Private rentenversicherung im vergleich

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Private Rentenversicherung

Monatliche Zahlungen bis ans Lebensende

  • Zuletzt aktualisiert: 20. April 2017
  • Von: Annika Krempel

Das Wichtigste in Kürze

  • Private Rentenversicherungen zahlen bis zum Lebensende einen monatlichen Betrag an den Versicherten aus. Damit galten sie lange als Grundpfeiler der privaten Altersvorsorge.
  • Sie kommen in Varianten daher: als klassischer, fondsgebundener oder Vertrag der „neuen Klassik“.
  • Die meisten Verträge lohnen sich derzeit nicht wegen hoher Kosten und gleichzeitig geringer Rendite. Lediglich als Riester-, Rürup oder betriebliche Altersvorsorge kann ein Abschluss sinnvoll sein.
  • Für die Altersvorsorge gibt es Alternativen.

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Früher war sie einmal der Standard für die Altersvorsorge: die private Rentenversicherung. Auch heute werden jedes Jahr noch viele Verträge verkauft. Doch die Palette der Angebote ist vielfältiger geworden. Neben klassischen Produkten, die sicher anlegen und eine garantierte Rendite versprechen, werden heute meist Rentenversicherungen der „neuen Klassik“ verkauft, die einen größeren Aktienanteil enthalten. Versicherungen stellen damit in Zeiten niedriger Zinsen weiterhin die Chance auf Rendite in Aussicht.

Die Rentenversicherung soll eine Absicherung gegen „langes Leben“ sein, wie es die Versicherungswirtschaft formuliert. Mit lebenslangen Rentenzahlungen will sie dafür sorgen, dass auch im Alter das Geld nicht knapp wird – egal wie lange jemand lebt.

Wir raten in den meisten Fällen davon ab, derzeit eine Rentenversicherung für die Altersvorsorge zu wählen. Wegen hoher Kosten und geringer Rendite lohnt sich das kaum. Lediglich in der geförderten Variante, als Riester- beziehungsweise Rürup-Vertrag oder als betriebliche Altersvorsorge, kann eine Form der privaten Rentenversicherung sinnvoll sein. Zum Sparen für das Alter sind aber meistens andere Alternativen besser.

Weitere Tipps im Ratgeber Altersvorsorge

Sara Zinnecker

Expertin für Geldanlage

So können Sie fürs Alter vorsorgen

  • Zur Basisversorgung zählen die gesetzliche Rentenversicherung und Rürup-Verträge.
  • Gefördert sind Riester-Verträge oder betriebliche Altersvorsorge.
  • Die Lebensversicherung zählt zur ungeförderten Vorsorge.

Weitere Ratgeber:

Zwei Varianten: Aufgeschobene Rente oder Sofortrente

Die Rentenversicherung ist eigentlich eine Variante der Lebensversicherung. Doch während es bei jeder Form der Lebensversicherung eine Gesundheitsprüfung gibt, braucht es das für den Abschluss einer privaten Rentenversicherung nicht. Das liegt daran, dass sich die Geschäftsmodelle unterscheiden. Bei der Lebensversicherung muss die Versicherung zahlen, sobald der Versicherte stirbt. Gegen einen frühen Tod und damit gegen frühzeitige Zahlungen will sich die Versicherung deshalb mit einer Gesundheitsprüfung absichern.

Bei einer Rentenversicherung haben die Versicherer dagegen einen Vorteil, wenn der Versicherte früh stirbt. Schließlich müssen sie dann viel kürzer die vereinbarte Rente auszahlen. Was dadurch an Geld übrig bleibt, können sie stattdessen dafür verwenden, das lange Leben der anderen Versicherten zu finanzieren. Das ist der Versicherungsaspekt der privaten Rentenversicherung.

Aus diesem Grund ist die Rentenversicherung kein geeignetes Produkt, um Hinterbliebene zu versorgen. Allerdings lässt sich in viele Verträge gegen Aufpreis ein solcher Schutz einbauen: die sogenannte Rentengarantiezeit. Erhält der Versicherte bereits Rente und stirbt innerhalb der Garantiezeit, zum Beispiel schon nach drei Jahren, dann bekommen seine Angehörigen für den Rest der Rentengarantiezeit weiterhin Geld von der Versicherung. Stirbt der Versicherte während der Ansparphase, erhalten die Hinterbliebenen meist das bisher angesparte Kapital ausgezahlt.

Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Formen der privaten Rentenversicherung. Bei der „aufgeschobenen Rentenversicherung“ zahlt der Versicherte über Jahre regelmäßig Beiträge ein. Das angesparte Kapital gibt die Versicherung ab dem vereinbarten Rentenbeginn als monatliche Rente aus. In welcher Form das angesparte Kapital Rendite erwirtschaften soll, unterscheidet sich je nachdem, ob der Vertrag eine klassische Rentenversicherung ist, eine fondsgebundene oder eine der vielen Varianten der neuen Klassik.

Die zweite Grundform ist die Sofortrente. Statt über Jahre Kapital anzusparen, zahlt der Versicherte einmal einen hohen Betrag ein – die Einmaleinlage. Dieses Geld verrentet die Versicherung sofort, sie beginnt also meist unverzüglich damit, es wieder als monatlichen Betrag auszuzahlen. Es ist aber auch möglich, die Rente noch etwas aufzuschieben und erst nach einigen Jahren mit der Rentenzahlung zu starten.

So wird die Rentenversicherung ausgezahlt

Bei der aufgeschobenen Rente kann der Versicherte wählen, ob er sich das angesparte Kapital als lebenslange Rente auszahlen lässt oder ob er sein Kapitalwahlrecht nutzt. Letzteres bedeutet, dass er das Geld auf einen Schlag bekommt. Aber Achtung: Eine Rentenzahlung ist in aller Regel steuerlich günstiger als eine Auszahlung auf einen Schlag.

Wer sich für die Rentenzahlung entscheidet, die sogenannte Leibrente, kann oft zwischen einer dynamischen und einer konstanten Rente wählen. Bei der konstanten Rente soll die Zahlung während der gesamten Rentenphase gleich hoch bleiben. In die Rentenhöhe wird bereits eine prognostizierte Überschussbeteiligung für die gesamte Rentenzeit miteingerechnet. Treten die Erwartungen nicht ein, ist es möglich, dass die Rente gesenkt wird. Die konstante Rente verliert durch die Inflation mit der Zeit an Wert.

Die dynamische Rente fällt zum Rentenbeginn etwas niedriger aus als die konstante Rente. Allerdings steigt sie mit der Zeit an, sofern es die erwirtschafteten Überschüsse der Versicherung zulassen. Gesenkt werden kann die Rente nicht mehr. Aufgrund der Anpassung verliert die Rente durch die Inflation weniger an Wert. Sie lohnt sich vor allem, wenn jemand sehr alt wird.

Eine Mischform der beiden Auszahl-Varianten ist die teildynamische Rente. Ein Teil der Überschüsse ist dabei dynamisch und kann nicht abgesenkt werden. Ein anderer Teil wird vor Rentenbeginn hochgerechnet und kann wieder gesenkt werden, falls die Überschüsse nicht zur Finanzierung ausreichen.

Der Rentenfaktor bestimmt die Höhe

Wie hoch genau die Rente ausfallen wird, bestimmt der sogenannte Rentenfaktor. Er ist ein Umrechnungswert für das angesparte Kapital in monatliche Rente. Zum Beispiel kann der Rentenfaktor 30 betragen. Das bedeutet, dass 10.000 Euro Kapital eine monatliche Rente von 30 Euro ergeben. Wer 100.000 Euro angespart hat, bekäme in diesem Fall eine monatliche Rente von 300 Euro.

Klassische Rentenversicherung – Beim Abschluss einer klassischen Rentenversicherung garantiert der Anbieter eine Mindestrente im Alter. Diese Mindestrente errechnet sich aus dem garantierten Kapital, dementsprechend gibt es für diesen Teil der zukünftigen Rente einen Rentenfaktor, der bereits beim Vertragsabschluss feststeht. Doch die Rentenhöhe bestimmt sich auch aus nicht garantierten Überschüssen. Der Rentenfaktor dafür wird erst zu Beginn der Rentenzahlung festgelegt.

Fondspolicen oder neue Klassik – Bei Verträgen, die nicht ein bestimmtes Kapital zum Rentenbeginn garantieren, gibt es auch keine garantierte Mindestrente. Oft nennt der Versicherer dennoch einen Rentenfaktor in den Versicherungsunterlagen. Diesen kann er allerdings während der Ansparphase verändern. Je nach Versicherungsbedingungen ist das mehr oder weniger kompliziert. Anfang 2017 änderten zum Beispiel die Allianz und Zurich ihre Rentenfaktoren für einige Produkte. Wirklich festgelegt ist der Faktor erst bei Rentenbeginn.

Klassische Rentenversicherung

Klassische Rentenversicherungen kämpfen genauso wie Kapital-Lebensversicherungen, die bei der Rendite ähnlich funktionieren, mit den niedrigen Zinsen. Seit 2017 beträgt der Höchstrechnungszins nur noch 0,9 Prozent. Damit ist Folgendes gemeint: Beim Abschluss verspricht die Versicherung, den Anteil des Beitrags, der nicht für Kosten oder Risikoschutz verwendet wird, mit einem Garantiezins zu verzinsen. Der darf höchstens dem vom Gesetzgeber vorgegebenen Höchstrechnungszins entsprechen, also 2017 höchstens 0,9 Prozent.

Laut der Branchen-Ratingagentur Assekurata liegt der Sparanteil des Beitrags typischerweise zwischen 80 und 90 Prozent. Von 100 Euro Einzahlung spart der Versicherte also nur 80 oder 90 Euro an, der Rest geht zum Beispiel für Provisionen oder die Verwaltung drauf. Nur die 80 oder 90 Euro werden mit dem Garantiezins vermehrt.

Garantiezins

In der Studie von Assekurata boten elf Unternehmen Verträge an, deren Garantiezins sogar niedriger war als der Höchstrechnungszins.

Rechnet man den Garantiezins von 0,9 Prozent um auf den insgesamt eingezahlten Beitrag, also die vollen 100 Euro, bleibt effektiv im Schnitt nur 0,1 Prozent garantierte Rendite übrig, wie Assekurata ermittelte. Bei elf der untersuchten Anbieter von Rentenversicherungen mit Start im Jahr 2017 war die Beitragsrendite sogar negativ, garantierte die Versicherung also nicht einmal den eingezahlten Beitrag.

Tatsächlich zahlen die Versicherungen aber mehr Rendite an ihre Versicherten aus. Diese kommt von Überschüssen, die die Anbieter mit ihrer Geldanlage erwirtschaften. Für eine neue Rentenversicherung liegt die sogenannte laufende Verzinsung bei 2,61 Prozent. Die Höhe nimmt allerdings seit Jahren ab.

Laufende Verzinsung klassischer Rentenversicherungen

laufende Verzinsung ohne Schlussüberschuss und Beteiligung an Bewertungsreserven

Quelle: Assekurata (Stand: Februar 2017)

Die Verzinsung könnte etwas höher sein, wenn die Kosten der Verträge nicht so hoch wären. Laut Assekurata senken die Kosten im Schnitt die Rendite um etwa 0,8 Prozentpunkte. Größere Unternehmen tendieren zu höheren Kosten als kleine.

Wegen der hohen Kosten und der niedrigen Rendite ist derzeit der Abschluss einer klassischen privaten Rentenversicherung nicht zu empfehlen.

Neue Klassik mit höherem Aktienanteil

Verträge der „neuen Klassik“ sollen eine Lösung für das Zinsdilemma liefern. Einige Anbieter haben keine klassischen Rentenversicherungen mehr im Programm, sie bieten nur noch die neuen Modelle an. Sie können höhere Renditechancen versprechen, indem sie die Garantien verringern. Garantien kosten nämlich Rendite.

Je mehr eine Versicherung garantieren muss, desto mehr Geld investiert sie in sichere Anlagen. Sichere Anlagen bringen meist aber nur wenig Zinsen. Sind die Garantien niedriger, kann sie dagegen auch mehr in Aktien oder andere Anlageformen investieren, deren Risiko von Verlusten, aber auch deren Chance auf Gewinn höher ist.

Die Produkte sind in der neuen Klassik sehr unterschiedlich. Allen gemein ist, dass sie weiterhin einen Rückkaufswert und eine lebenslange Rente garantieren. Je nach Vertrag liegt der Garantiezins manchmal bei weniger als 0,9 Prozent, oftmals sogar bei 0. Der Zins in der Rentenphase, mit dem das angesparte Kapital weiterhin verzinst wird, kann sich von dem in der Ansparphase unterscheiden.

Einige Verträge garantieren den Erhalt der eingezahlten Beiträge, andere fordern dafür eine Mindestlaufzeit, wieder andere garantieren dies gar nicht. Genauso verhält es sich mit einer Garantie, dass zum Rentenbeginn ein Mindestkapital angespart ist – manche Anbieter garantieren es, andere nicht. Außerdem haben nur wenige Verträge einen garantierten Rentenfaktor.

Durch diese Produktvielfalt fällt es schwer, Verträge zu vergleichen. Assekurata hat dennoch eine durchschnittliche laufende Verzinsung errechnet, die sich aus dem Garantiezins und den Überschüssen ergibt: Sie liegt 2017 mit 2,44 Prozent sogar unter der laufenden Verzinsung der klassischen Rentenversicherung, die 2,61 Prozent beträgt. Auch bei den Kosten schneidet die neue Klassik schlechter ab. Durchschnittlich verringern die Anbieter die Rendite um 1,02 Prozentpunkte. Damit sind sie sogar ein Viertel teurer als klassische Produkte.

Eine weitere Spielart der neuen Klassik ist die sogenannte Indexpolice. Auch dabei investieren die Versicherungen in Aktienfonds. Dem Versicherten garantieren sie den Erhalt seiner Beiträge, aber nicht die Verzinsung.

Allerdings steckt nur ein kleiner Teil des Beitrags in Aktien. Zusätzlich ist der mögliche Gewinn pro Jahr begrenzt, während die Verluste des Fonds voll vom Versicherten zu tragen sind. Die Renditeaussicht der Indexpolicen ist schwer einzuschätzen, denn die Deckelung des möglichen Gewinns kann jedes Jahr neu justiert werden. Eine kleine Veränderung daran hat aber bereits große Auswirkungen auf den Gewinn des Jahres. Hohe Kosten für Vertrieb und Verwaltung schmälern die Rendite zusätzlich. Mehr dazu lesen Sie in unserem ausführlichen Ratgeber zur Indexpolice.

Bei Indexpolicen sowie anderen Verträgen in der neuen Klassik gilt: Wie sich die Rendite tatsächlich in Zukunft entwickelt, hängt maßgeblich von den Investments der Versicherung ab. Oft sind Investment- oder Indexfonds vorgeschrieben, in denen das Geld angelegt wird. Fest steht: Je weniger Garantien die Versicherung gibt, desto eher liegt das Risiko beim Versicherten.

Fondsgebundene Rentenversicherung

Fondsgebundene Rentenversicherungen bieten Versicherer typischerweise Kunden an, die Geld übrig haben und investieren wollen. Denn Fondspolicen haben üblicherweise keine Garantien, dadurch sind hohe Verluste möglich.

Die fondsgebundene Rentenversicherung ist ein Fondssparplan im Mantel einer Versicherung. Die Beiträge werden in Aktien-, Renten- oder Immobilienfonds investiert. Die Wertentwicklung der Versicherung richtet sich entsprechend nach der Wertentwicklung der Fonds. Stehen die Aktien zum Rentenstart schlecht, gibt es auch nur wenig Rente. Da dies nicht vorhersehbar ist, gibt es in der Regel keine garantierte Rentenhöhe, meist nur eine prognostizierte.

Wer sich entscheidet, einen Vertrag abzuschließen, muss gute Nerven haben, denn der Wert der Police kann auch mal ins Minus drehen. Am ehesten lohnt sich die fondsgebundene Rentenversicherung daher für junge Menschen, die mit einem langen Anlagehorizont Marktschwankungen aussitzen können. Provisionen und Verwaltung sind meist teuer, daher ist es sinnvoll, solche Verträge ausschließlich als Nettopolice abzuschließen.

Sofortrente

Wer einen größeren Batzen Geld übrig hat und für das Alter vorsorgen möchte, kann dies mit einer Sofortrente tun. Sinnvoll ist das vor allem für ältere Menschen, deren Lebensstandard durch monatliche Zahlungen etwa aus der gesetzlichen Rentenversicherung oder einer anderen lebenslangen Versorgung noch nicht gesichert ist.

Die Sofortrente eignet sich vor allem für fitte Senioren, die erwarten, noch lange zu leben – so dass sich die lebenslange Rente auszahlt. Die Höhe der Auszahlung hängt natürlich von der Summe der Einmalanlage ab. Die Versicherung rechnet diese um in eine lebenslang garantierte Mindestrente. Zusätzlich dazu werden Überschüsse ausgezahlt. Diese stehen aber nicht fest und sind auch nicht garantiert.

Wo überall eine Lebensversicherung enthalten sein kann

Die Rentenversicherung steckt in vielen Verträgen, die oft für die Altersvorsorge abgeschlossen werden.

Direktversicherung oder Pensionskasse – Das sind Formen der betrieblichen Altersvorsorge, hinter denen sich vor allem eine klassische Rentenversicherung verbergen kann. Eine Direktversicherung ist vor allem bei kleinen Unternehmen der gängigste Durchführungsweg. Die betriebliche Altersvorsorge ist durch die Förderung grundsätzlich attraktiv, insbesondere wenn der Arbeitgeber etwas dazuzahlt. Trotzdem gibt es möglicherweise bessere Alternativen zum Abschluss einer klassischen Rentenversicherung, Fragen Sie Ihren Chef nach einer Alternative.

Riester-Rentenversicherung – Sehr viele Riester-Verträge sind ebenfalls Rentenversicherungen, mit der dazugehörigen staatlichen Förderung. Gerade dort fressen die Versicherungskosten einen großen Teil der Förderung wieder auf, was sich in einer niedrigeren durchschnittlichen Verzinsung niederschlägt, als oben beschrieben. Aber es gibt durchaus auch gute Riester-Verträge mit Rentenversicherungen mit niedrigeren Kosten.

Diese Riester-Rente passt zu Ihnen

Sara Zinnecker

Expertin für Geldanlage

Altersvorsorge mit staatlicher Förderung

  • Speziell für Arbeitnehmer und Beamte.
  • Förderung durch Zulagen und Steuervorteile.
  • Versteuerung erfolgt im Rentenalter.

Unsere Anbieter-Empfehlung:

  • Rentenversicherung: Hannoversche, Huk24
  • Fondssparplan: DWS Toprente Dynamik über Online-Vermittler, Fairriester 2.0, Deka Zukunftsplan Classic, Uniprofirente Select (Fonds: Uniglobal II)
  • Wohn-Riester: Dr. Klein, Interhyp und Planethyp

Rürup-Rente – Die Rürup-Rente ist grundsätzlich für Selbstständige und Besserverdienende gedacht, als Ergänzung zur gesetzlichen Rente oder zu Ansprüchen aus einem Versorgungswerk. Sie ist prinzipiell eine sehr rigide und unflexible Form der Altersvorsorge, deren Abschluss mit Vorsicht zu genießen ist und die nur bei bestimmten steuerlichen Konstellationen sinnvoll ist. Ob Sie dann ausgerechnet die Form einer klassischen Rentenversicherung wählen sollten, scheint sehr fraglich.

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Wenn Sie bereits eine Rentenversicherung haben

Wer bereits eine Rentenversicherung besitzt und damit nicht zufrieden ist, sollte in Ruhe abwägen, was damit passieren soll. Einen bestehenden Vertrag zu kündigen ist meist die schlechteste Idee, denn schließlich sind häufig gerade die Kosten abbezahlt und die Police kann beginnen, Geld anzusparen. Ältere klassische Rentenversicherungen haben außerdem oft einen hohen Garantiezins, der heute viel wert ist. Prüfen Sie daher in Ruhe, ob der Vertrag noch passt und sich rechnet.

Zu hohe Beiträge lassen sich reduzieren

Den Vertrag können Sie auch ganz beitragsfrei stellen. Prüfen Sie aber, ob nicht eine Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung am Vertrag dranhängt und dadurch in Gefahr gerät.

Bevor Sie kündigen, lohnt der Versuch, die Rentenversicherung zu verkaufen. Sie haben damit die Chance, einen höheren Wert zu erzielen als durch das Kündigen. Außerdem können Sie das Beleihen in Erwägung ziehen.

Wann kündigen sinnvoll ist

Eine Kündigung kommt vor allem infrage, wenn der Vertrag erst wenige Monate oder Jahre alt ist und Sie sich über den Abschluss ärgern – zum Beispiel, weil ein Vermittler Sie dazu gedrängt hat. Denn dann können Sie durch Kündigen immerhin einen Teil der Abschlussprovision vermeiden, da diese meistens über die ersten fünf Jahre verteilt wird. Anders gesagt: In den ersten fünf Jahren sind die Kosten bei einer Lebens- oder Rentenversicherung besonders hoch, der Sparanteil ist vergleichsweise niedrig.

Mehr dazu im Ratgeber Lebensversicherung kündigen

Annika Krempel

Expertin für Versicherungen

Alternativen zur Kündigung einer LV

  • Behalten Sie alte Policen mit hohem Garantiezins.
  • Bei langfristigem Geldbedarf sollten Sie die Versicherung verkaufen.
  • Bei kurzfristigem Geldbedarf können Sie Ihre Police beleihen oder beitragsfrei stellen.

Unsere Anbieter-Empfehlung aus dem Finanztip Ratgeber:

  • für Verkauf Cashlife, Policen Direkt, Partner in Life und Cumerius
  • für Beleihung LV-Kredit, SWK Bank

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Artikel verfasst von

Finanztip-Expertin für Versicherungen

Annika Krempel ist Redakteurin im Team Versicherung und Vorsorge. Nach ihrem Diplom in Politikwissenschaften absolvierte sie ein Volontariat für Wirtschafts- und Verbraucherjournalisten. Sie sammelte unter anderem Erfahrungen in den Redaktionen von ZDF WISO, RBB Inforadio sowie der Stiftung Warentest. Die verbraucherpolitische Arbeit lernte sie beim Verbraucherzentrale Bundesverband kennen.

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Das Prinzip der Rentenversicherung

Die Rente wird nach dem Auszahlungsbeginn unterschieden:

  1. Sofortrente: Anbieter zahlt sofort eine Leibrente gegen einen Einmalbetrag
  2. Aufgeschobene Rentenversicherung: Die Versicherungen zahlen nach einem Einmalbetrag oder nach laufenden Beitragszahlungen

Die Stiftung Warentest hat in ihrer Untersuchung die sogenannte aufgeschobene Altersvorsorge getestet.

Auszahlungsmöglichkeiten der privaten Rentenversicherung

Grundsätzlich stehen dem Versicherungsnehmer zur Ausschüttung der Renten und Überschussbeteiligungen drei Formen zur Auswahl:

  • Konstante Rente: Auszahlung einer gleichbleibenden, lebenslangen Rente
  • Dynamische Rente: Auszahlung einer lebenslangen Rente mit volatilen Erhöhungen. Diese hängt von der Höhe des erwirtschafteten Gewinnüberschusses einer Versicherung ab
  • Teildynamische Rente: Rentenauszahlung, die oberhalb des Garantieniveaus angesiedelt ist, jedoch einen geringen Anstieg vorsieht, als es bei der dynamischen Rente der Fall ist.

Private Rentenversicherung im Test

Die private Rentenversicherung ist sehr flexibel und kann hervorragend an die individuellen Bedürfnisse angepasst werden. Der Klassiker im Bereich private Altersvorsorge ist sehr beliebt bei den Versicherten und wird regelmäßig von verschiedenen Testinstituten bewertet.

IVFP-Rating der Tarife der Privaten Rentenversicherung 2017

Im Februar 2017 veröffentlichte das Institut für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP) das bereits achte Leistungsrating zur Privatrente. Wie in den Vorjahren teilte das Institut die Tarife auch in diesem Jahr in vier Kategorien ein:

  1. klassische Tarife: Die Beiträge werden ausschließlich sicherheitsorientiert angelegt. Der Kunde erhält einen festen Zinssatz bzw. den gesetzlich festgelegten Garantiezins.
  2. fondsgebunden Tarife: Bei der fondsgebundenen Rentenversicherung werden die Beiträge teilweise in Fonds investiert. Hier unterscheidet das IVFP nochmal zwischen Versicherungen mit und ohne Garantie.
  3. Comfort-Tarife werden komplett vom Versicherungsunternehmen betreut. es kommen ein oder mehrere Anlagekonzepte zum Tragen.
  4. Indexpolicen: Die Anlage der Beiträge erfolgt ausschließlich sicherheitsorientiert. Es gibt gewisse Garantien gegen Verluste. Allerdings sind auch die Gewinnmöglichkeiten beschränkt.

Die Bewertungskriterien

Alle geprüften Rentenversicherungstarife wurden jeweils in vier Teilbereichen bewertet. Die Gesamtnote setzt sich aus den unterschiedlich stark gewichteten Teilergebnissen zusammen.

  • Unternehmen (Sicherheit, Ertragskraft, Markterfolg): Wichtung 35 %
  • Rendite (Renditechancen im Marktvergleich): Wichtung 30 %
  • Flexibilität (Möglichkeiten der individuellen Gestaltung): Wichtung 25 %
  • Transparenz und Service (Verständlichkeit, Versicherungsbedinungen, Internetauftritt, Servicequalität): Wichtung 10 %

Ergebnis des Privatrente-Ratings des IVFP

Mehr als die Hälfte der insgesamt 141 geprüften Tarife erhalten eine Gesamtnote, die besser ist als 2,0. Achtzehn Tarife erhalten eine insgesamt sehr gute Note von unter 1,5. Die Allianz ist klarer Testsieger im private Rentenversicherung Test 2017 denn sie liegt mit ihren Tarifen zur privaten Rentenversicherung in allen vier Kategorien auf Platz 1. Aber auch die Versicherungen Alte Leipziger, EUROPA, AXA, Stuttgarter und Württembergische haben mehrere sehr gute Tarife im Angebot.

Das Ergebnis des IVFP-Ratings zeigt, dass es viele hervorragende Tarife am Markt gibt. Mit Hilfe eines fachkundigen Versicherungsmaklers findet man leicht eine leistungsstarke Rentenversicherung, die im Alter die Versorgungslücke schließt.

DISQ prüft Service und Leistungen der Privatrente – Dezember 2015

Das Deutsche Institut für Service-Qualität (DISQ) untersuchte die private Rentenversicherung im Hinblick auf Service und Leistung. Dabei wurden nur jene Versicherungsunternehmen in die Bewertung miteinbezogen, die klassische oder fondsgebundene Rentenversicherungen anbieten. Dabei konnten insbesondere folgende Versicherer mit einem leistungsorientierten Sinn in Erscheinung treten:

Bei Fragen zur privaten Rentenversicherung, nehmen sie Kontakt mit unseren unabhängigen Versicherungsmaklern auf. Wir unterstützen sie gerne bei der Suche nach der passenden Versicherung. Telefonisch unter 030 – 922 77 527 oder per E-Mail unter [email protected].

Private Rentenversicherung bei Focus Money – September 2015

Focus Money (Ausgabe: 40/2015) konzentrierte sich bei ihrer Erhebung auf die Suche nach der besten privaten Rentenversicherung -unabhängig davon, ob es sich bei der ausgewählten Police um eine fondsgebundene, klassische oder Mischform einer Rentenversicherung handelt. Schließlich werden private Rentenversicherungen mit unterschiedlichen Renditemöglichkeiten und Risiken angeboten. Möchte man zum Zeitpunkt der Pensionierung, Anspruch auf eine sichere Rente haben, so empfiehlt sich der Abschluss einer klassischen Rentenversicherung. Sie mag zwar nur geringe Renditen erwirtschaften, jedoch können sich Versicherte sicher sein, dass ihr Vermögen risikolos angelegt ist. Im Falle der Inanspruchnahme wird dem Anleger die vereinbarte Garantierente zuzüglich Überschüsse ausgezahlt. Dabei richtet sich die Höhe der Überschüsse nach dem wirtschaftlichen Erfolg des Versicherers. Im Bereich der klassischen Rentenversicherungen konnten sich folgende Tarife als Testsieger durchsetzen:

Wer die Erzielung höherer Renditen verfolgt, dem ist der Abschluss einer fondsgebundenen Rentenversicherung sehr ans Herz zu legen. In dem Fall haben folgende Versicherungstarife als Testsieger hervorgehen können:

Möchte man bei der Rentenversicherung ein gewisses Maß an Sicherheit haben und dennoch höhere Renditechancen realisieren, ist zur Mischform der privaten Rentenversicherung zu raten. Aufgrund der Tatsache, dass bei dieser Versicherungsform, unterschiedliche Abstufungen bezüglich der Risikoklasse zum Tragen kommen, haben sich gleich mehrere Tarife als Testsieger herausgestellt::

  • Allianz (Alpha-Balance RF1GD (E194))
  • WWK (Protect FVG06)
  • Hannoversche (FR3)

Private Rentenversicherung Test – IVFP 2015

Das Deutsche Institut für Vorsorge und Finanzplanung (IVFP) hat die Versicherungsstruktur der privaten Rentenversicherung umfassend unter die Lupe genommen. In die Grundgesamtheit der zu prüfenden Policen kamen nicht nur klassische Rentenversicherungen, sondern auch fondsgebundene Policen mit und ohne Beitragsrückgewähr sowie Comfort Tarife. Das Augenmerk der Untersuchung galt nicht nur der unterschiedlichen Policen. In dem Zusammenhang wurde auch ein Blick auf folgende Unternehmenskennzahlen geworfen:

  • Markterfolg
  • Sicherheit
  • Ertragskraft
  • Flexibilität
  • Transparenz der Verträge
  • Service des Versicherers

Testergebnisse

Nach umfassender Analyse der Versicherungstarife konnten in den unterschiedlichen Kategorien folgende Testsieger festgestellt werden:

Fondsgebundene Rentenversicherung mit Beitragsrückgewähr

Fondsgebundene Rentenversicherung ohne Beitragsrückgewähr

Klassische Rentenversicherung

Private Rentenversicherung bei Stiftung Warentest- September 2014

Das Versicherungskonzept der privaten Rentenversicherung wurde von Stiftung Warentest (Ausgabe: 10/2014) genauestens unter die Lupe genommen. Dahingehend wurden 39 Angebote privater Rentenversicherungen einer näheren Betrachtung unterzogen. Hierzu ging man von der Grundüberlegung aus, dass Die Kunden bereits zu Beginn des Versicherungsvertrages mit Garantiezusagen froh-gestimmt werden. Weiterhin wurden auch nur jene Rentenversicherung in die Grundgesamtheit aufgenommen, die die klassische Produktvariante zum Vertragsgegenstand machen und kein freies Fondsinvestment bereithalten. Um aus der Vielzahl an privaten Rentenversicherungen, jenes auswählen zu können, dass sich durch ein herausragendes Preis-Leistungs-Verhältnis auszeichnet, wurden die Versicherungspolicen gemäß folgender Kriterien umfassender geprüft:

Rentenzusage: diese floss zu 40 Prozent in das Gesamtergebnis ein. Dabei lag das Augenmerk der Bewertung auf der Höhe der garantierten Rente. Weiterhin ging man davon aus, dass eine Beitragsrückgewähr im Todesfall vereinbart ist und eine garantierte Rente bei Pensionierung für die Laufzeit von 10 Jahren garantiert wird.

Anlageerfolg: diese wurde ebenso mit einer Gewichtung von 40 Prozent in das Gesamtergebnis aufgenommen. Der Erfolg zeigt inwieweit ein gewisses Guthaben mit der Sparmethode erwirtschaftet wird.

Flexibilität: hierbei wurde ein genauer Blick hinter die Kulissen der Vertragsgestaltung genommen, die mit 10 Prozent veranschlagt wurde. Somit wurden Antworten auf Fragen gesucht wie etwa „Kann der planmäßige Rentenbeginn verschoben werden“ oder „Besteht ein Anspruch auf Beitragsstundung?“.

Transparenz: diese flossen mit 10 Prozent in das Gesamtergebnis ein und wurden unter dem Gesichtspunkt ihrer Vertragsunterlagen einer näheren Analyse unterzogen. In dem Zusammenhang wurde geschaut mit welcher Informationsbereitschaft sie den Versicherungsnehmer über Angelegenheiten wie Kundenbeteiligungen, Risikoschwankungen und Art der Beitragszahlungen aufklärten.

Nach umfassender Analyse der unterschiedlichen Versicherungskonzepte hat sich im Bereich der privaten Rentenversicherungen folgendes Ranking ergeben:

Im Gegensatz dazu, konnten elf der 39 analysierten Rentenversicherungen lediglich mit einer ausreichenden Kritik aus der Untersuchung hervorgehen. Ihre schlechte Beurteilung haben sie ihrer minderwertigen Konzeption hinsichtlich der Rentenzusage und des Anlageerfolgs zu verdanken.

Laut Finanztest kann der Abschluss einer privaten Rentenversicherung durchaus Sinn machen. Jedoch nur unter der Voraussetzung, dass man eine vergleichsweise günstige und erfolgsversprechende Police auswählt und nicht vor Ablauf der Vertragslaufzeit kündigt.

DISQ kürt 2013/2014 Allianz zum Testsieger der privaten Rentenversicherung

Insgesamt ist festzuhalten, dass es sehr viele interessante Angebote gibt. Über 90 Prozent der getesteten Angebote konnten mit guten Ratings überzeugen. Als Testsieger im Bereich Leistungen ist die Allianz ganz vorne. Den besten Service bietet die Aachen Münchener. Im Gesamtergebnis ist dann die Allianz wieder ganz vorne. Aber auch Angebote der Alten Leipziger, der Debeka und der Axa konnten mit sehr guten privaten Rentenversicherungen im Test überzeugen.

Rentenversicherung Test – Finanztest-Ergebnis aus 2011 im Überblick

Die von der Stiftung Warentest (Ausgabe: 10/2011) untersuchten Testsieger gelten sowohl für Frauen als auch für Männer. Sie unterscheiden sich sehr stark von den Testsiegern anderer Testinstitute und Medien. Vor allem auf Grund der unterschiedlichen Modellannahmen und Modellkunden sowie Bewertungskategorien variieren die Testergebnisse verschiedener Anbieter oft enorm. Daher können diese auch nur eine erste Richtung vorgeben. Im Endeffekt sollte jeder einen persönlichen Vergleich durchführen um auch tatsächlich das für die eigenen Anforderungen und Möglichkeiten beste Angebot ausfindig zu machen.

Modellkunden der Stiftung Warentest

Die Kunden zahlen im Jahr 1.200 Euro in ihre klassische Rentenversicherung. Die Laufzeit beträgt dabei 30 Jahre. Gemessen wurden sowohl der Anlageerfolg und die Rentenzusage als auch die Flexibilität sowie die Transparenz. Diese vier Teilbereiche summieren sich zu der Endbewertung der Stiftung Warentest. Beim Verlierer im Test unterscheidet sich die Rentenleistung auf bis zu 7.800 Euro. Die richtige Wahl entscheidet über den Erfolg der Anlage.

Debeka im Test

Besonders hervorzuheben ist beim Testsieger die mit 0,5 sehr gut bewertete Transparenz. Aber auch im Bereich Rentenzusage, Anlageerfolg und Flexibilität kann der Anbieter ihren Kunden gute Bedingungen bieten. Das bedeutet auch, dass die garantierte Rente im Alter hoch ausfallen wird. Die garantierte Rente beträgt für die Kunden bei diesem Versicherer 192 Euro beim zugrunde gelegten Modellfall. Die Renten aus Überschüssen sind teil- und volldynamisch. Die entsprechende Todesfallleistung ist dabei frei abwählbar.

Prognostizierte Rente

In erster Linie entscheidet die vom jeweiligen Anbieter ausgewiesene garantierte Rente, wahrscheinlicher ist jedoch der Erhalt der prognostizierten Rente (aus den erwirtschafteten Überschüssen) im Alter. Entscheidend für den Bezug ist dabei der entsprechende Anlageerfolg der Versicherer am Kapitalmarkt.

Positive Entwicklung der Überschüsse

Konnten die Kunden in 2008 lediglich mit Überschüssen von 4,2 Prozent rechnen, so sind dies seit 2010 mittlerweile schon fünf Prozent. Vor allem die zurückhaltende Anlagepolitik des Versicherers bewirkt eine konstante Verzinsung der privaten Altersvorsorge. Das gelingt ihr nicht nur im Bereich klassische Rentenversicherung, sondern auch bei der Riester-Rente. Auch hier steht der Versicherer im Test oben im oberen Feld der Stiftung Warentest dabei.

Besteuerung

Wer die Versicherungsleistung mit Beginn des 65. Lebensjahres bezieht, der hat lediglich 18 Prozent zu versteuern. Vorteilhaft ist zudem, dass mit Beginn der Vertragslaufzeit klar ist, welche Rente im Alter zu erwarten ist. Andere Produkte weisen diese Summe hingegen nicht oder nur unzureichend aus. Diese Transparenz ist das klare Plus der Anlage.

Unterschied zur Riester-Rente

  • Anspruch auf Garantiezins, nicht nur die Beitragsgarantie
  • Kosten für Wechsel liegen etwas höher
  • Sehr geringe Besteuerung
  • Auszahlung direkt mit Ablauf der Vertragslaufzeit

Private Rentenversicherungen im Test – viele Faktoren entscheiden über Bewertung

Entscheidend sind laut Finanztest viele Faktoren, die eine gute Altersvorsorge mit sich bringen sollte. Vor allem die integrierte Todesfallleistung sollte, wenn es möglich ist, abgewählt werden. Laut Finanztest erhöht sich so die garantierte Rente im Alter für die Versicherungsnehmer. Mit dem jeweiligen Versicherer sollte zudem keine monatliche, sondern eine jährliche Beitragszahlung vereinbart werden. Das schmälert nicht nur die Kosten, sondern bringt auch Vorteile bei der Rendite.

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Hohe Kosten gehen zu Lasten der Kunden

Im Test schlecht abgeschnitten haben vor allem die Generali, die eher unbekannte ÖSA sowie die Ergo Versicherung. Bei der späteren Rente summieren sich über die Jahre die Unterschiede auf bis zu 7.800 Euro bei falscher Wahl des Versicherers.

Eine klassische Rentenversicherung ist nicht riesterfähig, bietet bei richtiger Wahl dennoch gute Überschüsse. Im Rentenversicherungstest der Stiftung Warentest konnte sich vor allem anderen die Debeka behaupten. Die Vorteile liegen in der geringen Besteuerung, im Kapitalwahlrecht sowie beim garantierten Anspruch auf den Mindestgarantiezins. Mehr als 19 Millionen Versicherte haben über die Jahre hinweg eine solche Altersvorsorge abgeschlossen.

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