Private haftpflichtversicherung ausfalldeckung

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Ausfalldeckung in der Haftpflicht: Das ist wichtig!

Über 6 Millionen Deutsche haben keine Haftpflichtversicherung. Wenn sie einen Schaden verursachen, müssen sie diesen aus eigener Tasche begleichen. Doch was passiert, wenn sie dies nicht können?

Tatsächlich handelt es sich bei der Ausfalldeckung um ein Risiko für diejenigen, die von einer Person ohne Haftpflichtschutz geschädigt werden. Denn die 6 Millionen Nichtversicherten können sich in der Regel eine Entschädigung im Schadensfall genauso wenig leisten wie den Jahresbeitrag für die Haftpflichtversicherung.

Das zeigen die Daten des Statistischen Bundesamts. Anteil der Bürger ohne Haftpflichtversicherung:

  • Alle Bürger in Deutschland: 14%
  • Mit Nettoeinkommen über 5.000 Euro: 3%
  • Mit Nettoeinkommen unter 900 Euro: 39%

Wenn es beim Schädiger nichts zu holen gibt, bleibt der Geschädigte auf dem Schaden sitzen. So einfach ist das. Bei insgesamt 1,5 Millionen Haftpflichtschäden pro Jahr in Deutschland ist ein solcher Forderungsausfall kein theoretisches Risiko. Es passiert täglich.

Einige Finanzpolitiker fordern daher zu Recht:

  • die Private Haftpflichtversicherung zu einer Pflichtversicherung zu machen
  • und diese für Geringverdiener in die Sozialleistungen zu integrieren

Die Versicherungsindustrie hat das Risiko vor einigen Jahren erkannt und die sogenannte Ausfalldeckung entwickelt. Mit dieser bleibt niemand auf seinem Schaden sitzen. Die Ausfalldeckung springt ein, als wenn der Schädiger mit der Haftpflichtversicherung des Geschädigten versichert wäre. Oder anders: im Schadensfall ist die Gegenseite mitversichert.

Gute Haftpflichtversicherungen enthalten die Ausfalldeckung automatisch und ohne Zusatzbeitrag. Viele Vertragsvarianten berechnen vier bis fünf Euro Zusatzbeitrag.

Achtung: Alte Verträge beinhalten die Ausfalldeckung sehr selten.

Versicherte, die ihren Vertrag vor über fünf Jahren abgeschlossen haben, sollten ihren Leistungsumfang ohnehin durch den Wechsel in einen neuen Tarif verbessert. In der Regel steigt der Beitrag dadurch kaum an.

Doch wie bei allen Leistungen gibt es auch bei der Ausfalldeckung in der Haftpflichtversicherung wieder viele Klauseln und Leistungsausschlüsse.

Versicherte sollten bei der Auswahl ihrer Haftpflichtversicherung daher auf folgende Punkte achten:

  • Leistung bis zur Versicherungssumme – einige Versicherungen limitieren die Ausfalldeckung im Kleingedruckten.
  • Keine Mindestschadenhöhe – bei vielen Versicherungen greift die Ausfalldeckung erst ab einem Forderungsausfall von über 2.500 Euro.
  • Leistungen auch bei Vorsatz des Schädigers – viele Versicherungen schließen dies aus.
  • Rechtsbeistand im Streitfall – Anwaltskosten zur Durchsetzung des Rechts gegenüber dem Schädiger sollten mitversichert sein.
  • Kein versteckter Selbstbehalt – bei einigen Vertragswerken steht ein versteckter Selbstbehalt von bis zu 1.000 Euro im Kleingedruckten.
  • Die Ausfalldeckung sollte auch im Ausland greifen.

Seit Neustem wird auch das Schmerzensgeld im Falle einer vorsätzlichen Körperverletzung versichert (auf Versicherungsdeutsch: Opferschutz).

Der Helden Schutz von Haftpflicht Helden umfasst alle diese Anforderungen und beinhaltet damit eine der besten Ausfalldeckungen des Marktes. Die Ausfalldeckung ist ohne Aufpreis in der Haftpflichtversicherung mit Flatrate-Prinzip enthalten.

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Versicherungsschutz gilt laut Bedingungswerk.

Ausfalldeckung in der Privathaftpflicht sinnvoll?

Mit einer privaten Haftpflichtversicherung schützen sich Versicherte vor Schadensersatzforderungen Dritter. Doch was ist, wenn man selbst geschädigt wird und der Verursacher die dadurch entstandenen Kosten nicht zahlen kann? Auch in diesem Fall hilft eine Haftpflichtversicherung, jedoch nur, wenn eine Ausfalldeckung vereinbart wurde. Die Ausfalldeckung der eigenen Privathaftpflicht übernimmt dann die Kosten, die eigentlich die Gegenseite tragen muss aber nicht kann. Um nicht selbst auf den Kosten sitzen zu bleiben, bieten aktuelle Haftpflichtversicherung häufig diese Option bereits an.

Tipp: In unserem Haftpflichtrechner ist die Ausfalldeckung bereits für Sie vorausgewählt. Ein Vergleich lohnt sich also!

Ausfalldeckung in der Haftpflichtversicherung

Gerade wenn im Sommer viele Radfahrer auf den Straßen Deutschlands unterwegs sind, steigt auch das Risiko, als Fußgänger mit ihnen zusammenzustoßen. Oftmals kommen die Beteiligten mit dem Schrecken davon. Werden jedoch Personen verletzt oder das Fahrrad kommt zu Schaden, folgt nach dem Erschrecken schnell die Frage, wer für etwaige Behandlungskosten oder Reparatur zahlen muss. In der Regel gilt: Wer Dritten einen Schaden zufügt, muss für diesen aufkommen . Glücklich kann sich dann derjenige schätzen, der eine private Haftpflichtversicherung abgeschlossen hat. Denn diese kommt nicht nur für Schadensersatzforderungen auf, sondern prüft auch, ob die Ansprüche berechtigt sind. Wurde zudem eine Ausfalldeckung vereinbart, brauchen sich Versicherte keine Sorgen darüber machen, wie der Unfallverursacher finanziell aufgestellt ist.

Leistungen der Haftpflichtversicherung Ausfalldeckung

Eine Haftpflichtversicherung mit Ausfalldeckung zahlt sich dann aus, wenn man selbst einen Schaden durch Dritte zugefügt bekommt und der Verursacher dafür nicht aufkommen kann – entweder weil er keine Haftpflichtversicherung abgeschlossen hat oder finanziell nicht in der Lage ist, den Schadensersatzforderungen nachzukommen. Bei kleineren Schäden scheint diese zusätzliche Leistung weniger von Bedeutung zu sein. Doch spätestens, wenn man etwa durch die Folgen eines unverschuldeten Zusammenstoßes mit einem Radfahrer wochenlang nicht mehr arbeiten kann, zeigt sich der Vorteil der Haftpflichtversicherung Ausfalldeckung.

Wann springt die Ausfalldeckung ein?

Bleiben Geschädigte auf ihren Forderungen sitzen, springt die Ausfalldeckung der eigenen Haftpflichtversicherung ein. Versicherte erhalten dann beispielsweise Reparaturkosten oder einen Verdienstausfall vom Versicherer ersetzt. Allerdings müssen die Schadensersatzforderungen in manchen Fällen erst einen bestimmten Betrag übersteigen. Zudem müssen Versicherte einen gerichtlichen Titel erwirkt haben. Dann zahlt die Haftpflichtversicherung maximal bis zur vereinbarten Höchstgrenze.

Haftpflichtversicherung: Ausfalldeckung zusätzliches Plus an Schutz

Da es sich bei der Ausfalldeckung um eine Zusatzleistung der Haftpflichtversicherung handelt, müssen Versicherte für diese einen etwas höheren Beitrag zahlen als ohne diesen Baustein. Oftmals wird daher auf dieses Plus an Versicherungsschutz verzichtet. Aber auch Unwissenheit über die persönlichen Konsequenzen, wenn Dritte für einen Schaden nicht aufkommen, kann dazu führen, eine Haftpflichtversicherung ohne Ausfalldeckung abzuschließen. Doch trotz der Tatsache, dass es in Deutschland fast 45 Millionen abgeschlossene Verträge in der allgemeinen Haftpflichtversicherung gibt (Stand 2012), haben immer noch genügend Bürgerinnen und Bürger keine Absicherung vereinbart. Die kleine zusätzliche Investition in eine Ausfalldeckung kann sich daher im Ernstfall lohnen.

Ausfalldeckung in der Privathaftpflicht sinnvoll? :

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Private haftpflichtversicherung ausfalldeckung

Was ist die Ausfalldeckung?

Leicht kann es auch mal passieren, dass der Versicherungsnehmer durch das Zutun anderer selbst zum Geschädigten wird, indem er verletzt oder sein Eigentum beschädigt wird. Wenn der Schädiger in diesem Fall aber weder über eine Haftpflichtversicherung noch über ausreichend finanzielle Mittel verfügt, Schadensersatz zu leisten, kann man im Rahmen der Ausfalldeckung die eigene Haftpflichtversicherung zu Entschädigungsleistungen heranziehen.

Ein Beispiel für die Ausfalldeckung

Sie sind gerade mit dem Fahrrad unterwegs, als Ihnen ein Hund, der sich von der Leine losgerissen hat, vors Rad läuft und sie zu Sturz bringt. Bei Ihrem Sturz haben Sie sich den Arm gebrochen sowie einige schmerzhafte Prellungen zugezogen. Ihre Verletzungen müssen im Krankenhaus medizinisch versorgt werden und Sie sind anschließend erst einmal ein paar Tage krankgeschrieben. In diesem Fall haben Sie Anspruch auf Schadensersatz, den der Schädiger, hier also der Halter des Hundes, zu leisten hat.

Allerdings ist Ihr Schädiger weder haftpflichtversichert noch besitzt er genügend Geld, um den entstandenen Schaden und Ihren Entschädigungsanspruch zu begleichen. An dieser Stelle tritt die Ausfalldeckung Ihrer eigenen Haftpflichtversicherung in Kraft. Anstelle des Verursachers kommt Ihre Versicherung erst einmal für die Entschädigungszahlungen, die Ihnen zustehen, auf.

Zu beachten ist, dass eine solche Ausfalldeckung nicht in jeder Haftpflichtversicherung enthalten ist. Vor dem Abschluss einer Haftpflichtversicherung sollten Sie daher unbedingt schauen, ob der von Ihnen gewählte Versicherer eine Ausfalldeckung anbietet. Lohnenswert ist dieser Zusatz für die private Haftpflichtversicherung auf jeden Fall.

Источники: http://haftpflichthelden.de/ausfalldeckung-in-der-haftpflicht/, http://www.haftpflichtversicherung-testsieger.de/was-ist-eine-ausfalldeckung-privathaftpflicht-sinnvoll/, http://www.haftpflichtversicherung.com/was-ist-die-ausfalldeckung/

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