Start Blog Seite 143

Kosten risikolebensversicherung

0

Risikolebensversicherung

In Deutschland verliert im Schnitt in jeder Schulklasse ein Kind noch vor seinem Schulabschluss einen Elternteil. Die betroffene Familie braucht nach dem Todesfall durchschnittlich rund 250.000 Euro, um den Verlust des Einkommens ausgleichen zu können.

Stellen Sie sich folgende Fragen:

  • Haben Sie Menschen, die Ihnen besonders am Herzen liegen – wie etwa Lebenspartner, Kinder oder auch Geschäftspartner?
  • Sind diese Menschen finanziell von Ihnen abhängig, weil Sie etwa der Hauptverdiener der Familie sind?
  • Möchten Sie sicherstellen, dass Ihre Angehörigen keine finanziellen Sorgen haben, falls Ihnen etwas zustoßen sollte?

Dann sollten Sie mit einer Risikolebensversicherung (RLV) für den Fall der Fälle vorsorgen. Denn diese gibt Ihren Angehörigen den notwendigen finanziellen Schutz: Falls Sie sterben sollten, wird eine festgelegte Summe an Ihre Hinterbliebenen ausgezahlt. Damit können Sie als Familie beruhigt in die Zukunft blicken – und das für einen vergleichsweise geringen Beitrag.

Risikolebensversicherung Vergleich

Sie suchen nach einer passenden und kostengünstigen Risikolebensversicherung? Mit dem kostenlosen und unverbindlichen Risikolebensversicherung-Vergleich von CHECK24 finden Sie schnell und unkompliziert den richtigen Vertrag, um Ihre Angehörigen optimal abzusichern.

Finden Sie mit wenigen Angaben die Risikolebensversicherung, die am besten zu Ihrem individuellen Absicherungsbedarf passt. Mit dem Risikolebensversicherung-Vergleich von CHECK24 können Sie über 60 Tarife von namhaften Gesellschaften miteinander vergleichen und das passende Angebot aussuchen. Dabei können Sie mit unserem Vergleich bei den Beiträgen bis zu 60 Prozent sparen.

Ein Angestellter, der 250.000 Euro für einen Zeitraum von 15 Jahren absichert, zahlt beim günstigsten Anbieter 52,20 Euro pro Jahr und beim teuersten Anbieter 139,76 Euro pro Jahr – eine mögliche Ersparnis von rund 60 Prozent (Quelle: CHECK24-Risikolebensversicherungsvergleich 11/2017, versicherte Person: 25 Jahre alt, Bürokaufmann-/-frau, Nichtraucher, keine besonderen Risiken).

Wichtige Informationen zur Risikolebensversicherung

Wer sollte eine Risikolebensversicherung abschließen?

Eine Risikolebensversicherung ist vor allem für Familien mit kleinen Kindern wichtig. Denn die staatlichen Leistungen in Form von Witwen- oder Witwerrente sowie Halbwaisenrente reichen im Ernstfall nicht aus, um den Wegfall eines Einkommens auszugleichen und den bisherigen Lebensstandard zu halten. Daher sollte auf jeden Fall der Hauptverdiener einer Familie eine Risikolebensversicherung abschließen, damit die Hinterbliebenen im Falle seines Todes ausreichend finanziell abgesichert sind.

Aber selbst wenn sich ein Elternteil ausschließlich um die Erziehung der Kinder kümmert, ist ein Todesfallschutz zu empfehlen. Verstirbt der Vater oder die Mutter durch eine schwere Krankheit oder einen Unfall, müsste nämlich der Partner eine kostspielige Kinderbetreuung organisieren oder seine Arbeitszeit reduzieren – ohne Versicherungsschutz droht hier eine Versorgungslücke.

Tipp: Mit einer Risikolebensversicherung können sich auch Geschäftspartner – etwa die Partner einer Anwaltskanzlei – gegenseitig absichern.

Wann lohnt sich ein Wechsel der Risikolebensversicherung?

Vor allem wenn sich Ihre Lebenssituation geändert hat, sollten Sie Ihren Hinterbliebenenschutz überprüfen – etwa nach einer Heirat oder der Geburt eines Kindes.

Reicht die Versicherungssumme Ihres Vertrags immer noch aus, damit Ihre Angehörigen im Fall der Fälle finanziell abgesichert sind?

Hierbei sollten Sie prüfen, ob sich ein Wechsel des Anbieters für Sie lohnt. Oft ist es möglich, die gewünschte Versicherungssumme zu deutlich günstigeren Beiträgen abzusichern als bei Ihrem bestehenden Vertrag. Dazu sollten Sie mehrere Tarife miteinander vergleichen.

Ganz einfach geht dies mit dem Schnell-Check von CHECK24: Unsere Experten überprüfen für Sie gerne kostenlos und unverbindlich, ob sich ein Wechsel für Sie persönlich rechnet. Haben Sie eine günstige Versicherung gefunden, können Sie Ihren alten Vertrag kündigen – in der Regel zum Ende eines Zahlungszeitraums, also bei monatlichen Beiträgen mit einer Frist von einem Monat.

Tipp: Kündigen Sie Ihre bestehende Risikolebensversicherung erst, wenn Sie einen neuen Vertrag abgeschlossen haben. Damit stellen Sie sicher, dass Sie jederzeit über einen Todesfallschutz verfügen und keine Lücke in Ihrem Versicherungsschutz entsteht.

Welche Todesfallsumme und Vertragslaufzeit sollte man zur Familienabsicherung wählen?

Die Todesfallsumme der Versicherung sollte so hoch sein, dass die Angehörigen ihren Lebensstandard halten können. Als Faustformel empfehlen Verbraucherschützer, das drei- bis fünffache Brutto-Jahreseinkommen als Hinterbliebenenabsicherung zu vereinbaren.

Ein Beispiel: Verdient ein Angestellter im Jahr 48.000 Euro brutto, sollte die Versicherung im Todesfall mindestens eine Summe von 144.000 Euro auszahlen. Dies ist allerdings nur ein grober Richtwert. Wie viel Geld Ihre Angehörigen im Todesfall tatsächlich benötigen, hängt ganz von Ihrer persönlichen Situation ab.

Die Vertragslaufzeit sollte dabei ausreichend lang gewählt sein, um Ihre Hinterbliebenen abzusichern. Eltern sollten die Vertragslaufzeit so lange wählen, bis die Kinder ihre Ausbildung oder ihr Studium abgeschlossen haben und finanziell auf eigenen Beinen stehen. In der Regel sollte daher eine Risikolebensversicherung zur Familienabsicherung so lange laufen, bis das jüngste Kind 25 Jahre alt ist.

Tipp: Wählen Sie im Zweifel eine längere Laufzeit. Sie können den Vertrag zum Ende eines Zahlungszeitraums (zum Beispiel monatlich) kündigen oder beitragsfrei stellen. Eine Verlängerung des Vertrags ist hingegen meist nicht möglich.

Wie sichert man ein Darlehen mit einer Risikolebensversicherung ab?

Alternativ kann eine Risikolebensversicherung als Restschuldversicherung genutzt werden, um einen Immobilienkredit abzusichern. Hierbei sollte die Todesfallsumme so hoch sein wie die ausstehende Restschuld.

Denken Sie daran, dass die Bank bei einer vorzeitigen Rückzahlung des Darlehens eine Gebühr verlangt – eine sogenannte Vorfälligkeitsentschädigung. Daher sollte die Versicherungssumme um diesen Betrag erhöht werden. Als Faustformel gilt, dass Sie auf die Darlehenssumme zehn Prozent aufschlagen sollten. Bei einem Kredit von beispielsweise 150.000 Euro wären das 15.000 Euro zusätzlich.

Damit stellen Sie sicher, dass Ihre Angehörigen das Darlehen komplett zurückzahlen können – eine optimale Todesfallabsicherung für Ihren Partner oder Ihre Kinder.

Um einen Immobilienkredit abzusichern, können Sie auch eine Risikoversicherung mit annuitätisch fallender Summe wählen. Bei solchen Verträgen sinkt die Versicherungssumme jedes Jahr ungefähr so schnell wie die noch zu zahlende Restschuld. Daher sind solche Verträge mitunter günstiger. Überprüfen Sie aber, ob ein solcher Vertrag wirklich günstiger ist als eine Versicherung mit konstanter Versicherungssumme.

Tipp: Schließen Sie im Zweifel lieber eine Risikolebensversicherung mit konstanter Todesfallsumme ab. Dann steht für die gesamte Vertragslaufzeit fest, welche Summe die Versicherung im Todesfall auszahlt.

Was kostet eine Risikolebensversicherung?

Die Versicherungsbeiträge einer Risikolebensversicherung hängen zunächst von der Versicherungssumme und Laufzeit des Vertrags ab. Es gilt: Je höher die Versicherungssumme und je länger die Laufzeit ist, umso höher sind die Beiträge. Daneben bestimmen vor allem das Alter und der Gesundheitszustand die Höhe der Beiträge. Vor dem Abschluss einer Risikolebensversicherung müssen Sie eine Risikoprüfung durchlaufen und Gesundheitsfragen beantworten. Eine Risikolebensversicherung ohne Gesundheitsprüfung gibt es nicht.

Wer gesundheitliche Probleme oder Vorerkrankungen hat, die sich auf das Sterberisiko auswirken, muss hier mit Risikozuschlägen rechnen. Auch Raucher müssen einen Zuschlag zahlen. Einen höheren Versicherungsbeitrag verlangen die Versicherer zudem bei gefährlichen Hobbys – wie etwa Bergsteigen oder Tauchen – sowie bei Berufen mit einem erhöhten Todesfallrisiko.

Wer erhält die Todesfallsumme und fallen Steuern darauf an?

Verstirbt die versicherte Person, wird die vereinbarte Versicherungssumme an die bezugsberechtige Person ausgezahlt. Dies muss nicht zwangsläufig der Versicherungsnehmer sein – also derjenige, der den Vertrag abschließt. Um das Bezugsrecht zu bestimmen, informiert der Versicherungsnehmer die Versicherung bei Vertragsabschluss, wer das Geld im Todesfall erhalten soll. Das Bezugsrecht lässt sich in der Regel auch nach Vertragsabschluss noch ändern – beispielsweise, wenn nach einer Scheidung der neue Partner abgesichert werden soll.

Verheiratete Paare haben in der Regel bei Auszahlung der Todesfallsumme kaum Probleme mit der Erbschaftssteuer: Ehepartner können jeweils 500.000 Euro steuerfrei erben, jedes Kind 400.000 Euro. Bei unverheirateten Paaren hat jeder Partner jedoch nur einen Freibetrag von 20.000 Euro.

Daher ist es gerade für unverheiratete Partner, die sich gegenseitig absichern wollen, sinnvoll, die Verträge „über Kreuz“ abzuschließen. Damit verhindern sie, dass auf die Versicherungssumme Erbschaftssteuer zu zahlen ist. Dazu schließt etwa der Mann einen Vertrag ab, der seine Frau versichert. Der Mann ist hier Versicherungsnehmer und Bezugsberechtigter, seine Frau die versicherte Person. Sollte sie sterben, erhält der Mann als Versicherungsnehmer die Todesfallleistung steuerfrei. Die Frau wiederum schließt einen Vertrag auf das Leben des Mannes ab.

Welche Varianten der Risikolebensversicherung gibt es?

Die Risikolebensversicherung zahlt im Todesfall grundsätzlich eine feste Summe aus – etwa 120.000 Euro. Es gibt jedoch auch Verträge, bei denen die Versicherungssumme im Laufe der Zeit sinkt. Hier sehen Sie die drei Varianten der Risikolebensversicherung im Überblick:

Konstant: Bleibt während der Vertragslaufzeit immer gleich. Linear fallend: Sinkt jedes Jahr um einen festgelegten Prozentwert. Annuitätisch fallend: Sinkt jedes Jahr in etwa so schnell wie die Restschuld eines Immobilienkredites.

Zusatzleistungen bei einer Risikolebensversicherung

Nachversicherungsgarantie

Viele Risikolebensversicherungen bieten zusätzliche Leistungen. So beinhalten die meisten Verträge eine Nachversicherungs­garantie. Damit können Sie Ihre Versicherungssumme bei bestimmten Ereig­nissen nachträglich erhöhen – etwa bei der Geburt eines Kindes, beim Kauf einer Immobilie oder nach Abschluss einer Ausbild­ung. Mit einer Nachversicherungsgaran­tie können Sie die Versicherungssumme allerdings nur begrenzt erhöhen – je nach Tarif zum Beispiel um 30.000 Euro.

Verlängerungsoption

Bietet die Versicherung eine Verlängerungsoption, können Sie die Versicherungsdauer zudem in den ersten Jahren erhöhen. Bei Tarifen mit einer vorgezogenen Todesfallleistung leistet der Versicherer die Auszahlung nach einer schwe­ren Krankheit auch schon vor dem Tod. Hierzu muss ein Arzt meist eine verbleiben­de Lebenserwartung von weniger als zwölf Monaten diagnostizieren.

Beitragsbefreiung bei Berufsunfähigkeit

Sie haben oft auch die Möglichkeit, bei der Risikolebensversicherung eine Beitrags­befreiung für den Fall einer Berufsunfähigkeit zu vereinbaren. Sollten Sie nach einem Unfall oder einer Krankheit berufsunfähig werden und Ihren Beruf nicht mehr ausüben können, müssen Sie die Versicherungsbeiträge nicht mehr zahlen. Trotzdem genießen Ihre Angehörigen dann weiterhin den vollen Versicherungsschutz und würden im Todesfall die vereinbarte Summe erhalten.

Persönliche Beratung durch unsere Spezialisten

Wir beraten Sie auf Wunsch von Anfang an persönlich: Unsere ausgebildeten Spezialisten für den Bereich Risikolebensversicherung ermitteln zusammen mit Ihnen, welchen Umfang Ihr Versicherungsschutz haben sollte. Haben Sie gefährliche Hobbys – wie etwa Tauchen oder Fallschirmspringen – oder arbeiten Sie in einem riskanten Beruf? Wir finden für Sie heraus, welche Gesellschaft Ihren gewünschten Versicherungsschutz möglichst günstig anbietet – für Sie ganz bequem und ohne zusätzlichen Aufwand.

Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine E-Mail. Unsere speziell geschulten Kundenberater helfen Ihnen gerne weiter – an sieben Tagen die Woche, von 8 bis 20 Uhr.

  • Bequem: Schnell und einfach finden Sie die passende Versicherung.
  • Persönlich: Unsere Spezialisten beraten Sie individuell und kompetent.
  • Clever: Sie sparen bis zu 60 Prozent.
  • Kostenlos: Unser Vergleich ist für Sie absolut kostenlos.
Haben Sie Fragen?

Mo. bis So. 8:00 – 20:00 Uhr

© 2017 CHECK24 Vergleichsportal für Versicherungsprodukte GmbH

Risikolebensversicherung: Beiträge berechnen

Eine Risikolebensversicherung (RLV) ist ein wichtiger Versicherungsschutz, um Angehörige, Ehe-, Lebens- oder Geschäftspartner für den eigenen Todesfall finanziell abzusichern. Ihr Zweck ist nicht die Vermögensbildung (wie bei einer Kapitallebensversicherung), sondern der Todesfallschutz.

Die Beitragshöhe ist von verschiedenen Versicherungsfaktoren und persönlichen Merkmalen abhängig. Wer beispielsweise Raucher oder Fallschirmspringer ist, muss mit einem höheren Versicherungsbeitrag rechnen (Risikozuschlag).

Versicherungssumme der Risikolebensversicherung bestimmen

Ein bestimmender Faktor bei der Berechnung der Beitragshöhe ist die Versicherungssumme. Verstirbt der Versicherte, wird die vereinbarte Summe an die Personen mit Bezugsrecht ausbezahlt. Umso höher diese Summe bestimmt wurde, desto höher sind in der Regel die Versicherungsbeiträge. Tipp: Die Versicherungssumme sollte so gewählt sein, dass im Todesfall des Hauptverdieners die Hinterbliebenen mindestens bis zu ihrer finanziellen Unabhängigkeit versorgt sind.

Richtlinie zur Bestimmung der Versicherungssumme: Versicherungsnehmer ohne Kinder sollten mindestens das Dreifache, mit Kindern mindestens das Fünffache ihres Brutto-Jahreseinkommens als Versicherungssumme festlegen.

Wenn es z.B. um die Sicherung eines Annuitätendarlehens geht, sollte wiederum eine fallende Versicherungssumme in Form einer Restschuldversicherung vereinbart werden, welche der Darlehenssumme entspricht. Bei Darlehensabsicherungen (z.B. für die Immobilienfinanzierung) ist eine fallende Versicherungssumme sinnvoll, da im Laufe der Zeit die abzusichernde Summe ebenfalls geringer wird.

Laufzeit und Risikozuschlag bei der RLV

Generell gilt: Die Versicherungslaufzeit muss so gewählt werden, dass der geschützte Personenkreis im Todesfall mindestens so lange finanziell abgesichert ist, bis dieser sich monetär selbst versorgen kann oder ein versicherter Kredit abbezahlt ist. Eine Risikolebensversicherung ist darüber hinaus auch dann sinnvoll, wenn Hinterbliebene keinen Anspruch auf die Renten und Pensionen des Verstorbenen haben.

Neben der Höhe der Versicherungssumme und der Laufzeit wird die Beitragshöhe vor allem von Verwaltungskosten (Kostenanteil) und Risikofaktoren (Risikoanteil/Risikozuschlag) bestimmt. Mithilfe von Sterbetafeln (Sterbewahrscheinlichkeiten) wird der Risikoanteil bestimmt. Zudem muss der Versicherungsnehmer eine Gesundheitsprüfung ablegen. Wenn die versicherte Person zu einer Risikogruppe (z.B. Extremsportler, Raucher, Soldat) gehört, muss er eine Art Risikozuschlag bezahlen.

Versicherungsvergleich: Risikolebensversicherung Varianten

Wer seine Familie bzw. Lebens-, Ehe-, oder Geschäftspartner für den Todesfall mitsamt Verdienstausfall absichern möchte, sollte sich umfassend über Risikolebensversicherungen informieren. Hier erfahren Sie alles, was Sie bezüglich einer Risikoversicherung wissen müssen.

Zudem können Sie mithilfe des kostenlosen RLV-Vergleichs eine passende und günstige Versicherung finden und bequem online abschließen.

Haben Sie Fragen?

Mo. bis So. 8:00 – 20:00 Uhr

© 2017 CHECK24 Vergleichsportal für Versicherungsprodukte GmbH

Restschuldversicherung

Eine Restschuldversicherung wird zur Absicherung von Krediten und Baufinanzierungen abgeschlossen. Sie wird auch als Restkreditversicherung bezeichnet. Sollte der Versicherte während der Laufzeit sterben, zahlt die Versicherung die noch offene Restschuld. Auch Krankheit oder Arbeitslosigkeit lassen sich oft absichern.

Risikolebensversicherung als Alternative zur Restschuldversicherung

Die Restschuldversicherung kommt für die noch ausstehende Restschuld des Darlehens auf, wenn der Versicherte während der Laufzeit stirbt. Neben dem Versicherungsschutz im Todesfall kann man sich zusätzlich gegen die Risiken der Invalidität, Berufsunfähigkeit, einer unverschuldeten Arbeitslosigkeit oder Einkommensminderung, etwa wegen Kurzarbeit, absichern.

Wichtig: Sie sind gesetzlich nicht dazu verpflichtet, bei der Aufnahme eines Hypothekendarlehens eine Restschuldversicherung abzuschließen. Manche Banken bestehen jedoch auf einer Absicherung. In diesem Fall können Sie Ihre Versicherung frei wählen. Oft bietet die Bank, die Ihnen das Darlehen gewährt, eine Restschuldversicherung an. Je nach Anbieter können die Kosten und Leistungen jedoch stark variieren. Daher lohnt sich ein Vergleich mehrerer Anbieter, um den günstigsten Tarif zu finden.

Auch mit einer Risikolebensversicherung (RLV) mit fallender Versicherungssumme kann man einen Kredit oder ein Hypothekendarlehen für den Todesfall absichern. Wenn eine RLV mit fallender Versicherungssumme zur Kreditabsicherung verwendet wird, wird sie häufig als Restschuld- oder Restkreditversicherung bezeichnet.

Weil ein Kredit meist mit einer festgelegten Monatsrate getilgt wird, sinkt die zu zahlende Restschuld kontinuierlich. Daher bietet sich eine RLV an, deren Versicherungssumme in dem Maß fällt, in dem der Kredit getilgt wird. Man sollte jedoch darauf achten, dass die Versicherungssumme nicht schneller sinkt als die Restschuld.

Bei linear fallenden Verträgen kann dies der Fall sein. Denn eine Darlehenssumme fällt anfangs langsamer, da zu Beginn ein Großteil der Kreditrate für die Zinsen aufgewendet wird. Nach einigen Jahren sinkt die Restschuld dagegen schneller, da ein zunehmender Teil der Raten für die Tilgung des Darlehens verwendet werden kann.

Eine annuitätisch fallende Versicherungssumme ist daher für ein Darlehen in der Regel die bessere Wahl. Hier lässt sich der Vertrag so gestalten, dass die Todesfallsumme ungefähr so schnell sinkt wie die ausstehende Restschuld.

Während eine Risikolebensversicherung nur im Todesfall zahlt, greifen umfangreichere Tarife der Restschuldversicherung etwa auch bei Arbeitslosigkeit oder Arbeitsunfähigkeit. Solche Tarife sind allerdings relativ teuer und die Leistungen oftmals eingeschränkt. So können Leistungen beispielsweise nur für einen begrenzten Zeitraum oder erst nach einer Warte- und Karenzzeit bezogen werden.

Vorteile der Risikolebensversicherung:

  • RLV mit fallender Versicherungssumme ist in der Regel günstiger als eine Restschuldversicherung
  • RLV bietet meist einen ausreichenden Versicherungsschutz
  • Versicherungsschutz und Darlehensvertrag können getrennt voneinander abgeschlossen werden

Restschuldversicherung kündigen

Eine Restschuldversicherung kündigen ist im Grunde ganz einfach – sollte jedoch gut überlegt sein. Normalerweise lässt sich eine Versicherung zum Ende eines Zahlungszeitraums kündigen. Die Kündigungsfrist beträgt meist einen Monat. Die Kündigungsbedingungen sollten Sie sicherheitshalber in Ihrem Vertrag nachlesen. Gleiches gilt auch für die Kündigung der Risikolebensversicherung.

Wenn ein Darlehen und eine Restschuldversicherung zusammen abgeschlossen wurden, kann eine Kündigung problematisch sein. Wenn Sie den gesamten Kredit mithilfe einer Sondertilgung abbezahlen können, steht einer Kündigung der Restkreditversicherung meist nichts im Wege.

Ist dies nicht der Fall, bleibt dem Darlehensnehmer meist nur die Umschuldung zum Ablauf des Kreditvertrags – eine Kündigung ist dafür nicht notwendig. Bei einer Umschuldung während der Vertragslaufzeit muss meistens eine Vorfälligkeitsgebühr bezahlt werden.

Eine Umschuldung lohnt sich daher meist nicht, es sei denn, Sie haben ein sehr gutes alternatives Zinsangebot vorliegen. Aus diesem Grund sollten Sie vor dem Abschluss eines Darlehens und einer Risikolebens- oder Restschuldversicherung einen Versicherungsvergleich durchführen.

Tipp: Verfügen Sie über eine Risikolebensversicherung mit fallender Versicherungssumme, die gleichzeitig als Trägerversicherung für weitere Versicherungen dient, müssen Sie bei der Kündigung Folgendes bedenken:

  • Eingezahlte Beiträge werden nicht zurückerstattet.
  • Der Versicherungsnehmer verliert nicht nur den Schutz der RLV, sondern auch den Versicherungsschutz der Zusatzversicherung (beispielsweise einer Berufsunfähigkeitszusatzversicherung).
  • Bei einem neuen Abschluss einer RLV muss der Kunde erneut eine Gesundheitsprüfung absolvieren. Eine Risikolebensversicherung ohne Gesundheitsprüfung gibt es nicht.
Haben Sie Fragen?

Mo. bis So. 8:00 – 20:00 Uhr

© 2017 CHECK24 Vergleichsportal für Versicherungsprodukte GmbH

Источники: http://www.check24.de/risikolebensversicherung/, http://www.check24.de/risikolebensversicherung/rechner/, http://www.check24.de/risikolebensversicherung/restschuldversicherung/

Zahnzusatzversicherung privatversicherte

0

Zahnzusatzversicherung für Privatversicherte

Als Privatversicherter eine gute Zahnzusatzversicherung finden

Wenn man schon öfter Probleme mit seinen Zähnen gehabt hat und hier mitunter hohe Kosten begleichen musste, bietet sich einen Zahnzusatzversicherung an, die man zu seiner privaten Krankenversicherung hinzubuchen oder separat abschließen kann. Dabei gibt es hier aber eine recht große Auswahl an Versicherungen und Angeboten aus denen man wählen kann, um sich bestmöglich zu versichern, um nun aus dieser großen Auswahl das Richtige für sich finden zu können, sollte man einen Versicherungsvergleich durchführen.

Dies geht besonders einfach im Internet, da hier fast alle Versicherungsinstitute mit ihren Vor- und Nachteilen, sowie Leistungen und Preisen aufgelistet wurden.

Des Weiteren kann man hier sehr viele Informationen und Angeben zu den einzelnen Firmen sammeln (wie Preislisten, Leistungsbeschreibungen und Bewertungen von Kunden), sodass man sich einfacher entscheiden kann. Wer hingegen eher Wert auf eine persönliche Beratung von einem Fachmann legt, der sollte sich am besten, bei den Versicherungsunternehmen vor Ort beraten lassen.

Hier kann man alle seinen anstehenden Fragen, in einem persönlichen Gespräch mit einem kompetenten Fachmann klären. Und auch hier gibt es viele Informationen die man sammeln und benutzten kann, um für sich das Richtige zu finden.

Dabei ist negativ zu bewerten, dass man mitunter lange Fahrten oder Wartezeiten in Kauf nehmen muss, bevor es einem möglich ist, einen guten Vergleich der Angebote durchzuführen. Man kann aber auch beide Varianten kombinieren, indem man sich zum Beispiel zuerst im Internet nach passenden Versicherungen sucht und sich dann gezielt von einem Fachmann beraten lässt.

Was man bei einer Zahnzusatzversicherung beachten sollte

Hier gibt es sehr viele verschiedene Arten von Zahnzusatzversicherungen die man als Privatversicherte wählen kann, wie zum Beispiel mit oder ohne Wartezeit, mit besonderen Leistungen oder einem sehr guten Service. Zu beachten gibt es dabei zum einen, dass man schon früh genug mit dem Aussuchen und Abschließen einer solchen Versicherung beginnen sollte und nicht erst dann, wenn es schon fast zu spät ist. Weiterhin sollte man die gesammelten Informationen, Angaben und Daten der verschiedenen Angebote studieren, um auch sicher zu sein, dass man das Passende für sich gefunden hat. Zum Schluss sollte noch beachtet werden, dass man möglichst mehre Vergleichsmöglichkeiten nutzt, um auch die ganze Produktpalette der Angebote erfassen zu können.

Wichtige Vorteile einer Zahnzusatzversicherung für Privatversicherte

– Man bekommt als Privatversicherte noch bessere Behandlungen und Leistungen, als es ohnehin schon der Fall ist.

– Die Vergleichsmöglichkeiten und der spätere Abschluss der Versicherung sind denkbar einfach.

– Je nach Versicherung hat man hier keine Wartezeit, sodass man gleich nach Abschluss des Vertrages die Leistungen der Zahnzusatzversicherung in Anspruch nehmen kann.

Ähnliche Beiträge auf Welt der Finanzen

  1. Zahnzusatzversicherung ohne WartezeitEine Zahnzusatzversicherung ohne Wartezeit abschließen Wenn man für sich eine Zahnzusatzversicherung sucht, dann taucht früher oder später der Begriff der Wartezeit auf. Hierbei handelt es sich um einen Prozess, der.
  2. Zahnzusatzversicherung ohne GesundheitsfragenEine Versicherungsweisheit besagt: Ein sinkendes Schiff kann nicht mehr versichert werden. Zu konkret ist der Schadensfall absehbar. Doch auch Menschen können davon betroffen sein: Wer eine Krankenzusatzversicherung abschließen möchte, muss.

Zahnzusatzversicherung für bereits privat Versicherte

Immer wieder taucht die Frage nach einer Zahnzusatzversicherung für Mitglieder einer privaten Krankenversicherung auf. Um es vorwegzunehmen, eine Zahnzusatzversicherung für bereits privat Versicherte ist nicht möglich. Die Tarife „Zahnzusatzversicherung“, gleich, wie sie gestrickt sind, setzen die Mitgliedschaft in einer gesetzlichen Krankenversicherung voraus. Ihr Zweck ist es, die Kosten ganz oder teilweise abzudecken, die dem Versicherten nach Vorleistung der Ersatzkasse verbleiben.

unverbindlicher und kostenloser Vergleich

Wir sind online oder vor Ort – bundesweit

weitere Informationen verständlich aufbereitet mit Ihrem Angebot

Es ist daher auch nicht möglich, bei der Gesellschaft A privat krankenversichert zu sein, und bei Gesellschaft B noch eine Zahnzusatzversicherung abzuschließen. Es wäre auch unsinnig, da die Leistung ja nicht doppelt bei zwei privaten Versicherern abgerechnet werden kann und darf. Die private Zahnzusatzversicherung erstattet ihren Anteil erst nach Vorlage eines von der gesetzlichen Krankenversicherung bearbeiteten und abgestempelten Heil- und Kostenplanes. Diesen erhält kein Mitglied einer privaten Krankenversicherung.

Was ist die Alternative zur Zahnzusatzversicherung für bereits privat Versicherte?

Um diese Frage zu beantworten, hilft ein Blick auf die Tarifwerke für eine private Krankenvollversicherung. Die Versicherer bieten zwei Tarifmodelle an, Kompakttarife und Bausteintarife.

Bei den Kompakttarifen hat die Versicherung Leistungen für die ambulante Heilbehandlung, Zahnbehandlung und stationäre Heilbehandlung bereits zu einem Paket geschnürt. Lediglich das Krankentagegeld und die gesetzliche Pflegeversicherung müssen noch individuell dazu abgeschlossen werden. Bei den Kompakttarifen stehen in der Regel zwei oder drei Modelle zur Auswahl. Diese unterscheiden sich in den Leistungen und damit auch im Beitrag.

Die Luxusvariante beinhaltet beispielsweise im ambulanten Tarif jedes Jahr 300 o für eine neue Brille, 100 Prozent Leistung für Zahnersatz und Unterbringung im Einzelzimmer bei einem stationären Krankenhausaufenthalt.

In der Basisvariante entfällt der Brillenzuschuss, Zahnersatz und Zahnbehandlung wird analog zu den Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherungen erstattet und die Unterbringung im Krankenhaus erfolgt im Mehrbettzimmer.

Bei den Bausteintarifen verhält es sich etwas anders. Hier wählt der Versicherungsnehmer für jeden Behandlungsmodus, ambulant, zahnärztlich und stationär, die Leistung aus, die ihm wichtig ist. So lässt sich beispielsweise der ambulante Tarif mit der Luxusvariante für das Krankenhaus und dem Spartarif für die Zahnbehandlung kombinieren.

Versicherungsnehmer, die für die Zahnbehandlung die preiswerteste Alternative gewählt haben oder über gar keine Absicherung verfügen und jetzt eine Zahnzusatzversicherung für bereits privat Versicherte suchen, haben nur eine Option. Sie müssen Kontakt mit ihrer Versicherungsgesellschaft aufnehmen und einen Einschluss für Zahnbehandlung und Zahnersatz oder höherwertigen Versicherungsschutz für Zahnbehandlung und Zahnersatz beantragen.

Es ist nicht möglich, die Zahnversicherung bei einer anderen Gesellschaft abzuschließen, als bei der, die auch die ambulanten Kosten übernimmt.

  • Eine Zahnzusatzversicherung für bereits privat Versicherte ist rechtlich nicht möglich.
  • Höherwertige Zahnbehandlung kann nur durch einen Tarifwechsel erfolgen.

unverbindlicher und kostenloser Vergleich

Wir sind online oder vor Ort – bundesweit

weitere Informationen verständlich aufbereitet mit Ihrem Angebot

Unsere Experten beraten Sie gerne.

Fr 08:00–16:00 Uhr

Überzeugen Sie sich selbst!

Einfach Ihr Geburtsjahr eintragen und in wenigen Klicks sehen Sie, wie viel Sie die Zahnzusatzversicherung kosten wird.

Gelangen Sie hier direkt zu den Top Tarifen!

Vicuritas – dent happy – Zahnzusatzversicherung zur PKV und anderen Zahntarifen

Angebot direkt online berechnen und abschließen

  • verbessert die Zahnersatzleistungen einer bestehenden privaten Krankenvollversicherung oder Zahnversicherung auf bis zu 100%
  • ideal für Privatversicherte in PKV-Tarifen mit niedrigen Zahnersatzleistungen
  • ideal für Beamte zur Verbesserung der Beiheilfeleistungen
  • ideal zur Verbesserung der Leistungen in Zahnersatztarifen mit niedrigen Leistungen
  • Verbesserung der Zahnersatzerstattung auf bis zu 100% möglich
  • Leistungsstufen von 10% – 25% der Rechnung
  • keine Gesundheitsfragen
  • unkomplizierte und schnelle Leistungsregulierung
  • monatlich kündbar

Zahnzusatzversicherung für Privatversicherte, Beamte mit Beihilfe und Personen mit einem bereits bestehenden privaten Zahntarif

Der Zahnaufbautarif Vicuritas dent happy ist ein Zahnersatz Aufbautarif, mit dem Sie die Leistung Ihrer bestehenden privaten Krankenversicherung aufbessern können.

Ebenso können Beamte mit Beihilfe Ihre bestehende Beihilfeergänzungsversicherung endlich mit einer zusätzlicher Erstattungsleistung für Zahnersatz verbessern.

Sind in Ihrem PKV-Tarif z.B. 60% für Zahnersatz versichert, würden Sie mit dem Tarif Vicuritas DentHappy 25 zusätzlich zur Leistung Ihrer PKV (60%) 25% der von der vorleistenden Krankenversicherung anerkannten Gesamtkosten für die Zahnersatzmaßnahme erhalten. Sie verbessern die Gesamterstattung je nach Leistung Ihres bisherigen Tarifes auf bis zu 100% der Gesamkosten für Zahnersatz.

Auch gesetzlich Krankenversicherte, die bereits eine Zahnzusatzversicherung besitzen können mit Vicuritas dent happy Ihren alten Zahntarif auf bis zu 100% Erstattung verbessern ohne Ihren Tarif kündigen zu müssen.

Oft ist zudem die Kombination einer Grundschutz-Zahnzusatzversicherung mit z.B. 70% (z.B. R+V Z2u ZV) und einem dent-happy Baustein z.B. mit 20% günstiger als der 90% Tarif (in diesem Fall R+V Z1U ZV).

DentHappy gibt es in den Aufbaustufen:

  • DentHappy 10 mit 10% Erstattung der Rechnung
  • DentHappy 15 mit 15% Erstattung der Rechnung
  • DentHappy 20 mit 20% Erstattung der Rechnung
  • DentHappy 25 mit 25% Erstattung der Rechnung

Vicuritas DentHappy – Tarifleistungen

Die Tarife DentHappy 10,DentHappy 15, DentHappy 20 und DentHappy 25 übernehmen einen prozentualen Anteil des Rechnungsbetrag für medizinisch notwendigen hochwertigen Zahnersatz nach Vorleistung einer anderen privaten Krankenvollversicherung oder einer anderen Zahnzusatzversicherung (inkl. Krankenkasse) oder bei Beamten nach Vorleistung der Beihilfeergänzungsversicherung und der Beihilfe.

Zusammen mit den Vorleistungen der anderen Leistungserbringer werden natürlich max. 100% des Rechnungsbetrages erstattet.

Voraussetzung für den Leistungsfall ist, dass eine andere private Krankenversicherung (PKV-Voll oder Zusatzversicherung) für die Zahnersatzmaßnahme vorgeleistet hat.

Für bereits vor Versicherungsbeginn angeratene Behandlungen wird nicht geleistet, ebenso nicht für vor Vertragsbeginn bereits fehlende, nicht ersetzte Zähne.

Der Tarif orientiert sich bei der Erstattung auf die Erstattungsleistungen des Vorleistungstarifes.

Es ist also auch davon abhängig, was im bestehenden Zahntarif, Beihilfetarif oder Zahnzusatztarif als Zahnersatz definiert ist (z.B. Implantate, Inlays, Kronen Brücken, Nebenleistungen wie Knochenaufbau und Gnathologie).

Der Tarif DentHappy ist selbst nicht auf irgendwelche Leistungen oder Höchstsätze der Gebührenordnung für Höchstsätze begrenzt.

Der Erstattungssatz beträgt 10%,15%,20% bzw. 25% gemäß der Tarifstufe des DentHappy.

Wartezeiten und Summenbegrenzungen

Die dentHappy Tarife sehen 8 Monate Wartezeit vor. Zudem sind die Leistungen innerhalb der ersten 4 Versicherungsjahre (Versicherungjahr = Kalenderjahr) folgendermaßen begrenzt.

Im ersten Jahr max. 1000 Euro Rechnungsbetrag erstattungsfähig (entsprechender Prozentsatz bezogen auf 1000 Euro = max. Erstattung in den ersten Jahren)

In den ersten 2 Kalenderjahren max. 2000 Euro Rechnungsbetrag

In den ersten 3 Jahren max. 3000 Euro Rechnungsbetrag

In den ersten 4 Jahren max. 4000 Euro Rechnungsbetrag.

Die Summenbegrenzungen entfallen nach dem 4. Kalenderjahr und auch bei unfallbedingtem Zahnersatz.

Es gibt keine Gesundheitsfragen

Wer ist Vicuritas

Vicuritas ist ein Dienstleister der Versicherungsbranche und Assekuradeur für spezielle Sonderdeckungskonzepte. Die Versicherung, die hinter den Zahnaufbautarifen Vicuritas DentHappy steckt ist AMTrust Europe ein britisches milliardenschweres Versicherungsunternehmen, welches bereits in 30 Ländern aktiv ist und welches insbesondere auf Unfall- und Krankentarife spezialisiert ist.

Was es zu beachten gibt

Einige Private Krankenversicherer möchten nicht, dass man seinen Zahnzusatztarif mit anderen gleichartigen Zusatztarifen (in dem Fall für Zahnersatz) kombiniert. Sie schreiben dies daher in Ihre Allgemeinen Versicherungsbedingungen und fordern, dass Sie vor Abschluss eines gleichartigen Tarifes informiert werden.

Da es sich bei DentHappy jedoch nicht um eine gleichartige Zahnzusatzversicherung handelt, sondern um eine Nebenzusatzversicherung stellt der zusätzliche Abschluss in diesem Fall kein Problem dar.

Des Weiteren müssen Sie darauf achten, dass die Erstattungssätze zusammengerechnet nicht bei über 100% liegen dürfen.

Wie funktioniert die Leistungsregulierung?

Verglichen mit anderen Versicherern sehr unkompliziert. Denn benötigt wird nur:

  • Kopie der Zahnarztrechnung
  • eine Kopie der Leistungsabrechnung von Ihrer PKV oder Zahnversicherung
  • Kopie des Heil- und Kostenplans (falls einer erstellt wurde)

Die Übermittlung der Unterlagen kann altmodisch postalisch, aber auch per Email oder einfach abfotografiert mit einer Smartphone-App erfolgen.

Derzeit liegt die durchschnittliche Bearbeitungszeit von Leistungsfällen bei ca. 72 Stunden.

Wie beantrage ich den Tarif?

Die Zusatzbausteine sind nur online abschließbar. Klicken Sie dazu auf den Button “Angebot berechnen – und online abschließen”.

Источники: http://www.weltderfinanzen.net/versicherungen/zahnzusatzversicherung-fuer-privatversicherte/, http://www.zahnzusatzversicherung-vergleich.de/privat-versicherte.php, http://www.versicherung-online.net/Zahnzusatzversicherung-Privatversicherte-922/

Widerrufsrecht kfz versicherung

0

Das Widerrufsrecht beim Kfz-Versicherungs­vertrag

Hast du vorschnell einen neuen Kfz-Versicherungsvertrag unterschrieben und möchtest das rückgängig machen? Innerhalb von zwei Wochen ist das kein Problem. Du nutzt einfach dein Widerrufsrecht. Wie das genau geht, erfährst du hier.

Das wichtigste zusammengefasst

  • Das Widerrufsrecht bietet einem Versicherungsnehmer die Möglichkeit, von einem abgeschlossenen Kfz-Versicherungsvertrag zurückzutreten!
  • Nach Erhalt der Versicherungsbedingungen und der eVB-Nummer gilt für das Widerrufsrecht eine Frist von 14 Tagen!
  • Das Widerrufsrecht lohnt sich vor allem dann, wenn man innerhalb der Frist noch ein günstigeres Angebot für die Kfz-Versicherung entdeckt!

Inhalts­verzeichnis

Was ist das Widerrufsrecht?

Mit dem Widerrufsrecht wird das Recht des Versicherungsnehmers bezeichnet, den Abschluss eines Kfz-Versicherungsvertrages zu widerrufen, also von dem Vertrag zurückzutreten. Das Widerrufsrecht des Versicherungsnehmers ist in § 8 VVG (Versicherungsvertragsgesetz) geregelt. Die Frist für einen Widerruf des Vertragsabschlusses beträgt dabei 14 Tage. Die Frist beginnt jedoch erst dann, wenn der Versicherungsnehmer die Allgemeinen Versicherungsbedingungen, den Versicherungsschein bzw. die eVB-Nummer erhalten hat und eine Belehrung über sein Widerrufsrecht bzw. über dessen Rechtsfolgen erfolgt ist. Ein solcher Widerruf muss schriftlich erfolgen, bedarf dabei jedoch keiner Begründung.

Widerrufsrecht – gezahlte Beiträge werden zurück erstattet

Sollte der Versicherungsnehmer bereits Beiträge an die Kfz-Versicherung entrichtet haben, so werden diese im Falle der Wahrnehmung des Widerrufsrechts durch den Versicherungsnehmer zurückerstattet. Dies gilt allerdings nur, wenn noch keine Leistungen in Anspruch genommen wurden. Sofern kein Schaden entstanden ist, kann dann in der Regel auch ein Versicherungsvertrag rückwirkend mit einem anderen Kfz-Versicherer geschlossen werden.

Widerrufsrecht nutzen

Bereut ein Fahrzeughalter den Vertragsabschuss eines bestimmten Kfz-Versicherungsvertrages, so muss er nicht ein Jahr auf die Möglichkeit einer ordentlichen Kündigung warten. In einem solchen Fall kann von dem Widerrufsrecht Gebrauch gemacht werden, denn hierfür muss bei Vertragsschluss kein Irrtum oder ähnliches vorgelegen haben. Ausreichend wäre bereits der Umstand, dass der Versicherungsnehmer ein günstigeres Angebot innerhalb der zulässigen Widerrufsfrist entdeckt hat und dieses nutzen möchte.

So läuft dein Wechsel

Versicherung kündigen

Du bist mit deiner Kfz-Versicherung unzufrieden? Hier findest du Musterschreiben und Tipps zur Kfz-Versicherung Kündigung.

Sonder­kündigungs­recht

Deine Kfz-Versicherung hat die Preise erhöht? Hier erfährst du wann das Sonderkündigungs­recht greift und findest unsere Musterkündigung.

Kfz ummelden

Du ziehst um und musst dein Kfz um- oder anmelden? Hier erhältst du alle notwendigen Informationen dazu.

  • Partner und Presse
  • Partner
  • News
  • Presse
  • Freunde werben
  • Auszeichnungen
  • Download-Center
  • Kfz-Versicherung
  • Preisvergleich Kfz-Versicherung
  • Autoversicherung Rechner
  • Kfz-Versicherungsrechner
  • Autoversicherung Vergleich
  • Kfz-Versicherung
  • Günstige Autoversicherung
  • Kfz-Versicherung ohne SCHUFA
  • Oldtimer-Versicherung
  • Youngtimer-Versicherung
  • Kfz-Wissen
  • Deckungskarte
  • Rabattschutz
  • Kfz Anmeldung
  • Mehr über Kfz erfahren

Als Empfänger unseres Newsletters kannst Du außerdem von exklusiven Angeboten profitieren.

Wir informieren Dich – regelmäßig und kostenlos

KFZ-Versicherung widerrufen

Wenn Sie eine KFZ-Versicherung abgeschlossen haben, besteht das Recht, den Versicherungsvertrag ohne Angabe von Gründen innerhalb von zwei Wochen nach Antragsstellung zu widerrufen. Zur Einhaltung der Frist genügt es, wenn das Schreiben zum Widerruf rechtzeitig versendet wird. Ausschlaggebend ist hierbei nicht der Erhalt der Versicherungspolice, sondern das Datum der Antragsannahme durch den Versicherer.

Mit unserer Vorlage können Sie bequem ein Widerrufsschreiben für Ihre KFZ-Versicherung verfassen. Das Dokument liegt im PDF Format bereit und kann individuell abgeändert werden. Wichtig: Nach dem ausdrucken müssen Sie den Widerruf unterschrieben an Ihren KFZ-Versicherer weiterleiten. Damit Sie einen Nachweis haben, sollten Sie dies entweder postalisch mittels Einschreiben oder bei Faxversand mit Aufbewahrung des Sendeberichtes tun. Wenn Sie den Widerruf per Mail versenden, sollten Sie das unterschriebene Dokument einscannen, und an die Versicherung weiterleiten. Eine Signatur ist in der Regel nur handschriftlich gültig.

Wichtig: Achten Sie darauf, rechtzeitig eine neue KFZ-Versicherung abzuschließen. Die neue Versicherung muss zudem die Zulassungsstelle über den Versicherungswechsel informieren, bzw. eine neue EVB Nummer (elektronische Versicherungsbestätigung) an die Zulassungsstelle übermitteln.

Das könnte Sie auch interessieren.

100% kostenlose-vordrucke.de! – Briefe, Vorlagen, Vordrucke, Schreiben, Vollmachten, Kündigungen, Muster und mehr.

Alle Angaben auf unserer Internetseite und den Vorlagen ohne Gewähr.

Kfz-Versicherung widerrufen – Wichtige Informationen dazu

Das Widerrufsrecht bei einer Kfz-Versicherung

Eine Kfz-Versicherung zu widerrufen ist möglich

Auf der Suche nach einer passenden Autoversicherung kann es bei einem Versicherungsnehmer vorkommen, dass er übereilt reagiert und zu schnell einen unpassenden Versicherungsvertrag abschließt.

Sofern schnell reagiert wird, ist ein Widerruf der aktuellen Kfz-Versicherung möglich. Dabei sollten allerdings ein paar wichtige Punkte beachtet werden.

Der folgende Ratgeber klärt Sie darüber auf, wie ein ordnungsgemäßer Rücktritt der Kfz-Versicherung möglich ist und worauf generell bei der Wahl der richtigen Versicherung geachtet werden sollte.

Kfz-Versicherung widerrufen: Dies ist zu beachten

Das Widerrufsrecht bezeichnet die Option eines Versicherungsnehmers, dass dieser schon nach kurzer Zeit von dem Versicherungsvertrag zurücktreten, diesen also widerrufen kann. Gemäß dem Versicherungsvertragsgesetz (VVG) wird in § 8 der Widerruf von einem Vertrag geregelt.

Demnach ist die Frist von zwei Wochen nach Vertragsabschluss gegeben, dass innerhalb dieser Zeitspanne das Vertragsverhältnis für die Kfz-Versicherung widerrufen werden kann. Für die Kfz-Versicherung sind 14 Tage für den Rücktritt somit vorgesehen, der Fristbeginn fängt allerdings erst an zu laufen, wenn der Verbraucher die Versicherungsbedingungen und einen Versicherungsschein (oder eine eVB-Nummer) erhalten hat.

Wenn Sie für Ihre Kfz-Versicherung den Vertrag widerrufen möchten, dann sollte das Schreiben dringend schriftlich eingereicht werden. Eine Begründung müssen Sie dabei nicht angeben. Allerdings ist es empfehlenswert, dass Sie sich eine Kopie aufheben und die Bestätigung für den Erhalt des Widerrufs aufbewahren.

Was passiert bei bisher geleisteten Beiträgen der Kfz-Versicherung bei Widerruf?

Wenn Sie als Versicherungsnehmer schon eine Prämie überwiesen haben, weil bisher ein Beitrag gezahlt werden musste, dann wird Ihnen dieses Geld von der Autoversicherung zurückerstattet. Allerdings gilt dies nur dann, wenn in der Zeit noch kein Schaden entstanden ist, also keine Schadensmeldung vorliegt und ein etwaiger Sachschaden nach einem Verkehrsunfall nicht in der Zeit reguliert wurde.

Der Widerruf der Kfz-Versicherung muss fristgerecht erfolgen.

Außerdem muss der Widerruf ordnungsgemäß in der vorhergesehenen Frist eingereicht worden sein. Sollten die Umstände passen, dann ist es möglich, dass Ihnen die Kfz-Versicherung die gezahlten Beträge erstattet.

Für die Kfz-Versicherung das Rücktrittsrecht nutzen

Das Widerrufsrecht ist gerade dann geeignet zu nutzen, wenn ein Versicherungsnehmer schnell festgestellt hat, dass ihn die aktuelle Kfz-Versicherung nicht zufrieden stellt oder ein besseres Angebot für eine Autoversicherung möglich ist.

Dann muss nicht ein ganzes Versicherungsjahr gewartet werden, um eine ordentliche Kündigung der Kfz-Versicherung vorzunehmen. Sofern sich der Verbraucher innerhalb der Frist für einen neuen Anbieter entschieden hat, kann die bisherige Kfz-Versicherung widerrufen werden.

Worauf ist bei der Wahl der richtigen Versicherung zu achten?

Sollten Sie nach einer passenden Kfz-Versicherung suchen, um eine vorschnelle Entscheidung und ein damit einhergehenden Widerruf zu vermeiden, dann sollten Sie auf ein paar Details bei der Suche achten. Generell ist es wichtig, dass nicht sofort die erstbeste Versicherungsgesellschaft gewählt wird.

Hier können die Vorstellungen und groben Angaben zum Fahrzeug getätigt werden, wodurch eine Auflistung von Anbietern und deren Versicherungsprämien ersichtlich wird.

Verfasse einen neuen Kommentar

Das könnte Sie auch interessieren:

Wenn an vielen Fahrzeugen der gleiche Fehler auftritt, wird häufig eine Rückrufaktion gestartet – so auch von VW. Womit müssen Sie rechnen, wenn Sie durch den Hersteller zur Umrüstung gebeten werden? Welche Umbauten werden vorgenommen und kommen Kosten auf Sie zu? Alle wichtigen Informationen können Sie diesem Ratgeber entnehmen.

Jedem Kraftfahrer sollte bewusst sein, welchem Zweck eine Pannenbucht dient. Trotzdem wird sie immer wieder zweckentfremdet und zum Halten oder Parken genutzt. Welche Strafen in diesem Fall auf die Verantwortlichen zukommen, wo sich Nothalte- und Pannenbuchten in Deutschland befinden und welches Verkehrszeichen sie ankündigt, lesen Sie in diesem Ratgeber.

Nachdem Sie in einen Autounfall verwickelt waren, spielen Versicherungen eine wichtige Rolle, wenn es darum geht, die Schadensregulierung abzuwickeln. Doch an welche Versicherung müssen Sie genau den Unfall melden? Und welche Fristen sind dieser Unfallmeldung gesetzt? Antworten dazu finden Sie in diesem Ratgeber.

Dieser Ratgeber klärt Sie über das Thema „Fahrradversicherung“ auf. Hier erhalten Sie die wichtigsten Informationen, wie Sie Ihr Fahrrad für den Fall eines Diebstahls versichern. Zudem erfahren Sie hier, worauf bei E-Bikes und Pedelecs geachtet werden sollte.

In diesem Ratgeber erhalten Sie alle wichtigen Informationen, die bei einer Mietwagen-Versicherung benötigt werden. Wie gehen Sie vor, wenn Sie einen Leihwagen versichern möchten und was ist dabei zu berücksichtigen? Diese und mehr Fragen werden in dem Artikel beantwortet.

Dieser Ratgeber gibt Ihnen alle wichtigen Informationen bezüglich des Themas „Kfz-Versicherung kündigen“. Hier erfahren Sie, wie eine Autoversicherung gekündigt wird und ein Kfz-Versicherungswechsel ordnungsgemäß vorgenommen wird. Zudem erhalten Sie Tipps zum richtigen Stichtag.

Wann handelt es sich laut Gesetz um Fahrerflucht? Mit welcher Strafe muss ich rechnen, wenn ich mich nach einem Unfall unerlaubt vom Ort des Geschehens entferne? Was passiert, wenn ich die Fahrerflucht gar nicht bemerkt habe? Kommt meine Versicherung trotz Fahrerflucht für den Schaden auf? Antworten auf diese Fragen liefert Ihnen unser Ratgeber.

Wann ist es möglich die Versicherung zu kündigen? Welche Fristen müssen eingehalten werden und darf auch der Versicherer dem Versicherungsnehmer kündigen? Antworten auf diese Fragen finden Sie in diesem Ratgeber. Zusätzlich erhalten Sie hier auch zahlreiche Muster für Kündigungsschreiben an die Versicherung.

Источники: http://www.toptarif.de/kfz-versicherung/widerrufsrecht/, http://www.kostenlose-vordrucke.de/kfz-versicherung-widerrufen, http://www.bussgeldkatalog.org/kfz-versicherung-widerrufen/

Implantat kosten rechner

0

Die Seite konnte leider nicht gefunden werden.

Es sieht so aus, als ob an dieser Stelle nichts gefunden wurde. Wie wäre es mit einer Suche?

Ihr Kontakt zu uns

Mo. bis Sa. 8.00 – 20.00 Uhr

Beliebte Artikel

Unsere Patienten

Gisela Thonhauser aus Berlin

„Toll, einfach nur toll. Meine ganze Einsparung durch Dentolo waren über 5.200 Euro. Ich kann’s nur jedem empfehlen.“

Neueste Artikel

Spannende Infos rund um Ihre Zahngesundheit

Jetzt Ihren wöchentlichen Wissensvorsprung per E-Mail sichern.

Über Dentolo

Die Mission von Dentolo ist es, jedem den Zugang zu hochwertigen Zahnbehandlungen zu erleichtern.

Wie das funktioniert? Indem wir Sie mithilfe unseres transparenten Preis-Checks und unserem starken Netzwerk von über 300 Partnerzahnärzten davor schützen zu viel für Ihre Behandlung zu bezahlen.

Zahnimplantate: Kosten, Material & Ablauf

Der Verlust von natürlichen Zähnen trifft Patienten oft schwer. Moderne Implantate können Ihnen ein großes Stück Lebensqualität zurückgeben, wenn Sie Ihre eigenen Zähne verloren haben – die Implantat-Behandlung ist aber oft eine finanzielle Belastung. Erfahren Sie hier, welche Implantate es gibt und wie die Behandlung im Idealfall verläuft. Informieren Sie sich außerdem darüber, was ein Zahnimplantat kosten darf und welche Faktoren den Preis für Zahnimplantate beeinflussen.

Was sind Zahnimplantate?

Das Zahnimplantat ist eine Form des festen Zahnersatzes. Es bezeichnet in den meisten Fällen das Einpflanzen einer künstlichen Zahnwurzel, wie Implantate auch genannt werden, direkt in den Kieferknochen. Sie dienen dem Ersatz fehlender Zähne.

Auf dem Implantat, also der künstlichen Zahnwurzel, werden Kronen, Brücken oder herausnehmbarer Zahnersatz verankert. Es übernimmt die Rolle einer natürlichen Zahnwurzel. Ein Zahnimplantat ersetzt deshalb sowohl einzelne als auch mehrere oder sogar alle natürlichen Zähne.

Zahnimplantate können aus zwei unterschiedlichen Materialien bestehen:

Titan ist das Material, was am häufigsten verwendet wird. Es hat eine hervorragende Biokompatibilität und wird wie ein körpereigenes Gewebe angenommen. Es gibt auch Implantate aus Keramik, diese sind jedoch nicht so verbreitet wie Titan-basierte Implantate.

Welche Arten von Zahnimplantaten gibt es?

Das zweiteilige Implantatsystem besteht aus einem Implantatkörper – dieser wird in den Kieferknochen eingesetzt – und dem sogenannten Abutment, das sichtbare Aufbauteil, auf dem der Zahnersatz vom Zahnarzt aufgesetzt wird. Beim einteiligen Implantatsystem ist das Abutment direkt in den Implantatkörper eingearbeitet.

Die verschiedenen Implantat-Typen unterscheiden sich in ihrer Länge.

Folgende Typen von Implantaten gibt es :

  • Standard-Zahnimplantate : Die Klassiker der Implantologie. Sie sind acht bis vierzehn Millimeter lang.
  • Kurze Zahnimplantate : Ihre geringe Länge beträgt meist zwischen sechs und acht Millimetern. Sie können bei einer stark abgebautem Kieferknochen eingesetzt werden.
  • KFO Implantate / TAD : Diese Implantate werden meist in der Kieferorthopädie angewandt und dienen der Korrektur schief stehender Zähne.
  • Disk Implantate / BOI-Implantate : Diese Implantatform unterscheidet sich erheblich von herkömmlichen Zahnimplantaten. Ihre Basis ist eine kreisrunde Plattform, die in den Knochen des Kiefers eingesetzt wird.

Zahnimplantat Kosten: Welche Faktoren bestimmen den Preis des Implantats?

Wie viel Zahnimplantate kosten, wird von mehreren Faktoren beeinflusst. Sollten Sie beispielsweise unter einer Vorerkrankung, wie Parodontitis leiden, muss diese erst therapiert werden, bevor Zahnimplantate eingesetzt werden können. Und auch das Stellen der Diagnose kann mehr oder wenig aufwendig – und somit mehr oder weniger kostspielig oder günstig sein. Doch der entscheidende Faktor ist der Aufwand der Behandlung: Wie viele Zahnimplantate werden gesetzt? Ist Ihr Knochen abgebaut und muss durch einen Knochenaufbau zunächst gestärkt werden?

In erster Linie sind die Implantatkosten abhängig von :

  • der Anzahl der Implantate
  • dem Material der Implantate (meist Titan)
  • den Laborkosten
  • dem Zahnarzthonorar
  • den eventuellen Kosten für die Vorbereitung
  • ob vor dem Setzen des Zahnimplantats ein Aufbau des Kieferknochens notwendig ist

Was kostet ein Implantat?

Ihr Eigenanteil für ein Zahnimplantat liegt ungefähr zwischen 1.400 und 2.200€ pro Zahn.

Beispiel für die Kosten eines einfachen Zahnimplantats*

*Der oben genannte Preis ist lediglich ein Beispiel und muss nicht der Realität entsprechen. Die Behandlung und die damit verbundenen Kosten für die Leistungen unterscheiden sich von Patient zu Patient.

Die Kosten der verschiedenen Zahnimplantat-Versorgungen im Vergleich*

*Die oben genannten Preise sind lediglich Beispiele und müssen nicht der Realität entsprechen. Die Behandlung und die damit verbundenen Kosten unterscheiden sich von Patient zu Patient.

Zusätzliche Implantat-Kosten: Ist vor der Setzung der Zahnimplantate Knochenaufbau nötig?

Die Versorgung mit Implantaten kann nur im gesunden Kiefer erfolgen. Hat sich Ihr Zahnhalteapparat entzündet und Ihr Knochen abgebaut, können Sie nicht direkt Implantate gesetzt bekommen. Sowohl eine Parodontitisbehandlung sowie ein Aufbau des Kieferknochens sind in dem Fall Voraussetzung für Implantate. Erst dann können Zahnimplantate fest im Kiefer verankert werden.

Die Kosten für einen Knochenaufbau werden in der Regel nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Diese Leistung muss vom Patienten selbst getragen werden. Daher erhöht diese Behandlung möglicherweise auch die Kosten für Ihr Implantat.

Im Falle eines Knochenaufbaus gibt es verschiedene Verfahren. Der sogenannte Sinuslift wird beispielsweise von Implantologen zum Knochenaufbau im seitlichen Oberkiefer durchgeführt.

Werden die Zahnimplantat Kosten von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen?

m Gegensatz zu einigen anderen Versorgungen sind Implantate keine Regelversorgung. Die Höhe des Festzuschusses der gesetzlichen Krankenkassen wird durch die alternative konventionelle Besorgung bestimmt. Wäre bei Ihnen theoretisch auch eine Behandlung mit einer Brücke oder Prothese möglich, aber Sie entscheiden sich bei einem fehlenden Zahn dennoch für ein Implantat, erhalten Sie von der Krankenkasse trotzdem nur den Festzuschuss zur Brücke oder Prothese, also ungefähr die Hälfte der Kosten einer Brücken- oder Prothesenleistung.

Private Krankenkassen hingegen übernehmen die Kosten für Zahnimplantate, wenn Sie einen entsprechenden Tarif vereinbart haben.

Ausnahmefälle: Dann kriegen Sie die Zahnimplantat Kosten erstattet

Nur in Ausnahmefällen ist es möglich, dass Sie die vollständigen Zahnimplantat Kosten von Ihrer Krankenversicherung erstattet bekommen.

Ein Ausnahmefall besteht, wenn jegliche anderweitige Versorgung ausgeschlossen und nicht zielführend ist.

Sollen die Implantat Kosten abrechnungsfähig werden, muss ein medizinischer Bedarf nachgewiesen werden. Allerdings sollten Sie sich vorab mit Ihrer Krankenversicherung in Verbindung setzen und erfragen, in welcher Höhe die Kosten für den Eingriff übernommen werden. Informieren Sie sich, ob Sie sich die gesamten oder teilweisen Implantat Kosten erstatten lassen können.

Wieso variieren die Implantat Kosten so stark?

Die Kosten für Zahnimplantate variieren insbesondere, weil die Implantation im Gegensatz zu einer herkömmlichen Versorgung, beispielsweise einer Prothese, eine Privatleistung darstellt. Das Einsetzen einer künstlichen Zahnwurzel wird über eine andere Gebührenordnung, die GOZ, abgerechnet. Über die GOZ kann der Zahnarzt sein Honorar für Zahnimplantate von Fall zu Fall individuell berechnen.

So kann das Honorar für Zahnimplantate bei dem einen Zahnarzt höher ausfallen als bei einem anderen. Dadurch wird der gesamte Preis der Implantate beeinflusst. Hinzu kommt, dass Labor- und Materialkosten, im Gegensatz zur Regelversorgung, nicht im Honorar enthalten sind . Sie können somit ebenfalls stärker variieren als bei einer Kassenleistung .

So verändern sich die Kosten für Ihr Implantat, je nachdem mit welchem Labor der Zahnarzt zusammenarbeitet und welches Material verwendet wird. Die Zahnimplantat Kosten können also stark schwanken.

Wie verläuft die Behandlung mit einem Implantat?

Für das Einsetzen der Zahnimplantate selbst wird lediglich ein Termin beim Zahnarzt nötig, es sei denn der Zahnarzt muss zunächst den defekten Zahn ziehen. Am Folgetag sowie wenige Wochen nach dem Einpflanzen sollte der Fortschritt des Einheilungsprozesses in der Zahnarztpraxis nochmal kontrolliert werden.

Erster Schritt: Korrekte Anamnese

Im Vorfeld werden Röntgen- und Schichtaufnahmen gemacht .

Grundsätzlich wird jeder Patient gründlich untersucht und anschließend wird der Aufwand geschätzt, sowie kariöse Zähne oder Zahnfleischentzündungen behandelt. So werden eventuell vorhandene Befunde schon vor der Implantologie-Behandlung versorgt, damit die Behandlung mit Zahnimplantaten langfristig von Erfolg gekrönt ist.

Bevor das Implantat eingesetzt wird, untersucht Ihr Zahnarzt ebenfalls, ob oder in welchem Bereich gegebenenfalls ein Knochenaufbau vor der Implantation erfolgen muss.

Zweiter Schritt: Freilegung des Knochens

Im Rahmen der Untersuchung ermittelt der Zahnarzt, ob der Patient eine solide, feste Knochenstruktur hat. So ist es bei einem festen, starken und robusten Knochen kein Knochenaufbau erforderlich. Bei einigen Implantatsystemen ist auch ohne Aufbau eine direkte Implantation möglich. Jedoch kommt dies nur in speziellen Ausnahmefällen und für einfache Implantate in Frage, auf denen herausnehmbarer Zahnersatz, also eine Prothese, fixiert wird. Wenn ein Patient keinen Aufbau durchführen lassen kann, könnten derartige Implantate in Frage kommen.

Soll festsitzender Zahnersatz, wie eine Krone oder Brücke, darauf fixiert werden, wird der Knochen des Kiefers freigelegt.

Dritter Schritt: Das Implantat wird eingesetzt

Nach der Freilegung kommen spezielle Bohrer zum Einsatz, welche die Basis für das Implantat (sog. Implantatbett) so präparieren, dass die Implantate später sicher und fest ausgerichtet werden können.

Meist kommt dafür eine Bohrschablone zum Einsatz, die die genaue Richtung und den richtigen Winkel vorgibt.

Anschließend können die Zahnimplantate passgenau in den Knochen eingesetzt werden. Dieser Vorgang wird als Implantat-Insertion bezeichnet. Die genaue Positionierung ist sehr entscheidend, damit keine Nerven verletzt werden, aber auch um den richtigen Sitz des Zahnersatzes oder der Prothese zu gewährleisten.

Vierter Schritt: Einheilung des Implantats

Der Einheilungsprozess dauert im Normalfall zwischen zwei und drei Monaten für Zahnimplantate im unteren und zwischen vier und sechs Monaten für ein Implantat im oberen Kiefer.

Der Unterschied im Heilungsprozess ist durch die höhere Knochendichte im unteren Kiefer bedingt. Im Anschluss daran kann das Zahnimplantat dann mit einer individuellen Versorgung, beispielsweise einer Krone oder anderem Zahnersatz, versehen werden.

Wie lange dauert die Behandlung des Zahnimplantats?

In den meisten Fällen nimmt das Einsetzen nicht mehr als etwa 60 bis 90 Minuten in Anspruch. Dies ist jedoch stets abhängig, wie die Rahmenbedingungen im Einzelfall sind. Jeder Patient ist individuell zu betrachten, daher ist auch die Versorgung mitunter sehr verschieden.

Wenn das zweizeitige Verfahren bei Ihnen angewandt wird, kommt eine Einheilphase von 3-6 Monaten dazu.

Ist eine Narkose beim Setzen des Implantats nötig?

In den meisten Fällen setzt der Zahnarzt das Implantat unter lokaler Betäubung in den Kieferknochen ein. Grundsätzlich obliegt es jedoch Ihnen, mitzubestimmen, ob Sie sich bei der Implantologie statt der örtlichen Betäubung für eine Vollnarkose oder für den Dämmerschlaf entscheiden. Je nach Gesundheitszustand entscheidet der Facharzt, welche Betäubung jeweils die sinnvollste ist.

Welche Risiken existieren bei einem Implantat für Ihre Zähne?

Da die Implantologie mittlerweile zum Standardrepertoire der meisten Zahnärzte gehört, sind die Risiken überschaubar. Doch gerade weil es sich um einen chirurgischen Eingriff handelt, sind Komplikationen nicht auszuschließen.

So kann sich beispielsweise das Zahnfleisch entzünden: ist eine fortgeschrittene Entzündung gegeben, spricht man hierbei von Periimplantitis. Die Entzündung kann sich bis in den Kieferknochen ausbreiten und sogar zum Knochenabbau führen. Bereits vor der Implantation sollten Sie von Ihrem Zahnarzt über Risiken informiert werden und es sollte eine ausführliche Diagnostik erfolgen.

Die Vorteile und Nachteile von Zahnimplantaten

Vorteile von einem Zahnimplantat

  • Hoher Tragekomfort, festsitzender Zahnersatz
  • Benachbarte, gesunde Zähne müssen nicht beschliffen werden > keine gute Zahnsubstanz geht verloren
  • Kein Infektionsrisiko durch Beschleifen der Zähne
  • Belastung des Knochens beugt Knochenschwund vor
  • Ästhetisches Ergebnis > Steigerung der Lebensqualität

Nachteile von einem Zahnimplantat

  • Die Dauer der Zahnbehandlung ist deutlich länger aufgrund von Einheilungsprozess
  • Höhere Kosten, da die Krankenkassen in der Regel keine Zahnimplantat Kosten übernehmen

Das Zahnimplantat ist kein preiswerter Zahnersatz, aber was darf ein Zahnimplantat kosten? Der Preisvergleich lohnt sich: Lassen Sie die Zahnimplantat Kosten unverbindlich und kostenlos von uns berechnen.

Das könnte Sie auch interessieren:

Beitrags-Navigation

4 Gedanken zu “ Zahnimplantate: Kosten, Material & Ablauf ”

Leider funktioniert die Telefoneingabe nicht. Möchte mehr Info

Lieber Herr Eßer, bitte entschuldigen Sie die Unannehmlichkeiten. Wir haben den Fehler jetzt behoben und Sie können wie gewohnt unseren Zahnkosten-Check unter m.dentolo.de/zahnbehandlungen verwenden, um die Kosten Ihrer Zahnbehandlung zu berechnen. Beste Grüße, Ihr Dentolo-Team

Ich habe drei Implantate (15-13) im Oberkiefer, die nun überkront werden müssen. Mein Zahnarzt hat einen Heil- und Kostenplan aufgestellt über 4001,62 €, davon werden von meiner Krankenkasse KKH 442,10 € übernommen. Ich habe ein Bonusheft mit über 10 Jahren regelmäßiger Zahnarztbehandlung. Wieso übernimmt die Krankenkasse nicht die Kosten für Material und Labor?

Liebe Frau Szengel, die Gründe hierfür können mannigfaltig sein. Allerdings besteht die Option die Kosten des Heil- und Kostenplans auf Ersparnispotenzial zu überprüfen – oft sparen Sie dadurch durchschnittlich 38% der ursprünglichen Kosten ein. Die Prüfung übernehmen unsere Zahnexperten gerne kostenlos und unverbindlich für Sie. Wenden Sie sich dafür telefonisch unter der 030 20 84 73 820 an uns oder durchlaufen Sie unter folgendem Link unseren Zahnkosten-Check: m.dentolo.de/zahnbehandlungen. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage und unterstützen Sie gerne persönlich bei der Beantwortung der Fragen zu Ihrer Zahnbehandlung. Beste Grüße, Ihr Dentolo-Team

Schreibe einen Kommentar Antworten abbrechen

Ihr Kontakt zu uns

Mo. bis Sa. 8.00 – 20.00 Uhr

Beliebte Artikel

Unsere Patienten

Gisela Thonhauser aus Berlin

„Toll, einfach nur toll. Meine ganze Einsparung durch Dentolo waren über 5.200 Euro. Ich kann’s nur jedem empfehlen.“

Neueste Artikel

Spannende Infos rund um Ihre Zahngesundheit

Jetzt Ihren wöchentlichen Wissensvorsprung per E-Mail sichern.

Über Dentolo

Die Mission von Dentolo ist es, jedem den Zugang zu hochwertigen Zahnbehandlungen zu erleichtern.

Wie das funktioniert? Indem wir Sie mithilfe unseres transparenten Preis-Checks und unserem starken Netzwerk von über 300 Partnerzahnärzten davor schützen zu viel für Ihre Behandlung zu bezahlen.

Die Seite konnte leider nicht gefunden werden.

Es sieht so aus, als ob an dieser Stelle nichts gefunden wurde. Wie wäre es mit einer Suche?

Ihr Kontakt zu uns

Mo. bis Sa. 8.00 – 20.00 Uhr

Beliebte Artikel

Unsere Patienten

Gisela Thonhauser aus Berlin

„Toll, einfach nur toll. Meine ganze Einsparung durch Dentolo waren über 5.200 Euro. Ich kann’s nur jedem empfehlen.“

Neueste Artikel

Spannende Infos rund um Ihre Zahngesundheit

Jetzt Ihren wöchentlichen Wissensvorsprung per E-Mail sichern.

Über Dentolo

Die Mission von Dentolo ist es, jedem den Zugang zu hochwertigen Zahnbehandlungen zu erleichtern.

Wie das funktioniert? Indem wir Sie mithilfe unseres transparenten Preis-Checks und unserem starken Netzwerk von über 300 Partnerzahnärzten davor schützen zu viel für Ihre Behandlung zu bezahlen.

Источники: http://www.dentolo.de/ratgeber/zahnimplantat-kosten/#Was_kostet_ein_Implantat, http://www.dentolo.de/ratgeber/zahnimplantat-kosten/, http://www.dentolo.de/ratgeber/zahnimplantat-kosten/#Wie_verlaeuft_die_Behandlung_mit_einem_Implantat

Maximale entgeltpunkte pro jahr

0

Maximale entgeltpunkte pro jahr

Wer sich zumindest ein wenig mit der Rente auskennt, weiß, dass die Entgeltpunkte, die er im Laufe seines Arbeitslebens, sofern es sich in beitragspflichtigen Arbeitsverhältnissen bewegt hat, für jedes Jahr seiner Tätigkeit in Abhängigkeit von seinem Einkommen gutgeschrieben bekommen hat. Unter Umständen aber nicht für sein gesamtes Einkommen, denn wenn er zu den Leuten mit einem hohen Einkommen gehört, dann wird alles, was über der vom Gesetzgeber festgelegten Beitragsbemessungsgrenze (BBG) liegt, nicht mehr beitragsmäßig erfasst und daher auch bei der Berechnung der Rente nicht bewertet. Man kann also höchstens so viele Entgeltpunkte bekommen, wie das Einkommen beitragspflichtig ist (max. bis zur BBG).

Doch wie funktioniert das mit den Entgeltpunkten? Man hat ein Einkommen, das zur Berechnung herangezogen wird. Jedes Jahr veröffentlicht der Gesetzgeber dann ein vom stat. Bundesamt berechnetes Durchschnittseinkommen. Diesen Durchschnitt zu errechnen, scheint kompliziert zu sein, denn das vom Staat angegebene Durchschnittseinkommen ist für das laufende und für das Vorjahr immer nur eine vorläufige Zahl und so wird bei den Angaben der Rentenversicherung das Durchschnittseinkommen vom Vor-Vorjahr auf das endgültige Durchschnittseinkommen festgesetzt und für alle Neurentner dieser Periode wird dann die Rente neu und entsprechend dem nun aktualisierten Durchschnittseinkommen berechnet.

Das versicherungspflichtige Einkommen des Arbeitnehmers wird durch das staatlich ermittelte Durchschnittseinkommen geteilt und das Ergebnis dieser Rechnung sind die bis auf 4 Stellen hinter dem Komma erzielten Entgeltpunkte des Arbeitnehmers für das entsprechende Jahr. Nur, ganz so einfach ist das bei den Benachrichtigungen der Bundesversicherungsanstalt nicht immer zu lesen. Das kann daran liegen, dass sich ihr beitragspflichtiges Einkommen im Laufe eines Jahres verändert hat, z. B. durch eine Gehaltserhöhung, aber auch durch erhaltene Prämien oder Urlaubs- und Weihnachtsgeld, wenn Ihr Einkommen nicht generell über der BBG liegt. Mit solchen Extravergütungen kann es passieren, dass im Monat der Auszahlung ihr Gehalt über die Beitragsbemessungsgrenze steigt und damit die Sonderzahlung nicht vollständig zum beitragspflichtigen Einkommen gezählt wird. Auch gesetzliche Maßnahmen mit Wirkungskraft im laufenden Jahr können die Berechnung der Entgeltpunkte verändern.

Der Haken an der Sache ist, dass es damit für jeden Arbeitnehmer nahezu unmöglich wird, seinen Rentenanspruch selbst zu ermitteln, denn er benötigt dafür nicht nur seine Lohnabrechnungen für den gesamten Zeitrahmen seines beitragspflichtigen Arbeitslebens, sondern auch für den gesamten Zeitraum alle vom Staat ermittelten Durchschnittseinkommen. Erst diese Daten ermöglichen es ihm, seinen Rentenanspruch selbst zu ermitteln und mit dem von der Rentenversicherung Bund berechneten Rentenanspruch zu vergleichen.

Hat man Sondervergütungen bekommen und ist damit über die BBG gerutscht, muss man zusätzlich die Jahresbeiträge des Durchschnittseinkommens durch 12 teilen, um die Veränderung durch Sonderzahlungen zu berücksichtigen, denn real erfolgt die Entgeltrechnung auf Monatsbasis und wird dann besonders unübersichtlich, wenn das Einkommen dauerhaft schwankt, z. B. bei Akkordlöhnen.

Nun, ich möchte dabei ein wenig helfen, dort, wo es um generelle Dinge geht. Deshalb habe ich (zumindest für die West-Rentner) mal die BBG aller Jahre von 1957 bis aktuell 2016 erfasst, ebenso alle in dieser Zeit berechneten Durchschnittseinkommen und diese BBG-Daten durch die Durchschnittseinkommen geteilt. Erst die Addition der sich daraus ergebenden Entgeltpunkte für die Zeit beitragspflichtiger Arbeitsentgelte ergeben eine (rein theoretisch) erreichbare Höchstrente.

Ich denke aber, dass niemand diese theoretisch mögliche Höchstrente je erreichen kann, denn ich kenne niemanden, der jemals mit einem Einkommen oberhalb der BBG ins Arbeitsleben eingestiegen ist und dann 45 bis 50 Jahre auch für ein Einkommen oberhalb der BBG vor sich hin gewerkelt hat.

Nun fragen Sie sich sicherlich, was dann diese Tabelle nutzt. Ganz einfach, wenn Sie ihre Lohnabrechnungen alle bewahrt haben, können Sie ihre tatsächlichen Abzüge für die Rente (ausgewiesen als rentenversicherungspflichtiges Einkommen) durch das für das jeweilige Jahr gültige Durchschnittseinkommen teilen und haben damit die von Ihnen erwirtschafteten Entgeltpunkte. Außerdem ist es der Beweis, dass eine rechnerische Höchstrente sich nicht aus der einfachen Multiplikation der in einem bestimmten Jahr berechneten Betrag auf die reale Höchstrente beziehen lässt, denn sie werden aus der Tabelle ersehen, dass die Entgeltpunkte schwankend sind, also pro Jahr individuell errechnet werden müssen Und noch etwas wird mit dieser Statistik deutlich. Es spielt keine Rolle, dass es eine Währungsreform gab (Deutsche Mark in Euro), denn das Pozedere ist unabhängig von der Art der Währung .

Ruhestand planen

Die gesetzliche Höchstrente ist lediglich ein rechnerischer Wert, den nur jemand erreichen könnte, der mindestens 45 Jahre lang den höchsten Beitragssatz in die gesetzliche Rentenversicherung eingezahlt haben.

Die Höchstrente erhält ein Rentner, der 45 Jahre lang durchgehend ein Gehalt in Höhe der Beitragsbemessungsgrenze erhalten hat. Die meisten haben aber mindestens während der Ausbildung und in den ersten Berufsjahren niedrigere Einkünfte.

Die Rentenformel gibt einen Anhaltspunkt

Die Formel zur Berechnung der Altersrente lautet: Entgeltpunkte x Zugangsfaktor x Aktueller Rentenwert. Da der Rentenwert von derzeit 28,61 Euro (im Westen) festgelegt ist und der Zugangsfaktor 1 beträgt, wenn man zur Regelaltersgrenze in den Ruhestand geht (es also keine Abschläge wegen vorgezogener Rente gibt), sind die Entgeltpunkte der Dreh- und Angelpunkt der Berechnung.

Auf die Entgeltpunkte kommt es an

Die Entgeltpunkte haben eine Höchstgrenze. Teilt man die diesjährige Beitragsbemessungsgrenze von 72.600 Euro im Jahr (im Westen) durch das Durchschnittsentgelt von 34.020 Euro, ergibt dies für 2015 eine Höchstpunktzahl von 2,13 Entgeltpunkten.

Angenommen, man erreicht in jedem seiner 45 Arbeitsjahre 2,13 Entgeltpunkte. Die Summe von 95,85 Entgeltpunkten multipliziert mit dem derzeitigen Rentenwert von 28,61 Euro ergäbe eine rechnerische Höchstrente von 2.742 Euro im Monat.

In den vergangenen Jahrzehnten lag die Höchstgrenze an Entgeltpunkten jedoch mit 1,5 bis 2,1 Entgeltpunkten zum Teil weit darunter. Daher ist diese "Höchstrente" für niemanden erreichbar.

Die Realität sieht anders aus

Von einem solchen Wert sind die deutschen Rentner heute weit entfernt. Die Standardrente eines "Eckrentners", der 45 Jahre Beiträge für ein Durchschnittsentgelt eingezahlt hat, beträgt im Westen 1.154 Euro (Stand Mitte 2014). Im bundesweiten Durchschnitt erhält ein Rentner 1.003 Euro Rente im Monat und eine Rentnerin 610 Euro. Witwen- und Witwerrenten sind mit 451 Euro beziehungsweise 293 Euro noch wesentlich niedriger. Die Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung sind davon bereits abgeführt, allerdings nicht die Einkommensteuer.

Diese Seite teilen

Kostenfreier Ruhestands-Check

Unsere Auswertung zeigt Ihnen, wie viel Kapital Sie für Ihren Lebensstandard im Rentenalter benötigen.

Kostenfreie Merkblätter

Richtig für das Alter vorsorgen: Was Ehepaare wissen müssen

Checkliste für den Ruhestand

So justieren Sie Ihre Alterssicherung

Kapitalaufbau für den Ruhestand

So viel kostet der vorgezogene Ruhestand

Genug Geld im Ruhestand?

Der persönliche Vermögensberater für Leute ab 50. Vollständig überarbeitete Neuauflage des Bestsellers.

Diese Seite teilen
Was Sie sonst noch interessieren könnte

Das erste Gespräch ist kostenfrei.

Hinterlassen Sie Ihre Telefonnummer, wir rufen Sie an.

Informieren Sie sich regelmäßig und kostenfrei.

Rechner

Online-Rechner, die Ihr Leben vereinfachen

Entgeltpunkte

Sie wollen Ihre Entgeltpunkte oder auch Rentenpunkte genannt, berechnen? Dann können Sie das ganz einfach mit unserem Entgeltpunkte Rechner.

Die Entgeltpunkte werden jährlich berechnet, zur Ermittlung Ihres Rentenanspruchs. Ein Entgeltpunkt berechnet sich Bruttojahreseinkommens im Verhältnis zum Durchschnittseinkommen aller Versicherten. Haben Sie zum Beispiel im vergangenen Jahr 22.000 Euro verdient und das Durchschnittseinkommen lag bei 27.000 Euro, hätten Sie für dieses Jahr 0,82* Entgeltpunktegesammelt. *(22.000 geteilt durch 27.000)

Maximale Entgeltpunkte

Durch die Beitragsbemessungsgrenze wird die maximale Höhe der jährlich zu erreichenden Entgeltpunkte beschränkt. Zur Zeit liegt diese Beschränkung etwa bei etwa 2 Entgeltpunkten pro Jahr.

Zusätzliche Entgeltpunkte

Sie können auch Rentenpunkte sammeln, für die Jahre in denen Sie nichts verdient haben können, wenn Sie :

  • in Ausbildung waren (0,75 Punkte für maximal 3 Jahre nach dem 17. Lebensjahr)
  • Wehr-/Zivildienst abgeleistet haben (0,80 Punkte)
  • mit der Kindererziehung beschäftigt waren (1 Punkt für 1-3 Jahre pro Kind)
  • wegen Krankheit und Arbeitslosigkeit (0,80 Punkte)

Источники: http://www.flegel-g.de/2016-03-27-Entgeltpunkter-fuer-die-Rente.html, http://www.vermoegenszentrum.de/ratgeber/wissensbeitraege/ruhestand-planen/wie-hoch-ist-die-gesetzliche-hochstrente.html, http://de.calcuworld.com/finanzen/entgeltpunkte/

Kündigung einer versicherung

0

Kündigung einer versicherung

Briefform.de – Briefe schnell und kostenlos schreiben

Briefvorlage – Kündigung Versicherung

Muster-Brief / Kündigung:

– Bestehenden Vertrag erst dann kündigen, wenn Sie die Zusage eines neuen Versicherers haben.

– Kündigung der Versicherung am besten per Einschreiben und eine Woche vor Ablauf der Kündigungsfrist abschicken.

Bei der Erstellung des Briefes werden keine Daten gespeichert oder übertragen. Das verarbeitende Script gibt lediglich die eingetippten und nach Vorlage formatierten Daten aus. Es ist mit diesen Vorlagen und vordefinierten Mustertexten sogar möglich, Briefe offline zu schreiben bzw. zu erstellen.

Einfach, sicher und kostenlos

Offline Nutzung ist möglich

Kostenlos für private Nutzung

Ohne Anmeldung oder Registrierung

Keine Werbung oder Branding in Druckvorlagen

Keine Datenübertragung oder Datenspeicherung

Kündigungsschreiben Versicherungen

Wie praktisch jeder wirst vermutlich auch Du verschiedene Versicherungen abgeschlossen haben. Einige davon sind gesetzlich vorgeschriebene Versicherungen. Ein Beispiel dafür ist die Kfz-Haftpflichtversicherung, die Du haben musst, wenn Du Dein Fahrzeug auf der Straße bewegen willst. Andere Versicherungen wie beispielsweise eine Rechtsschutzversicherung, eine Privathaftpflichtversicherung oder eine Lebensversicherung sind freiwillig. Wenn Du feststellst, dass Du eine Versicherung nicht mehr brauchst oder sie bei einem anderen Versicherer zu besseren Konditionen bekommen kannst, kannst Du Deinen bestehenden Vertrag kündigen. Und mit unserem Generator kannst Du Dir das Kündigungsschreiben ganz bequem zusammenstellen.

Generator: Kündigungsschreiben Versicherungen

Wenn Du einen Versicherungsvertrag kündigen willst

Versicherungsverträge werden mit unterschiedlichen Laufzeiten geschlossen. Viele Verträge haben eine einjährige Laufzeit. Solche Verträge enden dann entweder nach Ablauf dieses Versicherungsjahres. (Achtung: Ein Versicherungsjahr ist nicht automatisch auch ein Kalenderjahr. Ein Versicherungsjahr muss also nicht unbedingt am 01. Januar beginnen und am 31. Dezember enden.) Oder die Verträge verlängern sich stillschweigend um ein weiteres Jahr, wenn Du nicht oder nicht rechtzeitig kündigst. Daneben gibt es Versicherungsverträge mit einer Laufzeit von drei oder fünf Jahren. Oft erhältst Du als Gegenleistung dafür, dass Du einen längeren Vertrag unterschreibst, Rabatte bei den Beiträgen. Außerdem gibt es Versicherungsverträge mit sehr langen Laufzeiten. Hierzu gehören in erster Linie Lebens- und private Rentenversicherungen.

Grundsätzlich kannst Du jeden Versicherungsvertrag ordentlich kündigen. Ordentlich bedeutet, dass Du die Kündigungsfrist einhältst. Bei den meisten Versicherungen beträgt die Kündigungsfrist einen oder drei Monate, eher selten sind es auch sechs Monate. Welche Kündigungsfrist in Deinem Fall gilt, kannst Du im Vertrag nachlesen. Wichtig ist, dass Deine Kündigung rechtzeitig beim Versicherer eingeht. Kommt sie zu spät an, hast Du die Kündigungsfrist verpasst. Eine ordentliche Kündigung ist dann erst wieder zum Ende der nächsten Vertragslaufzeit möglich. Maßgeblich ist dabei immer das Eingangsdatum. Es spielt also keine Rolle, wann Du die Kündigung weggeschickt hast. Sondern es zählt das Datum, an dem Dein Schreiben beim Versicherer angekommen ist.

Bei vielen Versicherungen hast Du außerdem ein Sonderkündigungsrecht. Davon kannst Du Gebrauch machen, wenn

  • es einen Schadensfall gab. In diesem Fall kannst Du den Vertrag innerhalb von einem Monat nach der Regulierung kündigen. Ob Du damit zufrieden warst, wie der Versicherer den Schadensfall bearbeitet hat, oder nicht, ist egal.
  • der Versicherer die Beiträge erhöht, die Versicherungsleistungen aber gleich bleiben.
  • der Versicherer den Leistungsumfang reduziert, die Beitragshöhe aber beibehält.

Kündigst Du außerordentlich, kann Deine Kündigung zum Ablauf des Versicherungsjahres oder zu dem Zeitpunkt, an dem sich die Vertragsbedingungen ändern, wirksam werden. Das kannst Du entscheiden.

Wichtig bei Deiner Kündigung ist, dass sie schriftlich erfolgt und von Hand unterschrieben ist. Inhaltlich muss nur klar und eindeutig aus dem Schreiben hervorgehen, dass Du den jeweiligen Versicherungsvertrag kündigst. Du kannst Deine Kündigung begründen, wenn Du willst. Verpflichtet dazu bist Du aber nicht.

Kündigungsschreiben Versicherungen

Versicherungsvertrag / Police Nummer

Nummer des Versicherungsnehmers

Kündigung der bestehenden Versicherung

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit kündige ich oben aufgeführte Versicherung unter Einhaltung der Kündigungsfrist zum xx.xx.xx. Sollte die Frist wider Erwarten zu diesem Termin nicht gewahrt sein, kündige ich die Versicherung zum nächstmöglichen Zeitpunkt.

Die Kündigung erfolgt, weil ich die Versicherung aufgrund xxx nicht mehr benötige. Zeitgleich widerrufe ich die erteilte Einzugsermächtigung zu o.g. Kündigungstermin.

Bitte lassen Sie mir eine schriftliche Kündigungsbestätigung zukommen.

Mit freundlichen Grüßen

hier geht es weiter:

Kündigungsschreiben Formular für das Schließfach bei der Bank

hier geht es weiter:

Kündigungsgeneratoren

Copyright © 2017 | MH Magazine WordPress Theme von MH Themes

Kündigung einer versicherung

Gerne können Sie uns auch per E-Mail kontaktieren:

Kfz-Versicherungswechsel verpasst?

Mia hilft Ihnen trotzdem zu sparen!

Kfz-Versicherung beim Testsieger

in den letzten 12 Monaten für Kfz-Versicherungen

190.122 Bewertungen insgesamt

Welche Kündigungsfristen und Termine muss ich beachten?

Kündigen Sie Ihre Kfz-Versicherung regulär zum Ende der Vertragslaufzeit.

Die meisten Kfz-Versicherungen enden am 31. Dezember. Daher sollten Sie sich für die Kündigung den Stichtag 30. November im Kalender dick anstreichen. An diesem Tag muss die Kündigung dem Kfz-Versicherer spätestens vorliegen.

Bei unterjährigen Kfz-Versicherungsverträgen muss die Kündigung spätestens einen Monat vor dem Vertragsende dem Kfz-Versicherer vorliegen. Die exakten Bedingungen finden Sie in Ihren Versicherungsunterlagen.

Wann gilt die Kündigung als zugegangen?

Für die Kündigungsfrist entscheidend ist das Empfangsdatum beim Kfz-Versicherer.

Wie kann ich kündigen?

Die Kündigung Ihres Kfz-Versicherungsvertrags leiten Sie am besten einfach und schnell durch unseren 1-Klick-Kündigungsservice in die Wege. Diese Option wird Ihnen nach der Antragsstellung in unserem Kfz-Vergleichsrechner angezeigt.

Alternativ kündigen Sie Ihren Kfz-Versicherungsvertrag schriftlich. Nutzen Sie dafür am besten unsere Vorlage für eine Musterkündigung im PDF-Format.

Sie können auch per Fax kündigen. Das geht auch noch am Stichtag. Heben Sie in diesem Fall den Sendungsbeleg als Nachweis auf.

Wann habe ich ein Sonderkündigungsrecht?

In bestimmten Fällen können Sie den Kfz-Versicherungsvertrag per Sonderkündigung mit einer Frist von einem Monat kündigen. Dafür muss einer der folgenden Kriterien vorliegen, die im Versicherungsvertragsgesetz geregelt sind.

Der Kfz-Versicherer hebt die Beiträge in der Haftpflicht- oder Kaskoversicherung an, ohne die Leistungen auszuweiten. Das gilt auch für anderweitige Vertragsänderungen.

  • § 92 Kündigung im Schadenfall

    Bei einem Schadenfall haben sowohl der Versicherer also auch der Versicherungsnehmer das Recht, nach dessen Regulierung unter Wahrung der Fristen die Autoversicherung zu kündigen.

  • § 96 Kündigung nach Veräußerung (Fahrzeugwechsel)

    Legt sich der Versicherungsnehmer einen anderen Pkw zu, kann er sofort eine neue Kfz-Versicherung abschließen.

  • Sonderfall Autoverkauf

    Verkaufen Sie Ihren bisherigen Wagen, läuft die bestehende Kfz-Versicherung auf Sie weiter, bis der neue Halter den Pkw auf sich ummeldet. Sie vermeiden das, indem Sie das Auto selbst vor der Übergabe abmelden. Teilen Sie den Vorgang (durch die Abmeldebestätigung der Zulassungsstelle) sicherheitshalber auch dem Kfz-Versicherer mit.

    Im Kfz-Kaufvertrag sollten Sie den Käufer außerdem dazu verpflichten, den erworbenen Pkw umgehend auf sich umzumelden und zu versichern.

    Merkblatt zum Download

    • richtiges Vorgehen bei Kündigung Ihrer Kfz-Versicherung
    • verschiedene Kündigungsmöglichkeiten
    • einzuhaltende Fristen und Termine
    • wichtige Punkte beim Kündigungsschreiben
    Haben Sie Fragen?

    Mo. bis So. 8:00 – 22:00 Uhr

    Über den Redakteur

    Der gelernte Motorjournalist ist Experte für alle Themen rund um die Kfz-Versicherung sowie ein Fachmann für Pkw-Neuheiten.

    © 2017 CHECK24 Vergleichsportal für Versicherungsprodukte GmbH

    Источники: http://briefform.de/kuendigen-versicherung.html, http://www.kuendigungsschreiben-vorlage.de/kuendigungsschreiben-versicherungen/, http://www.check24.de/kfz-versicherung/kuendigen/

    Hausratversicherung bei umzug

    0

    Versicherungen vergleichen – Gьnstiger Versicherungsschutz

    Informations- & Vergleichsportal zu Versicherungen

    Umzug – Was passiert mit der Hausratversicherung?

    Wenn man seinen Hausrat bereits ьber eine Hausratversicherung abgesichert hat und es zu einem Umzug kommt, gelten laut den Versicherungsbedingungen bestimmte Regeln. Der Versicherungsschutz gilt bei einem Wohnungswechsel zum Beispiel nur fьr einen bestimmten Zeitraum. Zudem muss auch die Einrichtung in der neuen Wohnung bzw. im neuen Haus gut abgesichert sein.

    Versicherungsdauer bei dem Umzug

    Wechselt man den Wohnraum, ist es wichtig, dass der Hausrat nicht nur in der alten Wohnung geschьtzt ist. Aus diesem Grund bietet die Hausratversicherung wдhrend des Umzugs den Schutz sowohl in der alten als auch in der neuen Wohnung an. Ab dem Beginn des Wohnungswechsels gilt die Absicherung fьr beide Wohnungen bis zu zwei Monate. Danach ist der Hausrat des Versicherungsnehmer nur noch in dem neuen Wohnraum abgesichert.

    Umzug ins Ausland

    Wenn man ins Ausland umzieht, erlischt bei nahezu jeder Versicherung die Deckung, da der Schutz nur innerhalb nationaler Grenzen geboten werden kann. Auch hier gilt die Versicherungsdauer von zwei Monaten. Nach dem Umzugsbeginn besteht fьr den Versicherungsnehmer noch zwei Monate der Versicherungsschutz in dem bisherigen Wohnraum.

    Wie erfolgt eine Beitragsдnderung?

    Nachdem der Umzug in ein neues Heim begonnen wurde, sollte man dies mцglichst schnell der Versicherungsgesellschaft anzeigen. Dadurch kann unter anderem die GrцЯe des Wohnraums geдndert oder bestimmte Einschlьsse herausgenommen werden, falls diese in der neuen Wohnung nicht mehr vorhanden sind. Die Berechnung der Versicherungsbeitrдge ist dabei grцЯtenteils von der Quadratmeterzahl abhдngig. Angenommen es erfolgt keine Anpassung des Versicherungstarifs, so kann es passieren, dass eine Unterversicherung besteht.

    Auflцsung einer Ehewohnung

    Bei einer Trennung bzw. Scheidung zieht mindestens ein Lebenspartner aus der gemeinsamen Wohnung aus. Wie der Versicherungsschutz fьr den Hausrat in einem solchen Fall weitergefьhrt werden kann, ist davon abhдngig, wer in eine andere Wohnung umzieht.

    Zusammenzug von zwei Personen

    Wenn zwei Personen zusammen in eine Wohnung ziehen und zwei Hausratversicherungen bestehen, gibt es eine Sonderregelung fьr die zukьnftige Vertragsgestaltung. Grundlage hierfьr sind auch gesetzliche Vorschriften aus dem Versicherungsvertragsgesetz (VVG).

    Wohnungswechsel

    Der Versicherungsschutz der Hausratversicherung geht bei einem Wohnungswechsel auf die neue Wohnung über. Während des Wohnungswechsels besteht Versicherungsschutz in beiden Wohnungen. Zwei Monate nach Umzugsbeginn endet der Versicherungsschutz für die bisherige Wohnung.

    Der Versicherungsschutz geht nicht auf die neue Wohnung über, wenn der Versicherungsnehmer die bisherige Wohnung behält und weiterhin bewohnt (Doppelwohnsitz). Für beide Wohnungen besteht Versicherungsschutz für die Dauer von zwei Monaten.

    Auch bei einem Wohnungswechsel ins Ausland geht der Versicherungsschutz nicht auf die neue Wohnung über. Er erlischt zwei Monate nach Umzug.

    Bei einer Beitragserhöhung hat der Versicherungsnehmer das Recht die Versicherung zu kündigen.

    Wenn beide Ehegatten Versicherungsnehmer einer Hausratversicherung sind und bei einer Trennung zieht einer der Ehegatten aus, sind beide Wohnungen, die neue Wohnung und die bisherige Wohnung des ausziehenden Ehegatten, Versicherungsort. Das gilt solange, bis die Hausratversicherung aufgrund des Wohnungswechsels geändert wird. Längstens aber bis zum Ablauf von 3 Monaten nach der Beitragsfälligkeit die dem Wohnungswechsel folgt.

    Danach erlischt der Versicherungsschutz für die neue Wohnung.

    Bei einem Wohnungswechsel von beiden Ehegatten, sind ebenfalls die neuen Wohnungen und die bisherige Wohnung Versicherungsort. Dies gilt bis zum Ablauf von 3 Monaten nach der Beitragsfälligkeit, die nach dem Umzug folgt.

    Danach endet der Versicherungsschutz für die neue Wohnung.

    Viele Begriffe schnell erklärt Sitemap

    Direkt auf alle Infoseiten

    Ihre ACIO-Experten unter

    Erst durch dem 1. Klick erfahren Facebook,

    Twitter und Google+ von Ihrer Aktivität.

    Mit dem 2. Klick können Sie dann liken,

    Fragen zum Umzug | Muss ich einen Umzug der Hausratversicherung melden?

    Bei einem Umzug kann die bisherige Hausratversicherung problemlos auf die neue Wohnung übertragen werden. Was Sie dabei beachten müssen:

    Grundsätzlich gilt, dass die bestehende Hausratversicherung für einen Zeitraum von maximal zwei Monaten für beide Wohnung gelten kann. Somit ist der Hausrat in der alten, als auch in der neuen Wohnung über diesen Zeitraum weiterhin versichert. Nach dieser Frist kann die Versicherung nur noch für die neue Wohnung genutzt werden. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass nach dem Umzug die neue Wohnung in gleicher Weise genutzt wird wie der bisherige Wohnraum.

    Hintergrund

    RECHTSSCHUTZ Worauf es dabei ankommt

    Der Versicherungsnehmer hat gegenüber seiner Versicherung die Pflicht, seine neue Adresse mitzuteilen. Das ist deswegen relevant, weil die neue Wohnung des Versicherten durch den Umzug in einer anderen Tarifzone liegen könnte, wodurch sich der Versicherungsbeitrag verändern würde. Sollte sich der Beitrag deshalb erhöhen, hat der Versicherungskunde ein Sonderkündigungsrecht. Ansonsten kann auch bei einem Umzug die Hausratversicherung nicht ohne weiteres gekündigt werden, wie es beispielsweise bei einem Wechsel des Autos der Fall wäre. Die Versicherung besteht so lange weiter, bis die Laufzeit endet. Beim Versicherer gekündigt werden muss im Regelfall drei Monate vor Ablauf der Vertragslaufzeit.

    Neben der neuen Adresse muss nach einem Umzug ebenfalls die neue Wohnungsgröße angegeben werden, da sich diese meist von der Größe der zuvor versicherten Wohnung unterscheidet – wenn auch nur um ein wenige Quadratmeter. Im Versicherungsvertrag wird diese Größenänderung vermerkt und der Beitrag entsprechend der neuen Quadratmeterzahl angepasst.

    Sollte der Versicherungsnehmer seiner Mitteilungspflicht nicht nachkommen, kann dieses unter Umständen zu einer Unterversicherung führen. Im Schadensfall ersetzt die Hausratversicherung dann nur einen bestimmten Teil des Verlustes.

    Источники: http://www.versicherung-check.net/hausratversicherung-umzug.html, http://www.versicherung-vergleiche.de/hausratversicherung/wohnungswechsel.htm, http://www.bild.de/infos/hausratversicherung/hausratversicherung/hausratversicherung-umzug-8532106.bild.html

    Hausrat einbruch

    0

    Diebstahl und Einbruch: Schadensregulierung in der Hausratversicherung

    Wohnungseinbrüche ereignen sich wesentlich öfter, als die meisten Personen vermuten. Dabei sprechen die Einbruchsstatistiken eine deutliche Sprache: In Deutschland wird häufig eingebrochen. Vor allem in den Großstädten schlagen Diebe gerne zu. Am größten ist das Risiko im Herbst und Winter, weil es früh dunkel wird. Aber auch während der Sommerferien ergreifen zahlreiche Kriminelle die Chance, um in die Häuser und Wohnungen von Personen einzudringen, die sich augenblicklich im Urlaub befinden.

    Unterschied zwischen Diebstahl und Einbruch

    Rechtlich betrachtet ist ein Diebstahl nichts anderes als die unberechtigte Inbesitznahme von Dingen, an denen man kein Eigentum verfügt. Hausratversicherungen decken das Risiko des so genannten Einbruchdiebstahls ab. Ein Einbruchdiebstahl liegt vor, wenn Türen oder Fenster mit Werkzeugen oder gar mit Gewalt geöffnet werden, um somit Zugang zu Räumen zu erhalten und die darin befindlichen Sachen zu stehlen.

    Ergänzend deckt die Hausratversicherung auch das Risiko des Raubes ab. Ein Raub liegt vor, wenn Kriminelle die Herausgabe von Wertsachen oder anderen Sachen fordern und dabei mit Gewalt drohen. Allerdings leisten die Versicherer nur dann eine Entschädigung, wenn die Lage für den Versicherungsnehmer bedrohlich gewesen ist bzw. ihm offensichtlich gedroht wurde. Trickdiebstahl ist hingegen nicht versichert.

    Verhalten im Schadensfall

    Betroffene sind oft schockiert, wenn sie feststellen müssen, dass sie bei ihnen zu Hause eingebrochen wurde. Doch nicht immer ist ein Einbruchdiebstahl auf den ersten Blick ersichtlich. Etliche Diebe schlagen sehr gezielt zu, indem sie ausschließlich wenige aber dafür wertvolle Sachen entrichten. Es muss nicht zwangsläufig ein Bild der Verwüstung entstehen. Manchmal werden Einbrüche erst bemerkt, obwohl man sich bereits seit mehreren Stunden zu Hause aufgehalten hat.

    Wird ein Schaden festgestellt, ist es ungemein wichtig, die Polizei zu informieren. Dies ist eine Obliegenheit des Versicherungsnehmers. Er muss die Gesetzeshüter informieren, Anzeige erstatten und zu Protokoll geben, welche Dinge gestohlen wurden. Diese Verfahrensweise ist wichtig, denn womöglich wird das Diebesgut später noch sichergestellt.

    Zugleich ist es erforderlich, den Versicherer über den Einbruchdiebstahl oder Raub zu informieren. Die Schadensmeldung sollte nicht zu spät abgegeben werden. Am besten man setzt sich taggleich mit dem Versicherer in Verbindung. Zunächst ist es möglich, den Schaden telefonisch zu melden. Eine schriftliche Meldung des Schadens sollte jedoch grundsätzlich folgen.

    Je nach Umfang des Verbrechens kann es passieren, dass die Polizei vor Ort erscheint oder sich ein Inspektor des Versicherers den Tatort ansehen möchte. Dementsprechend dürfen die Opfer nicht zu früh mit dem Aufräumen beginnen, womöglich zerstören sie dabei Spuren, die bei der Ermittlung der Diebe hilfreich sind.

    Umfang der Entschädigung

    Bei Einbruchdiebstahl gelten Entschädigungsgrenzen, die je nach gewähltem Tarif unterschiedlich hoch bemessen sind. Etliche Versicherer entschädigen bis 20.000 Euro – auch wenn die eigentliche Versicherungssumme höher liegt. Ungesichert aufbewahrte Wertsachen sind häufig nur bis 500 Euro versichert. Erfolgt die Aufbewahrung in einem Wertschutzschrank, so gilt eine deutlich höhere Entschädigungsgrenze.

    Der Versicherer ersetzt aber keinesfalls nur den gestohlenen Hausrat. Auch Kosten, die aus dem Aufräumen oder der Reparatur von Türen oder Fenstern resultieren, werden getragen. Allerdings müssen vorhandene Beschädigungen zweifelsfrei auf einen Einbruch oder Einbruchversuch zurückzuführen sein.

    Hausrat- und Gebäudeversicherung, wer zahlt was nach dem Wohnungseinbruch?

    Bei einem Wohnungseinbruch werden Türen oder Fenster aufgebrochen und oft stark beschädigt. In der Wohnung findet der Inhaber häufig weitere Spuren von Verwüstung. Schubladen wurden gewaltsam geöffnet, Regale umgestoßen und Hausrat liegt, wenn er nicht gestohlen wurde, oft stark beschädigt zwischen den Überresten des Mobiliars. Anders als die emotionalen Verletzungen, die der Einbruch hinterlässt, können materielle Schäden bei entsprechender Vorsorge durch Versicherungen abgemildert werden. Schauen wir uns einmal an, wer für die Beseitigung der Schäden und den Ersatz des Hausrates zuständig ist?

    Hausratsversicherung und Gebäudeversicherung

    Ein typischer Fall aus unserer Verwalterpraxis: Die Mieterin meldet einen Kellereinbruch. Die aufgebrochene Kellertür muss repariert werden, die nächste Frage gilt dem Ersatz der gestohlenen Gegenstände. Hierfür wäre doch der Vermieter über seine Gebäudeversicherung zuständig, für die zahle sie ja über die Nebenkostenabrechnung. Ärger und Enttäuschung waren groß, als wir der Mieterin erklärten, dass ihr Hab und Gut weder von der Gebäudeversicherung des Eigentümers noch vom Eigentümer selbst ersetzt wird, nur die zerstörte Kellertür wird von der Versicherung des Eigentümers übernommen.

    Einbruchsschäden können durch die Hausratsversicherung oder eine Gebäudeversicherung abgedeckt sein. Beim Einbruch in eine Mietwohnung ist zunächst die Hausratversicherung des Mieters Ansprechpartner, sie kommt für die Regulierung aller Schäden, die mit dem Hausrat in direkter Verbindung stehen, auf. Dazu gehören auch vom Einbrecher verursachte Schäden an Türen und Fenstern, wenn diese den versicherten Hausrat direkt „umschlossen“ haben.

    Eine Gebäudeversicherung schließt der Eigentümer eines Wohnobjekts, also der Vermieter, ab. Grundsätzlich gehört Einbruchsdiebstahl nicht zu den von einer Gebäudeversicherung umfassten Schadensrisiken. Hinsichtlich der bei einem Einbruch häufig vorgefundenen Schäden an Fenstern und Türen des Wohnobjektes besteht allerdings bei den meisten Versicherungen die Möglichkeit, diese Schäden mit einzuschließen. Vermieter benötigen deshalb eine Gebäudeversicherung mit Deckungsschutz für Einbruchschäden, denn nicht jeder Mieter ist hausratversichert. Die Gebäudeversicherung des Vermieters zahlt dann Einbruchsschäden an einzelnen Wohnungen, nicht den gestohlenen oder zerstörten Hausrat, wenn der Mieter nicht versichert ist.

    Kann mir der Vermieter den Abschluss einer Hausratversicherung vorschreiben?

    Zum Abschluss einer Hausratversicherung ist kein Mieter verpflichtet. Sie ist jedoch neben der privaten Haftpflichtversicherung die wichtigste Versicherung, die jeder Bürger abschließen sollte. Im Schadensfalls (egal ob Feuer, Leitungswasser, Einbruchdiebstahl, Vandalismus, Sturm und Hagel), kommt sie für den Verlust oder die Zerstörung des eigenen Hausrates auf.

    Um den oben genannten Ärger mit den Mietern im Schadensfall zu vermeiden, möchten viele Vermieter ihre Mieter deshalb vertraglich zum Abschluss einer Hausratversicherung verpflichten. Der Deutsche Mieterbund betrachtet eine solche Klausel in einem Mietvertrag für unwirksam. Bei Abschluss eines Mietvertrages kann der Nachweis einer Hausratversicherung jedoch über eine Individualvereinbarung zwischen Mieter und Vermieter vereinbart werden.

    Was muss ich nach einem Einbruch in die Wege leiten?

    Ob hausratversichert oder nicht, zunächst muss der Mieter den Einbruch- oder Einbruchversuch der Polizei anzeigen.

    Besteht eine Hausratversicherung, muss der Mieter ihr den vollständigen Schaden, auch Beschädigungen an Türen oder Fenstern, melden. Bei gestohlenen Gegenständen ist dabei das Vorhandensein einer Wertgegenstandsliste, in der alle Hausratgegenstände vermerkt sind, hilfreich.

    Wenn sie noch überlegen, ob sich eine solche Versicherung für sie lohnt, sollten sie sich die Zeit nehmen und für ihren Hausrat einmal eine solche Aufstellung anfertigen. Kleidung, Möbel, Kücheneinrichtung, Elektrogeräte – vermerken sie alle Gegenstände in ihrer Wohnung mit ihrem Anschaffungswert. Sie werden bei der Addition überrascht sein, wie viel Geld sie für die Neuanschaffung ausgeben müssen.

    Besteht keine Hausratversicherung, kann der Mieter zumindest verlangen, dass die Einbruchsschäden an Fenstern und Türen durch den Vermieter beseitigt werden. Weil es zu seinen mietvertraglichen Hauptpflichten gehört, hat der Vermieter unmittelbar nach dem Einbruch dafür zu sorgen, dass Türen und Fenster der Wohnung wieder verschlossen werden können. Er muss eine Notreparatur veranlassen, sobald die Polizei ihre Ermittlungen am Tatort beendet hat.

    Wenn der Eigentümer so weitsichtig war, die Gebäudeversicherung um “Gebäudebeschädigungen durch unbefugte Dritte” zu erweitern, übernimmt die Gebäudeversicherung den Ausgleich für Schäden am Haus, wenn der Mieter nicht versichert ist. Andernfalls muss der Vermieter die Reparaturkosten aus eigener Tasche bezahlen.

    Schadensersatz für gestohlene Wertgegenstände kann der nicht versicherte Mieter weder von seinem Vermieter noch von der Gebäudeversicherung verlangen. Die Kosten der erweiterten Gebäudeversicherung tragen im Regelfall die Mieter, weil sie als Nebenkosten anteilig umgelegt werden.

    Grundsätzliche Voraussetzungen für den Versicherungsschutz

    Ein Einbruchdiebstahl ist aus versicherungsrechtlicher Sicht nur dann gegeben, wenn eine nichtberechtigte, „dritte“ Person in eine abgeschlossene Wohnung oder abgeschlossene Geschäftsräume eingedrungen ist, um dort befindliche Gegenstände zu stehlen. Weil Einbruchsdiebstahl und Vandalismus häufig Hand in Hand gehen, werden auch Vandalismusschäden im Versicherungsrecht zu den Einbruchsschäden gerechnet. Häufig kommt es zu Vandalismus, wenn die Erwartungen der Einbrecher enttäuscht werden und weniger wertvolle, weiter veräußerbare Gegenstände gefunden werden als angenommen.

    Ein Versicherungsfall gilt dann als eingetreten, wenn durch Spuren von Gewaltanwendung nachgewiesen wird, dass ein Einbrecher in Haus oder Wohnung gelangt ist. Fehlen Spuren des gewaltsamen Öffnens an Haustür, Verandatür oder Fenstern, geht die Versicherung davon aus, dass dem Einbrecher das Betreten der Wohnung durch Nachlässigkeit des Inhabers ermöglicht worden sein könnte. Nicht verschlossene Eingangstüren, angeklappte Fenster und leicht zu findende Schlüsselverstecke gelten als Obliegenheitsverletzungen des Geschädigten und führen dazu, dass die Versicherung von der Haftung befreit wird. Das Oberlandesgericht Köln hat deshalb bereits im Jahr 2010 entschieden, dass Hausratversicherungen bei Wohnungseinbrüchen ohne Spuren eines gewaltsamen Eindringens nur dann Schadensersatz leisten müssen, wenn der Versicherte nachweist, dass ihm ein Wohnungsschlüssel gestohlen worden ist.

    Neben der Verpflichtung, Türen und Fenster immer sorgfältig zu verschließen, wenn er die Wohnung verlässt, treffen den Versicherungsnehmer bei einem Einbruch noch weitere Obliegenheiten. Dazu gehört es, dass der Bestohlene, nachdem er den Einbruch entdeckt hat, unverzüglich alles tut, was der Polizei die Ermittlungen erleichtert. Wichtig ist es, kurzfristig eine Bestandsliste mit allen Gegenständen, die entwendet worden sein könnten, aufzustellen und der Polizei zur Verfügung zu stellen. Falls Personen mit Diebesbeute festgenommen werden können, soll kurzfristig zu klären sein, ob Wertgegenstände aus der Wohnung des Versicherungsnehmers dabei sind.

    Berechnung des zu ersetzenden Schadens – Zeitwert, Neuwert

    Für die Sparfüchse der Zeitwert

    Hier kann die zu zahlende Versicherungsprämie etwas gesenkt werden. Für die Berechnung des von der Versicherung auszugleichenden Schadens wird der jeweilige Zeitwert der gestohlenen Gegenstände angesetzt. Bei technischen Gegenständen kann der Zeitwert deutlich von dem Kaufpreis abweichen, zu dem sie vor wenigen Jahren angeschafft worden sind. Die ständige Neuentwicklung führt zu schnellem Preisverfall.

    Auf der sicheren Seite mit dem Neuwert

    Mit dem Neuwert wird der Wiederbeschaffungspreis der versicherten Gegenstände im neuwertigen Zustand bezeichnet. Die Versicherung ist demnach verpflichtet, den Wert zu ersetzen, den der gestohlene Gegenstand hätte, wenn er zum Zeitpunkt des Einbruchs neu angeschafft werden müsste.

    Bei Schmuck und Kunstgegenständen ist ein Nachweis des Wertes erforderlich. Gegenstände von hohem ideellen Wert können nur mit dem tatsächlichen Sachwert veranschlagt werden. Für den Ersatz von Urkunden und ähnlichen Dingen, bei denen der Wert sich deutlich vom Materialwert abhebt, werden Pauschalen angewendet.

    | Der Mietvertrag

    Top 5 Mietvertrag

    Neu auf der Seite

    Aktuell wird gelesen

    • Vorlage zur ordentlichen Kündigung des Mietverhältnisses durch den Vermietervor 4 Sekunden
    • Abrechnungs- & Widerspruchsfrist zur Nebenkostenabrechnungvor 15 Sekunden
    • Die Mieterhöhung auf die ortsübliche Vergleichsmietevor 47 Sekunden

    Seit 1992 sind wir gemäß unserem Motto „persönlich & fair“ erfolgreich tätig. Wir vermieten, verkaufen, verwalten und bewerten Immobilien aller Art. Langjährige Erfahrung, beste Marktkenntnisse, ein bundesweites Netzwerk und unser Engagement sind Ihre Vorteile und unsere Kompetenz.

    Die Hausrat-Versicherung greift nach einem Einbruch

    Sicheres Zuhause Ist mein Hausrat noch richtig versichert?

    Quelle: Getty Images/Blend Images/JGI

    D en Computer und das Geld haben sie mitgenommen. Das Lieblingssofa, den Familienschmuck und sogar die Fotoalben. Alles weg. Erinnerungen an ein ganzes Leben. „Als ich abends nach Hause kam, stand die Tür weit offen und die ganze Wohnung war verwüstet“, erzählt Susanne H. noch immer fassungslos.

    Die Nachbarn hätten nichts bemerkt und natürlich habe sie die Balkontür geschlossen. Zum Glück. Denn geklaute oder beschädigte Gegenstände und – bis zu einer bestimmten Summe – auch Bargeld ersetzt im Falle eines Einbruches die Hausratversicherung.

    Allerdings hat auch der Versicherungsnehmer Pflichten. Vor dem Verlassen der Wohnung müssen Fenster und Türen geschlossen oder sogar abgeschlossen werden. Gelangt der Einbrecher nämlich durch ein offenes oder gekipptes Fenster in die Wohnung, leistet die Versicherung im Normalfall nicht.

    „Drei Viertel der Deutschen haben eine Hausratversicherung“, sagt Annegret Jende von der Stiftung Warentest. Sie sei eine der beliebtesten Versicherungen überhaupt. Und im Prinzip einfach zu verstehen. Wären da nicht die verschiedenen Tarife und Klauseln, die Regeln und Ausnahmen.

    Der Neuwert wird ersetzt

    Grundsätzlich wichtig sei, seinen Versicherungsschutz alle paar Jahre zu überprüfen, sagt Jende. „Manchmal schafft man ja neue Dinge an und hat das gar nicht mehr auf dem Schirm.“ Die Hausratversicherung zahle, „für alles was heraus fallen würde, wenn Sie das Haus auf den Kopf stellen und schütteln würden.“

    Möbel, Bilder, Gardinen, Vorhänge, Teppiche, Tapeten, Bücher. Elektrogeräte, Kleidung, Wäsche, Uhren. Aber auch Wertgegenstände wie Schmuck und Bargeld, Kunstwerke oder Antiquitäten. Bei einem Einbruch oder Einbruchsversuch komme die Versicherung aber auch für die Reparatur entstandener Schäden an Türen und Fenstern auf.

    Versicherte müssen allerdings nachweisen können, dass die als gestohlen gemeldeten Dinge tatsächlich auch in ihrem Besitz waren. Am besten sollte man Rechnungen aufheben und teure Gegenstände fotografieren. „Eine Inventarliste aufstellen und einfach mal die Schranktür öffnen und alles abfotografieren“, rät Jende.

    „Fotos oder Belege sind immer gut. Das macht es den Gutachtern einfacher.“ Für die Zahlung sei nicht maßgeblich, wie alt ein Gegenstand war. „Ersetzt wird der Neuwert, damit ein Gegenstand der gleichen Art und Güte angeschafft werden kann.“

    Kaufnachweise besorgen

    Betroffene erhalten also das Geld, das die sie benötigen, um Möbel, Geräte und anderen Hausrat in gleicher Qualität neu zu kaufen, zum aktuellen Marktpreis inklusive technischer Neuerungen. Diese Regelung hat Susanne H. immerhin einen neuen Computer beschert, der technisch dem aktuellen Stand entspricht. Denn das gleiche Gerät war im Handel nicht mehr zu bekommen.

    Dumm nur, dass sie die abfotografierten Wertgegenstände nicht in der Cloud, sondern nur auf der Festplatte des alten Rechners abgespeichert hatte. „Das war eine ziemlich Rennerei, wieder an die Kaufnachweise zu kommen“, ärgert sie sich.

    Den ideellen Wert der Gegenstände kann die Versicherung natürlich nicht ersetzen. „Das ist das eigentlich Schlimme“, sagt die Beklaute.

    Die Versicherungssumme sollte keinesfalls zu niedrig angesetzt werden, um an der Prämie zu sparen. Denn bei Unterversicherung werden die Leistungen gekürzt. Mit einer Unterversicherungs-Verzichtklausel lässt sich das umgehen. „Im Schadensfall prüft die Versicherung, ob der Versicherte zu gering versichert war“, sagt die Expertin Jende.

    650 Euro pro Quadratmeter

    Auf der sicheren Seite sei man in der Regel, wenn man seinen Hausrat für 650 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche versichere. In einem Premium- oder Komforttarif seien hier auch mal 700 Euro fällig. „Und wenn das Risiko eines Einbruchs erhöht ist, etwa durch ein Gerüst am Haus, müssen Versicherte das ihrer Versicherung melden.“

    Auch bei grober Fahrlässigkeit, wenn Türen oder Fenster etwa unverschlossen bleiben, müssen Einbruchsopfer häufig auf eine Entschädigung verzichten. Es sei denn, sie haben eine Verzichtsklausel wegen grober Fahrlässigkeit. Aber auch hier ist Vorsicht geboten: „Viele Versicherungen werben zwar mit einer solchen Klausel, aber nicht immer ist sie enthalten“, sagt Jende.

    Auch hier gebe es zudem Obergrenzen für bestimmte Schäden. „Die Schwere der Schuld wird festgestellt und dann geguckt, bis zu welcher Höhe der Schaden bezahlt wird.“

    Was also ist nach einem Einbruch zu tun? „Man muss Polizei und Versicherung verständigen und eine Stehlgutliste einreichen“, sagt Expertin von der Stiftung Warentest. „Wichtig ist auch, dass man nichts verändert oder aufräumt.“ Schadenbegrenzung dürfe man aber vornehmen und etwa die Fensterscheiben reparieren lassen.

    Höchstgrenze für Schmuck

    Je nach Versicherungstarif gibt es Höchstgrenzen, vor allem für Wertsachen wie Schmuck. Zu den Wertsachen zählen Perlen, Edelsteine und Edelmetalle, aber auch Briefmarken, Münzen und Medaillen, teure Teppiche, Pelze und Kunstobjekte wie Gemälde oder Plastiken und Antiquitäten ab einem Alter von 100 Jahren. Ihren Verlust ersetzen Versicherer oft nur bis zu einer bestimmten Grenze, meist 20 Prozent der Versicherungssumme.

    Bei sehr hohen Versicherungssummen (mehrere 100.000 Euro) müssten Versicherte ihr Hab und Gut zudem besonders sichern, etwa durch eine Alarmanlage. „Besonders wertvolle Gegenstände, wie Gold, müssen in einem abschließbaren und fest im Mauerwerk verankerten Safe verwahrt werden.“

    Und wenn man keine Belege hat oder diese beim Einbruch verschwunden sind? „Dann muss man glaubhaft machen, dass die Gegenstände da waren. Und das kann sehr schwierig werden“, erläutert die Expertin Jende. Für Kunden mit teuren Wertsachen sei die allgemeine Entschädigungsgrenze ohnehin zu knapp. „Eine Erhöhung ist meist gegen Aufpreis möglich.“

    Die Regelungen sind zuweilen verwirrend. Denn Schäden an Türen und Fenstern etwa sind nicht bei jeder Versicherung abgedeckt. So werden die Schäden an der Haustür bei Mehrfamilienhäusern von der Wohngebäudeversicherung bezahlt, nicht aber die kaputte Wohnungstür. Diese wird von der Hausratversicherung bezahlt.

    Die Höhe der Versicherungsprämie ist maßgeblich vom Wohnort und der Einbruchstatistik abhängig. Wer in Köln oder Bremen wohnt, hat Pech gehabt: „In den Einbruchshochburgen sind die Beiträge sehr hoch“, sagt Jende. „In München, wo es vergleichsweise weniger Einbrüche gibt, dagegen ist Versicherungsschutz deutlich günstiger zu bekommen.“

    Versicherungen Finanzberatung

    • Von Josephine Pabst
    • 16.10.2015

    Wohnen Polizeiarbeit

    • Von Heike Kowitz
    • 27.10.2016

    Wohnen Sicheres Zuhause

    • Von Marie-Thérèse Nercessian
    • 27.10.2016

    • Von Daniel Eckert
    • 25.10.2016

    Hamburg Profi-Einbrecher vor Gericht

    • Von Martin Jenssen
    • 22.11.2017

    Panorama „Stehlen geht schneller“

    Deutschland Sitz des Polizeipräsidenten

    • Von Michael Behrendt
    • 19.09.2017

    Hamburg Hamburger Umland

    • Von Jakob Koch
    • 12.10.2017
    • Chevron Up

    Ein Angebot von WELT und N24. © WeltN24 GmbH

    Источники: http://www.hausrat-info24.de/hausratversicherung/diebstahl-einbruch/, http://deutschesmietrecht.de/mietvertrag/mietminderung/420-hausrat-und-gebaeudeversicherung-wer-zahlt-was-nach-dem-wohnungseinbruch.html, http://www.welt.de/sonderthemen/wohnen/article159087625/Ist-mein-Hausrat-noch-richtig-versichert.html

    Rv risikolebensversicherung

    0

    Risikolebensversicherung

    Vergleichsportal zur RLV-Versicherung

    Letzte Aktualisierung: 08.12.2017

    Risikolebensversicherung R+V 2017

    R+V Risikolebensversicherung 2017

    Die R+V Versicherung ist die Versicherungsgesellschaft der Volksbanken und Raiffeisenbanken und wurde 1850 in Wiesbaden gegründet. Mit etwa 10 Mrd. Beitragseinnahmen jährlich und ca. 12.000 Mitarbeitern gehört die R+V Versicherung zu den großen Versicherern in Deutschland. Das umfassende Produktprotfolio der R+V Versicherung richtet sich sowohl an Privatkunden als auch an Firmenkunden.

    Die R+V Risikolebensversicherung beinhaltet folgende Leistungsmerkmale:

    • Umtauschrecht der Risikolebensversicherung
      • die Risikolebensversicherung kann innerhalb der ersten zehn Versicherungsjahre ohne weitere Gesundheitsprüfung in eine Kapitalversicherung auf den Todes- und Erlebensfall oder eine Rentenversicherung mit flexibler Todesfallleistung umgetauscht werden.
    • mögliche Koppelung mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung
    • möglicher Einschluss einer Unfallversicherung

    Unser Fazit zur R+V Risikolebensversicherung

    Die R+V Risikolebensversicherung gehört zu den hochwertigen RLV Angeboten am Versicherungsmarkt und liegt preislich bei vielen unserer Berechnungen im Durchschnitt aller Risikolebensversicherung Vergleichsangebote.

    R+V Risikolebensversicherung Kontaktdaten:

    DOWNLOAD

    R+V Versicherung AG

    Telefon: 01802 7858633*

    Fax: 0611 533-4500

    höchstens 0,42 EUR pro Minute aus den Mobilfunknetzen. Abweichende Preise aus anderen Festnetzen sind möglich.

    Risikolebensversicherung Angebot

    Kostenloses R+V Angebot 2017

    Das Vergleichsportal zur Risikolebensversicherung 2017

    Risikoleben – Todesfall Absicherung – Hinterbliebenenschutz

    Risikolebensversicherung – Aktuelle Risikolebensversicherung Angebote – Absicherung für den Todesfall

    Familienabsicherung – Absicherung für Finanzierungen / Baufinanzierung

    Im Durchschnitt wird diese Seite zur Risikolebensversicherung mit 4.1 bewertet,

    wobei 1 die schlechteste und 5 die beste Bewertung ist.

    Es haben bisher 424 Besucher eine Bewertung abgegeben.

    Risikolebensversicherung Vergleich

    Alle Angebote zur Risikolebensversicherung hier im Vergleich

    Die R+V Versicherungen ist die Versicherungsgesellschaft der Volksbanken und Raiffeisenbanken. Im Jahr 1850 wurde R+V gegründet. Gründungsstadt der R+V Versicherung ist Wiesbaden. Im Jahr 1988 kam das Geschäft mit der Lebensversicherung und der Risikolebensversicherung in das Angebot der R+V Versicherung hinzu. R+V ist eine der großen Versicherungsgesellschaften in Deutschland. R+V beschäftigt ungefähr 12.000 Mitarbeiter. Insgesamt erwirtschaftet R+V einen Jahresumsatz von rund 10 Milliarden Euro.

    Da die R+V Versicherung zu den größeren Versicherern gehört, ist R+V relativ finanzstark. Die R+V Versicherung wurde bereits von namhaften Rating-Agenturen für ihre Finanzstärke ausgezeichnet. Damit sind Ihre Beiträge zur Risikolebensversicherung bei der R+V Risikolebensversicherung vergleichsweise sicher investiert und Sie haben einen hohen Ausfall-Schutz.

    • Standard & Poors: “Finanzstärke: A+, stark”
    • Focus Money, Ausgabe 5/2010: “Beste Zukunftsvorsorge, Risikolebensversicherung u.a.”

    Unser ausführlicher Test (Platz 20 von 29), Gesamtpunktzahl: 42,12%

    • Günstigstes Angebot gesamt: 42,12/100 Punkte (Platz 20/29)
    • Günstigstes Angebot Raucher: 78,30/100 Punkte (Platz 13/29)
    • Günstigstes Angebot Nichtraucher: 29,14/100 Punkte (Platz 22/29)
    • Günstigstes Angebot Männer: 47,88/100 Punkte (Platz 16/29)
    • Günstigstes Angebot Frauen: 58,36/100 Punkte (Platz 17/29)
    • Günstigstes Angebot 30-Jährige: 51,33/100 Punkte (Platz 17/29)
    • Günstigstes Angebot 40-Jährige: 46,76/100 Punkte (Platz 17/29)
    • Günstigstes Angebot 50-Jährige: 54,37/100 Punkte (Platz 17/29)
    • Anzahl Auszeichnungen/Testsiege: 4,00/10,00 Punkte (Rang 8/8)
    • Tarif-Flexibilität: 7,00/10,00 Punkte (Rang 7/7)

    Tarife (Netto-Jahresbeiträge) R+V Risikolebensversicherung

    1. Raucher, männlich, 30 Jahre alt, 30 Jahre Laufzeit, Versicherungssumme: 150.000,00 Euro. Jährlicher Beitrag: 477,18 Euro
    2. Nichtraucher, männlich, 30 Jahre alt, 30 Jahre Laufzeit, Versicherungssumme: 150.000,00 Euro. Jährlicher Beitrag: 477,18 Euro
    3. Raucherin, weiblich, 30 Jahre alt, 30 Jahre Laufzeit, Versicherungssumme: 150.000,00 Euro. Jährlicher Beitrag: 292,01 Euro
    4. Nichtraucher, weiblich, 30 Jahre alt, 30 Jahre Laufzeit, Versicherungssumme: 150.000,00 Euro. Jährlicher Beitrag: 292,01 Euro

  • Raucher, männlich, 40 Jahre alt, 10 Jahre Laufzeit, Versicherungssumme: 150.000,00 Euro. Jährlicher Beitrag: 397,56Euro
  • Nichtraucher, männlich, 40 Jahre alt, 10 Jahre Laufzeit, Versicherungssumme: 150.000,00 Euro. Jährlicher Beitrag: 397,56 Euro
  • Raucherin, weiblich, 40 Jahre alt, 10 Jahre Laufzeit, Versicherungssumme: 150.000,00 Euro. Jährlicher Beitrag: 262,79Euro
  • Nichtraucher, weiblich, 40 Jahre alt, 10 Jahre Laufzeit, Versicherungssumme: 150.000,00 Euro. Jährlicher Beitrag: 262,79Euro

  • Raucher, männlich, 50 Jahre alt, 10 Jahre Laufzeit, Versicherungssumme: 150.000,00 Euro. Jährlicher Beitrag: 1.052,74Euro
  • Nichtraucher, männlich, 50 Jahre alt, 10 Jahre Laufzeit, Versicherungssumme: 150.000,00 Euro. Jährlicher Beitrag: 1.052,74Euro
  • Raucherin, weiblich, 50 Jahre alt, 10 Jahre Laufzeit, Versicherungssumme: 150.000,00 Euro. Jährlicher Beitrag: 592,57Euro
  • Nichtraucher, weiblich, 50 Jahre alt, 10 Jahre Laufzeit, Versicherungssumme: 150.000,00 Euro. Jährlicher Beitrag: 592,57Euro
  • Im Test konnte die R+V Versicherung nicht unter den Testsiegern abschneiden. Die R+V Versicherung belegt lediglich einen Platz im letzten Drittel des Risikolebensversicherung Vergleich. Gründe für das nicht ganz so gute Abschneiden liegen vor allem darin, dass die R+V Versicherung keine Nichtraucher-Tarife anbietet und somit für Nichtraucher und Raucher die gleichen Beiträge berechnet. Damit sind die Nichtraucher-Tarife der R+V Versicherung natürlich wesentlich teurer als sie eigentlich sein müssten, da Nichtraucher gegenüber Rauchern ein deutlich gemindertes Risikoprofil aufweisen und daher in der Regel günstigere Beiträge in die Risikolebensversicherung einzahlen.

    Testsieger

    Alle Anbieter

    Risikolebensversicherung Vergleich © 2017

    Risiko­lebens­versicherung

    Kinder und Ehe- oder Lebens­partner absichern – das geht mit einer Risiko­lebens­versicherung nicht nur besonders gut, sondern auch besonders günstig. Im Vergleich zur teuren Kapital-Lebens­versicherung handelt es sich um einen reinen Todes­fall­schutz: Die Angehörigen erhalten die vereinbarte Versicherungs­summe, falls der Kunde stirbt. Da sich die Leistungen der Tarife kaum unterscheiden, lohnt ein Preis­vergleich besonders. Güns­tige Angebote zeigen die Tests und die Analyse der Stiftung Warentest. Mehr

    Teurer für Raucher

    Der Preis ist das wichtigste Auswahl­kriterium für eine Risikolebensversicherung. Wie teuer die Versicherung für den Einzelnen wird, hängt von vielen Kriterien ab. So zahlen Raucher mehr als Nicht­raucher, ältere Kunden mehr als jüngere. Ebenso müssen Kunden Gesund­heits­fragen beant­worten. So sind zum Beispiel Überge­wicht, erhöhte Blut­fett­werte oder Blut­hoch­druck für die Versicherer Risiken, die sie sich mit höheren Beiträgen bezahlen lassen. Wer ernst­hafte Krankheiten hat, muss damit rechnen, gar keine Police zu erhalten – oder zumindest saftige Risiko­zuschläge zu zahlen.

    Früh abschließen lohnt sich

    Daher lohnt es sich, früh eine Risiko­lebens­versicherung abzu­schließen, wenn Kunden noch jung und gesund sind. Wichtig ist es dann, Tarife mit einer so genannten Nach­versicherungs­garantie zu wählen. Dann können Kunden später die Versicherungs­summe ohne Gesund­heits­prüfung erhöhen, etwa nach einer Heirat, wenn Kinder geboren werden oder bei Einkommens­erhöhungen.

    Den Baukredit absichern

    Eine nach­trägliche Erhöhung der Versicherungs­summe kann auch notwendig sein, wenn Kunden einen Immobilienkredit absichern möchten. Reicht die Erhöhung dafür nicht aus, können sie auch eine separate Restschuldversicherung wählen. Dies ist eine spezielle Form der Risiko­lebens­versicherung mit fallender Versicherungs­summe, denn auch das Darlehen nimmt mit der Zeit ab. Erste Wahl sind Tarife, bei denen die Versicherungs­summe immer der Rest­schuld des Darlehens entspricht. Auch hier sollten Kunden den Tarif eher nach dem Preis wählen. Der Test von Finanztest zeigt: Zwischen den güns­tigsten und den teuersten Tarifen liegen oft mehrere hundert Euro.

    Risiko­lebens­versicherung Sinn­voller Schutz nicht nur für Familien

    16.05.2017 – Wer Angehörige finanziell absichern muss, sollte eine Risiko­lebens­versicherung haben – nicht nur, wenn er ein gefähr­liches Hobby oder einen gefahrenträchtigen Beruf hat. Nach dem Tod des Versicherten erhalten die Angehörigen die vereinbarte Todes­fall­summe. Wir haben Risiko­lebens­versicherungen von 40 Versicherern untersucht. Der Vergleich Risiko­lebens­versicherung lohnt sich: Teure Verträge kosten mehr als dreimal so viel wie güns­tige, ohne entscheidende Vorteile zu bieten. Zum Test

    Rest­schuld­versicherung Immobilien­kredite gut und günstig absichern

    14.08.2017 – Mit Rest­schuld­versicherungen können Häuslebauer und Wohnungs­käufer ihre Kredite sinn­voll absichern. Wir haben bei mehr als 100 Anbietern von Risiko­lebens­versicherungen Angebote für Rest­schuld­versicherungen für Immobiliendarlehen einge­holt. 12 Versicherer haben uns 26 Angebote mit dem Über­schuss­system Beitrags­verrechnung über­mittelt. Der Test zeigt: Wer den richtigen Tarif wählt, kann viel Geld sparen. Zum Test

    Schnelltests

    Risiko­lebens­versicherung von Helvetia Alter Inhalt, neu verpackt

    17.04.2013 – Der Versicherer Helvetia wirbt für sein Risiko­lebens­versicherungs-Angebot „Risiko+“ mit Besonderheiten und zusätzliche Extras. Beim jüngsten Test von Finanztest und auch beim Test von Risiko­lebens­versicherungen im Jahr 2012 wollte die Helvetia allerdings nicht mit­machen. Finanztest hat sich das Angebot angesehen. Viel Neues enthält es nicht. Zum Schnelltest

    Rabatt auf Versicherungs­prämie Beitrag besser jähr­lich zahlen

    12.12.2017 – Ob Risiko­lebens­versicherung, Auto­versicherung oder private Renten­versicherung – meist ist es güns­tiger, den Beitrag jähr­lich zu zahlen anstatt monatlich oder vierteljähr­lich. Nun hat Versicherer Generali den Rabatt für jähr­liche Beitrags­zahlungen zu Jahres­beginn gestrichen. Doch Kunden können ihn retten. Zur Meldung

    Weitere Meldungen:

    • 26.05.2016 Risiko­lebens­versicherung : Witwe darf Arzt nicht von der Schwei­gepflicht entbinden
    • 17.03.2015 Kredit­schutz mit Lücken : Rest­schuld­versicherung zahlt oft nicht
    • 17.02.2015 Risiko­lebens­versicherung : Arzt darf schweigen
    • 14.07.2014 Falsche Widerrufs­belehrungen : Geld zurück auch bei Raten­krediten

    Lebens­versicherung Was die Lebens­versicherung leistet

    19.09.2017 – Beliebt sind sie ungemein: In Deutsch­land gibt es rund 92 Millionen Lebensver­sicherungs­verträge. Und generell gilt: Eine Lebens­versicherung ist eine Versicherung, bei der die Leistung des Versicher­ers von der Lebens­dauer des Kunden abhängt. Danach wird es aber unüber­sicht­lich. Risiko­lebens­versicherung, Kapital­lebens­versicherung, fonds­gebundene Renten­versicherung – viele Kunden kennen die Unterschiede der Versicherungs­verträge nicht. Hier lesen Sie, welche Lebens­versicherungen es. Zum Special

    Weitere Specials:

    • 28.01.2016 FAQ Versicherungs­beiträge : Was säumigen Zahlern droht
    • 16.09.2014 Kündigung Lebens­versicherung : Oft greift das Finanz­amt stärker zu
    • 22.05.2014 Ausbildungs­versicherung : Für die Kinder nur das Beste
    • 18.09.2012 Versicherungen für Paare : Paare können sparen

    Risiko­lebens­versicherung Wir ermitteln Ihnen den besten Schutz

    21.02.2017 – Sie haben eine Familie gegründet? Sie sind. Zur Analyse

    FAQ – Häufig gestellte Fragen

    Hausratversicherung: Antworten auf Ihre Fragen

    Versicherungsbeiträge: Antworten auf Ihre Fragen

    Einfach erklärt – Basiswissen für Sie

    Was die Lebensversicherung leistet

    Versicherungscheck

    Bin ich richtig versichert?

    Prüfen Sie einfach und bequem Ihren Versicherungsstand.

    Источники: http://www.risikolebensversicherung-rechner.de/versicherer/rv-risikolebensversicherung.php, http://www.risikolebensversicherungvergleich.com/angebote/rv/, http://www.test.de/thema/risikolebensversicherung/

    Gebäudeversicherung günstig

    0

    Gebäudeversicherung Test

    Die Gebäudeversicherung gehört zu den wichtigsten Versicherungen, wenn es um das eigene Haus geht. Im Test werden nun die Besten ermittelt. Versichert werden Gefahren wie Feuer, Leitungswasser, Sturm und Hagel. Des Weiteren können Bausteine wie z.B. Elementar- und Überschwemmungsschäden durch Regen und Rückstau sowie Vandalismusschäden nach einem Einbruch versichert werden. Die Gebäudeversicherung umfasst dabei nicht nur das Hauptgebäude, sondern auch Nebengebäude und weitere Gebäudebestandteile wie Umfriedungen und Gartenanlagen. Wählen Sie im Test aus den Testsiegern aus Stiftung Warentest und Focus Finanztest.

    Der Gebäudeversicherung Test von Finanztest und Co. zeigt: Die Bandbreite ist enorm

    Ein erster Blick auf den Gebäudeversicherung Test zeigt, dass sich die Versicherungsprämien deutlich unterscheiden sondern auch die versicherten Leistungen. So geht es nicht nur aus dem Test der Stiftung Warentest hervor. Der Markt der Wohngebäudeversicherung ist weit gefasst, und er schließt ebenso die etablierten, namhaften Versicherungen ein, die alle Versicherungssparten abdecken, wie er Nischenanbieter vorzuweisen hat, die ausschließlich eine Wohngebäudeversicherung anbieten. Gleichzeitig gibt es unterschiedlichste Tarife mit diversen Leistungsausschlüssen und Erweiterungen. Vor dem Vertragsabschluss ist deshalb eine entsprechende Prüfung der Angebote empfehlenswert. Viele Bausteine sind bedarfsgerecht abschließbar oder individuell zu vereinbaren. Zusätzliche Erweiterungen sind z.B. Graffitischäden, Tier-und Maderbisse oder auch der Verzicht auf die Einrede der groben Fahrlässigkeit.

    Ein unabhängiger Preis-Leitungsvergleich lohnt sich in jedem Fall.

    Die Gebäudeversicherung Testsieger der Stiftung Warentest

    Der aktuelle Testsieger in fast allen Bereichen ist der Versicherer aus dem Hause Axa. Angestellte im öffentlichen Dienst fahren mit dem Tarif der DBV sehr gut (Angestellte im öffentlichen Dienst bekommen oft gesonderte Angebote von den Versicherungen). Die Anbieter degenia und asspario sind häufig der Preis-Leistungs-Sieger. Je nach Anforderungen und Bedürfnissen können die Anbieter im Test auch stark variieren. Ein großer Leistungsumfang ist meist deutlich teurer als der normale Grundschutz. Vor allem die Domcura und die Axa können als Leistungsträger überzeugen. Alle genannten Anbieter aus dem Test werden in unserem Vergleich berücksichtigt.

    Update: Im Test 2015 der Zeitschrift Г–kotest (aktuellster Test – Stand August 2017) konnte sich die GebГ¤udeversicherung der Interrisk als Testsieger durchsetzen.В Egal ob mit oder ohne Schutz vor ElementarschГ¤den. Weiterhin konnten die Tester hervorheben: „Die Preisunterschiede am Markt sind weiterhin gigantisch“.

    Jetzt aktuelle Wohngebäudeversicherungs-Tarife aus 2017 vergleichen und von oben genannten Testsiegern aus Stiftung Warentest und Co. profitieren.

    Ein Kostenfaktor: Elementarschäden am Haus

    Für jeden Hausbesitzer ist es der Albtraum schlechthin: Die eigene Immobilie wird nachhaltig beschädigt. Häufig müssen Elementarschäden sofort behoben werden, sonst drohen Folgeschäden wie Feuchtigkeit oder Schimmel, deren Beseitigung immense Kosten verursachen. Deshalb heißt es regelmäßig, schnell zu handeln und die Schäden umgehend ausbessern zu lassen. Doch was ist zu tun wenn die Beseitigung zu hohe Kosten verursacht? Wer kommt für Reparaturen im vier- und fünfstelligen Bereich auf? In diesen Fällen greift nur eine Wohngebäudeversicherung mit zusätzlicher Absicherung gegen Elementarschäden.

    Elementarschäden sind Schäden, die infolge von Naturgewalten wie zum Beispiel Erdsenkung, Erdrutsch, Lawinen oder auch Erdbeben auftreten können. Zu den Elementargefahren gehören außerdem Schneedruck und Überschwemmung.

    Die zu zahlende Prämie richtet sich je nach Gefährdungszone, in der Ihr Haus sich befindet.

    Welche Schäden sind versichert?

    Der Orkan, der eine Dachrinne abreißt, der Hagelschlag, der die Fenster beschädigt oder ein Feuer, das Haus und Hof bedroht: Solche Gefahren verursachen beträchtliche Schäden an jeder Immobilie und verschonen auch das eigene Traumhaus nicht. Da heißt es, sich rechtzeitig zu wappnen und von Anfang an eine Wohngebäudeversicherung abzuschließen.

    Sie sorgt dafür, dass der stolze Hausbesitzer den Schaden im Fall des Falles nicht aus eigener Tasche zahlen muss. (alles zu den Leistungen einer Gebäudeversicherung) Eine gute Wohngebäudeversicherung deckt mindestens Schäden aus Feuer, Wasser, Sturm und Hagelschlag ab.

    Wichtig zu wissen: Der Vergleich spart Geld

    Der Vergleich der Gebäudeversicherung zeigt mit wenigen Eingaben, welcher Versicherer den passenden Tarif mit der günstigsten Prämie bietet – damit man bei der Gebäudeversicherung viel Geld sparen kann.

    Grundlage für die Prämienberechnung ist die Versicherungssumme

    Die Versicherungssumme sollte den aktuellen Neuwert der Immobilie widerspiegeln, so dass es nicht zu einer Unterversicherung kommt. Im Schadenfall kann der Versicherer bei Unterversicherung die Leistung kürzen und Sie würden somit auf einem Teil der Kosten sitzen bleiben. In der Regel wird ein Gebäude zu gleitendem Neuwert versichert. Das bedeutet, dass Sie in jedem Fall die Kosten für die Reparatur bzw. für den Wiederaufbau des Gebäudes erstattet bekommen. Beim Abschluss des Versicherungsvertrags ist es deshalb wichtig, auf die korrekte Versicherungssumme zu achten.

    Was mit einer Gebäudeversicherung versichert ist

    Im aktuellen Vergleich der Fachzeitschrift Finanztest (zum Vergleich) steht die Dreifach-Kombination der Gebäudeversicherungen. Das Wohngebäude der Hausbesitzer wird mit dieser Versicherung gegen folgende Schäden versichert:

    Im Test stand dabei nicht nur das allgemeine Beitragsniveau fГјr die Versicherungen, sondern auch weitere Zusatzleistungen wie Kosten fГјr die Beseitigung sowie fГјr die Dekontamination.

    Hausrat nicht im Schutz enthalten

    Der Hausrat ist in der Gebäudeversicherung nicht versichert. Es ist daher empfehlenswert seinen Hausrat über eine eigenständige Hausratversicherung abzusichern. In der Regel wird der Hausrat mit 650 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche versichert.

    Gute Tarife zeichnen sich vor allem durch ein gutes Preis-Leistungsverhältnis aus.

    Bei der Stiftung Warentest bzw. der Fachzeitschrift Finanztest kann vor allem die AXA mit einem günstigen Beitragsniveau überzeugen. Allerdings entscheidet stets der Standort vom Wohngebäude. Eine gute Gebäudeversicherung gibt es schon für weniger als 4 Euro im Monat.

    Achtung: Gerade bei der Gebäudeversicherung sollte man nicht am falschen Ende sparen. Nichts ist ärgerlicher, als jahrelang Beiträge zu entrichten und am Ende doch nicht adäquat versichert zu sein!

    Weitere Webseiten unserer Redaktion zum Thema Finanzen

    Vergleichen Sie aktuelle Gebäudeversicherungs-Tarife aus 2017

    Unser Tarifvergleich ist unabhängig und neutral.

    Gebäudeversicherung

    • Günstige Tarife mit Versicherung von Überspannungsschäden
    • Schutz unter anderem bei Brand, Stürmen, Vandalismus, Leitungswasserschäden
    • Antrag direkt online

    Gebäudeversicherung – Optimaler Schutz für Hausbesitzer

    Eine gute Gebäudeversicherung bietet Ihnen umfassenden Schutz bei Schäden an Ihrem Eigenheim. Dabei werden das Haus und Nebengebäude vor Feuer, Schäden durch Leitungswasser und ähnlichem geschützt. Allerdings gibt es bei den Gebäudeversicherungen hohe Unterschiede bei Preis und Leistung. Ein Vergleich hilft Ihnen, die beste Absicherung für Ihre eigenen vier Wände zu finden.

    Für Häuser jüngeren Baudatums gibt es in unserem Vergleich hohe Rabatte. Doch insbesondere auch für länger bestehende Verträge lohnt sich ein Versicherungswechsel. In der Regel sind ältere Verträge im Laufe der Jahre sehr teuer geworden und haben keinen zeitgemäßen Versicherungsschutz.

    Testen Sie unsere hochwertigen und trotzdem sehr preiswerten Sondertarife im Vergleich mit bis zu 47 Prozent Nachlass. Zum Beispiel kann ein Haus mit 300.000 Euro Neuwert bereits ab 122,89 Euro im Jahr ohne Selbstbehalt im Schadensfall versichert werden.

    Weitere Informationen zur Gebäudeversicherung:

    Welche Gefahren sind versichert?

    Die Wohngebäudeversicherung bietet Ihnen als Hausbesitzer eine umfassende Absicherung gegen Schäden an ihrem Eigenheim. Dazu gehören Schäden, die durch Feuer, Leitungswasser und Unwetter verursacht werden. Darüber hinaus ist es sinnvoll, den Schutz der Gebäudeversicherung um eine Versicherung gegen Naturgewalten zu erweitern. Die sogenannte Elementarschadenversicherung umfasst Schäden durch Erdbeben, Hochwasser und Starkregen, Lawinen, Schneedruck sowie ähnliche Naturereignisse.

    Was ist versichert?

    Eine gute Gebäudeversicherung schützt nicht nur Ihr Haus, sondern ebenfalls Nebengebäude, die Garage und beispielsweise den Geräteschuppen im Garten. Zudem sind festverbaute Teile wie Heizkörper im Versicherungsschutz eingeschlossen.

    Photovoltaikanlagen nicht immer versichert

    Nicht jede Wohngebäudeversicherung bietet den Einschluss der Photovoltaikanlage mit an. Hier sollten Sie auf die Tarifdetails achten. In keinem Fall gehört die Anlage mit dazu, wenn Sie den Strom in ein öffentliches Netz einspeisen. Dann muss in jedem Fall eine separate Photovoltaikversicherung abgeschlossen werden.

    In welcher Höhe zahlt die Versicherung bei Schäden?

    Grundsätzlich kommt die Versicherung für die Reparaturkosten nach einem Schaden auf. Das bedeutet, dass beispielsweise die Kosten für die Instandsetzung des Dachs übernommen werden, wenn ein Sturm Teile davon abgedeckt hat. Wird das Haus komplett etwa durch ein Feuer zerstört, finanziert die Gebäudeversicherung sogar den Wiederaufbau. Allerdings muss dafür eine ausreichende Deckungssumme vereinbart werden. Der Schutz der Gebäudeversicherung umfasst zudem nicht den im Haus befindlichen Hausrat.

    Der Begriff Hausrat bezieht sich auf alle beweglichen Sachen einer Wohnung oder eines Hauses. Darunter fallen zum Beispiel Möbel, Elektrogeräte, Teppiche, Kleidung, Bargeld und so weiter. Eine Hausratversicherung schützt Hausbesitzer und erstattet den betroffenen Hausrat bei Schäden durch Feuer, Leitungswasser und Unwetter sowie Einbruchdiebstahl und Vandalismus.

    Versicherungssumme: Wie hoch sollte sie sein?

    Die Versicherungs- oder Deckungssumme wird bei Vertragsabschluss festgelegt und sollte der Höhe der Wiederaufbaukosten entsprechen. Liegt die Versicherungssumme unter diesem Wert, spricht man von einer sogenannten Unterversicherung. Andere Schäden werden dann gegebenenfalls ebenso nur anteilig vom Versicherungsanbieter ausgeglichen. Um eine Unterversicherung zu vermeiden, können Sie gezielt nach Verträgen suchen, die einen Unterversicherungsverzicht beinhalten. So zahlt die Versicherung auch, wenn eine Unterversicherung vorliegt.

    Es gibt eine weitere Stolperfalle, die Sie bei der Deckungssumme beachten sollten. Die Kosten für den Wiederaufbau des Hauses steigen durch die Inflation und andere Einflüsse in der Regel im Laufe der Zeit. Wenn Sie heute einen Betrag in Höhe von 150.000 Euro vereinbaren, könnte der Wiederaufbau des Hauses in einigen Jahren bereits 180.000 Euro kosten. Das heißt, Sie würden trotz der Wohngebäudeversicherung auf einer Differenz von 30.000 Euro sitzenbleiben, wenn Ihr Haus zerstört wird. Damit Sie die Versicherung nicht regelmäßig anpassen müssen, berechnen die meisten Anbieter den Wert des Hauses mit dem sogenannten Wert 1914.

    Wie funktioniert der Wert 1914?

    Der Wert 1914 ist, vereinfacht gesagt, der Wert, den ein Haus der gleichen Größe im Jahr 1914 gehabt hätte. Dieser wird vom Versicherer alljährlich mit dem jeweils geltenden Anpassungsfaktor multipliziert und damit die korrekte Versicherungssumme ermittelt. Als Versicherter müssen Sie sich dabei um nichts kümmern. Berechnen Sie den Wert 1914 zudem mit dem Comfortplan Ermittlungsbogen, gilt der Wert 1914 als korrekt ermittelt und es wird gleichzeitig ein Unterversicherungsverzicht vereinbart. Das bedeutet, Sie müssen sich über eine korrekte Deckung der Versicherung keine Gedanken mehr machen.

    Gebäudeversicherung Test und Ergebnisse

    Bei der Suche nach einer geeigneten Gebäudeversicherung vertrauen viele Hausbesitzer auf die Resultate von Wohngebäudeversicherung Tests. Dabei zeigt sich immer wieder, dass es zwischen den jeweils günstigsten und teuersten Anbietern mit vergleichbarem Leistungsumfang Kostenunterschiede von mehreren hundert Euro gibt. Der letzte Test der Stiftung Warentest hat dies bestätigt (Finanztest 5/2016). So variiert in der Untersuchung der Versicherungsbeitrag für einen Neubau in Potsdam zwischen 124 Euro pro Jahr und 402 Euro jährlich.

    Wer hingegen nicht nur auf den Preis, sondern vor allem auf die Leistungen achtet, kann sich an den Testsiegern der Focus-Money orientieren (Ausgabe 46/2016). Die Finanzzeitschrift hat Top-Tarife getestet, die besonders umfangreiche Leistungen bieten. Die WGV kann sich dabei mit einer hervorragenden Bewertung durchsetzen, 15 weitere Angebote erzielen eine sehr gute Gesamtnote.

    Testsieger der Gebäudeversicherung:

    1. WGV – Optimal-Tarif
    2. Badische Allgemeine – Exklusiv
    3. InterRisk – Konzept XXL ohne Beitragsanpassung
    4. Janitos – Best Selection
    5. AXA – BOXflex EFH/ZFH – Summenmodell

    Wenn Sie nach einer Absicherung für Ihr Haus suchen beziehungsweise eine bestehende Wohngebäudeversicherung wechseln wollen, ist es jedoch ratsam, sich nicht ausschließlich auf die Testergebnisse zu verlassen. Unser Tarifrechner zur Gebäudeversicherung zeigt Ihnen schnell und einfach die besten Angebote für Ihre Ansprüche.

    Comfortplan wird von seinen Kunden mit 4.8 von 5 Sternen ausgezeichnet ( 6667 Bewertungen insgesamt, 461 in den letzten 12 Monaten).

    • Kundenmeinungen anzeigen

    In unserem Vergleich finden Sie die günstigen Angebote, die auch von der Fachzeitschrift Finanztest geprüft wurden.

    Wir bieten Ihnen darüber hinaus eine Leistungsbewertung der Tarife, welche Ihnen die Auswahl erleichtert.

    Wohngebäude­versicherung

    Inhaltsverzeichnis

    Wichtiges zur Wohngebäudeversicherung

    Die Wohngebäudeversicherung deckt vor allem Schäden ab, die etwa durch Sturm, Hagel oder Blitzschlag entstanden sind. Aber auch Schäden durch Feuer oder Leitungswasser können Versicherungsbestandteil sein.

  • Preis- und Leistungsvergleich durchführen

    Immer wenn möglich sollte die eigene Wohngebäudeversicherung preislich mit anderen verglichen werden. Beachten Sie dabei auch die Leistungen, denn nicht immer ist die günstigste Versicherung auch für Sie die beste.

  • Kündigungsfristen beachten

    Bevor Sie Ihre alte Versicherung kündigen, sollten Sie auf Kündigungsfristen achten. Eine außerordentliche Kündigung ist möglich bei Beitragserhöhung, nach einem Schaden oder bei einem Eigentümerwechsel.

  • Haben Sie eine Immobilie erworben oder selbst gebaut, sollten Sie diese schnellstmöglich absichern. Denn Witterungseinflüsse sowie Risiken in dem Gebäude können zu hohen Kosten und langwierigen Reparaturen führen. Eine Wohngebäudeversicherung sichert Sie gegen Schäden an Ihrer Immobilie ab.

    So finden Sie die passende Wohngebäudeversicherung

    Ob Rohrbruch, Sturm oder Feuer – das Eigenheim ist stets dem Risiko ausgesetzt, durch diverse Einflüsse Schaden zu nehmen. Um diesen Schaden finanziell abzudecken, wurde die Gebäudeversicherung ins Leben gerufen. Bevor Sie diese jedoch abschließen, ist es sinnvoll, sich genau mit den Pflichten und Rechten dieser Versicherung auseinanderzusetzen.

    Wer benötigt eine Gebäudeversicherung?

    In Deutschland haben Hausbesitzer und Wohnungseigentümer keine Pflicht, eine Gebäudeversicherung abzuschließen – allerdings ist der Abschluss überaus sinnvoll, um die Kosten für Reparaturen nicht allein tragen zu müssen.

    Folgende Wohneinheiten sind dabei abgesichert:

    • Das Wohngebäude selbst
    • Extras wie Carport, Gartenhaus oder Hundehütte, sofern diese im Versicherungsschein genannt sind
    • Einbaumöbel, die extra für das Heim gebaut wurden, bspw. Einbauküchen
    • Der Briefkasten, die Klingel, die Terrasse und ähnliches Zubehör

    Nicht versichert ist das Mobiliar, welches nicht explizit für dieses spezielle Gebäude angefertigt wurde. Handelt es sich um ein Wohngebäude mit mehreren Wohnungen, ist auch das Zubehör nicht versichert, welches der Mieter nachträglich angebracht hat.

    Mieter müssen übrigens keine Wohngebäudeversicherung abschließen: Für sie ist jedoch der Abschluss einer Hausratversicherung wichtig. Denn mit dieser werden bestimmte Schäden in der Wohnung abgesichert.

    Leistungen der Wohngebäudeversicherung

    Eine Wohngebäudeversicherung umfasst vor allem Schäden, die durch etwaige Witterungseinflüsse entstanden sind. Das beinhaltet Beschädigungen durch: Sturm, Hagel und Blitzschlag.

    Doch auch Schäden, die durch Feuer, Explosionen und Implosionen entstehen, sind mithilfe dieser Versicherung abgedeckt. Bei ersterem Bereich sind jedoch Brandschäden an Kaminen nicht enthalten, wenn der Brand den Kamin nicht verlassen hat. Auch Beschädigungen durch Leitungswasser, etwa Frostschäden, umfasst diese Versicherung.

    Die Versicherung ersetzt dabei nicht nur beschädigte Gebäudeteile, sondern kommt auch für andere Kosten auf – so beispielsweise für:

    • Graffitischäden
    • Wasserverlust
    • Aufräumungs- und Abbruchkosten
    • Mietausfall
    • Kosten für die Beseitigung umgestürzter Bäume
    • Dekontaminationskosten
    • Sachverständigenkosten

    Herbststurm muss nachgewiesen werden

    Der Versicherungsnehmer muss nachweisen, dass tatsächlich Sturmschäden vorliegen, also dass ein Herbststurm stattgefunden und sie verursacht hat. Ab Windstärke 8 – das entspricht 62 km/h – liegt nach Definition der Versicherungswirtschaft ein Sturm vor. Als Nachweis können Windmessungen der Wetterämter dienen, aber auch eine offizielle Sturmwarnung oder gehäuft auftretende Sturmschäden in der Nachbarschaft werden akzeptiert.

    Nicht abgedeckte Schadensfälle

    Planen Sie, eine Gebäudeversicherung abzuschließen, ist es auch sinnvoll zu wissen, was von dieser Versicherung nicht abgedeckt wird.

    Sowohl Mobiliar als auch Gebrauchsgegenstände sind nicht versichert, wenn sie nicht explizit für dieses Gebäude gefertigt wurden. Um Schäden an Gegenständen in der eigenen Wohnung abzudecken, sollten Sie eine Hausratversicherung abschließen.

  • Schadensersatzansprüche Dritter

    Werden durch Ihr Zutun Sachgegenstände Dritter beschädigt oder Personen verletzt, können diese Schadensersatz einfordern. Dieser ist nur über eine Haftpflichtversicherung abgedeckt.

  • Schäden durch Naturkatastrophen

    Entstehen am Gebäude Schäden durch beispielsweise Überschwemmungen oder Erdbeben, sind die Kosten für die Reparaturen nicht durch die Gebäudeversicherung abgedeckt. Hierfür sollten Sie zusätzlich eine Elementarversicherung abschließen. Auch Schäden durch steigendes Grundwasser sind mit dieser Versicherung abgedeckt.

  • Überspannungsschäden

    Wenn beispielsweise die Spannung eines Blitzes in das Stromnetz eindringt, kann sie alle angeschlossenen Elektrogeräte beschädigen. Zwar zahlt die Versicherung bei Schäden durch einen Blitzschlag, wenn Brand entsteht, jedoch nicht bei Überspannungsschäden. Auch bei der Hausratversicherung wird diese Zahlung nicht vorausgesetzt – hier müssen Sie also vor Abschluss des Vertrags genau hinsehen.

  • Informieren Sie sich also stets vor Abschluss des Vertrags, welche Leistungen beinhaltet sind und was nicht von der Versicherung abgedeckt wird – hier lohnt es sich, einen Vergleich mehrerer Gebäudeversicherungen durchzuführen.

    Fehlender Rauchmelder kann Auswirkungen auf Versicherungsschutz haben

    In ganz Deutschland gibt es einigen Jahren eine Rauchmelderpflicht in Wohngebäuden. Sind keine Rauchmelder im Gebäude installiert, kann die Versicherung unter Umständen Leistungen verweigern – oder zumindest kürzen. Lesen Sie deshalb beim Abschluss einer Wohngebäudeversicherung unbedingt alle Klauseln bzw. achten Sie darauf, dass Sie (oder Ihr Vermieter) der gesetzlich vorgeschriebenen Rauchmelderpflicht nachkommen.

    Haben Sie Fragen?

    Unsere Experten antworten schnell und kostenlos.

    Die richtige Versicherungssumme

    Um die Versicherung abzuschließen, benötigen Sie eine Versicherungssumme: Diese Summe bezeichnet den Maximalbetrag, der durch die Versicherung im Schadensfall abgedeckt ist. Sie haben dabei die Möglichkeit, den gleitenden Neuwert zu nutzen. Bei diesem werden sowohl die Prämien als auch die Versicherungssumme jedes Jahr neu angepasst. Vorteilhaft ist, dass die Summe im Schadensfall den Bau eines gleichwertigen Hauses deckt.

    Um die richtige Versicherungssumme zu messen, müssen folgende Faktoren beachtet werden:

    1. Die versicherte Fläche
    2. Die Bauweise
    3. Die Art des Daches
    4. Das Baujahr
    5. Die Ausstattung
    6. Die Art der Nutzung (wird das Gebäude privat oder gewerblich genutzt?)
    7. Die Leistungen
    8. Die Tarifzone (wie groß ist das Risiko für die Schadensursache?)
    9. Die Wertermittlung über Wert 1914

    All diese Aspekte beeinflussen die Versicherungssumme – allerdings werden die einzelnen Faktoren von jedem Anbieter anders gewertet. So legt ein Dienstleister beispielsweise mehr Wert auf die Bauweise, der andere setzt seinen Fokus hingegen auf das Baujahr. Führen Sie am besten einen Vergleich der Wohngebäudeversicherungen durch, um den für Sie passenden Anbieter zu finden.

    Schritt für Schritt zu Ihrer Wohngebäudeversicherung

    Es ist wichtig, den Abschluss der Gebäudeversicherung gut vorzubereiten, um die idealen Konditionen für Ihre Immobilie zu finden – zudem lohnt sich ein Wohngebäudeversicherungstest, da Sie so ggf. Geld sparen können.

    Vor dem Vergleich

    1. Sie sollten sich vor dem Vergleich genau überlegen, inwiefern Sie die Versicherung nutzen möchten: Reicht Ihnen die reguläre Gebäudeversicherung oder möchten Sie sich zusätzlich gegen Elementarschäden absichern? Welche Schadensursachen sind in Ihrer Region möglich? Versichern Sie nur die Risiken, die für Ihre Immobilie auch wirklich sinnvoll sind.
    2. Achten Sie auch darauf, ob vielleicht diverse Schäden schon in anderen Versicherungen abgedeckt sind – für diese ist natürlich keine zweite Versicherung notwendig.
    3. Nutzen Sie den gleitenden Neuwert für Ihre Versicherungssumme: So ist gewährleistet, dass die Kosten im Schadensfall komplett abgedeckt werden.
    4. Bedenken Sie vor dem Vergleich Ihre Pflichten als Hausbesitzer: Das Gebäude muss beispielsweise bewohnt sein, im Winter ausreichend beheizt und generell im einwandfreien Zustand gehalten werden. Der Zustand des Gebäudes ist außerdem regelmäßig zu prüfen.

    Der Vergleich

    Nutzen Sie den Versicherungsrechner von FinanceScout24, um eine preiswerte Gebäudeversicherung mit idealen Konditionen zu finden:

    1. Geben Sie an, welchen Gebäudetyp Sie versichern lassen möchten und welches Baujahr die Immobilie hat.
    2. Im zweiten Schritt müssen Sie zusätzliche Angaben zu Ihrer Immobilie machen:
      • Bauartklasse: Wie wurde das Haus gebaut?
      • Selbstbenutzung oder Vermietung
      • Postleitzahl
      • Sanierung: Wann wurde was saniert?
      • Flächenangaben zum Gebäude (Geschosse, Wohneinheiten, Dach, Keller)
    3. Nun geben Sie die Bauausführung Ihrer Immobilie an. Auch müssen Sie Angaben zu den versicherten Gefahren machen:
      • Gegen was möchten Sie sich versichern lassen?
      • Wo steht die Immobilie?
      • Rabattrelevante Angaben
    4. Nun erhalten Sie einen Überblick über alle Anbieter, die zu Ihren Angaben passen.
      • Sie können die Ergebnisliste ändern, indem Sie Ihre Angaben zur Selbstbeteiligung, Laufzeit, Zahlweise und zum Leistungsumfang ändern.
      • Sie haben nun die Möglichkeit, die Anbieter der Wohngebäudeversicherung zu vergleichen und Ihre Versicherung online abzuschließen.
      • Achten Sie auf Testsieger der Wohngebäudeversicherung – diese sind oftmals an einem Siegel zu erkennen. Da diese ausreichend getestet wurden, kann in der Regel gewährleistet werden, dass sie zu den besten Anbietern gehören.
      • Sie können auch eine Beratung durch einen unserer kompetenten Mitarbeiter anfordern.

    Testsieger und teure Schnäppchen

    Es muss nicht immer der Testsieger sein, aber grundsätzlich kann ein Wohngebäudeversicherungstest sehr hilfreich sein bei der Wahl der Police. Anbieter können dabei nicht nur beim Preis, sondern auch in verschiedenen Kategorien punkten – etwa mit besonders gutem Service. Gleichzeitig erweisen sich manche vermeintliche Schnäppchen bei der näheren Betrachtung im Wohngebäudeversicherungstest als schlechtes Angebot, das Sie im Schadensfall teuer zu stehen kommen kann. Testsieger sind dagegen häufig an einem entsprechenden Siegel erkennbar.

    Nach dem Vergleich

    Haben Sie den Vergleich gemacht und eine günstige Gebäudeversicherung gefunden, können Sie den Vertrag online abschließen:

    1. Klicken Sie neben dem gewählten Anbieter auf den Button „Online abschließen“ – Sie gelangen zum Antrag Ihrer Wohngebäudeversicherung.
    2. Sie erhalten eine kurze Übersicht über Ihren gewählten Versicherungsschutz und müssen anschließend Ihre persönlichen Angaben ausfüllen. Geben Sie auch den Versicherungsbeginn an.
    3. Klicken Sie auf den Button „Weiter“ – Sie gelangen nun zum Formular für die Antragsdaten.
    4. Geben Sie nun die Zahlungsbedingungen, alle Angaben zur Vorversicherung und Ihre Antragsdaten an – letzteres sind genaue Angaben zu Ihrer Immobilie.
    5. Bei einigen Anbietern ist ein zusätzlicher Gebäudefragebogen vorhanden, der unbedingt ausgefüllt und anschließend mit allen Unterlagen eingeschickt werden muss. Achten Sie hierfür auf den Bereich „Hinweise“.
    6. Klicken Sie auf den Button „Weiter“ – Sie haben nun die Möglichkeit, alle vertragsrelevanten Dokumente einzusehen und abzuspeichern. Sie müssen in diesem Schritt außerdem bestätigen, dass Sie die Versicherung ohne Unterschrift verbindlich beantragen. Anschließend können Sie den Antrag abschicken.
    7. Ihre Angaben werden vom entsprechenden Anbieter überprüft – anschließend erhalten Sie alle vertragsrelevanten Unterlagen und der Versicherungsschutz beginnt.

    Bei einem Online-Abschluss dieser Art erhalten Sie keine Unterlagen mehr, die Sie unterschreiben müssen, da Sie bei Schritt 6 Ihre Einwilligung gegeben haben. Sie können Ihren Antrag allerdings auch per Fax einreichen: In diesem Fall drucken Sie den ausgefüllten Antrag aus, unterschreiben Ihn und senden Ihn an die angegebene Faxnummer. In beiden Fällen muss allerdings Ihre Identität bestätigt werden – dies geschieht schnell und einfach über das Postident-Verfahren.

    Wechsel von der alten zur neuen Versicherung

    Oftmals möchten Hausbesitzer von der bisherigen Versicherung zu einer neuen wechseln, da sie mit den Kosten für die Gebäudeversicherung bzw. dem Service unzufrieden sind. Hierbei sollten die Versicherungsnehmer jedoch stets die Kündigungsfrist beachten: In der Regel sind dies drei Monate zum Ablauf des Vertrags. Es ist sinnvoll, erst einen verbindlichen Vertrag bei einem neuen Anbieter auszuhandeln, bevor der alte Vertrag gekündigt wird – so sind Sie zu keiner Zeit versicherungslos. Die Kündigung der Wohngebäudeversicherung müssen Sie selbst durchführen.

    Mithilfe des Wohngebäudeversicherungs-Rechners von FinanceScout24 können Sie die oben genannten Aspekte überprüfen und verschiedene Anbieter gegenüberstellen – dadurch haben Sie die Möglichkeit, eine günstige Gebäudeversicherung zu finden.

    So gehen Sie im Schadensfall vor

    Damit Sie sichergehen können, dass die Versicherung im Schadensfall die Kosten übernimmt, sollten Sie richtig vorgehen. Wichtig ist, dass Sie schon bei der Antragsstellung alle Antragsfragen ehrlich beantworten, um Ihren Versicherungsschutz nicht zu gefährden. Gehen Sie im Schadensfall wie folgt vor:

    1. Versuchen Sie, mithilfe von Notfallmaßnahmen den Schaden möglichst kleinzuhalten.
    2. Achten Sie darauf, die Schadensstelle so wenig wie möglich zu verändern – das erschwert sonst die Schadenabklärung.
    3. Dokumentieren Sie den Schaden schriftlich und mithilfe von Fotos.
    4. Unterrichten Sie die Versicherung unverzüglich von Ihrem Schadensfall.
    5. Lassen Sie der Versicherung eine Liste aller abhanden gekommenen Gegenstände inklusive deren Werte zukommen.
    6. Hat die Versicherung die Übernahme der Kosten bestätigt, können Sie alle nötigen Arbeiten in Auftrag geben.
    7. Legen Sie zur Kostenerstattung alle wichtigen Beläge vor.

    Dieses Vorgehen soll sicherstellen, dass Sie als Versicherungsnehmer allen Verpflichtungen nachkommen.

    • Alle Antragsfragen der Gebäude-Versicherung müssen ehrlich beantwortet werden.
    • Es dürfen keine Veränderungen an der Schadensstelle vorgenommen werden, sofern der Versicherer nicht zugestimmt hat.
    • Rückfragen der Wohngebäude-Versicherung müssen wahrheitsgemäß beantwortet und geforderte Belege erbracht werden. Weiterhin muss dem Versicherer die Möglichkeit gegeben werden, im zumutbaren Rahmen Untersuchungen über den Schadensfall vorzunehmen.
    • Es muss der Gebäude-Versicherung ein Verzeichnis mit allen abhanden gekommenen Gegenständen und deren Wert vor Eintritt des Versicherungsfalles übergeben werden.

    Sind Sie Ihren Verpflichtungen gegenüber der Wohngebäude-Versicherung nachgekommen und wurde deren Leistungspflicht festgestellt, dürfen Sie innerhalb von zwei Wochen mit der Auszahlung rechnen. Erfolgt diese nicht innerhalb von einem Monat, muss die Gebäude-Versicherung die Auszahlungssumme verzinsen.

    Die Versicherer unterscheiden sich teils erheblich in ihrer Zahlungswilligkeit und so sollten bei einem Wohngebäudeversicherungsvergleich nicht nur die Kosten berücksichtigt werden. Ein Testsiegel etwa kann über die Servicequalität Aufschluss geben – denn im Schadensfall ist eine möglichst günstige Wohngebäudeversicherung nicht alles.

    Kündigung der Wohngebäudeversicherung

    Üblicherweise wird eine Versicherung ordentlich gekündigt: Das bedeutet, dass Sie mit Beibehaltung der Kündigungsfrist kündigen können – die Frist beträgt in der Regel drei Monate zum Ende des Vertragsjahres. Haben Sie jedoch eine Versicherung abgeschlossen, die über mehrere Jahre läuft, können Sie in dieser Zeit nur außerordentlich kündigen. Gründe für eine außerordentliche Kündigung sind folgende:

    Werden die Beiträge erhöht, erhalten Sie ein Sonderkündigungsrecht für die Gebäudeversicherung. Dies ist allerdings nur dann der Fall, wenn mit der Beitragserhöhung keine Leistungserhöhung stattfindet. Sie haben hier eine Kündigungsfrist von einem Monat.

  • Nach einem Schaden

    Auch nach Regulierung eines Schadens können Sie mit einer Kündigungsfrist von einem Monat den Vertrag lösen. Hierfür müssen Sie Ihre Schadennummer angeben.

  • Wechsel des Eigentümers

    Kaufen Sie eine Immobilie, die schon mit einer Wohngebäudeversicherung bedacht wurde, können Sie diese entweder weiterführen oder kündigen. Auch hier haben Sie eine Kündigungsfrist von einem Monat.

  • Hauseigentümer sollten jede Möglichkeit zu einer Kündigung zum Anlass nehmen, ihre Wohngebäudeversicherung im Vergleich zu anderen Angeboten zu betrachten und gegebenenfalls zu wechseln. Allerdings sollte nicht ein reiner Preisvergleich der Schwerpunkt sein, vielmehr kommt es auf das Kosten-Nutzen-Verhältnis an. Doch dabei gilt: Eine günstige Wohngebäudeversicherung kann ähnlich gute Leistungen beinhalten wie teurere Modelle der Konkurrenz.

    Fragen und Antworten

    Was bedeutet verbundene Wohngebäudeversicherung?

    Die verbundene Wohngebäudeversicherung ist die Police, die heutzutage üblicherweise genutzt wird. Sie beinhaltet alle Versicherungen zu Sturm, Feuer und Leitungswasser.

    Was bedeutet umlagefähige Wohngebäudeversicherung?

    Umlagefähig bedeutet, dass die Kosten für die Gebäudeversicherung auf den bzw. die Mieter umgelegt wird – sie zählt somit zu den Betriebskosten. Mieter sollten in ihrem Mietvertrag unbedingt darauf achten, dass die Gebäudeversicherung unter den Nebenkosten ausdrücklich mit aufgeführt ist. Andernfalls ist sie nicht umlagefähig und die Mieter müssen die Police nicht zahlen.

    Was kostet eine Wohngebäudeversicherung?

    Die Kosten für eine Gebäudeversicherung sind abhängig von zahlreichen Faktoren, unter anderem von der Größe des Gebäudes, vom Zubehör, von der Anzahl der Geschosse und weiteren Aspekten. Schon der Standort, also Bundesland und Postleitzahl, sind entscheidend. Generell sollten Sie für einen guten Anbieter ab etwa 150 Euro jährlich einplanen.

    Ist die Wohngebäudeversicherung steuerlich absetzbar?

    Diese Entscheidung hängt von der Nutzung des Gebäudes ab: Vermieten Sie das Eigentum, können Sie die Versicherung steuerlich absetzen – geben Sie hierfür die Gebäudeversicherung in der Steuererklärung unter dem Punkt „Betriebskosten“ an. Nutzen Sie die Immobilie allerdings selbst, können Sie die Kosten nicht steuerlich absetzen.

    Wie wichtig ist der Ausschluss der groben Fahrlässigkeit?

    Seit 2008 können Schäden, die durch grobe Fahrlässigkeit verursacht wurden, bis zu 10.000 Euro abgedeckt werden. Dies ist schon der Fall, wenn Sie im Winter die Heizung abdrehen, sobald Sie das Haus verlassen und dadurch einen Rohrbruch verursachen. Hausbesitzer sollten darauf achten, dass dies im Vertrag ausdrücklich genannt wird – sie nennt sich dort „Verzicht auf die Einrede der groben Fahrlässigkeit“. Zahlreiche Schäden entstehen schon durch eine kleine Unachtsamkeit, weshalb diese Klausel überaus sinnvoll ist.

    Wo liegt der Unterschied zur Hausratversicherung?

    Bei einer Hausratversicherung sind die mobilen Gegenstände und das Mobiliar versichert, welches nachträglich vom Mieter eingebaut bzw. hinzugefügt wurde. Die Wohngebäudeversicherung deckt hingegen alle fest mit dem Gebäude verankerten Gegenstände und Dinge ab. Eine extra für dieses Haus errichtete Küchenzeile oder Badewanne ist somit durch die Wohngebäudeversicherung abgedeckt.

    Wo liegt der Unterschied zur Elementarversicherung?

    Durch die Elementarversicherung werden Schäden abgedeckt, die durch naturbedingte Katastrophen entstanden sind – hierzu zählen Überschwemmungen, Erdbeben, Erdrutsche und ähnliche Katastrophen. Die Gebäudeversicherung hingegen sichert gegen Feuer, Blitz und Sturm ab.

    Gibt es bei der Wohngebäudeversicherung Wartezeiten?

    Wartezeiten sind bei zahlreichen Anbietern üblich – in vielen Fällen liegen diese bei zwei bis vier Wochen. In dieser Zeit werden von der Versicherung keine Kosten übernommen, die durch die Beseitigung von Schäden entstehen. Im Falle eines Wechsels sollte die alte Versicherung deshalb erst gekündigt werden, wenn Sie mit einem neuen Anbieter einen verbindlichen Vertrag geschlossen haben. So entstehen keine Versicherungslücken.

    Gibt es Möglichkeiten, die Kosten für eine Wohngebäudeversicherung zu senken?

    Kosten können beispielsweise durch einen Selbstbehalt gespart werden – hierbei übernimmt der Hausbesitzer im Schadensfall einen Teil der Kosten, dafür fällt der Beitrag für die Versicherung niedriger aus. Einen Rabatt bei Abschluss der Versicherung erhalten Sie jedoch nicht, wenn Sie einen Blitzableiter oder andere Sicherheitssysteme installieren.

    Welche Leistungen können zusätzlich abgesichert werden?

    Naturkatastrophen wie Erdbeben, Erdrutsch, Lawinen, Schneedruck oder Überschwemmung sind weder in der Wohngebäude- noch in der Hausratversicherung enthalten. Wer sich dagegen absichern will, muss ergänzend zur regulären Police eine sogenannte Elementarversicherung abschließen.

    Auch möglich ist ein zusätzlicher Abschluss einer Glasversicherung. Versichert wäre dann ein einfacher Glasbruch an Türen, Fenstern, Möbeln und Einrichtungsgegenständen – egal aus welchem Grund. Bei einigen Tarifen ist auch Ihr Cerankochfeld mit abgedeckt, Verglasungen an Haus- oder Treppenaufgangstüren sind jedoch nicht mit eingeschlossen.

    Weiterhin ist auch eine Absicherung gegen Überspannungsschäden zu bedenken. Gibt es während eines Gewitters einen Blitzschlag in Antennen, Telefon- oder Stromleitungen, kommt es zu einer erhöhten Spannung im Stromnetz und möglicherweise zu einem Überspannungsschaden an Ihren elektrischen Geräten, beispielsweise Fernseher, Computer oder Telefon.

    Wohnbestandteile wie Fußbodenheizungen sind meist kostenfrei im Versicherungsschutz eingeschlossen, anders verhält es sich bei Schwimmbädern im Gebäude. Diese müssen mit einem Aufpreis zusätzlich versichert werden. Beachten Sie auch, dass Photovoltaikanlagen je nach Versicherungsgesellschaft unterschiedlich versichert sind.

    Letztlich ist es sogar möglich, grobe Fahrlässigkeit mit in den Versicherungsschutz aufzunehmen. In dem Fall werden auch Kosten eines Schadens übernommen, wenn Sie grob fahrlässig handeln, also beispielsweise den offenen Kamin in Abwesenheit brennen lassen.

    Aktuelle News

    Private Krankenversicherungen werden 2018 teurer

    Kfz-Versicherung: Jetzt Sonderkündigungsrecht nutzen

    Weitere Versicherungen rund ums Haus

    • #
    • A
    • B
    • C
    • D

    Über FinanceScout24

    Über FinanceScout24
    Folgen Sie uns

    Europaweit der größte Online-Automarkt

    Der Marktführer: Die Nr. 1 rund um Immobilien

    Источники: http://www.xn--gebudeversicherungtest-24b.de/, http://www.comfortplan.de/gebaeudeversicherung, http://www.financescout24.de/versicherungen/wohngebaeudeversicherung.aspx