Mietsachschäden haftpflichtversicherung

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Mietsachschäden

Bei Schäden an einem privat gemieteten Wohnraum wird auch von Mietsachschäden gesprochen. Dabei kann es sich um Schäden an gemieteten Gebäuden und an allen Vermögensgegenständen der Mietsache handeln. Gemietete Möbel und Einrichtungsgegenstände können ebenso zum Versicherungsumfang zählen. Eine Regulierung dieser Schäden kann über die Haftpflichtversicherung der Mieter erfolgen. Daneben gibt es noch weitere Versicherungen, welche für bestimmte Arten der Mietsachschäden herangezogen werden können, wie beispielsweise die Hausratversicherung und ebenso die Tierhalterhaftpflichtversicherung. Denn nicht jeder Mietsachschaden ist in jeder Versicherung und allen Tarifen gleichermaßen enthalten. Insbesondere für Tierhalter ist es häufig notwendig, neben der regulären Haftpflichtversicherung eine zusätzliche Versicherung abzuschließen, damit auch Schäden, die durch das eigene Haustier verursacht werden, mitversichert sind.

Mietsachschäden in vermieteten Gebäuden

Schäden an einer Mietsache kommen häufig vor. Insbesondere Wände, Türen und der Fußboden sind oftmals von Schäden betroffen. Dabei kann es sich zum Beispiel um Kratzer oder um Flüssigkeitsschäden handeln. Ebenso kann ein Mietsachschaden an den Fensterrahmen oder im Badezimmer, beispielsweise an der Keramik, entstehen. Bereits das Fallenlassen eines Gegenstandes kann einen Sprung im Waschbecken zur Folge haben. Selbst Schlüsselschäden, welche zum Beispiel durch den Verlust eines Schlüssels entstehen können, zählen mit dazu. Mitunter muss beim Verlust eines Wohnungsschlüssels das gesamte zentrale Schließ-System eines Gebäudes ausgetauscht werden, wodurch dem Mieter hohe Kosten entstehen können. Mit der Dauer des Mietverhältnisses steigen diese Schäden in der Regel an und lassen sich oftmals kaum vermeiden.

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Einige Mietsachschäden werden vom Versicherungsumfang ausgeschlossen

Abzugrenzen von Mietsachschäden sind allerdings Schäden, die durch Verschleiß oder Abnutzung entstanden sind. Für diese Schadensursachen ist auch der Mieter in der Regel nicht haftbar zu machen. Anders sieht es jedoch bei einem Mietsachschaden aus. Einige Schäden werden allerdings vom Versicherungsumfang ausgeschlossen. Zu diesen Schadensarten zählt zunächst ein Mietsachschaden, der aufgrund einer zu hohen Beanspruchung entstanden ist. Aber auch Schäden an Gas- und Elektrogeräten sowie an der Warmwasser- oder Heizungsanlage sind häufig ausgeschlossen. Dies betrifft in der Regel auch Schäden durch Schimmel. Bei unvermeidbarem Schimmelbefall muss der Vermieter ohnehin selbst die Regulierung übernehmen. Daneben sind vorsätzlich herbeigeführt Schäden ein Grund für die Versicherung, die finanzielle Gutmachung des Schadens abzulehnen.

Versicherungsumfang kann angepasst werden

Neben Versicherungsausschlüssen gibt es Mietsachschäden, die häufig nicht zum regulären Versicherungsumfang einer Haftpflichtversicherung zählen, die dennoch versicherbar sind. Zu diesen zählen insbesondere Glasschäden, beispielsweise wenn ein Fenster einer Mietwohnung einen Schaden nimmt. Ein solcher Schadensfall kann häufig separat über die Hausratversicherung als Glasversicherung abgesichert werden. Ein Schaden, der beispielsweise durch den Hund verursacht wird, lässt sich hingegen über eine Hundehaftpflichtversicherung absichern. Dazu werden Hundehaftpflichtversicherungen mit und ohne Mietsachschadenschutz angeboten. Im Gegensatz zu Schäden, die durch Hunde oder Pferde herbeigeführt wurden, besteht bei Katzen kein zusätzlicher Versicherungsbedarf. Denn in der Privathaftpflichtversicherung sind Schäden durch zahme Haustiere, zu denen Katzen, Fische, Vögel und einige weitere Kleintiere zählen, mitversichert. Allerdings sind nur Schäden versicherbar, die auf ein plötzliches Ereignis zurückgeführt werden können. Schäden, die der Tierhalter hätte verhindern können, sind somit meist nicht abgedeckt.

Mieter muss Mietsachschaden dem Vermieter mitteilen

Ein Mietsachschaden muss durch den Mieter nicht nur reguliert werden, sondern dieser ist zugleich zur Anzeige beim Vermieter verpflichtet. Unterlässt der Mieter die Anzeige eines Schadens, dann wird er schadensersatzpflichtig. Dabei kann ein Vermieter Schäden an der Mietsache noch bis zu sechs Monate nach Beendigung des Mietverhältnisses gegenüber dem Mieter geltend machen. Entscheidend für den Beginn der sechsmonatigen Frist ist die Schlüsselübergabe.

Mietsachschäden: Das gibt es zu wissen

Wo gehobelt wird, fallen bekanntlich Späne. Und wo gemietet wird, entstehen fast immer auch Schäden. Wer letztlich dafür haftet oder welche Versicherung dafür leistet, hängt von der Art, der Entstehung und dem Verursacher des Schadens ab. Handelt es sich dabei um sogenannte Mietsachschäden, sind diese in der Regel im Versicherungsumfang der Privathaftpflicht inbegriffen. Doch längst nicht alle Schäden, die am Mietobjekt entstehen, werden auch durch die private Haftpflichtversicherung abgedeckt.

Private Haftpflicht: Mietsachschäden sind im Versicherungsumfang enthalten

Tipp: Auch im Urlaub abgedeckt

Wer in seiner Privathaftpflichtversicherung auch Mietsachschäden eingeschlossen hat, kann auch im Urlaub auf entsprechenden Versicherungsschutz hoffen. Teilweise leistet die Haftpflicht auch für Schäden, die in von Versicherten gemieteten Hotelzimmern oder Ferienhäusern entstanden sind. Ein Blick in den Leistungsumfang der Versicherungspolice gibt hier Aufschluss.

Mietsachschäden sind Schäden, die in gemieteten oder gepachteten privaten Räumlichkeiten entstehen. Da diese in den Leistungen der privaten Haftpflichtversicherungen inbegriffen sind, ist im Regelfall keine zusätzliche Versicherung von Nöten. Zu den Mietsachschäden zählen Schäden am fest verbauten Inventar der gemieteten Räumlichkeit. Darunter fallen Türen, Fenster und Fensterrahmen, Wände, Sanitäranlagen wie Toilette oder Waschbecken sowie Böden jeglicher Art. Befinden sich darüber hinaus weiteres verbautes Mobiliar, wie Einbauküchen oder Schränke in der Räumlichkeit, so zählen diese ebenfalls zur Mietsache.

Kaputtes Glas und Schäden an beweglichen Sachen sind keine Mietsachschäden

Fensterglasscheiben gehören nicht zur Mietsache. Glasschäden sind ein Fall für die Hausratsversicherung und müssen in dieser mit einbezogen werden. Denkbar ist es auch, über den Abschluss einer Glasbruchversicherung als Zusatzbaustein der Hausratversicherung nachzudenken. Dies kann besonders dann sinnvoll sein, wenn in der Wohnung große Fenster verbaut sind oder Kinder beziehungsweise Tiere darin leben. Mietsachschäden an beweglichen Sachen sind im Regelfall auch von den Leistungen der privaten Haftpflichtversicherung ausgeschlossen. Zu den beweglichen Sachen zählen unter anderem Heizungen und die meisten Elektrogeräte in Wohnungen, Fliesen, Wände und Decken sowie Badewannen zählen hingegen zu den unbeweglichen Sachen – und dadurch auch zur Mietsache. Teilweise werden Schäden an unbeweglichen Sachen von der Hausratsversicherung übernommen, die private Haftpflichtversicherung leistet hierfür nicht.

Allmählichkeitsschäden können teuer werden

Nicht jeder Schaden wird sofort sichtbar. Insbesondere durch Wasser verursachte Schäden, etwa wenn aus einem undichten Rohr in der Wand Wasser austritt, werden oftmals wochenlang nicht bemerkt – und können richtig teuer werden. Diese schleichenden Prozesse werden als Allmählichkeitsschäden bezeichnet. Darunter fallen Schäden, die durch Wasser, Rauch, Staub, Ruß oder anhaltendem Temperatureinfluss verursacht werden. In der Vergangenheit wurden Allmählichkeitsschäden häufig von den Versicherungsgesellschaften nicht in die Policen der Privathaftpflichtversicherungen aufgenommen. Auf die Aufnahme dieser Schadensursachen sowie eine ausreichende Deckungssumme sollte also unbedingt in den Policen geachtet werden.

Können Verschleißschäden über die Haftpflicht ersetzt werden?

Nein. Über die Jahre entsteht in den meisten Wohnungen sogenannter Verschleiß, also Schäden, bei denen kein Verschulden des Mieters festgestellt werden kann. Gerade an Tapeten, Wänden oder – bei möbliert bezogenen Wohnungen – Möbelstücken ist langjährige Nutzung häufig sichtbar. Durch herkömmliche Benutzung entstandene Verschleißerscheinungen wie feine Risse, Verfärbungen oder Abrieb sind nahezu unvermeidbar und daher in der Regel durch die Miete abgedeckt. Diese Art der Schäden zählen nicht zu Mietsachschäden – für den Mieter besteht daher in der Regel keine Haftpflicht.

Sofern es nicht ausdrücklich anders im Mietvertrag geregelt ist, zählen auch einfache Bohrungen und das Anbringen von Dübeln zur normalen Wohnungsnutzung. Anders gelagert ist es jedoch bei aufwendigeren Bohrarbeiten: Wer mehrere Löcher bohrt, ist dazu angehalten, die Wand zu reparieren. Wer Fließen durchbohren möchte, ist darüber hinaus dazu verpflichtet, dies zuvor mit dem Vermieter abzuklären.

Die Höhe der Versicherungssumme ist entscheidend

Bei Wasserrohrbrüchen oder Bränden können Wohnungen immense Schäden erleiden. Die Reparaturkosten übersteigen hierbei schnell die Versicherungssumme. In diesem Fall müsste der Versicherungsnehmer die ungedeckten Kosten tragen.

Allgemein gilt: Eine Maximalsumme, die der Schadensverursacher tragen muss, ist gesetzlich nicht vorgesehen – er müsste also in unbegrenzter Höhe haften. Um dies zu verhindern sollten Versicherungsnehmer unbedingt darauf achten, eine ausreichend hohe Versicherungssumme abzuschließen. Diese Deckungssumme kann, abhängig von den jeweiligen Anbietern und Tarifen, Summen zwischen 500.000 Euro bis hin zu zweistelligen Millionenbeträgen absichern.

Neben der Deckungssumme kann bei Abschluss auch eine Selbstbeteiligung vereinbart werden. Mit diesem Betrag beteiligt sich die versicherte Person an jedem entstandenen Schaden, der durch sie verursacht wurde. Ein Beispiel für eine vereinbarte Selbstbeteiligung von 150 Euro: Geht die Vitrine des Nachbarn zu Bruch, müssen 150 Euro der entstandenen Kosten selbst übernommen werden. Der übrige Betrag wird von der Haftpflichtversicherung erstattet. Anders als bei der Deckungssumme, zahlt man bei Tarifen mit höheren Selbstbeteiligung meist einen geringeren Jahresbeitrag.

Mietsachschäden: Hundebesitzer aufgepasst

Gerade Hunde können in Wohnungen schnell größere Schäden anrichten. Diese zählen jedoch nicht zu den Mietsachschäden. Für den besten Freund des Menschen muss eine spezielle Hundehaftpflichtversicherung abgeschlossen, beziehungsweise diese als Baustein in der Privathaftpflichtversicherung aufgenommen werden.

Mietsachschäden müssen dem Vermieter gemeldet werden

Mit dem Bezug eines Mietobjektes, übernehmen Mieter auch sogenannte Obhutspflichten. Sie sind dazu verpflichtet, pfleglich mit dem Objekt umzugehen und diese vor möglichen Schäden zu bewahren. Für Mieter besteht also eine Schadensminderungspflicht, entstandener beziehungsweise entstehender Schaden muss durch die Einleitung entsprechender Maßnahmen so gering wie möglich gehalten werden. Im besonderen Maße gilt dies für durch Wasser verursachte Schäden. Generell haben Mieter die Pflicht, ihren Vermietern entstandenen Schaden zu melden und anzuzeigen. Diese ebenfalls zu den Obhutspflichten zählende Anzeigepflicht gilt auch für Schäden und Mängel außerhalb der gemieteten Räumlichkeiten, etwa im Keller oder Treppenhaus.

Ablauf einer Schadensmeldung

Nachdem dem Vermieter Гјber den entstandenen Schaden in Kenntnis gesetzt wurde, sollte auch Kontakt mit der Versicherung aufgenommen und dort der Schaden gemeldet werden. Ob online, telefonisch oder per Post ist dabei nicht von Belang.

Von der Versicherung wird ein Schadensmeldungsformular ausgegeben, das in der Regel auch online bearbeitet werden kann. Der Versicherer hat das Recht, die Begutachtung durch einen Sachverständigen zu veranlassen. Besonders bei höheren Schadenssummen ist ein solches Gutachten keine Seltenheit.

Vorsicht: Mietschäden können noch sechs Monate nach Auszug geltend gemacht werden

Eine klare Abgrenzung zwischen Verschleiß und absichtlich beziehungsweise unabsichtlich entstandenen Schäden ist häufig schwierig zu ziehen. Oftmals kommt es daher beim Auszug eines Mieters zu Unstimmigkeiten. Vermieter besitzen das Recht, Mietschäden bis zu sechs Monate nach Beendigung des Mietverhältnisses geltend zu machen. Entstehen hierbei juristische Auseinandersetzungen, profitieren Mieter vom passiven Rechtsschutz der Haftpflichtversicherung. Es ist daher ratsam, vor dem endgültigem Verlassen der Wohnung diese zu dokumentieren.

Denn wenn nachgewiesen werden kann, dass die Schadensforderungen unbegründet sind, übernimmt die Versicherungsgesellschaft durch den passiven Rechtsschutz in der Regel neben den Leistungen für Schadenersatz und -regulierung auch die Gerichtskosten. Darüber hinaus stehen Versicherungen den Haftpflichtversicherten zumeist auch beratend zur Verfügung. Mögliche Mahnungen und Klagen können daher direkt an die Versicherung weitergeleitet werden – sofern der Schadensanspruch unbegründet ist.

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Mietsachschäden

In Deutschland lebt das Gros der Haushalte nicht im Eigenheim, sondern in Mietwohnungen. Eine Tatsache, die auch vor dem Hintergrund der privaten Haftpflichtversicherung Fragen aufwirft. Wie gehen die Gesellschaften zum Beispiel mit einem Schaden um, wenn der Mieter beim Einzug die Wohnungstür beschädigt? Oder was passiert, wenn durch eine kleine Unaufmerksamkeit das Glas der teuren Duschkabine zerbricht? Zwei mögliche Schadensbeispiele, die sich beliebig erweitern ließen.

Denn eine Mietwohnung ist keineswegs so leer, wie man vielleicht im ersten Moment denkt. Parkett, Badewanne, Heizung, teure Spiegel und Fliesen – Schäden, die Mieter verursachen, können letztlich für beide Seiten teuer werden. Ein Austausch gerissener Fliesen ist meist teuer – genauso wie die kaputte Badewanne. Und auch Schäden an der Einbauküche sollte man nicht unbedingt auf die leichte Schulter nehmen. Hat man als Mieter den Schaden verursacht – ob nun vorsätzlich oder fahrlässig – ist man grundsätzlich schadenersatzpflichtig. Reguliert die Privathaftpflicht aber solche Schäden?

Betrachtet man die Regelungen in den AHB des GDV lautet die Antwort nein. In Ziff. 7.6 werden ganz klar Schadenersatzansprüche von der Haftung des Versicherers ausgeschlossen, die sich auf:

Sachen beziehen. Die Mietwohnung bleibt auf den ersten Blick in der Haftpflichtversicherung also außen vor. Es zahlt sich aber aus, den Blick in die Versicherungs- und Tarifbestimmungen etwas zu vertiefen. Denn die Gesellschaften gehen bezüglich des Geltungsbereichs keineswegs so rigoros vor. Bereits der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft räumt im Zusammenhang mit der Muster-Bedingungsstruktur IX (Privathaftpflicht) die Absicherung der Mietsachschäden ein.

Bedingung ist, dass es sich dabei (nach Ziff. 5.2 Muster-Bedingungsstruktur IX) um privat angemietete Räume handeln muss. Darüber hinaus legt der GDV aber fest, dass:

  • Schäden wegen Abnutzung, Verschleiß und übermäßiger Beanspruchung
  • Ersatzansprüche wegen Schäden an Heizungs-, Maschinen-, Kessel- und Warmwasserbereitungsanlagen sowie an Elektro- und Gasgeräten
  • Glasschäden und
  • Ansprüche wegen Schimmelbefall

zu den Ausschlüssen in der privaten Haftpflichtversicherung gehören. Und viele Gesellschaften schließen sich für die Formulierung ihrer Versicherungsbedingungen diesen Mustervorgaben an.

Hinweis: Beim Thema Mietsachschaden in der Haftpflichtversicherung sind meist unbewegliche Sachen Kern der Absicherung – wie die Einbauküche. Mobile Einrichtungsgegenstände genießen diesbezüglich einen anderen Stellenwert. Auskunft drüber, wie weit der Versicherungsschutz geht und ob an die Absicherung gegen Mietsachschäden ein Selbstbehalt gekoppelt ist, geben in der Praxis die Risikobeschreibung bzw. die Besonderen Versicherungsbedingungen.

Mietsachschäden im Urlaub

Im Zusammenhang mit dem Mietsachschaden und dessen Regulation sollte man als Versicherungsnehmer nicht nur die eigenen vier Wände im Hinterkopf behalten. Immer wieder kommt es vor, dass im Urlaub etwas im Hotelzimmer zu Bruch geht. Es stellt sich natürlich die Frage, inwiefern solche Ansprüche durch eine Privathaftpflicht gedeckt sind? Grundsätzlich sind es auch hier die Versicherungsbedingungen, welche den Ausschlag geben.

Hat der Versicherer die Mietsachschäden an mobilen Einrichtungsgegenständen im Hotel oder einer Ferienwohnung nicht in den Versicherungsschutz eingeschlossen, bleibt man als Versicherungsnehmer auf den Schadenersatzforderungen sitzen. Gerade in Tarifvarianten mit einem gehobenen Leistungsbereich ist dieser Schadensfall aber nicht selten mitversichert. Die Höhe der Deckungssumme hängt letztlich vom gewählten Tarif in der Haftpflichtversicherung ab.

– an unbeweglichen Sachen bis zur Höhe der Deckungssumme

– an unbeweglichen Sachen bis zur Höhe der Deckungssumme

Zwei Beispiele zufällig ausgewählter Versicherungen, welche die Unterschiede in der privaten Haftpflichtversicherung bezüglich der Absicherung von Mietsachschäden zeigen (Quelle: Leistungsübersicht der einzelnen Versicherungsgesellschaften Stand Februar 2013)

Einige Gesellschaften trennen bezüglich der Mietsachschäden im Urlaub die beweglichen von den unbeweglichen Sachen – wenn es um die Höhe der Deckungssummen geht. Inwiefern für einen Sachschaden an Schrank, Tisch und Bett eine Deckung von 30.000 Euro oder mehr wirklich erforderlich ist, muss jeder Verbraucher für sich selbst entscheiden.

Ob nur Schäden in den eigenen Wohnräumen oder auch in Hotels versichert sind, lässt sich mit 100-prozentiger Sicherheit nur nach einem Blick in die Versicherungsbedingungen klären. Zu finden sind die entsprechenden Informationen meist in den Besonderen Bedingungen zur Privathaftpflichtversicherung oder den Risikobeschreibungen. Einige der Gesellschaften weisen in diesem Zusammenhang den Mietsachschaden in Hotels und Ferienwohnungen separat aus. In anderen Tarifen werden beide Schadensarten zusammengefasst. Wichtig ist, dass die Klauseln Formulierungen enthalten, welche die Mitversicherung von vorübergehend genutzten Räumlichkeiten einschließen.

Источники: http://www.verivox.de/themen/mietsachschaeden/, http://www.tarif-testsieger.de/haftpflichtversicherung/mietsachschaeden/, http://www.privathaftpflicht.net/leistungen-privathaftpflichtversicherung/mietsachschaeden/

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