Laufzeit risikolebensversicherung

0
15

Risikolebensversicherung – Wie lange sollte die Laufzeit sein?

Eine Risikolebensversicherung sollte für den gesamten Zeitraum abgeschlossen werden, in dem Versicherungsbedarf besteht. Anlässe für den Abschluss einer Risikolebensversicherung sind oft Familiengründung oder Hausbau. Wichtig ist, dass die Versicherung danach so lange läuft, dass Ehepartner, Kinder oder das Darlehen für das Haus umfassend abgesichert sind.

Eine Risikolebensversicherung dient dazu, individuelle Risiken abzusichern – eine pauschale Antwort auf die Frage nach der Laufzeit des Vertrages gibt es daher nicht. Auch die Gründe für den Abschluss der Versicherung spielen hier eine Rolle: Ein Haupt- oder Alleinverdiener, der seine Familie absichern will, hat einen anderen Versicherungsbedarf als jemand, der damit ein zeitlich eher überschaubares Darlehen sichert. Das Ziel einer Risikolebensversicherung besteht ausschließlich darin, die finanziellen Folgen des Todes der versicherten Person zu kompensieren.

Risikolebensversicherung abschließen – der richtige Zeitpunkt für den Einstieg

Eine Risikolebensversicherung lohnt sich für alle, die ihre Hinterbliebenen finanziell absichern möchten. Der Abschluss der Versicherung fällt daher häufig mit der Familiengründung zusammen, die Verträge laufen danach oft über mehrere Jahrzehnte.

Wer eine Risikolebensversicherung abschließt, um einen Hypothekenkredit oder eine andere Finanzierung abzusichern, muss sich entscheiden, ob er diesen Todesfallschutz nur für die Laufzeit des Darlehens wünscht oder darüber hinaus versichert bleiben will. Wenn die Risikolebensversicherung ausschließlich als Restschuldversicherung abgeschlossen wird, endet der Vertrag mit der Tilgung des Darlehens.

In den Versicherungspaketen von Auszubildenden und Studierenden ist eine Risikolebensversicherung zwar noch nicht zwingend nötig, trotzdem gibt es gute Gründe für einen möglichst frühen Abschluss: Die Beitragshöhe für die Versicherung bemisst sich nach dem statistischen Sterberisiko der versicherten Person, das bei jungen Antragstellern zunächst gering ist und erst nach dem 45. Lebensjahr sukzessive ansteigt.

Ein frühzeitiger Einstieg ermöglicht diesen Versicherungsschutz also zu besonders attraktiven Prämien. Zudem dürfte es bei den meisten jüngeren Interessenten kaum Probleme bei der Beantwortung der Gesundheitsfragen und eine geringere Wahrscheinlichkeit von Risikoaufschlägen wegen bestehender gesundheitlicher Beeinträchtigungen geben.

Garantie auf Nachversicherung

Während der meist langen Laufzeiten von Risikolebensversicherungen kann es natürlich auch zu Veränderungen der persönlichen Lebensumstände kommen. Vielleicht stellt sich heraus, dass der Versicherungsbedarf deutlich länger besteht als ursprünglich geplant war, eventuell ist auch eine höhere Versicherungssumme nötig. Mögliche Szenarien sind hier weiterer Nachwuchs, ein Immobilienkauf oder die Entscheidung eines oder mehrerer Kinder, ein Studium zu beginnen. Gut ist, wenn die Risikolebensversicherung sich solchen Erfordernissen flexibel anpasst.

Durch eine im Versicherungsvertrag vereinbarte Nachversicherungsgarantie sind sowohl Laufzeitverlängerungen als auch die Erhöhung der Versicherungssumme ohne erneute Gesundheitsprüfung kein Problem.

Risikolebensversicherung – Laufzeiten im höheren Lebensalter

Auch in etwas höherem Lebensalter – nach dem 40. oder 45. Geburtstag – kann der Abschluss einer Risikolebensversicherung sinnvoll sein. In diesem Fall ist jedoch keine jahrzehntelange Laufzeit nötig, die vor allem die Beiträge in die Höhe treiben würde. Sinnvoll ist hier eine Risikolebensversicherung, die zunächst über zehn Jahre läuft. Wenn der Vertrag eine Nachversicherungsgarantie enthält, kann der Versicherungsnehmer danach entscheiden, ob und wie lange eine Risikolebensversicherung künftig nötig ist.

Wichtig ist, dass die Versicherung so lange läuft, bis die Kinder ihre Ausbildung abgeschlossen haben, die Immobilie abbezahlt ist oder der überlebende Partner in der Lage ist, die Einkommenslücke durch einen Todesfall durch eigene Einkünfte oder Vermögenswerte zu überbrücken.

Kostenlos vergleichen und bis zu 80% sparen

Fordern Sie sich ein kostenloses Vergleichsangebot an und finden Sie Ihre beste Risikolebensversicherung.

Risikolebensversicherung: was ist wenn man die Laufzeit überlebt?

Ich verstehe nicht genau, was bei Risikolebensversicherungen passiert, wenn man die Laufzeit als Versicherungsnehmer überlebt. Ist das dann Teil des Plans, dass man eine Teilrückzahlung der Beiträge erhält, oder ist das Geld dann in jedem Fall futsch?

9 Antworten

Das ist der Sinn einer Risikoversicherng. Sie soll das Risiko absichern. Eine Risikolebensversicherung sichert jemand gegen den Verlust des Todes eines anderen.

Bei einer Risikoprämie zahlt man eine risikoprämie. Wenn die versicherete Person den Ablauf überlebt, kann man sich doch freuen. Auch wenn das Geld futsch ist -oder ??

Wie ist das mit deiner Autoprämie. Da ist das Geld auch futsch, wenn du keinen Unfall baust. Das ist bei jeder Risikoversicherung so.

Dann passiert nichts weiter. Eine Risikolebensversicherung sichert während der Laufzeit das "Risiko eines Unfalles mit Todesfolge" ab. Nicht mehr aber auch nicht weniger.

bei risikolebensversicherung gibt es mit beitragsrückgewährung und "normale". die normalen sind recht preiswert. die mit beitragsrückgewähr, kosten wesentlich mehr. der sinn ist ja das man überlebt. so machen die versicherungen geld. überleg mal was passieren würde, wenn die jedesmal zahlen müssten. das wäre ein minusgeschäft. mit beitragsrückgewähr wird wie bei der kapitallebensversichrung in teil angelegt um später ausgezahlt werden zu können. das macht das in meinen augen nicht mehr attraktiv und ist ein bonbon für die versicherungsvertreter, die keine kapitallebensversicherung verkaufen können aber denen es bei der normalen risikolebensversicherung zu wenig provisionen gibt-

Grundsätzlich muss man sich von dem Irrglauben verabschieden das eine Versicherung das Geld zurück bezahlt da man investiert. Denn wäre das so gäbe es keine Versicherung da sich jeder sein Risiko selbst ersparen könnte. Das ist eigentlich, wenn man näher darüber nachdenkt, logisch. Auch wenn einige Produkte etwas anderes suggerieren wollen. Eine Versicherung funktioniert dadurch das viele einzahlen damit einige Geld bekommen. Wenn du für 10 Jahre in einer Risikolebensversicherung von 100.000 Euro Absicherung vielleicht 2000 Euro Beiträge zahlst, wie soll das System funktionieren wenn jemand tatsächlich die 100.000 Euro bekommt und alle anderen ihre Beiträge zurück bekommen ?

Ergo ist es so das du eine Sicherheit für den Ernstfall erkaufst und dafür eine Gebühr bezahlst.

. bei einer Risiko-LV wird k e i n Kapital gebildet, sondern lediglich über die gesamte Laufzeit das Risiko des versterbens für die Angehörigen abgesichert. Verstirbt der Versicherungsnehmer in der Versicherungszeit, erhalten die Angehörigen bzw. die Empfänger der Leistung die Versicherungssumme ausgezahlt. Überlebt der Versicherte den Ablauf der Risiko-LV, besteht k e i n Versicherungsschutz mehr und es fallen die mon. Beiträge weg.

Da sieht man mal, wie verrückt das Versicherungssystem hier in D ist. Alle kennen nur die Kapitallebensversicherung, und warum? Weil die Berater daran so viel Gewinn machen.

Gegenfrage: fragst du dich auch, was mit deinem Geld passiert, wenn du deine Kfz-Versicherung kündigst, deine Hausrat oder deine Haftpflicht? Natürlich gibt es da kein Geld zurück, das sind Versicherungen, kein Vermögensaufbau. Und das sollte man auch nicht vermischen, deshalb sind Kapital-LV's auch so schlecht für die Rendite.

wir haben noch einen ALTEN vertrag, der uns nach ablauf der versicherungszeit einen überschuss plus bonus auszahlt.

in der regel wird in der vertragszeit das risiko des "ablebens" versichert und NACH ablauf ist der vertag "nichts mehr Wert"

das risiko ist ja das wichtigste für die zeit des versicherungsschutzes! aber glaube mir, mit einer kapital LV bist du auch nicht besser dran. dort bezahlst du ein vielfaches an beiträgen ein als bei einer risiko LV.

Ähem, das Wort Risiko in der von dir angefragten Police bedeutet, dass es Geld im Versicherungs-, dem sogeannnten Schadenfall gibt, sonst nicht.

Und das ist auch GUT SO- denn damit ist das Versicherungsprinzip (Absicherung gegen existenzbedrohende Risiken) vollumfänglich erfüllt!

Das Geld ist weg. Deshalb sind diese Versicherungen ja auch viel günstiger als eine Kapital-LV. Mir geht es vielleicht auch so. Ich habe eine auf 12 Jahre über 40.000 DM abgeschlossen. Ich muss bis Mai 2010 gestorben sein damit meine Ex noch etwas von dem Geld hat. Hoffentlich kommt sie nicht auf schlimme Gedanken.

Auch interessant

Ich habe bei dem Kauf meines Samsung Galaxy S3’s, der vor 9 Monaten war, eine separate Handy Versicherung bei Saturn abgeschlossen. Da mein S3 jetzt nicht mehr angeht (Es ist nur noch das Bootlogo mit der Samsung Aufschrift zu sehen), wollte ich mal nachfragen, ob sich jemand hier mit der Saturn Versicherung odg. auskennt. Ist diese Versicherung an den Wert des Handys gebunden, oder an den damaligen Kaufpreis ? Ist die Versicherung so kulant, dass sie ein neues S3 anbietet, oder wird das bestehende Handy einfach nur repariert ?

Würde mich auf eine Antwort freuen.

Wir wollen von einer Bank ein Haus kaufen und uns auch dafür bei der selben Bank den Kredit dafü nehmen. Jetzt Brauch und will die Bank eine Risikolebensversicherung haben und diese sollen wir über die Bank abschliessen. Da unss diese zu teuer erschien haben wir uns eigene Angebote von anderen Versicherungen eingeholt und diese der Bank vorgelegt aber diese werdren nicht akzepiert weil sie nicht aus der hauseigenen versicherung kommen und der Kredit und die versicherung ein Paket ist. welche möglichkeit besteht denen klar zu machen das ich die versicherung nicht über ihre teure abschliessen will.

Ich würde gerne meine Haftpflichtversicherung wechseln und habe mir die DEVK angesehen. Sie wirkt eigentlich gar nicht schlecht. Jetzt wollte ich fragen, ob hier jemand schon Erfahrungen mit der DEVK gemacht hat und sagen kann, ob es da bei Schadensabwickung der ähnlichem schon einmal Probleme gab oder ob man da gut betreut wird?! Danke schon einmal im Voraus.

Ich merke gerade, dass wohl das Dach etwas undicht ist. Beim Dachboden haben wir eine Dachschräge, da wird die Tapete beim Regen leicht feucht. Ich gehe davon aus, dass sich bei einen der vielen Sommerstürme der letzten Monate wohl ein Dachziegel gelöst oder verschoben hat und es nun reinregnet.

Ich frage mich, ob die Versicherung zahlt, wir haben eine Wohngebäudeversicherung. Ich kann diesen Dachschaden ja nicht genau terminlich zuordnen und habe ihn ja erst gestern beim Regen bemerkt.

Wie ist das eigentlich: gegen Sturm sind wir versichert, aber bei den Elementarschäden beträgt der Selbstbehalt leider 500 Euro. Wäre es da nicht vernünftiger die Schädigung der Dachziegel in den Mittelpunkt zu rücken?

Ich habe auch mal kurz recherchiert; es muss wohl Windstärke 8 vorgelegen haben, könnte es denn sein, dass meine Versicherung dann diesen Dachziegelschaden einfach einen Sturm zurechnet, der weniger Geschwindigkeit hatte und so nicht zahlen muss? Wer hat da Erfahrung, was ist zu beachten?

Anhand welche Kriterien kann ich einen seriösen von einem unseriösen Versciherungsmakler unterscheiden?

Ich habe gerade mehrere Angebote verglichen. Ich bin 30 und werde am Ende der Laufzeit 60 sein. Laut Destatis habe ich als Mann ein Risko von ca. 8.2% , innerhalb dieser Zeit zu sterben (Nach 30 Lebensjahren sind 2% aller Männer verstorben, nach 60 Jahren 10%). Bei der vereinbarten Auszahlungssumme und den maximal zu entrichtenden Beiträgen über die volle Laufzeit komme ich auf einen positiven Erwartungswert. Damit sich das Geschäft für mich nicht lohnt, müsste mein Sterberisiko mindestens weniger als 2.4% betragen. Selbst wenn man berücksichtigt, dass bei einem Teil der Todesfälle nicht ausgezahlt wird(Suizid,etc.) und in Zukunft die Mortalitätsrate sinken wird, erscheint mir unplausibel, dass die Versicherungsgesellschaft hier verdienen kann. Dies macht mich misstrauisch. Woran verdient also der Versicherer? Was habe ich nicht beachtet?

PS: Die Zahlen sind ungenau wiedergegeben, qualitativ ändert sich aber nichts. Es liegt kein Rechenfehler vor, höchstens ein systematischer.

ich hätte eine drigende Frage.

Ich wohne derzeit in einem sehr sehr alten Haus , über 200 Jahre. Nun fiehl durch Geruch aus dem Keller auf das dieser komplett von Schimmel befallen ist. Es handelt sich um einen sehr alten Keller mit Lehmboden und Steinwänden. Der Schimmel ist dort überall sichtbar und der Boden war komplett feucht/nass. Als Erstmaßnahme hatte ich nun mit dem Vermieter erst mal einen Entfeuchter hinein gestellt der dort in 3 Wochen fast 100l Wasser dort raus gezogen. Der Keller verfügt weder über eine Heizung und hat nur 2 kleine Öffnungen ohne Scheibe . Also hätte ich gar keine Maßnahmen für anderes lüften/heizen ergreifen können.

Die dringlichkeit hat noch einen gravierenderen Punkt. Als ich zu meinem Freund fuhr fiehl nun auf das meine gesamte Kleidung die im 1.OG aufbewahrt ist extrem muffig riecht. Und das trotz der Tatsache das alles frisch gewaschen war. Im Haus selber nehme ich den Geruch gar nicht wahr. Aber sobald man in "saubere" Luft kommt für längere Zeit fällt es extrem auf wie unangenehm alles riecht. Selbst die eigenen Haare. Es nicht genau bekannt ist wie lange das Problem schon besteht und es vorher nicht aufgefallen. Meine Sorge ist nun natürlich das mein kompletter Hausstand davon befallen ist. Vor allem natürlich auch ob es gesundheitsgefährdend ist bzw. in welchem Ausmaß. An den Wänden selber im Haus ist kein Schimmelbefall zu sehen aber es riecht trotzdem alles extrem unangenehm und richtig penetrant.

Nun die wichtige Frage ob und in welchem Rahmen die Versicherung meines Vermieters für Schäden aufkommen wird ? Auch für die an meinem Hausstand (Kleidung, Möbel, wenn diese nicht mehr gerettet werden könnten, Umzug, Markler etc. )

Da in der Wohnung selber kein sichtbarer Befall ist kann man mir ja keinen Vorwurf machen. Die Räume selber sind auch alle gut beheizt und es ist wie gesagt dort auch nichts sichtbar.

Mein Vermieter ist auch sehr auf die Klärung und in die Wege Leitung von Maßnahmen bedacht. Er möchte auch nicht das es ein gesundheitliches Risiko darstellt. Durch den starken Geruch, selbst in den Haaren gehe ich mittlerweile leider davon aus. Er ist im Gegensatz zu vielen dort sehr auf meiner Seite.

Die Kosten für Gutachten etc. , welches dann auch an die Versicherung gehen könnte, würde mein Vermieter aufkommen.

Ich würde halt gerne wissen ob es sich überhaupt lohnt darauf zu warten oder ob eh keine Hoffnung besteht das die Versicherung kosten übernimmt.

Es ist leider alles etwas durcheinander geschrieben aber ich bin auch derzeit wirklich panisch und habe Angst meinen kompletten Hausstand aus eigener Kasse ersetzen zu müssen da der Befall an Sporen, ausgehend vom Geruch, anscheinend schon sehr massiv ist.

Über Rat und eventuelle Informationen wäre ich sehr dankbar.

mein Wagen war vor kurzem in einen Unfall verwickelt. Ich sass zwar zur der Zeit im Auto aber war geparkt als ein Laster der nebenan rangierte mir die komplette hintere linke Seite des Wagens zerschrammt hat. Hintere Tür samt Kotflügel sind teilweise eingedrückt, der gesamte Bereich inkl dem Stoßfänger tief verkratzt. Meine Gehupe hat er nicht gehört. Lt. Schadensgutachten betragen die Instandsetzungskosten knapp 3.200 Euro. Der Schaden wurde ordnugsgemäß von der Polizei aufgenommen und beiden Versicherungen gemeldet. Nun kam ein Schreiben meiner Versicherung, dass der Beitragssatz aufgrund des Unfalls erhöht wird. Angeblich wäre dies ein Automatismus und die Beiträge würden wieder gesenkt, bzw gutgeschrieben wenn der Fall geregelt ist, festgestellt wurde, dass ich keine Mitschuld hatte (das hatte die Polzei schon festgestellt) und die gegnerische Versicherung bezahlt hat. Dass man bei einem Unfall hochgestuft wird hatte ich hier (www.autokostencheck.de/autoversicherung/guenstige-beitraege/sfr-schadenfreiheit-rabatt-prozente/#sfr-rueckstufung) schon gelesen, dass dies jedoch auf den Geschädigten zutrifft ist mir völlig fremd. Ist das normal und rechtens? Selbst wenn im theoretischen Fall die gegnerische Versicherung nichts bezahlen würde dann wäre ich doch gleich doppelt geschädigt und meine versicherung garnicht?! Rainer

Ich bin auf der Suche nach einer Zahnersatzversicherung, habt ihr da einen Tipp für mich?

Kann die Krankenkasse eigentlich jederzeit einfach so gewechselt werden oder muss hier auch eine Mindeslaufzeit oder Kündigungsfrist beachtet werden? Würde nämlich gerne meine Krankenkasse wechseln.

ich habe im Juni 2013 eine Freelax-Versicherung bei der Standard life abgeschlossen. Mittlerweile bin ich von der zu erwartenden Rendite nicht mehr überzeugt. Überdies zieht sich die Versicherung aus Verträgen mit Garantie-Zins zurück, weil sie dies nicht mehr finanzieren kann. Ist es richtig, dass sie jetzt eher in sichere Anlageformen investiert und deswegen so gut wie keine Rendite mehr zu erwarten ist? Eigentlich bin ich mir sicher mich von dem Vertrag zu verabschieden. Ist es sinnvoller zu kündigen oder eher beitragsfrei zu stellen?

Besten Dank im Voraus

Ich habe 30 Jahre eine Kapital-Lebensversicherung eingezahlt. Diese ist 2017 abgelaufen. Ein Versicherungsvertreter hat mir jetzt gerate vorzeitig zu kündigen? Es hätte mit dem Dax zu tun. Wer kennt sich da aus?

Welchen genauen Vor-und Nachteil hat es, wenn man sich als Firmeninhaber für eine Betriebshaftpflichtversicherung entscheidet.

Wie wird der Beitrag berechnet. gibt es Ausnahmen bezüglich der Haftung

Risikolebensversicherung: Sicherheit für die Familie

Eine Risikolebensversicherung sichert eine Familie besser und günstiger ab als jede andere Police. Unsere Untersuchung zeigt: Es gibt viele günstige Angebote.

Fast jeder fünfte Deutsche stirbt vor dem 65. Lebensjahr. Viele wischen den Gedanken an den eigenen Tod schnell beiseite, doch die Statistik zeigt: Das Risiko, schon zu sterben, wenn die Kinder noch nicht auf eigenen Füßen stehen, ist nicht so klein, wie mancher glaubt (siehe Grafik „Früher Tod“).

Auch bei knappster Kalkulation gilt für die meisten Familien: Wenn der Hauptverdiener stirbt, reicht die gesetzliche Rente für die Hinterbliebenen nicht, um den ­Lebensstandard zu halten. Deshalb ist eine Risikolebensversicherung unverzichtbar. Sie zahlt, wenn der Versicherte stirbt.

Eine Risikolebensversicherung bietet reinen Hinterbliebenenschutz. Das unterscheidet sie von einer Kapitallebensversicherung, die den Schutz und das Sparen verbindet. Diese Verbindung ist beliebt, hat jedoch gleich mehrere Nachteile.

Eine Kapitallebensversicherung mit ausreichendem Todesfallschutz ist viel teurer als eine Risikolebensversicherung. Der Versicherte weiß nie, wie viel von seinem Beitrag in den Hinterbliebenenschutz fließt und wie viel er spart. Die Abschluss- und Verwaltungskosten sind viel höher als bei einer Risikolebensversicherung.

Mehr als die Hälfte der Kunden halten ihre Kapitallebensversicherung nicht durch und steigen aus. Dann ist der Todesfallschutz weg oder er ist so gering, dass er für die Hinterbliebenen nicht reicht.

Es ist besser, das Sparen und die Absicherung der Familie zu trennen. Eine Risikolebensversicherung ist der günstigste Familienschutz. Es gibt sie für wenig Geld.

Dennoch sind von den insgesamt mehr als 94 Millionen Lebensversicherungen in Deutschland nur 5,9 Millionen Risikolebensversicherungen. Die Versicherungsvermittler verkaufen lieber Kapitallebensversicherungen, weil sie dafür wesentlich mehr Provision bekommen.

Entscheidend ist der Preis

Für die Auswahl einer Risikolebensversicherung ist der Preis das wichtigste Kriterium. Die Leistungen sind im Wesentlichen gleich.

Finanztest hat die Angebote von 61 Unternehmen untersucht und große Preisunterschiede festgestellt. Ein 30-jähriger Nichtraucher, der seine Familie absichern möchte, zahlt für eine Versicherungssumme von 150 000 Euro (Laufzeit 30 Jahre) beim günstigsten Anbieter Legal & General einen Jahresbeitrag von 174 Euro. Beim teuersten Anbieter im Test kostet ihn der Schutz 464 Euro, also 290 Euro mehr.

Wer raucht, stößt auf noch größere Preisunterschiede. 355 Euro zahlt unser 30-jähriger Modellkunde beim Versicherungsunternehmen Legal & General. 770 Euro verlangt der teuerste Anbieter im Test.

Weil Raucher laut Statistik wesentlich früher sterben als Nichtraucher, ist der Schutz für Raucher bei vielen Gesellschaften teurer. Immerhin 27 getestete Anbieter machen Nichtrauchern ein spezielles günstiges Angebot. Dagegen bekommen Raucher nur den teureren „Normaltarif“.

Als Nichtraucher gilt in der Regel, wer in den letzten zwölf Monaten vor Vertragsschluss überhaupt nicht geraucht hat. Selbst wer nur gelegentlich raucht, bekommt dieses Angebot nicht.

Ein Raucher, der sich im Versicherungsantrag als Nichtraucher ausgibt, riskiert seinen Versicherungsschutz. So gab das Landgericht Coburg einer Versicherungsgesellschaft Recht, die sich weigerte, die Versicherungssumme einer an Lungenkrebs gestorbenen Kundin an ihren Sohn auszuzahlen.

Die Frau hatte eine günstige Police mit Nichtrauchertarif gewählt. Sie hatte aber seit Jahren geraucht und dies bei Vertragsabschluss verschwiegen. Damit habe sie den Versicherer arglistig getäuscht, urteilten die Richter (Az. 11 O 220/06).

Preisaufschlag fürs Hobby

Wie viel der Vertrag kostet, hängt auch vom Alter des Versicherten, der Versicherungssumme und der Vertragslaufzeit ab.

Ein 40-jähriger Nichtraucher zahlt für eine Versicherungssumme von 150 000 Euro und eine Vertragslaufzeit von zehn Jahren bei KarstadtQuelle 147 Euro im Jahr. Ein 50-Jähriger zahlt für dieselbe Versicherungssumme und Laufzeit mehr als das Zweieinhalbfache: 375 Euro.

Frauen haben immer einen niedrigeren Beitrag als Männer. Ihre durchschnittliche Lebenserwartung ist höher.

Für alle gilt: Je höher die Versicherungssumme, desto höher der Beitrag.

Der Beruf und die Hobbys spielen ebenfalls eine Rolle beim Preis. Versicherte mit Risikoberufen wie Bergführer, Taucher, ­Pilot oder Pyrotechniker müssen bei fast allen Gesellschaften mehr zahlen als der Bürokaufmann in unserem Modell. Polizisten, die ihren Dienst in Sondereinheiten leisten, müssen ebenfalls einen Risikozuschlag hinnehmen.

Die meisten Versicherer berechnen den Zuschlag, den sie von Kunden mit einem riskanten Beruf verlangen, in Promille von der Versicherungssumme. Dabei variieren die Zuschläge je nach Gesellschaft und Risikoberuf zwischen 0,7 und 10 Promille der Versicherungssumme.

Ein Sprengtaucher etwa, der einen Vertrag mit einer Versicherungssumme von 150 000 Euro abschließt, zahlt bei der Allianz 108 Euro Zuschlag auf den Jahresbeitrag. Bei der Hannoverschen Leben und der Hamburg-Mannheimer beträgt der Risikozuschlag sogar 1 500 Euro im Jahr.

Ein Kunde, der seinen Arbeitstag ganz risikolos am Schreibtisch verbringt, muss erheblich mehr für seinen Hinterbliebenenschutz ausgeben, wenn er ein riskantes Hobby pflegt. Hier liegen die Risikozuschläge je nach Hobby und Versicherer zwischen 0,1 und 20 Promille der Versicherungssumme.

Ein Hobby-Drachenflieger muss bei ­einer Versicherungssumme von 150 000 Euro mindestens 150 Euro Risikozuschlag auf den Jahresbeitrag zahlen. Von einem Hochseesegler verlangen viele Anbieter Zuschläge zwischen 60 und 1 800 Euro.

Ballonfahrer und Taucher, die im Meer in geringer Tiefe ihrem Hobby nachgehen, können sich bei den meisten getesteten Gesellschaften ohne Risikozuschlag versichern. Bei Tauchern gibt es jedoch Ausnahmen: Tiefsee-, Eis- und Höhlentaucher müssen einen Risikozuschlag auf den Jahresbeitrag zahlen.

Ähnlich ist es bei Motorradfahrern: Wer mit seiner Maschine ganz normal am ­Straßenverkehr teilnimmt, zahlt zwar einen Risikozuschlag, doch der hält sich im Rahmen. Bei CosmosDirekt sind es zum ­Beispiel knapp 40 Euro.

Erheblich teurer wird es für alle, die in ihrer Freizeit Motorradrennen fahren. Bei einer Versicherungssumme von 150 000 Euro sind es zwischen 180 und 3 000 Euro je nach Anbieter.

Versicherungssumme nach Bedarf

Jeder kann die Versicherungssumme seiner Risikolebensversicherung nach Bedarf festlegen. Mit einer Versicherungssumme von 150 000 Euro, wie in unserem Modell, hätte die Familie des Versicherten nach seinem Tod 20 Jahre lang 900 Euro monatlich zur Verfügung, wenn sie die Summe zu 4 Prozent Zinsen anlegte.

Die Laufzeit sollte der Kunde so lang festschreiben, wie seine Hinterbliebenen den Schutz benötigen. In unserem Modell sind es 30 Jahre.

Diese Vertragsdauer ist sinnvoll, wenn der Hauptverdiener seine junge Familie mit kleinen Kindern absichern will. Oder wenn er gewährleisten will, dass der gerade aufgenommenen Kredit für eine Eigentumswohnung auch im Falle seines Todes abbezahlt werden kann.

Wenn die Kinder schon in zehn Jahren auf eigenen Beinen stehen werden oder die Restschuld des Hauses in einem überschaubaren Zeitraum getilgt ist, bietet sich eine Risikolebensversicherung mit fallender Versicherungssumme an. Die Beiträge für diese Police sind günstiger.

Sie funktioniert so: Zu Beginn der Laufzeit ist die Versicherungssumme hoch, sinkt aber bis zum Ende des Vertrags.

Kürzere Laufzeit für Ältere

Wer ältere Kinder hat und sich erst mit 40 oder 50 Jahren für einen Vertrag entscheidet, braucht gar keine lange Laufzeit. Er kann sich für einen Zehnjahresvertrag entscheiden. Das spart Beitrag. Günstige ­Angebote finden Kunden dieses Alters in unseren „Top Ten“-Tabellen.

Je älter der Versicherte ist, umso höher der Beitrag. Wählt ein Kunde dann noch einen Vertrag mit langer Laufzeit, wird der Schutz teuer.

Besser ist es, schon einen Versicherungsvertrag abzuschließen, wenn die Familie gerade gegründet ist und die Laufzeit so lang zu vereinbaren, bis der Schutz nicht mehr benötigt wird.

Wer in jungen Jahren am Beitrag sparen muss und deshalb die Versicherungssumme nicht so hoch ansetzt, kann eine Nachversicherungsgarantie im Vertrag vereinbaren. Dann hat er die Möglichkeit, seine ­Risikolebensversicherung einer neuen Lebenssituation anzupassen, beispielsweise der Geburt eines zweiten Kindes (siehe Tabelle „Nachversicherung“). Die Nachversicherungsgarantie ermöglicht es ihm, die Versicherungssumme ohne erneute Gesundheitsprüfung zu erhöhen.

Dieser Artikel ist hilfreich. 2156 Nutzer finden das hilfreich.

Источники: http://www.risikolebensversicherung.com/wie-lange-sollte-die-laufzeit-sein/, http://www.finanzfrage.net/frage/risikolebensversicherung-was-ist-wenn-man-die-laufzeit-ueberlebt, http://www.test.de/Risikolebensversicherung-Sicherheit-fuer-die-Familie-1512107-2512107/

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here