der Altersvorsorge. Wir Finken sind für die soziale Gerechtigkeit Ha Ha Ha

    Mit "Private Vorsorge" haben Sie Ihren Artikel überschrieben. Diese "Private Vorsorge" besteht in Ihren Augen in einem einmaligen Gang zu einem Versicherer und einem Vertragsabschluß bei diesem. Dass die Produkte der Versicherer für eine Altersvorsorge untauglich sind, glaube ich Ihnen gerne.

    Als Selbständiger muss ich mich um meine Altersvorsorge selbst kümmern. Aus meiner Angestelltenzeit lasse ich daher noch zwei Direktversicherungen als private Rentenversicherungen weiter laufen (wegen der damals noch guten Konditionen). Für Angestellte wurde diese Art der Altersvorsorge gefördert. Da ich Kapitalwahlrecht habe, wird das nun nicht mehr gefördert. Steuerlich gefördert wird dagegen meine sog. Basis- oder Rürup-Rente. Aber um ehrlich zu sein, ist die Betrug. Die ausgezahlten Beträge werden später komplett versteuert. Und der Rentenfaktor sagt mir, dass meine Versicherung wohl davon ausgeht, dass ich die 100 Jahre überschreiten werde. Was wirklich was für mein Alter bringt, sind meine privaten Aktivitäten des Vermögensaufbaus (Aktien und Immobilien). Zumindest bei Aktien besteht aber nicht nur die Gefahr von Verlusten, sondern insbes. die Gefahr, dass sich der Staat daran vergreift. Naja, dieses Risiko besteht insbes. auch bei Immobilien, alleine schon wegen der ersten Silbe des Wortes.

    Somit stelle ich fest: Der Staat fördert nicht Altersvorsorgemaßnahmen, sondern nur Banken und Versicherungen. Im Gegenteil, der Staat ist das größte Risiko für ein auskömmliches Leben im Alter. Würde der Staat privaten Vermögensaufbau fürs Alter wirklich fördern wollen, so ginge dies ganz einfach: Man würde einfach für alle, die EK-Steuern zahlen den jährlichen Freibetrag auf Kapitalerträge auf eine hohe Summe (z. B. 10.000 EUR) erhöhen. Es gibt Länder, wo dies der Fall ist. Aber uns Deutsche wird der gierige Staat auch noch die Altersvorsorge nehmen. Folglich sollte auch ich anfangen, noch eine weitere aber umso wichtigere Säule der Altersvorsorge aufzubauen. Und das ist Kapital im Ausland außerhalb der sozialistischen EU, von dem der Staat nichts weiß.

    Mit der Richtigen

    Bereits jetzt an später denken!

    Trau Dich und mach den ersten Schritt!

    Mit der richtigen Altersvorsorge

    einfach treiben lassen

    Bereits jetzt

    an später denken!

    Mach den ersten Schritt!

    Mit der Richtigen

    Bereits jetzt an später denken!

    Themenübersicht:

    Was ist die private Altersvorsorge?

    Die gesetzliche Rentenversicherung bietet einem Großteil der Deutschen im Alter die finanzielle Basis für ihren Lebensabend. Allerdings reichen die Rentenleistungen nicht immer aus, um den gewohnten Lebensstandard zu erhalten. Mit einer privaten Altersvorsorge können Sie die gesetzliche Rente sinnvoll ergänzen. Zahlen Sie als Selbständiger nicht in die Rentenkasse oder ein berufsständisches Versorgungswerk ein, dient Ihnen die private Altersvorsorge hingegen als Grundlage für Ihre spätere finanzielle Versorgung.

    Die private altersvorsorge – Das Wichtigste in Kürze

    Sie beziehen im Alter gesetzliche Rente? Dann ist es wahrscheinlich, dass Ihnen eine private Altersvorsorge dabei helfen kann, Ihre Rentenlücke zu schließen. Als Selbständiger oder Freiberufler ohne Rentenanspruch sind Sie wiederum auf eine eigenständige Vorsorge angewiesen, um finanziell absichert zu sein.

    Viele Menschen unterschätzen die Rentenlücke, die im Alter entstehen kann. Gehen Sie kein Risiko ein, sondern sorgen Sie rechtzeitig vor. Ein Experte berechnet mit Ihnen zusammen, wie umfangreich Ihre Vorsorge ausfallen sollte.

    Fangen Sie schon in jungen Jahren mit Ihrer Vorsorge an. Dann sind Sie nicht nur dazu in der Lage, sich ein bequemes finanzielles Polster anzusparen. Sie profitieren darüber hinaus von Zinseszinseffekten, was Ihre Rendite am Ende spürbar erhöht.

    Es gibt verschiedene Formen der privaten Altersvorsorge, die sich für unterschiedliche Anlagetypen und auch Berufsfelder eignen. Das bedeutet, Sie können die private Vorsorge ganz auf Ihre persönlichen Bedürfnisse hin anpassen.

    Um die Rentenlücke im Alter wirksam schließen zu können, müssen Sie nicht nur rechtzeitig vorsorgen, sondern auch ausreichend Geld für Ihren Lebensabend beiseitelegen. Ein Experte berechnet mit Ihnen, welcher monatliche Sparbetrag notwendig ist, um im Alter keine finanziellen Sorgen haben zu müssen.

    Wie funktioniert die private Altersvorsorge?

    Sie zahlen bei der privaten Altersvorsorge meist monatlich einen Beitrag an eine Versicherung. Wie hoch dieser Beitrag ausfällt und ob Sie beispielsweise zusätzlich von einer staatlichen Förderung profitieren können, hängt ganz von der Art des von Ihnen gewählten Altersvorsorgeprodukts ab. Nicht jedes dieser Produkte kommt dabei für alle Interessierte infrage. Die Riester-Rente richtet sich etwa vor allem an Arbeitnehmer und Beamte, während die meisten Selbständigen nicht von den Zulagen profitieren können, die diese Form der privaten Altersvorsorge so attraktiv macht.

    Wenn Sie herausfinden möchten, welche Altersvorsorgeformen sich für Sie empfehlen, dann ist es im ersten Schritt wichtig, sich einen genauen Überblick über Ihre finanzielle Situation zu verschaffen. Welchen Beitrag möchten und können Sie beispielsweise regelmäßig in Ihre zusätzliche Rente investieren? Wird sich Ihre private Situation in den nächsten Jahren ändern, etwa durch die Gründung einer Familie, einen Jobwechsel oder den Bau beziehungsweise Kauf einer Immobilie? Haben Sie diese Fragen geklärt, können Sie mithilfe eines Experten die verschiedenen Möglichkeiten zur privaten Altersvorsorge erörtern und gemeinsam das für Sie beste Produkt finden.

    Warum eine private Altersvorsorge so wichtig ist

    Die gesetzliche Rentenversicherung soll den Beitragszahlern im späteren Leben ein gesichertes Auskommen bescheren. Durch den demografischen Wandel funktioniert dieses System aber immer weniger so, wie es ursprünglich gedacht war. Das hat zur Folge, dass in Zukunft selbst Menschen mit einem mittleren oder guten Einkommen weitaus weniger Geld im Alter zur Verfügung stehen wird, als sie es erwartet haben.

    Wenn Sie die gesetzliche Rente aufstocken möchten oder als Selbständiger komplett auf eigene Vorsorgebemühungen angewiesen sind, dann bietet Ihnen die private Altersvorsorge die Möglichkeit, frühzeitig der Altersarmut vorzubeugen.

    Voraussetzung und Ziel

    Bevor Sie eine private Altersvorsorge abschließen, sollten Sie überprüfen, was Sie für ein Sparziel haben. Zudem müssen für manche Altersvorsorgeformen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Erst wenn geklärt ist, welche Arten also für Sie infrage kommen, macht es Sinn, nach einem entsprechenden Vertrag zu suchen. Dabei kann Ihnen ein Experte helfen.

    Durchführungswege der privaten Altersvorsorge

    Fondsgebundene Rentenversicherung

    Für das Alter vorsorgen und dabei nicht auf hohe Renditechancen verzichten? Diese Kombination bietet Ihnen die fondsgebundene Rentenversicherung.

    Riester-Rente

    Die Riester-Rente bietet Ihnen Zulagen und Steuervorteile. So sorgen Sie nicht nur für Ihre Alter vor, sondern profitieren dabei auch durch Unterstützung vom Staat.

    Rürup-Rente

    Reichen Ihnen die Steuervorteile der Riester-Rente nicht aus? Dann ist die Rürup-Rente vielleicht die richtige private Altersvorsorge für Sie.

    Lebensversicherung

    Die Lebensversicherung ermöglicht es Ihnen nicht nur, Rücklagen für das Alter zu bilden. Sie können überdies Ihre Angehörigen für den Fall absichern, dass Ihnen etwas zustoßen sollte.

    Klassische Rentenversicherung

    Wenn Sie sehr sicherheitsbewusst sind und ohne Risiko Ihre Rente aufstocken wollen, dann ist die klassische Rentenversicherung eine Möglichkeit. Renditeorientierte Sparer kommen hier allerdings zu kurz.

    Sofortrente

    Selbst kurz vor der Rente können Sie noch etwas für Ihre private Altersvorsorge unternehmen. Zahlen Sie einen Einmalbeitrag in die Sofortrente und sichern Sie sich eine lebenslange Rente.

    Überfordert mit der Suche? Keine Sorge wir helfen!

    Es gibt viele Möglichkeiten privat für den Lebensabend vorzusorgen. Welches davon die am besten geeignete für Ihre Wünsche und Ziele ist, erfahren Sie durch ein unverbindliches Angebot.

    Überfordert? Keine Sorge wir helfen mit der Suche!

    Es gibt viele Möglichkeiten privat für den Lebensabend vorzusorgen. Welches davon die am besten geeignete für Ihre Wünsche und Ziele ist, erfahren Sie durch ein unverbindliches Angebot.

    Was sollten Sie vor dem Abschluss beachten?

    Bevor Sie sich für eine bestimmte Form der Vorsorge entscheiden, sollten Sie sich genau zu Alternativen und den genauen Angeboten verschiedener Anbieter informieren. Immer mehr Verbraucher vertrauen auch bei der Auswahl von Finanz- und Versicherungsprodukten auf die Testurteile unabhängiger Verbrauchermagazine, wie beispielsweise der Finanztest. Ein solcher Altersvorsorge Test kann jedoch immer nur ein bestimmtes Produkt wie etwa die Rürup-Rente unter die Lupe nehmen.

    Zudem werden bei einem Altersvorsorge Vergleich die Tarife anhand der Daten von Musterkunden untersucht. Ihre persönliche Lebenssituation kann von diesen erheblich abweichen, sodass wichtige Aspekte der Vorsorge nicht berücksichtigt werden. Selbst ein Rechner für Produkte wie die private Rentenversicherung oder Kapitallebensversicherungen kann unmöglich ein genaues Ergebnis liefern. Eine optimale Altersvorsorge sollte aus diesem Grund immer mit Hilfe eines Vorsorgeexperten geplant werden. Er kann Sie hinsichtlich der besten Vorsorgeform beraten und Ihnen auch bestimmte Produkte empfehlen. Auf diese Weise lassen sich auch persönliche Wünsche, wie etwa ein Hinterbliebenenschutz oder die Option auf eine Kapitalauszahlung berücksichtigen. Wenn Sie sich für eine staatlich geförderte Altersvorsorge entscheiden, kann Ihnen der Berater auch bei der Beantragung der entsprechenden Zulagen helfen, beziehungsweise Ihnen Tipps geben, ob und wie die Beiträge steuerlich geltend gemacht werden können.

    Источники: http://m.tagesspiegel.de/gesetzlich-und-private-altersvorsorge-welche-optionen-zur-altersvorsorge-gibt-es/10988446.html, http://www.handelsblatt.com/finanzen/anlagestrategie/trends/private-vorsorge-kein-wundermittel-gegen-altersarmut/19698450.html, http://www.rente.com/private-altersvorsorge/

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