Private rentenversicherung vergleich

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Private Renten­versicherung

Die gesetzliche Rentenversicherung ist robust durch die Finanzkrise gekommen, denn der Kapitalmarkt spielt für sie keine Rolle. Hier zahlen die Berufs­tätigen mit ihren Beiträgen die Renten der Senioren. Dennoch reicht die gesetzliche Rente bei den meisten nicht, um den gewohnten Lebens­stan­dard im Alter zu sichern. Eigene Vorsorge ist notwendig. So will es auch die Bundes­regierung. Den Teil der gesetzlichen Rente, der durch die vielen Reformen der vergangenen Jahre gekürzt worden ist, sollen die Bürger durch Eigen­vorsorge ausgleichen. Die Tests, Tipps und Beispiele der Stiftung Warentest helfen jedem, ein passendes Angebot für die richtige Alters­vorsorge zu finden. Mehr

Alters­vorsorge heißt nicht unbe­dingt Versicherung

Wer privat für eine Alters­vorsorge sparen möchte, muss dies nicht unbe­dingt mit einer Renten­versicherung tun. Möglich sind beispiels­weise auch Fonds- oder Banksparpläne. Sie sind oft kostengüns­tiger als eine Versicherung. Allerdings garan­tieren sie keine lebens­lange Rente. Wenn der Kunde im Alter regel­mäßig Geld aus den Guthaben entnimmt, ist es irgend­wann einmal verbraucht. Eine regel­mäßige Rente gibt es nur aus einer Renten­versicherung. Ausnahmen: die staatlich geförderte Riester-Rente und die Rürup-Rente. Hier muss immer eine lebens­lange Rente fließen – auch wenn der Kunde einen Riester-Banksparplan, einen Riester-Fondssparplan oder einen Rürup-Fondssparplan abge­schlossen hat. Die Stiftung Warentest nimmt all diese Vorsorgepro­dukte regel­mäßig unter die Lupe.

Geförderte Angebote nutzen

Die staatlich geförderten Angebote bieten eine bessere Leistung für eine lebens­lange Alters­rente als eine rein private Vorsorge. Die Förderung macht den Unterschied. Neben der Riester-Rente können Angestellte auch mit einer betrieblichen Altersvorsorge staatlich gefördert fürs Alter sparen. Im Vergleich zu einer rein privaten Vorsorge sind sowohl Riester-Rente als auch Betriebs­rente aber nicht so flexibel. Eine Versicherung fürs Alter ohne staatliche Förderung gibt es mit einer privaten Rentenversicherung oder mit einer Rentenversicherung gegen Einmalbeitrag. Auch hier helfen die Tests der Stiftung Warentest bei der Auswahl.

Sofortrente versus Auszahl­plan Wie Sie Erspartes ideal nutzen

20.11.2017 – Der Ruhe­stand naht und das Konto ist gut gefüllt. Eine erfreuliche Situation, doch stellt sich die Frage: Wie nutzt der Neu-Rentner sein Vermögen optimal, um seine Rente zu ergänzen? Wir wollten wissen, was man am besten mit 100 000 Euro anstellt und haben zwei Alternativen untersucht: Sofortrente und ETF-Auszahl­plan. Sie befriedigen unterschiedliche Bedürf­nisse. Mithilfe unseres Tests können Sie heraus­finden, welche Variante für Sie eher geeignet ist. Zum Test

Weitere Tests:

  • 30.11.2017 Riester-Rente im Vergleich : Versicherung, Sparplan, Fonds­police
  • 19.09.2017 Nach­haltige Riester-Angebote : Wo Sie sauber anlegen können
  • 03.04.2017 Private Renten­versicherung : Verträge im Zins­tief – was nun?
  • 28.11.2016 Rürup-Rente : Drei Angebote sind gut

Renten­versicherung So sichern sich ältere Pflegende die Renten­punkte

11.12.2017 – Wer seine Angehörigen pflegt, bekommt dafür Entgelt­punkte aufs Renten­konto gutgeschrieben. Das erhöht die spätere Rente. Allerdings berück­sichtigt die Rentenkasse die Pflege­zeiten nur, solange der Pflegende eine bestimmte Alters­grenze nicht über­schritten hat. Danach ist Schluss mit den Punkten, auch wenn die Versorgung des Angehörigen weiter geht. Wir zeigen einen Kniff, wie ältere Pflegende auch noch jenseits der 65 ihre Rente erhöhen können. Zur Meldung

Weitere Meldungen:

  • 13.11.2017 Sozial­versicherung 2018 : Neue Beitrags­bemessungs­grenzen
  • 26.10.2017 Versorgungs­werk der Presse : Keine Kassenbeiträge auf private Renten
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Lebens­versicherung Kunden verkauft – was nun?

12.12.2017 – Sechs kleinere Versicherer haben ihre Lebens- und Renten­versicherungen an Abwick­lungs­firmen („Run-Off-Firmen“) verkauft. Auch Ergo und ­Generali wollen Verträge abwi­ckeln. Millionen ­Kunden sorgen sich um ihre Alters­vorsorge. Hier beant­worten wir die wichtigsten Fragen unserer Lese­rinnen und Leser. Zum Special

Weitere Specials:

  • 14.11.2017 Krankengeld : Anspruch, Dauer, Höhe, Berechnung
  • 17.10.2017 Riester im Test : So finden Sie die richtige Riester-Sparform
  • 13.09.2017 FAQ Freiwil­lige Rentenbeiträge : Wann sich die Extra-Einzahlungen lohnen
  • 17.07.2017 Lebens­versicherung : Wider­spruch kann Tausende Euro bringen

Renten­rechner So viel Geld brauchen Sie extra

26.06.2017 – Die gesetzliche Rente ist sicher. Sie reicht aber. Zum Rechner

FAQ – Ihre Fragen, unsere Antworten

Eignung, Kosten, Zulagen, Steuer

Freiwillige Beiträge für die gesetzliche Rente:

Wann sich freiwillige Beiträge für die Rente lohnen

Private Rentenversicherung Test

Als gute Alternative zur Riester-Rente (Riester Rente Test) gibt es die klassische Rentenversicherung. Auch hier entscheidet vor allem der Anlageerfolg über gute und schlechte Angebote. Die Kunden erhalten zum vereinbarten Zeitpunkt eine garantierte Leibrente. Die Rentenleistung schwankt jedoch je nach Anbieter. Im Rentenversicherungs-Test kann insbesondere die Europa mit einem herausragenden Versicherungsschutz auf sich aufmerksam machen.

Das Prinzip der Rentenversicherung

Die Rente wird nach dem Auszahlungsbeginn unterschieden:

  1. Sofortrente: Anbieter zahlt sofort eine Leibrente gegen einen Einmalbetrag
  2. Aufgeschobene Rentenversicherung: Die Versicherungen zahlen nach einem Einmalbetrag oder nach laufenden Beitragszahlungen

Die Stiftung Warentest hat in ihrer Untersuchung die sogenannte aufgeschobene Altersvorsorge getestet.

Auszahlungsmöglichkeiten der privaten Rentenversicherung

Grundsätzlich stehen dem Versicherungsnehmer zur Ausschüttung der Renten und Überschussbeteiligungen drei Formen zur Auswahl:

  • Konstante Rente: Auszahlung einer gleichbleibenden, lebenslangen Rente
  • Dynamische Rente: Auszahlung einer lebenslangen Rente mit volatilen Erhöhungen. Diese hängt von der Höhe des erwirtschafteten Gewinnüberschusses einer Versicherung ab
  • Teildynamische Rente: Rentenauszahlung, die oberhalb des Garantieniveaus angesiedelt ist, jedoch einen geringen Anstieg vorsieht, als es bei der dynamischen Rente der Fall ist.

Private Rentenversicherung im Test

Die private Rentenversicherung ist sehr flexibel und kann hervorragend an die individuellen Bedürfnisse angepasst werden. Der Klassiker im Bereich private Altersvorsorge ist sehr beliebt bei den Versicherten und wird regelmäßig von verschiedenen Testinstituten bewertet.

IVFP-Rating der Tarife der Privaten Rentenversicherung 2017

Im Februar 2017 veröffentlichte das Institut für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP) das bereits achte Leistungsrating zur Privatrente. Wie in den Vorjahren teilte das Institut die Tarife auch in diesem Jahr in vier Kategorien ein:

  1. klassische Tarife: Die Beiträge werden ausschließlich sicherheitsorientiert angelegt. Der Kunde erhält einen festen Zinssatz bzw. den gesetzlich festgelegten Garantiezins.
  2. fondsgebunden Tarife: Bei der fondsgebundenen Rentenversicherung werden die Beiträge teilweise in Fonds investiert. Hier unterscheidet das IVFP nochmal zwischen Versicherungen mit und ohne Garantie.
  3. Comfort-Tarife werden komplett vom Versicherungsunternehmen betreut. es kommen ein oder mehrere Anlagekonzepte zum Tragen.
  4. Indexpolicen: Die Anlage der Beiträge erfolgt ausschließlich sicherheitsorientiert. Es gibt gewisse Garantien gegen Verluste. Allerdings sind auch die Gewinnmöglichkeiten beschränkt.

Die Bewertungskriterien

Alle geprüften Rentenversicherungstarife wurden jeweils in vier Teilbereichen bewertet. Die Gesamtnote setzt sich aus den unterschiedlich stark gewichteten Teilergebnissen zusammen.

  • Unternehmen (Sicherheit, Ertragskraft, Markterfolg): Wichtung 35 %
  • Rendite (Renditechancen im Marktvergleich): Wichtung 30 %
  • Flexibilität (Möglichkeiten der individuellen Gestaltung): Wichtung 25 %
  • Transparenz und Service (Verständlichkeit, Versicherungsbedinungen, Internetauftritt, Servicequalität): Wichtung 10 %

Ergebnis des Privatrente-Ratings des IVFP

Mehr als die Hälfte der insgesamt 141 geprüften Tarife erhalten eine Gesamtnote, die besser ist als 2,0. Achtzehn Tarife erhalten eine insgesamt sehr gute Note von unter 1,5. Die Allianz ist klarer Testsieger im private Rentenversicherung Test 2017 denn sie liegt mit ihren Tarifen zur privaten Rentenversicherung in allen vier Kategorien auf Platz 1. Aber auch die Versicherungen Alte Leipziger, EUROPA, AXA, Stuttgarter und Württembergische haben mehrere sehr gute Tarife im Angebot.

Das Ergebnis des IVFP-Ratings zeigt, dass es viele hervorragende Tarife am Markt gibt. Mit Hilfe eines fachkundigen Versicherungsmaklers findet man leicht eine leistungsstarke Rentenversicherung, die im Alter die Versorgungslücke schließt.

DISQ prüft Service und Leistungen der Privatrente – Dezember 2015

Das Deutsche Institut für Service-Qualität (DISQ) untersuchte die private Rentenversicherung im Hinblick auf Service und Leistung. Dabei wurden nur jene Versicherungsunternehmen in die Bewertung miteinbezogen, die klassische oder fondsgebundene Rentenversicherungen anbieten. Dabei konnten insbesondere folgende Versicherer mit einem leistungsorientierten Sinn in Erscheinung treten:

Bei Fragen zur privaten Rentenversicherung, nehmen sie Kontakt mit unseren unabhängigen Versicherungsmaklern auf. Wir unterstützen sie gerne bei der Suche nach der passenden Versicherung. Telefonisch unter 030 – 922 77 527 oder per E-Mail unter [email protected].

Private Rentenversicherung bei Focus Money – September 2015

Focus Money (Ausgabe: 40/2015) konzentrierte sich bei ihrer Erhebung auf die Suche nach der besten privaten Rentenversicherung -unabhängig davon, ob es sich bei der ausgewählten Police um eine fondsgebundene, klassische oder Mischform einer Rentenversicherung handelt. Schließlich werden private Rentenversicherungen mit unterschiedlichen Renditemöglichkeiten und Risiken angeboten. Möchte man zum Zeitpunkt der Pensionierung, Anspruch auf eine sichere Rente haben, so empfiehlt sich der Abschluss einer klassischen Rentenversicherung. Sie mag zwar nur geringe Renditen erwirtschaften, jedoch können sich Versicherte sicher sein, dass ihr Vermögen risikolos angelegt ist. Im Falle der Inanspruchnahme wird dem Anleger die vereinbarte Garantierente zuzüglich Überschüsse ausgezahlt. Dabei richtet sich die Höhe der Überschüsse nach dem wirtschaftlichen Erfolg des Versicherers. Im Bereich der klassischen Rentenversicherungen konnten sich folgende Tarife als Testsieger durchsetzen:

Wer die Erzielung höherer Renditen verfolgt, dem ist der Abschluss einer fondsgebundenen Rentenversicherung sehr ans Herz zu legen. In dem Fall haben folgende Versicherungstarife als Testsieger hervorgehen können:

Möchte man bei der Rentenversicherung ein gewisses Maß an Sicherheit haben und dennoch höhere Renditechancen realisieren, ist zur Mischform der privaten Rentenversicherung zu raten. Aufgrund der Tatsache, dass bei dieser Versicherungsform, unterschiedliche Abstufungen bezüglich der Risikoklasse zum Tragen kommen, haben sich gleich mehrere Tarife als Testsieger herausgestellt::

  • Allianz (Alpha-Balance RF1GD (E194))
  • WWK (Protect FVG06)
  • Hannoversche (FR3)

Private Rentenversicherung Test – IVFP 2015

Das Deutsche Institut für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP) hat die Versicherungsstruktur der privaten Rentenversicherung umfassend unter die Lupe genommen. In die Grundgesamtheit der zu prüfenden Policen kamen nicht nur klassische Rentenversicherungen, sondern auch fondsgebundene Policen mit und ohne Beitragsrückgewähr sowie Comfort Tarife. Das Augenmerk der Untersuchung galt nicht nur der unterschiedlichen Policen. In dem Zusammenhang wurde auch ein Blick auf folgende Unternehmenskennzahlen geworfen:

  • Markterfolg
  • Sicherheit
  • Ertragskraft
  • Flexibilität
  • Transparenz der Verträge
  • Service des Versicherers

Testergebnisse

Nach umfassender Analyse der Versicherungstarife konnten in den unterschiedlichen Kategorien folgende Testsieger festgestellt werden:

Fondsgebundene Rentenversicherung mit Beitragsrückgewähr

Fondsgebundene Rentenversicherung ohne Beitragsrückgewähr

Klassische Rentenversicherung

Private Rentenversicherung bei Stiftung Warentest- September 2014

Das Versicherungskonzept der privaten Rentenversicherung wurde von Stiftung Warentest (Ausgabe: 10/2014) genauestens unter die Lupe genommen. Dahingehend wurden 39 Angebote privater Rentenversicherungen einer näheren Betrachtung unterzogen. Hierzu ging man von der Grundüberlegung aus, dass Die Kunden bereits zu Beginn des Versicherungsvertrages mit Garantiezusagen froh-gestimmt werden. Weiterhin wurden auch nur jene Rentenversicherung in die Grundgesamtheit aufgenommen, die die klassische Produktvariante zum Vertragsgegenstand machen und kein freies Fondsinvestment bereithalten. Um aus der Vielzahl an privaten Rentenversicherungen, jenes auswählen zu können, dass sich durch ein herausragendes Preis-Leistungs-Verhältnis auszeichnet, wurden die Versicherungspolicen gemäß folgender Kriterien umfassender geprüft:

Rentenzusage: diese floss zu 40 Prozent in das Gesamtergebnis ein. Dabei lag das Augenmerk der Bewertung auf der Höhe der garantierten Rente. Weiterhin ging man davon aus, dass eine Beitragsrückgewähr im Todesfall vereinbart ist und eine garantierte Rente bei Pensionierung für die Laufzeit von 10 Jahren garantiert wird.

Anlageerfolg: diese wurde ebenso mit einer Gewichtung von 40 Prozent in das Gesamtergebnis aufgenommen. Der Erfolg zeigt inwieweit ein gewisses Guthaben mit der Sparmethode erwirtschaftet wird.

Flexibilität: hierbei wurde ein genauer Blick hinter die Kulissen der Vertragsgestaltung genommen, die mit 10 Prozent veranschlagt wurde. Somit wurden Antworten auf Fragen gesucht wie etwa „Kann der planmäßige Rentenbeginn verschoben werden“ oder „Besteht ein Anspruch auf Beitragsstundung?“.

Transparenz: diese flossen mit 10 Prozent in das Gesamtergebnis ein und wurden unter dem Gesichtspunkt ihrer Vertragsunterlagen einer näheren Analyse unterzogen. In dem Zusammenhang wurde geschaut mit welcher Informationsbereitschaft sie den Versicherungsnehmer über Angelegenheiten wie Kundenbeteiligungen, Risikoschwankungen und Art der Beitragszahlungen aufklärten.

Nach umfassender Analyse der unterschiedlichen Versicherungskonzepte hat sich im Bereich der privaten Rentenversicherungen folgendes Ranking ergeben:

Im Gegensatz dazu, konnten elf der 39 analysierten Rentenversicherungen lediglich mit einer ausreichenden Kritik aus der Untersuchung hervorgehen. Ihre schlechte Beurteilung haben sie ihrer minderwertigen Konzeption hinsichtlich der Rentenzusage und des Anlageerfolgs zu verdanken.

Laut Finanztest kann der Abschluss einer privaten Rentenversicherung durchaus Sinn machen. Jedoch nur unter der Voraussetzung, dass man eine vergleichsweise günstige und erfolgsversprechende Police auswählt und nicht vor Ablauf der Vertragslaufzeit kündigt.

DISQ kürt 2013/2014 Allianz zum Testsieger der privaten Rentenversicherung

Insgesamt ist festzuhalten, dass es sehr viele interessante Angebote gibt. Über 90 Prozent der getesteten Angebote konnten mit guten Ratings überzeugen. Als Testsieger im Bereich Leistungen ist die Allianz ganz vorne. Den besten Service bietet die Aachen Münchener. Im Gesamtergebnis ist dann die Allianz wieder ganz vorne. Aber auch Angebote der Alten Leipziger, der Debeka und der Axa konnten mit sehr guten privaten Rentenversicherungen im Test überzeugen.

Rentenversicherung Test – Finanztest-Ergebnis aus 2011 im Überblick

Die von der Stiftung Warentest (Ausgabe: 10/2011) untersuchten Testsieger gelten sowohl für Frauen als auch für Männer. Sie unterscheiden sich sehr stark von den Testsiegern anderer Testinstitute und Medien. Vor allem auf Grund der unterschiedlichen Modellannahmen und Modellkunden sowie Bewertungskategorien variieren die Testergebnisse verschiedener Anbieter oft enorm. Daher können diese auch nur eine erste Richtung vorgeben. Im Endeffekt sollte jeder einen persönlichen Vergleich durchführen um auch tatsächlich das für die eigenen Anforderungen und Möglichkeiten beste Angebot ausfindig zu machen.

Modellkunden der Stiftung Warentest

Die Kunden zahlen im Jahr 1.200 Euro in ihre klassische Rentenversicherung. Die Laufzeit beträgt dabei 30 Jahre. Gemessen wurden sowohl der Anlageerfolg und die Rentenzusage als auch die Flexibilität sowie die Transparenz. Diese vier Teilbereiche summieren sich zu der Endbewertung der Stiftung Warentest. Beim Verlierer im Test unterscheidet sich die Rentenleistung auf bis zu 7.800 Euro. Die richtige Wahl entscheidet über den Erfolg der Anlage.

Debeka im Test

Besonders hervorzuheben ist beim Testsieger die mit 0,5 sehr gut bewertete Transparenz. Aber auch im Bereich Rentenzusage, Anlageerfolg und Flexibilität kann der Anbieter ihren Kunden gute Bedingungen bieten. Das bedeutet auch, dass die garantierte Rente im Alter hoch ausfallen wird. Die garantierte Rente beträgt für die Kunden bei diesem Versicherer 192 Euro beim zugrunde gelegten Modellfall. Die Renten aus Überschüssen sind teil- und volldynamisch. Die entsprechende Todesfallleistung ist dabei frei abwählbar.

Prognostizierte Rente

In erster Linie entscheidet die vom jeweiligen Anbieter ausgewiesene garantierte Rente, wahrscheinlicher ist jedoch der Erhalt der prognostizierten Rente (aus den erwirtschafteten Überschüssen) im Alter. Entscheidend für den Bezug ist dabei der entsprechende Anlageerfolg der Versicherer am Kapitalmarkt.

Positive Entwicklung der Überschüsse

Konnten die Kunden in 2008 lediglich mit Überschüssen von 4,2 Prozent rechnen, so sind dies seit 2010 mittlerweile schon fünf Prozent. Vor allem die zurückhaltende Anlagepolitik des Versicherers bewirkt eine konstante Verzinsung der privaten Altersvorsorge. Das gelingt ihr nicht nur im Bereich klassische Rentenversicherung, sondern auch bei der Riester-Rente. Auch hier steht der Versicherer im Test oben im oberen Feld der Stiftung Warentest dabei.

Besteuerung

Wer die Versicherungsleistung mit Beginn des 65. Lebensjahres bezieht, der hat lediglich 18 Prozent zu versteuern. Vorteilhaft ist zudem, dass mit Beginn der Vertragslaufzeit klar ist, welche Rente im Alter zu erwarten ist. Andere Produkte weisen diese Summe hingegen nicht oder nur unzureichend aus. Diese Transparenz ist das klare Plus der Anlage.

Unterschied zur Riester-Rente

  • Anspruch auf Garantiezins, nicht nur die Beitragsgarantie
  • Kosten für Wechsel liegen etwas höher
  • Sehr geringe Besteuerung
  • Auszahlung direkt mit Ablauf der Vertragslaufzeit

Private Rentenversicherungen im Test – viele Faktoren entscheiden über Bewertung

Entscheidend sind laut Finanztest viele Faktoren, die eine gute Altersvorsorge mit sich bringen sollte. Vor allem die integrierte Todesfallleistung sollte, wenn es möglich ist, abgewählt werden. Laut Finanztest erhöht sich so die garantierte Rente im Alter für die Versicherungsnehmer. Mit dem jeweiligen Versicherer sollte zudem keine monatliche, sondern eine jährliche Beitragszahlung vereinbart werden. Das schmälert nicht nur die Kosten, sondern bringt auch Vorteile bei der Rendite.

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Während der Kampagnen zur Europawahl ist man von sämtlichen Werbeslogans der verschieden kandidierten Parteien regelrecht.

Hohe Kosten gehen zu Lasten der Kunden

Im Test schlecht abgeschnitten haben vor allem die Generali, die eher unbekannte ÖSA sowie die Ergo Versicherung. Bei der späteren Rente summieren sich über die Jahre die Unterschiede auf bis zu 7.800 Euro bei falscher Wahl des Versicherers.

Eine klassische Rentenversicherung ist nicht riesterfähig, bietet bei richtiger Wahl dennoch gute Überschüsse. Im Rentenversicherungstest der Stiftung Warentest konnte sich vor allem anderen die Debeka behaupten. Die Vorteile liegen in der geringen Besteuerung, im Kapitalwahlrecht sowie beim garantierten Anspruch auf den Mindestgarantiezins. Mehr als 19 Millionen Versicherte haben über die Jahre hinweg eine solche Altersvorsorge abgeschlossen.

News zum Thema

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    Private Rentenversicherung Vergleich

    Private Altersvorsorge wird immer wichtiger. Die gesetzliche Rente reicht in vielen Fällen nicht aus, um alle Lebenskosten zu decken und ein würdiges Dasein zu führen. Eine mögliche Option ist die private Rentenversicherung. Je nach Wunsch werden Ihr Sparkapital und dessen Erträge in eine lebenslange Rente umgewandelt oder eine Einmalzahlung ausgeschüttet.

    Geben Sie einfach Ihren monatlichen Sparbetrag, das gewünschte Auszahlungsalter, sowie Ihre Eckdaten in unser Formular ein. Wir werden Ihre Anfrage umgehend bearbeiten. Einer unserer Experten wird Sie binnen eines Werktags kontaktieren, um mit Ihnen die besten Möglichkeiten durchzugehen – selbstverständlich ebenfalls unverbindlich und kostenlos.

    Unsere Partner

    Was genau ist die private Rentenversicherung?

    Die Rentenversicherung ist eine Form der Altersvorsorge und kapitalbildenden Lebensversicherung. Sie legen im Erwerbsalter Kapital bei einem Versicherer an. Durch Verzinsung oder wahlweise auch die Investition in Fonds vermehrt sich Ihr Geld. Sie selber entscheiden, wieviel Geld Sie anlegen möchten und ob dies auf regelmäßiger – zum Beispiel monatlicher – Basis oder in Form eines Einmalbetrags geschehen soll. Sie bestimmen, ab welchem Alter Sie das Kapital ausgezahlt bekommen möchten. Möglich ist die Einmalausschüttung oder eine regelmäßig ausgezahlte Rente. Oftmals liegen diesbezügliche Rentenbeträge im monatlich dreistelligen Bereich.

    Bei Vertragsabschluss wird – im Gegensatz zu vielen anderen privaten Versicherungen – keine Gesundheitsprüfung seitens der Versicherung gefordert. Selbst wenn eine potentielle Kundin oder etwaiger Kunde chronisch krank oder erblich vorbelastet sein sollte, hat das keinen Einfluss auf die Versicherungskonditionen. Insgesamt muss beachtet werden, dass ein einziges privates Vorsorgeprodukt trotz zusätzlichen Bezugs gesetzlicher Rente meist nicht ausreichen wird, um den Lebensstandard aufrechtzuerhalten. Viele investieren deshalb in mehr als ein Produkt.

    Varianten der privaten Rentenversicherung

    Klassische Rentenversicherung

    Bei dieser Variante zahlen Sie einen von Ihnen festgelegten Beitrag ein – entweder als höheren Einmalbetrag oder in regelmäßigen Raten. Das Kapital wird variabel verzinst. Dabei gibt es einen Garantiezins, der Ihnen mindestens zusteht. Der Zeitraum der Kapitalbildung wird auch Ansparphase oder Aufschubphase genannt.

    Im Alter wird Ihnen das angesparte Vermögen als lebenslange Rente ausgezahlt (auch Leistungsphase oder Auszahlungsphase genannt). Ab wann Sie die Altersvorsorge beziehen, können Sie selbst entscheiden. Haben Sie ein Kapitalwahlrecht vereinbart, dann können Sie sich den Gesamtbetrag auch als Einmalleistung auszahlen lassen.

    Durch Festlegung der Beiträge und Dauer der Ansparphase ist die Höhe der Rente relativ vorhersehbar. Diese Form der Rentenversicherung ist eine sehr sichere Geldanlage. Aufgrund der andauernden Niedrigzinsphase sind die Zinserträge allerdings derzeit gering.

    Fondsbasierte oder fondsgebundene Rentenversicherungen

    Hierbei handelt es sich um eine Kombination aus klassischer Rentenversicherung und Fondssparplan. Das Kapital oder Teile davon werden in einem oder mehreren Fonds oder in Aktien angelegt. Je nach Anbieter haben Sie ein Mitbestimmungsrecht, in welche Wertpapiere investiert wird. Diese Variante birgt höhere Aussichten auf Renditen als die klassische Variante, aber auch ein entsprechend größeres Risiko. Das von Ihnen eingezahlte Kapital steht Ihnen jedoch zu Beginn der Leistungsphase zu – abzüglich der Vertragskosten durch den Anbieter.

    Aufgrund des höheren Verwaltungsaufwandes sind diese Produkte meist teurer als klassische Rentenversicherungen. Wie auch bei der traditionellen Variante können Sie über die Höhe des von Ihnen investierten Kapitals und Ihr Alter bei der Auszahlung selbst entscheiden. Haben Sie ein Kapitalwahlrecht vereinbart, können Sie auch bei dieser fondsbasierten Alternative bestimmen, ob Sie die Vorsorge als Einmalbetrag oder lebenslang ausgezahlt bekommen möchten.

    Kapitalbildung – Einmalzahlung oder regelmäßige Beiträge

    Sie selber können entscheiden, ob Sie einmalig einen hohen Betrag einzahlen oder stattdessen regelmäßig kleinere Beträge. Allgemein gilt: Je jünger Sie bei Vertragsabschluss sind, desto mehr wächst Ihr Kapital durch Verzinsung, und desto mehr Kapital steht Ihnen im Alter zur Verfügung.

    Entscheiden Sie sich für die regelmäßige Beitragszahlung, können Sie dies je nach Anbieter monatlich, vierteljährlich und / oder jährlich tun. Fachleute empfehlen dabei die jährliche Einzahlung am Anfang des Jahres, da Sie so am meisten von den Zinsen profitieren und in der Regel keinen Ratenzuschlag zahlen müssen. Eine Einmalzahlung oder ein Einmalbetrag wäre dementsprechend höher und liegt meist im fünfstelligen Bereich.

    Eine abgekürzte Beitragszahlung wäre eine Mischform: Bei dieser Variante schließen Sie für einen bestimmten Zeitraum, mindestens aber zwölf Jahre, eine Rentenversicherung ab. Sie zahlen allerdings nicht für den kompletten Zeitraum Beiträge. Möglich wäre beispielsweise, dass Sie fünf Jahre Kapital einzahlen und den Vertrag anschließend ruhen lassen.

    Auch eine Einmalzahlung ist möglich: Dieser einmalig erbrachte Beitrag wird auf einem Depotkonto angelegt werden, welches variabel verzinst wird. Aus diesem entnimmt der Versicherer für einen Zeitraum von fünf Jahren eigenständig Rentenversicherungsbeiträge. Anschließend ruht die Versicherung bis zum Rentenalter – mindestens jedoch für sieben Jahre.

    Sonderformen der privaten Rentenversicherung

    Riester-Rente

    Die Riester-Rente ist ein besonderes Modell der privaten Rentenversicherung. Während der Sparphase erhalten Sie staatliche Zulagen und Steuervergünstigungen. Möglich sind klassische sowie fondsbasierte Verträge. Weitere Riester-Formen sind Bausparpläne, Banksparpläne, sowie Wohn-Riester. Bei letzterem handelt es sich um eine Art staatlich geförderter Baufinanzierung mit dem Ziel, im Alter mietfrei im Eigenheim zu wohnen. Im Gegensatz zur rein privaten Variante kann man sich das Vermögen bei der Riester-Rente nicht vor dem Rentenalter auszahlen lassen. Das Kapitalwahlrecht ist eingeschränkt: Möglich anstelle der monatlichen Ausschüttung ist die Auszahlung von 30 % des Kapitals bei Rentenbeginn und den Erhalt von 70 % als monatlicher Betrag. Nicht jeder ist Riester-berechtigt. Keinen Anspruch haben etwa Selbstständige, die nicht rentenversicherungspflichtig sind oder nicht versicherungspflichtige Studentinnen und Studentinnen.

    Rürup- oder Basisrente

    Auch die Rürup-Rente ist eine staatlich geförderte, private Altersvorsorge. Sie richtet sich primär an Besserverdienende sowie nicht rentenversicherungspflichtige Selbstständige, die kein Anrecht auf Riester-Förderung haben. Die Förderung besteht primär aus Steuervorteilen während der Sparphase.

    Wie bei der Riester-Rente kann man über das Kapital nicht vor Renteneintritt verfügen – beziehungsweise muss dann bisherige Förderungen zurückzahlen. Im Unterschied zu anderen Modellen gibt es bei der Rürup-Rente kein Kapitalwahlrecht. Das heißt, das angesparte Vermögen darf im Alter nicht wahlreise als Einmalbetrag ausgezahlt werden, sondern nur als monatliche Basisrente. Rürup-rentenförderberechtigt ist, wer seinen ständigen Wohnsitz in Deutschland hat und einkommenssteuerpflichtig ist.

    Worauf muss ich beim Abschluss einer Rentenversicherung achten?

    Die einzelnen Versicherer haben verschiedene Angebote, Tarife und unterschiedlichste Vertragsbedingungen. Abhängig von Ihren individuellen Vorstellungen und Bedürfnissen sind einige Vertragspunkte besonders relevant. Generell muss man beachten, dass einzelne Klauseln den Vertrag verteuern oder die Rendite senken können.

    Anbietervergleich

    Anlageform

    Garantierte Mindestrente

    Garantiezins

    Kapitalwahlrecht

    Flexibilitätsgarantie

    Abruf- und Aufschubfunktion

    Dynamikvereinbarung

    Überschussbeteiligung

    Beitragsrückgewähr und Hinterbliebenenschutz

    Rentengarantiezeit

    Berufsunfähigkeitsschutz

    Beitragsbefreiung bei Berufsunfähigkeitsschutz

    Besteuerung

    Auszahlung – wann erhalte ich meine Rente, und welche Optionen gibt es?

    Bei der Rentenversicherung unterscheidet man zwischen der aufgeschobenen Rente und der Sofortrente. Bei einer aufgeschobenen Rente erfolgen Einmalzahlung oder regelmäßige Zahlungen (über) Jahre oder Jahrzehnte, bevor die Rente ausgeschüttet wird. Bei der Sofortrente ist die Zahlung eines größeren Einmalbetrags auch im fortgeschrittenen Alter möglich. Dieser Betrag wird entsprechend des Namens umgehend beziehungsweise kurzfristig in eine lebenslang ausgezahlte, monatliche Sofortrente umgewandelt. Der ausgeschüttete Betrag liegt oftmals im dreistelligen Bereich.

    Sie selber entscheiden schon bei Vertragsabschluss den Zeitpunkt der Auszahlung. Allgemein empfehlenswert ist, die Rente auch wirklich erst im Alter zu beziehen, da Sie dann weniger Steuern auf Ihre private Rente zahlen müssen. Haben Sie vertraglich eine Abruf- und Aufschubfunktion vereinbart, können Sie bei Bedarf die Auszahlungsphase vorziehen oder nach hinten verschieben – oftmals um je fünf Jahre.

    Ist das Kapitalwahlrecht Bestandteil Ihres Vertrags, können Sie entscheiden, ob Sie die Summe als Einmalbetrag ausgezahlt erhalten oder als monatliche, lebenslange Rente. Der Einmalbetrag macht bei der Sofortrente allerdings keinen Sinn. Mit einer Flexibilitätsgarantie haben Sie auch während der Sparphase und im Rentenalter Zugriff auf Ihr Vermögen aus der Versicherung.

    Bezüglich der monatlich beziehbaren Rente können Sie eine Dynamik vereinbaren, um Inflation entgegenzuwirken. Die monatlichen Beträge werden dann jährlich der Inflation angepasst und um einen gewissen Prozentsatz erhöht: Bei einer Volldynamisierung steigen sie jedes Jahr um einen festgelegten Prozentsatz, anstatt über die Jahre ein gleichbleibender Rentenbetrag zu bleiben. Mit einem Auszahlplan können Sie sich das angesparte Vermögen auf Wunsch in selbst gewählten Abständen und selbst gewählter Höhe auszahlen lassen, bis es verbraucht ist – so beispielsweise als jährlichen, halb-, vierteljährlichen oder monatlichen Betrag. Ist das Geld verbraucht, haben Sie keine Ansprüche mehr auf eine lebenslange Rente.

    Mit einem Banksparplan: legen Sie Ihr Geld bei einer Bank an. Das Vermögen wird klassisch verzinst – oder auf Wunsch in Fonds angelegt. Steht das Rentenalter an, wird der Betrag von einem Versicherer in eine Rente umgewandelt. Der klassische Banksparplan selber ist aufgrund der geringen Verwaltungskosten relativ günstig. Verhältnismäßig teuer ist jedoch die Rentenberechnung der Versicherer am Ende der Vertragslaufzeit.

    Die Auszahlungsmodi der Rürup-Rente und Riester-Rente sind anders. Sie können sich das Vermögen nicht vor dem Rentenalter auszahlen lassen. Bei der Riester-Rente gilt das Kapitalwahlrecht nur eingeschränkt, bei der Rürup-Rente gar nicht.

    Rentenversicherung und die Steuer

    Bei der rein privaten Rentenversicherung sind die Steuerkonditionen etwas anders als bei der staatlich geförderten Riester- oder Rürup-Rente. Entscheiden Sie sich für die komplett private Variante, zahlen Sie die Beiträge während der Sparphase von Ihrem versteuerten Nettoeinkommen. Besteht Ihr privater Vertrag allerdings schon mindestens seit dem 31. Dezember 2004, können die Beiträge als Sonderausgaben von der Steuer abgezogen werden.

    Abhängig vom Auszahlungszeitpunkt zahlen Sie dafür im Alter während der Auszahlungsphase weniger Steuern. Je nachdem, in welchem Lebensalter Sie sich zur Auszahlung entschließen, wie lange der Vertrag bestanden hat und für welches Auszahlungsmodell Sie sich entscheiden, fallen unterschiedlich hohe Steuern an.

    Definition von Ertrag

    Der Gewinn durch Rendite und Überschüsse minus der Beitragszahlungen = Ertrag

    Der Ertragsanteil ist ein festgesetzter Prozentsatz der monatlichen Rente, der entsprechend des Alters bei Auszahlungsbeginn errechnet wird und über die gesamte Rentenlaufzeit konstant bleibt.

    • Rentenbezug vor dem 60. Lebensjahr: Erträge sind komplett steuerpflichtig.
    • Rentenbezug ab dem 65. Lebensjahr: Erträge sind zu 18 % steuerpflichtig.
    • Rentenbezug der Sofortrente: Nur der Ertragsanteil ist steuerpflichtig – ab einem Alter von 65 Jahren beträgt der Steuersatz 18 %.
    • Auszahlung des kompletten Vermögens nach Vollendung des 62. Lebensjahrs und mindestens zwölf Jahren Vertragslaufzeit: 50 % der Erträge sind steuerfrei.
    • Der private Rentenversicherungsvertrag wurde vor dem 1. Januar 2005 abgeschlossen und wird nach Vollendung des 60. Lebensjahrs nach mindestens zwölf Jahren Laufzeit und fünf Jahren Beitragszahlungen ausgezahlt: Die Erträge sind steuerfrei.

    Um sicherzugehen, dass die entsprechenden Steuerkonditionen auch für den von Ihnen bevorzugten Tarif gelten, sollten Sie dies vor Vertragsabschluss mit Ihrem Versicherer erörtern.

    Vererbbarkeit der privaten Rentenversicherung

    Im Fall des eigenen Ablebens kann man mit verschiedenen Klauseln für Hinterbliebene vorsorgen. Tut man das nicht, fällt das eigene Vermögen im Ernstfall womöglich an die Versicherung.

    Achtung! Diese Regelungen gelten nur für die rein private Rentenversicherung. Bei Rürup-Renten und Riester-Renten gelten andere Bestimmungen.

    Während der Sparphase schützen Beitragsrückgewähr und Hinterbliebenenschutz die Ansprüche der Erben. Mit letzterer Klausel kann man eine Erbin oder einen Erben einsetzen, auf den die Rente übergeht. Entscheidet man sich für die Beitragsrückgewähr, wird das bisher gesparte Vermögen an die Erben ausgezahlt.

    Während der Auszahlphase ist die Rentengarantiezeit entscheidend für potentielle Erbansprüche. Wird beispielsweise eine Rentengarantiezeit für 20 Jahre vereinbart, dann wird die Rente auch für diesen Zeitraum ausgezahlt, selbst wenn Versicherte bereits dahingeschieden sind. In diesem Fall erhalten die Erben für die verbleibende Garantiezeit die monatliche Rente ausgezahlt. Die Rentengarantiezeit kann von Ihnen persönlich je nach Wunsch für einen individuellen Zeitraum festgelegt werden.

    Private Rentenversicherung wechseln

    Eine rein private Rentenversicherung zu wechseln ist meist nur mit finanziellen Verlusten möglich und sollte daher wohl überlegt sein. Besteht Ihre klassische Versicherung schon seit mehreren Jahren, wird Ihr Garantiezins höher sein, als der heute angebotene. Durch die anhaltende Niedrigzinsphase ist dieser Zins stark gesunken. Wurde Ihr Vertrag vor 2005 abgeschlossen, können Sie zudem Ihre Beiträge als Sonderabgaben absetzen und müssen auf die Kapitalerträge bei Auszahlung keine Steuern zahlen.

    Ein Wechsel in den ersten fünf Jahren kann dazu führen, dass Sie mit starken Verlusten aus dem Vertrag zurücktreten, denn binnen dieses Zeitraums werden alle Vertragskosten der Versicherer von den Beiträgen abgezogen. Unter Umständen müssen Sie deshalb sogar noch Geld investieren. Sollten Sie dennoch wechseln wollen, sollten Sie unbedingt vorab verschiedene Anbieter vergleichen.

    Private Rentenversicherung kündigen

    Bei einer Kündigung erhalten Sie den sogenannten Rückkaufswert Ihrer Rentenversicherung. Sie haben zwar Anspruch auf etwaige bisherige Überschüsse und Rendite, verlieren aber Ihre Altersvorsorge. In den ersten Jahren nach Vertragsabschluss werden zudem die Vertragskosten von den Beiträgen abgezogen, so dass Sie unter Umständen sehr große Verluste hinnehmen müssen.

    Falls Sie aktuell also nicht dringend Kapital benötigen, wäre es unter Umständen sinnvoller, sich beitragsfrei zu stellen. In diesem Fall zahlen Sie keine weiteren Beiträge, Ihre Versicherungssumme wird herabgesetzt, aber Sie erhalten im Rentenalter eine – kleinere – Rente. Oftmals ist eine Beitragsfreistellung nur möglich, wenn bereits eine bestimmte Sparsumme vorhanden ist. Bei Bedarf lohnt es sich, die diesbezüglichen Vertragsbedingungen zu konsultieren.

    FAQ zur Rentenversicherung

    Was ist eine private Rentenversicherung?

    Wie funktioniert der kostenlose Rentenversicherungsvergleich bei Tarifcheck.de?

    Welche Form der privaten Rentenversicherung gibt es?

    Kann ich auch im fortgeschrittenen Alter noch eine Rentenversicherung abschließen?

    Ab wann erhalte ich die Rente ausgezahlt?

    Worauf muss ich beim Abschluss achten?

    Kann ich mir meine Rente auch als Einmalbetrag auszahlen lassen?

    Kann ich mir meine Rente auch vorzeitig auszahlen lassen?

    Welche steuerlichen Regelungen gelten bei der privaten Rentenversicherung?

    Ist die private Rente vererbbar?

    Was ist die Rentengarantiezeit bei der privaten Rentenversicherung?

    Was ist das Kapitalwahlrecht bei der privaten Rentenversicherung?

    Kann ich meine private Rentenversicherung auch kündigen?

    Kann ich meine private Rentenversicherung wechseln?

    Was passiert, wenn ich meine Beiträge nicht mehr zahlen kann?

    Haben Sie Fragen?

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    Источники: http://www.test.de/thema/rentenversicherung/, http://www.testsieger-berichte.de/rentenversicherung-test/, http://www.tarifcheck.de/rentenversicherung/

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