Hausratversicherung zeitwert

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Entschдdigung des Hausrat : Zeitwert oder Neuwert?

In der Hausratversicherung unterscheidet man zwischen dem Neuwert, dem Wiederbeschaffungswert und dem gemeinen Wert. Die Hausratversicherung ist eine Neuwertversicherung. Das bedeutet, dass sie im Schadensfall die Summe erhalten, welche Sie benцtigen um die zerstцrte Sache heute zu kaufen.

In der Regel ersetzt die Hausratversicherung immer den Neuwert der beschдdigten bzw. zerstцrten Sache. Hier ein Beispiel: Ihren Nachbarn, ьber Ihnen, platzt der Schlauch der Waschmaschine und das Wasser dringt in Ihre Wohnung und sorgt fьr Schдden an Ihrem Hausrat. Hier dьrfen Sie sich auf keinen Fall auf die Haftpflichtversicherung Ihres Nachbarn verlassen, denn die Haftpflichtversicherung ersetzt lediglich den Zeitwert Ihrer ruinierten Sachen. Was bedeutet Sie bekдmen fьr Ihren evtl. beschдdigten Teppich nur einen Bruchteil davon ersetzt was er tatsдchlich mal gekostet hat. Ihre Hausratversicherung hingegen zahlt Ihnen den Neuwert bzw. Wieder-beschaffungswert Ihres Teppichs. Fьr technische Gerдte besteht aber eine Einschrдnkung: Hier bekommen Sie lediglich den Neupreis fьr ein „nach Art und Gьte“ gleichgestelltes Gerдt.

Wenn allerdings die Ausstattung und Leistung bei Neugerдten zum Vergleich des defekten Altgerдts drastisch gestiegen ist, mьssen Sie mit einem Abschlag rechnen.

Da es aber auch Gegenstдnde gibt, die man nicht mehr kaufen kann, wie z.B. Antiquitдten, werden solche Sachen zum Wiederbeschaffungswert ersetzt. Das heiЯt die Entschдdigung richtet sich der Sache nach fьr die Wieder-beschaffung gleicher Art und Gьte.

Da sich aber auch in jedem Haushalt Sachen befinden die nicht mehr in Gebrauch und auch nicht mehr zu verwenden sind belдuft sich die Entschдdigung dieser Sachen nach dem gemeinen Wert. Der gemeine Wert entspricht ungefдhr dem erzielbaren Verkaufspreis auf Flohmдrkten.

Entschädigungswert: Zeitwert/Neuwert

Die Hausratversicherung stellt generell eine Neuwertversicherung dar. Kommt es zu einem Schadensfall, zahlt die Versicherung in der Regel die Summe, welche der Versicherte benötigt, um die beschädigten, zerstörten oder entwendeten Sachen zum aktuellen Zeitwert zu ersetzen. Gleichfalls muss innerhalb der Hausratversicherung zwischen Neuwert, Wiederbeschaffungswert und gemeinem Wert unterschieden werden. Dringt zum Beispiel Wasser infolge eines defekten Waschmaschinenschlauches in die Wohnung des Nachbarn, ersetzt die Haftpflichtversicherung lediglich den Zeitwert der beschädigten Sachen. In diesem Fall erhält der Versicherte nur einen Bruchteil des eigentlichen Wertes ersetzt. Die Hausratversicherung hingegen zahlt immer den aktuellen Wiederbeschaffungswert (Neuwert). Lediglich bei technischen Geräten wird nur der Neupreis für ein vergleichbares Gerät „nach Art und Güte“ gezahlt. Sind Gegenstände hingegen nicht mehr käuflich zu erwerben, ersetzen die Versicherer nur den Wiederbeschaffungswert. Diese Regelung ist zum Beispiel bei Antiquitäten der Fall.

Unter dem Wert einer Sache ist der Veräußerungs- bzw. Verkehrswert zu verstehen. Dieser Wert ist ohne Berücksichtigung des persönlichen Liebhaberwerts. Unter Neuwert ist dagegen der Wert zu verstehen, den ein Versicherer aufwenden muss, um eine gleichartige neue Sache wiederzubeschaffen oder herzustellen. Nicht so der Wertbegriff des Zeitwertes. Dieser basiert zwar auf den Neuwert, dennoch erfolgt ein Abzug, der dem Zustand der Sache hinsichtlich seines Alters und seiner Abnutzung entspricht. Der Gemeine Wert hingegen stellt darauf ab, welchen Wert ein Gut nach seiner Beschaffenheit hat. Unberücksichtigt bleiben dagegen die individuellen Werte des Versicherten. Spricht man von einem objektiven Verkehrswert, findet ein solcher bei Veräußerungen oder Wiederbeschaffungen statt. Wird also ausschließlich der gemeine Wert versichert, wird stets der für den Versicherungsnehmer erzielbare Verkaufswert zugrunde gelegt. Von daher stellt der gemeine Wert auch stets den maßgeblichen Versicherungswert bei Gebäuden dar.

Im Gegensatz zum Neuwert stellt der Zeitwert denjenigen Wert dar, den eine versicherte Sache zum Schadenszeitpunkt hat. Um den Zeitwert zu ermitteln, wird vom Neuwert ein entsprechender Abzug vorgenommen, der dem Alter und der Abnutzung entspricht. Der Zeitwert lässt sich somit als Veräußerungs- oder als Wiederbeschaffungswert darstellen. Wer zum Beispiel mit Oldtimern handelt, erzielt einen entsprechende Veräußerungswert. Denn Ziel des Verkaufs ist nicht der Wiederbeschaffungswert, sondern der Verkaufswert. Um den Veräußerungswert von Oldtimern zu errechnen, wird daher die Zeitwertbestimmung herangezogen. Im Gegensatz dazu steht der Wiederbeschaffungswert. Dies ist der Betrag, den ein Versicherungsnehmer im Schadensfalle für einen gleichwertigen Ersatz benötigt. Der Versicherer leistet hierbei nicht nur den Kaufpreis, sondern trägt auch externe oder interne Beschaffungsnebenkosten (Transport-, Verpackungs-, Montagekosten).

Daher gehört zum Wiederbeschaffungswert auch die Umsatzsteuer. Ist ein Händler dagegen vorsteuerabzugsberechtigt, dann fällt die Mehrwertsteuer nicht in den Umfang des Wiederbeschaffungswertes. Der durchschnittliche Wiederbeschaffungswert lässt sich in der Regel sehr leicht über ein Sachverständigengutachten ermitteln.

Wird bei beweglichen Sachen der Wiederbeschaffungswert vereinbart, kann es sich dabei sowohl um den Neuwert als auch um den Zeitwert einer Sache handeln. Unter bewegliche Sachen fallen alle Hausratgegenstände, die weder Grundstücke noch Bestandteile von Grundstücken darstellen. Unter die beweglichen Sachen fallen daher auch die Sicherungsübereignung, die Zwangsvollstreckung, die Eidesstattliche Versicherung sowie das Pfandrecht. Nach den Allgemeinen Versicherungsbedingungen kann in der Sachversicherung entweder der Neuwert oder ein individueller Wert vereinbart werden. Als Alternative hierzu lassen sich auch Zeitwert oder Gemeiner Wert vereinbaren. Handelt sich dagegen um Gebäude, dann wird diesen der ortsübliche Neubauwert zugrunde gelegt. Wurde innerhalb des Versicherungsvertrages eine Wiederherstellungsklausel vereinbart, ist der Versicherungsnehmer angehalten nachzuweisen, dass er diesen Betrag auch tatsächlich für die Wiederbeschaffung in die neue Sache investiert hat. Wurde stattdessen eine Entwertungsgrenze vereinbart, dann entfällt ein Anspruch auf den Neuwert, wenn der Wert einer Sache durch Alterung oder Nutzungsdauer unter einen bestimmten Zeitwert absinkt.

Insbesondere bei Gebäuden kann durch ständige Preissteigerungen eine Unterversicherung eintreten. Um dem entgegenzuwirken, haben Versicherte die Möglichkeit, einen gleitenden Neuwert zu vereinbaren. Für diesen Fall passt sich die Versicherungssumme jährlich dem objektiven Maßstab des Objektes automatisch an. In allen anderen Fällen wäre der Versicherungsnehmer angehalten, jährlich mit der Versicherungsgesellschaft eine neue Versicherungssumme zu vereinbaren. Die Versicherungssumme stellt in der Sachversicherung die so genannte Deckungssumme dar. Sie bezeichnet damit die Obergrenze einer Versicherungsleistung, auch wenn der tatsächlich eingetretene Schaden wesentlich höher liegt. Je nach Versicherer besteht auch die Möglichkeit, auch eine unbegrenzte Deckung zu vereinbaren.

Bei Neuwertentschädigungen kommt es oftmals zu Überraschungen

Immer wieder kommt es vor, dass die Hausratversicherer weniger Geld als ursprünglich vereinbart für den beschädigten oder entwendeten Hausrat bezahlen. Gerade wenn es um Neuwertentschädigungen geht, halten sich Versicherer bei Computern und Unterhaltungselektronik mit den Leistungen sehr bedeckt. Kostete ein Flachbildfernseher im Jahre 2002 noch an die 4.000 Euro, gibt es ein vergleichbares Gerät heute bereits für unter 1.000 Euro. Aus diesem Grund erstatten die Versicherer vielfach nicht den aktuellen Einkaufspreis, sondern nur den aktuellen Neuwert. Hierbei prüft der Versicherer, zu welchem Preis sich die beschädigte oder gestohlene Sache neu beschaffen lässt, daran wird im Anschluss der hierbei ermittelte Preis als Entschädigungsgrenze festgesetzt. Da gerade Unterhaltungselektronik immer günstiger wird, müssen Versicherer teilweise derbe preisliche Abschläge hinnehmen.

Versicherungstechnisch ist ein derartiger Abschlag rechtens, da dem Versicherten kein Nachteil entsteht. Dieser kann sich nämlich vom Entschädigungsbetrag wieder ein Gerät vom selben Typ oder ein vergleichbares Gerät anschaffen. Bedenkt man die Entschädigung nach dem Zeitwertprinzip in der Haftpflichtversicherung, wobei der Wert einer Sache auch noch um die Abnutzung verringert wird, zeigen sich erhebliche Vorteile in der Entschädigungspolitik der Hausratversicherer. Denn hier muss kein Versicherter auch nur einen Teil der Kosten selber tragen. Ein weiterer Punkt, den es zu bedenken gibt: Schlägt ein Blitz in ein Gebäude ein, dann kann dies schwerwiegende Folgen nach sich ziehen. Dennoch ist der Hausrat bei Blitzschlag nicht durch die Gebäudeversicherung abgesichert. Zwar decken Gebäudeversicherungen Risiken wie Blitzschlag oder Feuer ab, dabei darf allerdings nicht übersehen werden, dass über die Gebäudeversicherung ausschließlich das Gebäude versichert ist, nicht hingegen der sich darin befindliche Hausrat.

Damit sich Versicherte also auf der sicheren Seite befinden, sollte neben der Gebäudeversicherung auch eine Hausratversicherung nicht fehlen, da eine vollständige Wohnungseinrichtung doch einen stattlichen Wert aufweisen kann. Auch wenn vielen das Risiko eines Blitzschlages nicht unbedingt hoch erscheint und es auch nicht immer gleich zu einem Gebäudebrand führen muss, kann ein Blitzschlag dennoch dafür sorgen, dass angeschlossene elektrische Geräte entsprechend beschädigt werden. Auch in einem solchen Fall leistet die Hausratversicherung für entsprechenden Schutz. Da Mieter im Schadensfall nur selten Forderungen gegenüber ihrem Vermieter geltend machen können, eignet sich eine Hausratversicherung nicht nur für Immobilieneigentümer, sondern auch für die Zielgruppe der Mieter.

Immer wieder kommt es vor, dass sich Versicherer weigern, eine Leistung zu erbringen. Vielfach erfolgt eine solche Leistung auch deutlich verspätet. Nach einem aktuellen Urteil des Amtsgerichts München mit Az. 133 C 7736/11 ist der Versicherte hierbei verpflichtet, zuerst seinen Versicherer anzurufen und um sich nach dem Verbleib der Leistung zu erkundigen. Wer stattdessen sofort einen Anwalt mit dem Vorgang betraut, bleibt auf den Kosten für den juristischen Beistand sitzen. Die Begründung des Gerichts: Versicherte, denen es augenscheinlich an Geduld mangelt und die Assekuranz sofort über ihren Anwalt anmahnen lassen, müssen diese Kosten selber tragen. Tenor des Amtsgerichts: Versicherer müssen die Kosten für einen Anwalt nur dann erstatten, wenn dies erforderlich und auch zweckmäßig ist.

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Neuwert, Zeitwert, Wiederbeschaffungswert – Was ersetzt die Versicherung im Schadensfall?

Wer sich darüber informiert, was die Hausratversicherung oder Haftpflichtversicherung im Schadensfall ersetzt, liest oft von Neuwert, Zeitwert oder Wiederbeschaffungswert. Was bedeutet dies aber genau für Sie in Sachen Entschädigung? Wir erläutern Ihnen diese Begriffe und verraten, was Sie von Ihrer Versicherung im Schadensfall erwarten können.

Der Neuwert und Wiederbeschaffungswert

Eine Hausratversicherung ist eine Neuwertversicherung. Unter Neuwert versteht man den “Wiederbeschaffungspreis von Sachen gleicher Art und Güte”. Das bedeutet also jener Preis, den man zahlen muss, um den Gegenstand mit den gleichen Eigenschaften und Qualitätsmerkmalen in neuwertigem Zustand wiederzubeschaffen.

Beim Wiederbeschaffungswert spielen die aktuellen Anschaffungskosten für Neugeräte eine wichtige Rolle. Das heißt, wenn z. B. ein Röhrenfernseher durch ein versichertes Ereignis beschädigt wird, wird der Betrag ermittelt, den man aufbringen muss, um sich das Gerät aktuell wiederzubeschaffen. Dieser Wert kann höher sein als der ursprüngliche Wert, weil manche Gegenstände teurer werden, er kann aber auch niedriger werden. Röhrenfernseher werden jedoch nicht mehr hergestellt, ein Gerät derselben Qualität erhält man jetzt zu einem günstigeren Preis. Ein Röhrenfernseher mit 90 cm Bilddiagonale kostete z. B. vor 10 Jahren ca. 1000 €. Der günstigste Flachbildschirm mit den gleichen 90 cm Bildschirmdiagonale kostet heute 750 €. Der Versicherte würde also im Schadensfall für den alten Röhrenfernseher einen Wert von 750 € ersetzt bekommen.

Bei Antiquitäten steigt mit den Jahren der Wert der Sache, daher würden Sie hier wahrscheinlich einen höheren Wiederbeschaffungswert erhalten, um eine bestimmte Antiquität “gleicher Art und Güte” zu erwerben.

Der Zeitwert

Den Zeitwert kann man als eine Art Gegenbegriff zum Neuwert bezeichnen. Es ist der Wert, den ein versicherter Gegenstand zum Zeitpunkt des Schadens besitzt. Um den Zeitwert zu bestimmen wird vom Neuwert des Gegenstandes ein Abzug aufgrund von Alter und Abnutzung vorgenommen.

Im Gegensatz zur Hausratversicherung zahlt die Haftpflichtversicherung den tatsächlich entstandenen Schaden und damit den Zeitwert einer beschädigten Sache. Wer also z B. die Kamera eines Dritten beschädigt hat, dessen Haftpflichtversicherung zahlt dem Geschädigten den Zeitwert der Kamera aus. Das heißt, der Wert unterscheidet sich vom ursprünglichen Neuwert aufgrund des jeweiligen Alters und der Abnutzung der Kamera.

Zeitwert bei der Elektronikversicherung

Bei einer Elektronikversicherung wird zunächst geprüft, ob der Schaden durch eine Reparatur behoben werden kann. Die dadurch entstehenden Kosten übernimmt die Versicherung bis maximal in Höhe des Zeitwertes und der Deckungssumme, die im Versicherungsschein vereinbart wurde. Wenn zu diesem Zeitpunkt der Neugerätekauf günstiger wäre als der Zeitwert, entscheidet die Versicherung, welche Kosten erstattet werden.

Der Zeitwert des Handys oder Tablets wird bestimmt durch den tatsächlichen Kaufpreis und das Alter des versicherten Gerätes. Wichtig ist bei der Handy- und Elektronikversicherung der Erwerbs-Zeitpunkt des Geräts, d.h. das Alter des Handys zum Zeitpunkt des Versicherungsbeginns (entspricht dem Zeitpunkt der Online-Registrierung).

Für Geräte, die nicht älter als 3 Monate sind, beträgt der Zeitwert bei der Friendsurance Handyversicherung:

  • in den ersten zwei Jahren 100 % des Kaufpreises (also Neuwert)

Die Friendsurance-Handyversicherung ist in den ersten beiden Jahren eine Neuwertversicherung, d.h. man erhält bei einem beschädigten Handy ein neuwertiges Ersatzgerät oder eben ein repariertes Handy. Geräte, die zum Zeitpunkt des Versicherungsbeginns (= Zeitpunkt der Online-Registrierung) älter als 3 Monate sind, können nicht versichert werden. Diese Angaben gelten für nur für die Elektronik-Tarife des Versicherers Assurant Solutions, die auch Friendsurance anbietet. Bei anderen Anbietern fallen Sie unterschiedlich aus.

Hausratversicherung und Unterversicherung: Was bedeutet Unterversicherungsverzicht?

Damit die Versicherung im Schadensfall die entstandenen Kosten auch in voller Höhe übernimmt, ist es wichtig, bei Abschluss des Tarifes auf eine ausreichend hohe Versicherungssumme (Deckungssumme) zu achten. Wenn ein Schadensfall eintritt und die Deckungssumme deutlich niedriger ist als der tatsächliche Versicherungswert, tritt eine Unterversicherung ein. In diesem Fall hat die Versicherung das Recht, die Leistung anteilig je nach Höhe der Deckungssumme zu kürzen. Im Schadensfall wären Sie damit unterversichert und müssten erhebliche Kosten selbst tragen.

Der Unterversicherungsverzicht gilt dann als vereinbart, wenn Sie Ihre Versicherungssumme bei der Hausratversicherung nach der Quadratmetermethode ermitteln lassen. Das bedeutet, dass jede Versicherung einen Versicherungswert je Quadratmeter Wohnfläche festlegt. Bei den meisten Versicherungen liegt dieser Wert bei 650 € pro Quadratmeter. Wenn man diese Versicherungssumme annimmt, wird die Versicherung im Schadensfall nicht auf Unterversicherung prüfen. Das heißt, die Versicherung zahlt den entstandenen Schaden bis zur Höhe der Versicherungssumme aus. Das heißt im Umkehrschluss: Ohne Unterversicherungsversicht wird die Versicherung prüfen, ob die Versicherungssumme mit dem tatsächlichen Wert des Hausrats überein stimmt. Wenn die Versicherungssumme zu niedrig sein sollte, wird im gleichen Verhältnis von der Schadensumme abgezogen.

Bei der Hausratversicherung Unterversicherung vermeiden

Um diese Situation der Unterversicherung zu vermeiden, ist es wichtig, dass Sie als Versicherter bei sehr teuren Neuanschaffungen regelmäßig die Neuwert-Summe des gesamten Hausrates berechnen. Als Grundlage für die Ermittlung der Versicherungssumme nehmen Sie den Wiederbeschaffungspreis ohne Abzug von Alter und Verschleiß.Vor allem durch Umzüge oder Familienzuwachs oder grobe Erweiterung des Hausrats wie Anschaffung eines hochwertigen Fahrrads kann sich der ursprüngliche Wert des Hausrates schnell erhöhen. Daher sollten Sie regelmäßig gemeinsam mit Ihrem Versicherungsvermittler und dem Versicherungsunternehmen prüfen, ob die Versicherungssumme Ihres Tarifs noch hoch genug ist und diese ggf. anpassen.

Der Versicherte sollte wissen, in welcher Höhe die Hausrat- und Haftpflichtversicherung im Schadensfall Ersatz leistet. Bei bestimmten Schadensfällen ist es jedoch auch von Bedeutung, unter welchen Bedingungen ein Versicherungsschaden übernommen wird z. B. bei Einbruchdiebstahl. In unserem Blogartikel “Einbruchdiebstahl: Wann zahlt die Hausratversicherung?” erfahren Sie genau, unter welchen Bedingungen die Kosten eines Einbruchs übernommen werden.

Источники: http://www.hausratversicherung-info.de/zeitwert-neuwert.htm, http://www.hausratversicherungen.com/schadensfall-in-der-hausratversicherung/entschaedigung/, http://blog.friendsurance.de/hausratversicherung-neuwert-zeitwert/

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