Kündigungsschreiben unfallversicherung

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Unfallversicherung Kündigungsschreiben

In aller Regel werden Versicherungen ordentlich gekündigt.Will heißen die Verträge verfügen über sogenannte Kündigungsklauseln, in denen die Vertragslaufzeit festgehalten wird. Nach neuster europäischer Rechtsprechung darf diese nicht die maximal zulässige Frist von drei Jahren übersteigen. Das bedeutet beim Vertragsabschluss kann der Vertragsnehmer erstmalig nach drei Jahren ordentlich und fristgerecht die Unfallversicherung kündigen. Viele Versicherer verfügen aber auch über deutlich kürzere Vertragslaufzeiten von typischerweise einem Jahr. Hier kann unter Einhaltung einer dreimonatigen Frist zum Ende der Vertragslaufzeit ordentlich gekündigt werden. Das bedeutet, wenn der Vertrag am 1.1.2013 abgeschlossen wurde kann er ab dem Abschlussdatum fristgerecht bis zum 31.9.2013 schriftlich mit Wirkung zum 31.12.2013 gekündigt werden.

Außerordentliche Kündigungsgründe für einen Versicherungsvertrag gibt es natürlich auch. Wenn der Versicherer vorsätzlich nicht seiner Leistungspflicht nachkommt, also ein Schaden entstanden ist der nachweislich von ihm geregelt werden müsste, hat der Versicherungsnehmer Anspruch auf außerordentliche Kündigung. Voraussetzung ist ordnungsgemäße Meldung des Schadens und eine entsprechende Frist für den Versicherer zur Regulierung. Nach Abmahnung ohne Reaktion ist dann die Kündigung möglich.

Auch im Falle einer Schadensregulierung mit anschließender Erhöhung des Versicherungsbeitrages oder des Risikoaufschlages ermächtigt den Versicherungsnehmer zur außerordentlichen Kündigung seines Vertrages. Im Umkehrfall können auch Versicherer Verträge fristlos außerordentlich kündigen, wenn Versicherungsnehmer vorsätzlich Falschangaben im Vertrag gemacht haben. Dazu reicht es beispielsweise schon bei Unfallversicherungen unrichtige Beschreibungen von Gesundheitszustand, Berufsgruppe oder Alter gemacht zu haben. Auch Änderungen dieser Parameter sind unverzüglich an die Unfallversicher weiterzugeben.

Schriftform und Postversand ratsam

Die Kündigung ist in der Regel nur in Schriftform rechtskräftig und sollte am besten per Einschreiben mit Rückschein Versand werden. Damit kann im Nachhinein bei Unklarheiten nachgewiesen werden, dass das Schreiben fristgerecht an den Versicherer Versand und dort auch entgegen genommen wurde. Auch Vertraglich vereinbarte Änderungen sind in den Allgemeinen Versicherungsbestimmungen zulässig. So können auch Kündigungen per Email oder Fax vom Versicherer als rechtlich zulässig deklariert werden. Hier ist aber der Nachweis deutlich schwieriger. Da im Falle einer rechtlichen Auseinandersetzung um die Kündigung die Beweislast auf Seiten des Versicherungsnehmers liegt, er also beweisen muss, dass der die Kündigung fristgerecht beim Versicherer eingetroffen ist, sollte grundsätzlich der Postweg bevorzugt werden.

Sehr geehrte Damen und Herren

mit diesem Schreiben kündige ich, Michael Mustermann ,Mustergasse 11, 1111 Musterstadt den mit ihnen geschlossenen Unfallversicherungsvertrag fristgerecht und ordentlich zum nächst möglichen Datum. Gleichzeitig erlischt die erteilte Einzugsermächtigung.

Private Unfallversicherung kündigen: Was ist dabei zu beachten?

So setzen Sie ein Kündigungsschreiben für die Unfallversicherung auf

Möchten Sie Ihre Unfallversicherung kündigen, ist einiges zu beachten.

Auf der Arbeit sind die meisten Personen durch die gesetzliche Unfallversicherung abgesichert. Kommt es zu Arbeits- und Wegeunfällen oder Berufskrankheiten, übernimmt die Versicherung unter anderem Kosten für die Heilbehandlung sowie Leistungen zur medizinischen Rehabilitation und bei Pflegebedürftigkeit.

Die meisten Unfälle geschehen jedoch nicht auf der Arbeit, sondern in der Freizeit – etwa beim Sport oder im Haushalt. Wer sich in solchen Fällen finanziell absichern möchte, benötigt eine private Unfallversicherung. Diese greift bei schweren Verletzungen, die bleibende Schäden – also eine Invalidität – nach sich ziehen. Mit den Leistungen der Versicherung können Sie beispielsweise Behandlungsmaßnahmen finanzieren oder einen Lohnausfall kompensieren. Für viele Deutsche ist diese Absicherung, neben der Haftpflichtversicherung, von großer Bedeutung.

Nicht für jeden stellt die private Unfallversicherung jedoch einen notwendigen Schutz dar. Oftmals ist ein Vertrag für eine Berufsunfähigkeitsversicherung die bessere Wahl. Wer eine finanzielle Mehrbelastung umgehen möchte, kann die bestehende Unfallversicherung kündigen. Und auch Personen, die sich für einen anderen Versicherer mit besseren Leistungen oder günstigeren Konditionen entschieden haben, müssen vor dem Wechsel eine Kündigung durchführen. Wie Sie diese am besten formulieren und welche Kündigungsfrist bei der Unfallversicherung einzuhalten ist, erfahren Sie in diesem Ratgeber.

Kündigen Sie jetzt Ihre private Unfallversicherung

In welchen Fällen können Sie den Vertrag der privaten Unfallversicherung kündigen?

In der Regel wird eine Unfallversicherung über einen Zeitraum von einem Jahr abgeschlossen. Melden Sie sich nicht bei dem Versicherer, wird diese automatisch um weitere zwölf Monate verlängert, wenn das Jahr abgelaufen ist. Wenn Sie Ihre Unfallversicherung kündigen möchten, wird zwischen zwei unterschiedlichen Formen unterschieden. Hierbei handelt es sich zum einen um die ordentliche, zum anderen um die außerordentliche Kündigung.

Eine ordentliche Kündigung der Unfallversicherung ist stets ohne Angabe von Gründen möglich. Eine außerordentliche Auflösung des Vertrages ist hingegen nur in bestimmten Situationen möglich:

  • Nach einem Schadenfall können Sie das Sonderkündigungsrecht bei der Unfallversicherung nutzen – etwa, wenn keine Leistung erbracht wurde und Sie mit der Arbeit des Versicherers unzufrieden sind.
  • Kommt es zu einer Erhöhung der Beiträge, ohne dass der Versicherer weitere Leistungen anbietet, können Sie die Unfallversicherung kündigen.

Kündigung der Unfallversicherung: Welche Frist ist einzuhalten?

Kündigung der Unfallversicherung: Welche Frist ist einzuhalten?

Möchten Sie den Vertrag für die Unfallversicherung kündigen, ist dies nicht zu jedem beliebigen Zeitpunkt möglich. Wie bei jeder anderen Versicherung auch, müssen bei der Kündigung bestimmte Regeln eingehalten werden.

Wie es bei der Unfallversicherung um die Kündigungsfrist bestellt ist, richtet sich danach, ob es sich um eine ordentliche oder außerordentliche Auflösung des Vertrages handelt.

Bei einer ordentlichen Kündigung der Unfallversicherung beträgt die Frist drei Monate. Läuft der Vertrag also beispielsweise bis zum 31. August, so müssen Sie den Versicherer spätestens bis zum 31. Mai informieren.

Handelt es sich um eine außerordentliche Vertragsauflösung, so beträgt die verkürzte Kündigungsfrist einen Monat.

Private Unfallversicherung kündigen: Muster für die Formulierung

Die Kündigung der Versicherung muss stets schriftlich erfolgen. Versenden Sie das Schreiben am besten mit der Post per Einschreiben oder als Fax – so erhalten Sie eine Bestätigung darüber, dass es wirklich beim Empfänger eingegangen ist. Fordern Sie außerdem immer auch ein Antwortschreiben des Versicherers für Ihre Unterlagen an.

Sind Sie sich dabei unsicher, die Unfallversicherung zu kündigen, ist unsere Vorlage als Beispiel zu nehmen. Denken Sie jedoch daran, dass es sich hierbei lediglich um ein Muster handelt, welches von Ihnen angepasst werden muss.

Kündigung der Unfallversicherung: Muster zum Download

Gerne können Sie dieses Muster für die Kündigung einer Unfallversicherung zum eigenen Gebrauch herunterladen. Im Folgenden finden Sie die Vorlage im Word-Format und als PDF zum Download:

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