Start Blog Seite 4

Rente todesfall

0

Servicenavigation

Familienthemen A-Z

Rente: Hinterbliebenenrente für Witwen und Witwer

Die gesetzliche Rentenversicherung zahlt beim Tod des Ehepartners eine Witwen- oder Witwerrente. Diese muss vom Hinterbliebenen beantragt werden.

Voraussetzungen des Erhalts

Eine Witwe beziehungsweise ein Witwer erhält die Hinterbliebenenrente nach dem Tode des versicherten Ehegatten, wenn die Ehe mindestens ein Jahr bestanden hat, der verstorbene Versicherte die allgemeine Wartezeit (60 Monate) erfüllt und der Hinterbliebene nicht wieder geheiratet hat. Der Anspruch kann als große oder kleine Witwen-/Witwerrente ausgezahlt werden. Das gilt auch für eingetragene Lebenspartnerschaften.

Die kleine Witwen- beziehungsweise Witwerrente beträgt 25 Prozent der Rente, die der Ehepartner zum Zeitpunkt seines Todes beanspruchen hätte können. Sie wird für zwei Jahre geleistet.

Die große Witwen-/Witwerrente

Die große Witwen- beziehungsweise Witwerrente wird in Höhe von 55 Prozent der Rente des verstorbenen Versicherten gezahlt, wenn der Hinterbliebene

  • erwerbsgemindert beziehungsweise berufsunfähig ist
  • oder ein Kind unter 18 Jahren erzieht
  • oder für ein Kind sorgt, das aufgrund einer Behinderung außerstande ist, sich selbst zu unterhalten (unabhängig des Alters)
  • oder das 45. Lebensjahr vollendet hat. Die Altersgrenze wird ab dem Jahr 2012 stufenweise vom 45. auf das 47. Lebensjahr angehoben.

Zur Rente hinzu gibt es gegebenenfalls einen Zuschlag für Kindererziehung. Gleichzeitig gilt für ältere Ehepaare, bei denen ein Partner am 01.01.2002 älter als 40 Jahre war, oder für diejenigen, die zu diesem Zeitpunkt bereits verwitwet waren, das „alte“ Recht weiter. Das bedeutet, dass die große Witwenrente 60 Prozent der Rente des Verstorbenen beträgt (ohne Kinderzuschlag).

Anrechnung des Einkommens und Ende der Zahlungen

Die Anhebung des Renteneintrittsalters wirkt sich auch auf die Witwenrente aus, womit die Altersgrenze für Hinterbliebene stufenweise von 45 auf 47 Jahre ansteigt. Die Rente entfällt, wenn die Witwe oder der Witwer wieder geheiratet hat oder eine neue eingetragene Lebenspartnerschaft eingegangen ist.

Eigenes Einkommen wird auf die Hinterbliebenenrente angerechnet, soweit bestimmte Freibeträge überschritten werden.

Aktuelle Nachrichten in der Süddeutschen Zeitung

  • Startseite
  • Ihr Lokalteil
  • Newsticker
  • Leser empfehlen
  • SZ-Plus-Artikel
  • Login
  • Profil
  • Abo & Service
  • Logout
  • Politik
  • Bundestagswahl
  • Donald Trump
  • Brexit
  • Geschichte
  • Das Politische Buch
  • Newsticker Politik
  • Panorama
  • Justiz
  • Leute
  • Wetter
  • Spiele
  • Newsticker Panorama
  • Sport
  • Handball-WM
  • Wintersport
  • Bundesliga
  • 2. Liga
  • Champions League
  • DFB-Pokal
  • Formel 1
  • TSV 1860 München
  • Ergebnisse & Tabellen
  • Live-Ticker
  • Newsticker Sport
  • Bayern
  • Landshuter Hochzeit
  • Reinheitsgebot
  • Augsburg
  • Nürnberg
  • Regensburg
  • Ingolstadt
  • Ausflugsziele rund um München und in Bayern
  • Wetter Bayern
  • Gesellschaft
  • #Metoo-Debatte
  • Familie
  • Adventskalender 2017
  • Wie ich euch sehe
  • Ökologisch Leben
  • Digital
  • Apple
  • Google
  • Facebook
  • Games
  • Newsticker Digital
  • Reise
  • Reisequiz
  • Fernreise
  • Städtereise
  • Knigge
  • Deutschland
  • Europa
  • Kreuzfahrt
  • Kurios
  • Bahn
  • Reiserecht
  • Reiseführer
  • Auto
  • E-Mobility
  • Fahrberichte
  • Fahrrad
  • Führerscheintest
  • Ratgeber Auto
  • Alternative Antriebe
  • Stil
  • Tests
  • Rezepte
  • Mode
  • Design
  • Wirtschaft
  • VW
  • Konjunktur
  • Gründerwettbewerb Gipfelstürmer
  • Finanzrechner
  • Newsticker Wirtschaft
  • Geld
  • Geldanlage
  • Steuern und Abgaben
  • Testament
  • Versicherungen
  • Finanzrechner
  • Börsenkurse
  • München
  • SZ-Adventskalender
  • Flüchtlinge in München
  • München-Guide
  • Restaurants
  • Bars
  • Veranstaltungen
  • Wetter
  • Sportergebnisse
  • SZ-Adventskalender
  • Lkr. München
  • Hart an der Grenze
  • SZ-Adventskalender
  • Schulen in den Landkreisen
  • Dachau
  • SZ-Adventskalender
  • SZ-Radrouten
  • Schulen in den Landkreisen
  • Ebersberg
  • SZ-Adventskalender
  • SZ-Radrouten
  • Schulen in den Landkreisen
  • Erding
  • SZ-Adventskalender
  • SZ-Radrouten
  • Schulen in den Landkreisen
  • Freising
  • SZ-Adventskalender
  • SZ-Radrouten
  • Freisinger Stadtgespräche
  • Schulen in den Landkreisen
  • Fürstenfeldbruck
  • SZ-Adventskalender
  • SZ-Radrouten
  • Schulen in den Landkreisen
  • Starnberg
  • SZ-Adventskalender
  • SZ-Radrouten
  • Schulen in den Landkreisen
  • Bad Tölz-Wolfratshausen
  • SZ-Adventskalender
  • SZ-Radrouten
  • Schulen in den Landkreisen
  • Sport
  • FC Bayern
  • TSV 1860 München
  • FC Bayern Basketball
  • EHC München
  • SZ-Adventskalender
  • SZ-Radrouten
  • Sportergebnisse
  • Kultur
  • Kino
  • Musik
  • Kunst
  • Literatur
  • Medien
  • TV-Kritiken
  • Tatort
  • TV-Serien
  • Fernsehen
  • Newsticker Kultur & Medien
  • Wissen
  • Archäologie
  • Psychologie
  • Raumfahrt
  • Klimawandel
  • Newsticker Wissen & Gesundheit
  • Gesundheit
  • Depression
  • Heuschnupfen
  • Newsticker Wissen & Gesundheit
  • Karriere
  • SZ-Jobcoach
  • Bewerbung
  • Gehalt
  • Arbeitsrecht
  • Brutto-Netto-Rechner
  • Gehaltsvergleich
  • Newsticker Karriere & Bildung
  • Bildung
  • Schule
  • Studium
  • Studentenatlas
  • Der Referendar
  • IQ-Test
  • Newsticker Karriere & Bildung
  • jetzt.de
  • Unsere Projekte
  • Unsere Ratgeber
  • Spiele
  • Zur klassischen Website
  • Detailansicht
  • Kompaktansicht
  • SZ.de iPhone App
  • SZ.de Android App
  • Zeitung
  • SZ-Magazin
  • Immobilienmarkt
  • Stellenmarkt
  • Bildungsmarkt
  • SZ Prospekte
  • Innovatives Sachsen
  • Vermögens-Check
  • 5 Jobs bei Daimler
  • Samsung
  • Deutsche Bahn – ICE 4
  • AGB
  • Datenschutz
  • Impressum

Aktuelle Nachrichten in der Süddeutschen Zeitung

Nach dem Tod gezahlte Rente muss zurückgezahlt werden

Gießen(dpa/tmn) – Nicht selten wird die Rentenversicherung nicht schnell genug über den Tod eines Rentners informiert, um anstehende Zahlungen zu stoppen. Die Rente wird überwiesen. Hinterbliebene haben in dem Fall keinen Anspruch auf die zu viel gezahlten Beträge.

Werden Rentenzahlungen noch nach dem Tod eines Versicherten fortgesetzt, können die Rentenversicherungen das Geld zurückfordern, berichtet die Arbeitsgemeinschaft Erbrecht des Deutschen Anwaltvereins (DAV) über eine Entscheidung des Sozialgericht (SG) Gießen (Az: S 4 R 50/13).

In dem verhandelten Fall überwies die Rentenversicherung nach dem Tod einer Rentnerin auf ein Konto der Verstorbenen die Rente für den folgenden Monat. Die Nichte der Verstorbenen verfügte über eine Kontovollmacht. Sie hob das Guthaben auf dem Konto ab, um die Beerdigung zu bezahlen. Die Rentenversicherung nahm die Nichte auf Rückzahlung der Rente in Anspruch.

Mit Erfolg: Zu Unrecht erbrachte Rentenleistungen sind zurückzuerstatten, entschied das Sozialgericht. Vorrangig muss die Rentenversicherung sich hierzu an die Bank halten. Diese schreibt den Betrag auf dem Konto der Rentnerin gut. Sie ist es auch, die diesen Vorgang rückgängig machen muss. Das ist aber nicht möglich, wenn das Konto – wie hier – nicht mehr die nötige Deckung aufweist. Die Nichte hat das gesamte Guthaben abgehoben und für die Beerdigung verwendet. Dann aber ist die Nichte zur Rückzahlung verpflichtet.

Todesfall

Antworten auf häufige Fragen

Erhalte ich nach dem Tod meines Mannes eine Witwenrente der AHV?

Sie erhalten auf Anmeldung eine Witwenrente, wenn Sie die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllen.

Sie erhalten auf Anmeldung eine Witwerrente, wenn Sie die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllen.

Kinder erhalten auf Anmeldung eine Waisenrente der AHV bis zum 18. Geburtstag. Wenn sie in Ausbildung sind, erhalten sie die Waisenrente bis zum Abschluss, höchstens bis zum 25. Geburtstag.

Der Anspruch entsteht am ersten Tag des Kalendermonats nach dem Todesfall. Er erlischt am letzten Tag des Kalendermonats, in dem die Voraussetzungen entfallen. Der Anspruch auf eine Witwen- oder Witwerrente erlischt zudem mit der Wiederverheiratung.

Mehr zu Hinterlassenenrenten (PDF)

Ändert sich meine AHV-Rente nach dem Tod meines Ehepartners?

Wenn Ihr Ehepartner ebenfalls AHV-Rentner war, ändert sich ihre AHV-Rente so: Die Plafonierung der Renten für Ehepaare entfällt und Sie erhalten zudem einen Verwitwetenzuschlag von 20 Prozent. Die neue AHV-Rente inklusive Zuschlag darf aber den Maximalbetrag der AHV-Altersrente nicht übersteigen. Die Ausgleichskasse berechnet automatisch Ihre Witwenrente. Falls sie höher ist, erhalten Sie statt der Altersrente mit Verwitwetenzuschlag die Witwenrente.

Источники: http://www.familien-wegweiser.de/wegweiser/stichwortverzeichnis,did=93826.html, http://www.sueddeutsche.de/news/wissen/recht-nach-dem-tod-gezahlte-rente-muss-zurueckgezahlt-werden-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-141229-99-01946, http://www.svazurich.ch/internet/de/home/private/lebenssituation/todesfall.html

Test risikolebensversicherungen

0

Risikolebensversicherung Test

IVFP testet Risikolebensversicherung (Stand: Februar 2017)

Das Institut für Vorsorge und Finanzplanung hat im Februar 2017 einen umfassenden Test zur Risikolebensversicherung veröffentlicht. Bewertet wurden 72 Tarfie von 54 Anbietern. Außerdem bediensten sich die Experten zweier Modellkunden, die jeweils als Raucher und als Nicht-Raucher auftraten. Einer der Modellkunden arbeitet als Maler. Der andere ist angestellt und arbeitet im Büro. Im Gesamtergebnis kann festgestellt werden, dass es eine Reihe von guten und sehr guten Tarifen am Markt gibt. die Gesamtergebnisse setzen sich aus vier Teilbereichen zusammen, die unterschiedlich stark gewichtet wurden.

Teilbereiche und deren Wichtung

  • Unternehmen: 20 %
  • Preis-Leistung: 50 %
  • Flexibilität: 20 %
  • Transparenz und Service: 10 %

Die Testsieger im IVFP-Rating 2017

Im Bereich der Basis-Tarife (sichern ausschließlich den Todesfall ab) liegen die Allianz, die Deutsche Lebensversicherung und die Stuttgarter ganz vorn.

Tarife, die darüber hinaus mindestens eine Verlängerungsoption der Vertragsdauer ohne erneute Gesundheitsprüfung oder eine vorgezogene Leistung bei schwerer Krankheit bieten sind als Premium-Tarife kategorisiert. Hier liegt die Allianz auf dem ersten Platz. Dicht gefolgt von der Bayern-Versicherung, der Öffentlichen Leben, der Württembergischen und der Dialog (Quelle).

Risikolebensversicherung – Finanztest hat getestet – Juni 2015 (Stand: Januar 2016)

Die Risikolebensversicherung wurde letztmalig von Finanztest (Test: 02.06.2015) einer näheren Betrachtung unterzogen. In dem Zusammenhang haben sie 40 Angebote auf ihr Preis-Leistungsverhältnis hin geprüft.

Deutliche Preisunterschiede bei den Anbietern

Während sich die Angebote in puncto Leistungen nicht sonderlich voneinander unterscheiden, zeichnen sich beim Preis deutliche Diskrepanzen ab. Dahingehend zahlt ein Versicherungsnehmer bei Wahl auf den teuersten Tarif viermal so viel, als beim günstigsten Versicherungstarif. Schließt ein 35-jähriger Nichtraucher eine Risikolebensversicherung über eine Versicherungssumme von 250.000 Euro und 25-jähriger Laufzeit ab, erhält er den Versicherungsschutz im günstigsten Tarif für einen Beitrag von 176 Euro. Hingegen werden bei dem teuersten Anbieter jährliche Versicherungsbeiträge in Höhe von 754 Euro erhoben.

Risikolebensversicherung bei Focus Money – April 2015

In Zusammenarbeit mit der Ratingagentur Franke & Bornberg hat Focus Money (Ausgabe: 16/2015) die Risikolebensversicherung im Rahmen einer umfassenden Marktstudie unter die Lupe genommen. Im Zuge ihrer Untersuchungen analysierten sie sowohl Angebote zum Hinterbliebenenschutz, als auch Nettotarife. Bei den Nettotarifen handelt es sich um Versicherungstarife, deren Beiträge keinen Provisionsanteil enthalten. Die Zahlung der Courtage erfolgt direkt über den Versicherungsnehmer, der das Honorar an den Versicherungsberater entrichtet.

Ausgangssituation

Im Rahmen der Analyse wurden die unterschiedlichen Angebote für eine Laufzeit von 10, 20 und 30 Jahren überprüft. Bei der Untersuchung legte man einen 30-jährigen Bankkaufmann, Nichtraucher zugrunde, der eine Risikolebensversicherung mit einer Versicherungssumme von 100.000 Euro abschließen möchte. Neben der eigentlichen Finanzstärke der Versicherungsunternehmen, wurde das Augenmerk auch auf die Brutto- und Nettobeiträge der Versicherungstarife gelegt.

Testergebnisse

Für eine Laufzeit von 10 Jahren gibt es die günstigste Risikolebensversicherung bereits zu einem jährlichen Versicherungsbeitrag von 30,65 Euro bei der Europa. Jedoch handelt es sich dabei nicht um einen garantierten Beitrag. Abhängig von der Wirtschaftlichkeit des Unternehmens können die Versicherungsbeiträge volatil ansteigen.

Im Bereich der Versicherer mit Filialnetz konnten sich insbesondere folgende Versicherer als Testsieger beweisen:

Insbesondere am Tarif der DLVAG lässt sich erkennen, wie stark der Versicherungsbeitrag von der Länge der Laufzeit beeinflusst wird. Schließt der Versicherungsnehmer eine Risiklebensversicherung mit einer Laufzeit von zehn Jahren ab, zahlt er einen jährlichen Versicherungsbeitrag in Höhe von 34,23 Euro. Entscheidet man sich hingegen für eine Versicherungslaufzeit von 20 Jahren, wird ein Beitrag von jährlich 48,80 Euro fällig. Bei einer Laufzeit von 30 Jahren erhöht sich der zu zahlende Versicherungsbeitrag auf jährlich 82,61 Euro.

Bei Betrachtung der unterschiedlichen Direktversicherer ließ sich eine ähnliche Beitragsentwicklung feststellen, wie zuvor bei den Serviceversicherern.

Testsieger – Direktversicherer

Zu den besten Risikolebensversicherungen mit einer Laufzeit von 20 Jahren gehören:

Nicht für jeden geeignet

Insbesondere bei der Risikolebensversicherung entscheiden Einstiegsalter, Laufzeit und gesundheitliche Faktoren darüber, wie hoch der zu zahlende Versicherungsbeitrag tatsächlich ausfällt.In dem Fall passiert es häufig, dass der Raucher das Doppelte an Versicherungsbeiträgen zahlt, als der Nichtraucher – bei gleichbleibenden Versicherungsschutz. Dahingehend dienen die in den Tests festgelegten Modellkunden nur zur Orientierung. Weicht die persönliche Lebenssituation sehr von dem Modellkunden ab, desto wahrscheinlicher ist es, dass andere Versicherer geeigneter sind als die Testsieger.

Risikolebensversicherung bei Focus Money – März 2014

Das Versicherungskonzept der Risikolebensversicherung wurde von Focus Money (Ausgabe: 14/2014) unter die Lupe genommen. Dabei untersuchte sie in Zusammenarbeit mit dem Analysehaus Franke & Bornberg die unterschiedlichen Policen im Hinblick auf Preis und Leistung. Um eine bessere Vergleichbarkeit zusichern zu können, ist bei der Analyse der unterschiedlichen Versicherungsangebote von folgender Annahme ausgegangen worden:

Ausgangssituation

Bei dem Musterkunden handelt es sich um einen 30-jährigen Bankkaufmann bzw. Kauffrau, die zudem auch Nichtraucher ist. Zudem verfolgt die Testperson die Absicht einen Grundschutz in Höhe von 100.000 Euro im Todesfall abschließen zu wollen. Aufgrund der Tatsache, dass die Höhe der zu zahlenden Versicherungsbeitäge aus Versicherersicht von äußerster Relevanz sind, wird ihr ein Bewertungsansatz von 50 % beigemessen. Weitere 30 Prozent entfallen auf die maximal veranschlagten Bruttobeiträge, während die Finanzstärke des Versicherers mit 20 Prozent bewertet.

Auf Grundlage dieser Annahmen wurden die verschiedenen Policen bei einer Laufzeit von 10, 20 und 30 Jahren einer näheren Betrachtung unterzogen.

Dabei hat sich in den unterschiedlichen Kategorien folgende Rangfolge herauskritallisieren können:

Testsieger bei 10 Jahre Laufzeit

Testsieger bei 20 Jahre Laufzeit

Testsieger bei 30 Jahre Laufzeit

Mit der Gründung einer Familie sollte das Augenmerk auf ihren finanziellen Schutz bzw. Absicherung gelegt werden. Einen derartigen Schutz bietet die Risikolebensversicherung, die für die ausreichende Absicherung der Hinterbliebenen im Todesfall sorgt. Ihr Abschluss ist nicht nur bei der Absicherung der eigenen Familie vonnöten. Selbst bei dem Erwerb der eigenen vier Wände werden zukünftige Hausherren zum Abschluss der entsprechenden Risikopolice herangezogen. Bei einem frühzeitigen Tod des Versicherungsnehmers bewahrt sie die Hinterbliebenen davor, ihr Eigenheim aufgrund finanzieller Engpässe aufgeben zu müssen. Der Test zeigt, dass die beste Risikolebensversicherung für eine Laufzeit von 10 Jahren bereits zu einem jährlichen Versicherungsbeitrag von 33,91 Euro abgeschlossen werden kann.

Bei Fragen zur Risikolebensversicherung, nehmen sie Kontakt mit unseren unabhängigen Versicherungsmaklern auf. Wir unterstützen sie gerne bei der Suche nach der passenden Versicherung. Telefonisch unter 030 – 922 77 527 oder per E-Mail unter [email protected].

Direktversicherer oder Serviceversicherer?

Direktversicherer zeichnen sich dadurch aus, dass sie die günstigeren Optionen einer Risikolebensversicherung anbieten. Im Gegensatz wird den Versicherungsnehmern keine Möglichkeit geboten sich bei Rückfragen an einen Ansprechpartner vor Ort wenden zu können. Ferner fallen die maximal angesetzten Bruttobeiträge deutlich höher aus als bei den Serviceversicherern. Wie das Wort Service in ihrm Namen bereits verrät stehen Serviceversicherer für eine ausgeprägte Kundenorientierung, die sich durch eine umfangreiche Beratung direkten Kundenkontakt auszeichnet.

Aktuelle Informationen zu den besten Tarifen 2017 können Sie hier bekommen.

RLV Test – Richtige Versicherungssumme finden

Entscheidend bei der Risikolebensversicherung ist die richtige Wahl der Versicherungssumme. Hier gibt es verschiedene Ansätze über die Berechnung der passenden Höhe. Die Versicherungssumme sollte allerdings 150.000 Euro nicht unterschreiten. Berücksichtigt werden sollte die eigene familiäre Situation, die monatlichen Ausgaben sowie das derzeitige Jahreseinkommen. Eine Familie ohne Kinder sollte etwa drei, eine Familie mit Kindern etwa 5 Jahreseinkommen in brutto als Orientierung einplanen. Laufende Darlehen sollten ebenfalls bei der Ermittlung eine Rolle spielen.

Risikolebensversicherung – Preisunterschiede laut Stiftung Warentest

In einem umfangreichen Test 2013 (Ausgabe: 4/2013) hat das Fachmagazin Finanztest (aus dem Hause der Stiftung Warentest) zahlreiche Versicherungstarife untersucht. Auffällig bei der Untersuchung ist das zum Teil extreme Preisgefälle bei der Risikolebensversicherung. In dem Zusammenhang zahlen sowohl Männer als auch Frauen bei der Öffentlichen Oldenburg für einen Nichtraucher-Tarif einen jährliche Versicherungsbeitrag von 313 Euro. Bei Betrachtung der Beitragsentwicklung handelt es sich dabei um eine Erhöhung von 61 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Entscheidet sich ein 34-jähriger Versicherungsnehmer zum Abschluss einer Risikolebensversicherung und vereinbart eine Versicherungssumme in Höhe von 150.000 Euro bei 20 Jahen Laufzeit könnten folgende Policen interessant sein:

Nichtraucher

Allerdings zeigt die Auswertung, dass die 36 analysierten Versicherer die Versicherungsbeiträge der Tarife für Nichtraucher um 23 % erhöht haben. Sofern mit dem Rauchen aufgehört wird zahlt ein männlicher Versicherungsnehmer durchschnittlich 12 Prozent weniger an Versicherungsbeiträgen.

Risikolebensversicherung Test – DISQ 2013

Das Deutsche Institut für Service-Qualität hat auch hinter die Struktur der Risikolebensversicherung geschaut (Mai 2013). Im Zuge dessen haben sie die Leistungs- und Servicequalität von 15 Filialversichern und 8 Direktversicherern näher betrachtet.

Testsieger

Hierbei konnten sich in den unterschiedlichen Kategorien folgende Testsieger herausstellen:

Gesundheitsprüfung

Vor dem Abschluss steht zunächst die Prüfung der Risiken auf dem Programm. Bei der Gesundheitsprüfung werden Fragen zum Gesundheitszustand, wie etwa bei der privaten Krankenversicherung, gestellt. Wer gesund, vital und jung ist, der muss keinen Risikozuschlag befürchten. Neben der Gesundheitsprüfung ist es wichtig, ob die Kunden einem risikoreichen Hobby nachgehen oder rauchen. Die Lebensversicherung wird hier prüfen, ob ein Risikozuschlag notwendig ist.

Ärztliches Attest

Ein ärztliches Attest wird in aller Regel nur dann angefordert, wenn die festgelegte Todesfallsumme eine bestimme Grenze überschreitet. Bei einer Todesfallleistung, die unter 250.000 Euro liegt, ist ein solches Gutachten jedoch nicht erforderlich.

Vergleich mit Kapitallebensversicherung

Zusätzlich zur Absicherung im Todesfall kann der Versicherungsnehmer hier zusätzlich private Altersvorsorge betreiben. Bei der kapitalbildenden Versicherung machen vor allem die lang anhaltenden Niedrigzinsen die Anlageform relativ unattraktiv. Hohe Zinsen und Überschussbeteiligungen, wie noch vor Jahren, gibt es bei dieser Lebensversicherung längst nicht mehr. Weitere Informationen zur Kapitallebensversicherung (Kapitallebensversicherung Test).

Die Hannoversche erklärt die Risikolebensversicherung

Unfallversicherung

Eine weitere Möglichkeit ist die Kombination mit einer sogenannten Unfallzusatzversicherung. Mit dieser Zusatzabsicherung gibt es eine festgelegte Summe auch bei einem Unfalltod. Einklammern in einen solchen Schutz lässt sich auch die Berufsunfähigkeitszusatzversicherung. Dazu finden Sie hier weitere Informationen: Unfallversicherung Test. Finanz-Ratgeber empfehlen jedoch den getrennten Abschluss der Versicherungsvarianten.

Wer im Todesfall seine Familie abgesichert wissen will, der sollte dies mit einer Risikolebensversicherung tun. Aus dem Risikolebensversicherung Test der Stiftung Warentest geht hervor, dass trotz identischer Leistung ein zum Teil extremes Preisgefälle möglich ist. Ein guter Schutz sollte bei passender Todesfallsumme monatlich 25 Euro nicht überschreiten.

News zum Thema

  • Wir sind für Sie da

    Bei allen Fragen rund um die Risikolebensversicherung.

    Wir finden gern den passenden Tarif für Sie.

    Mo – Fr: 9 – 18 Uhr und nach Vereinbarung

    kostenfrei, werbefrei und unabhängig

    Ihre Bewertung wurde erfolgreich versendet und wird in den nächsten Tagen freigeschaltet.

    Risiko­lebens­versicherung

    Kinder und Ehe- oder Lebens­partner absichern – das geht mit einer Risiko­lebens­versicherung nicht nur besonders gut, sondern auch besonders günstig. Im Vergleich zur teuren Kapital-Lebens­versicherung handelt es sich um einen reinen Todes­fall­schutz: Die Angehörigen erhalten die vereinbarte Versicherungs­summe, falls der Kunde stirbt. Da sich die Leistungen der Tarife kaum unterscheiden, lohnt ein Preis­vergleich besonders. Güns­tige Angebote zeigen die Tests und die Analyse der Stiftung Warentest. Mehr

    Teurer für Raucher

    Der Preis ist das wichtigste Auswahl­kriterium für eine Risikolebensversicherung. Wie teuer die Versicherung für den Einzelnen wird, hängt von vielen Kriterien ab. So zahlen Raucher mehr als Nicht­raucher, ältere Kunden mehr als jüngere. Ebenso müssen Kunden Gesund­heits­fragen beant­worten. So sind zum Beispiel Überge­wicht, erhöhte Blut­fett­werte oder Blut­hoch­druck für die Versicherer Risiken, die sie sich mit höheren Beiträgen bezahlen lassen. Wer ernst­hafte Krankheiten hat, muss damit rechnen, gar keine Police zu erhalten – oder zumindest saftige Risiko­zuschläge zu zahlen.

    Früh abschließen lohnt sich

    Daher lohnt es sich, früh eine Risiko­lebens­versicherung abzu­schließen, wenn Kunden noch jung und gesund sind. Wichtig ist es dann, Tarife mit einer so genannten Nach­versicherungs­garantie zu wählen. Dann können Kunden später die Versicherungs­summe ohne Gesund­heits­prüfung erhöhen, etwa nach einer Heirat, wenn Kinder geboren werden oder bei Einkommens­erhöhungen.

    Den Baukredit absichern

    Eine nach­trägliche Erhöhung der Versicherungs­summe kann auch notwendig sein, wenn Kunden einen Immobilienkredit absichern möchten. Reicht die Erhöhung dafür nicht aus, können sie auch eine separate Restschuldversicherung wählen. Dies ist eine spezielle Form der Risiko­lebens­versicherung mit fallender Versicherungs­summe, denn auch das Darlehen nimmt mit der Zeit ab. Erste Wahl sind Tarife, bei denen die Versicherungs­summe immer der Rest­schuld des Darlehens entspricht. Auch hier sollten Kunden den Tarif eher nach dem Preis wählen. Der Test von Finanztest zeigt: Zwischen den güns­tigsten und den teuersten Tarifen liegen oft mehrere hundert Euro.

    Risiko­lebens­versicherung Sinn­voller Schutz nicht nur für Familien

    16.05.2017 – Wer Angehörige finanziell absichern muss, sollte eine Risiko­lebens­versicherung haben – nicht nur, wenn er ein gefähr­liches Hobby oder einen gefahrenträchtigen Beruf hat. Nach dem Tod des Versicherten erhalten die Angehörigen die vereinbarte Todes­fall­summe. Wir haben Risiko­lebens­versicherungen von 40 Versicherern untersucht. Der Vergleich Risiko­lebens­versicherung lohnt sich: Teure Verträge kosten mehr als dreimal so viel wie güns­tige, ohne entscheidende Vorteile zu bieten. Zum Test

    Rest­schuld­versicherung Immobilien­kredite gut und günstig absichern

    14.08.2017 – Mit Rest­schuld­versicherungen können Häuslebauer und Wohnungs­käufer ihre Kredite sinn­voll absichern. Wir haben bei mehr als 100 Anbietern von Risiko­lebens­versicherungen Angebote für Rest­schuld­versicherungen für Immobiliendarlehen einge­holt. 12 Versicherer haben uns 26 Angebote mit dem Über­schuss­system Beitrags­verrechnung über­mittelt. Der Test zeigt: Wer den richtigen Tarif wählt, kann viel Geld sparen. Zum Test

    Schnelltests

    Risiko­lebens­versicherung von Helvetia Alter Inhalt, neu verpackt

    17.04.2013 – Der Versicherer Helvetia wirbt für sein Risiko­lebens­versicherungs-Angebot „Risiko+“ mit Besonderheiten und zusätzliche Extras. Beim jüngsten Test von Finanztest und auch beim Test von Risiko­lebens­versicherungen im Jahr 2012 wollte die Helvetia allerdings nicht mit­machen. Finanztest hat sich das Angebot angesehen. Viel Neues enthält es nicht. Zum Schnelltest

    Rabatt auf Versicherungs­prämie Beitrag besser jähr­lich zahlen

    12.12.2017 – Ob Risiko­lebens­versicherung, Auto­versicherung oder private Renten­versicherung – meist ist es güns­tiger, den Beitrag jähr­lich zu zahlen anstatt monatlich oder vierteljähr­lich. Nun hat Versicherer Generali den Rabatt für jähr­liche Beitrags­zahlungen zu Jahres­beginn gestrichen. Doch Kunden können ihn retten. Zur Meldung

    Weitere Meldungen:

    • 26.05.2016 Risiko­lebens­versicherung : Witwe darf Arzt nicht von der Schwei­gepflicht entbinden
    • 17.03.2015 Kredit­schutz mit Lücken : Rest­schuld­versicherung zahlt oft nicht
    • 17.02.2015 Risiko­lebens­versicherung : Arzt darf schweigen
    • 14.07.2014 Falsche Widerrufs­belehrungen : Geld zurück auch bei Raten­krediten

    Lebens­versicherung Was die Lebens­versicherung leistet

    19.09.2017 – Beliebt sind sie ungemein: In Deutsch­land gibt es rund 92 Millionen Lebensver­sicherungs­verträge. Und generell gilt: Eine Lebens­versicherung ist eine Versicherung, bei der die Leistung des Versicher­ers von der Lebens­dauer des Kunden abhängt. Danach wird es aber unüber­sicht­lich. Risiko­lebens­versicherung, Kapital­lebens­versicherung, fonds­gebundene Renten­versicherung – viele Kunden kennen die Unterschiede der Versicherungs­verträge nicht. Hier lesen Sie, welche Lebens­versicherungen es. Zum Special

    Weitere Specials:

    • 28.01.2016 FAQ Versicherungs­beiträge : Was säumigen Zahlern droht
    • 16.09.2014 Kündigung Lebens­versicherung : Oft greift das Finanz­amt stärker zu
    • 22.05.2014 Ausbildungs­versicherung : Für die Kinder nur das Beste
    • 18.09.2012 Versicherungen für Paare : Paare können sparen

    Risiko­lebens­versicherung Wir ermitteln Ihnen den besten Schutz

    21.02.2017 – Sie haben eine Familie gegründet? Sie sind. Zur Analyse

    FAQ – Häufig gestellte Fragen

    Hausratversicherung: Antworten auf Ihre Fragen

    Versicherungsbeiträge: Antworten auf Ihre Fragen

    Einfach erklärt – Basiswissen für Sie

    Was die Lebensversicherung leistet

    Versicherungscheck

    Bin ich richtig versichert?

    Prüfen Sie einfach und bequem Ihren Versicherungsstand.

    Risiko­lebens­versicherung: Sinn­voller Schutz nicht nur für Familien

    1. Startseite Test
    2. So haben wir getestet
    3. Testbericht Risikolebensversicherung
    4. Hinterbliebene: So hoch ist die gesetztliche Rente
    5. Steuerersparnis für Paare
    6. Überschussbeteiligung: Beitrag niedrig halten
    7. Unser Rat
    8. Tabelle: Verbundene Leben 35-Jährige
    9. Tabelle: Risikolebensversicherung 35-Jährige
    10. Tabelle: Risikolebensversicherung 45-Jährige
    11. Tabelle: Riskolebensversicherung 55-Jährige
    12. Artikel als PDF (7 Seiten)

    Wer Angehörige finanziell absichern muss, sollte eine Risiko­lebens­versicherung haben – nicht nur, wenn er ein gefähr­liches Hobby oder einen gefahrenträchtigen Beruf hat. Nach dem Tod des Versicherten erhalten die Angehörigen die vereinbarte Todes­fall­summe. Wir haben Risiko­lebens­versicherungen von 40 Versicherern untersucht. Der Vergleich Risiko­lebens­versicherung lohnt sich: Teure Verträge kosten mehr als dreimal so viel wie güns­tige, ohne entscheidende Vorteile zu bieten.

    Kompletten Artikel freischalten

    Risiko­lebens­versicherung – wichtig für Familien

    Eine Risiko­lebens­versicherung ist für Familien wichtig. Fällt der Haupt­verdiener aus, muss die Familie den Einkommens­verlust kompensieren. Stirbt der Partner, der die Kinder versorgt, entstehen zusätzliche Kosten für die Kinder­betreuung. Werden ein Haus oder eine Wohnung per Kredit finanziert, verlangen viele Banken ohnehin eine solche Police.

    Preis­vergleich anhand von Musterfällen

    Hier finden Sie den jüngsten Test von Risiko­lebens­versicherungen. Er zeigt die Preise der Policen für unsere Modell­kunden – einen Industrie­mechaniker und eine Verwaltungs­fach­angestellte ( so haben wir getestet) in verschiedenen Lebens­altern. Dargestellt sind auch die Tarife für die „Verbundene Leben“. Hier versichern sich zwei Partner gegen­seitig. Die Test­ergeb­nisse geben einen guten Anhalt, auch wenn nicht alle Merkmale der Muster­kunden auf Sie passen sollten.

    Hier der Test – dort der individuelle Vergleich

    Individueller Vergleich. Sie können es noch viel individueller haben. Eine Risiko­lebens­versicherung, die voll und ganz auf ihre persönlichen Bedürf­nisse abge­stimmt ist, ermitteln Ihnen die Versicherungs­experten der Stiftung Warentest – etwa wenn Sie zum ersten Mal eine solche Versicherung abschließen oder aber auch, wenn Sie sich höher versichern möchten zum individuellen Vergleich Risikolebensversicherung.

    Grund­legende Informationen. Risiko­lebens­versicherung, Kapital­lebens­versicherung, fonds­gebundene Renten­versicherung? Sie benötigen erst einmal Orientierung? Hier lesen Sie, welche Lebens­versicherungen es gibt und wie sie sich unterscheiden zum Basiswissen Lebensversicherung.

    Auch kinder­lose Paare können den Schutz benötigen

    Eine Risiko­lebens­versicherung ist auch für kinder­lose Paare sinn­voll. Falls einer nach dem Tod des anderen den Lebens­stan­dard nicht halten könnte, kann die vereinbarte Todes­fall­leistung das ausgleichen. Das gilt erst recht für Paare ohne Trau­schein, da sie keinen Anspruch auf Witwen- oder Witwerrente haben. Auch Geschäfts­partner können sich mit dieser Versicherung gegen­seitig absichern.

    Preisgüns­tige Verträge

    Der Schutz kostet nicht viel. Unser 35-jähriger Modell­kunde, ein Verwaltungs­fach­angestellter, zahlt 210 Euro jähr­lich im Nicht­raucher­tarif für 250 000 Euro Versicherungs­summe, wenn er beim güns­tigsten Anbieter abschließt. Ein Preis­vergleich lohnt, denn es gibt enorme Unterschiede. Teure Verträge kosten mehr als dreimal so viel wie güns­tige, ohne entscheidende Vorteile zu bieten. Daher ist der Preis das Haupt­kriterium bei der Auswahl. Erst an zweiter Stelle kommen die Unterschiede in den Bedingungen. Raucher zahlen in der Risiko­lebens­versicherung deutlich mehr als Nicht­raucher, ältere Kunden mehr als jüngere, für Berufe mit schwerer körperlicher Arbeit ist es teurer und auch bei starkem Überge­wicht ist oft ein Aufpreis fällig.

    Versicherungs­summe in geeigneter Höhe

    Sehr wichtig ist die Wahl der richtigen Versicherungs­summe. 250 000 Euro wie im Modell­fall – das klingt hoch gegriffen, ist es aber nicht. Eine Hinterbliebene könnte mit einer solchen Summe – zu 2 Prozent Zins in einem Auszahl­plan angelegt – 20 Jahre lang über rund 1 263 Euro im Monat verfügen. Als Faust­regel für die Versicherungs­summe kann gelten: Sie sollte das Drei- bis Fünf­fache des Jahres­brutto­einkommens betragen. Wer zusätzlich Kredite aufgenommen hat, sollte diese Beträge hinzurechnen.

    Lücke genau bestimmen

    Die finanzielle Lücke sehr genau zu kalkulieren, ist noch besser. Wie hoch sind die monatlichen Einnahmen? Welche Ausgaben fallen an? Wie hoch wäre der Verdienst­ausfall? Wie hoch sind die voraus­sicht­lichen gesetzlichen Witwen- und Waisenrenten? Welche Ausgaben entfallen, wenn die versicherte Person stirbt? Ist Spargeld vorhanden? Sind Schulden zu tilgen? Wichtig ist auch die Lauf­zeit der Versicherung. In der Regel reichen 15, 20 oder 25 Jahre – so lange etwa, bis die Kinder finanziell auf eigenen Beinen stehen.

    Basis­tarife reichen meistens

    Viele Versicherer sind mit mehreren Tarifen am Markt vertreten: Sie haben eine Basis­variante und mehrere Angebote mit mehr Leistungen. Unsere Tests von Risiko­lebens­versicherungen zeigen: Leistungs­stärkere Tarife sind teurer, bringen aber den meisten Kunden keine relevanten Vorteile.

    Nutzer­kommentare, die vor dem 16. Mai 2017 gepostet wurden, beziehen sich noch auf die Vorgänger­unter­suchung aus Finanztest 6/2015.

    Jetzt freischalten

    Wie möchten Sie bezahlen?

    • Gutschein einlösen

    Preise inkl. MwSt.

    • kauft alle Testprodukte anonym im Handel ein,
    • nimmt Dienstleistungen verdeckt in Anspruch,
    • lässt mit wissenschaftlichen Methoden in unabhängigen Instituten testen,
    • ist vollständig anzeigenfrei,
    • erhält nur rund 9 Prozent ihrer Erträge als öffentlichen Zuschuss.

    Dieser Artikel ist hilfreich. 94 Nutzer finden das hilfreich.

    Источники: http://www.testsieger-berichte.de/risikolebensversicherung-test/, http://www.test.de/thema/risikolebensversicherung/, http://www.test.de/Risikolebensversicherung-Vergleich-4848109-0/

  • Was ist eine private unfallversicherung

    0

    Was ist die private Unfallversicherung?

    Details zur privaten Unfallversicherung

    Anders als bei der gesetzlichen Unfallversicherung , leistet eine private Unfallversicherung nicht nur im Fall von Unfällen oder Erkrankungen im Zusammenhang mit dem Beruf.

    Stattdessen gilt der Versicherungsschutz in der Regel für Unfälle der/des Versicherten weltweit. Der Versicherungsanbieter zahlt im Versicherungsfall eine Geldleistung. Dies kann zum Beispiel eine Unfallrente oder eine Kapitalleistung sein.

    Wann liegt nach der Definition des Versicherers ein Unfall vor?

    Die private Unfallversicherung tritt in Kraft, wenn Personenschäden durch einen Unfall verursacht werden. Als Unfall wird jedes plötzlich und unfreiwillig von außen auf den Körper einwirkende Ereignis bezeichnet, welches zu einer Gesundheitsschädigung der Person führt.

    Diese Definition kann teilweise erweitert werden um Fälle, in denen aufgrund einer erhöhten Kraftanstrengung eine Verrenkung verursacht wird oder aber Muskel-, Sehnen- oder andere Bänderverletzungen auftreten. In diesen Situationen liegt keine plötzliche Einwirkung von außen vor, wie sie in der engeren Spezifikation verlangt wird. Ein Beispiel für diese ergänzende Unfalldefinition könnte das Möbeltragen sein, bei dem einer der Beteiligten einen Muskelabriss im Arm erleidet.

    Die Leistungen der verschiedenen Versicherungsanbieter variieren deutlich. Deshalb ist ein Vergleich der privaten Unfallversicherung empfehlenswert.

    Die besten Sparideen „Versicherung“

    Vergleichsrechner

    Inhalt empfehlen

    Infoblätter

    Expertentipps

    Weitere Informationen

    Wer sind die Unfallversicherung Träger in Deutschland?

    Die gesetzliche Unfallversicherung zählt zu den Pflichtversicherungen und macht einen Versicherungszweig der Sozialversicherung in Deutschland aus

    Steht mir in meiner Unfallversicherung Schmerzensgeld zu?

    Das sogenannte Schmerzensgeld ist eine Leistung, die nur von der privaten Unfallversicherung angeboten wird.

    Wie kann ich meinen Unfallversicherung Beitrag berechnen?

    Mit einer privaten Unfallversicherung können Sie Ihren Schutz maximal erweitern und sind im schlimmsten Fall finanziell abgesichert.

    Was versteht man unter der Unfallversicherung Alkoholklausel?

    Unfallversicherung Alkoholklausel

    Wer als Unfallversicherter Alkohol konsumiert und im Folgenden tatsächlich einen Unfall erleidet, muss im schlimmsten Fall damit rechnen, dass die Unfallversicherungen Leistungen nicht erbracht werden. Grund dafür ist, dass in…

    Checkliste – Kinderunfallversicherung: Was ist beim Abschluss zu beachten

    Kinder sind die kleinsten Entdecker dieser Welt. Bei der Erkundung ihrer Umwelt oder dem Spielen in ihrer Freizeit leben Kinder meist sehr riskant.

    Checkliste – Wie schließe ich eine Familien Unfallversicherung ab?

    Die Checkliste Familien Unfallversicherung zeigt Ihnen in übersichtlicher Form, welche Kriterien Sie für den Abschluss des Vertrages beachten sollten.

    Checkliste – Welche Unfallversicherung ist die beste?

    Mit der Checkliste von sparen.de erfahren Sie in übersichtlicher Form, wie Sie die beste Unfallversicherung für sich und Ihre Familie finden können.

    Anforderung Ersatzpolice für die Versicherung

    In der heutigen Zettelflut der Versicherer kann es trotz eines vernünftigen Ordnungssystems zu Hause vorkommen, dass Sie Ihren Versicherungsschein verloren haben. Macht nichts, kann jedem passieren! Mit Hilfe unserer kostenlosen Vorlage zur Anforderung einer Ersatzpolice gehört…

    Versicherungsvertrag kündigen

    Das Wichtigste an einem Kündigungsschreiben für jeden Versicherungsvertrag ist, dass es gemäß der im Vertrag vereinbarten Frist zugestellt wird. Behalten Sie also bei allen Verträgen stets die Kündigungsfrist im Auge! Unsere speziell für Sie erstellte kostenlose

    Widerruf Versicherungsvertrag

    Die Vorlage für den Widerruf eines Versicherungsvertrages nimmt Ihnen die Arbeit ab. Einfach ausfüllen, abspeichern, ausdrucken – fertig!

    Vorsorgeaufwendung

    Vorsorgeaufwendungen sind Beiträge unter anderem zur gesetzlichen und privaten Rentenversicherung, Krankenversicherungen, Haftpflichtversicherungen, Unfallversicherungen und.

    Versicherungsnehmer

    Als Versicherungsnehmer, auch VN abgekürzt, wird die Person bezeichnet, die mit dem Versicherungsunternehmen einen Vertrag abgeschlossen hat. Nicht zwangsläufig muss.

    Im Bereich der Versicherungen ist von Vorsatz die Rede, wenn der Versicherungsnehmer , sich des Ausmaßes der Tat voll bewusst, vorsätzlichen Schaden anrichtet, mit dem Ziel.

    Kapitalleistung

    Der Begriff Kapitalleistung bezeichnet die Auszahlung einer Gesamtsumme und die Hilfestellung des Versicherers an den Versicherungsnehmer. Im Bereich der Unfallversicherung.

    Was ist eine private Unfallversicherung?

    Eine private Unfallversicherung ist ein empfehlenswerter Versicherungsschutz für jeden. Sie dient zur Absicherung der finanziellen Folgen eines Unfalls. Wenn eine versicherte Person sich bei einem Unfall verletzt und diese Verletzung eine dauernde Beeinträchtigung der körperlichen oder geistigen Leistungsfähigkeit (Invalidität) nach sich zieht, erhält sie vom Versicherer je nach Invaliditätsgrad (Gliedertaxe) eine bestimmte Geldsumme.

    Unterschiede zwischen gesetzlicher und privater Unfallversicherung

    Die private Unfallversicherung schützt vor den finanziellen Folgen eines Unfalls – weit über den gesetzlichen Unfallschutz hinaus. Zudem können sich Personen, die über gar keinen gesetzlichen Versicherungsschutz verfügen, mit einem Vertrag leistungsstark gegen die Folgen eines Unfalls absichern. Worin sich die private Unfallversicherung vom gesetzlichen Unfallschutz unterscheidet, zeigt die folgende Gegenüberstellung:

    Gesetzliche Unfallversicherung

    Private Unfallversicherung

    Weniger als 30 Prozent aller Unfälle sind Berufsunfälle.*

    • Arbeits- und Wegeunfälle
    • Unfälle auf Dienstreisen
    • Unfälle in der Freizeit
    • Unfälle im Haushalt

    Mehr als 70 Prozent aller Unfälle ereignen sich während der Freizeit oder im Haushalt.*

    (Ausnahme: berufsbedingte Auslandsaufenthalte)

    (Ausnahme: Gefährliche Kriegs- und Krisengebiete)

    Die wichtigste Leistung der privaten Unfallversicherung besteht in der einmaligen Auszahlung einer Geldsumme (Kapitalzahlung). Die Höhe dieser Geldleistung hängt von folgenden Faktoren ab:

    • Höhe der vereinbarten Grundsumme (auch Versicherungssumme genannt)
    • Progressionsfaktor (marktüblich sind Tarife mit einer Progression von 225, 350 oder 500 Prozent)
    • Invaliditätsgrad (Schwere der dauerhaften Beeinträchtigung, definiert in der Gliedertaxe)
    • Gliedertaxe des gewählten Tarifs

    Unfallversicherung Vergleich

    Unfall-Versicherungsvergleich – So viel können Sie sparen

    5,30 € monatlich Teuerster Tarif

    25,28 € monatlich 79 % Gesamtersparnis

    • Versicherte Person: *01.01.1980, Beruf: Bürofachangestellter
    • Günstigster Tarif: Janitos Basic (Trend-Gliedertaxe), 5,30 € monatlich
    • Teuerster Tarif: Allianz Standard, 25,28 € monatlich
    • Unverbindlich & kostenlos
    • Über 240 Tarifvarianten
    • Bis zu 79% sparen
    Haben Sie Fragen?

    Mo. bis So. 8:00 – 20:00 Uhr

    © 2017 CHECK24 Vergleichsportal für Versicherungsprodukte GmbH

    Pri­vate Unfall­ver­si­che­rung

    Was ist die private Unfallversicherung?

    In Deutschland erleiden jährlich rund acht Millionen Menschen einen Unfall. Die meisten Unfälle geschehen in der Freizeit, entweder zu Hause oder beim Sport.

    Ein schwerer Unfall zieht oftmals anhaltende gesundheitliche oder finanzielle Folgen nach sich: Es können einmalige oder dauerhafte finanzielle Belastungen entstehen. Hier greift die private Unfallversicherung.

    Was leistet die private Unfallversicherung?

    Ein Unfall kann schnell passieren. Zum Glück kommen die meisten Menschen mit dem Schrecken und kleinen Blessuren davon. Aber leider nicht immer. Deshalb ist die private Unfallversicherung für jeden Menschen wichtig. Die Unterstützung, die die private Unfallversicherung ermöglicht, ist vielfältig.

    Kinder sehen die Welt mit „anderen Augen“ und nehmen Gefahren oft nicht realistisch wahr. Auch Eltern erkennen die Gefahrenquellen manchmal nicht sofort.

    Zudem entsteht nach dem Unfall eines Kindes oft erheblicher finanzieller Aufwand:

    • ​​​​​​​hohe Kosten für die Betreuung
    • Einkommenseinbußen der betreuenden Eltern
    • eventuell Umschulung in eine Privatschule
    • besonders aufwendige Berufsausbildung

    Bei Ausfall des Hauptverdieners, bei Selbstständigen oder bei nicht Berufstätigen ist bei einem Unfall oft die Existenz der gesamten Familie bedroht.

    Die private Unfallversicherung bietet hier Schutz aus einer Hand:

    • Berufstätige Eltern sind – anders als bei der gesetzlichen Unfallversicherung – auch in der Freizeit geschützt.
    • Nicht berufstätige Eltern genießen Unfallschutz trotz der fehlenden gesetzlichen Unfallversicherung.
    • Zusätzliche Assistance-Leistungen der privaten Unfallversicherung unterstützen bei der Haushaltsführung und der Kinderbetreuung.

    Junge Menschen leben aktiv und gehen oft Risiken ein – etwa im Sport. Sie sind deshalb besonders unfallgefährdet.

    Die finanziellen Unfallfolgen können existenzbedrohend sein. Denn:

    • Über die gesetzliche Rentenversicherung besteht oft noch kein oder nur geringer Versicherungsschutz.
    • Die gesetzliche Unfallversicherung zahlt nicht bei Unfällen in der Freizeit.
    • Die Berufsunfähigkeitsversicherung leistet oft bei sitzenden Tätigkeiten nicht.

    Ältere Menschen lassen in ihrer Reaktions- und Koordinationsfähigkeit naturgemäß nach. Deshalb erleiden sie häufiger einen Unfall.

    • Die private Unfallversicherung bietet Älteren oft zusätzliche Assistance-Leistungen. Sie ermöglichen es, den Alltag (gegebenenfalls auch des Ehepartners) selbstständig zu bewältigen, ohne die Familie zu sehr in Anspruch nehmen zu müssen.
    • Nach Eintritt in den Ruhestand besteht kein gesetzlicher Unfallversicherungsschutz mehr.

    Alles Infos zur privaten Unfallversicherung

    Der Versicherungsexperte Mathias Zunk beantwortet Ihre Fragen

    Источники: http://www.sparen.de/faq/was-ist-die-private-unfallversicherung, http://www.check24.de/unfallversicherung/fragen/definition/, http://www.dieversicherer.de/versicherer/versicherungen/private-unfallversicherung

    Risikolebensversicherung vergleich online

    0

    Lebensversicherung Vergleich für Österreich

    So funktioniert’s

    Bequem online eine günstige Lebensversicherung dank Rechner finden

    Sie füllen das Formular aus und sehen auf einen Blick verschiedene in Frage kommende Angebote.

    Fordern Sie die Antragsunterlagen gleich online an. Auf Wunsch steht unser Service-Team zur Verfügung!

    Wir kümmern uns um den Rest. Ihre Unterlagen und die Polizze werden per Post zugesendet.

    Mit dem Ablebensversicherung-Rechner bis zu 400 Euro sparen!

    Ablebensversicherung in Österreich

    Wenn Ihre Kinder noch klein sind oder Sie gerade ein Haus bauen, sollten Sie darüber nachdenken wie Sie Ihre Angehörigen im Fall des Falles absichern können. Durch eine Ab­lebensversicherung lässt sich zumindest die finanzielle Komponente absichern.

    Bei der Ablebensversicherung (auch Risikoversicherung genannt) gibt es zwei Möglichkeiten:

    Unterschied zwischen Erlebens- und Ablebensversicherung

    In Österreich gibt es 2 Arten der Lebensversicherung bzw. eine Mischform. Die Unterschiede sehen Sie hier:

    Achtung: Der Lebensversicherungsvergleich beinhaltet ausschließlich einen Vergleich für Ablebensversicherungen.

    Durchblicker.at – Tipp

    Machen Sie sich mit Begriffen wie Tarifprämie, Gewinnbeteiligung oder Zahlprämie vertraut. Im Ratgeber erfahren Sie welche Punkte bei der Entscheidung für eine Lebensversicherung berücksichtigt werden sollten. Verschaffen Sie sich außerdem einen Überblick über die Versicherungsrechner auf durchblicker.at.

    Ratgeber für Lebensversicherungen

    Was ist eine Lebensversicherung?

    Wenn von Lebensversicherung die Rede ist, sind häufig ganz unterschiedliche Dinge gemeint. Das liegt vor allem daran, dass es sich dabei einerseits um ein Instrument der Risikoabsicherung (wirtschaftl.

    Worauf ist bei der Produktauswahl zu achten?

    Eine reine Ablebensversicherung ist nicht besonders kompliziert. Allerdings sollten Sie sich vor Abschluss genau überlegen, wie lange der Vertrag laufen soll und wie hoch die Todesfallleistung sein so.

    Wie funktioniert der Vertragsabschluss?

    Wie Sie zu einer Lebensversicherung kommen, was Sie im Zuge des Vertragsabschlusses erwartet und wie Sie aus einem bestehenden Vertrag wieder aussteigen können, erfahren Sie im Folgenden.

    Risikolebensversicherung

    In Deutschland verliert im Schnitt in jeder Schulklasse ein Kind noch vor seinem Schulabschluss einen Elternteil. Die betroffene Familie braucht nach dem Todesfall durchschnittlich rund 250.000 Euro, um den Verlust des Einkommens ausgleichen zu können.

    Stellen Sie sich folgende Fragen:

    • Haben Sie Menschen, die Ihnen besonders am Herzen liegen – wie etwa Lebenspartner, Kinder oder auch Geschäftspartner?
    • Sind diese Menschen finanziell von Ihnen abhängig, weil Sie etwa der Hauptverdiener der Familie sind?
    • Möchten Sie sicherstellen, dass Ihre Angehörigen keine finanziellen Sorgen haben, falls Ihnen etwas zustoßen sollte?

    Dann sollten Sie mit einer Risikolebensversicherung (RLV) für den Fall der Fälle vorsorgen. Denn diese gibt Ihren Angehörigen den notwendigen finanziellen Schutz: Falls Sie sterben sollten, wird eine festgelegte Summe an Ihre Hinterbliebenen ausgezahlt. Damit können Sie als Familie beruhigt in die Zukunft blicken – und das für einen vergleichsweise geringen Beitrag.

    Risikolebensversicherung Vergleich

    Sie suchen nach einer passenden und kostengünstigen Risikolebensversicherung? Mit dem kostenlosen und unverbindlichen Risikolebensversicherung-Vergleich von CHECK24 finden Sie schnell und unkompliziert den richtigen Vertrag, um Ihre Angehörigen optimal abzusichern.

    Finden Sie mit wenigen Angaben die Risikolebensversicherung, die am besten zu Ihrem individuellen Absicherungsbedarf passt. Mit dem Risikolebensversicherung-Vergleich von CHECK24 können Sie über 60 Tarife von namhaften Gesellschaften miteinander vergleichen und das passende Angebot aussuchen. Dabei können Sie mit unserem Vergleich bei den Beiträgen bis zu 60 Prozent sparen.

    Ein Angestellter, der 250.000 Euro für einen Zeitraum von 15 Jahren absichert, zahlt beim günstigsten Anbieter 52,20 Euro pro Jahr und beim teuersten Anbieter 139,76 Euro pro Jahr – eine mögliche Ersparnis von rund 60 Prozent (Quelle: CHECK24-Risikolebensversicherungsvergleich 11/2017, versicherte Person: 25 Jahre alt, Bürokaufmann-/-frau, Nichtraucher, keine besonderen Risiken).

    Wichtige Informationen zur Risikolebensversicherung

    Wer sollte eine Risikolebensversicherung abschließen?

    Eine Risikolebensversicherung ist vor allem für Familien mit kleinen Kindern wichtig. Denn die staatlichen Leistungen in Form von Witwen- oder Witwerrente sowie Halbwaisenrente reichen im Ernstfall nicht aus, um den Wegfall eines Einkommens auszugleichen und den bisherigen Lebensstandard zu halten. Daher sollte auf jeden Fall der Hauptverdiener einer Familie eine Risikolebensversicherung abschließen, damit die Hinterbliebenen im Falle seines Todes ausreichend finanziell abgesichert sind.

    Aber selbst wenn sich ein Elternteil ausschließlich um die Erziehung der Kinder kümmert, ist ein Todesfallschutz zu empfehlen. Verstirbt der Vater oder die Mutter durch eine schwere Krankheit oder einen Unfall, müsste nämlich der Partner eine kostspielige Kinderbetreuung organisieren oder seine Arbeitszeit reduzieren – ohne Versicherungsschutz droht hier eine Versorgungslücke.

    Tipp: Mit einer Risikolebensversicherung können sich auch Geschäftspartner – etwa die Partner einer Anwaltskanzlei – gegenseitig absichern.

    Wann lohnt sich ein Wechsel der Risikolebensversicherung?

    Vor allem wenn sich Ihre Lebenssituation geändert hat, sollten Sie Ihren Hinterbliebenenschutz überprüfen – etwa nach einer Heirat oder der Geburt eines Kindes.

    Reicht die Versicherungssumme Ihres Vertrags immer noch aus, damit Ihre Angehörigen im Fall der Fälle finanziell abgesichert sind?

    Hierbei sollten Sie prüfen, ob sich ein Wechsel des Anbieters für Sie lohnt. Oft ist es möglich, die gewünschte Versicherungssumme zu deutlich günstigeren Beiträgen abzusichern als bei Ihrem bestehenden Vertrag. Dazu sollten Sie mehrere Tarife miteinander vergleichen.

    Ganz einfach geht dies mit dem Schnell-Check von CHECK24: Unsere Experten überprüfen für Sie gerne kostenlos und unverbindlich, ob sich ein Wechsel für Sie persönlich rechnet. Haben Sie eine günstige Versicherung gefunden, können Sie Ihren alten Vertrag kündigen – in der Regel zum Ende eines Zahlungszeitraums, also bei monatlichen Beiträgen mit einer Frist von einem Monat.

    Tipp: Kündigen Sie Ihre bestehende Risikolebensversicherung erst, wenn Sie einen neuen Vertrag abgeschlossen haben. Damit stellen Sie sicher, dass Sie jederzeit über einen Todesfallschutz verfügen und keine Lücke in Ihrem Versicherungsschutz entsteht.

    Welche Todesfallsumme und Vertragslaufzeit sollte man zur Familienabsicherung wählen?

    Die Todesfallsumme der Versicherung sollte so hoch sein, dass die Angehörigen ihren Lebensstandard halten können. Als Faustformel empfehlen Verbraucherschützer, das drei- bis fünffache Brutto-Jahreseinkommen als Hinterbliebenenabsicherung zu vereinbaren.

    Ein Beispiel: Verdient ein Angestellter im Jahr 48.000 Euro brutto, sollte die Versicherung im Todesfall mindestens eine Summe von 144.000 Euro auszahlen. Dies ist allerdings nur ein grober Richtwert. Wie viel Geld Ihre Angehörigen im Todesfall tatsächlich benötigen, hängt ganz von Ihrer persönlichen Situation ab.

    Die Vertragslaufzeit sollte dabei ausreichend lang gewählt sein, um Ihre Hinterbliebenen abzusichern. Eltern sollten die Vertragslaufzeit so lange wählen, bis die Kinder ihre Ausbildung oder ihr Studium abgeschlossen haben und finanziell auf eigenen Beinen stehen. In der Regel sollte daher eine Risikolebensversicherung zur Familienabsicherung so lange laufen, bis das jüngste Kind 25 Jahre alt ist.

    Tipp: Wählen Sie im Zweifel eine längere Laufzeit. Sie können den Vertrag zum Ende eines Zahlungszeitraums (zum Beispiel monatlich) kündigen oder beitragsfrei stellen. Eine Verlängerung des Vertrags ist hingegen meist nicht möglich.

    Wie sichert man ein Darlehen mit einer Risikolebensversicherung ab?

    Alternativ kann eine Risikolebensversicherung als Restschuldversicherung genutzt werden, um einen Immobilienkredit abzusichern. Hierbei sollte die Todesfallsumme so hoch sein wie die ausstehende Restschuld.

    Denken Sie daran, dass die Bank bei einer vorzeitigen Rückzahlung des Darlehens eine Gebühr verlangt – eine sogenannte Vorfälligkeitsentschädigung. Daher sollte die Versicherungssumme um diesen Betrag erhöht werden. Als Faustformel gilt, dass Sie auf die Darlehenssumme zehn Prozent aufschlagen sollten. Bei einem Kredit von beispielsweise 150.000 Euro wären das 15.000 Euro zusätzlich.

    Damit stellen Sie sicher, dass Ihre Angehörigen das Darlehen komplett zurückzahlen können – eine optimale Todesfallabsicherung für Ihren Partner oder Ihre Kinder.

    Um einen Immobilienkredit abzusichern, können Sie auch eine Risikoversicherung mit annuitätisch fallender Summe wählen. Bei solchen Verträgen sinkt die Versicherungssumme jedes Jahr ungefähr so schnell wie die noch zu zahlende Restschuld. Daher sind solche Verträge mitunter günstiger. Überprüfen Sie aber, ob ein solcher Vertrag wirklich günstiger ist als eine Versicherung mit konstanter Versicherungssumme.

    Tipp: Schließen Sie im Zweifel lieber eine Risikolebensversicherung mit konstanter Todesfallsumme ab. Dann steht für die gesamte Vertragslaufzeit fest, welche Summe die Versicherung im Todesfall auszahlt.

    Was kostet eine Risikolebensversicherung?

    Die Versicherungsbeiträge einer Risikolebensversicherung hängen zunächst von der Versicherungssumme und Laufzeit des Vertrags ab. Es gilt: Je höher die Versicherungssumme und je länger die Laufzeit ist, umso höher sind die Beiträge. Daneben bestimmen vor allem das Alter und der Gesundheitszustand die Höhe der Beiträge. Vor dem Abschluss einer Risikolebensversicherung müssen Sie eine Risikoprüfung durchlaufen und Gesundheitsfragen beantworten. Eine Risikolebensversicherung ohne Gesundheitsprüfung gibt es nicht.

    Wer gesundheitliche Probleme oder Vorerkrankungen hat, die sich auf das Sterberisiko auswirken, muss hier mit Risikozuschlägen rechnen. Auch Raucher müssen einen Zuschlag zahlen. Einen höheren Versicherungsbeitrag verlangen die Versicherer zudem bei gefährlichen Hobbys – wie etwa Bergsteigen oder Tauchen – sowie bei Berufen mit einem erhöhten Todesfallrisiko.

    Wer erhält die Todesfallsumme und fallen Steuern darauf an?

    Verstirbt die versicherte Person, wird die vereinbarte Versicherungssumme an die bezugsberechtige Person ausgezahlt. Dies muss nicht zwangsläufig der Versicherungsnehmer sein – also derjenige, der den Vertrag abschließt. Um das Bezugsrecht zu bestimmen, informiert der Versicherungsnehmer die Versicherung bei Vertragsabschluss, wer das Geld im Todesfall erhalten soll. Das Bezugsrecht lässt sich in der Regel auch nach Vertragsabschluss noch ändern – beispielsweise, wenn nach einer Scheidung der neue Partner abgesichert werden soll.

    Verheiratete Paare haben in der Regel bei Auszahlung der Todesfallsumme kaum Probleme mit der Erbschaftssteuer: Ehepartner können jeweils 500.000 Euro steuerfrei erben, jedes Kind 400.000 Euro. Bei unverheirateten Paaren hat jeder Partner jedoch nur einen Freibetrag von 20.000 Euro.

    Daher ist es gerade für unverheiratete Partner, die sich gegenseitig absichern wollen, sinnvoll, die Verträge „über Kreuz“ abzuschließen. Damit verhindern sie, dass auf die Versicherungssumme Erbschaftssteuer zu zahlen ist. Dazu schließt etwa der Mann einen Vertrag ab, der seine Frau versichert. Der Mann ist hier Versicherungsnehmer und Bezugsberechtigter, seine Frau die versicherte Person. Sollte sie sterben, erhält der Mann als Versicherungsnehmer die Todesfallleistung steuerfrei. Die Frau wiederum schließt einen Vertrag auf das Leben des Mannes ab.

    Welche Varianten der Risikolebensversicherung gibt es?

    Die Risikolebensversicherung zahlt im Todesfall grundsätzlich eine feste Summe aus – etwa 120.000 Euro. Es gibt jedoch auch Verträge, bei denen die Versicherungssumme im Laufe der Zeit sinkt. Hier sehen Sie die drei Varianten der Risikolebensversicherung im Überblick:

    Konstant: Bleibt während der Vertragslaufzeit immer gleich. Linear fallend: Sinkt jedes Jahr um einen festgelegten Prozentwert. Annuitätisch fallend: Sinkt jedes Jahr in etwa so schnell wie die Restschuld eines Immobilienkredites.

    Zusatzleistungen bei einer Risikolebensversicherung

    Nachversicherungsgarantie

    Viele Risikolebensversicherungen bieten zusätzliche Leistungen. So beinhalten die meisten Verträge eine Nachversicherungs­garantie. Damit können Sie Ihre Versicherungssumme bei bestimmten Ereig­nissen nachträglich erhöhen – etwa bei der Geburt eines Kindes, beim Kauf einer Immobilie oder nach Abschluss einer Ausbild­ung. Mit einer Nachversicherungsgaran­tie können Sie die Versicherungssumme allerdings nur begrenzt erhöhen – je nach Tarif zum Beispiel um 30.000 Euro.

    Verlängerungsoption

    Bietet die Versicherung eine Verlängerungsoption, können Sie die Versicherungsdauer zudem in den ersten Jahren erhöhen. Bei Tarifen mit einer vorgezogenen Todesfallleistung leistet der Versicherer die Auszahlung nach einer schwe­ren Krankheit auch schon vor dem Tod. Hierzu muss ein Arzt meist eine verbleiben­de Lebenserwartung von weniger als zwölf Monaten diagnostizieren.

    Beitragsbefreiung bei Berufsunfähigkeit

    Sie haben oft auch die Möglichkeit, bei der Risikolebensversicherung eine Beitrags­befreiung für den Fall einer Berufsunfähigkeit zu vereinbaren. Sollten Sie nach einem Unfall oder einer Krankheit berufsunfähig werden und Ihren Beruf nicht mehr ausüben können, müssen Sie die Versicherungsbeiträge nicht mehr zahlen. Trotzdem genießen Ihre Angehörigen dann weiterhin den vollen Versicherungsschutz und würden im Todesfall die vereinbarte Summe erhalten.

    Persönliche Beratung durch unsere Spezialisten

    Wir beraten Sie auf Wunsch von Anfang an persönlich: Unsere ausgebildeten Spezialisten für den Bereich Risikolebensversicherung ermitteln zusammen mit Ihnen, welchen Umfang Ihr Versicherungsschutz haben sollte. Haben Sie gefährliche Hobbys – wie etwa Tauchen oder Fallschirmspringen – oder arbeiten Sie in einem riskanten Beruf? Wir finden für Sie heraus, welche Gesellschaft Ihren gewünschten Versicherungsschutz möglichst günstig anbietet – für Sie ganz bequem und ohne zusätzlichen Aufwand.

    Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine E-Mail. Unsere speziell geschulten Kundenberater helfen Ihnen gerne weiter – an sieben Tagen die Woche, von 8 bis 20 Uhr.

    • Bequem: Schnell und einfach finden Sie die passende Versicherung.
    • Persönlich: Unsere Spezialisten beraten Sie individuell und kompetent.
    • Clever: Sie sparen bis zu 60 Prozent.
    • Kostenlos: Unser Vergleich ist für Sie absolut kostenlos.
    Haben Sie Fragen?

    Mo. bis So. 8:00 – 20:00 Uhr

    © 2017 CHECK24 Vergleichsportal für Versicherungsprodukte GmbH

    Risikolebensversicherung: Vergleich für Kosten und Leistungen

    Das sagen unsere Kunden

    Risikolebensversicherung: Vergleichen mit Verivox

    In den Nachrichten ist immer wieder von Menschen zu hören, die durch einen Unfall plötzlich aus dem Leben gerissen wurden. Handelt es sich dabei um einen alleinverdienenden Familienvater, kommt es bei den Hinterbliebenen nicht selten zu einer finanziellen Notlage. Für die Absicherung der Hinterbliebenen leistet die Risikolebensversicherung indem sie im Fall eines vorzeitigen Todes des Versicherungsnehmers eine vereinbarte Summe auszahlt. Vergleich und sogar Antrag lassen sich unkompliziert und schnell über den Vergleichsrechner bei Verivox erledigen.

    Risikolebensversicherung: vergleichen und vorsorgen

    Da die Risikolebensversicherung nur im Todesfall der versicherten Person leistet, lassen sich mit relativ niedrigen Beiträgen hohe Versicherungssummen realisieren. Nicht nur für die Absicherung der Hinterbliebenen, sondern auch eines Kredits oder einer Baufinanzierung wählen deshalb Paare wie Singles die Risikolebensversicherung.

    Vergleiche mit der Kapitallebensversicherung zeigen deutlich, dass sich für die reine Vorsorge im Todesfall eher die Risikolebensversicherung eignet. Obwohl die Bausteine, die in diese Art der Vorsorge integriert werden können, nicht so umfangreich sind wie beispielsweise in einer Privathaftpflicht, empfiehlt Verivox auch für die Risikolebensversicherung: Vergleichen Sie die Policen im Detail, um diejenige zu finden, die genau zu Ihrer Lebenssituation passt.

    Risikolebensversicherung: Vergleich mit dem Rechner

    Charakteristisch bei der Risikolebensversicherung: Vergleiche basieren hier weniger auf einem Leistungspaket als vielmehr auf den individuellen Tarifdaten der Versicherten. Vor dem Abschluss Ihrer Risikolebensversicherung sollten einige Vertragsdetails beachtet werden:

    Die Versicherungssumme der Risikolebensversicherung

    Zunächst sollten Sie sich über die Höhe der Absicherung, also der Versicherungssumme, im Klaren sein. Mit dieser sollten die Hinterbliebenen über einen längeren Zeitraum in der Lage sein, die Einkommenslücke, die durch den Todesfall des Alleinverdieners entsteht, zu schließen. Dabei müssen zum Beispiel die Lebenshaltungskosten, Ausbildungskosten für die Kinder, womöglich ein Ratenkredit oder eine Baufinanzierung und vieles mehr über die Versicherungssumme finanziert werden.

    Als ungefährer Richtwert: Eine Familie mit kleinen Kindern sollte ca. das Vierfache des Jahresnettoeinkommens als Versicherungssumme einsetzen. Nach Eingabe der Versicherungssumme in den Risikolebensversicherungs-Rechner gelangen Sie mit einem Klick auf „Jetzt vergleichen“ schon zu den „Tarifdaten“.

    Todesfallleistung und Kreditabsicherung

    Es fehlen nur noch zwei Schritte für Ihre individuelle und günstige Risikolebensversicherung. Vergleich und Antrag lassen sich nach der Auswahl der Versicherungsarten und Anzahl der versicherten Personen unkompliziert durchführen. Bei der „gleichbleibenden Todesfallleistung“ bleibt die Absicherung auf gleich hohem Niveau – diese Option eignet sich, um die Hinterbliebenen abzusichern. Bei der „Kreditabsicherung“ passt sich die Leistung der noch verbleibenden Kreditsumme an. Die „linear fallende Todesfallleistung“ kann sich bei der Hypothekenabsicherung als sinnvoll erweisen.

    Persönliche Daten und Gesundheitsprüfung

    Im letzten Schritt folgen dann die detaillierten Angaben zur versicherten Person. Hier werden unter anderem Alter, Beruf, Geschlecht und weitere persönliche Daten verlangt. Hier führt der Versicherer vorab eine kleine Gesundheitsprüfung durch. So will die Versicherung das Risiko eines vorzeitigen Todes bestimmen. Raucher müssen daher mit einem erhöhten Tarif bei der Risikolebensversicherung rechnen.

    Die Fragen bei der Gesundheitsprüfung sollten unbedingt wahrheitsgemäß beantwortet werden. Kommt später heraus, dass der Versicherungsnehmer bei den Gesundheitsfragen gelogen hat, kann die Versicherungsleistung im Todesfall verweigert werden.

    Kosten der Risikolebensversicherung

    Die Kosten der Risikolebensversicherung werden durch die Ergebnisse der Gesundheitsprüfung und den persönlichen Daten des Versicherten beeinflusst. Neben der Höhe der Versicherungssumme hat auch die Vertragslaufzeit einen Einfluss auf die Prämie. Gefährliche Hobbys, wie Motorrad fahren oder Gleitschirm fliegen, können zu einer hohen Prämie oder zum Ausschluss aus dem Versicherungsschutz führen.

    Nachdem alle Angaben getätigt wurden, präsentiert Ihnen der Rechner mit einem Klick auf „Berechnen“ nach Preis angeordnete Risikolebensversicherungen. Vergleichen Sie jetzt und sparen Sie mit Verivox.

    Lebensversicherungen vergleichen

    Welche Arten Lebensversicherung Ihnen zur Auswahl stehen.

    Privathaftpflicht: Vergleich

    Sichern Sie sich gegen Schadenersatzansprüche ab.

    © 2017 – Vergleichen. Vertrauen. Verivox. Das unabhängige Verbraucherportal vergleicht kostenlos Tarife und Produkte in den Bereichen Energie, Telekommunikation, Versicherungen, Finanzen, Fahrzeuge und Immobilien. Verivox verwendet größte Sorgfalt auf Vollständigkeit und Richtigkeit der dargestellten Informationen, kann aber keine Gewähr für diese oder die Leistungsfähigkeit der Anbieter übernehmen.

    Источники: http://durchblicker.at/lebensversicherung, http://www.check24.de/risikolebensversicherung/, http://www.verivox.de/risikolebensversicherung-vergleich/

    Betriebliche direktversicherung

    0

    Direktversicherung

    Mit einer Lebensversicherung betrieblich vorsorgen

    • Zuletzt aktualisiert: 31. Juli 2017
    • Von: Sara Zinnecker

    Das Wichtigste in Kürze

    • Eine Direktversicherung ist eine Form der betrieblichen Altersvorsorge (bAV). Sie findet sich vor allem in kleinen und mittleren Betrieben.
    • In der Regel handelt es sich um eine klassische oder fondsgebundene Lebens- oder Rentenversicherung. Diese schließt der Arbeitgeber für seine Mitarbeiter häufig günstiger ab.
    • Arbeitnehmer können bis zu 254 Euro ihres Bruttoeinkommens (im Jahr 2017) steuer- und sozialabgabenfrei in die Direktversicherung einzahlen (sogenannte Gehaltsumwandlung oder Entgeltumwandlung).
    • Bezuschusst der Chef die Beiträge mit mindestens 20 Prozent, lohnt sich die Direktversicherung in der Regel.
    • Auf die spätere Rente zahlen gesetzlich krankenversicherte Rentner den vollen Beitrag zur Krankenversicherung, sofern die Rente monatlich 148,75 Euro (im Jahr 2017) übersteigt.

    So gehen Sie vor

    • Erkundigen Sie sich bei Ihrem Arbeitgeber, ob er eine betriebliche Altersvorsorge anbietet und um welche Form es sich handelt. Bietet er keinen Vertrag an, können Sie ihn dazu auffordern.
    • Planen Sie, häufig den Job zu wechseln, ist eine Direktversicherung nicht immer die beste Wahl. Prüfen Sie Ihre Alternativen bei der Altersvorsorge.
    • Bezuschusst Ihr Chef Ihre Beiträge nicht von sich aus, fragen Sie direkt nach, ob er zu Ihrem eigenen Beitrag 20 Prozent dazugibt. Immerhin spart auch er Sozialabgaben in dieser Höhe, wenn Sie Gehalt umwandeln.
    • Ab spätestens 2022 muss der Chef ohnehin Ihre Beiträge mit 15 Prozent bezuschussen. Das steht im neuen Betriebsrentenstärkungsgesetz.
    • Den Vertrag können Sie bei einem Arbeitgeberwechsel übertragen oder selber fortführen. Ihre angesparte Altersvorsorge verfällt nicht.

    Unser Tipp: Bleiben Sie zum Thema Riester-Rente immer auf dem Laufenden – mit unserem kostenlosen Newsletter!

    Über den Chef für das Alter vorzusorgen ist eine Möglichkeit für Arbeitnehmer, die spätere gesetzliche Rente aufzustocken. Jeder Angestellte hat das Recht, Teile seines Gehalts in eine betriebliche Altersvorsorge zu stecken. Der Staat fördert diese Art der Vorsorge über Vergünstigungen bei den Sozialabgaben und der Einkommensteuer. Umgekehrt muss sich jeder Arbeitgeber darum kümmern, dass die bAV in seinem Unternehmen möglich ist. Die Direktversicherung ist ein gängiges Modell dafür.

    So funktioniert eine Direktversicherung

    Bei dieser Form der Altersvorsorge über den Betrieb schließt der Arbeitgeber für seinen Mitarbeiter eine klassische Kapitallebens- oder Rentenversicherung ab. Eine Variante ist eine fondsgebundene Lebens- oder Rentenversicherung, bei der der Versicherer einen Teil der monatlichen Sparbeiträge in Aktienfonds investiert.

    Viele kleine und mittelgroße Unternehmen greifen auf die Direktversicherung als Form der bAV zurück. Im Vergleich zu anderen Möglichkeiten bedeutet sie den geringsten Aufwand. Den Vertrag sucht meist der Arbeitgeber aus und schließt ihn für seine Angestellten ab. Weil der Versicherer so mehrere Verträge auf einmal verkaufen kann, gewährt er oft Rabatte bei den Kosten.

    Eine Direktversicherung kann nur für die berufliche Haupttätigkeit vereinbart werden, nicht für einen Nebenjob. Die Beiträge zur Direktversicherung kann dann entweder der Arbeitgeber allein bezahlen. Arbeitnehmer und Arbeitgeber können sie aber auch gemeinsam aufbringen oder der Arbeitnehmer übernimmt sie allein.

    Immer dann, wenn der Arbeitnehmer eigenes Geld in einen bAV-Vertrag steckt, spricht man von einer sogenannten Gehaltsumwandlung oder Entgeltumwandlung. Der Arbeitgeber zieht den Beitrag des Arbeitnehmers direkt von seinem Bruttolohn ab und überweist ihn (gegebenenfalls zusammen mit seinem Anteil) an die Versicherung. Daher fallen gut 20 Prozent Sozialabgaben und die Einkommensteuer auf diesen Teil des Gehalts weg.

    Sparer können sich die Direktversicherung später als lebenslange Rente auszahlen lassen. Wenn es vertraglich vereinbart ist, ist auch eine Kapitalauszahlung möglich. Bei Verträgen, die ab 2005 abgeschlossen wurden, bringt das für den Sparer aber eine erhebliche steuerliche Belastung mit sich.

    Wann sich eine Direktversicherung lohnt

    Eine Direktversicherung zahlt sich dann aus, wenn Ihr Arbeitgeber mindestens 20 Prozent zu Ihrem Beitrag dazugibt – und gern auch noch mehr. Tragen Sie stattdessen die Beiträge allein und verzinst sich das Guthaben nur moderat, müssten Sie sehr alt werden, um Ihr eingezahltes Geld wieder herauszubekommen.

    Das liegt unter anderem auch daran, dass Sparer auf die spätere Betriebsrente im Regelfall hohe Abgaben zur gesetzlichen Krankenversicherung leisten und Abstriche bei der gesetzlichen Rente hinnehmen müssen. Die Befreiung von Sozialabgaben und Steuern in der Ansparphase können also die Abzüge in der Rentenphase nicht immer aufwiegen. Einige Rechenbeispiele dazu finden Sie im Ratgeber Altersvorsorge.

    Den Arbeitgeber ins Boot zu holen, ist gar nicht so schwer. Sollte er Ihnen nicht von vornherein einen Zuschuss auf Ihre Beiträge anbieten, haken Sie freundlich nach. Zum einen spart sich auch Ihr Chef rund 20 Prozent an Sozialabgaben, wenn Sie Teile Ihres Gehalts in eine Direktversicherung einzahlen. Zum anderen sind Arbeitgeber ab spätestens 2022 ohnehin verpflichtet, Mitarbeitern 15 Prozent ihres Beitrags obendrauf zu legen. Mehr dazu finden Sie im Ratgeber zur Entgeltumwandlung.

    Vorteile und Nachteile einer Direktversicherung

    Wem der Chef eine Direktversicherung anbietet, sollte noch einmal die wichtigsten, damit verbundenen Vor- und Nachteile durchgehen.

    Vorteile für Arbeitnehmer

    Steuervorteil – Wenn Ihr Chef die Direktversicherung im Jahr 2005 oder später für Sie abgeschlossen hat, sind Ihre Beiträge jetzt steuerfrei und Ihre spätere Rente steuerpflichtig. In den allermeisten Fällen ist der Steuersatz im Rentenalter niedriger als in der Zeit der Berufstätigkeit, was einen Steuervorteil bedeutet.

    Sicherheit – Alle Einzahlungen des Arbeitnehmers sind sicher – in der Sprache der Versicherungen: unverfallbar. Das gilt auch bei einem Wechsel der Arbeitsstelle. Bei den Beiträgen des Arbeitgebers kommt es auf die Vertragsdetails an. Ab 2018 gilt, dass die Arbeitgeberbeiträge gesichert sind, wenn ein Mitarbeiter mindestens drei Jahre im Unternehmen gearbeitet hat und beim Jobwechsel 23 Jahre alt war. Manche Arbeitgeber räumen aber schon direkt von Beginn an eine Unverfallbarkeit ein.

    Kein Problem bei seltenem Jobwechsel – Wechseln Sie im Lauf Ihres Berufslebens ein- oder zweimal den Arbeitgeber, lässt sich dies ganz gut bewältigen: Am besten ist es, wenn der neue Chef den alten Vertrag übernimmt. Möglich ist aber auch, dass Sie Guthaben auf einen neuen Vertrag übertragen oder den alten Vertrag ruhen lassen und in einem neuen Vertrag weitersparen.

    Berufsunfähigkeit mitversichern – Wer eine Direktversicherung abschließt, kann eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU-Versicherung) integrieren – in der Regel ohne Gesundheitsprüfung. Das nützt allen, die wegen etwaiger Vorerkrankungen bei ihrer regulären BU-Versicherung nur einen eingeschränkten Schutz bekommen haben.

    Keine Beiträge für Privatversicherte – Wer privat krankenversichert ist, muss im Alter keine Krankenkassenbeiträge auf die betriebliche Rente oder die Einmalauszahlung zahlen.

    Nachteile für Arbeitnehmer

    Sozialabgaben auf die Betriebsrente fallen nur dann an, wenn die Versorgungsbezüge zusammengerechnet höher sind als 148,75 Euro im Monat (im Jahr 2017). Zu den Versorgungsbezügen gehören neben der Betriebsrente auch andere Bezüge aus einem früheren Dienstverhältnis, zum Beispiel Ruhegeld aus einer früheren Beamtentätigkeit oder Hinterbliebenenrenten.

    Wer sich das Geld auf einen Schlag auszahlen lässt, muss die Beiträge im Laufe von zehn Jahren abbezahlen.

    Weniger Sozialbeiträge – Durch die Entgeltumwandlung ist Ihr Bruttolohn in der Zeit des Ansparens niedriger. Auf der Grundlage des Bruttolohns werden aber die Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherungen, also für Renten-, Kranken-, Arbeitslosen- und Unfallversicherung berechnet. Dadurch kann es passieren, dass Sie später, etwa wenn Sie arbeitslos werden, geringere Leistungen aus diesen Sozialsystemen erhalten.

    Kaum Kostenüberblick – Da Sie nicht selbst die Versicherung abschließen, können Sie in der Regel nicht erkennen, ob der Vertrag günstig oder teuer ist. Die Versicherungsgesellschaft ist nicht verpflichtet, Ihnen die genauen Kosten bei Abschluss auszuweisen. Sie müssen konkret danach fragen.

    Häufige Jobwechsel problematisch – Wer im Laufe seines Berufslebens häufiger die Arbeitsstelle wechseln will, sollte von der Direktversicherung eher absehen. Denn er muss sich jedes Mal damit beschäftigen, was aus der bisherigen Direktversicherungen wird. Wer sein Guthaben auf einen neuen Vertrag beim neuen Chef übertragen will, muss häufig schlechtere Konditionen hinnehmen und für den Übertrag oft auch Geld bezahlen. In einem solchen Fall dürften andere Formen der Altersvorsorge die bessere Wahl sein. Infrage kommen Riester-Verträge oder eine flexible Vorsorge, zum Beispiel mit einem ETF-Sparplan.

    Weitere Tipps im Ratgeber Altersvorsorge

    Sara Zinnecker

    Expertin für Geldanlage

    So können Sie fürs Alter vorsorgen

    • Zur Basisversorgung zählen die gesetzliche Rentenversicherung und Rürup-Verträge.
    • Gefördert sind Riester-Verträge oder betriebliche Altersvorsorge.
    • Die Lebensversicherung zählt zur ungeförderten Vorsorge.

    Weitere Ratgeber:

    Was hat der Arbeitgeber davon?

    Traditionell haben Unternehmen eine bAV angeboten, um die Belegschaft im Alter abzusichern. Ein anderes Motiv ist heute aber vielleicht wichtiger: In Zeiten, in denen Fachkräfte knapp sind, kann eine bAV Mitarbeiter langfristig an das Unternehmen binden.

    Darüber hinaus haben Arbeitgeber auch wirtschaftliche Gründe, eine Direktversicherung anzubieten. Für jeden Euro, den ein Mitarbeiter in den bAV-Vertag einbezahlt, sparen sie sich gut 19 Prozent Sozialabgaben. Gibt der Chef anstelle einer Lohnerhöhung einen Zuschuss zur bAV, spart er sich weitere Sozialabgaben.

    Was die Direktversicherung kosten darf

    Der Arbeitgeber sucht als Direktversicherung entweder eine Kapitallebens- oder Rentenversicherung aus oder schließt eine fondsgebundene Lebensversicherung ab. Sind bis zur Rente noch viele Jahre Zeit, gibt es mit Fonds die Chance auf eine höhere Rendite. Allerdings hängt die Entwicklung dieser Altersvorsorge stark davon ab, wie sich die Finanzmärkte entwickeln. Eine Versicherung ohne Fonds bietet derzeit dagegen nur eine geringe Rendite. Im Jahr 2017 liegt der Garantiezins für Beiträge nach Abzug der Kosten bei 0,9 Prozent pro Jahr. Ein solcher Vertrag lohnt sich nur dann, wenn der Arbeitgeber mit einzahlt.

    Egal, welche Art der Vorsorge der Arbeitgeber auswählt: Wenn Sie die Abschluss- und Verwaltungskosten kennen, sind Sie im Vorteil. Denn neben der Anlagestrategie hängt die Rentabilität der Versicherung auch maßgeblich von den Kosten ab. Zur Orientierung: Bei 100 Euro Monatsbeitrag über 35 Jahre Laufzeit sind 1.600 Euro Abschlusskosten viel, 400 Euro noch in Ordnung. Wer die Wahl hat, sollte einen Vertrag ohne Abschlusskosten auswählen. Wer in Fonds investiert, sollte auch dort die Kosten im Auge behalten. Fondskosten von 1,5 Prozent pro Jahr sind hoch, 0,5 Prozent sind okay. Lassen Sie sich die Kosten aufschlüsseln.

    Unser Tipp: Bleiben Sie zum Thema Riester-Rente immer auf dem Laufenden – mit unserem kostenlosen Newsletter!

    Was sonst noch wichtig ist

    Kündigung – Eine Kündigung der Direktversicherung ist in dem Sinne nicht möglich. Wer seine Beiträge nicht weiterbezahlen will, muss den Arbeitgeber bitten, den Versicherer zu veranlassen, den Vertrag ruhend zu stellen. Scheiden Sie aus einem Arbeitsverhältnis aus und möchten Sie Ihren Vertrag nicht weiter besparen, müssen Sie mit der Versicherungsgesellschaft besprechen, ob Sie die Beiträge aussetzen können. Nur wenn die spätere Rente sehr gering ausfallen würde (weniger als 30 Euro im Monat), weil noch nicht viel angespart war, können Sie sich möglicherweise abfinden lassen und sind den Vertrag los. Fragen Sie bei der Personalabteilung oder beim Versicherer nach.

    Arbeitslosigkeit – Falls Sie arbeitslos werden, behalten Sie Ihre Ansprüche auf die Betriebsrente. Darüber hinaus gilt: Ansprüche aus der bAV, die per Gesetz nicht verfallen können, werden grundsätzlich nicht auf das Arbeitslosengeld II (Hartz IV) angerechnet.

    Krankheit und Elternzeit – Bei Krankheit oder in der Elternzeit können Sie die Ansprüche in voller Höhe aufrechterhalten, indem Sie die Beiträge selbst weiterzahlen. Sie haben aber auch die Möglichkeit, die Beitragszahlung für längere Zeit einzustellen – was die Leistungen verringert – und den Vertrag danach wieder aufleben zu lassen.

    Leistungen im Todesfall – In einigen Verträgen ist ein Todesfallschutz vereinbart. Stirbt der Versicherte, bekommen die Hinterbliebenen eine vereinbarte Summe ausgezahlt. Dazu zählen der Ehegatte beziehungsweise der Partner in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft, die kindergeldberechtigten Kinder sowie Pflege- und Stiefkinder bis zu einem bestimmten Alter, der namentlich benannte Lebenspartner einer nicht eingetragenen Lebenspartnerschaft, die kindergeldberechtigten Enkelkinder im Haushalt bis zu einem bestimmten Alter.

    Insolvenz des Arbeitgebers oder Versicherers – Bei einer Direktversicherung übernimmt ein Lebensversicherer die bAV. Geht der Arbeitgeber pleite, steht der Lebensversicherer weiter für die Zusagen ein. Bei einer Pleite des Versicherers müsste der Arbeitgeber theoretisch die vereinbarte Leistung erbringen. Praktisch würde die Auffanggesellschaft Protektor die bestehenden Verträge fortführen.

    Diese Steuern und Sozialabgaben werden fällig

    Der Staat fördert die bAV in der Ansparphase mit Erleichterungen bei Sozialabgaben und bei der Einkommensteuer. Allerdings unterscheidet sich die Handhabe, je nachdem, ob der Chef die Direktversicherung für den Mitarbeiter vor oder nach 2005 abgeschlossen hat.

    Neue Verträge ab 2005

    Steuern – Jeder Arbeitnehmer darf pro Jahr bis zu 4 Prozent der Beitragsbemessungsgrenze der gesetzlichen Rentenversicherung steuer- und sozialabgabenfrei einzahlen. Das sind im Jahr 2017 bis zu 3.048 Euro (oder 254 Euro bei monatlicher Zahlung). Darüber hinaus sind bei Verträgen ab 2005 weitere 1.800 Euro steuerfrei. Das macht für das Jahr 2017 insgesamt also maximal 4.848 Euro. Diese Beiträge müssen Sparer in der Steuererklärung nicht extra angeben. Sie werden bereits als steuerfrei in der Lohnabrechnung berücksichtigt.

    Auf die spätere Rente bezahlen Sparer den persönlichen Steuersatz. Dieser ist für Rentner meist niedriger als während des Berufslebens, dadurch sparen Rentner Steuern. Betriebsrenten aus einem neuen Direktversicherungsvertrag kommen in der Anlage R der Steuererklärung in Zeile 31.

    Sie können sich das angesparte Kapital auch auf einen Schlag auszahlen lassen, sofern Ihr Vertrag dieses Wahlrecht vorsieht. Das hat – anders als bei Altverträgen – aber den Nachteil, dass Sie es bei Auszahlung voll versteuern müssen. Der Bundesfinanzhof hat eine Steuerermäßigung ausgeschlossen (Az. X R 23/15). Bei der Kapitalauszahlung handelt es sich um sonstige Einkünfte nach Paragraf 22 Nummer 5 Einkommensteuergesetz.

    Sozialabgaben – Auf Beiträge bis 254 Euro pro Monat (im Jahr 2017) zahlen Arbeitnehmer keine Sozialversicherungsabgaben, also Krankenkassen- und Pflegeversicherung, Arbeitslosen- und Rentenversicherung. Auf die spätere Rente (ab 148,75 pro Monat) wird hingegen der volle Beitragssatz zur Krankenversicherung fällig. Im Jahr 2017 sind das durchschnittlich 15,7 Prozent inklusive Zusatzbeitrag und 2,55 Prozent Pflegeversicherung. Das gilt für alle gesetzlich krankenversicherten Rentner. Wer privat krankenversichert ist, spart sich die Beiträge.

    Sonderfall: Alte Verträge bis 2004

    Steuern – Ein Sparer zahlt pauschal 20 Prozent Steuern (plus den Solidaritätszuschlag) auf seine monatlichen Beiträge. Dafür ist die Rente später bei der Steuer bessergestellt: Als Rentner muss derjenige nur den sogenannten Ertragsanteil nach Paragraf 22 Nummer 5 Einkommensteuergesetz versteuern. Dieser hängt vom Alter des Rentners ab. Wer beispielsweise mit 67 Jahren in Rente geht, muss 17 Prozent der Rente versteuern. Wer schon ab 62 Rente bezieht, muss noch 21 Prozent dieser Rente versteuern. Betriebsrenten aus alten Direktversicherungsverträgen kommen in Zeile 36 in der Anlage R der Steuererklärung.

    Lässt sich der Rentner das angesparte Kapital in einem Betrag auszahlen, bleibt dieser Betrag steuerfrei.

    Sozialabgaben – Wer seine Beiträge monatlich einzahlt, muss darauf seinen Arbeitnehmeranteil an Sozialversicherungsbeiträgen entrichten. Frei von Sozialversicherungsbeiträgen sind nur jährliche Zahlungen bis 1.754 Euro.

    Hinzu kommt: Seit 2005 müssen auch Sparer mit einer alten Direktversicherung auf ihre Betriebsrente den vollen Beitrag zur Krankenversicherung und Pflegeversicherung bezahlen. Auch wer die Einmalauszahlung wählt, muss über zehn Jahre monatlich Beiträge aufbringen. Solche Sparer zahlen also in der Ansparphase den halben, in der Rentenphase den vollen Beitrag zur Krankenversicherung. Dieses Problem ist auch unter dem Schlagwort „Doppelverbeitragung“ bekannt.

    Altsparer, die wissen, dass sie eine geringe Betriebsrente von weniger als 148,75 Euro pro Monat beziehen und kein weiteres Arbeitseinkommen, etwa aus selbstständiger Arbeit, haben, zahlen auf diese geringe Betriebsrente keine Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge und je nach Einkommen mit dem Ertragsanteil nur minimale Steuern. Eine Rente könnte also im Vergleich zur Einmalauszahlung die bessere Wahl sein.

    Direktversicherung privat weiterführen

    Haben Sie Ihre Direktversicherung ab einem bestimmen Zeitpunkt privat fortgeführt, beispielsweise weil Sie irgendwann den Arbeitgeber gewechselt haben und haben Sie den Vertrag auf Sie als Versicherungsnehmer umschreiben lassen, profitieren Sie von einer sogenannten reduzierten Beitragspflicht. Grundlage ist ein Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom September 2010 (BvR 1660/08).

    Das bedeutet: Für den Teil der späteren Betriebsrente, den Sie aus privaten Mitteln finanziert haben, fallen keine Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung an. Ihre Versicherung muss – zur Not auf Nachfrage – diese Aufschlüsselung bieten. Den privat angesparten Teil der Betriebsrente tragen Sie in der Anlage R bei den Leibrenten aus privaten Rentenversicherungen mit ein (Zeile 15).

    Sollen wir Sie

    Einmal pro Woche die wichtigsten Verbraucher-Tipps – kostenlos und werbefrei direkt in Ihr Postfach.

    Vielen Dank für Ihre Anmeldung

    Bitte bestätigen Sie Ihre E-Mail-Adresse

    1. Schauen Sie gleich in Ihrem Postfach nach.
    2. Öffnen Sie die Mail von Finanztip Newsletter.
    3. Klicken Sie auf den Bestätigungslink.

    Schauen Sie bitte auch im Spam-Ordner nach.

    Das könnte Sie auch interessieren

    Noch mehr sparen mit Finanztip

    Weitere Themen

    Finanztip Newsletter

    • Jede Woche die besten Tipps
    • Absolut kostenlos
    • 100% werbefrei

    Kostenlos anmelden

    Artikel verfasst von

    Finanztip-Expertin für Bankprodukte

    Sara Zinnecker ist Redakteurin im Team Bank & Geldanlage. Nach ihrem Volontariat an der Georg von Holtzbrinck-Schule für Wirtschaftsjournalisten schrieb sie beim Handelsblatt über Geldanlage und Altersvorsorge. Zuvor studierte Sara Zinnecker in Nürnberg, Italien und Portugal internationale Volkswirtschaftslehre mit Diplom-Abschluss, arbeitete bei Lokalzeitungen sowie der Süddeutschen Zeitung.

    Finanztip-Expertin für Versicherungen

    Annika Krempel ist Redakteurin im Team Versicherung und Vorsorge. Nach ihrem Diplom in Politikwissenschaften absolvierte sie ein Volontariat für Wirtschafts- und Verbraucherjournalisten. Sie sammelte unter anderem Erfahrungen in den Redaktionen von ZDF WISO, RBB Inforadio sowie der Stiftung Warentest. Die verbraucherpolitische Arbeit lernte sie beim Verbraucherzentrale Bundesverband kennen.

    Betriebliche Altersvorsorge: Direktversicherung: Unkomplizierte Betriebsrente

    • 17.06.2009 11:20 Uhr

    Sie haben den Artikel in Ihre Merkliste aufgenommen.

    Möchten Sie ihn nicht auch gleich mit Feunden teilen?

    Eine Direktversicherung ist eine simple Möglichkeit, um den Anspruch auf BAV zu erfüllen.

    HB KÖLN. Claus-Dieter Brinkmann, Geschäftsführer der Brinkmann Möbelelemente Ummantelungswerke GmbH (BMU) ist rundum glücklich: Jüngst wurde der Unternehmer mit dem BAV-Award für besonders gelungene betriebliche Altersversorgung ausgezeichnet. Dabei lobten die Juroren vor allem die Einbindung der Mitarbeiter in den Gestaltungsprozess der Vorsorgekonzepte. Die Beteiligung führe dazu, dass die Angestellten hochmotiviert seien und sich mit dem Unternehmen identifizierten.

    „Für uns ist es wichtig, über die betriebliche Altersversorgung Verantwortung gegenüber den Mitarbeitern zu übernehmen“, erklärt Brinkmann, dessen Mitarbeiter in Direktversicherungen, Pensions- und Unterstützungskassen einzahlen können, um später eine Betriebsrente zu erhalten. Das Unternehmen zahlt neben den laufenden Arbeitgeberbeiträgen zur Entgeltumwandlung weitere Prämien für Verbesserungsvorschläge und spezielle Projekte. „Somit haben wir eine eindeutige Win-Win-Situation“, freut sich der Geschäftsführer.

    Betriebliche Renten als rein arbeitgeberfinanzierte Sozialleistungen gibt es zwar schon seit über 20 Jahren. „Doch erst mit dem seit 2002 bestehenden Rechtsanspruch auf Entgeltumwandlung hat sich die betriebliche Altersversorgung sprunghaft verbreitet und insbesondere durch mischfinanzierte Formen zu einem starken personalpolitischen Instrument entwickelt“, sagt Siegfried Hischke, Leiter Produktmanagement Firmen bei HDI Gerling und Experte für betriebliche Altersversorgung. „Wer als Arbeitgeber signalisiert, dass er sich an einer Betriebsrente beteiligt, kann auf breite Akzeptanz bei den Mitarbeitern setzen“, weiß Hischke.

    Für Unternehmen, die großen administrativen Aufwand scheuen, aber für Mitarbeiter Vorsorge treffen wollen, eignet sich die Direktversicherung. Dahinter verbirgt sich ein denkbar einfaches Konzept. Der Unternehmer schließt für die Mitarbeiter bei einem externen Versicherer eine Rentenversicherung ab, in die sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer einzahlen können. Der Vorteil daran: Bis zu einer Höhe von vier Prozent der Beitragsbemessungsgrenze der Rentenversicherung sind die eingezahlten Beträge sozialabgabefrei, für Beiträge des Arbeitnehmers fallen bis zum derzeitigen Höchstbetrag von 4392 Euro auch die Steuern weg. „Während der Unternehmer so die Lohnnebenkosten um etwa 20 Prozent senken kann, spart der Mitarbeiter bei Einzahlungen in die Direktversicherung je nach Steuerniveau bis zu 50 Prozent gegenüber einer einfachen Gehaltsauszahlung“, erklärt Hischke.

    Grundsätzlich ist es mit diesem Modell auch möglich, die Arbeitszeit von Minijobbern auszuweiten – und diese in den Genuss einer Altersrente kommen zu lassen. Dafür zahlt der Arbeitgeber den Lohn, der über der gesetzlichen Grenze von 400 Euro liegt, in die Direktversicherung ein, sozialabgaben- und steuerfrei versteht sich. Während sich das rechtliche Verhältnis so nicht verändert, erhält der Minijobber später eine zusätzliche Rente. Diese lassen sich auch viele Unternehmer nicht entgehen, die – genauso wie im Betrieb mitarbeitende Familienangehörige – ebenfalls von den Steuervorteilen der Direktversicherung profitieren.

    Allerdings sind für Unternehmer und leitende Angestellte Direktversicherungen allein nicht interessant. „Durch die Deckelung der Beiträge eignet sich dieses Modell hier insbesondere als Basisvorsorge“, so Markus Arnold, Experte für betriebliche Altersversorgung bei der Allianz. Wer Führungskräften zusätzliche Rentenkonzepte anbieten will, kann dies aber über Direktzusagen und Unterstützungskassen tun, die höhere Fördervolumen zulassen. „Der Kreativität in der Kombination von Vorsorgemodellen sind fast keine Grenzen gesetzt“, wirbt Arnold.

    Obwohl die finanziellen Vorteile einer Direktversicherung auf der Hand liegen, haben sie sich trotz der gesetzlichen Vorgabe als Mindestversorgung nicht überall durchgesetzt. „In vielen Fällen spielt mangelndes Wissen über den administrativen Arbeitsaufwand einer solchen Altersvorsorge im Betrieb eine entscheidende Rolle“, sagt HDI-Experte Hischke. Dieser hält sich meist in Grenzen, da die komplette Abwicklung über den externen Versicherer läuft.

    Selbst für die Zukunft ist ein Unternehmer mit einer Direktversicherung gut gerüstet, ist sich Allianz-Experte Arnold sicher. „Bei einem Arbeitsplatzwechsel ist die Police dank des Übertragungsabkommens in einem standardisierten brancheneinheitlichen Verfahren auf den neuen Arbeitgeber übertragbar.“

    • 21:38 Disney : Alles aus einer Hand
    • 20:03 Pharmabranche : Perrigo im Rennen um Mercks Geschäft mit rezeptfreien Medikamenten
    • 19:43 Freier Datentransfer : USA schaffen Netzneutralität ab
    • 19:24 Manager-Vergütung : SAP wirbt um Aktionäre
    • 19:19 Ørsted-Chef Poulsen über Energiewende : „Es war eine riesige strategische Wette“
    • 18:23 Vor Allianz mit Siemens : Alstom will sich von Gemeinschaftsunternehmen mit GE trennen
    • 17:45 Debatte um Dieselbesteuerung : IG Metall springt VW-Chef Müller bei
    • 17:32 Persönlichkeit des Jahres : Emmanuel Macron – Visionär und Macher
    • 17:32 Kampfflugzeug F-35 : US-Konzern Lockheed hofft weiter auf Deal mit der Bundeswehr
    • 16:46 Georgsmarienhütte-Chef Frank Koch : Zurück zur Normalität
    • 16:40 Die Handelsblatt-App : Schnell, informativ, nutzerfreundlich
    • 16:30 Thomas-Cook-Tochter : Condor prüft erneutes Gebot für Niki
    • 16:02 Milliarden-Deal in der Luftfahrtbranche : Delta ordert 100 Jets bei Airbus
    • 15:32 Insolventer Küchenbauer : Alno findet wohl doch einen Käufer
    • 15:01 Zwischen Streetscooter und Tesla Semi : Daimler liefert ersten Elektro-Lastwagen aus
    • 14:59 Niki-Insolvenz : Wie Reisende jetzt an Entschädigungen kommen
    • 14:53 Dieter Zetsche : „Dr. Z“ mal ohne Schnurrbart
    • 14:38 Simone Menne : Finanzchefin verlässt Boehringer offenbar schon wieder
    • 14:32 Neue Bahnstrecke : Wieder Verspätungen zwischen München und Berlin
    • 14:29 Austrian und Eurowings : Lufthansa-Töchter wollen Niki-Mitarbeiter

    suchen Sie mehr als 215.000 Stellenanzeigen in 36 deutschen Stellenbörsen.

    Direktversicherung & Krankenkassenbeitrag: Hohe Abzüge

    Betriebliche Altersversorgung : Krankenkassen schröpfen die Rentner

    Viele neue Rentner werden kalt erwischt: Nicht nur Mini-Renditen schmälern die Betriebsrente – sondern auch der Abzug voller Krankenkassenbeiträge bei Auszahlung von Direktversicherungen und Pensionsfonds.

    Altersvorsorge-Report :  Vielen Deutschen droht die Altersarmut

    Als Peter Weber seine Direktversicherung unterschrieb, ahnte er noch nicht, wie viel Zeit und Geld ihn diese Entscheidung kosten würde. Dabei sah erst mal alles so gut aus: Eine betriebliche Altersvorsorge in Form einer Lebensversicherung, bei der aber im Unterschied zu einer privaten Police der Arbeitgeber als Versicherungsnehmer eingetragen und die dafür steuerlich begünstigt wird. Weber unterschrieb 2001 und ließ sich, wie viele Arbeitnehmer mit ihm, von den jährlichen Standmitteilungen seines Versicherers blenden. „Die waren reine Augenwischerei“, sagt der frühere Angestellte eines großen Hausgeräteherstellers. Ein Punkt fehlte in all den Schreiben – der Hinweis, dass seine Krankenkasse von der Auszahlung einige Tausender abziehen wird.

    Das System der betrieblichen Altersvorsorge entpuppte sich für Versicherte als übles Überraschungsei. Zum einen fielen, des niedrigen Zinsniveaus wegen, die Renditen von Direktversicherungen oder Pensionsfonds schwächer aus als erwartet. Zum anderen greifen Sozialversicherungen kräftig zu – vom erwarteten Auszahlungsbetrag bleibt dadurch weniger übrig.

    Was das für Folgen hat, erfuhr Weber erst, als sich kurze Zeit nach der Auszahlung die Techniker Krankenkasse bei ihm meldete. Von 21.874 Euro, die seine Direktversicherung ihm 2012 auszahlte, forderte sie knapp ein Viertel – 5131 Euro, die Weber jetzt in Monatsraten abstottern darf.

    Der Staat hatte Weber und Millionen andere mit Steuervorteilen in die betriebliche Altersvorsorge gelockt. 7,5 Millionen Direktversicherungsverträge mit einer versicherten Summe von 200 Milliarden Euro gibt es aktuell. Jeder Arbeitnehmer kann vier Prozent vom sozialversicherungspflichtigen Bruttogehalt durch eine Entgeltumwandlung in eine Direktversicherung, eine Pensionskasse oder einen Pensionsfonds einzahlen. Auf diese Einzahlung werden keine Sozialabgaben oder Lohnsteuer fällig.

    Subventionsprogramm für Versicherer

    Doch die Vorteile für die Arbeitnehmer bei der Einzahlung schmelzen nach der Auszahlung rasch dahin. „Das sind Subventionsprogramme für Versicherer, die von den Verträgen profitieren, und für Arbeitgeber, die ihren Anteil an den Sozialabgaben sparen“, sagt Weber. Die Bundesregierung will die Betriebsrente dennoch ausbauen. So steht es im Koalitionsvertrag. Spricht sich herum, was spätere Rentner erwartet, wird ihr das schwerfallen.

    Wie Rentner den Zugriff der Sozialkassen bremsen

    Die Leidtragenden

    Kassenzahler sind gekniffen: Auf Auszahlungen aus betrieblichen Vorsorgeverträgen zahlen sie den vollen Beitrag zur Kranken- und Pflegeversicherung. Die Höhe richtet sich nach dem Beitragssatz am 1. Juli jedes Jahres, derzeit 15,5 Prozent plus 2,05 Prozent.

    So werden die Beiträge errechnet

    Werden 120.000 Euro aus einer Direktversicherung ausgezahlt, teilt die Kasse die Summe durch 120. Aus dem so ermittelten Monatslohn von 1000 Euro zahlt der Versicherte bei 15,5 Prozent Beitragssatz zehn Jahre monatlich 155 Euro an die Kasse, plus 20,50 Euro Pflegebeitrag.

    Nachrechnen und ruhen lassen

    Wer seine Betriebsrente ohne Zuschüsse vom Arbeitgeber bestreitet, sollte nachrechnen, ob sich die Vorsorge lohnt. Tut sie dies nicht, könnte er den Vertrag ohne Einzahlungen weiterlaufen lassen.

    Eintragung als Versicherungsnehmer vornehmen lassen

    In jedem Fall sollte der Beitragszahler ohne Arbeitgeberzuschuss sich als Versicherungsnehmer eintragen lassen. Dadurch hat er als Rentner die Chance, dass ein Teil der Auszahlung vom Kassenabzug verschont bleibt. Er muss aber als Arbeitnehmer stets in die Krankenkasse eingezahlt haben und bei Auszahlung in der Krankenversicherung der Rentner pflichtversichert sein.

    Widerspruch einlegen

    Mitunter ist nur der vom Arbeitgeber eingezahlte Teil der Auszahlung beitragspflichtig. Gegen den Kassenzugriff sollten Vorsorgesparer Widerspruch einlegen. Hilfreich ist eine Liste des Versicherers, aus der hervorgeht, was der Versicherte und was der Arbeitgeber eingezahlt hat – und wer jeweils als Versicherungsnehmer eingetragen war.

    Widerspruch wegen laufender Gerichtsverfahren

    Am Bundessozialgericht laufen Klagen gegen den Kassenabzug bei Pensionskassen. Auch hier kann sich Widerspruch lohnen, den Beitrag müssen Versicherte aber zunächst zahlen.

    Keine Chance für freiwillig versicherte Rentner

    Wer wegen Auslandsaufenthalten oder zeitweiliger Privatversicherung eine bestimmte Zahl von Beitragsjahren unterschreitet, gilt als freiwillig versicherter Rentner und entkommt dem Zugriff der Kasse nicht.

    Die Entscheidung, die aus der zweiten Säule des Rentensystems eine Mogelpackung machte, liegt zehn Jahre zurück. Auch damals regierte eine schwarz-rote Koalition: Im Sommer 2003 hatte der Bundestag das Gesetz zur Modernisierung der gesetzlichen Krankenversicherung (GMG) mit den Stimmen von CDU/CSU, SPD sowie den Grünen verabschiedet.

    Ausgehandelt hatten es CSU-Politiker Horst Seehofer und SPD-Gesundheitsministerin Ulla Schmidt. Zum Durchbruch gelangten sie in einer Nacht, die Seehofer später als eine „der schöneren meines Lebens“ bezeichnete. Mit dem Gesetz wurden die Gesundheitskarte und die Praxisgebühr auf den Weg gebracht.

    Doch während Letztere schon wieder verschwunden ist, werden Neurentner noch immer vom Zugriff der Krankenkasse auf ihre betriebliche Renten- oder Lebensversicherung überrascht. Was auf Vorsorgesparer zukommen sollte, verschleierte der Name des Gesetzes. Begründet wurde es damit, dass Rentner stärker an der Finanzierung der Krankenkassen beteiligt werden sollten.

    • Seite 1: Krankenkassen schröpfen die Rentner
    • Seite 2: Altverträge nicht verschont

    Korrespondentin Geld (Frankfurt am Main)

    Mehr zum Thema

    Mit unserem interaktiven Tool finden Sie Interessierte Mieten und Kaufpreise in ihrem Viertel und ihrer Straße. Mehr.

    Serviceangebote unserer Partner

    Bellevue Ferienhaus : Exklusive Urlaubsdomizile zu Top-Preisen.

  • Immobilenscout24 : Attraktive Angebote und Services rund um Ihre Wunschimmobilie.

  • Jobturbo : Finden Sie jetzt den passenden Job mit dem Jobturbo.

  • Homeday : Jetzt passenden Immobilien- makler in Ihrer Region finden.

    Realisierung und Hosting der Finanzmarktinformationen: vwd Vereinigte Wirtschaftsdienste GmbH | Verzögerung der Kursdaten: Deutsche Börse 15 Min., Nasdaq und NYSE 20 Min.

    Keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben. Bitte beachten Sie auch folgende Nutzungshinweise, die Datenschutzerklärung und das Impressum. WirtschaftsWoche ist Mitglied im VDZ.

    Источники: http://www.finanztip.de/betriebliche-altersvorsorge/direktversicherung/, http://www.handelsblatt.com/unternehmen/mittelstand/betriebliche-altersvorsorge-direktversicherung-unkomplizierte-betriebsrente/3200474.html, http://www.wiwo.de/finanzen/vorsorge/betriebliche-altersversorgung-krankenkassen-schroepfen-die-rentner/9964708.html

  • Riesterrente im vergleich

    0

    Mit der richtigen

    Bereits jetzt an später denken!

    Welche Fragen sind beim Riester-Rente Vergleich wichtig ?

    Beim Riester-Rente Vergleich sind viele Fragen wichtig:

    • Wie hoch sind die Gebühren?
    • Welche Rente garantiert mir der Versicherer?
    • Wie kundenfreundlich sind die Vertragsbedingungen?

    Leider lassen sich die Angebote trotz einheitlicher Informationsblätter nur schwer gegenüberstellen. Glücklicherweise helfen Tests zur Riester-Rente, etwa von der Stiftung Warentest, für einen ersten Durchblick im Tarifdschungel. Allerdings sollten Sie auch den Testsiegern nicht komplett vertrauen.

    Das Wichtigste in Kürze

    Tests werden meist anhand von Modellkunden durchgeführt .

    Je nach prüfender Instanz gibt es verschiedene Testsieger.

    Stiftung Warentest bewertet derzeit nur vier Riester-Renten mit „gut“.

    Andere Institute beurteilen mehr Angebote mit einer guten und sehr guten Bewertung.

    Ergebnisse stets hinsichtlich Prüfkriterien hinterfragen.

    Von wem wird die staatlich geförderte Altersvorsorge getestet ?

    Zu den bekanntesten Institutionen, die der Riester-Rente auf den Zahn fühlen, zählt die Stiftung Warentest. Sie führt den Test in regelmäßigen Abständen für das Magazin Finanztest durch. Zusammen mit Analysehäusern wie Morgen & Morgen oder Franke und Bornberg veröffentlichen zudem Fokus-Money und Handelsblatt immer wieder Untersuchungen zur besten staatlich mit Zulagen geförderten Altersvorsorge. Außerdem zählen beispielsweise das Deutsche Institut für Service-Qualität, das Institut für Vorsorge und Finanzplanung sowie das Verbrauchermagazin Guter Rat zu den Testinstanzen.

    Darüber hinaus blickt seit 2017 die Produktinformationsstelle Altersvorsorge – kurz PIA – auf die Effektivkosten und das Chancen-Risiko-Verhältnis der einzelnen Verträge. Allerdings gibt die PIA keine Bewertung ab, sondern ermittelt lediglich die Werte. Diese und weitere Kennzahlen werden auf einem Produktionsinformationsblatt veröffentlicht, das Sie vom Anbieter erhalten. Mit diesen Daten können Sie die Tarife besser miteinander vergleichen.

    Wie lassen sich die Vergleiche bewerten ?

    Da die Tester mit unterschiedlichen Prüfkriterien arbeiten, lassen sich die Ergebnisse selten miteinander vergleichen. Selbst wenn die gleichen Bereiche wie Kosten und Vertragsbedingungen geprüft wurden, können die Resultate voneinander abweichen. Grund hierfür ist meist die Gewichtung. Machen beide Kategorien je 50 Prozent der Gesamtbewertung aus, liefert das andere Testsieger als eine Verteilung von 20 Prozent zu 80 Prozent.

    Eine weitere Ursache für unterschiedliche Ergebnisse in den Riester-Rente Tests sind die Eigenschaften des Musterkunden. Bei Stiftung Warentest wünscht sich der Modellkunde beispielsweise eine Rentengarantiezeit. Verstirbt der Versicherte im Rentenalter, erhalten Hinterbliebene bis zum Ende des vereinbarten Zeitpunkts die monatliche Auszahlung. Diese Leistung führt jedoch zu Extrakosten, die variieren können. Setzt eine andere Untersuchung dagegen keine weiteren Leistungen voraus, ist es möglich, dass andere Angebote überzeugen.

    Welche Riester-Rente ist bei Stiftung Warentest top?

    Bei der letzten Untersuchung für Finanztest (10/2015) hat die Stiftung Warentest 23 klassische Riester-Rentenversicherungen untersucht. Der Modellkunde zahlt jährlich 1.046 Euro ein. Zusammen mit den Zulagen von 154 Euro bis 2017 (ab 2018: 175 Euro) summieren sich die Einzahlungen auf 1.200 Euro. Die Rente soll mit 67 Jahren ausgezahlt werden, außerdem vereinbart der Kunde eine Rentengarantiezeit.

    Stiftung Warentest hat diese Kriterien untersucht und wie folgt gewichtet:

    • Rentenzusage und Kosten: 35 Prozent des Gesamtergebnisses
    • Anlageerfolg: 35 Prozent
    • Transparenz der Vertragsunterlagen: 15 Prozent
    • Flexibilität hinsichtlich späterer Änderungen am Vertrag: 15 Prozent

    Nur vier Riester-Renten überzeugen im Test. Sie erhalten das Qualitätsurteil „gut“ der Finanztest. Die Mehrheit der Versicherer schneidet befriedigend ab, zwei Angebote zur staatlich geförderten Altersvorsorge sind aus Sicht von Finanztest nur ausreichend.

    Im Riester-Rente Test belegen diese Anbieter die ersten vier Plätze:

    Welche Riester-Rente überzeugt im Test des Handelsblattes ?

    Für das Handelsblatt hat die Ratingagentur Franke und Bornberg 2016 einen Riester-Rente Test durchgeführt, wobei auch Fonds-Varianten untersucht wurden. Für die Analyse nahmen die Tester an, dass eine 32-jährige Person ohne Kinder monatlich 100 Euro einzahlt und mit 67 Jahren die private Altersvorsorge als monatliche Rente ausgezahlt bekommen möchte. Franke und Bornberg prüfte die Tarife unter anderem hinsichtlich Flexibilität und garantierte Rentenhöhe.

    Sechs klassische Rentenversicherungen erhalten im Test eine sehr gute Note:

    Unter den Angeboten, bei denen ein kleiner Teil der Sparbeiträge in risikoreiche Anlagen wie Aktienfonds investiert wird, um so höhere Renditen zu erreichen, erzielen sieben Tarife die beste Bewertung. Die Garantierente fällt im Vergleich zu den Klassikern zwar geringer aus. Durch die fondsgebundene Anlage sind jedoch höhere Renten möglich als bei der klassisch konzipierten Altersvorsorge.

    Welche Riester-Rente Testsieger gibt es noch?

    Ebenfalls 2016 hat das Institut für Vorsorge und Finanzplanung 69 Tarife unter anderem in den Bereichen fondsgebunden mit Beitragsgarantie sowie klassische Rentenversicherung geprüft. Die Gesamtnote setzt sich aus den vier Komponenten Unternehmen (35 Prozent), Rendite (30 Prozent), Flexibilität (25 Prozent) und Transparenz sowie Service (10 Prozent) zusammen. Laut dem Institut wurden für die Analyse mehrere Musterfälle für diverse Altersgruppen herangezogen. Diese sind in dem Altersvorsorge Test jedoch nicht näher definiert.

    ► Bester fondsgebundener Anbieter – Allianz „RiesterRente InvestFlex“ & Alte Leipziger „ALfonds-Riester“

    ► Bester klassischer Anbieter – Allianz „RiesterRente Klassik“

    Was leistet ein Riester-Rente Vergleich?

    Mit dem Riester-Rente Vergleichsrechner können Sie zwei Vorsorgevarianten der mit Zulagen geförderten Altersvorsorge unkompliziert gegenüberstellen. Anhand verschiedener Filtereinstellungen vergleichen Sie so eine Vielzahl von Versicherern und finden auf diesem Weg ein optimales Angebot. Interessieren Sie sich beispielsweise ausschließlich für klassische oder fondsgebundene Tarife, können Sie sich nur diese anzeigen lassen.

    Hinter jedem Angebot steht außerdem eine Ziffer, die die Risikoklasse anzeigt. Je höher die Zahl ist, desto mehr Rendite ist mit der privaten Altersvorsorge möglich. Allerdings besteht dann auch mehr Risiko. Sie erfahren mit dem Vergleich zudem Ihre persönliche Förderquote. Dieser Wert gibt an, wie hoch der Anteil von Zulagen an der jährlichen Gesamteinzahlung ist.

    Fazit: Wie finde ich eine passende Riester-Rente?

    Laut Stiftung Warentest kann sich riestern „für fast jeden lohnen.“ Allerdings müssen Sie dazu nicht nur die Voraussetzungen erfüllen, um die vollen Zulagen zu kassieren, sondern auch eine Riester-Rente mit geringen Kosten wählen. Wichtig ist daher, dass Sie nicht zum erstbesten Angebot für Ihre private Altersvorsorge greifen, sondern weitere Tarife berücksichtigen. Aktuelle Testsieger können bei der Auswahl nützlich sein. Doch aufgrund Ihrer persönlichen Wünsche und auch Voraussetzungen (zum Beispiel Höhe des Einkommens, Kinderanzahl, Alter) sollten Sie auf einen individuellen Vergleich nicht verzichten. Auf diese Weise finden Sie eine Riester-Rente, die dauerhaft zu Ihrer Lebensweise passt.

    Die wichtigsten Anbieter auf einen Blick

    Der Anbietermarkt in Deutschland ist vielfältig. Neben großen Versicherungsunternehmen wie Allianz und ERGO gibt es auch zahlreiche kleinere und nur regional zugängliche Anbieter. Hier finden Sie die wichtigsten Anbieter im Überblick.

    Riester-Rente Test

    Die Riester-Rente wird generell in verschiedenen Varianten angeboten. Sowohl in Form einer klassischen Rentenversicherung, als auch in Form einer fondsgebundenen Anlage. Diese ist – aufgrund des höheren Risikos – häufig Kritik ausgesetzt. Doch sie erweist sich im Test als deutlich renditestärker. Testsieger wird die Allianz, die auch bei Experten hoch im Kurs steht. In der aktuellen Untersuchung der Stiftung Warentest kann sich allerdings die Hanse Merkur im Riester-Rente-Vergleich behaupten.

    4 entscheidende Kriterien im Finanztest

    Gemessen wurden 2012 und 2013 (aktuellere Tests mit Stand August 2017 siehe unten) der Anlageerfolg, die Rentenzusage, die Transparenz und die Flexibilität der Versicherungen (Finanztest, Ausgabe 10/2012, Quelle). In allen Bereichen wurden nur wenige Anbieter beim Fachmagazin Finanztest mit „sehr gut“ oder „gut“ ausgezeichnet. Die höchste Rendite gab es 2012 noch bei der Debeka. Im aktuellsten Ergebnis (Stand: Januar 2017) konnte die Debeka wahrscheinlich aufgrund veränderter Bedingungen nicht mehr so stark überzeugen. Eine aktuelle Bestenliste finden Sie weiter unten auf dieser Seite.

    Auf Grund der eher hohen Kosten erhält jedoch keiner der genannten Versicherer eine hervorragende Bewertung. Letztendlich können die Testergebnisse auch immer nur eine grobe Richtung vorgeben, welche Anbieter im Vergleich die besten sind. Da die Tests auf Modellkunden basieren, sagen sie somit nichts über die individuellen Möglichkeiten und Bedürfnisse der einzelnen Kunden aus. Deshalb sollte immer ein persönlicher Vergleich durchgeführt werden. Nur so kann man sicher gehen, den idealen Tarif zu finden.

    5 wirklich „gute“ im Riester-Test

    Wer private Altersvorsorge betreiben möchte bzw. auf Grund der sinkenden gesetzlichen Rentenversicherung dazu gezwungen wird, der muss die Angebote schon genau studieren. Ansonsten droht eine vollkommen ungeeignete Vorsorge. Am 24. Juni 2013 wurde das Altersvorsorge-Verbesserungsgesetz verabschiedet. Dieses Gesetz soll helfen, die steuerlich geförderte Altersvorsorge transparenter zu gestalten und so die Attraktivität der privaten Altersvorsorge zu stärken.

    Aktuelles Ergebnis der Stiftung Warentest (Stand: August 2017)

    Die Anzahl der mit „gut“ oder „befriedigend“ bewerteten Tarife im Bereich der klassischen Verträge hat im Test vom September 2015 (Finanztest, Ausgabe 10/2015, Quelle) zwar abgenommen. Trotzdem können weiterhin vier Tarife mit einem „gut“ überzeugen und die Stiftung Warentest rät weiterhin dazu, die staatliche Förderung zu nutzen. Im Vergleich zu anderen Altersvorsorgeformen kann sie immer noch deutlich mehr Rendite bringen, wenn der richtige Tarif ausfindig gemacht wird.

    Folgendes Ranking hat sich ergeben:

    Alle Anbieter, die eine gute Bewertung in der aktuellen Untersuchung erhalten können.

    1. Riester Meister der HanseMerkur24
    2. Riester Care der Hanse Merkur
    3. Fiskal der Alten Leipziger
    4. Riester Care der Hanse Merkur
    5. Riester-Rente Plus der Hannoversche

    Alle Anbieter und Tarife sind in unserem Vergleich enthalten.

    Riester Klassiktarife im Test mit höheren Kosten verbunden

    Aus der Untersuchung der Zeitschrift „Finanztest“ in der Ausgabe 10/2012 geht das hervor, was Kritiker seit langer Zeit schon wussten. Insbesondere der jeweilige Klassiktarif im Bereich der staatlich geförderten Altersvorsorge schneidet insgesamt nur mittelmäßig ab. Einige Anbieter erhielten in der Kategorie „Kosten“ eine unzureichende Note. Besser sind da schon die Produkte mit Fonds. Die Versicherungen bieten hier wesentlich höhere Renditen.

    Vergleich der Kosten

    Bei den fondsgebundenen Produkten werden maximal Gebühren in Höhe von bis zu 5% erhoben. Bei der herkömmlichen Rentenversicherung betragen die durchschnittlichen Abschluss-, Vertriebs- und Verwaltungskosten durchschnittlich 12-15 Prozent. Möglich ist hierbei sogar eine Gebühr von bis zu 20%. Das schmälert nicht nur die Gewinnerwartung, sondern auch die tatsächliche Rentenzahlung im Alter. Deswegen ist ein unabhängiger Riester-Renten Vergleich besonders wichtig. Lassen Sie sich jetzt kostenfrei mit unserem Formular einen Vergleich erstellen.

    Riester Fondssparpläne im Test: 3 Sparpläne überzeugen

    Riester-Fondssparpläne gelten als sicher und renditestark. Stiftung Warentest hat deshalb im September 2015 (Finanztest, Ausgabe 10/2015, Quelle) zwölf Angebote im Bereich der Fondssparpläne unter die Lupe genommen – und konnte drei Sparpläne uneingeschränkt empfehlen. Aufgrund der Komplexität der getesteten Produkte wurden von Stiftung Warentest keine Noten vergeben, sondern nur Empfehlungen ausgesprochen. In diesem Zusammenhang konnten besonders die TopRente Balance von DWS, der UniProfiRente-Select Mischfonds von Union Investment und die BonusRente der DekaBank überzeugen. Bezüglich der Kosten bewegen sich alle drei Anbieter im mittleren Bereich, hier konnte besonders die DekaBank überzeugen. Bei den Mindestvertragslaufzeiten gab es zwischen den Versicherungen starke Schwankungen zwischen zwei und sieben Jahren.

    Gute Ergebnisse im Franke und Bornberg Test vom Januar 2015

    Die Ratingagentur Franke und Bornberg hat erneut Anbieter der Riester-Rente untersucht. Im aktuellen Test konnten viele Versicherungen überzeugen. Die Versicherer mit einem hervorragenden Ergebnis bekamen von der Ratingagentur die Bestnote „FFF“ verliehen.

    Übersicht der besten Anbieter vom Januar 2015

    1. Alte Leiziger FiskAL RV 50 (Bewertung FFF)
    2. Concordia oeco Förder-Rente futur Tarif AVR-NP (Bewertung FFF)
    3. Concordia oeco Förder-Rente Tarif AVR-P (Bewertung FFF)
    4. Gothaer ErgänzungsVorsorge Classic Tarif QRRC1 (Bewertung FFF)
    5. Hanse Merkur Riester Care Tarif RA (Bewertung FFF)
    6. Hanse Merkur24 RiesterMeister Tarif RM (Bewertung FFF)

    Neuer Riester-Test des ITA im Auftrag der Zeitschrift „Guter Rat“

    Der neue Riester-Rente Test 2015 der Verbraucherzeitschrift „Guter Rat“ zeigt: Die staatlich geförderte Altersvorsorge kann sich trotz aller Kritik für den Sparer lohnen. Das ITA hat bereits ausgelaufene Verträge hinsichtlich Rendite, Rentenhöhe und anfallender Kosten untersucht.

    Die besten Angebote im Riester-Rente Test 2015

    Als Kriterium für den Test wurde die durchschnittliche Profit herangezogen, die sich aus den Beiträgen plus Zulage ergibt.

    Drei Angebote gingen als Testsieger hervor:

    Klassische Riester-Rente überzeugt gegenüber der fondsgebundenen Variante

    Die klassische kapitalgebundene Riester-Rentenversicherung schloss im Test meist besser ab, als die fondsgebundene Variante. ITA-Geschäftsführer Dr. Mark Ortmann führt dies, laut der Zeitschrift „Guter Rat“, auf die beiden Finanzkrisen in den letzten zehn Jahren zurück. Die klassischen Riester-Rentenversicherungen konnten mit dieser Entwicklung besser umgehen, als die fondsgebundene Variante. In Zukunft können aber auch fondsgebundene Riester-Rentenversicherungen wieder mehr Rendite erwirtschaften, wenn sich die Aktienmärkte positiv entwickeln.

    Große Preisunterschiede zwischen den Anbietern

    Im Test ergaben sich teilweise enorme Preisunterschiede zwischen den Riester-Rente Anbietern. Bei der Cosmos-Lebensversicherung beispielsweise konnte ein Sparer ohne Kind innerhalb von zwölf Jahren ein Kapital von 22.747 Euro ansparen. Bei der Ergo Kaiserrente hätte derselbe Sparer hingegen nur 19.124 Euro erzielt. Nicht jeder Anbieter erzielt denselben Anlageerfolg. Außerdem sind die Kosten für einen Riester-Vertrag unterschiedlich hoch. Ein sorgfältiger Vergleich der Riester-Anbieter kann somit durchaus lohnenswert sein.

    Riestern mit Fonds im Vergleich

    Riester-Renten, die mit Fonds verbunden sind, schneiden in der Untersuchung schon besser ab, als die herkömmliche Altersvorsorge. Die Gebühren für Abschluss und Verwaltung betragen hier maximal 5 Prozent. Im Vergleich dazu müssen die Riester-Sparer beim klassischen Produkt etwas mehr einplanen.

    Tipp: Wer bei fondsbasierten Produkten zuerst an ein hohes Risiko denkt, der liegt bei der Riester-Rente falsch. Denn hier werden die eingezahlten Beiträge plus die staatlichen Förderungen am Ende garantiert ausgezahlt. Egal, wie stark die Performance des jeweiligen Fonds war. Das bestätigen auch Altersvorsorge-Ratgeber.

    Testergebnisse beim Fondssparplan

    1. Allianz Invest Alpha-Balance ARF1UMGD (Note 1,3)
    2. Volkswohl Bund Riester-Rente – Tarif AFR (Note 1,5)
    3. PBV PB Förder-Rente I dynamik (Note 1,6)
    4. HDI-Gerling TwoTrust Riesterrente FRWA 09 (Note 1,6)
    5. Alte Leipziger ALfonds Riester (FR50) (Note 1,6)

    Alle Anbieter und Tarife sind in unserem Vergleich enthalten.

    IVFP testet Riester-Rente

    Nicht die Fachzeitschrift Finanztest, sondern das Institut für Vorsorge und Finanzplanung hat in einem aufwendigen Test die Renditeerwartung, die Unternehmenssicherheit, die Transparenz sowie die Flexibilität der Versicherer sehr genau analysiert. Diese Werte wurden anschließend in 74 Einzelkriterien unterteilt. Das Institut hat dabei ermittelt, dass die Riester-Sparer mit Hilfe der staatlichen Zulagen eine hohe Rendite erwarten dürfen. Klassische Altersvorsorgevarianten und Lebensversicherungen schneiden hier lange nicht so stark ab.

    Focus Money Testergebnisse

    Die Zeitschrift Focus Money hat festgestellt, dass sich insbesondere die Fondssparpläne einer steigenden Beliebtheit erfreuen. Der Grund: Hier ist eine wesentlich höhere Rendite zu erwarten als bei klassischen Produkten. In einer Untersuchung von Focus Money konnten Gewinne von weit über 7,6 Prozent erzielt werden.

    Einzahlungen und Zuschüsse bei Altersvorsorge garantiert

    Mit einem jeden zertifizierten Produkt werden zu Beginn der Auszahlungsphase die gesamten erbrachten Einlagen sowie staatliche Zuschüsse garantiert. So sieht es das Gesetz für alle riester-geförderten Anlageformen vor.

    Weitere Infos

    Mit jedem zertifizierten Riester-Vertrag erhalten Anleger eine Garantie auf die vom Staat gewährten Zulagen und die geleisteten Einzahlungen. Das ist die Grundvoraussetzung für die geförderte Altersvorsorge. Mit Auszahlungsbeginn haben die Sparer zudem die Möglichkeit, das angesparte Kapital entweder zu 30 Prozent zu entnehmen oder in Form einer lebenslangen und garantierten Rente zu erhalten.

    Riester-Rente-Banksparplan

    Beim Banksparplan handelt es sich ebenfalls um einen geförderten und fest verzinsten Sparvertrag. Trotz der geringen Zinserwartung von durchschnittlich bis zu sechs Prozent lohnt sich der Banksparplan auf Grund der geringen Risiken. Der Vorteil ist, dass bei diesem Produkt keine Gebühren anfallen. Auch hier gibt es Zulagen von mehreren hundert Euro im Jahr. Das Geld kann hier in sichere Anlagen investiert werden. Insgesamt wurden im November 2013 71 Banksparpläne getestet und verglichen. Viele konnten mit einem guten Ergebnis überzeugen. Füllen Sie jetzt unser kurzes Formular aus und erfahren Sie, welcher aktuelle Tarif aus 2013 für Sie der passende ist.

    Riester-Bausparverträge im Test 2013

    Aus dem aktuellen Test der Stiftung Warentest 2013 geht die Bausparkasse Wüstenrot als Testsieger hervor. Zu beachten bei den Bausparverträgen ist jedoch, dass sie tatsächlich zur Finanzierung einer Immobilie genutzt werden müssen, um effektiv zu sein.

    Welche Versicherungen

    Trotz der lang anhaltenden Kritik sieht nicht nur die Stiftung Warentest die Riester-Rente als die beste Möglichkeit zur Altersvorsorge. Gefunden werden sollte jedoch das passende Produkt beim richtigen Anbieter. Riester-Rentenversicherungen sind besser als es ihr Ruf erahnen lässt. Der Vorteil ist schlichtweg, dass es eine hohe Förderung dazu gibt.

    Expertenmeinung

    Befragt wurden Wirtschaft- und Finanzexperten. Die Deutsche Bank wird bei der Expertenbefragung mit fast 30 Prozent aller Stimmen klarer Testsieger. Die besten zehn Anbieter im Überblick unter www.riesterrente-heute.de/anbieter

    Angesichts der Vielzahl an Produkten und Anbietern fällt es schwer, den Überblick zu behalten. Entscheidend ist die garantierte Rente im Alter. Geraten wird eher zu den fondsbasierten Varianten als zur klassischen Riester-Rente, da diese fondsbasierten Varianten im Test sehr gut abgeschnitten haben. Alternativen finden sich beim Fonds- als auch beim Banksparplan. Das Geld wird mit jeder riester-fähigen Anlage im Alter immer garantiert. Entscheidend sind am Ende vor allem individuelle Anforderungen und Möglichkeiten. Deswegen wird immer zu einer individuellen Prüfung aller Tarife geraten. Fordern Sie jetzt noch kostenfrei Informationen an.

    Jetzt Vergleich von aktuellen Riester-Tarifen 2017 bekommen

    Riester-Rente im Test

    Riestern mit Sicherheit

    • Zuletzt aktualisiert: 15. August 2017
    • Von: Sara Zinnecker

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die klassische Riester-Rentenversicherung eignet sich für Sparer, die 20 Jahre oder mehr einzahlen und ihre künftige Monatsrente schon heute kennen wollen.
    • Der Staat fördert Riester-Verträge mit Zulagen und Steuervorteilen. Für die volle Förderung müssen Sie 4 Prozent Ihres Bruttogehalts einzahlen, maximal 2.100 Euro im Jahr.
    • Sie erhalten die Auszahlungen als lebenslange Rente, die Sie mit Ihrem persönlichen Einkommensteuersatz versteuern müssen.
    • Riestern lohnt sich für Singles mit Durchschnittseinkommen nur, wenn sie sehr alt werden. Deutlich früher profitieren Geringverdiener mit mehreren Kindern oder Besserverdiener.
    • Wir empfehlen die klassischen Riester-Renten der Hannoverschen (Tarife AV1 und KAV1) und der Huk24 (Tarif BRZ24).

    So gehen Sie vor

    • Haben Sie sich für einen Anbieter entschieden, folgen Sie der Antragstrecke online.
    • Sind Sie Kunde der ING-Diba, schließen Sie den Tarif der Hannoverschen über die Bank ab (Tarif KAV1). Sie erhalten eine etwas höhere garantierte Rente als beim regulären Tarif AV1.
    • Tragen Sie eine Rentengarantiezeit nur ein, wenn Sie Kinder haben.
    • Lassen Sie Ihre Beiträge prüfen, wenn sich Ihr Gehalt ändert. Möglicherweise müssen diese angepasst werden, damit Sie weiter die volle Zulage erhalten.
    • Vergewissern Sie sich, dass Ihr Anbieter einen Dauerzulagenantrag stellt. So vermeiden Sie, jedes Jahr aufs Neue einen Antrag einzureichen.
    • Vergessen Sie nicht, die Kinderzulage zu beantragen, wenn Sie Nachwuchs bekommen haben.

    Unser Tipp: Bleiben Sie zum Thema Riester-Rente immer auf dem Laufenden – mit unserem kostenlosen Newsletter!

    In Deutschland gab es laut Bundesministerium für Arbeit und Soziales bis Ende Oktober 2016 rund 16 Millionen Riester-Verträge. Mit beinahe 11 Millionen Abschlüssen ist die Riester-Rentenversicherung dabei am beliebtesten. Die anderen Verträge zur privaten Altersvorsorge verteilen sich auf Riester-Banksparpläne, Riester-Darlehen, Riester-Bausparverträge und Riester-Fondssparpläne. Im Rahmen der privaten Altersvorsorge fördert der Staat Riester-Verträge mit Zulagen und Steuervorteilen.

    Klassische versus fondsgebundene Rentenversicherung

    Bei der Riester-Rentenversicherung gibt es zwei Varianten:

    Klassische Riester-Rente – Die Versicherung entscheidet, wie sie die Einzahlungen anlegt. Sie investiert vornehmlich in sichere Anlagen wie Anleihen. Diese Verträge müssen über die gesamte Anspardauer eine Mindestverzinsung erreichen. Diese ist über den Garantiezins von Lebensversicherungen definiert. In der Vergangenheit lag die Verzinsung noch bei mehr als 2 Prozent pro Jahr. Im Jahr 2017 versprechen Versicherer, dass die Beiträge nach Kosten noch mit 0,9 Prozent pro Jahr verzinst werden. Sparer kennen von Beginn an die garantierte Mindestrente.

    Fondsgebundene Riester-Rente – Die Versicherung verspricht in der Regel nur, die eingezahlten Beiträge und Zulagen zu erhalten. Damit hat sie Spielraum, einen Teil der Beiträge in Aktienfonds zu investieren, um etwas mehr Rendite zu erwirtschaften. Die Aktienfonds kann der Kunde in der Regel aus einer Liste auswählen. Fondsgebundene Riester-Rentenversicherungen sind teurer als klassische, die garantierte Mindestrente ist geringer. Sparer müssen hoffen, dass die Aktienanlage eine Zusatzrendite erwirtschaftet, die die Zusatzkosten wettmachen.

    Die klassische Riester-Rente eignet sich vor allem für Sparer, die sicherheitsorientiert denken: Ihnen ist eine möglichst hohe garantierte Rente wichtig, die sie bereits bei Vertragsbeginn kennen. Bei anderen sicherheitsorientierten Riester-Produkten wie dem Banksparplan steht die Mindestauszahlung bei Vertragsabschluss noch nicht fest.

    Langfristiges Ansparen ist Pflicht

    Anbieter von klassischen Riester-Rentenversicherungen verpflichten sich, zu Beginn der Auszahlungsphase mindestens das garantierte Kapital bereitzustellen. Abschlusskosten, die der Anbieter dem Vertrag in den ersten fünf Jahren angelastet hat, sowie laufende Kosten muss er bis dahin wieder erwirtschaftet haben. Für den Sparer bedeutet das: Eine Riester-Rentenversicherung ist ein langfristiges Sparprojekt.

    Besser nicht wechseln – Der Gesetzgeber stellt es dem Riester-Sparer grundsätzlich frei, während der Vertragslaufzeit den Anbieter zu wechseln oder Geld zu entnehmen, um eine selbstbewohnte Immobilie zu finanzieren. Bei Riester-Rentenversicherungen ist dies aber nicht zu empfehlen. Denn aufgrund der Kostenstruktur des Vertrags ist es gut möglich, dass das Kapital, das Sie übertragen, während der Vertragslaufzeit unter den eingezahlten Beiträgen und Zulagen liegt. Wollen Sie flexibler bleiben, passt ein Banksparplan oder Fondssparplan ohne Abschlusskosten besser.

    Für Sparer jenseits der 50 wird es schwer – Auch die Anbieter sehen zu, nicht auf den Kosten des Vertrags sitzen zu bleiben. Um sicherzustellen, dass sie Sparern zu Beginn der Rentenphase das garantierte Kapital in jedem Fall bereitstellen können, legen sie in der Regel ein Höchsteintrittsalter fest: Bei vielen Riester-Versicherern können Sparer jenseits der 50 nicht mehr einsteigen. Wollen Sie erst einige Jahre vor der Rente mit Riester starten, müssen Sie sich bei Bank- oder Fondssparplänen umsehen.

    Kündigen Sie einen Riester-Vertrag, weil Sie das Geld benötigen, ist das ein Verlustgeschäft. Einerseits müssen Sie die staatliche Förderung zurückzahlen. Andererseits behält der Versicherer die Kosten, die er Ihrem Vertrag in den ersten Jahren angelastet hat, ein. Sie erhalten Ihre Beiträge reduziert um einen Abschlag zurück. Versuchen Sie daher, eine Kündigung zu vermeiden.

    So funktioniert die Riester-Rentenversicherung

    Ziehen Sie in Betracht, eine Riester-Rentenversicherung abzuschließen, sollten Sie die wichtigsten Eckpunkte kennen:

    • Sie zahlen entweder monatlich, vierteljährlich oder jährlich in den Vertrag ein. Wem es möglich ist, der sollte jährlich am Anfang des Jahres einbezahlen. So kann Ihr Geld die meisten Erträge erwirtschaften.
    • Der Staat fördert Ihren Vertrag: Sie erhalten Zulagen und Steuererleichterungen. Um die volle Zulage zu erhalten, müssen Sie 4 Prozent Ihres rentenversicherungspflichtigen Einkommens einzahlen. Dieses entspricht bei Arbeitnehmern oft dem regulären Bruttoeinkommen. Maximal fördert der Staat Einzahlungen in Höhe von 2.100 Euro im Jahr – oder 175 Euro im Monat.
    • Die Verzinsung Ihrer Einzahlungen ist an den Garantiezins von Lebensversicherungen gebunden. 2017 beträgt er 0,9 Prozent pro Jahr. Die Kosten für den Vertrag verringern aber die garantierte Rendite.
    • Andererseits kann sich Ihre Rendite erhöhen, wenn der Versicherer etwa Kosten oder Sterblichkeitsrisiken zu hoch eingestuft hatte. Diese sogenannten Überschussbeteiligungen sind allerdings nicht garantiert.
    • Meist können Sie einen Hinterbliebenenschutz vereinbaren. Das heißt, dass Ihre Erben nach Ihrem Tod noch so lange Geld erhalten, bis die Rentengarantiezeit abgelaufen ist – üblicherweise zehn Jahre. Haben Sie keine Kinder, sollten Sie beim Abschluss die Option „Rentengarantiezeit“ abwählen.
    • Um die Zulagen zu erhalten, stellt in der Regel der Riester-Anbieter für Sie einen Antrag bei der Zulagenstelle für Altersvermögen (ZfA). Sie können auch einen Dauerzulagenantrag stellen. Dafür benötigt der Anbieter aber eine Vollmacht. Wenn Sie heiraten oder Nachwuchs bekommen, sollte Ihr Anbieter dies der Zulagenstelle ebenfalls mitteilen.

    So viel gibt der Staat dazu

    Der Staat fördert Riester-Verträge durch Zulagen und Steuervorteile.

    Zulagen – Pro Person gibt es eine Zulage von 154 Euro im Jahr. Ab 2018 steigt die Grundzulage auf 175 Euro. Für jedes Kind, das nach dem 1. Januar 2008 geboren wurde, gibt es zusätzlich 300 Euro im Jahr. Für jedes Kind, das früher geboren ist und für das Sie Kindergeld erhalten, zahlt der Staat eine jährliche Prämie von 185 Euro pro Kind.

    Steuerersparnis – Sie können Einzahlungen in Höhe von maximal 2.100 Euro im Jahr in der Steuererklärung als Sonderausgaben geltend machen. Füllen Sie dazu die Anlage AV in der Steuererklärung aus. Die 154 Euro Prämie sowie etwaige Zulagen für Kinder werden von den gesparten Steuern allerdings abgezogen.

    Riester-Förderung für die private Altersvorsorge

    Die Förderrendite für Sparer ergibt sich am Ende aus dem Zusammenspiel von Zulagen und Steuervorteil. Am stärksten profitiert, wer einen der beiden Faktoren stark ausschöpft: Zum einen sind das Riester-Sparer mit geringem Einkommen und vielen Kindern, sie bekommen hohe Zulagen; zum anderen Besserverdiener ohne Kinder; sie greifen einen hohen Steuervorteil ab.

    Im Ratgeber Riester-Förderung haben wir für einige Muster-Singles und Muster-Familien Förderrenditen in der Ansparphase ausgerechnet. Sie liegen je nach Einkommen und Anzahl der Kinder zwischen 2 und 3 bis hin zu 10 Prozent pro Jahr.

    Steuer wird erst auf die Rente fällig

    Auf die volle Riester-Rente, die Sie aus staatlich geförderten Einzahlungen erhalten, müssen Sie im Alter Einkommensteuer zahlen. In der Steuererklärung müssen Sie die Rentenzahlungen in der Anlage R eintragen. Allerdings sparen Sie mit dem Riester-Modell Steuern. Denn Ihr persönlicher Steuersatz ist im Alter meist deutlich niedriger als im Berufsleben. Sie zahlen also als Rentner prozentual weniger Steuern, als Sie zuvor eingespart haben.

    Diese Riester-Rentenversicherungen empfiehlt Finanztip

    Im August 2017 haben wir uns die auf dem Markt verfügbaren Riester-Rentenversicherungen angeschaut, die über 30 Jahre laufen. Aus zwölf Anbietern haben wir die herausgefiltert, die die für Finanztip relevanten Kriterien erfüllen.

    Wie schon im Test von 2014 empfehlen wir die Tarife AV1 und KAV1 der Hannoverschen. Der Tarif KAV1 ist nur für Kunden der ING-Diba abschließbar. Als neue Empfehlung haben wir den Tarif BRZ24 der Huk24 dazugenommen.

    Hannoversche

    • vier von fünf Sternen bei Morgen & Morgen
    • Onlineabschluss möglich
    • Beitragshöhe online flexibel wählbar
    • hohe garantierte Rentenzahlung
    • Höchsteintrittsalter 49 Jahre

    Wenn Sie Kunde der ING-Diba sind, können Sie von einer Sondervereinbarung zwischen der Bank und der Hannoverschen profitieren und den Tarif KAV1 abschließen. Sie erhalten dann bei sonst gleichen vertraglichen Bedingungen eine etwas höhere monatliche garantierte Rente.

    Hannoversche über ING-Diba

    • vier von fünf Sternen bei Morgen & Morgen
    • Onlineabschluss möglich
    • Beitragshöhe online flexibel wählbar
    • höhere garantierte Rentenzahlung für Kunden der ING-Diba
    • Höchsteintrittsalter 49 Jahre
    • fünf von fünf Sternen bei Morgen & Morgen
    • Onlineabschluss möglich
    • hohe garantierte Rentenzahlung
    • Höchsteintrittsalter 57 Jahre
    • flexibler Beitrag muss extra als Email eingehen

    Alle Anbieter weisen eine gute Bewertung (Rating) hinsichtlich Finanzkraft und Kundenorientierung auf – sie haben mindestens vier Sterne in der Auswertung des Analysehauses Morgen & Morgen. Darüber hinaus können Sparer den Vertrag online abschließen und erhalten eine vergleichsweise hohe garantierte Rente bei geringen Kosten.

    Um letzteren Punkt zu überprüfen, haben wir die seit 2017 obligatorischen Muster-Produktinformationsblätter zurate gezogen. Darin müssen Anbieter die garantierte Rente und die Effektivkosten des Vertrags für immer denselben Mustersparer transparent ausweisen. Mehr zur Testlogik lesen Sie im am Ende des Textes im Abschnitt So haben wir getestet.

    So viel Rendite können Sie erwarten

    Im Muster-Produktinformationsblatt machen die Anbieter transparent, mit welcher garantierten Rente ein Mustersparer rechnen kann. Der Mustersparer ist alleinstehend ohne Kinder, verdient 30.000 Euro pro Jahr und zahlt insgesamt 30 Jahre monatlich 87,17 Euro in den Vertrag ein, um die volle Zulage von 154 Euro jährlich zu erhalten. Hinzu kommt ein Steuervorteil von gut 200 Euro im Jahr. Die Rente bezieht er ab einem Alter von 67 Jahren.

    Die Tabelle zeigt die Rendite für das zum Ende der Ansparphase garantierte und für das sogenannte voraussichtliche Kapital beim Tarif AV1 der Hannoverschen. Das mögliche Kapital ergibt sich, sollte die Versicherung das Sparguthaben künftig in gleichem Maße wie bisher an den erwirtschafteten Überschüssen beteiligen.

    In nachstehender Tabelle haben wir die Rendite für das von der Versicherung bis zum Ende der Ansparphase garantierte und für das sogenannte voraussichtliche Kapital berechnet. Das voraussichtliche Kapital geht davon aus, dass die Versicherung Sie zukünftig in gleichem Maße wie bisher an den erwirtschafteten Überschüssen beteiligen wird. Aufgrund der derzeitigen Niedrigzinsphase und der in der Vergangenheit abgegebenen hohen Garantien für bestehende Verträge gehen wir jedoch davon aus, dass die Überschussbeteiligungen in Zukunft deutlich niedriger ausfallen werden.

    Rendite und Auzahlung bei Ansparphase von 30 Jahren¹

    ¹ Beispielrechnung für den Tarif AV1 der Hannoverschen. Beim Tarif der Huk24 liegen ähnliche Größenordnungen vor.

    ² Wir gehen von der laufenden Verzinsung der Hannoverschen aus. 2017 liegt sie bei 2,5 Prozent pro Jahr. Quelle: Website Hannoversche, Muster-Produktinformationsblatt Tarif AV1 vom 1. Januar 2017, Finanztip-Berechnung (Stand: 8. August 2017)

    Neben der Garantieverzinsung bescheren vor allem die staatlichen Zulagen dem Riester-Sparer eine sichere Rendite von rund 2,6 Prozent. Sollten Kunden wie bislang an den Überschüssen des Versicherers beteiligt sein, wäre auch eine höhere Rente – und Rendite – drin. Richtig lohnenswert ist der Vertrag aber erst, wenn auch Kinderzulagen in den Vertrag des Musterkunden fließen (siehe folgender Abschnitt).

    Achtung: Aller Voraussicht nach sinkt die Überschussbeteiligung in Zukunft deutlich ab. Schuld sind die anhaltend niedrigen Anlagezinsen in Kombination mit hohen Garantien für ältere Verträge. Mit deutlichen Abschlägen bei der Rente muss außerdem rechnen, wer statt 30 Jahren deutlich kürzer anspart. Dann fallen Kosten höher ins Gewicht.

    Unser Tipp: Bleiben Sie zum Thema Riester-Rente immer auf dem Laufenden – mit unserem kostenlosen Newsletter!

    Wann sich die klassische Riester-Rentenversicherung lohnt

    Die Kritik, die Riester-Verträgen häufig entgegengebracht wird, lautet: Sie lohnen sich erst, wenn Sparer sehr alt werden. Das stimmt – vor allem dann, wenn man den alleinstehenden Mustersparer mit geringem Gehalt betrachtet. Er müsste 91 Jahre alt werden, um als Rente nach Steuern den Betrag herauszubekommen, den er über 30 Jahre eingezahlt hat.

    Beispielrechnung Mustersparer – Als klassischer Eckrentner hätte er rund 1.100 Euro monatlicher Rente auf dem Konto, bei einem Grenzsteuersatz von knapp 25 Prozent. Von den 118 Euro Rente brutto, würden noch 88,50 Euro aufs Konto fließen. Um die rund 25.400 Euro, die er selbst über die Jahre aufgebracht hat, wieder „hereinzuholen“, müsste der Sparer etwa 91 Jahre alt werden. Geht man von der Überschussrente von 162 Euro (121,50 Euro netto) aus, hätte sich das Investment des Sparers mit 84 Jahren ausgezahlt.

    Anders sieht es allerdings aus, wenn der Sparer für zwei Kinder jeweils 25 Jahre lang Zulagen bekommen würde.

    Bessere Rendite dank Kinderzulagen – Angenommen, der Mustersparer hat zwei Kinder, die 2009 und 2011 geboren sind und für die ab Vertragsbeginn monatlich je 300 Euro auf dem Riester-Konto eingehen. In diesem Fall hat er über die Jahre nur etwa 18.700 Euro statt gut 25.000 Euro selbst in den Vertrag eingezahlt. Bei einer Nettorente von 88,50 Euro im Monat hätte er seinen Einsatz im Alter von 84 Jahren zurück. Im Falle der höheren Netto-Überschussrente von 121,50 Euro, würde sich der Vertrag ab einem Rentenalter von 80 Jahren lohnen.

    So haben wir getestet

    Ziel des Tests vom Juli und August 2017 war es, die besten Riester-Angebote für sicherheitsorientierte Sparer ausfindig zu machen. Gemeint sind solche Sparer, die bereits beim Abschluss des Riester-Vertrags wissen wollen, wie viel Rente ihnen später einmal sicher ist. Dieses Anlageziel lässt sich mit der Riester-Rentenversicherung am besten abbilden. Durch die garantierte Verzinsung hält sie eine etwas höhere garantierte Rente bereit als fondsgebundene und Index-Rentenversicherungen. Letzte garantieren nur die Rente aus dem Beitragserhalt.

    Grundgesamtheit

    Um die Grundgesamtheit aller Anbieter zu ermitteln, haben wir die offizielle Liste der zertifizierten Riester-Angebote ausgewertet. Diese haben wir beim Bundeszentralamt für Steuern am 12. Juli 2017 heruntergeladen. Aus den 119 noch vertriebenen Riester-Angeboten haben wir die zwölf Anbieter manuell herausgesucht, die klassische Riester-Policen anbieten. Diese Policen garantieren für Neukunden eine Garantieverzinsung der Beiträge nach Kosten von 0,9 Prozent pro Jahr.

    Auswahlkriterien

    Um aus den zwölf möglichen die besten Angebote herauszufiltern, haben wir drei Kriterien angesetzt:

    Rating von Morgen & Morgen – Der Sparer soll grundsätzlich davon ausgehen können, dass der Versicherer den Riester-Vertrag über die Anspar- und auch Rentenphase bedienen kann. Eine ausreichend gute finanzielle Stabilität des Unternehmens ist daher Voraussetzung. Um dies zu gewährleisten, verwenden wir das Rating des Analysehauses Morgen & Morgen. Es prüft die Güte der Lebensversicherer mit Blick auf Kosten, Marktstellung, Kundenfreundlichkeit und bilanzielle Stärke. Sollte der Versicherer insolvent werden, verwaltet die Auffanggesellschaft Protektor das Ersparte.

    Onlineabschluss – Der Kunde soll den Riester-Vertrag mit möglichst wenig Aufwand abschließen können. Das heißt einmal: Der Sparer soll sich nicht auf die Suche machen müssen nach einer Bankfiliale oder einem niedergelassenen Vermittler, die oder der das gewünschte Produkt vertreibt. Insbesondere soll er nicht durch einen Vermittler oder den Berater einer Agentur dazu gedrängt werden, einen anderen Vertrag als den gewünschten abzuschließen.

    Hohe garantierte Rente – Eine hohe garantierte Rente entspricht dem Interesse des Kunden. In der Regel gehen damit niedrige Effektivkosten einher: Die Effektivkosten geben an, um wie viel Prozentpunkte sich die jährliche Rendite durch Kosten mindert.

    Empfehlungen

    Wir empfehlen die klassische Riester-Rentenversicherung der Hannoverschen (Tarif AV1) und neu die Police der Huk24 (Tarif RZU24). Für ING-Diba Kunden gibt es den Tarif der Hannoverschen mit einer etwas höheren garantierten Rente (Tarif KAV1). Diesen empfehlen wir ebenfalls. Die Empfehlungen entsprechen all unseren Auswahlkriterien. Folgende Tabelle zeigt alle zwölf Anbieter von klassischen Riester-Rentenversicherungen, die in unserem Test berücksichtigt waren.

    Klassische Riester-Rentenversicherungen im Test (Laufzeit 30 Jahre)

    ¹ Die garantierte Rente und die zugehörigen Effektivkosten basieren auf der Annahme, dass ein Sparer mit 30.000 Euro Brutto-Jahreseinkommen 87,17 Euro monatlich in den Riester-Vertrag eingezahlt hat (Mustersparer laut Produktinformationsblatt).

    Quelle: Anbieter, Finanztip-Recherche (Stand: 8. August 2017)

    Deutlich wird: Große Versicherer wie R+V und Allianz bieten klassische Riester-Rentenversicherungen mit hoher garantierter Rente und niedrigen Kosten an. Wir empfehlen die Verträge dennoch nicht, da sie nur über die Filiale beziehungsweise über eine Agentur abzuschließen sind. Eine noch vergleichsweise hohe garantierte Rente bei passablen Kosten bietet auch die Mylife-Lebensversicherung über den Vermittler Fairr (Fairrelax). Mylife fehlt jedoch das Rating von Morgen & Morgen.

    Diese Riester-Rente passt zu Ihnen

    Sara Zinnecker

    Expertin für Geldanlage

    Altersvorsorge mit staatlicher Förderung

    • Speziell für Arbeitnehmer und Beamte.
    • Förderung durch Zulagen und Steuervorteile.
    • Versteuerung erfolgt im Rentenalter.

    Unsere Anbieter-Empfehlung:

    • Rentenversicherung: Hannoversche, Huk24
    • Fondssparplan: DWS Toprente Dynamik über Online-Vermittler, Fairriester 2.0, Deka Zukunftsplan Classic, Uniprofirente Select (Fonds: Uniglobal II)
    • Wohn-Riester: Dr. Klein, Interhyp und Planethyp

    Das könnte Sie auch interessieren

    Noch mehr sparen mit Finanztip

    Weitere Themen

    Finanztip Newsletter

    • Jede Woche die besten Tipps
    • Absolut kostenlos
    • 100% werbefrei

    Kostenlos anmelden

    Artikel verfasst von

    Finanztip-Expertin für Bankprodukte

    Sara Zinnecker ist Redakteurin im Team Bank & Geldanlage. Nach ihrem Volontariat an der Georg von Holtzbrinck-Schule für Wirtschaftsjournalisten schrieb sie beim Handelsblatt über Geldanlage und Altersvorsorge. Zuvor studierte Sara Zinnecker in Nürnberg, Italien und Portugal internationale Volkswirtschaftslehre mit Diplom-Abschluss, arbeitete bei Lokalzeitungen sowie der Süddeutschen Zeitung.

    ehemaliger Finanztip-Redakteur (bis August 2016)

    Источники: http://www.riester-rente.net/test/, http://www.riesterrente-heute.de/test/, http://www.finanztip.de/riester/riester-rentenversicherung-test/

    Berufsunfähigkeitsversicherung vergleich finanztest

    0

    Berufsunfähigkeitsversicherung Vergleich

    Stiftung Warentest / Finanztest bewertet

    BU Versicherung: Hinweise von Stiftung Warentest

    Die Stiftung Warentest und ihre Tochtergesellschaft Finanztest geben Verbrauchern wichtige Hinweise, wenn es um den Abschluss von Finanzanlagen oder Versicherungen geht. Auch im Bereich der Berufsunfähigkeitsversicherung führen Stiftung Warentest und Finanztest regelmäßig Tests durch. Sie wollen hiermit den Verbrauchern eine Grundlage an die Hand geben, mit der ein Vergleich der Policen möglich ist. Schließlich ist es für Laien häufig sehr schwer, die Vertragsbedingungen und die Klauseln zu durchschauen.

    Die wichtigsten Kriterien der Tester

    Die Tester von Finanztest und Stiftung Warentest belassen es nicht nur dabei, die Preise einer Versicherung zu prüfen, denn diese sind nur bedingt aussagekräftig. Wichtiger ist es, zuerst die Versicherungsleistungen unter die Lupe zu nehmen und anschließend die Preise zu prüfen, die für diese Leistungen berechnet werden. Beim Berufsunfähigkeitsversicherung Test der Stiftung Warentest stehen mehrere Faktoren im Vordergrund, zu denen die schnelle Auszahlung der Leistung im Fall der Berufsunfähigkeit, denn nur wenn die Versicherung die Rente schnell überweist, ist eine ausreichende finanzielle Absicherung gegeben.

    Die Stiftung Finanztest überprüft in ihrem Test der Berufsunfähigkeitsversicherung aber auch, ob die Versicherungen auf die abstrakte Verweisung verzichten. Nur dann wird die Rente in jedem Fall gezahlt, ohne den Verzicht müsste der Betroffene unter Umständen einen anderen Beruf ausüben. Ebenso wichtig sehen die Tester die Klausel zur ärztlichen Halbjahresprognose. Viele Versicherer leisten bereits dann, wenn der Arzt bescheinigt, dass die Berufsunfähigkeit mindestens sechs Monate andauern wird. Versicherungen, die einen längeren Prognosezeitraum wünschen, können die Rentenzahlung ablehnen, denn ein längerfristiges ärztliches Attest ist häufig nicht möglich.

    Letztlich sollten Verbraucher, so die Stiftung Warentest, Verträge bevorzugen, die auch rückwirkend leisten. War anfangs beispielsweise noch nicht klar, dass die Erkrankung später zu einer Berufsunfähigkeit führt, sollte die Versicherung dennoch ab Beginn leisten, idealer Weise rückwirkend für mehrere Jahre.

    Hochwertige Verträge im Test

    Neben diesen oben genannten Kriterien prüfen Stiftung Warentest und Finanztest auch weitere Kriterien im Berufsunfähigkeitsversicherung Test, die für Verbraucher wichtig sein könnten. Nach Angaben der Stiftung Warentest sollten zum Beispiel nur noch Verträge mit einer Laufzeit bis zum 67. Lebensjahr abgeschlossen werden, da insbesondere junge Menschen nur mit Abschlägen vorzeitig Rente beantragen können.

    Bei ihrem Berufsunfähigkeitsversicherung Test legen Stiftung Warentest und Finanztest auch Wert auf eine einfache Antragstellung, klare Gesundheitsfragen im Antrag und den Verzicht auf Beschränkungen bestimmter Berufsgruppen. Schließlich sollen alle Menschen die Möglichkeit haben, eine qualitativ hochwertige private Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen, unabhängig ihres Berufsstandes.

    Die besten Verträge im Test der Stiftung Warentest können dann die Bezeichnung Testsieger bei der Berufsunfähigkeitsversicherung tragen und hiermit natürlich auch werben.

    Stiftung Warentest / Finanztest

    Berufs­unfähigkeits­versicherung und Erwerbs­unfähigkeits­versicherung

    Eine Berufs­unfähigkeits­versicherung gehört zu den wichtigen Versicherungen, die jeder haben sollte. Sie bewahrt vor dem finanziellen Absturz, wenn jemand zum Beispiel aufgrund eines Unfalls oder einer Krankheit nicht mehr in seinem Beruf arbeiten kann. Je älter Kunden beim Abschluss sind, desto schwerer wird es, ein gutes und güns­tiges Angebot zu finden. Die Stiftung Warentest vergleicht Berufs­unfähigkeits­versicherungen regel­mäßig und hilft mit ihren Tests, das beste Angebot zu finden. Mehr

    Früh abschließen

    Gerade junge Menschen haben gute Voraus­setzungen sich günstig und zu besten Bedingungen gegen Berufs­unfähigkeit abzu­sichern. Denn meist sind sie noch topfit. Für sie ist die Versicherung zudem besonders wichtig: Denn werden sie berufs­unfähig, haben sie meist nicht einmal Anspruch auf die magere Erwerbs­minderungs­rente vom Staat.

    Große Preis­unterschiede

    Im Test Berufsunfähigkeitsversicherung zeigt sich: Es gibt große Preis­unterschiede selbst unter den sehr guten Angeboten. Kunden sollten sich also zuerst Tarife mit guten Bedingungen suchen und dann auf den Preis achten. So können Sie oft mehrere hundert Euro im Jahr sparen.

    Oft schwer zu bekommen

    Wer bereits Krankheiten wie Depressionen oder Rückenleiden hat, bekommt oft nur schwer eine gute Berufs­unfähigkeits­versicherung. Oft verlangt der Versicherer dann teure Risiko­zuschläge oder aber bestimmte Krankheiten sind vom Schutz ausgenommen. Im schlimmsten Fall lehnt die Versicherung den Kunden ganz ab. Für Menschen, die keinen Berufs­unfähigkeits­versicherung bekommen, gibt es einige Versicherungs­angebote, die zumindest teil­weise einige Invaliditäts­risiken abdecken. Über die Dread-Disease-Versicherung können zum Beispiel bestimmte Krankheiten wie Herz­infarkt oder Schlag­anfall abge­sichert werden. Unfallversicherungen zahlen, wenn Versicherte verunglü­cken. Auch Erwerbs­unfähigkeits- oder Grund­fähig­keits­versicherungen können infrage kommen, wenn es keinen Berufs­unfähigkeits­schutz für Kunden gibt oder dieser zu teuer ist.

    Themenpaket Berufs­unfähigkeits­versicherung Alle Tests und Infos

    20.06.2017 – Eine Berufs­unfähigkeits­versicherung ist wichtig: Sie schützt Erwerbs­tätige vor den finanziellen Folgen, wenn sie nach Krankheit oder Unfall nicht mehr in ihrem Beruf arbeiten können. Viele erhalten aber wegen Vorerkrankungen keine oder nur sehr teure Policen. Dann kommen alternative Produkte infrage, etwa eine Erwerbs­unfähigkeits­versicherung. Unser 56-seitiges Themenpaket Berufs­unfähigkeits­versicherung bündelt in einem PDF alle unsere Tests und Infos zum passenden Invaliditäts­schutz. Zum Test

    Weitere Tests:

    • 20.06.2017 Berufs­unfähigkeits­versicherung : Fast jede zweite ist sehr gut
    • 07.10.2015 Private Unfall­versicherung : Die besten Policen
    • 28.06.2016 Arbeits­unfähigkeit : So sichern Sie Ihr Arbeits­einkommen ab
    • 19.06.2012 Berufs­unfähigkeits­versicherung : Alternative Policen besser als nichts

    Krankengeld Anspruch, Dauer, Höhe, Berechnung

    14.11.2017 – Wer lange krank ist, hat große Einkommens­einbußen. Hier erfahren Sie die grund­legenden Fakten zur Lohn­fortzahlung im Krank­heits­fall, zum Krankengeld der gesetzlichen Kranken­versicherung und zur Berufs­unfähigkeits­versicherung. Dazu lesen Sie, auf welchen Wegen es nach der Krankheit wieder zurück in den Job gehen kann. Zum Special

    Weitere Specials:

    • 20.06.2017 FAQ Berufs­unfähigkeits­versicherung : Ihre Fragen, unsere Antworten
    • 29.05.2017 Rente bei Berufs­unfähigkeit : Wann Versicherer wirk­lich zahlen
    • 19.04.2016 Frag Finanztest : Wie kann ich für Alter und Berufs­unfähigkeit vorsorgen?
    • 30.01.2016 FAQ Unfall­versicherung : Ihre Fragen, unsere Antworten

    Schnelltests

    Getsurance Die komplett digitale Berufs­unfähigkeits­versicherung

    29.06.2017 – Eine Berufs­unfähigkeits­versicherung sollte jeder haben. Doch nicht jeder bekommt einen Vertrag. Da klingt das Versprechen des Berliner Versicherungs­vertreters Getsurance verlockend: „In 5 Minuten zu Deiner Berufs­unfähigkeits­versicherung“. Das Angebot „Getsurance Job“ gibt es nur online. Es wurde gemein­sam mit dem Liechten­steiner Lebens­versicherer Squarelife entwickelt. test.de hat den Versicherungs­schutz unter die Lupe genommen. Zum Schnelltest

    Weitere Schnelltests:

    • 18.07.2015 Erwerbs­minderungs­rente Metall­rente : Für Kranke und echte Malocher
    • 04.09.2012 Berufs­unfähigkeits­schutz der Württem­bergischen : Angebot mit wenig Gesund­heits­fragen

    Berufs­unfähigkeits­versicherung Ist an dem „Tatort“-Fall was dran?

    12.12.2017 – In einer Folge der Fernsehsendung „Tatort“ verweigerte eine Versicherungs­firma den Kunden systematisch die Leistungen aus einer Berufs­unfähigkeits­police. Ein Finanztest-Leser fragt: „Ist da was dran?“ Zur Meldung

    Weitere Meldungen:

    • 26.10.2017 Versorgungs­werk der Presse : Keine Kassenbeiträge auf private Renten
    • 18.10.2016 Berufs­unfähigkeits­versicherung : Erkrankung früh melden
    • 18.10.2016 Berufs­unfähigkeits­versicherung : Schmerzen beweisen
    • 18.10.2016 Kunden­daten : Allianz spar­samer mit Daten­weitergabe

    Infodokumente

    Versicherungscheck

    Bin ich richtig versichert?

    Prüfen Sie einfach und bequem Ihren Versicherungsstand.

    Themenpaket Berufs­unfähigkeits­versicherung: Alle Tests und Infos

    1. Startseite Test
    2. Themenpaket Berufs­unfähigkeits­versicherung
    3. Artikel als PDF (56 Seiten)

    Eine Berufs­unfähigkeits­versicherung ist wichtig: Sie schützt Erwerbs­tätige vor den finanziellen Folgen, wenn sie nach Krankheit oder Unfall nicht mehr in ihrem Beruf arbeiten können. Viele erhalten aber wegen Vorerkrankungen keine oder nur sehr teure Policen. Dann kommen alternative Produkte infrage, etwa eine Erwerbs­unfähigkeits­versicherung. Unser 56-seitiges Themenpaket Berufs­unfähigkeits­versicherung bündelt in einem PDF alle unsere Tests und Infos zum passenden Invaliditäts­schutz.

    Kompletten Artikel freischalten

    Früher Abschluss ratsam

    Um den Schutz gegen Berufs­unfähigkeit sollte sich jeder möglichst früh kümmern. Wer noch jung und körperlich topfit ist, bekommt nämlich die güns­tigsten Angebote. Mit zunehmendem Alter können Krankheiten zu einem höheren Beitrag führen oder bestimmte Beschwerden werden vom Schutz ausgenommen. Auch für Hausfrauen, Hausmänner und Studierende ist dieser Schutz sinn­voll.

    Große Preis­unterschiede im Test

    Um optimalen Schutz zu erhalten, sollten Versicherte ein Angebot wählen, das im aktuellen Test mit Sehr gut abge­schnitten hat. Das Problem: Berufs­unfähigkeits­versicherungen sind oft teuer, viele können sich den Schutz nicht leisten – obwohl sie ein gutes Angebot vom Versicherer erhalten. Kunden sollten daher zunächst unter den sehr guten Angeboten das güns­tigste wählen. Im aktuellen Test erhielten immerhin 31von 74 Angeboten im Test die Note Sehr gut.

    Alternativen zur Berufs­unfähigkeits­versicherung

    Es kann auch vorkommen, dass Versicherer bestimmte Kunden ganz ablehnen – zum Beispiel Menschen, die aufgrund von psychischen Problemen bereits eine Psycho­therapie hinter sich haben. Auch Rücken­beschwerden oder Allergien können dazu führen, dass der Antrag­steller keine Police bekommt. Wer sich trotzdem gegen Invaliditäts­risiken absichern möchte, kann auf alternative Produkte zurück­greifen und so zumindest teil­weise einige Invaliditäts­risiken abdecken. So lassen sich zum Beispiel mit einer „Schwere-Krankheiten-Versicherung“, auch Dread-Disease-Versicherung genannt, bestimmte Krankheiten wie Herz­infarkt oder Schlag­anfall absichern. Unfall­versicherungen zahlen, wenn Versicherte verunglü­cken. Außerdem gibt es noch Erwerbs­unfähigkeits- und Grund­fähig­keits­versicherungen. Bei vielen dieser Angebote ist die Hürde auch für Menschen mit Vorerkrankungen nied­riger als bei einer Berufs­unfähigkeits­versicherung. Die Alternativen können zudem interes­sant sein, wenn die Berufs­unfähigkeits­versicherung zu teuer ist.

    Das bietet das Themenpaket

    Mit dem Themenpaket Berufs­unfähigkeitsver­sicherung möchten wir Versicherten die Auswahl und den Abschluss einer geeigneten Police erleichtern. Es hat 56 Seiten und enthält unter anderem die aktuellsten Tests von Berufs­unfähigkeits­versicherungen und alternativen Versicherungs­angeboten. Die Check­liste der Finanztest-Experten hilft Versicherten, die Angebote der Gesell­schaften besser beur­teilen zu können. Und in den FAQ beant­worten die Versicherungs­spezialisten der Stiftung Warentest häufige Leserfragen zum Thema Berufs­unfähigkeit.

    Tipp: Das Themenpaket Berufs­unfähigkeitsver­sicherung bringt gegen­über dem Einzel­download der darin enthaltenen kosten­pflichtigen Inhalte eine große Ersparnis. Wer über eine test.de-Flatrate verfügt, kann das Themenpaket kostenlos herunter­laden.

    Inhalts­verzeichnis

    (aus Finanztest 7/2017)

    Wann Versicherer wirk­lich zahlen

    Test Alternativen zur Berufs­unfähigkeits­versicherung

    (aus Finanztest 7/2016)

    (aus Finanztest 10/2011)

    (aus Finanztest 7/2014)

    Das Themenpaket Berufs­unfähigkeits­versicherung ist erst­mals am 28. November 2012 auf test.de erschienen. Es wurde seitdem regel­mäßig aktualisiert, zuletzt am 18. Juli 2017.

    Jetzt freischalten

    Wie möchten Sie bezahlen?

    • Gutschein einlösen

    Preise inkl. MwSt.

    • kauft alle Testprodukte anonym im Handel ein,
    • nimmt Dienstleistungen verdeckt in Anspruch,
    • lässt mit wissenschaftlichen Methoden in unabhängigen Instituten testen,
    • ist vollständig anzeigenfrei,
    • erhält nur rund 9 Prozent ihrer Erträge als öffentlichen Zuschuss.

    Dieser Artikel ist hilfreich. 151 Nutzer finden das hilfreich.

    Источники: http://xn--berufsunfhigkeitsversicherungvergleich-ygd.com/test/stiftung-warentest-finanztest.html, http://www.test.de/thema/berufsunfaehigkeitsversicherung/, http://www.test.de/Themenpaket-Berufsunfaehigkeitsversicherung-Alle-Tests-und-Infos-4474292-0/

    Risikolebensversicherung testsieger

    0

    Risiko­lebens­versicherung

    Kinder und Ehe- oder Lebens­partner absichern – das geht mit einer Risiko­lebens­versicherung nicht nur besonders gut, sondern auch besonders günstig. Im Vergleich zur teuren Kapital-Lebens­versicherung handelt es sich um einen reinen Todes­fall­schutz: Die Angehörigen erhalten die vereinbarte Versicherungs­summe, falls der Kunde stirbt. Da sich die Leistungen der Tarife kaum unterscheiden, lohnt ein Preis­vergleich besonders. Güns­tige Angebote zeigen die Tests und die Analyse der Stiftung Warentest. Mehr

    Teurer für Raucher

    Der Preis ist das wichtigste Auswahl­kriterium für eine Risikolebensversicherung. Wie teuer die Versicherung für den Einzelnen wird, hängt von vielen Kriterien ab. So zahlen Raucher mehr als Nicht­raucher, ältere Kunden mehr als jüngere. Ebenso müssen Kunden Gesund­heits­fragen beant­worten. So sind zum Beispiel Überge­wicht, erhöhte Blut­fett­werte oder Blut­hoch­druck für die Versicherer Risiken, die sie sich mit höheren Beiträgen bezahlen lassen. Wer ernst­hafte Krankheiten hat, muss damit rechnen, gar keine Police zu erhalten – oder zumindest saftige Risiko­zuschläge zu zahlen.

    Früh abschließen lohnt sich

    Daher lohnt es sich, früh eine Risiko­lebens­versicherung abzu­schließen, wenn Kunden noch jung und gesund sind. Wichtig ist es dann, Tarife mit einer so genannten Nach­versicherungs­garantie zu wählen. Dann können Kunden später die Versicherungs­summe ohne Gesund­heits­prüfung erhöhen, etwa nach einer Heirat, wenn Kinder geboren werden oder bei Einkommens­erhöhungen.

    Den Baukredit absichern

    Eine nach­trägliche Erhöhung der Versicherungs­summe kann auch notwendig sein, wenn Kunden einen Immobilienkredit absichern möchten. Reicht die Erhöhung dafür nicht aus, können sie auch eine separate Restschuldversicherung wählen. Dies ist eine spezielle Form der Risiko­lebens­versicherung mit fallender Versicherungs­summe, denn auch das Darlehen nimmt mit der Zeit ab. Erste Wahl sind Tarife, bei denen die Versicherungs­summe immer der Rest­schuld des Darlehens entspricht. Auch hier sollten Kunden den Tarif eher nach dem Preis wählen. Der Test von Finanztest zeigt: Zwischen den güns­tigsten und den teuersten Tarifen liegen oft mehrere hundert Euro.

    Risiko­lebens­versicherung Sinn­voller Schutz nicht nur für Familien

    16.05.2017 – Wer Angehörige finanziell absichern muss, sollte eine Risiko­lebens­versicherung haben – nicht nur, wenn er ein gefähr­liches Hobby oder einen gefahrenträchtigen Beruf hat. Nach dem Tod des Versicherten erhalten die Angehörigen die vereinbarte Todes­fall­summe. Wir haben Risiko­lebens­versicherungen von 40 Versicherern untersucht. Der Vergleich Risiko­lebens­versicherung lohnt sich: Teure Verträge kosten mehr als dreimal so viel wie güns­tige, ohne entscheidende Vorteile zu bieten. Zum Test

    Rest­schuld­versicherung Immobilien­kredite gut und günstig absichern

    14.08.2017 – Mit Rest­schuld­versicherungen können Häuslebauer und Wohnungs­käufer ihre Kredite sinn­voll absichern. Wir haben bei mehr als 100 Anbietern von Risiko­lebens­versicherungen Angebote für Rest­schuld­versicherungen für Immobiliendarlehen einge­holt. 12 Versicherer haben uns 26 Angebote mit dem Über­schuss­system Beitrags­verrechnung über­mittelt. Der Test zeigt: Wer den richtigen Tarif wählt, kann viel Geld sparen. Zum Test

    Schnelltests

    Risiko­lebens­versicherung von Helvetia Alter Inhalt, neu verpackt

    17.04.2013 – Der Versicherer Helvetia wirbt für sein Risiko­lebens­versicherungs-Angebot „Risiko+“ mit Besonderheiten und zusätzliche Extras. Beim jüngsten Test von Finanztest und auch beim Test von Risiko­lebens­versicherungen im Jahr 2012 wollte die Helvetia allerdings nicht mit­machen. Finanztest hat sich das Angebot angesehen. Viel Neues enthält es nicht. Zum Schnelltest

    Rabatt auf Versicherungs­prämie Beitrag besser jähr­lich zahlen

    12.12.2017 – Ob Risiko­lebens­versicherung, Auto­versicherung oder private Renten­versicherung – meist ist es güns­tiger, den Beitrag jähr­lich zu zahlen anstatt monatlich oder vierteljähr­lich. Nun hat Versicherer Generali den Rabatt für jähr­liche Beitrags­zahlungen zu Jahres­beginn gestrichen. Doch Kunden können ihn retten. Zur Meldung

    Weitere Meldungen:

    • 26.05.2016 Risiko­lebens­versicherung : Witwe darf Arzt nicht von der Schwei­gepflicht entbinden
    • 17.03.2015 Kredit­schutz mit Lücken : Rest­schuld­versicherung zahlt oft nicht
    • 17.02.2015 Risiko­lebens­versicherung : Arzt darf schweigen
    • 14.07.2014 Falsche Widerrufs­belehrungen : Geld zurück auch bei Raten­krediten

    Lebens­versicherung Was die Lebens­versicherung leistet

    19.09.2017 – Beliebt sind sie ungemein: In Deutsch­land gibt es rund 92 Millionen Lebensver­sicherungs­verträge. Und generell gilt: Eine Lebens­versicherung ist eine Versicherung, bei der die Leistung des Versicher­ers von der Lebens­dauer des Kunden abhängt. Danach wird es aber unüber­sicht­lich. Risiko­lebens­versicherung, Kapital­lebens­versicherung, fonds­gebundene Renten­versicherung – viele Kunden kennen die Unterschiede der Versicherungs­verträge nicht. Hier lesen Sie, welche Lebens­versicherungen es. Zum Special

    Weitere Specials:

    • 28.01.2016 FAQ Versicherungs­beiträge : Was säumigen Zahlern droht
    • 16.09.2014 Kündigung Lebens­versicherung : Oft greift das Finanz­amt stärker zu
    • 22.05.2014 Ausbildungs­versicherung : Für die Kinder nur das Beste
    • 18.09.2012 Versicherungen für Paare : Paare können sparen

    Risiko­lebens­versicherung Wir ermitteln Ihnen den besten Schutz

    21.02.2017 – Sie haben eine Familie gegründet? Sie sind. Zur Analyse

    FAQ – Häufig gestellte Fragen

    Hausratversicherung: Antworten auf Ihre Fragen

    Versicherungsbeiträge: Antworten auf Ihre Fragen

    Einfach erklärt – Basiswissen für Sie

    Was die Lebensversicherung leistet

    Versicherungscheck

    Bin ich richtig versichert?

    Prüfen Sie einfach und bequem Ihren Versicherungsstand.

    Starke Preisunterschiede bei Risikolebensversicherungen

    Wenn der Hauptverdiener plötzlich stirbt, droht Hinterbliebenen häufig der finanzielle Ruin. Schutz bietet eine Risikolebensversicherung. Einige Policen sind relativ günstig – zumindest für Nichtraucher.

    Wind- und Kitesurfer auf dem Steinhuder Meer

    Das Wort ist lang und sperrig: Risikolebensversicherung. Und beliebt ist das Finanzprodukt auch nicht gerade. Es findet sich nicht in der Rangliste der zehn häufigsten Versicherungen in Deutschland, wie der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft vor einigen Monaten mitgeteilt hat.

    Die Stiftung Warentest bricht nun eine Lanze für dieses Versicherungsprodukt. Die Verbraucherschützer haben für die aktuelle Ausgabe von „Finanztest“ (hier der Link zur Stiftung Warentest) Angebote von 40 Versicherungsunternehmen untersucht und die günstigsten Anbieter ermittelt.

    Nach Ansicht von „Finanztest“ braucht jeder, der Angehörige finanziell absichern muss, diese Police. „Der Abschluss einer Risikolebensversicherung ist auch nicht nur für gefahrenträchtige Berufe wie Pilot, Dachdecker oder Feuerwehrmann sinnvoll“, schreiben die Verbraucherschützer.

    So wirkt sich Rauchen auf den Tarif aus

    Der Schutz vor einem finanziellen Ruin der Hinterbliebenen kostet demnach nicht viel. Beispiel: Ein 35-jähriger Verwaltungsfachangestellter zahlt bei einer Versicherungssumme von 250.000 Euro und einem Abschluss auf 30 Jahre beim günstigsten Anbieter 210 Euro jährlich. Voraussetzung: Der Kunde raucht nicht (für Raucher kostet der gleiche Tarif knapp 600 Euro).

    Gesiegt hat in dieser Beispiel-Untersuchung der Anbieter Europa, der Tarif heißt: E-RL. Der zweitgünstige Tarif für Nichtraucher kommt vom selben Anbieter, heißt E-RL (Standard) und kostet 241 Euro. Dahinter folgen die Hannoversche mit T1N10 (Klassik) und DLVAG mit Lou (DL), die jeweils 310 Euro kosten.

    Nachversicherungsgarantie – eine sinnvolle Sache

    Ein Preisvergleich lohnt sich. Der teuerste Anbieter verlangt für diesen Modellkunden 1042 Euro pro Jahr – also rund fünf Mal so viel wie der günstigste. Wie die Stiftung Warentest betont, bieten teure Verträge keine entscheidenden Vorteile. „Der Preis ist das Hauptkriterium bei der Auswahl“, schreiben die Verbraucherschützer.

    Wichtig sei aber die Wahl der passenden Versicherungssumme. Faustregel sei, dass die Versicherungssumme das Drei- bis Fünffache des Jahresbruttoeinkommens betragen sollte. Ebenso ist die Laufzeit ein wichtiges Kriterium. In der Regel, so „Finanztest“, reichen 15, 20 oder 25 Jahre – so lange etwa, bis die Kinder finanziell auf eigenen Beinen stehen. Sinnvoll sei auch eine Nachversicherungsgarantie. Das sichert dem Kunden das Recht zu, noch Jahre nach Vertragsschluss ohne erneute Gesundheitsprüfung die Versicherungssumme erhöhen zu können.

    Welche Policen braucht wirklich jeder? Und welche sind nur in bestimmten Fällen nötig? Das zeigt diese Übersicht.

    Ihr Kommentar zum Thema

    Verwandte Artikel

    • Haftpflicht, Rente, Zahnersatz: Diese Versicherungen brauchen Sie wirklich (15.04.2014)
    • Kündigen oder nicht: Was mache ich mit meiner alten Lebensversicherung? (07.01.2017)
    • Zu wenig Geld: Verbraucher klagen über schlechte Versicherungsleistungen (22.12.2016)

    Mehr im Internet

    SPIEGEL ONLINE ist nicht verantwortlich für die Inhalte externer Internetseiten.

    Risikolebensversicherung Test

    • Schutz der Familie bereits ab 3 Euro monatlich
    • Die besten Angebote für Laufzeiten von 10, 20 und 30 Jahre
    • Stiftung Warentest rät zu Ehrlichkeit bei Gesundheitsfragen
    • Weitere Empfehlung: Nachversicherungsgarantie

    Risikolebensversicherung Tests: Die aktuellen Testsieger im Vergleich

    Die Beiträge für eine Risikolebensversicherung sind deutlich geringer als für eine Kapitallebensversicherung. Dennoch gibt es beim Preis zum Teil erhebliche Unterschiede zwischen den Policen. Mit einem Risikolebensversicherung Testsieger kann man die eigene Familie für einen deutlich geringeren Jahresbeitrag absichern als bei anderen Angeboten und damit mehrere hundert Euro im Jahr sparen. Ein frühzeitiger Versicherungsvergleich kann sich deshalb für jeden lohnen.

    Für einen Risikolebensversicherung Testsieger entscheiden

    Die Risikolebensversicherung Testsieger werden in aller Regel anhand von Modellkunden ermittelt. Denn die individuellen Voraussetzungen des Versicherungsnehmers spielen eine wichtige Rolle für die Höhe der Beiträge einer Risikolebensversicherung.

    Ein älterer Versicherungsnehmer mit einer schwerwiegenden Krankheit oder einem sehr riskanten Hobby zahlt generell mehr als ein jüngerer, gesunder Mensch ohne eine risikobehaftete Freizeitbeschäftigung. Zudem gibt es deutliche Preisunterschiede zwischen Tarifen für Raucher und Nichtraucher.

    Die aktuellen Risikolebensversicherung Testsieger dienen als gute Orientierung für Interessierte. Die Entscheidung für oder gegen einen Anbieter allerdings nur aufgrund der Testergebnisse zu treffen, ist jedoch nicht ratsam. Empfehlenswert ist es, vor der Wahl mehrere Tarife individuell miteinander zu vergleichen.

    Neue Risikolebensversicherung Testsieger bei Stiftung Warentest

    Für die Finanztest-Ausgabe 6/2017 haben die Experten von Stiftung Warentest der Risikolebensversicherung auf den Zahn gefühlt. Geprüft wurden Tarife von 40 Anbietern für verschiedene Konstellationen: Raucher/Nichtraucher und Alter von 35 Jahren/55 Jahren beim Versicherungsabschluss sowie Verwaltungsfachangestellter/Industriemechaniker von Beruf. Für alle Modellkunden galt, dass sie keine Gesundheitsprobleme haben, nicht übergewichtig sind und keinen gefährlichen Hobbys nachgehen. Zudem mussten alle Risikolebensversicherungen eine sogenannte Nachversicherungsgarantie bieten. Das bedeutet, dass Kunden die Versicherungssumme bei festgelegten Ereignissen wie der Geburt eines Kindes ohne erneute Gesundheitsprüfung erhöhen können.

    Je nach Musterkunde zählen unterschiedliche Versicherer zu den Gewinnern des Risikolebensversicherung Tests der Stiftung Warentest. Für den 35-jährigen Modellkunden bieten unabhängig vom Beruf folgende Versicherer die günstigsten Tarife für eine Versicherungssumme von 250.000 Euro bei einer Vertragslaufzeit von 30 Jahren:

    Aufgrund der sehr ähnlichen Leistungen lassen sich Risikolebensversicherungen relativ einfach miteinander vergleichen. Versicherungsexperten raten allerdings dennoch dazu, die Leistungen zu beachten. So bieten manche Versicherer an, die Beitragszahlungen auszusetzen. Wem dies wichtig ist, findet nicht bei jedem Anbieter einen passenden Tarif.

    Zudem sollten Interessierte einen Blick auf die Unterschiede zwischen dem maximal zu zahlenden Brutto-Beitrag und dem tatsächlich erhobenen Netto-Beitrag werfen. Teilweise liegt der zu zahlende Betrag zwei Drittel unter der Maximalprämie. Sinken die erwirtschafteten Überschüsse der Versicherungsunternehmen, die mit dem Höchstbetrag verrechnet werden, kann der Jahresbeitrag auf diese Summe steigen. Im Zweifel ist es sinnvoller, eine Risikolebensversicherung zu wählen, bei der die Spanne klein ist.

    Risikolebensversicherung im Test: Weitere Ergebnisse von 2017

    Das Deutsche Institut für Service-Qualität hat im Juli 2017 insgesamt 42 Risikolebensversicherer überprüft. Im Test ist das gesamte Spektrum an Ergebnissen vertreten: Ein Anbieter erzielt die volle Punktzahl von maximal 100, ein anderer fällt mit fast 0 Punkten komplett durch. Im Gesamtergebis haben Interessierte die Auswahl zwischen 20 sehr guten und vier guten Tarifen. Sechs Unternehmen können mehr als 94 Punkte erreichen:

    Zwei Risikolebensversicherung Tests 2017 von Focus-Money

    Die Zeitschrift Focus-Money hat für die Ausgaben 16/2017 und 36/2017 neue Testsieger für die Risikolebensversicherung küren lassen. Bei der ersten Untersuchung wurden die besten Tarife anhand der Finanzstärke der Unternehmen, der Höhe des Brutto- sowie des Netto-Beitrags ermittelt. Je nach Laufzeit kommen unterschiedliche Versicherer für die optimale Absicherung infrage.

    Läuft der Vertrag zehn Jahre, werden unter anderem

    hervorragend bewertet. Bei 20 Jahren empfehlen sich beispielsweise Europa (E-SRL), BNP Paribas Cardif (Protext24-U 1.0) und DVLAG (LOU DL). Die beiden zuletzt genannten Versicherer erzielen auch bei einer Laufzeit von 30 Jahren eine hervorragende Bewertung. Zu den am besten bewerteten Anbietern zählt zudem Canada Life (Risikoleben komfort).

    Bei der zweiten Untersuchung der Focus-Money im Sommer 2017 in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Finanz-Service Institut wurden passende Tarife anhand von fünf Berufsgruppen ermittelt. Allerdings wurden dabei jeweils nur zwei Modellberufe herangezogen, sodass die Testsieger nicht automatisch auf jeden Angestellten, Selbstständigen, Beamten, Berufsanfänger und Menschen mit einem Heilberuf übertragbar sind.

    Das Endergebnis setzt sich bei dieser Analyse zu 25 Prozent aus der Finanzstärke, zu 35 Prozent aus der Beitragsgestaltung und zu 40 Prozent aus den Versicherungsbedingungen zusammen. Besonders häufig platzieren sich dabei Europa (Risikolebensversicherung Premium – E-RLP), Hannoversche (T1-Plus) und Allianz (LCO) auf den vorderen Rängen.

    Die beste Risikolebensversicherung 2016 bei der WirtschaftsWoche

    Im Risikolebensversicherung Test der WirtschaftsWoche wurden 2016 genau 22 Anbieter unter die Lupe genommen. Hinsichtlich der Leistungen gab es keine nennenswerten Unterschiede. Wer sparen will, kommt bei einigen Versicherern jedoch deutlich günstiger weg. Da die Beiträge zur Risikolebensversicherung stark von persönlichen Faktoren wie Alter, Gesundheitszustand und auch gefährlichen Hobbys abhängig sind, wurden zwölf Musterfälle untersucht, um die preiswertesten Angebote zu finden. Als Testsieger setzeen sich dabei die Dialog Lebensversicherung und der Direktversicherer Community Life durch.

    Worauf junge Menschen achten sollten

    Junge Versicherte wollen ihre Beiträge für eine Risikolebensversicherung oftmals möglichst gering halten und entscheiden sich für eine niedrige Versicherungssumme. Um diese zu einem späteren Zeitpunkt jedoch erhöhen zu können, ist ein Vertrag mit Nachversicherungsgarantie wichtig.

    Individuellen Bedarf klären

    Um herauszufinden, welche Risikolebensversicherung Ihnen die besten Leistungen zum niedrigen Preis bietet, ist es wichtig, dass Sie einen individuellen Tarifvergleich vornehmen. Denn dabei werden Ihre persönliche Wünsche und Voraussetzungen, wie Ihr Alter, Ihr Gesundheitszustand und – falls vorhanden – Ihre risikoreichen Hobbys, berücksichtigt. Zudem ist es durchaus möglich, dass Sie gemeinsam mit Ihrem Partner von einer verbundenen Risikolebensversicherung profitieren können. All diese Faktoren haben einen Einfluss auf die Beitragshöhe. Nutzen Sie jetzt die Gelegenheit und fordern Sie noch heute Ihr individuelles und kostenfreies Angebot für eine Risikolebensversicherung an.

    Источники: http://www.test.de/thema/risikolebensversicherung/, http://m.spiegel.de/wirtschaft/service/risikolebensversicherung-das-sind-laut-finanztest-die-guenstigsten-anbieter-a-1147804.html, http://www.finanzen.de/lebensversicherung/risikolebensversicherung/testsieger

    Die beste unfallversicherung

    0

    Unfallversicherung

    Inhaltsverzeichnis

    Wichtiges zur Unfallversicherung

    Zusätzliche Absicherung zur gesetzlichen Unfallversicherung, die lediglich für berufsbezogene Krankheiten und Unfälle aufkommt

  • Sinnvoll für mehrere Personengruppen

    Besonders sinnvoll für Kinder, Studenten, Rentner, Hausfrauen und -männer sowie Selbständige und Unternehmer

  • Progression beachten

    Achten Sie beim Abschluss auf die Progression, sie beeinflusst die Höhe der Kapitalzahlung

  • Brauche ich eine private Unfallversicherung oder reicht der gesetzliche Schutz aus? Viele Verbraucher verzichten auf diese zusätzliche Versicherung, da sie die gesetzliche Unfallversicherung für ausreichend halten. Die Leistungen sind allerdings stark eingeschränkt. Eine private Unfallversicherung bietet dagegen umfassenden Schutz, auch wenn Sie keiner Risikogruppe angehören.

    Der gesetzliche Schutz gehört zur gegliederten Sozialversicherung. Versicherungsträger sind hier die Berufsgenossenschaften und Unfallkassen. Pflichtversicherte wie Beschäftige, Kinder und Studenten sind ebenso wie freiwillig versicherte Unternehmer und Selbstständige gesetzlich unfallversichert.

    Zu den Leistungen der gesetzlichen Versicherung zählt zum einen der Unfallschutz, zum anderen die Herstellung der Leistungsfähigkeit des Arbeitnehmers nach einem Arbeitsunfall. Zudem werden Geldleistungen wie Verletztengeld oder Sachleistungen wie ärztliche Behandlungen und Haushaltshilfen abgedeckt.

    Allerdings kommt die gesetzliche Unfallversicherung nur für berufsbezogene Krankheiten und Unfälle auf. So sind Sie zwar auf der Arbeit und auf dem Weg dorthin abgesichert, für Unfälle im Haushalt oder bei Freizeitaktivitäten gilt der Versicherungsschutz jedoch nicht. Kinder und Jugendliche sind ebenfalls nur in der Schule und auf dem Weg abgesichert.

    Da viele folgenschwere Unfälle in Alltagssituationen passieren, kann es sinnvoll sein, eine private Unfallversicherung abzuschließen. So können Sie sich gegen die finanziellen Folgen eines schweren Unfalls schützen. Grundsätzlich gilt der Schutz weltweit, sodass Sie auch im Urlaub oder bei einer Geschäftsreise auf der sicheren Seite sind. Die Leistungen der gesetzlichen Versicherung bleiben dabei von dem privaten Schutz unberührt. Sie werden nicht angerechnet.

    Stütztatbestand

    Hatte ein Versicherter bereits einen Arbeitsunfall mit einer Minderung der Erwerbsfähigkeit (MdE) von zehn Prozent und tritt ein neuer Versicherungsfall hinzu, ergibt sich ein sogenannter Stütztatbestand.

    Beispiel: Wenn zwei verschiedene Versicherungsfälle mit einer jeweiligen MdE von fünfzehn Prozent eintreten, erhält der Versicherte beide Renten. Die entstehenden Ansprüche stützen sich. Fällt einer durch Besserung weg, endet auch der andere.

    Abgesicherte Schäden

    Die private Unfallversicherung zahlt dann, wenn durch einen Unfall für die versicherte Person ein gesundheitlicher Schaden entstanden ist, durch den die körperliche oder geistige Leistungsfähigkeit eingeschränkt wird. Normale Erkrankungen fallen demnach nicht in den Versicherungsschutz.

    Der Schutz tritt ein, wenn eine durch einen Unfall verursachte Invalidität innerhalb eines Jahres nach dem Unfallgeschehen eintritt und diese innerhalb von drei Monaten von einem Arzt bestätigt wird. Der daraus resultierende Anspruch muss dann spätestens 15 Monate nach Unfalleintritt geltend gemacht werden. Die Leistungen erfolgen dann auf Wunsch als Einmalzahlung, als monatliche Rente oder als Kombination aus beidem.

    Übergangsleistung bei Invalidität

    Da nach den gängigen Versicherungsbedingungen eine Invaliditätsleistung in der Regel erst frühestens nach zwölf Monaten verlangt werden kann, empfiehlt es sich, zusätzlich eine Übergangsleistung bis zur Fälligkeit der Invaliditätsleistung zu vereinbaren. Damit wird der Finanzbedarf über diesen Zeitraum hinweg gedeckt

    Leistungen und Zusatzleistungen

    Die private Unfallversicherung umfasst diese Leistungen:

    Weiterhin können Sie folgende Zusatzleistungen je nach Bedarf auswählen:

    • Todesfall-Leistung: Der Hinterbliebene erhält im Todesfall des Versicherten die vereinbarte Summe.
    • Krankenhaustagegeld: Durch diese Zusatzoption erhalten Sie bei einem längeren Krankenhausaufenthalt eine bestimmte Geldsumme pro Tag, zudem wird Genesungsgeld gewährt.
    • Kosmetische Operationen: Ist der Versicherte durch einen Unfall entstellt, übernimmt die Unfallversicherung die Kosten für kosmetische Operationen.
    • Bergungskosten: Wenn der Versicherte etwa beim Wandern oder Skifahren verunglückt, übernimmt der Träger die Kosten für die Bergung bis zu einer vereinbarten Summe.
    • Kurkostenbeihilfe: Ist nach dem Unfall eine Kur nötig, übernimmt der Versicherer die Kosten.

    Zusatzleistungen gehen immer mit Mehrbeiträgen einher. Daher sollte genau abgewogen werden, welche Leistungen der Unfallversicherung notwendig sind. Statt einer Todesfall-Leistung kann es sinnvoller sein, eine Risikolebensversicherung abzuschließen, da diese auch im Krankheitsfall einspringt. Eine private Krankenzusatzversicherung für Krankenhaustagegeld ist ebenfalls sinnvoller, da diese auch bei Krankheiten eine Zahlung leistet. Grundsätzlich sind Sie mit einer Unfallversicherung ohne Zusatzleistungen ausreichend versichert.

    Leistungsausschlüsse

    Die Unfallversicherung leistet bei den bereits angeführten Punkten. Doch auch bei dieser Versicherung gibt es Leistungsausschlüsse.

    Kein Versicherungsschutz besteht bei folgenden Ausnahmen:

    • Unfälle durch Geistes- oder Bewusstseinsstörungen
    • Unfälle durch Kriegsereignisse
    • Unfälle von Luftfahrzeugführer, Besatzung- und Hilfspersonal (dafür wird eine spezielle Luftfahrtunfallversicherung benötigt)
    • Fahrer, Beifahrer und Insassen eines Motorrads, das bei wettbewerblichen Fahrveranstaltungen teilnimmt
    • Heilbehandlungskosten
    • Krankheiten und Abnutzungserscheinungen (z.B. Herzinfarkt, Schlaganfall)
    • Krankhafte, psychologische Störungen

    Für wen die private Unfallversicherung sinnvoll ist

    Besonders sinnvoll ist die private Unfallversicherung für Kinder, Studenten und Auszubildende, die im Ernstfall ihr ganzes weiteres Leben mit einer körperlichen Einschränkung leben müssten. Gerade für den Nachwuchs empfiehlt es sich eine spezielle Unfallversicherung für Kinder abzuschließen. Ebenfalls sinnvoll ist die Versicherung für Hausfrauen und -männer sowie Freiberufler und Unternehmer, die nicht gesetzlich abgesichert sind.

    Unfallversicherung für Rentner

    Gerade auch für Senioren machen viele der Leistungen der privaten Unfallversicherung Sinn, insbesondere wenn der Versicherte alleine lebt. Entsprechend werden viele speziell auf ältere Menschen zugeschnittene Policen angeboten.

    Unter die Leistungen der sogenannten Seniorenpolice fallen zeitlich befristete Serviceleistungen wie beispielsweise Hausbesorgungen, Hausputz und Essen auf Rädern, die ein älterer Mensch nach einem Unfall oft schlecht selbst erledigen kann.

    Wichtig ist es laut Stiftung Warentest vor allem, dass die Versicherung die Hilfeleistungen tatsächlich organisiert und bezahlt und nicht lediglich Ansprechpartner vermittelt. Weiterhin sollte eine umfassende Hilfe für mindestens sechs Monate gewährt sein.

    Es liegt in der Natur von Unfällen, dass sie völlig unvorhergesehen passieren – Vorsicht allein ist kein ausreichender Schutz. Eine Unfallversicherung ist daher nicht nur für Menschen mit riskanten Berufen oder Hobbys sinnvoll, auch wenn diese im Vergleich natürlich gefährdeter sind. Ein Überblick über die Vor- und Nachteile kann Ihnen bei der Entscheidung helfen:

    • Stellt nach dem Unfall Geld bereit, das zum Decken der unmittelbaren, teils sehr hohen Folgekosten genutzt werden kann
    • Schafft als Unfallrente dauerhaft einen Ausgleich für finanzielle Einbußen oder erhöhte Ausgaben
    • Alternative für Personen, die keine Berufsunfähigkeitsversicherung bekommen
    • Als reine Unfallversicherung im Vergleich zur Unfallrente recht günstige Prämien
    • Hohe Versicherungssumme bei Invalidität auch ohne Berufsunfähigkeit
    • Individuell optimaler Schutz durch Zusatzoptionen, wählbare Leistungen und Policen für bestimmte Zielgruppen
    • Zahlt nur bei Unfällen, Krankheit als häufige Ursache von Invalidität ist ausgenommen
    • Die Prämie für Unfallrente ist vergleichsweise hoch, Einmalzahlung kann aber unter Umständen nicht ausreichend sein
    • Vertragsklauseln sowie Leistungseinschlüsse und -ausschlüsse müssen genau geprüft werden, um Missverständnisse und falsche Erwartungen zu vermeiden

    Kosten einer Unfallversicherung

    Beim Vergleich von Unfallversicherungen werden Sie schnell feststellen, dass Sie sehr günstige Tarife bereits ab 50 Euro abschließen können.

    Wie die Höhe der Beiträge aber tatsächlich ausfällt, hängt von folgenden Faktoren ab:

    • Alter des Versicherungsnehmers
    • Art der beruflichen Tätigkeit
    • Gewählte Leistungen
    • Zusatzoptionen
    • Vertragsdauer
    • Persönliche Faktoren (bspw. riskante Hobbys, Tätigkeit im öffentlichen Dienst)
    • Anzahl der versicherten Personen

    Grundsätzlich gilt, dass der teuerste Tarif nicht unbedingt der beste sein muss. Achten Sie daher beim Vergleich nicht zu sehr auf den Preis, sondern auf die enthaltenen Leistungen und Ihre persönlichen Ansprüche an die Police. Ebenso wichtig ist ein Blick auf die Progression und die Gliedertaxe.

    Kosten reduzieren

    Reduzieren können Sie die Kosten, wenn Sie einen Jahresbeitrag bezahlen oder eine Laufzeit von drei Jahren vereinbaren. So können Sie bis zu fünf Prozent sparen.

    Weiterhin können Sie die Kosten sogar bis zu zehn Prozent reduzieren, wenn Sie einen Dreijahresvertrag abschließen

    Progression

    Ein wichtiger Punkt bezüglich der Invaliditätsleistung einer privaten Unfallversicherung ist die Progression. Die Höhe der Kapitalzahlung hängt nämlich nicht nur von der vereinbarten Versicherungssumme und dem attestierten Invaliditätsgrad ab, sondern auch von der vereinbarten Progression.

    Es kann aus insgesamt drei Staffeln gewählt werden: 225, 350 und 500 Prozent. Diese sind in weitere drei Stufen unterteilt, denen jeweils ein Faktor zugeordnet ist. Um diesen erhöht sich dann die Auszahlungssumme. Je höher also die Progressionsstaffel und -stufe gewählt wird, desto größer fällt der Faktor und somit die Auszahlungssumme aus. Üblicherweise setzt die Progression ab einem Invaliditätsgrad von 25% ein. Eine Progression von 350% wird von Experten empfohlen.

    Gliedertaxe

    Mit der Gliedertaxe einer Unfallversicherung wird der Grad der Invalidität berechnet, wenn Gliedmaßen beim Unfall beschädigt wurden. Die Prozentzahl gibt an, wie viel der Invaliditätssumme anteilig von der Versicherung übernommen wird. Folgende Standartwerte gibt es:

    Für einige Berufe sind diese Gliedertaxen wenig hilfreich, da für einen Chirurg der Verlust eines Fingers eine Arbeitsunfähigkeit zur Folge hat. Für solche Fälle gibt es erhöhte Gliedertaxen, die sich auf die Beiträge auswirken.

    Informieren Sie sich ausführlich in unserem Ratgeber über die Gliedertaxe.

    Gesundheitsprüfung

    Normalerweise wird bei der Unfallversicherung keine Gesundheitsprüfung vorgenommen. Vorerkrankungen müssen allerdings im Antrag angegeben werden, sollte danach gefragt werden. Sie stellen zwar kein Hindernis dar, können aber dafür sorgen, dass sich die Versicherungssumme verringert – insbesondere, wenn das beschädigte Glied bereits durch eine Vorerkrankung beeinträchtigt war.

    Füllen Sie den Antrag in jedem Fall nach bestem Wissen und Gewissen aus, da der Versicherer vom Vertrag zurücktreten kann, wenn er von einer Vorerkrankung erfährt. Allerdings bieten auch einige Versicherer Unfallversicherungen ohne Gesundheitsfragen an, von denen insbesondere Personen profitieren, die bereits Vorerkrankungen haben. Pflegebedürftige sind von einer privaten Unfallversicherung in der Regel ausgeschlossen.

    Schritt für Schritt zur Unfallversicherung

    Bevor Sie sich auf die Suche nach einer geeignet Versicherung begeben, sollten Sie überlegen, welche Zusatzleistungen Sie benötigen (Krankenhaustagegeld, Todesfall-Leistung, Bergungskosten). Ebenso wichtig ist die Höhe der gewünschten Grundinvalidität – Summen unter 100.000 Euro sind nicht empfehlenswert. Zusätzlich sollte die gewünschte Progression bei 350 % liegen.

    Eben diese Daten sind wichtig für den Vergleichsrechner, der auf dieser Basis die besten Tarife herausfiltert. Daneben müssen Sie angeben, wie viele Personen Sie versichern wollen, wie lang die Laufzeit sein soll sowie weitere persönliche Angaben zu Alter, Geschlecht und Beruf. Zudem gibt es die Möglichkeit, durch detaillierte Angaben die vorgeschlagenen Tarife einzugrenzen, etwa wenn die Kosten für die Übernachtung von Erziehungsberechtigten im Krankenhaus bei einem Kinderunfall oder für eine Haushaltshilfe übernommen werden sollen.

    Anschließend erhalten Sie eine Liste mit passenden Tarifen. Wenn Sie sich für einen Tarif entschieden haben, können Sie den Antrag problemlos online stellen – sogar ohne Unterschrift. Selbstverständlich können Sie das Formular bei der Versicherung anfordern und anschließend ausgefüllt per Post oder Fax übermitteln.

    Auch bei einer bereits bestehenden Unfallversicherung kann es sinnvoll sein, regelmäßig einen Vergleich durchzuführen. So können Sie im Test feststellen, ob Ihre Police noch ausreichend ist, Ihre Beiträge angemessen sind oder andere Anbieter ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis bieten. Bei einem Wechsel sollten Sie die Kündigungsfristen Ihres bisherigen Trägers der Unfallversicherung beachten. Generell gilt hier eine Frist von 3 Monaten.

    Kündigung der bestehenden Versicherung

    Um eine Doppelversicherung zu vermeiden, sollten Sie die bestehende Versicherung möglichst zeitnah kündigen. Beachten Sie dabei die Kündigungsfrist Ihres Anbieters und übersenden Sie das Schreiben am besten per Einschreiben. Alternativ kann es auch per Fax übermittelt werden.

    Musterkündigungsschreiben nutzen

    Nutzen Sie das kostenlose Musterkündigungsschreiben von FinanceScout24. Tragen Sie hier lediglich Ihre Daten ein und unterschreiben Sie das Ausgedruckte Dokument.

    Bei einer Police mit 3 Jahren Laufzeit ist eine Kündigung erst zum Ende des 3. Jahres und anschließend jährlich zum Ende des Versicherungsjahres möglich. Sonderkündigungsrechte bestehen, wenn Ihr Versicherungsträger Vertragsänderungen vornimmt (z.B. Beitragserhöhungen) oder Sie im Schadensfall kündigen. In beiden Fällen gilt eine einmonatige Frist.

    Beitragsrückgewähr

    Unfallversicherungen mit Beitragsrückgewähr mögen auf den ersten Blick verlockend sein. Bei diesen erhalten Sie nach Ende der Laufzeit Ihre eingezahlten Beiträge zurück, wenn Sie keinen Unfall haben. Allerdings sind die Beiträge oft um ein Vielfaches höher und die Rendite nur sehr gering.

    Vorgehen im Schadensfall

    Sollten Sie einen Unfall erleiden und die Leistungen Ihrer Police in Anspruch nehmen, sollten Sie die folgenden Schritte berücksichtigen:

    1. Der Unfall sollte unverzüglich, d.h. innerhalb von 48 Stunden, der Versicherung gemeldet werden.
    2. Die Versicherung schickt nach dem Unfall ein Formular, in dem der Unfallhergang wahrheitsgemäß dargelegt werden muss.
    3. Nach dem Unfall muss der Versicherte einen Arzt aufsuchen und dessen Anordnungen Folge leisten.
    4. Der behandelnde Arzt erstellt ein Gutachten, das die Invalidität des Versicherten nachweist. Dieses wird zusammen mit dem Formular und dem Antrag auf Zahlung der Versicherungssumme an die Versicherung geschickt.
    5. Die andauernden gesundheitlichen Beeinträchtigungen als Folge des Unfalls müssen innerhalb von 12 Monaten gemeldet werden. Ansonsten wird der Anspruch auf Leistung verwirkt.
    6. Ebenso müssen Todesfälle innerhalb von 48 Stunden gemeldet werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob er unmittelbar beim Unfall eintrat oder zu einem späteren Zeitpunkt infolge der gesundheitlichen Schäden. Hier gilt wiederum eine 12-monatige Frist.
    7. Schadensmeldungen können online über entsprechende Formulare, per Fax oder telefonisch vorgenommen werden.

    Fragen und Antworten zur Unfallversicherung

    Ich habe bereits eine Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung. Brauche ich dann überhaupt noch eine Unfallversicherung?

    Da nicht jeder Schaden zwangsläufig zu einer Berufsunfähigkeit führt, ist es durchaus sinnvoll, eine Unfallversicherung abzuschließen. So können etwa einmalige Kosten für den Krankenhausaufenthalt oder Einkommensausfälle ausgeglichen oder bauliche Anpassungen des persönlichen Lebensumfeldes vorgenommen werden. Durch eine Unfallversicherung werden somit fehlenden Kapitalleistungen der Berufsunfähigkeitsversicherung ausgeglichen, wie etwa Krankenhaustagegeld.

    Bekomme ich von der Unfallversicherung auch dann Geld, wenn ich eine Rente aus der Sozialversicherung erhalte?

    Ja. Ein großer Vorteil der privaten Unfallversicherung ist nämlich, dass Leistungen anderer Träger nicht angerechnet werden.

    Gilt die Unfallversicherung nur im Privatbereich oder auch im Beruf?

    Mit einer privaten Unfallversicherung sind Sie rund um die Uhr und weltweit gegen wirtschaftliche Folgen eines Unfalls abgesichert. Das gilt selbstverständlich auch für die berufliche Tätigkeit und damit verbundene Unfälle. Sollten aufgrund eines Arbeitsunfalles bereits Leistungen aus der gesetzlichen Versicherung beziehen, werden diese nicht auf die private Unfallversicherung angerechnet. Sie erhalten die Entschädigung zusätzlich!

    Wichtig: Änderungen der beruflichen Tätigkeit nach Vertragsbeginn sind dem Versicherer unbedingt zu melden! Bestimmte Berufsgruppen, die als besonders gefährdet eingestuft werden, können von einigen Versicherungsgesellschaften gar nicht oder nur gegen einen Beitragszuschlag versichert werden.

    Gilt meine Unfallversicherung auch im Ausland?

    Ja, der Versicherungsschutz gilt weltweit. So sind Sie auch im Urlaub, im Auslandssemester oder auf einer Geschäftsreise versichert.

    Habe ich auch beim Sport vollen Versicherungsschutz?

    Im Rahmen Ihrer privaten Unfallversicherung ist auch Ihre normale sportliche Betätigung in vollem Umfang mit abgesichert. Ausnahmen gelten unter Umständen für besonders gefährliche Sportarten, wie etwa Tiefseetauchen, das Führen von Luftsportgeräten und Luftfahrzeugen, Bungeejumping oder Ähnliches. Auch wenn Sie Hochleistungssport mit regelmäßigen Wettkämpfen betreiben, ist dies dem Versicherer bekannt zu geben.

    Mein Kfz-Versicherer hat mir eine Insassenunfallversicherung angeboten. Reicht diese aus?

    Nein. Aus der Insassenunfallversicherung erhalten Sie nur dann eine Entschädigung, wenn Sie einen Unfall als Insasse eines Fahrzeuges erleiden. Die private Unfallversicherung hingegen bietet Ihnen darüber hinaus 24 Stunden weltweit Versicherungsschutz. Bei einer Kfz-Insassenversicherung sind darüber hinaus die Versicherungssummen meistens nicht ausreichend. Wurde ein so genanntes Pauschalsystem vereinbart, werden die ohnehin niedrigen Pauschalsummen durch die Zahl der Insassen geteilt. Eine private Unfallversicherung ist die bessere und preiswertere Alternative.

    Wann bekomme ich eine lebenslange Unfallrente?

    Eine Unfallrente können Sie zusätzlich in Ihren Vertrag einschließen. Die vereinbarte Rentensumme wird monatlich als Ergänzung zu den sonstigen vereinbarten Kapitalleistungen ausgezahlt. Nach einem Unfallereignis erhalten Sie die Unfallrente lebenslänglich. Manche Versicherer erkennen Rentenansprüche schon ab einem Invaliditätsgrad in Höhe von 50% an. Eine solche Zusatzoption geht meist mit einem Mehrbeitrag einher.

    Was ist der Unterschied zwischen der privaten und der gesetzlichen Unfallversicherung?

    Die gesetzliche Unfallversicherung der Berufsgenossenschaften und Gemeinden ist eine Pflichtversicherung für alle Personen die in einem Dienst-, Arbeits- oder Ausbildungsverhältnis stehen. Darüber hinaus sind Kinder in Kinderkrippen und Kindergärten sowie Schüler und Studenten versichert. Die Beitragszahlung erfolgt durch den Arbeitgeber bzw. die zuständige Gemeinde. Versicherungsschutz besteht nur für Arbeitsunfälle und Unfälle auf dem Schul- oder Arbeitsweg.

    Unfälle in der Freizeit sind durch die gesetzliche Unfallversicherung nicht abgesichert, dies kann nur durch eine private Unfallversicherung erfolgen. Die private Unfallversicherung bietet Ihnen weltweit 24 Stunden am Tag Unfallversicherungsschutz. Wichtig dabei zu wissen ist, dass die überwiegende Zahl der Unfälle in der Freizeit passiert.

    Was leistet die Unfallversicherung?

    Die Unfallversicherung leistet nur bei Unfallereignissen und nicht bei einer allgemeinen Krankheit. Ein Unfall liegt immer dann vor, wenn Sie durch ein plötzliches, von außen auf den Körper wirkendes Ereignis unfreiwillig eine Gesundheitsschädigung erleiden.

    Welche Höhe der Absicherung ist für mich sinnvoll?

    Eine generelle Empfehlung ist nur schwer abzugeben, da der Absicherungsbedarf unter anderem von den eigenen Vermögensverhältnissen und Ihrem bisherigen Lebensstandard abhängt. Das Wichtigste ist dabei, dass hohe Invaliditätsgrade gut abgesichert werden; andere Leistungen wie beispielsweise Todesfallleistung oder Krankenhaustagegeld können dagegen eher vernachlässigt werden.

    Die Unfallversicherung ist für die Erhaltung Ihres Komforts in einer veränderten Lebenssituation wichtig. Für die Absicherung von Hinterbliebenen gibt es andere Versicherungsprodukte. Wenn Sie zum Beispiel eine hohe Todesfallleistung absichern möchten, empfehlen wir Ihnen eine Risikolebensversicherung und keine Unfallversicherung, da nur die Lebensversicherung auch den Todesfall durch Krankheit abdeckt.

    Für jüngere Leute ohne anderweitige Vorsorge ist es im Rahmen einer Unfallversicherung empfehlenswert, das fünf- bis siebenfache Bruttoeinkommen bei Vollinvalidität abzusichern. Dabei ist eine hohe Progression (Tarifleistung) empfehlenswert, da nur die Vollinvalidität einer wirklich hohen Absicherung bedarf. Beispiel: 250.000 EUR Absicherung bei Vollinvalidität kann mit einer Grundsumme von 62.500 EUR und 400% Progression erreicht werden (400% von 62.500).

    Für wen ist die Unfallversicherung sinnvoll und worauf muss man achten?

    Eine Unfallversicherung ist kein Muss, sie ist in jedem Fall aber dann sinnvoll, wenn Sie nach einem schweren Unfall mit möglicherweise bleibenden Gesundheitsschäden optimal abgesichert sein wollen. Vor allem Kinder, Hausfrauen, Rentner und Selbständige sind im Ernstfall dringend auf den privaten Unfallschutz angewiesen. Als Arbeitnehmer sind Sie zwar während der Arbeit und auf dem Weg dorthin gesetzlich unfallversichert. Allerdings verunglücken die meisten Menschen im Haushalt oder bei privaten Aktivitäten. Wer also allein auf die gesetzliche Unfallversicherung baut, ist nur unzureichend abgesichert.

    Neben teuren Kuren oder Reha-Maßnahmen können je nach Art der Beeinträchtigung professionelle Hilfe im Haushalt, Spezialmöbel oder gar ein Umbau oder Umzug erforderlich werden. Ohne eine private Unfallversicherung sind größere Maßnahmen unter Umständen kaum zu finanzieren. Die Versicherung zahlt je nach Invaliditätsgrad einen festgelegten Betrag und hilft so, die finanziellen Folgen eines Unfalls abzufedern.

    Achten Sie bei der Auswahl Ihres Tarifs auf die Höhe der Progression. Das bedeutet, dass die Invaliditätsleistung der Versicherungsgesellschaft mit der Höhe des Invaliditätsgrades überproportional ansteigt. Wählen Sie daher am besten einen Tarif mit hoher Progression (350% oder 500%), um vor allem bei schwerer Invalidität gut abgesichert zu sein.

    Bei der Beantwortung der Gesundheitsfragen sollten Sie wahrheitsgemäß antworten. Ansonsten droht im Versicherungsfall die Verweigerung der Zahlung. Betreiben Sie Extremsportarten (z.B. Fallschirmspringen) oder üben Sie einen Beruf mit speziellen Risiken (z.B. Dachdecker) aus, müssen Sie dies bei Ihrem Antrag mit angeben. Die Versicherungsgesellschaften berücksichtigen dieses Risiko in ihrem Beitrag.

    Der Versicherungsschutz gilt weltweit, 24 Stunden am Tag.

    Welche Leistungen sind versichert?

    Im Falle einer dauerhaften Invalidität nach einem Unfall erhalten Sie von Ihrer Versicherung eine einmalige Zahlung. Die Höhe der Invaliditätsleistung ist abhängig von Ihrem Invaliditätsgrad. Die Beurteilung des Invaliditätsgrades erfolgt anhand einer Tabelle, der sogenannten Gliedertaxe. Hier weisen die Versicherer jedem Körperteil einen bestimmten Prozentwert zu.

    Beispielsweise kann der Verlust des Gehörs auf einem Ohr zu einem Invaliditätsgrad von 30% führen, gesetzt den Fall, es liegt eine 100-prozentige Gebrauchsminderung vor. Darüber wiederum entscheidet ein Arzt. Ist die Funktion eines Körperteils nur teilweise eingeschränkt, dann ermittelt sich die Invalidität als entsprechender Anteil des Invaliditätsgrades. Liegt eine Funktionseinschränkung bei mehreren Körperteilen vor, dann werden die Prozentsätze addiert, dürfen aber in ihrer Summe nie mehr als 100 Prozent übersteigen.

    Mit der Invaliditätsleistung wird es Ihnen möglich sein, sich auf die neue Lebenssituation einzustellen. Eventuell müssen Sie Ihre Wohnung behindertengerecht umbauen oder Sie benötigen spezielle Hilfsmittel. Achten Sie darauf, die Höhe der Invaliditätsleistung nicht zu gering festzulegen. Wir empfehlen als Höhe den 2-3 fachen Jahresbruttoverdienst.

    Kommen Sie durch einen Unfall zu Tode, können Sie eine Einmalzahlung, die sogenannte Todesfallleistung, an Ihre Hinterbliebenen vereinbaren. Der Abschluss einer Unfallrente hingegen ist gründlich zu überlegen. Mit einer Unfallrente erhalten Sie dann eine monatliche Zahlung, wenn Ihr Invaliditätsgrad mindestens 50 Prozent beträgt. Wenn Sie berufstätig sind, bedenken Sie eher den Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung. Diese zahlt nicht nur bei Unfall, sondern auch im Fall einer Krankheit.

    Für Kinder wäre hingegen der Abschluss einer Unfallrente empfehlenswert. Kinder haben ja noch keinen Anspruch aus der gesetzlichen Rentenversicherung.

    Wie viel sollte eine Unfallversicherung beim Eintritt von Vollinvalidität bezahlen?

    Die Höhe der Versicherungssumme richtet sich nach der Höhe der Progression. Je höher diese gewählt wurde, desto höher fällt die Leistung der Versicherung aus. Die Invaliditätsleistung wird mit den in der Gliedertaxe angegebenen Prozentsätzen zu 100 % ausgezahlt. Mit einer entsprechend höheren Progression erhöht sich die Auszahlungssumme.

    Beispiel: Haben Sie eine Progression von 350 % und eine Grundabsicherung von 100.000 Euro gewählt, erhalten Sie bei Eintritt einer Vollinvalidität eine Summe von 350.000 Euro.

    Aktuelle News

    Lebensversicherungen müssen weniger Geld auszahlen

    Regierung plant Verbesserung der Restschuldversicherung

    Über FinanceScout24

    Über FinanceScout24
    Folgen Sie uns

    Europaweit der größte Online-Automarkt

    Der Marktführer: Die Nr. 1 rund um Immobilien

    Unfallversicherung Test

    Franke und Bornberg – Unfallversicherung Test (Stand: Juni 2017)

    Bereits seit 2011 erstellt die Ratingagentur Franke und Bornberg Unfallversicherung-Ratings. Nun hat sie ihre Standards überarbeitet und damit den aktuellen Produkttrends angepasst. Unfallversicherungen werden immer leistungsstärker. Neben Einmalzahlung und Rente kommen zunehmend Assistanceleistungen hinzu. Eine Kapitalzahlung im Todesfall sowie ein Krankenhaustagegeld können meist gegen Mehrbetrag mit in den Versicherungsschutz aufgenommen werden. Um bei Franke und Bornberg die Höchstwertung zu erhalten, muss der Schutz lückenlos sein. Das heißt, Tarife die Ausschlüsse vorsehen oder Bedingungen an den Versicherungsschutz stellen, werden abgewertet.

    Das Rating unterscheidet nicht nach besonderen Ansprüchen verschiedener Zielgruppen, sondern bewertet in erster Linie Leistungen, die für die Mehrzahl der Versicherten wichtig sind.

    Kriterien, die ein Tarif erfüllen muss, um in die Kategorie Topschutz zu fallen:

    • Die Frist zur Geltendmachung der Invalidität nach dem Unfall beträgt 18 Monate oder mehr.
    • Der leistungsschädliche Mitwirkungsanteil von Krankheiten und Gebrechen liegt bei 40% oder mehr.
    • Versicherungsschutz für mindestens eine Strahlenart, auch wenn die Gesundheitsschädigung nicht infolge einer Heilmaßnahme auftritt.
    • Tod durch Ertrinken und/oder Ersticken ist versichert.
    • Versicherungsschutz für Zeckenstiche bzw. wenige definierte Infektionen durch Insektenstiche/-bisse oder sonstige Verletzungen durch Tiere
    • Leistung für kosmetische Operationen

    Die Beitragshöhe wird in der Kategorie Topschutz nicht bewertet. Im Gegensatz dazu, handelt es sich bei Tarifen des Grundschutzes um günstigen Versicherungsschutz, bei dem es keine Mindestanforderungen an die Leistungen gibt (Quelle).

    Das Testergebnis von Franke und Bornberg

    Die bewerteten Tarife der Unfallversicherung wurden in vier Kategorien unterteilt:

    • Topschutz mit Gesundheitsfragen
    • Topschutz ohne Gesundheitsfragen
    • Grundschutz mit Gesundheitsfragen
    • Grundschutz ohne Gesundheitsfragen

    In der Kategorie Top-Schutz mit Gesundheitsfragen erhält gut ein Viertel der Tarife die Bestwertung FFF (hervorragend). Die Tarife ohne Gesundheitsfragen schneiden sehr viel schlechter ab. Nur 3 von knapp 30 Tarifen erhalten hier die Höchstwertung.

    Bei den Grundschutz-Tarifen mit Gesundheitsfragen sind die meisten sehr gut. Doch nur 9 und damit knapp 7 Prozent sind hervorragend. Im Grundschutz sind die Tarife ohne Gesundheitsfragen etwas besser aufgestellt. Knapp 40 Prozent der Tarife sind nach Ansicht der Analysten hervorragend.

    Die Testsieger nach Leistungskategorien (Auswahl)

    Topschutz mit Gesundheitsfragen

    Topschutz ohne Gesundheitsfragen

    Grundschutz mit Gesundheitsfragen

    Grundschutz ohne Gesundheitsfragen

    Fazit zum Unfallversicherung Test 2017

    Es gibt eine Vielzahl „hervorragender“ Unfallversicherungen am Markt und die Versicherer bessern regelmäßig bei den Versicherungsbedingungen nach. Allerdings gibt es auch Angebote, die schwach (F-) oder sogar sehr schwach (F–) sind. Daher sollte vor Vertragsschluss in jedem Fall ein Unfallversicherung Vergleich durchgeführt werden.

    Unfallversicherung – Ökotest hat getestet – Januar 2016

    Neben der herkömmlichen Unfallversicherung haben Versicherungsnehmer auch die Möglichkeit, eine Unfallversicherung mit Beitragsrückgewähr abzuschließen. Dabei handelt es sich um eine Unfallversicherung mit inbegriffenen Sparmaßnahmen. Während ein Teil des Versicherungsbeitrags in den Versicherungsschutz fließt, wird ein Großteil in einen Spartopf investiert. Auf den ersten Blick vermittelt diese Vorgehensweise den Eindruck, dass zum Jahresende Beitragsrückerstattungen zu erwarten sind. Jedoch wird mit dem Begriff „Beitragsrückgewähr ein anderes Prozedere reflektiert. In dem Zusammenhang erhalten Versicherungsnehmer nur den Anteil der zuviel gezahlten Versicherungsbeiträge mit geringer Verzinsung erstattet.

    Unfallversicherung mit Beitragsrückgewähr

    Im Zuge dessen hat sich Ökotest (Test: Januar 2016) der Analyse unterschiedlicher Unfallversicherungen mit Beitragsrückgewähr angenommen und geschaut, wie hoch die Verzinsung des jeweiligen Sparkapitals ausfällt. In Zusammenarbeit mit dem Analysehaus Innosystems haben sie 18 Tarife von sechs Anbietern mit laufender und einmaliger Zahlung unter die Lupe genommen. Hierzu wurden jeweils ein günstiger und ein teurer Versicherungstarif ausgewählt und hinsichtlich des garantierten Sparanteils verglichen.

    Renditen sind kaum spürbar

    Der Test zeigt, dass kaum sehenswerte Renditen auf das jeweilige Sparkapital entfallen. Entscheidet man sich für den teuren Unfallschutz mit entsprechend hohen Versicherungsbeiträgen, kann lediglich eine jährliche Rendite von 0,76 Prozent erwirtschaftet werden. Fällt die Auswahl hingegen auf den günstigsten Versicherungsschutz erwartet die Versicherungsnehmer eine Rendite von minus 1,32 Prozent. Lediglich ein Anbieter mit günstigen Versicherungsbeiträgen ermöglicht eine Verzinsung in Höhe von 0,26 Prozent. Wer eine Unfallversicherung mit Einmalzahlung abschließt, den erwarten positive Renten von 0,24 bis 1,47 Prozent.

    Unfallversicherung bei Focus Money

    Focus Money hat in Zusammenarbeit mit der Ratingagentur Franke & Bornberg (Test: 03/2015) die Unfallversicherung näher überprüft. Vor diesem Hintergrund wurden 61 Unfallversicherungen hinsichtlich ihres Preis-Leistungs-Verhältnisses genauer unter die Lupe genommen.

    Im Großen und Ganzen zeichnen sich die analysierten Unfallversicherungen durch ein vielversprechendes Preis-Leistungs-Angebot aus. Besondere Überzeugungskraft leisten sie dadurch, dass sie Rechtsschutzversicherungen mit umfassenden Versicherungsschutz zu günstigen Versicherungsbeiträgen offerieren. Weiterhin gewinnen sie an Attraktivität indem sie eine erweiterte Bedeutung des Begriffs „Unfall“ vertreten. Somit wir bereits der Versicherungsschutz aktiv, wenn eine Invalidität durch Insektenstiche nachgewiesen werden kann.

    Dabei haben unter anderen folgende Unfallversicherungen mit einem herausragenden Leistungsportfolio in Erscheinung treten können:

    Die besten Unfallversicherungen erkennt man daran, dass sie Leistungen wie Beitragsbfreiung während Arbeitslosigkeit, den erweiterten Unfallbegriff, kosmetische Operationen oder auch die Übernahme von Zahnbehandlungskosten zum Vertragsgegenstand machen.

    Magazin €uro zum Thema Unfallversicherung

    Neben Focus Money hat sich auch das Magazin €uro der Fragestellung angenommen, inwieweit ihr Leistungsspektrum die Kundenzufriedenheit der Versicherungsnehmer widerspiegelt. Die Ergebnisse ihrer Analyse demonstrieren, dass qualitativ leistungsstarke Unfallversicherungen bereits gegen die Entrichtung eines geringen Versicherungsbeitrags zu ergattern sind. Beispielsweise verlangt die Waldenburger für die Versicherbarkeit eines 30-jährigen Bankkaufmann einen Beitrag von 137 Euro im Jahr. Im Gegensatz dazu kann ein kostengünstiger Versicherungsschutz auch bei Versicherungen wie die Rhion und InterRisk realisiert werden, die einen jährlichen Beitrag zwischen 138 und 148 Euro erheben. Allerdings sollten sie die Versicherten stets vor Augen führen, dass die Höhe der zu zahlenden Versicherungsbeiträge je nach Anforderungsprofil sehr variabel ist.

    Unfallversicherung Testergebnisse der Stiftung Warentest

    Die besten Tarife laut Stiftung Warentest (Finanztest-Ausgabe 12/2011) im Überblick:

    Die Unfallversicherung Testsieger

    Im Test kann die Unfallversicherung der Swiss Life auf Grund überdurchschnittlicher Leistungen das Gesamturteil von 1,4 erreichen und wurde somit von Finanztest zum Testsieger gekürt. In der Kategorie Kapitalauszahlung erhält sie eine Beurteilung von 1,2, für die Bedingungen gibt es ebenfalls eine 1,2, nur für die Anträge lautet die Beurteilung bei Finanztest auf 3,5.

    Bei Fragen zur Unfallversicherung, nehmen sie Kontakt mit unseren unabhängigen Versicherungsmaklern auf. Wir unterstützen sie gerne bei der Suche nach der passenden Versicherung. Telefonisch unter 030 – 922 77 527 oder per E-Mail unter [email protected].

    Invalidität – was heißt das?

    Als Invalidität wird die dauerhafte Beeinträchtigung der physischen und psychischen Leistungsfähigkeit bezeichnet. Je nach Schwere der Verletzung wird nach prozentualem Invaliditätsgrad unterschieden.

    Tarife vergleichen ist das A und O – finden Sie jetzt einen passenden Unfallversicherungstarif 2017 mit unserem Vergleichsrechner.

    Gliedertaxen im Überblick

    Das könnte Sie auch interessieren:

    Unfallversicherung Test 2014 – Morgen & Morgen hat getestet

    Unfallversicherung Test 2014. Das Geschehen eines Unfalls kann schneller passieren als gedacht. So kann es.

    Unzureichender Versicherungsschutz

    In Deutschland sind etwa 28 Millionen Unfallpolicen im Umlauf. Im Ernstfall zahlen eine Vielzahl der Versicherungen allerdings entweder zu wenig oder gar nicht. Und hier liegt auch schon das größte Problem vor. Je nach Invaliditätsgrad erbringen die Unfallversicherungen bestimmte Leistungen. Bei einer Vollinvalidität sollte diese Leistung mindestens eine halbe Million Euro betragen. Empfehlenswert sind Policen mit festgelegter Progression.

    Progression vereinbaren

    Mit der Progression vereinbaren die Versicherten einen Anstieg der Versicherungssumme im Invaliditätsfall. Die von der Finanztest im Vergleich stehenden Tarife bieten eine Progression von mindestens:

    • Leistung bei 25%: 25.000 Euro
    • Leistung bei 50%: 100.000 Euro
    • Leistung bei 100%: 500.000 Euro

    Definition der Unfallversicherung

    „Unfälle liegen dann vor, wenn die Versicherten durch ein plötzlich von außen auf ihren Körper wirkendes Ereignis unfreiwillig eine Gesundheitsschädigung erleiden.“

    Und da sind wir auch schon beim nächsten Problem. Ab wann zahlen die jeweiligen Tarife? Beim Testsieger sind sogar Unfälle mitversichert, die unter Alkoholeinfluss zustande gekommen sind. Schlechtere Versicherungen zahlen in einem solchen Fall jedoch nicht. Das hat die Stiftung Warentest ermitteln können.

    Welche Leistungen enthalten sein sollten

    • Versicherungsschutz weltweit und 24 Stunden am Tag
    • Todesfallleistung sollte mindestens bei 10.000 Euro liegen
    • Für gute Unfallpolicen sollten die Kunden nicht mehr als 30 Euro im Monat zahlen
    • Mit dem Versicherer sollte eine geeignete Versicherungssumme gefunden werden
    • Progression vereinbaren

    Gesetzliche Absicherung ist unzureichend

    Die gesetzliche Unfallversicherung bietet nur dann Leistungen, wenn sich der Unfall während der Arbeit (einschließlich Hin- oder Rückweg) zugetragen haben sollte. Statistisch gesehen ereignen sich mit etwa 70 Prozent die meisten Unfälle jedoch in der Freizeit. Ein weiterer Nachteil ist, dass Kinder grundsätzlich keinen Versicherungsschutz erhalten. Für die Folgen eines Unfalles kommen jedoch spezielle Kindertarife auf.

    Laut Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin ereignen sich weit mehr als 5,36 Millionen Unfälle in der Freizeit:

    • Mehr als 10 Prozent der Arbeits- und Wegeunfälle sind Verkehrsunfälle
    • Der Begriff Freizeit bezeichnet die arbeitsfreie Phase wie zum Beispiel dem Nachgehen von Hobbys, dem Betreiben von Sport oder die freie Zeit zu Hause.

    Die gesetzliche Versicherung kommt in den genannten Fällen nicht für die Kosten, die auf Grund des Unfalls oder der Folgen entstanden sind, auf!

    Kosten im Test

    Gute Tarife verlangen im Jahr etwa 300 Euro. Diesen Beitrag gilt es zumindest bei risikoarmen Berufen zu entrichten. Für risikoreiche Berufsgruppen liegt der Jahresbeitrag bereits bei 500 Euro. Der Vergleich zeigt, dass sich auch gute Policen finden lassen, die im Jahr nicht mehr als 130 Euro kosten. Bei geringer Gefahrengruppe stehen bei Finanztest unter anderen folgende Anbieter oben im Test:

    1. Grundeigentümer P 500
    2. NVP 500 (UnfallSpar 2.0)
    3. Häger P 500 (Basis)

    So verlangt die Grundeigentümer im Jahr für beide Geschlechter lediglich 89 Euro im Jahr. Somit können Kunden auch bei einem guten Versicherungsschutz viel Geld sparen.

    Berufsunfähigkeit

    Eine Unfallversicherung ist eine Alternative zur Berufsunfähigkeitsversicherung (Berufsunfähigkeitsversicherung Test), da die Beiträge hier geringer ausfallen. Zustande kommen die Beitragsunterschiede daher, weil Unfälle statistisch gesehen mit 10 Prozent ein seltenes Ereignis darstellen. Diejenigen, die sich nicht gegen die Berufsunfähigkeit absichern können, sollten hier eine Versicherungspolice abschließen.

    Die QFZ erklärt die Unfallversicherung mit einem anschaulichen Comic

    Hürden der Unfallversicherung

    Ein Unfall bedeutet nicht gleich, dass die Leistungen der Unfallversicherung unmittelbar in Anspruch genommen werden können. Dieser Umstand ist oftmals auf zahlreiche Hürden zurückzuführen:

    Auslegung der Unfalldefinition

    Damit ein Unfall auch als solcher von der Versicherung anerkannt wird, muss er dem Wortlaut der Unfalldefinition entsprechen. Dahingehend wird ein Unfall erst als Unfall deklariert, wenn die versicherte Person durch ein plötzlich von außen auf ihren Körper einwirkendes Ereignis unfreiwillig eine Gesundheitsschädigung erleidet

    Plötzliches Eintreten: gewöhnlich geschieht ein Unfall wider Erwarten und sehr plötzlich. Zieht sich ein Bergsteiger bei einer Tour Erfrierungen zu, die zur Amputation seiner Zehen führen, ist dies nach Ansicht der Versicherung kein Unfall, da das Ereignis nicht plötzlich eintraf.

    Äußere Einwirkung: knickt ein Passant beim Gehen um, wird dieses Ereignis nicht als Unfall gewertet. Anders sieht es aus, wenn ein Spaziergänger über einen Kanaldeckel stolpert. In dem Fall erkennen die Versicherer eine äußere Einwirkung.

    Unfreiwilliges Ereignis: damit ein Unfall per Definition akzeptiert wird, muss er unfreiwillig eintreten. Somit wird jeder absichtlich aussehender Unfall von der Unfallversicherung abgewiesen.

    Auf den Körper: trägt sich ein schreckliches Ereignis zu und es kommt zu einem Herzinfarktleiden, wird dieser Tatbestand nicht als Unfall gewertet. Denn Behinderungen des Infarkts wirken sich auf die Psyche aus, nicht aber auf den Körper.

    Ausschlüsse

    Neben der genauen Unfalldefinition wird der Versicherungsschutz auf wegen einiger ausgeschlossenen Unfallursachen nicht aktiv:

    Bewusstseinsstörung: ist der Unfall auf eine Bewusstseinsstörung zurückzuführen, gewährt die Unfallversicherung keinen Leistungsanspruch. Wird bei dem Unfallopfer ein erhöhter Alkoholgenuss festgestellt, riskiert er seinen Versicherungsschutz. Neben Trunkenheit gehören auch der Einfluss von Medikamenten, Ohnmacht, Herzinfarkt, Schlaganfall Übermüdung sowie epileptische Anfälle zu den Bewusstseinsstörungen.

    Infektionen: hinterlassen Infektionen bleibende Schäden bei dem Geschädigten sind diese genauso wenig versichert wie Vergiftungen. Demgeenüber gibt es Unfallversicherungen, die die Folgen von zeckenübertragenden Krankheiten wie Borreliose absichern.

    Psychische Folgen: wer aufgrund psychischer Folgen Leistungen der Unfallversicherung erwirken möchte, hat kaum eine Chance. Auch wenn der Unfall eine Schwerbehinderung zur Folge hat. Geht die psychische Einschränkung einer körperlichen Schädigung voraus, wie zum Beispiel einem Schädel-Hirn-Trauma, erhalten Versicherungsnehmer in Ausnahmefällen Leistungen aus der Unfallversicherung.

    Die Versicherer sind nur dann zur Zahlung der Versicherungsleistung verpflichtet, wenn die Invalidität innerhalb von 12 Monaten eingetreten ist und 15 Monate danach durch einen Arzt festgestellt wurde. Neben der ärztlichen Feststellung muss der Versicherungsnehmer innerhalb der 15 Monate auch seinen Leistungsanspruch erwirken.

    Vorerkrankungen

    Hat der Unfall eine weitere Beeinträchtigung des Gelenks hervorgerufen, dass bereits mit einer Einschränkung vorbelastet war, wird der Grad der Invalidität um einen Teil vermindert. Dies wird üblicherweise getan, wenn der Anteil der Krankheit mindestens 25 Prozent beträgt. Beispielsweise erhält ein Versicherungsnehmer nur 30 Prozent statt der 55 Prozent für den Verlust seiner Hand, wenn im Vorfeld Gicht bei ihm diagnostiziert wurde.

    Vor allem bei der privaten Unfallversicherung gilt es etliche Besonderheiten zu beachten. So sollte der Versicherungsschutz beispielsweise weltweit und rund um die Uhr gelten. Auch die Progression ist eine wichtige Bedingung bei einem solchen Schutz. Aus dem Unfallversicherungs-Test geht zudem hervor, dass auch günstigere Tarife einen guten Schutz bieten können.

    News zum Thema

  • Wir sind für Sie da

    Bei allen Fragen rund um die Unfallversicherung.

    Wir finden gern den passenden Tarif für Sie.

    Mo – Fr: 9 – 18 Uhr und nach Vereinbarung

    kostenfrei, werbefrei und unabhängig

    Ihre Bewertung wurde erfolgreich versendet und wird in den nächsten Tagen freigeschaltet.

    Unfallversicherung Test

    Franke und Bornberg – Unfallversicherung Test (Stand: Juni 2017)

    Bereits seit 2011 erstellt die Ratingagentur Franke und Bornberg Unfallversicherung-Ratings. Nun hat sie ihre Standards überarbeitet und damit den aktuellen Produkttrends angepasst. Unfallversicherungen werden immer leistungsstärker. Neben Einmalzahlung und Rente kommen zunehmend Assistanceleistungen hinzu. Eine Kapitalzahlung im Todesfall sowie ein Krankenhaustagegeld können meist gegen Mehrbetrag mit in den Versicherungsschutz aufgenommen werden. Um bei Franke und Bornberg die Höchstwertung zu erhalten, muss der Schutz lückenlos sein. Das heißt, Tarife die Ausschlüsse vorsehen oder Bedingungen an den Versicherungsschutz stellen, werden abgewertet.

    Das Rating unterscheidet nicht nach besonderen Ansprüchen verschiedener Zielgruppen, sondern bewertet in erster Linie Leistungen, die für die Mehrzahl der Versicherten wichtig sind.

    Kriterien, die ein Tarif erfüllen muss, um in die Kategorie Topschutz zu fallen:

    • Die Frist zur Geltendmachung der Invalidität nach dem Unfall beträgt 18 Monate oder mehr.
    • Der leistungsschädliche Mitwirkungsanteil von Krankheiten und Gebrechen liegt bei 40% oder mehr.
    • Versicherungsschutz für mindestens eine Strahlenart, auch wenn die Gesundheitsschädigung nicht infolge einer Heilmaßnahme auftritt.
    • Tod durch Ertrinken und/oder Ersticken ist versichert.
    • Versicherungsschutz für Zeckenstiche bzw. wenige definierte Infektionen durch Insektenstiche/-bisse oder sonstige Verletzungen durch Tiere
    • Leistung für kosmetische Operationen

    Die Beitragshöhe wird in der Kategorie Topschutz nicht bewertet. Im Gegensatz dazu, handelt es sich bei Tarifen des Grundschutzes um günstigen Versicherungsschutz, bei dem es keine Mindestanforderungen an die Leistungen gibt (Quelle).

    Das Testergebnis von Franke und Bornberg

    Die bewerteten Tarife der Unfallversicherung wurden in vier Kategorien unterteilt:

    • Topschutz mit Gesundheitsfragen
    • Topschutz ohne Gesundheitsfragen
    • Grundschutz mit Gesundheitsfragen
    • Grundschutz ohne Gesundheitsfragen

    In der Kategorie Top-Schutz mit Gesundheitsfragen erhält gut ein Viertel der Tarife die Bestwertung FFF (hervorragend). Die Tarife ohne Gesundheitsfragen schneiden sehr viel schlechter ab. Nur 3 von knapp 30 Tarifen erhalten hier die Höchstwertung.

    Bei den Grundschutz-Tarifen mit Gesundheitsfragen sind die meisten sehr gut. Doch nur 9 und damit knapp 7 Prozent sind hervorragend. Im Grundschutz sind die Tarife ohne Gesundheitsfragen etwas besser aufgestellt. Knapp 40 Prozent der Tarife sind nach Ansicht der Analysten hervorragend.

    Die Testsieger nach Leistungskategorien (Auswahl)

    Topschutz mit Gesundheitsfragen

    Topschutz ohne Gesundheitsfragen

    Grundschutz mit Gesundheitsfragen

    Grundschutz ohne Gesundheitsfragen

    Fazit zum Unfallversicherung Test 2017

    Es gibt eine Vielzahl „hervorragender“ Unfallversicherungen am Markt und die Versicherer bessern regelmäßig bei den Versicherungsbedingungen nach. Allerdings gibt es auch Angebote, die schwach (F-) oder sogar sehr schwach (F–) sind. Daher sollte vor Vertragsschluss in jedem Fall ein Unfallversicherung Vergleich durchgeführt werden.

    Unfallversicherung – Ökotest hat getestet – Januar 2016

    Neben der herkömmlichen Unfallversicherung haben Versicherungsnehmer auch die Möglichkeit, eine Unfallversicherung mit Beitragsrückgewähr abzuschließen. Dabei handelt es sich um eine Unfallversicherung mit inbegriffenen Sparmaßnahmen. Während ein Teil des Versicherungsbeitrags in den Versicherungsschutz fließt, wird ein Großteil in einen Spartopf investiert. Auf den ersten Blick vermittelt diese Vorgehensweise den Eindruck, dass zum Jahresende Beitragsrückerstattungen zu erwarten sind. Jedoch wird mit dem Begriff „Beitragsrückgewähr ein anderes Prozedere reflektiert. In dem Zusammenhang erhalten Versicherungsnehmer nur den Anteil der zuviel gezahlten Versicherungsbeiträge mit geringer Verzinsung erstattet.

    Unfallversicherung mit Beitragsrückgewähr

    Im Zuge dessen hat sich Ökotest (Test: Januar 2016) der Analyse unterschiedlicher Unfallversicherungen mit Beitragsrückgewähr angenommen und geschaut, wie hoch die Verzinsung des jeweiligen Sparkapitals ausfällt. In Zusammenarbeit mit dem Analysehaus Innosystems haben sie 18 Tarife von sechs Anbietern mit laufender und einmaliger Zahlung unter die Lupe genommen. Hierzu wurden jeweils ein günstiger und ein teurer Versicherungstarif ausgewählt und hinsichtlich des garantierten Sparanteils verglichen.

    Renditen sind kaum spürbar

    Der Test zeigt, dass kaum sehenswerte Renditen auf das jeweilige Sparkapital entfallen. Entscheidet man sich für den teuren Unfallschutz mit entsprechend hohen Versicherungsbeiträgen, kann lediglich eine jährliche Rendite von 0,76 Prozent erwirtschaftet werden. Fällt die Auswahl hingegen auf den günstigsten Versicherungsschutz erwartet die Versicherungsnehmer eine Rendite von minus 1,32 Prozent. Lediglich ein Anbieter mit günstigen Versicherungsbeiträgen ermöglicht eine Verzinsung in Höhe von 0,26 Prozent. Wer eine Unfallversicherung mit Einmalzahlung abschließt, den erwarten positive Renten von 0,24 bis 1,47 Prozent.

    Unfallversicherung bei Focus Money

    Focus Money hat in Zusammenarbeit mit der Ratingagentur Franke & Bornberg (Test: 03/2015) die Unfallversicherung näher überprüft. Vor diesem Hintergrund wurden 61 Unfallversicherungen hinsichtlich ihres Preis-Leistungs-Verhältnisses genauer unter die Lupe genommen.

    Im Großen und Ganzen zeichnen sich die analysierten Unfallversicherungen durch ein vielversprechendes Preis-Leistungs-Angebot aus. Besondere Überzeugungskraft leisten sie dadurch, dass sie Rechtsschutzversicherungen mit umfassenden Versicherungsschutz zu günstigen Versicherungsbeiträgen offerieren. Weiterhin gewinnen sie an Attraktivität indem sie eine erweiterte Bedeutung des Begriffs „Unfall“ vertreten. Somit wir bereits der Versicherungsschutz aktiv, wenn eine Invalidität durch Insektenstiche nachgewiesen werden kann.

    Dabei haben unter anderen folgende Unfallversicherungen mit einem herausragenden Leistungsportfolio in Erscheinung treten können:

    Die besten Unfallversicherungen erkennt man daran, dass sie Leistungen wie Beitragsbfreiung während Arbeitslosigkeit, den erweiterten Unfallbegriff, kosmetische Operationen oder auch die Übernahme von Zahnbehandlungskosten zum Vertragsgegenstand machen.

    Magazin €uro zum Thema Unfallversicherung

    Neben Focus Money hat sich auch das Magazin €uro der Fragestellung angenommen, inwieweit ihr Leistungsspektrum die Kundenzufriedenheit der Versicherungsnehmer widerspiegelt. Die Ergebnisse ihrer Analyse demonstrieren, dass qualitativ leistungsstarke Unfallversicherungen bereits gegen die Entrichtung eines geringen Versicherungsbeitrags zu ergattern sind. Beispielsweise verlangt die Waldenburger für die Versicherbarkeit eines 30-jährigen Bankkaufmann einen Beitrag von 137 Euro im Jahr. Im Gegensatz dazu kann ein kostengünstiger Versicherungsschutz auch bei Versicherungen wie die Rhion und InterRisk realisiert werden, die einen jährlichen Beitrag zwischen 138 und 148 Euro erheben. Allerdings sollten sie die Versicherten stets vor Augen führen, dass die Höhe der zu zahlenden Versicherungsbeiträge je nach Anforderungsprofil sehr variabel ist.

    Unfallversicherung Testergebnisse der Stiftung Warentest

    Die besten Tarife laut Stiftung Warentest (Finanztest-Ausgabe 12/2011) im Überblick:

    Die Unfallversicherung Testsieger

    Im Test kann die Unfallversicherung der Swiss Life auf Grund überdurchschnittlicher Leistungen das Gesamturteil von 1,4 erreichen und wurde somit von Finanztest zum Testsieger gekürt. In der Kategorie Kapitalauszahlung erhält sie eine Beurteilung von 1,2, für die Bedingungen gibt es ebenfalls eine 1,2, nur für die Anträge lautet die Beurteilung bei Finanztest auf 3,5.

    Bei Fragen zur Unfallversicherung, nehmen sie Kontakt mit unseren unabhängigen Versicherungsmaklern auf. Wir unterstützen sie gerne bei der Suche nach der passenden Versicherung. Telefonisch unter 030 – 922 77 527 oder per E-Mail unter [email protected].

    Invalidität – was heißt das?

    Als Invalidität wird die dauerhafte Beeinträchtigung der physischen und psychischen Leistungsfähigkeit bezeichnet. Je nach Schwere der Verletzung wird nach prozentualem Invaliditätsgrad unterschieden.

    Tarife vergleichen ist das A und O – finden Sie jetzt einen passenden Unfallversicherungstarif 2017 mit unserem Vergleichsrechner.

    Gliedertaxen im Überblick

    Das könnte Sie auch interessieren:

    Unfallversicherung Test 2014 – Morgen & Morgen hat getestet

    Unfallversicherung Test 2014. Das Geschehen eines Unfalls kann schneller passieren als gedacht. So kann es.

    Unzureichender Versicherungsschutz

    In Deutschland sind etwa 28 Millionen Unfallpolicen im Umlauf. Im Ernstfall zahlen eine Vielzahl der Versicherungen allerdings entweder zu wenig oder gar nicht. Und hier liegt auch schon das größte Problem vor. Je nach Invaliditätsgrad erbringen die Unfallversicherungen bestimmte Leistungen. Bei einer Vollinvalidität sollte diese Leistung mindestens eine halbe Million Euro betragen. Empfehlenswert sind Policen mit festgelegter Progression.

    Progression vereinbaren

    Mit der Progression vereinbaren die Versicherten einen Anstieg der Versicherungssumme im Invaliditätsfall. Die von der Finanztest im Vergleich stehenden Tarife bieten eine Progression von mindestens:

    • Leistung bei 25%: 25.000 Euro
    • Leistung bei 50%: 100.000 Euro
    • Leistung bei 100%: 500.000 Euro

    Definition der Unfallversicherung

    „Unfälle liegen dann vor, wenn die Versicherten durch ein plötzlich von außen auf ihren Körper wirkendes Ereignis unfreiwillig eine Gesundheitsschädigung erleiden.“

    Und da sind wir auch schon beim nächsten Problem. Ab wann zahlen die jeweiligen Tarife? Beim Testsieger sind sogar Unfälle mitversichert, die unter Alkoholeinfluss zustande gekommen sind. Schlechtere Versicherungen zahlen in einem solchen Fall jedoch nicht. Das hat die Stiftung Warentest ermitteln können.

    Welche Leistungen enthalten sein sollten

    • Versicherungsschutz weltweit und 24 Stunden am Tag
    • Todesfallleistung sollte mindestens bei 10.000 Euro liegen
    • Für gute Unfallpolicen sollten die Kunden nicht mehr als 30 Euro im Monat zahlen
    • Mit dem Versicherer sollte eine geeignete Versicherungssumme gefunden werden
    • Progression vereinbaren

    Gesetzliche Absicherung ist unzureichend

    Die gesetzliche Unfallversicherung bietet nur dann Leistungen, wenn sich der Unfall während der Arbeit (einschließlich Hin- oder Rückweg) zugetragen haben sollte. Statistisch gesehen ereignen sich mit etwa 70 Prozent die meisten Unfälle jedoch in der Freizeit. Ein weiterer Nachteil ist, dass Kinder grundsätzlich keinen Versicherungsschutz erhalten. Für die Folgen eines Unfalles kommen jedoch spezielle Kindertarife auf.

    Laut Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin ereignen sich weit mehr als 5,36 Millionen Unfälle in der Freizeit:

    • Mehr als 10 Prozent der Arbeits- und Wegeunfälle sind Verkehrsunfälle
    • Der Begriff Freizeit bezeichnet die arbeitsfreie Phase wie zum Beispiel dem Nachgehen von Hobbys, dem Betreiben von Sport oder die freie Zeit zu Hause.

    Die gesetzliche Versicherung kommt in den genannten Fällen nicht für die Kosten, die auf Grund des Unfalls oder der Folgen entstanden sind, auf!

    Kosten im Test

    Gute Tarife verlangen im Jahr etwa 300 Euro. Diesen Beitrag gilt es zumindest bei risikoarmen Berufen zu entrichten. Für risikoreiche Berufsgruppen liegt der Jahresbeitrag bereits bei 500 Euro. Der Vergleich zeigt, dass sich auch gute Policen finden lassen, die im Jahr nicht mehr als 130 Euro kosten. Bei geringer Gefahrengruppe stehen bei Finanztest unter anderen folgende Anbieter oben im Test:

    1. Grundeigentümer P 500
    2. NVP 500 (UnfallSpar 2.0)
    3. Häger P 500 (Basis)

    So verlangt die Grundeigentümer im Jahr für beide Geschlechter lediglich 89 Euro im Jahr. Somit können Kunden auch bei einem guten Versicherungsschutz viel Geld sparen.

    Berufsunfähigkeit

    Eine Unfallversicherung ist eine Alternative zur Berufsunfähigkeitsversicherung (Berufsunfähigkeitsversicherung Test), da die Beiträge hier geringer ausfallen. Zustande kommen die Beitragsunterschiede daher, weil Unfälle statistisch gesehen mit 10 Prozent ein seltenes Ereignis darstellen. Diejenigen, die sich nicht gegen die Berufsunfähigkeit absichern können, sollten hier eine Versicherungspolice abschließen.

    Die QFZ erklärt die Unfallversicherung mit einem anschaulichen Comic

    Hürden der Unfallversicherung

    Ein Unfall bedeutet nicht gleich, dass die Leistungen der Unfallversicherung unmittelbar in Anspruch genommen werden können. Dieser Umstand ist oftmals auf zahlreiche Hürden zurückzuführen:

    Auslegung der Unfalldefinition

    Damit ein Unfall auch als solcher von der Versicherung anerkannt wird, muss er dem Wortlaut der Unfalldefinition entsprechen. Dahingehend wird ein Unfall erst als Unfall deklariert, wenn die versicherte Person durch ein plötzlich von außen auf ihren Körper einwirkendes Ereignis unfreiwillig eine Gesundheitsschädigung erleidet

    Plötzliches Eintreten: gewöhnlich geschieht ein Unfall wider Erwarten und sehr plötzlich. Zieht sich ein Bergsteiger bei einer Tour Erfrierungen zu, die zur Amputation seiner Zehen führen, ist dies nach Ansicht der Versicherung kein Unfall, da das Ereignis nicht plötzlich eintraf.

    Äußere Einwirkung: knickt ein Passant beim Gehen um, wird dieses Ereignis nicht als Unfall gewertet. Anders sieht es aus, wenn ein Spaziergänger über einen Kanaldeckel stolpert. In dem Fall erkennen die Versicherer eine äußere Einwirkung.

    Unfreiwilliges Ereignis: damit ein Unfall per Definition akzeptiert wird, muss er unfreiwillig eintreten. Somit wird jeder absichtlich aussehender Unfall von der Unfallversicherung abgewiesen.

    Auf den Körper: trägt sich ein schreckliches Ereignis zu und es kommt zu einem Herzinfarktleiden, wird dieser Tatbestand nicht als Unfall gewertet. Denn Behinderungen des Infarkts wirken sich auf die Psyche aus, nicht aber auf den Körper.

    Ausschlüsse

    Neben der genauen Unfalldefinition wird der Versicherungsschutz auf wegen einiger ausgeschlossenen Unfallursachen nicht aktiv:

    Bewusstseinsstörung: ist der Unfall auf eine Bewusstseinsstörung zurückzuführen, gewährt die Unfallversicherung keinen Leistungsanspruch. Wird bei dem Unfallopfer ein erhöhter Alkoholgenuss festgestellt, riskiert er seinen Versicherungsschutz. Neben Trunkenheit gehören auch der Einfluss von Medikamenten, Ohnmacht, Herzinfarkt, Schlaganfall Übermüdung sowie epileptische Anfälle zu den Bewusstseinsstörungen.

    Infektionen: hinterlassen Infektionen bleibende Schäden bei dem Geschädigten sind diese genauso wenig versichert wie Vergiftungen. Demgeenüber gibt es Unfallversicherungen, die die Folgen von zeckenübertragenden Krankheiten wie Borreliose absichern.

    Psychische Folgen: wer aufgrund psychischer Folgen Leistungen der Unfallversicherung erwirken möchte, hat kaum eine Chance. Auch wenn der Unfall eine Schwerbehinderung zur Folge hat. Geht die psychische Einschränkung einer körperlichen Schädigung voraus, wie zum Beispiel einem Schädel-Hirn-Trauma, erhalten Versicherungsnehmer in Ausnahmefällen Leistungen aus der Unfallversicherung.

    Die Versicherer sind nur dann zur Zahlung der Versicherungsleistung verpflichtet, wenn die Invalidität innerhalb von 12 Monaten eingetreten ist und 15 Monate danach durch einen Arzt festgestellt wurde. Neben der ärztlichen Feststellung muss der Versicherungsnehmer innerhalb der 15 Monate auch seinen Leistungsanspruch erwirken.

    Vorerkrankungen

    Hat der Unfall eine weitere Beeinträchtigung des Gelenks hervorgerufen, dass bereits mit einer Einschränkung vorbelastet war, wird der Grad der Invalidität um einen Teil vermindert. Dies wird üblicherweise getan, wenn der Anteil der Krankheit mindestens 25 Prozent beträgt. Beispielsweise erhält ein Versicherungsnehmer nur 30 Prozent statt der 55 Prozent für den Verlust seiner Hand, wenn im Vorfeld Gicht bei ihm diagnostiziert wurde.

    Vor allem bei der privaten Unfallversicherung gilt es etliche Besonderheiten zu beachten. So sollte der Versicherungsschutz beispielsweise weltweit und rund um die Uhr gelten. Auch die Progression ist eine wichtige Bedingung bei einem solchen Schutz. Aus dem Unfallversicherungs-Test geht zudem hervor, dass auch günstigere Tarife einen guten Schutz bieten können.

    News zum Thema

  • Wir sind für Sie da

    Bei allen Fragen rund um die Unfallversicherung.

    Wir finden gern den passenden Tarif für Sie.

    Mo – Fr: 9 – 18 Uhr und nach Vereinbarung

    kostenfrei, werbefrei und unabhängig

    Ihre Bewertung wurde erfolgreich versendet und wird in den nächsten Tagen freigeschaltet.

    Источники: http://www.financescout24.de/vorsorge/unfallversicherung.aspx, http://www.testsieger-berichte.de/unfallversicherung-test/, http://www.testsieger-berichte.de/unfallversicherung-test/

  • Kündigung von versicherung

    0

    Kündigung von versicherung

    Briefform.de – Briefe schnell und kostenlos schreiben

    Briefvorlage – Kündigung Versicherung

    Muster-Brief / Kündigung:

    – Bestehenden Vertrag erst dann kündigen, wenn Sie die Zusage eines neuen Versicherers haben.

    – Kündigung der Versicherung am besten per Einschreiben und eine Woche vor Ablauf der Kündigungsfrist abschicken.

    Bei der Erstellung des Briefes werden keine Daten gespeichert oder übertragen. Das verarbeitende Script gibt lediglich die eingetippten und nach Vorlage formatierten Daten aus. Es ist mit diesen Vorlagen und vordefinierten Mustertexten sogar möglich, Briefe offline zu schreiben bzw. zu erstellen.

    Einfach, sicher und kostenlos

    Offline Nutzung ist möglich

    Kostenlos für private Nutzung

    Ohne Anmeldung oder Registrierung

    Keine Werbung oder Branding in Druckvorlagen

    Keine Datenübertragung oder Datenspeicherung

    Kfz-Versicherung kündigen

    So kündigen Sie Ihre Versicherung richtig

    Wann kann ich die Kfz-Versicherung kьndigen, und was muss ich bei der Kьndigung beachten? Die wichtigsten Infos und ein Muster fьr die Kьndigung.

    Kьndigungsfrist und Stichtag

    Ein Service von

    Versicherung vergleichen und bis zu 850 Euro sparen!

    AKTION: Bis 31.12. Versicherung wechseln und AUTO BILD eMagazine 3 Monate gratis lesen

    Sonderkьndigungsrecht

    Beitragserhцhung: Erhцhen sich die Beitrдge fьr Ihre Kfz-Versicherung, haben Sie das Recht zu kьndigen. Hдufig steigen die Beitrдge zum Beispiel, weil Ihr Fahrzeugtyp aufgrund der Schadensstatistik in eine andere Typklasse gerutscht ist oder sich die Risiko-Einstufung Ihres Zulassungsbezirks geдndert hat (Stichwort Regionalklasse). In jedem Fall muss die Versicherung Sie ьber eine Erhцhung der Beitrдge schriftlich informieren. In der Regel geschieht das mit der jдhrlichen Beitragsrechnung. Lesen Sie sich die Rechnung genau durch und vergleichen Sie sie mit der vom Vorjahr. Mitunter kann es auch zu einer verdeckten Beitragserhцhung kommen: Die Beitrдge wurden erhцht, unterm Strich zahlen Sie aber weniger als im Vorjahr, weil sich auch Ihr Schadenfreiheitsrabatt erhцht hat. Sie haben in diesem Fall trotzdem das Recht zur auЯerordentlichen Kьndigung des Vertrags. Die Frist fьr die Kьndigung betrдgt mit Erhalt der Benachrichtigung vier Wochen.

    Nach einem Schadensfall: Nach jedem Schadensfall, den Sie der Versicherung melden, haben Sie das Recht zu kьndigen und die Versicherung zu wechseln. Unabhдngig davon, ob die Versicherung den Schaden ьbernimmt oder nicht. Sie kцnnen jedoch erst dann kьndigen, wenn die Versicherung die Leistungspflicht in der Haftpflicht anerkannt oder abgelehnt hat, bzw. die Verhandlungen ьber die Leistung abgeschlossen sind. Ab dann haben Sie einen Monat Zeit, den Vertrag zu kьndigen.

    Kьndigung auch per Fax und eMail mцglich?

    Diesen Beitrag empfehlen

    Finden Sie im Automarkt von autobild.de Ihren Gebrauchtwagen.

    Bei autohaus24.de Neuwagen gьnstig kaufen und Geld sparen.

    Die wichtigsten Themen der Woche in einem Newsletter. Hier abonnieren!

    Versicherung kündigen: Das müssen Sie beachten

    Kündigung von Versicherungen: Fristen immer einhalten!

    Wer seine Versicherung kündigen will, muss Fristen von 1 bis 3 Monaten beachten

    Versicherungen sind Partnerschaften auf Zeit. Sie sind kündbar. Der Wunsch, eine Versicherung zu kündigen, ist meist damit verbunden, dass der Versicherungsnehmer ein günstigeres Angebot für sich entdeckt hat und den Versicherer wechseln möchte.

    Die Schwierigkeit beim Versicherungswechsel besteht darin, im Dschungel der vielfältigen AGBs des jeweiligen Versicherers die richtige Form und vor allem die richtige Frist der Kündigung ausfindig zu machen.

    Rechtliche Grundlagen zur Beurteilung von Kündigungsfristen in der Versicherung sind das Versicherungsvertragsgesetz (VVG) und die jeweiligen AGB des Versicherers. Im Text finden sich diverse Muster zur Kündigung der Versicherung. Eine allgemein verbindliche Vorlage zur Kündigung einer Versicherung gibt es nicht.

    Kündigen Sie jetzt Ihre Versicherung

    Gut gemeinte Empfehlungen vorab

    Pflichtversicherung erst kündigen, wenn Nachfolgeversicherung feststeht

    Wer bestehende Versicherungen kündigen und/oder die Versicherung wechseln möchte, sollte den bestehenden Vertrag erst dann kündigen oder widerrufen, wenn das zu versichernde Risiko bei dem neuen Versicherer abgedeckt ist. Wer beispielsweise die Kfz-Haftpflichtversicherung kündigt, ohne eine neue Versicherung abgeschlossen zu haben, fährt ohne Versicherungsschutz und macht sich strafbar. Die Kfz-Haftpflichtversicherung ist eine Pflichtversicherung.

    Achtung! Eine Versicherung sollten Sie erst kündigen, wenn Sie eine Nachfolgeversicherung haben

    Gleiches gilt auch für die Krankenversicherung. Der Versicherungsnehmer kann seine gesetzliche Krankenversicherung frühestens nach 18 Monaten oder nach einer Prämienerhöhung kündigen. Danach ist die Versicherung jederzeit zum Ende des übernächsten Monats kündbar. Der Vorversicherer muss die Kündigung binnen zwei Wochen nach Eingang bestätigen. Mit der Bestätigung kann die neue Versicherung beantragt werden. Der neue Versicherer darf den Antragsteller nicht ablehnen oder Risikozuschläge erheben.

    Wer eine Immobilie über eine Bank finanziert hat, hat sich gegenüber der Bank verpflichtet, eine Wohngebäudeversicherung zu unterhalten. Kündigt der Versicherungsnehmer diese Versicherung, informiert diese sofort die Bank als Sicherungsnehmer (§ 142 VVG). Die Bank als Gläubigerin des Darlehens muss dem Versicherungswechsel zustimmen. Deren Zustimmungserklärung muss spätestens einen Monat vor dem Kündigungstermin bei dem Vorversicherer vorliegen. Oft ist zusätzlich noch ein Grundbuchauszug vorzulegen, aus dem sich die Berechtigung des Versicherungsnehmers als Eigentümer der Immobilie ergibt, die Versicherung zu kündigen.

    Neue Versicherung oft nur gegen Gesundheits- und Bonitätsprüfung

    Fordert der neue Versicherer in der privaten Kranken- oder Unfallversicherung auch noch eine Gesundheitsprüfung, kann es durchaus problematisch werden, den gleichen Versicherungsschutz erneut bewilligt zu bekommen. Oft haben sich die Umstände in der Lebenssituation des Versicherungsnehmers gegenüber dem Zeitpunkt des Abschlusses des bestehenden Versicherungsvertrages so verändert, dass eine neue Versicherung die Risiken nicht mehr übernehmen möchte.

    Ähnlich ist es in der Kfz-Kaskoversicherung oder der Lebensversicherung. Die Kasko- und Lebensversicherungen führen vor der Antragsbewilligung eine Bonitätsprüfung durch. Hat sich die Bonität des Interessenten verschlechtert, sollte er seine bestehende Versicherung nicht unbedingt kündigen.

    Bestehende Versicherungen haben Bestandswert!

    Vor allem ist auch zu berücksichtigen, dass ein langjährig bestehendes Versicherungsverhältnis Vertrauen schafft. Die Versicherung zu wechseln will daher gut überlegt sein. Ein langjähriger Versicherer wird im Schadensfall eher bereit sein, Leistungen zu erbringen, als wenn der Versicherungsnehmer bei einem neuen Versicherer gleich oder nach kurzer Zeit einen Schaden geltend macht. Insoweit kann es sich durchaus rechnen, beim alten Versicherer eine etwas höhere Prämie zu zahlen, als bei einem neuen Versicherer ein paar Euro zu sparen.

    Hinzu kommt, dass ein Versicherer nach Eintritt des Versicherungsfalls nahezu jede Versicherung kündigen kann. Einen langjährigen Kunden, der hin und wieder mal einen Versicherungsfall produziert, wird der Versicherer nicht so schnell kündigen als einen neuen Kunden, der ihn gleich mit einem großen Schaden überzogen hat.

    Widerrufsrecht des Versicherungsnehmers

    Widerrufsfrist: Nicht immer ist die Kündigung der richtige formale Weg. Hat der Versicherungsnehmer einen Versicherungsvertrag abgeschlossen, kann er innerhalb von 14 Tagen seine Vertragserklärung widerrufen (§ 8 Versicherungsvertragsgesetz). Es genügt, den Widerruf der Versicherung rechtzeitig innerhalb der Frist abzuschicken. Der Eingang beim Versicherer kann später sein. Lebensversicherungen können sogar 30 Tage nach Erhalt der Police noch widerrufen werden (§ 152 VVG). Der Widerruf der Versicherung ersetzt die Kündigung. Das Ergebnis ist das Gleiche. Dennoch bestehen Unterschiede.

    Die Widerrufsfrist beginnt mit Zugang des Versicherungsscheins und einer deutlich gestalteten Belehrung des Versicherers über das Widerrufsrecht. Der Versicherer kann bis zum Zeitpunkt des Widerrufs anteilig die Prämie verlangen.

    Bei vorläufiger Deckung ist ein Widerruf der Versicherung ausgeschlossen

    Widerruf bei vorläufiger Deckung: Soweit der Versicherer in der Kfz-Haftpflicht, der Kaskoversicherung oder Lebensversicherung eine vorläufige Deckungszusage erklärt hat, ist der Widerruf der Versicherung ausgeschlossen (§ 8 Abs. II Nr. 2 VVG). Der Widerruf ist jedoch wieder möglich, wenn der Versicherungsvertrag als Fernabsatzvertrag abgeschlossen wurde. Ein Fernabsatzvertrag ist ein Vertrag, der online im Internet oder schriftlich, telefonisch und ohne persönliche Beratung mit einem Versicherungsvermittler abgeschlossen wurde.

    Hat der Versicherungsnehmer hingegen die Filiale vor Ort aufgesucht, besteht kein Widerrufsrecht. In diesem Fall bleibt ihm nur die fristgerechte Kündigung.

    Form des Widerrufs: Der Widerruf braucht nicht begründet zu werden. Der Versicherungsnehmer kann den Widerruf problemlos erklären, wenn er es sich anders überlegt hat. Der Widerruf ist nach den AGB der Versicherer in „Textform“ zu erklären.

    Textform bedeutet, dass die Erklärung auf einem „dauerhaften Datenträger“ abgegeben werden muss (§ 126b BGB). Damit kommen auch Erklärungen per Telefax, E-Mail und SMS in Betracht. Die eigenhändige Unterschrift wird zwar nicht gefordert, ist aber zu Nachweiszwecken unbedingt zu empfehlen. Der mündliche Widerruf genügt jedenfalls nicht. Um den Widerruf halbwegs beweissicher zu machen, empfiehlt sich stets der Postbrief mit Einschreiben (mit Rückschein). Bestreitet nämlich der Versicherer den Zugang des Widerrufs, muss der Versicherungsnehmer nachweisen, dass und wie er den Widerruf erklärt hat. Der Widerruf ist ausgeschlossen, wenn der Versicherungsnehmer die ausgewiesene Prämie bezahlt hat (§ 8 Abs. III S. 2 VVG).

    Widerruf der Versicherung: Muster

    Absender: Versicherungsnehmer, Name, Adresse

    Adressat: Versicherungsgesellschaft laut Versicherungspolice

    Betreff: Widerruf der Versicherung [Angabe der Versicherungsnummer laut Versicherungspolice]

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich widerrufe hiermit den Versicherungsvertrag vom – Abschlussdatum – und bitte, den Widerruf zu bestätigen.

    Ort, Datum, Unterschrift

    Kündigung der Versicherung: Das Kündigungsschreiben

    Allgemeines zur Kündigung

    Jedes Kündigungsschreiben an die Versicherung muss sich an den AGB des jeweiligen Versicherers in Verbindung mit dem jeweiligen Versicherungsvertrag orientieren. Die Versicherungskündigung muss insoweit stets individuell gestaltet werden, da die Kündigungsfristen der Versicherungen in den AGB unterschiedlich vorgegeben sein können. Teils kommt es auch auf die Gründe an, warum der Versicherungsnehmer die Kündigung einer Versicherung erklären will.

    Versicherungsverträge können im Grundsatz vom Versicherungsnehmer als auch vom Versicherer zum Schluss des laufenden Versicherungsjahres gekündigt werden. Das Versicherungsjahr muss nicht mit dem Kalenderjahr übereinstimmen. Das Versicherungsjahr beginnt und endet mit dem Beginn und dem Ablaufdatum der Versicherungspolice. Abweichungen sind möglich. In der Kfz-Haftpflichtversicherung beginnt das Versicherungsjahr zum 1. Januar eines Jahres. Wird die Kfz-Haftpflichtversicherung im Laufe eines Jahres abgeschlossen, endet das erste Versicherungsjahr zum 31. Dezember des Jahres.

    Versicherung kündigen? Frist beachten!

    Die Grundregel zur Kündigung der Versicherung enthält § 11 Abs.III VVG. Danach muss die Kündigungsfrist für beide Vertragsparteien gleich sein. Sie darf nicht weniger als einen Monat und nicht mehr als 3 Monate betragen. In der privaten Haftpflicht-, Wohngebäude-, Rechtsschutz- und Unfallversicherung ist meist eine dreimonatige Frist vorgegeben.

    Die Kfz-Haftpflichtversicherung ist im Regelfall mit einer Frist von einem Monat kündbar. Endet die Versicherungsperiode zum 31. Dezember des Jahres, muss die Kündigung spätestens bis 30. November beim Versicherer vorliegen. Maßgebend ist der Zugang, nicht das Absenderdatum der Kündigungserklärung. Die Postlaufzeit und eventuelle Verzögerungen sind also unbedingt einzukalkulieren.

    Wird die Frist zur Versicherungskündigung versäumt, verlängert sich das Vertragsverhältnis automatisch um ein weiteres Jahr. Die Verlängerung darf aber jeweils nur ein Jahr betragen (§ 11 Abs. I VVG).

    Kündigungsschreiben Versicherung: Muster

    Absender: Versicherungsnehmer, Name, Adresse

    Adressat: Versicherungsgesellschaft laut Versicherungspolice

    Betreff: Kündigung der Versicherung [Angabe der Versicherungsnummer laut Versicherungspolice]

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich kündige den Versicherungsvertrag zum nächst zulässigen Termin- und bitte, mir die Kündigung zu bestätigen.

    Ort, Datum, Unterschrift

    Kündigung langfristiger Verträge

    Wird der Versicherungsvertrag für die Dauer von mehr als drei Jahren abgeschlossen, kann der Versicherungsnehmer zum Schluss des dritten oder jedes darauf folgenden Jahres unter Einhaltung einer Frist von drei Monaten kündigen (§ 11 Abs. IV VVG). Früher wurden Versicherungsverträge mit Laufzeiten bis zu 10 Jahren abgeschlossen. Diese hinderten den Versicherungsnehmer daran, wenig lukrative Verträge wieder loszuwerden und seinen veränderten persönlichen oder finanziellen Umständen Rechnung zu tragen. Der Gesetzgeber hat diese Situation berücksichtigt und die Kündigungsmöglichkeiten erleichtert.

    Beispiel: Versicherungsabschluss am 5.1.2014 mit einer Laufzeit von 3 Jahren. Die erste Kündigungsmöglichkeit besteht zum 5.1.2017 und dann jeweils zum 5. Januar der Folgejahre.

    Wenn eine kürzere Laufzeit als 3 Jahre vereinbart wurde, kann der Versicherungsnehmer zum jeweiligen Halbjahr die Versicherung kündigen

    Wurde eine kürzere Laufzeit als drei Jahre vereinbart, kann das Versicherungsverhältnis von beiden Vertragsparteien für den Schluss der laufenden Versicherungsperiode gekündigt werden. Als Versicherungsperiode definiert § 12 VVG den Zeitraum eines Jahres, sofern die Prämie nicht nach kürzeren Zeitabschnitten bemessen ist. Wird die Prämie z.B. jeweils zum Halbjahr fällig, kann die Versicherung zum Schluss des jeweiligen Halbjahres gekündigt werden.

    Auf dieses Kündigungsrecht können beide Parteien bis zur Dauer von zwei Jahren verzichten (§ 11 Abs. II VVG). Zusätzlich ist eine Kündigungsfrist zu vereinbaren. Hier gilt die Grundregeln des § 11 Abs. III VVG: Die Kündigungsfrist muss für beide Parteien gleich sein und darf nicht weniger als ein Monat und nicht mehr als drei Monate betragen. Will der Versicherungsnehmer dann kündigen, muss er, wenn als Kündigungsfrist ein Monat vereinbart ist, die Kündigung spätestens einen Monat vor Ablauf der zwei Jahre Laufzeit erklärt haben.

    Kündigung bei Beitragserhöhungen

    Erhöht der Versicherer die Versicherungsprämie, ohne dass sich der Umfang des Versicherungsschutzes ändert, kann der Versicherungsnehmer die außerordentliche Kündigung der Versicherung innerhalb eines Monats nach Zugang der Erhöhungserklärung mit sofortiger Wirkung erklären. Die Kündigung wird frühestens zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Erhöhung wirksam. Gleiches gilt, wenn der Versicherer den Versicherungsschutzumfang reduziert, ohne die Prämie herabzusetzen (§ 40 VVG).

    Kündigungsschreiben wegen Beitragserhöhung: Muster

    Absender: Versicherungsnehmer, Name, Adresse

    Adressat: Versicherungsgesellschaft laut Versicherungspolice

    Betreff: Kündigung der Versicherung [Angabe der Versicherungsnummer laut Versicherungspolice]

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich kündige meinen Versicherungsvertrag wegen der am [Datum] mitgeteilten Beitragserhöhung zum Zeitpunkt des Wirksamwerdens der Erhöhung, hilfsweise zum nächstmöglichen Termin. Ich bitte Sie, mir die Kündigung zu bestätigen.

    Ort, Datum, Unterschrift

    Umgekehrt hat der Versicherer ein Kündigungsrecht oder das Recht zur Prämienerhöhung, wenn sich das Risiko in der Person des Versicherungsnehmers wesentlich erhöht (§ 25, 26 VVG). Ein Kündigungsrecht besteht auch dann, wenn der Versicherungsnehmer eine vertragliche Obliegenheit missachtet. Solche Fälle liegen vor, wenn der Versicherungsnehmer Informationen über die Änderung von Umständen zurückhält, auf deren Grundlage der Versicherungsvertrag abgeschlossen wurde.

    Beispiel Kfz-Haftpflicht: Der 19-jährige Sohn fährt das Auto, obwohl im Versicherungsvertrag vereinbart ist, dass nur Fahrer fahren dürfen, die älter als 23 Jahre sind. In diesem Fall erhöht sich das Risiko für die Versicherung und der Versicherungsnehmer kommt seiner Informationspflicht nicht nach. Es ist seine Obliegenheit, die Versicherung zu informieren.

    Kündigung nach Eintritt des Versicherungsfalls

    Nach Eintritt eines Versicherungsfalls (Schadensfall) können Versicherungsnehmer und Versicherer die Kündigung vom Versicherungsvertrag erklären. Der Versicherung muss die Kündigung innerhalb eines Monats, nach Abschluss der Verhandlungen über die Entschädigung, erklärt werden (§ 92 VVG). Die Verhandlung können dadurch abgeschlossen werden, dass der Versicherer Zahlung leistet oder die Entschädigung ablehnt. Die gleiche Frist gilt auch für den Versicherer.

    Kündigt der Versicherer wegen des Schadensfalls, könnte es sein, dass der Versicherungsnehmer Probleme hat, eine neue Versicherung zu finden. In diesem Fall empfiehlt sich, den Versicherer zu bitten, die Kündigung zurückzuziehen und selbst zu kündigen. Unter Umständen ist der Versicherer auch bereit, den Versicherungsnehmer gegen Zahlung eines angemessenen Risikozuschlages oder einer Selbstbeteiligung weiterhin zu versichern.

    Kündigungsschreiben nach Schadensfall: Muster

    Absender: Versicherungsnehmer, Name, Adresse

    Adressat: Versicherungsgesellschaft laut Versicherungspolice

    Betreff: Kündigung der Versicherung [Angabe der Versicherungsnummer laut Versicherungspolice]

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    am 17.8.2015 habe ich an meinem Wohnhaus einen Sturmschaden gemeldet. Sie haben den Schaden unter der Schadennummer xxx bearbeitet. Da ich mit der Entschädigungsregelung nicht zufrieden bin, kündige ich hiermit das Versicherungsverhältnis zum nächstmöglichen Termin. In Ihren AGB ist vorgesehen, dass die Kündigung einen Monat nach Abschluss der Verhandlungen über die Entschädigung erklärt werden kann. Ich bitte Sie, mir die Kündigung zu bestätigen.

    Ort, Datum, Unterschrift

    Spezieller Fall: Kauf und Verkauf eines Autos

    Wer einen Gebrauchtwagen kauft, übernimmt zunächst auch die bestehende Kfz-Versicherung des Verkäufers. Der Erwerber kann die Versicherung fortführen, binnen eines Monats kündigen, zu einer anderen Versicherung wechseln und sich eigenständig versichern. Der Abschluss einer neuen Versicherung gilt als Kündigung des alten Versicherungsvertrages. Eine ausdrückliche Kündigung gegenüber dem Vorversicherer ist nicht erforderlich, sollte zur Sicherheit aber dennoch erklärt werden.

    Spezieller Fall: Kauf einer Immobilie

    Wer eine Immobilie kauft, übernimmt die bestehende Gebäudeversicherung des Verkäufers (§ 95 VVG). Der Erwerber kann die bestehende Wohngebäudeversicherung innerhalb eines Monats kündigen, nachdem er als neuer Eigentümer ins Grundbuch eingetragen ist. Die Auflassungsvormerkung genügt nicht. Dieses Sonderkündigungsrecht der Versicherung ist sofort oder zum Ablauf der Versicherungsperiode möglich. Wichtig ist zu wissen, dass Erwerber mit der Eintragung als Eigentümer im Grundbuch in das Versicherungsverhältnis eintritt und neben dem Veräußerer gemeinsam für die Versicherungsprämie einzustehen hat.

    Eben mal die Versicherung zu kündigen, empfiehlt sich nicht. Ohne Formalitäten geht es nicht. Wer den Blick in das Dickicht der AGB scheut, kann sich auch von einem kompetenten Versicherungsvertreter vor Ort beraten lassen. Aber auch dann ist es hilfreich, selbst informiert zu sein, um sich nicht blind auf das verlassen zu müssen, was der Berater empfiehlt.

    Verfasse einen neuen Kommentar

    Das könnte Sie auch interessieren:

    Eine private Unfallversicherung sichert Sie ab, wenn Sie in der Freizeit einen schweren Unfall erleiden und dadurch langfristig körperlich eingeschränkt sind. Haben Sie jedoch einen günstigeren Anbieter gefunden, muss die alte Police zunächst gekündigt werden. Was dabei zu beachten ist, erfahren Sie hier.

    Dieser Ratgeber gibt Ihnen alle wichtigen Informationen bezüglich des Themas „Kfz-Versicherung kündigen“. Hier erfahren Sie, wie eine Autoversicherung gekündigt wird und ein Kfz-Versicherungswechsel ordnungsgemäß vorgenommen wird. Zudem erhalten Sie Tipps zum richtigen Stichtag.

    Ob eine Kfz-Versicherung widerrufen werden kann und worauf dabei genau geachtet werden muss, erfahren Sie in dem folgenden Ratgeber. Zudem erhalten Sie die Information, welche Fristen für einen Widerruf gelten und für einen Rücktritt dringend beachtet werden müssen.

    Dieser Ratgeber gibt Ihnen alle wichtigen Informationen zu der Dauer einer Schadensregulierung. Hier erfahren Sie, wie lange sich eine Versicherungsgesellschaft Zeit für die Regulierung nehmen kann und was im Allgemeinen beachtet werden muss. Auf die Rechte der Versicherungsnehmer wird ebenfalls eingegangen.

    Statistisch gesehen ist es jedem zweiten Autofahrer bereits geschehen: Ein Plopp und in der Autoscheibe bildet sich ein Riss. Ein Steinschlag kann die Sicht des Autofahrers erheblich einschränken. Die Reparatur ist in vielen Fällen möglich. Warum sollte ein Steinschlag nicht auf die leichte Schulter genommen werden? Wo kann er repariert werden? Und wird eine Reparatur von der Teilkasko getragen?

    Die meisten Versicherer fordern im Schadensfall die Zahlung einer Selbstbeteiligung. Es gibt jedoch auch Versicherungen ganz ohne Selbstbehalt. In diesem Ratgeber erfahren Sie, wann Sie eine Selbstbeteiligungssumme zahlen müssen und wie hoch diese ausfallen kann.

    Der Straßenverkehr in Belgien kann anders sein als in Deutschland. Belgien ist ein sehr beliebtes Reiseziel und gerade mit dem Auto gut zu erkunden. Aus diesem Grund sind hier einige Tipps zu den Verkehrsregeln in Belgien aufgelistet, bspw. zum Tempolimit. Zudem finden Sie hier alle Bußgelder, die für den nächsten Urlaub wichtig sind.

    Fahranfänger steigen in die Versicherung häufig mit sehr hohen Versicherungsprämien ein. Doch es gibt Möglichkeiten als junge Fahrer Geld bei der Kfz-Versicherung zu sparen. In diesem Ratgeber erhalten Sie dazu zahlreiche Tipps und können mit dem Versicherungsvergleichsrechner direkt nach passenden Angeboten suchen.

    Источники: http://briefform.de/kuendigen-versicherung.html, http://www.autobild.de/artikel/kfz-versicherung-kuendigen-1304373.html, http://www.bussgeldkatalog.org/versicherung-kuendigen/