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Krankenkassenbeiträge für Lebensversicherung

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Sigrun1234

Krankenkassenbeiträge für Lebensversicherung

ich habe folgende Frage. Meine Lebensversicherung ist ausbezahlt worden und die Krankenkasse hat sich bereits gemeldet wegen des Zusatzbeitrages auf die Auszahlungssumme. Die Lebensversicherung habe ich 1992 abgeschlossen. Zu diesen Zeitpunkt war ich privat versichert bis zum Jahr 2010. In 2010 wurde ich arbeitslos und die private Krankenkasse hat mir gekündigt. Seit 2010 bin ich gesetzlich versichert.

Kann die gesetzliche Krankenkasse jetzt für den gesamten Auszahlungsbetrag der Lebensversicherung den Zusatzbeitrag berechnen oder sind die Zeiten der privaten Krankenversicherung abzuziehen?

Krankenversicherungsbeiträge auf Lebensversicherung zahlen?

Wie verhält es bei der Auzahlung einer Lebensversicherung mit möglichen Beiträgen für die Krankenkassen? Wann muss gezahlt werden und wann nich? Alle grundlegenden Infos im Überblick:

© Rido / Fotolia Im Zuge der gesetzlichen Krankenversicherung ist es so geregelt, dass sich die Höhe der zu zahlenden Beiträge nach der Höhe der Einnahmen richtet, die ein Krankenversicherter erzielt. Dabei werden sowohl Einkommen aus einer abhängigen Beschäftigung als auch beispielsweise Einkommen aus Kapitalvermögen berücksichtigt.

Doch müssen Krankenversicherungsbeiträge auch auf die Auszahlung einer Lebensversicherung bezahlt werden? Die Antwort auf diese Frage lautet: Ja und Nein.

Nur Zahlungen durch den Arbeitgeber betroffen

Und zwar kommt es im Wesentlichen darauf an, wer zuvor die Beiträge zur Kapitallebensversicherung gezahlt hat. Handelt es sich zum Beispiel um eine so genannte Direktversicherung als betriebliche Altersvorsorge, in die ausschließlich der Arbeitgeber eingezahlt hat, so sind für die volle Auszahlungssumme (bis zur Beitragsbemessungsgrenze) auch Krankenversicherungsbeiträge zu zahlen.

Sollten sowohl der Arbeitgeber als auch der Arbeitnehmer Beiträge eingezahlt haben, so werden ausschließlich für den Teil der Auszahlung Beiträge fällig, die dem Arbeitgeber anteilig zuzurechnen sind.

Keine Beiträge bei rein private Policen

Bei einer rein private geführten Lebensversicherung, in die der jeweilige Versicherte ausschließlich selbst die Beiträge eingezahlt hat, werden hingegen keine Krankenversicherungsbeiträge fällig.

Schon mehrere Sozialgerichte haben so entschieden, dass stets nur für den Teil Beiträge gezahlt werden müssen, die nicht vom Versicherten selbst eingezahlt wurden, also in der Regel vom vorherigen Arbeitgeber. Fällig sind die Beitragszahlungen auf den Teil der Auszahlung, die einer „Fremdperson“ zuzurechnen sind in dem Jahr, in welchem die Auszahlung der Kapitalsumme stattfindet.

Abschließender Hinweis: Umgehen kann man diese Beitragspflicht im Grunde ab erfolgter Auszahlung nicht mehr. Lediglich im Vorhinein, also während der Beitragszahlungszeit zu den entsprechenden Lebensversicherungen kann man darauf achten, dass bei Direktversicherungen so viel Beiträge wie möglich vom Versicherten selbst gezahlt werden, denn für eine umso geringere Summe müssen dann später Krankenversicherungsbeiträge gezahlt werden.

Direktversicherung & Krankenkassenbeitrag: Hohe Abzüge

Betriebliche Altersversorgung : Krankenkassen schröpfen die Rentner

Viele neue Rentner werden kalt erwischt: Nicht nur Mini-Renditen schmälern die Betriebsrente – sondern auch der Abzug voller Krankenkassenbeiträge bei Auszahlung von Direktversicherungen und Pensionsfonds.

Altersvorsorge-Report :  Vielen Deutschen droht die Altersarmut

Als Peter Weber seine Direktversicherung unterschrieb, ahnte er noch nicht, wie viel Zeit und Geld ihn diese Entscheidung kosten würde. Dabei sah erst mal alles so gut aus: Eine betriebliche Altersvorsorge in Form einer Lebensversicherung, bei der aber im Unterschied zu einer privaten Police der Arbeitgeber als Versicherungsnehmer eingetragen und die dafür steuerlich begünstigt wird. Weber unterschrieb 2001 und ließ sich, wie viele Arbeitnehmer mit ihm, von den jährlichen Standmitteilungen seines Versicherers blenden. „Die waren reine Augenwischerei“, sagt der frühere Angestellte eines großen Hausgeräteherstellers. Ein Punkt fehlte in all den Schreiben – der Hinweis, dass seine Krankenkasse von der Auszahlung einige Tausender abziehen wird.

Das System der betrieblichen Altersvorsorge entpuppte sich für Versicherte als übles Überraschungsei. Zum einen fielen, des niedrigen Zinsniveaus wegen, die Renditen von Direktversicherungen oder Pensionsfonds schwächer aus als erwartet. Zum anderen greifen Sozialversicherungen kräftig zu – vom erwarteten Auszahlungsbetrag bleibt dadurch weniger übrig.

Was das für Folgen hat, erfuhr Weber erst, als sich kurze Zeit nach der Auszahlung die Techniker Krankenkasse bei ihm meldete. Von 21.874 Euro, die seine Direktversicherung ihm 2012 auszahlte, forderte sie knapp ein Viertel – 5131 Euro, die Weber jetzt in Monatsraten abstottern darf.

Der Staat hatte Weber und Millionen andere mit Steuervorteilen in die betriebliche Altersvorsorge gelockt. 7,5 Millionen Direktversicherungsverträge mit einer versicherten Summe von 200 Milliarden Euro gibt es aktuell. Jeder Arbeitnehmer kann vier Prozent vom sozialversicherungspflichtigen Bruttogehalt durch eine Entgeltumwandlung in eine Direktversicherung, eine Pensionskasse oder einen Pensionsfonds einzahlen. Auf diese Einzahlung werden keine Sozialabgaben oder Lohnsteuer fällig.

Subventionsprogramm für Versicherer

Doch die Vorteile für die Arbeitnehmer bei der Einzahlung schmelzen nach der Auszahlung rasch dahin. „Das sind Subventionsprogramme für Versicherer, die von den Verträgen profitieren, und für Arbeitgeber, die ihren Anteil an den Sozialabgaben sparen“, sagt Weber. Die Bundesregierung will die Betriebsrente dennoch ausbauen. So steht es im Koalitionsvertrag. Spricht sich herum, was spätere Rentner erwartet, wird ihr das schwerfallen.

Wie Rentner den Zugriff der Sozialkassen bremsen

Die Leidtragenden

Kassenzahler sind gekniffen: Auf Auszahlungen aus betrieblichen Vorsorgeverträgen zahlen sie den vollen Beitrag zur Kranken- und Pflegeversicherung. Die Höhe richtet sich nach dem Beitragssatz am 1. Juli jedes Jahres, derzeit 15,5 Prozent plus 2,05 Prozent.

So werden die Beiträge errechnet

Werden 120.000 Euro aus einer Direktversicherung ausgezahlt, teilt die Kasse die Summe durch 120. Aus dem so ermittelten Monatslohn von 1000 Euro zahlt der Versicherte bei 15,5 Prozent Beitragssatz zehn Jahre monatlich 155 Euro an die Kasse, plus 20,50 Euro Pflegebeitrag.

Nachrechnen und ruhen lassen

Wer seine Betriebsrente ohne Zuschüsse vom Arbeitgeber bestreitet, sollte nachrechnen, ob sich die Vorsorge lohnt. Tut sie dies nicht, könnte er den Vertrag ohne Einzahlungen weiterlaufen lassen.

Eintragung als Versicherungsnehmer vornehmen lassen

In jedem Fall sollte der Beitragszahler ohne Arbeitgeberzuschuss sich als Versicherungsnehmer eintragen lassen. Dadurch hat er als Rentner die Chance, dass ein Teil der Auszahlung vom Kassenabzug verschont bleibt. Er muss aber als Arbeitnehmer stets in die Krankenkasse eingezahlt haben und bei Auszahlung in der Krankenversicherung der Rentner pflichtversichert sein.

Widerspruch einlegen

Mitunter ist nur der vom Arbeitgeber eingezahlte Teil der Auszahlung beitragspflichtig. Gegen den Kassenzugriff sollten Vorsorgesparer Widerspruch einlegen. Hilfreich ist eine Liste des Versicherers, aus der hervorgeht, was der Versicherte und was der Arbeitgeber eingezahlt hat – und wer jeweils als Versicherungsnehmer eingetragen war.

Widerspruch wegen laufender Gerichtsverfahren

Am Bundessozialgericht laufen Klagen gegen den Kassenabzug bei Pensionskassen. Auch hier kann sich Widerspruch lohnen, den Beitrag müssen Versicherte aber zunächst zahlen.

Keine Chance für freiwillig versicherte Rentner

Wer wegen Auslandsaufenthalten oder zeitweiliger Privatversicherung eine bestimmte Zahl von Beitragsjahren unterschreitet, gilt als freiwillig versicherter Rentner und entkommt dem Zugriff der Kasse nicht.

Die Entscheidung, die aus der zweiten Säule des Rentensystems eine Mogelpackung machte, liegt zehn Jahre zurück. Auch damals regierte eine schwarz-rote Koalition: Im Sommer 2003 hatte der Bundestag das Gesetz zur Modernisierung der gesetzlichen Krankenversicherung (GMG) mit den Stimmen von CDU/CSU, SPD sowie den Grünen verabschiedet.

Ausgehandelt hatten es CSU-Politiker Horst Seehofer und SPD-Gesundheitsministerin Ulla Schmidt. Zum Durchbruch gelangten sie in einer Nacht, die Seehofer später als eine „der schöneren meines Lebens“ bezeichnete. Mit dem Gesetz wurden die Gesundheitskarte und die Praxisgebühr auf den Weg gebracht.

Doch während Letztere schon wieder verschwunden ist, werden Neurentner noch immer vom Zugriff der Krankenkasse auf ihre betriebliche Renten- oder Lebensversicherung überrascht. Was auf Vorsorgesparer zukommen sollte, verschleierte der Name des Gesetzes. Begründet wurde es damit, dass Rentner stärker an der Finanzierung der Krankenkassen beteiligt werden sollten.

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Korrespondentin Geld (Frankfurt am Main)

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    Источники: http://www.finanztip.de/community/thema/3670-krankenkassenbeitr-c3-a4ge-f-c3-b-cr-lebensversicherung, http://www.krankenversicherung-vergleich.de/magazin/krankenversicherungsbeitraege-lebensversicherung-zahlen/, http://www.wiwo.de/finanzen/vorsorge/betriebliche-altersversorgung-krankenkassen-schroepfen-die-rentner/9964708.html

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