Hausratversicherung tipps

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Hausratversicherung: 82 Tarife im Check

Tipps

  • Wichtiger Schutz. Günstige Hausratversicherungen bieten LBN, Asstel und Docura an. Wohnen Sie auf dem Land, sind auch KarstadtQuelle und Neckermann für Sie preiswerte Anbieter. Sie bekommen den Grundschutz und ohne weiteren Aufpreis die von uns empfohlenen Erweiterungen für Überspannungsschäden und Wertsachen. Weitere Top-Angebote finden Sie in der Tabelle. Eine Hausratversicherung erachtet Finanztest aber nicht als unbedingt nötig.
  • Günstiger versichern. Wer bereits eine Hausratversicherung hat, sollte prüfen, ob sich ein Wechsel zu einem günstigeren Versicherer lohnt.
  • Fahrrad. Steht Ihr Rad nachts auf der Straße, sollten Sie einen Tarif mit Rundumschutz abschließen. Günstig sind Asstel, Gothaer und Huk24. Details finden Sie in der vollständigen Testfassung.
  • Ferienhaus. Wer eine „Erweiterte Haushaltsversicherung“ mit Rundum-Schutz aus DDR-Zeiten hat, sollte die Police nicht so schnell kündigen. Denn auch im Ferienhaus ist der Hausrat umfassend versichert.
  • Digitalkamera sinnvoll nutzen. ­Fotografieren Sie Ihren Hausrat und wichtige Dokumente. Speichern Sie die Fotos auf einer CD oder einem USB-Stick. Das kann im Schadensfall von Vorteil sein.
  • Reise. Wenn Sie gern verreisen, kann auch die Erstattung der Rückreisekosten als Extra sinnvoll sein. Müssen Sie eine Reise wegen eines erheblichen Versicherungsfalls abbrechen, kommt der Versicherer bis zu einer bestimmten Summe für die Mehrkosten auf.
  • Analyse. test.de ermittelt für Sie zum Preis von 12 Euro eine günstige Hausratversicherung. Das Infodokument „Hausrat-Check“ hilft Ihnen zu prüfen, ob Sie gut versichert sind. Mit der beigefügten Wertermittlungsliste dokumentieren Sie Ihren Haushalt.

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Hausratversicherung

Schützen Sie Ihr Hab und Gut

  • Zuletzt aktualisiert: 1. März 2017
  • Von: Eric Brandmayer

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Hausratversicherung lohnt sich, wenn Sie Ihr Hab und Gut nicht ohne finanzielle Probleme ersetzen könnten.
  • Die Versicherung deckt Schäden an Ihrem beweglichen Besitz durch Feuer, Leitungswasser, Sturm, Einbruch und Raub.
  • Sie können auch Ihre Fahrräder und Elementarschäden wie Überschwemmung versichern.
  • Nutzen Sie Vergleichsportale im Internet, um Angebote verschiedener Versicherer einzuholen. Allerdings sortieren die Filter der Portale aus unserer Sicht nicht streng genug.

So gehen Sie vor

  • Suchen Sie nach der besten Versicherung auf einem Vergleichsportal. Wir empfehlen Mr-Money, finanzen.de und Finanzprofit. Benötigen Sie keine Elementarschadenversicherung, finden Sie auf Comfortplan den besten Tarif.
  • Die günstigste angezeigte Versicherung ist nicht automatisch die beste. Sie sollten sich deshalb selbst noch vergewissern, dass die Versicherung gut ist.
  • Gute Versicherungen zahlen trotz grober Fahrlässigkeit, Rauch- und Rußschäden und erstatten Hotelkosten.

Unser Tipp: Bleiben Sie zum Thema Hausratversicherung immer auf dem Laufenden – mit unserem kostenlosen Newsletter!

Nach einem Rohrbruch sind die Möbel ein Fall für den Sperrmüll; die dekorative Tischkerze setzt das Esszimmer in Brand; nach einem Einbruch ist nicht nur der Flachbildfernseher weg, sondern auch eine Vitrine kaputt. So unterschiedlich diese Schäden sind, eines haben sie gemeinsam: Die Hausratversicherung deckt sie ab.

Über diese Police ist Ihr bewegliches Hab und Gut unter anderem gegen Feuer, Einbruch, Leitungsbrüche und Sturmschäden versichert. Wenn Sie nicht sicher sind, was alles versichert ist, stellen Sie sich vor, Sie würden Ihre Wohnung umdrehen: Alles, was herausfällt, ist versichert. Besonders bei einer teuren Einrichtung kann sich dieser Schutz lohnen.

Im Detail können sich gute Hausratversicherungen sehr unterscheiden. Im Grundtarif ist der Leistungsbereich oft begrenzt, lässt sich aber um diverse Zusätze erweitern. Dabei sollte aber auch der Preis stimmen.

Wann sich eine Hausratversicherung lohnt

Könnten Sie es sich theoretisch leisten, auf einen Schlag die notwendigen Gegenstände in Ihrem Haushalt neu anzuschaffen? In dem Fall brauchen Sie keine Hausratversicherung.

Falls Sie jedoch weniger Geld haben, ist die Versicherung für Sie interessant. Das gilt insbesondere für den Fall, dass Sie großen Wert auf Qualität bei Möbeln und anderen Dingen legen.

Anders sieht es schon aus, wenn Sie den Totalschaden für unwahrscheinlich halten und im Notfall einen Kredit für die Neubeschaffung aufnehmen würden. Die Frage ist auch, wie viele Dinge Sie im Fall der Fälle zum Leben bräuchten.

Die Höhe der Prämien hängt stark von Ihrer Wohnfläche, vom Wohnort und den eingeschlossenen Zusatzversicherungen ab. Das verdeutlichen die drei folgenden Beispiele.

Preisbeispiele Hausratversicherung

Alle Tarife ohne Selbstbeteiligung. Quelle: Comfortplan (Stand: 16. November 2016)

Was versichert ist

Zum Hausrat gehören zum Beispiel Möbel, Haushaltsgeräte und Kleidung. Auch geliehene Gegenstände fallen unter den Schutz der Hausratversicherung. Die Einbauküche gehört zum Hausrat, falls Sie die Küche eingebaut haben und sie auch wieder ausbauen können. Dies gilt auch für Laminat, das Mieter in der Wohnung verlegt haben. Wertsachen erstattet die Hausratversicherung in aller Regel nur bis zu einer bestimmten Obergrenze.

Die Versicherung deckt auch Schäden an privat genutzten Antennen und Markisen ab. Ob Gartenmöbel versichert sind und in welchen Ausmaß, ist vom Anbieter abhängig. Optional können Sie Ihr Fahrrad oder Glas mitversichern. Während eine Fahrradversicherung sinnvoll sein kann, raten wir allerdings in den meisten Fällen von einer Glasversicherung ab.

Police kontrollieren

Überprüfen Sie Ihre bestehende Versicherung. Es kann sich lohnen, eine neuere Police abzuschließen, die mehr Schadensfälle einschließt als Ihr aktueller Vertrag – und dabei sogar weniger kostet.

Der Versicherungsschutz gilt nicht nur für Wohnung oder Haus samt Terrassen, Garagen und Anbauten. Er umfasst auch Kellerräume sowie privat genutzte Räume oder Garagen in der Nähe der Wohnung. Über eine Außenversicherung ist Ihr Eigentum sogar weltweit versichert, zum Beispiel Dinge, die Sie mit in den Urlaub nehmen.

Damit der Versicherer zahlt, müssen Brand, Explosion, Sturm und Hagel den Schaden verursachen. Beim Blitzschlag werden die direkten Folgen immer abgedeckt, für Überspannungsschäden zahlen die meisten Versicherungen bis zu einer Obergrenze. Zerstörungen durch Leitungswasser sind nur versichert, sofern das Wasser bestimmungswidrig austritt, das heißt zum Beispiel wenn Ihre Waschmaschine ausläuft.

Gestohlene Gegenstände ersetzt die Versicherungsgesellschaft nur bei Raub oder Einbruchdiebstahl. Entscheidend ist in beiden Fällen, dass der Diebstahl mit Gewalt stattgefunden hat. Im Jahr 2015 stieg die Zahl an Einbrüchen in Deutschland um fast 10 Prozent an – bundesweit wurden über 167.000 Einbrüche gezählt.

Was nicht versichert ist

Wenn etwas herunterfällt oder einfach kaputt geht, ist es nicht versichert. Die Versicherung zahlt in der Regel auch nicht, wenn auf der Straße etwas ohne Anwendung von Gewalt geklaut wird. Bei grober Fahrlässigkeit, zum Beispiel bei einem Einbruch durch ein gekipptes Fenster, übernehmen nur gute Tarife den vollen Schaden.

Naturkatastrophen wie Überschwemmungen, Hochwasser und Erdbeben fallen ebenso nicht standardmäßig in das Leistungsspektrum der Hausratversicherung. Dafür müssen Sie Elementarschäden zusätzlich gegen Mehrbeitrag einschließen lassen.

Nicht versichert sind bei vielen älteren Policen Sengschäden – das heißt Schäden durch Hitze ohne Feuer – und Implosionen.

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Darauf sollten Sie achten

Vermeiden Sie Unterversicherung – Ihr Versicherer ersetzt Schäden nicht in voller Höhe, falls die Versicherungssumme zu niedrig angesetzt wurde. Eine Unterversicherung besteht zum Beispiel, wenn Ihr Hausrat 80.000 Euro wert ist und Sie nur mit 40.000 Euro versichert sind. Für einen Schaden in Höhe von 1.000 Euro würde die Versicherung dann nur anteilig 500 Euro erstatten. Damit der Versicherer dies im Schadensfall nicht überprüft, müssen Sie meistens 650 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche versichern. Stattdessen können Sie sich die Mühe machen und eine Wertermittlungstabelle benutzen. Das kann bares Geld sparen.

Bewahren Sie die Kaufbelege auf – Behalten Sie die Kaufbelege Ihres Hausrats. Am besten, Sie dokumentieren Ihren Besitz außerdem über Fotos oder Videos. Sie sollten das nicht nur einmal vor dem Abschluss der Versicherung machen. Wiederholen Sie die Dokumentation, besonders nach Neuanschaffungen. Bewahren Sie die Nachweise für den Fall eines Brands außerhalb der Wohnung auf, zum Beispiel indem Sie die Dokumente online speichern. Mit diesen Unterlagen können Sie den Schaden auch bei verlorengegangen Gegenständen nachweisen.

Hausrat- und Gebäudeversicherung aus einer Hand Hausbesitzer schließen ihre Gebäudeversicherung und die Hausratversicherung am besten bei demselben Anbieter ab. So können sich nicht unterschiedliche Versicherer darüber streiten, wer von beiden einen Schaden begleicht. Solche Konflikte würden die Zahlung erheblich verzögern.

Melden Sie einen Umzug – Auch bevor der Schadensfall eintritt, haben Sie Pflichten dem Versicherer gegenüber. So müssen Sie Ihrem Anbieter einen Umzug mitteilen. Der Versicherungsschutz gilt auch für die neue Wohnung. Falls sie größer ist als die alte, wird es entweder automatisch teurer, oder Sie erstellen eine Wertermittlungstabelle, um nicht zu viel zu zahlen. Während des Umzugs gilt der Versicherungsschutz für beide Wohnungen.

Melden Sie Gefahrenerhöhung – Wird zum Beispiel ein Gerüst am Haus errichtet, sollten Sie das Ihrem Versicherer melden. Denn dies erhöht die Gefahr eines Einbruchs. Falls Sie dies versäumen und ein Dieb bricht bei Ihnen ein, kann die Versicherung versuchen, die Zahlung zu kürzen oder gar zu verweigern. Auch wer länger nicht da ist, muss die Versicherung informieren. Denn auch Abwesenheit gilt als Gefahrenerhöhung. Ob das bereits nach sechs Wochen oder erst nach drei Monaten der Fall ist, hängt von Ihrem Vertrag ab.

Das ist wichtig bei der Tarifauswahl

Grobe Fahrlässigkeit – Wer das Fenster offen lässt und ein Dieb so in das Haus eindringen kann, muss sich grobe Fahrlässigkeit vorwerfen lassen. Dies gilt auch, wenn Sie eine Kerze anzünden und den Raum verlassen. Die Versicherer können die Leistung dann kürzen oder zahlen überhaupt nicht. Es gibt allerdings Verträge mit dem Zusatz „Verzicht auf grobe Fahrlässigkeit“, dann zahlt der Anbieter auch in solchen Fällen. Bei einigen Tarifen führt das zu einer niedrigeren Schadenssumme, bei anderen greift der Schutz bis zur vollen Versicherungssumme.

Elementarschadenversicherung – Die Elementarschadenversicherung greift bei den Folgen von Naturereignissen. Dazu gehören zum Beispiel Überschwemmung, Erdbeben, Erdsenkung und Schneelast. In Hochwassergebieten ist dieser Schutz oft teuer – falls Sie sich überhaupt dagegen versichern können. Zudem tragen Sie bei einem Elementarschaden meistens einen hohen Selbstbehalt, oft 10 Prozent des Schadens.

Fahrradversicherung – Wird das Fahrrad auf der Straße gestohlen, greift die Hausratversicherung nicht automatisch. Sie zahlt normalerweise nur bei Diebstahl aus allein genutzten, verschlossenen Räumen. Wollen Sie, dass Ihr Fahrrad auch im gemeinschaftlichen Fahrradkeller oder draußen auf der Straße versichert ist oder handelt es sich um ein teures Fahrrad, kann es sich lohnen, eine Fahrradklausel einzuschließen. Gegen Schäden durch Unfälle versichert eine spezielle Fahrrad-Police. Denken Sie immer daran: Auch bei einer speziellen Fahrradversicherung erhalten Sie nur dann Geld, wenn das Rad auch mit einem eigenständigen Schloss gesichert wurde.

Wasserschadenversicherung – Für den Fall, dass Sie ein Aquarium oder Wasserbett besitzen, wird eine solche Erweiterung interessant. Denn der Grundtarif deckt meist nur Schäden durch Leitungswasser ab.

Wertsachen – Bei Wertsachen wie Schmuck, Kunst und Antiquitäten greift die Versicherung in der Regel bis zu 20 Prozent der Versicherungssumme. Sofern das für Ihre Wertsachen nicht ausreicht, erhöhen Sie die Deckung bei Ihrem Tarif oder wechseln Sie in einen günstigen Tarif, der einen höheren Betrag abdeckt.

Diebstahl aus dem Auto – Achten Sie darauf, dass der Vertrag auch bei Diebstahl aus Ihrem Auto gilt, wenn Sie es außerhalb Ihrer Garage auf der Straße parken. Die Nachtzeit ist oft nicht versichert.

Eine Glasversicherung lohnt sich in den meisten Fällen nicht.

Bei teuren Anschaffungen müssen Sie die Versicherungssumme gegebenenfalls anpassen. Melden Sie solche Käufe unbedingt der Versicherung.

Den Wert des Hausrats berechnen

Die Versicherungssumme kann pauschal auf Basis der Wohnfläche ermittelt werden. Dies ist bequem und schnell. Oft werden 650 Euro pro Quadratmeter angesetzt. Nutzen Sie dieses pauschale Modell zur Berechnung, schließen Versicherer in der Regel eine Unterversicherung im Vertrag aus. Das bedeutet: Falls der Hausrat mehr wert ist als errechnet, übernimmt die Versicherung den vollen Schaden, statt ihn nur anteilig zu ersetzen. Allerdings ist es möglich, dass Sie durch die pauschale Berechnung überversichert sind. Schließlich lässt sich auch eine große Wohnung preiswert einrichten.

Alternativ können Sie den Wert auch über eine detaillierte Auflistung bestimmen. Das geschieht meist mithilfe sogenannter Wertermittlungstabellen. Das ist mühsam, so schließen Sie aber eine Über- oder Unterversicherung aus. Ein weiterer Vorteil ist, dass Sie für den Schadensfall bereits Ihre versicherten Gegenstände dokumentiert haben.

Den passenden Tarif finden

Vergleichsportale im Internet sind die bequemste Anlaufstelle, um eine günstige Hausratversicherung zu bekommen. Dabei kommt es nicht nur auf den Preis an. Es geht auch darum, ob Ihre Versicherung wirklich zahlt, falls Sie sie einmal brauchen. Wir haben in einer Voruntersuchung festgestellt, dass Sie eine gute Versicherung häufig daran erkennen, dass Sie in den folgenden drei Fällen zahlt:

  • grobe Fahrlässigkeit bis zur Versicherungssumme,
  • Rauch-/Rußschäden bis zur Versicherungssumme,
  • Hotelkosten im Schadensfall. Die Versicherung sollte für mindestens 100 Tage je 100 Euro oder 2 Promille der Versicherungssumme zahlen.

In unserem Vortest haben wir Versicherungen rausgesucht, die unsere Kriterien erfüllen. Ob eine Versicherung diese Fälle berücksichtigt, können Sie dem detaillierten Tarifvergleich entnehmen. In unserem Test erfüllten unter anderem folgende Tarife alle von uns geforderten Leistungen, boten günstige Preise und waren auf den empfohlenen Portalen vertreten: Adcuri Top, Ammerländer Comfort, Conceptif Pro Classics, Docura Protect, Domcura Komfort, Interrisk XXL, Janitos Balance und SY 24 Blue Line. Halten Sie auf den Portalen nach diesen Tarifen Ausschau.

Alle Portale mit Tücken

In unserem Portalvergleich fiel auf, dass keines der untersuchten Portale optimale Filter besitzt, um Verbrauchern nicht nur die günstigste, sondern auch die beste Versicherung zu bieten. Weil alle Portale gewisse Fallstricke haben, sollten Sie nicht einfach beim günstigsten Anbieter auf dem Portal abschließen. Schauen Sie in den Detailvergleich, der oft mit einem kleinen „i“ für Information gekennzeichnet ist, ob die wichtigen Kriterien grobe Fahrlässigkeit, Rauch-/Rußschäden sowie Hotelkosten im Schadensfall übernommen werden. Dort finden Sie auch eine Menge weiterer Faktoren, bei denen Sie entscheiden sollten, ob sie für Sie wichtig sind.

Drei Portale gleichauf

Sowohl Mr-Money, finanzen.de und Finanzprofit boten in unserem Test stets einen sehr guten Preis. Die Preise waren in jedem unserer 16 Musterprofile identisch, da Mr-Money die Datenbank für finanzen.de und Finanzprofit liefert. Allerdings haben alle drei unterschiedlichen Rechner, was vor allem bei den Filtern auf der Seite auffällt. Im Durchschnitt waren die Tarife auf den drei Portalen 4 Prozent teurer als der billigste Preis.

Mr-Money bietet im gesamten Test die meisten Filter und beschränkt so die Auswahl an schlechten Versicherungen. Allerdings sind die Filter unzuverlässig: Möchte man zum Beispiel nach grober Fahrlässigkeit filtern, bekommt man auch Tarife angeboten, die bei einem Schaden mit grober Fahrlässigkeit nur bis zu einer viel zu geringen Summe bezahlen.

günstiges Portal mit sehr guten Filtern

  • stets gute Preise
  • sehr viele einstellbare Kriterien zur Tarifauswahl
  • übersichtliches Portal

Der Unterschied zwischen Mr-Money, finanzen.de und Finanzprofit ist die unterschiedlich gute Bedienbarkeit. Auf finanzen.de und Finanzprofit können Sie deutlich weniger selektieren als bei Mr-Money. Finanzprofit verzichtet auf die Abfrage nach grober Fahrlässigkeit gänzlich, bei finanzen.de lassen sich zum Beispiel Hotelkosten im Schadensfall und Schäden durch Rauch und Ruß nicht abfragen.

finanzen.de

  • stets gute Preise
  • viele einstellbare Kriterien zur Tarifauswahl
  • übersichtliches Portal

Finanzprofit

  • stets gute Preise
  • viele einstellbare Kriterien zur Tarifauswahl
  • übersichtliches Portal

Ohne Elementarschäden geht’s noch billiger

Wollen Sie keine Elementarschäden versichert haben, empfehlen wir Comfortplan. Dieses Vergleichsportal lieferte in unserer Untersuchung am häufigsten den niedrigsten Preis. Im Durchschnitt lagen die Preise nur 1 Prozent höher als das billigste Angebot. Allerdings bietet Comfortplan kaum Einstellmöglichkeiten, um günstige und gute Versicherungen herauszufiltern.

Comfortplan

günstigste Tarife ohne Elementarschutz im Test

  • stets sehr gute Preise im Test
  • kaum einstellbare Kriterien zur Tarifauswahl
  • Elementarschadenversicherung nicht online abzufragen

Die besten Vergleichsportale im Test

Auszug aus den Untersuchungs-Ergebnissen

Quelle: Finanztip-Recherche (Stand: 18. November 2016)

So haben wir getestet

Test Hausratversicherungen 2016

Finanztip hat im November 2016 alle auf den ersten fünf Google-Seiten angezeigten Vergleichsportale für Hausratversicherungen untersucht. Ausgeschlossen haben wir dabei von vornherein Seiten, auf denen Nutzer zuerst ihre persönlichen Daten eingeben müssen, um ein Ergebnis angezeigt zu bekommen. Auch doppelt angezeigte Portale haben wir ausgeschlossen, um keine Portale zweifach zu testen.

Wir haben folgende Mindestkriterien für gute Hausratversicherungen aufgestellt, die nicht ohnehin von den meisten Versicherungen erfüllt werden:

  • grobe Fahrlässigkeit: Deckung bis zur vollen Versicherungssumme,
  • Rauch- und Rußschäden: Deckung bis zur vollen Versicherungssumme,
  • Hotelkosten: mindestens 100 Tage in Höhe von 100 Euro oder 2 Promille der Versicherungssumme pro Tag,
  • Elementarschäden: Deckung bis zur vollen Versicherungssumme, sofern beantragt,
  • Fahrraddiebstahl: Deckung bis 3 Prozent der Versicherungssumme oder bis 1.500 Euro, sofern beantragt.

Die Portale haben wir anhand von 16 Musterprofilen auf die besten Preise hin untersucht. Erfüllte der günstigste Anbieter die Kriterien nicht, analysierten wir stattdessen den zweitgünstigsten und so weiter, bis wir die beste günstige Versicherung erhoben hatten.

Comfortplan lieferte im Durchschnitt den besten Preis, bietet aber keine Elementarschadenversicherung an und besaß sehr wenige Filter, um das Ergebnis zu selektieren. Mr-Money, finanzen.de und Finanzprofit waren beim Preis minimal schlechter, boten aber alle deutlich mehr Möglichkeiten, die Tarifauswahl zu filtern. Am besten schaffte das Mr-Money. Weitere Details zu den Testkriterien lesen Sie in unserem Testartikel Hausratversicherung.

Empfehlungen aus dem Ratgeber

  • Mr-Money
  • finanzen.de
  • Finanzprofit
  • Comfortplan

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Artikel verfasst von

Redakteur bei Finanztip (bis Januar 2017)

Eric Brandmayer hat bei Finanztip volontiert. Er kümmerte sich als Redakteur im Versicherungsteam vor allem um die Themen Hausrat und Haftpflicht. Während seines Bachelors in Journalismus und Public Relations arbeitete er als Werksstudent beim Deutschen Olympischen Sportbund in der Pressestelle. Praktische Erfahrungen sammelte er zuvor in verschiedenen Redaktionen, in der Versicherungsbranche sowie als Autor.

Finanztip-Expertin für Versicherungen

Annika Krempel ist Redakteurin im Team Versicherung und Vorsorge. Nach ihrem Diplom in Politikwissenschaften absolvierte sie ein Volontariat für Wirtschafts- und Verbraucherjournalisten. Sie sammelte unter anderem Erfahrungen in den Redaktionen von ZDF WISO, RBB Inforadio sowie der Stiftung Warentest. Die verbraucherpolitische Arbeit lernte sie beim Verbraucherzentrale Bundesverband kennen.

Hausratversicherung: Tipps für Mieter und Hausbesitzer

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Tipps für Mieter und Hausbesitzer

Recklinghausen gefährlicher als New York : Das sind Deutschlands Einbruchshochburgen

In welchen Städten wird besonders oft eingebrochen, wo sind die Aufklärungsquoten am niedrigsten und in welchem Verhältnis steht das zur Einwohnerzahl? Das Internetportal geld.de hat Daten des Statistischen Bundesamtes und der Polizei ausgewertet und setzt diese ins Verhältnis mit der Größe einer Stadt. Zu den Einbruchshochburgen zählen demnach nicht Berlin oder München. Wo Einbrüche am wahrscheinlichsten sind — und wo Sie besonders sicher leben.

Nicht so wichtig ist etwa, den Diebstahl von Wäsche auf der Leine in der Police zu berücksichtigen, oder die Entwendung des Holzkohlegrills von der Terrasse und die zusätzliche Glasversicherung. „Solche Schäden sind überschaubar. Viel wichtiger ist, dass Wertsachen ausreichend abgesichert sind“, rät der Versicherungsberater Jürgen Karpf aus Weiden bei Augsburg in „Öko-Test“.

Der Experte empfiehlt zudem, in jedem Raum einen Rauchmelder zu installieren. Dann werde man im Keller möglicherweise gerade noch rechtzeitig an die Pfanne auf dem Herd erinnert. Und man werde hoffentlich geweckt, bevor die vergessene Zigarette die Wohnung abbrennt.

Insgesamt lieferte der jüngste Vergleich von „Öko-Test“ vergleichsweise gute Ergebnisse: „Mangelhafte oder gar ungenügende Leistungen fanden wir im Gegensatz zu früheren Tests nicht – obwohl wir unsere Testkriterien eher verschärft haben.“ Sehr wohl gebe es aber teure Tarife, die nur gerade einmal eine „ausreichende“ Leistung aufweisen – also die Schulnote vier.

Die Zeitschrift „Finanztest“ hat im April-Heft 115 Hausrat-Tarife von 59 Versicherern untersucht. Davon sind 95 im Heft abgebildet. Die vollständige Tabelle kann kostenfrei heruntergeladen werden.

Quelle: „Finanztest“, April 2014

Massiv gebautes Einfamilienhaus mit 120 Quadratmeter Wohnfläche. Grunddeckung von 78.000 Euro. Versichert sind auch 2000 Euro für Fahrraddiebstahl, 15600 Euro (20 Prozent der Versicherungssumme) für Wertsachen und 7800 Euro (zehn Prozent) für Überspannungsschäden.

Nicht berücksichtigt wurden im Test Makler-Deckungskonzepte, Sondertarife für Angehörige des öffentlichen Dienstes sowie Angebote mit Selbstbehalten im Grundschutz.

Viele Versicherer haben vier Risikogruppen in der Hausratversicherung. Daran orientiert sich im Test die Auswahl der Städte: Jahresbeiträge wurden von den Versicherern angegeben für: 04600 Altenburg, 30161 Hannover, 51065 Köln und 64289 Darmstadt.

Das preisgünstigste Angebot machte in Altenburg die WGV mit 99 Euro pro Jahr.

In Darmstadt und Hannover lag im Test die Docura mit 115 Euro.

In der Großstadt Köln wird es teurer. Die Docura würde 161 Euro verlangen.

Eine hohe Entschädigungsgrenze bei breitem Leistungsumfang bietet laut „Finanztest“ der Tarif „Tip-Vit“ der GVO für 30 bis 50 Euro mehr.

Wer günstige Tarife für seinen Wohnort wissen möchte, kann dies bei der Stiftung Warentest abrufen. Dieser Online-Service kostet 12 Euro.

So habe nach dem Vergleich von „Öko-Test“ der große Versicherer Ergo in den Tarifen „Hausrat Spezial“ und „Hausrat“ ein „erhöhtes“, teils sogar „sehr hohes“ Preisniveau. Gleiches gelte für die VPV mit ihrem Tarif „Kompakt VHB 2014“, für die LVM mit „Hausrat“ und die Axa mit „Hausrat inklusive Baustein Fahrrad“. Diese Produkte kämen mit ihren Leistungen über den 4. Rang nicht hinaus – also die Schulnote vier.

Solche Ergebnisse hängen stark von der jeweiligen Testmethode ab. Dies zeigt zum Beispiel ein Vergleich von „Öko-Test“ und „Finanztest“. So hat die Tochter der Stiftung Warentest einen Kunden gewählt, der in einem massiv gebauten Einfamilienhaus mit 120 Quadratmeter Wohnfläche lebt. Herausgestellt wurden die Preise. „Öko-Test“ konzentrierte sich dagegen stärker auf die Leistungen.

„Finanztest“ hat zudem Preise für vier Städte abgefragt. Der Grund dafür: Viele Versicherer ordnen die Städte in vier Risikoklassen. Das hängt mit der Wahrscheinlichkeit zusammen, dass es zu Einbrüchen kommt. Fast die Hälfte der Schadenzahlungen erfolgt aus diesem Grund.

Vorsicht, Einbrecher!

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    Kommentare zu “ Hausratversicherung: Vorsicht, Einbrecher!“

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    • Account gelöscht! 24.04.2014, 09:38 Uhr

    Der Schutz seiner Bürger,Innen und Außen,ist für mich die wichtigste Aufgabe des Staates. Hier versagt unsere politische Führung, das zeigen die Statistiken, jämmerlich! Wozu wählen wir diese Realitätsverweigerer noch?

    Und zur Ergänzung der Statistik- die Hochburgen der Hauseinbrüche sind die kleinen Ortschaften an den Grenzen im Erzgebirge und in der Region Bautzen und Görlitz.

    Vielleicht kann das Handelsblatt auch mal darüber berichten?

    Übrigens wir im Moment im "Tessin" besonders häufig und frech eingebrochen. Wenn Sie schon dabei sind zu relativieren, wäre ich hier sehr auf Ihren Ansatz hierzu interessiert!

    Источники: http://www.test.de/Hausratversicherung-82-Tarife-im-Check-1742974-1746214/, http://www.finanztip.de/hausratversicherung/, http://www.handelsblatt.com/finanzen/vorsorge/versicherung/hausratversicherung-tipps-fuer-mieter-und-hausbesitzer/9750220-4.html

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